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Gerechtigkeitsbrunnen (Frankfurt am Main)

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Gesamtansicht vor der Ostzeile auf dem Römerberg, Juni 2007

Der Gerechtigkeitsbrunnen (auch Justitiabrunnen) ist ein Figurenbrunnen in Frankfurt am Main und eines der Wahrzeichen der Stadt. Er geht auf einen Vorgängerbau des Jahres 1543 an selber Stelle zurück und entstand in seiner heutigen Form 1611. Der gegenwärtig zu sehende Brunnen ist eine weitgehend detailgetreue Kopie aus dem Jahr 1887, die der Frankfurter Weinhändler Gustav D. Manskopf finanzierte.

Geschichte

Vorgeschichte und Vorgängerbau

Springbrunnen verbreiteten sich im ganzen deutschen Sprachraum ab dem Spätmittelalter. Auch der Frankfurter Rat beschäftigte sich nachweislich bereits seit Mitte des 15. Jahrhunderts mit der damals neuen Technik. Es lässt sich jedoch nicht belegen, dass diese vor der Mitte des 16. Jahrhunderts zur praktischen Umsetzung gelangt ist.[1] Die älteste Überlieferung zu diesem Thema geht auf den Frankfurter Geschichtsschreiber Achilles Augustus von Lersner zurück.

In seiner Chronik berichtete Lersner Anfang des 18. Jahrhunderts, dass am 4. Februar 1541 mit dem Bau eines ersten Brunnens am heutigen Standort begonnen wurde. Den Anfang machte der Leitungsbau, beginnend auf der Anhöhe zwischen der ehemaligen Günthersburg und der Friedberger Warte, der, Lernser weiter folgend, spätestens am 23. März 1542 abgeschlossen war. Das hergeleitete Wasser erhielt nun zunächst einen provisorischen Abfluss. Nach Lersner begannen die eigentlichen Bauarbeiten auf dem Römerberg unter Anwesenheit einiger Ratsmitglieder noch am 17. Mai des selben Jahres und waren bis 18. August abgeschlossen.[2]

Die älteste Darstellung des Brunnens, 1552
(Holzschnitt von Conrad Faber von Kreuznach)

Da Lersner seine Quellen nicht angab, sind die vorgenannten Angaben nach dem einstigen Leiter der Frankfurter Stadtarchivs, Georg Ludwig Kriegk, von 1542 auf 1543 zu korrigieren, da erst Ende 1542 ein Entwurf für den eigentlichen Brunnen vorlag. Dieser wird im Bürgermeisterbuch von 1543 u. a. als „außwendig glat“, die „Oberseul von gegoßner Arbeit“ beschrieben. Dies deckt sich auch mit einem in den April 1543 zu datierenden Schriftsatz aus dem vorgenannten Buch, wonach damals erst die Anweisung an die Handwerker erging, den Brunnen entsprechend dem Entwurf zu fertigen.[3] Als einziger Beteiligter der gesamten Arbeiten ist der damalige Stadtbaumeister Benedikt Löscher bekannt.[4]

Das Aufsehen, das der Brunnen seinerzeit erregte, wird am ehesten durch ein Gedicht deutlich, das Jakob Micyllus, der damalige Leiter der städtischen Lateinschule, 1543 anlässlich seiner Fertigstellung verfasste:[5][Anm. 1]

„Als nach Christi Geburt man zählte verflossener Jahre / Tausend, der Hunderte fünf, einzelne vierzig und drei, / Ward ins Inn're der Stadt der neue Brunnen geleitet, / Welcher das weite Gefäß füllet mit fließendem Strom. / Mögen die Dichter der Alten die griechische Quelle bewundern, / Welche nach Pegasus sich oder nach Sisyphus nennt, / Reicht auch die unsrige nicht an den Ruhm der gefeierten Namen, / Steht der Leitung Kunst jenen doch wahrlich nicht nach.“

Gut zu erkennen ist der erste Brunnen auf dem neun Jahre nach seinem Bau entstandenen sogenannten Belagerungsplan aus dem Jahr 1552, einer der ersten Darstellungen des gesamten Stadtgebiets überhaupt. Bereits dort verfügt er über den achteckigen, in den Einzelformen noch spätgotischen Trog, der somit – wenn auch mittlerweile in mehrfacher Kopie – das älteste Bauteil des Brunens darstellt. Allerdings hatte er damals, wie die Renovierung im 19. Jahrhundert zeigte, ein größeres Fassungsvermögen als heute, da er statt der heutigen knapp ein Meter fast 2,50 Meter von der Oberkante bis zur Sohle des Troges maß.[6]

Aus dem Trog ragte eine Röhre mit Knopf, aus dessen vier Öffnungen das Wasser drant. Analog anderer Brunnen dieser Zeit hat man sich darunter eine Säule aus Tannenholz mit Zinnknopf vorzustellen.[7]

Renovierung und Bau des Brunnens in seiner heutigen Form

Der erneuerte Brunnen bei der Krönung von Kaiser Matthias im Jahr 1612...
(Kupferstich)
...und der Kaiser Leopold I. im Jahr 1658.
(Kupferstich)

Bereits 1594 musste der Brunnen erstmals renoviert werden. Dabei nutzte man die Gelegenheit, ihn mit dem Bild eines Samson, der einem besiegten Löwen den Rachen aufreißt, sowie Springröhren zu verzieren. Wo genau die biblische Darstellung angebracht wurde, also ob am Trog oder auf der Röhre bzw. dem Knopf, ist aus den urkundlichen Nachrichten nicht eindeutig zu ermitteln.

Gegen eine Verzierung des Troges spricht, dass eine solche auf keiner neuzeitlichen Darstellung zu sehen ist. Zudem froren die neuen Springröhren, da zu schmal, im Winter ständig zu, weswegen man sie schon bald durch solche aus Holz ersetzte, was dafür spricht, dass die Darstellung auf ihnen zu sehen bzw. in Verbindung zu bringen war.[8]

Unklar bleibt auch, ob sich von Walther Karl Zülch überlieferte Angaben aus dem im Zweiten Weltkrieg verbrannten Baumeister- und Rechenbuch 1587 auf die vorangegangene, oder erst nachfolgende Maßnahmen beziehen. Zülch schloß sich der letzteren Interpretation an. Demnach war 1587 ein „Muster, welcher gestalt der Springend Bronnen zirlich zu machen were“ gefertigt worden. Der Rat ordnete an, das „Muster, wie es itzo von Holz bossirt, doch in Erz und etwan oben mit einem Bild [= Plastik] ins Werk verfertigen zu lassen“.[9]

Anfang des 16. Jahrhunderts setzte sich die Renaissance in der Stadt endgültig durch. Nachdem 1610 der Liebfrauenberg einen prächtigen Springbrunnen erhalten hatte, sah man daher wohl auch auf dem Römerberg die Zeit für eine gründliche Renovation gekommen. Anbetrachts der faktischen Regierungsunfähigkeit von Kaiser Rudolf II. liegt es zudem nahe, dass der Rat der Stadt schon mit einer baldigen neuen Kaiserkrönungsfeier rechnete – wie sich bald herausstellte, zu Recht – und ein entsprechend repräsentatives Bauwerk am Ort dieser Zeremonie schaffen wollte.

So erhielt der unveränderte Brunnentrog 1611 statt der Röhre aus Holz eine Steinsäule mit Sirenenstatuen und Tugendreliefs, die noch heute, wenn auch als Bronzeguss, zu sehen sind; darauf fand die Brunnenfigur der Justitia Platz. Als Künstler tätig waren der Bildhauer Johann Hocheisen, der für seine Arbeit 200 Gulden erhielt, und der Maler Philipp Uffenbach, dessen bunte Farbfassung man mit 37 Gulden vergütete.[10] Auch dieser zweite Brunnen ist in seiner Gestalt gut dokumentiert, da er bereits 1612 im Krönungstagebuch des Kaisers Matthias Abbildung fand.

Die Rolle des Brunnens bei den Krönungsfeierlichkeiten

Der Gerechtigkeitsbrunnen als Weinbrunnen der Krönung 1612 mit Felsengruppe, Bäumchen und Adlern
(Kupferstich)

Bereits der Vorgängerbau hatte 1562 bei der ersten in Frankfurt am Main erfolgten Kaiserkrönung, nämlich der Maximilian II., als Weinquelle gedient. Primärer Zweck war die Erfüllung des Erzamtes, in diesem Fall des jeweiligen Königs von Böhmen, der dem neuen Kaiser im Rahmen der Zeremonie als sein Erzmundschenk einen Becher Wein anreichen musste. Danach überließ man den Weinbrunnen meist den Volksmassen.

Anlässlich der Feierlichkeiten wurde der Trog, wie auf Abbildungen ersichtlich, mit einer künstlichen, bis an das obere Ende der Säule reichenden Felsengruppe überbaut, die mit Bäumchen geschmückt war. Zum Römer hin brachte man einen großen, zweiköpfigen Adler und zu den Seiten zwei Löwen aus Holz an, aus deren Mündern der Wein sprang. Den Wein leitete man mittels unter dem Pflaster verlegter Holzröhren aus einem Gebäude am höher gelegenen Samstagsberg, heute auch als Römerberg-Ostzeile bekannt, ein.

Krönung Kaiser Karl VI. im Jahre 1711: der separate Weinbrunnen ist gut erkennbar
(Kupferstich)

Das Festhalten an der Vorgehensweise, den Brunnen nach der Ausübung des Erzamtes für alle Menschen auf dem Römerberg freizugeben, stellte sich bei dem neuen, weit filigraneren Brunnen schon bald als Problem heraus. Zu den Vorfällen bei der Krönung von Kaiser Matthias 1612 wusste Achilles Augustus von Lersner zu berichten:

„Wie es dann auch endlich dahin gerathen, obschon noch viel Wein vorhanden gewesen, noch eine gute Weil lauffen können, dass das ungestümme Volk den Krantz, Löwen und Adler umgerissen und hinweg getragen, und also nichts von demselben sicher seyn noch bleiben können, sonder alles Preiss gemacht, und dannenhero auch der eingelegten kleinen Röhren nicht verschonet, sondern aus der Erd herausgezogen und genommen worden.“

Als sich die Vorfälle bei Krönung Kaisers Ferdinand II. wiederholten und der Brunnen offenbar ernsthaft Schaden nahm, entschloss man sich zu einer neuen Lösung: Bei den übrigen sieben Kaiserkrönungen, die das Heilige Römische Reich noch erleben sollte, wurde ab dato jedesmal ein zusätzlicher Brunnen auf halber Höhe des Samstagsberges errichtet. Dieser setzte sich aus einem einfachen Brunnentrog, einem Pfosten in der Mitte sowie einem daran befestigten, farbig gefassten hölzernen Doppeladler zusammen, wobei aus letzterem der Wein sprang.

Ähnlich wie um die nahe Ochsenbraterei entwickelte sich dieser Adler schon sehr bald zu einer Trophäe, um die sich die Zünfte der Stadt teilweise blutige Auseinandersetzungen lieferten, um damit ihre Zunftstuben zu zieren. Das Historische Museum besitzt heute noch zwei der Adler, die von den Krönungsfeiern Kaiser Leopold II. 1790 sowie Franz II. 1792 stammen.

Weitere Geschichte des Brunnens bis zur Gegenwart

Achilles Augustus von Lersner überlieferte eine erste Renovierung des Brunnens für das Jahr 1652, bei der wahrscheinlich die lateinische Umschrift des Sockels der Justitia hinzugefügt wurde. Eine weitere Renovierung erfolgte nach Lersner 1705, 1770 wurden schließlich die immer noch hölzernen Springröhren endgültig durch solche aus Gußeisen ersetzt.

Eine der frühesten fotografischen Aufnahmen des stark verwitterten Brunnens, um 1865
(Fotografie von Carl Friedrich Mylius)

Mit dem Niedergang der Altstadt ab dem frühen 19. Jahrhundert verwitterten auch Brunnen, vor allem aber die Figur der Justitia zunehmend. 1863 wurde letztere zum Frankfurter Fürstentag notdürftig renoviert unter Blumen versteckt. Der Lokaldichter Friedrich Stoltze nutzte ein Spottgedicht auf ihren Zustand zur politischen Satire:

„Das ist die Frau Gerechtigkeit! / Sieht aus wie die Schlechtigkeit; / Die Wag' ist fort, daß Gott erbarm, / Zum Teufel samt dem halben Arm; / Das Schwert, das Sinnbild der Gewalt, / Das hält sie aber noch umkrallt. / Die Nas' ist fort; sie war von Stein, / Die hätt' auch müssen wächsern sein. / O Vogelscheuche du von Recht, / Für Frankfurt bist du doch zu schlecht! / Wie wär's wenn man sie, so zerstückt, / Einmal nach Hessen-Kassel schickt'? / Und hätt' sie da die Stadt beseh'n, / Könnt' sie auch nach Hannover gehn; / Auch in Berlin die Polizei / Besuchen könnt' sie nebenbei! / Und über Breslau von Berlin, / Könnt' sie per Eisenbahn nach Wien! / Von dorten könnt' sie nach Paris, / Da wär' sie wie im Paradies!“

Bereits 1874 wurde die Statue endgültig abgebaut, Photographien aus dieser Zeit zeigen nur noch den Brunnentrog, der mit Holzbrettern notdürftig abgedeckt ist. Lange Zeit gab es Überlegungen zu einem Neubau im damals beliebten neogotischen Stil, für den man sogar schon einen Kostenvoranschlag in Höhe von 30.000 Goldmark eingeholt hatte. Doch 1887 stiftete der Frankfurter Weinhändler Gustav D. Manskopf eine neue Justitia in Bronze. Der von ihm in eigener Regie beauftragte Bildhauer und Akademielehrer Friedrich Schierholz goss dazu auch den allegorischen Schmuck der Säule nach altem Vorbild neu. Am 11. Mai, dem 26. Jahrestag des Frankfurter Friedens, erfolgte die feierliche Enthüllung.

Bei der Bombardierung der Stadt im März 1944 sank die gesamte Umgebung in Schutt und Asche, Brunnen und Brunnenfigur blieben, obwohl man keinerlei Maßnahmen zu ihrem Schutz getroffen hatte, nahezu unbeschädigt. Kurz nach dem Einmarsch amerikanischer Soldaten verschwand die Justitia und fand bis 1947 als Symbol von Gerechtigkeit und Gesetz vor ihrem Hauptquartier, dem Gebäude der Metallgesellschaft am Reuterweg, Aufstellung. Ein weiteres Mal musste der Brunnen Anfang der 1970er Jahre für den U-Bahn- und Tiefgaragenbau auf dem Dom-Römer-Areal weichen, wurde danach aber wieder am alten Standort aufgebaut.

Zuletzt erfolgte Ende 2007 eine gründliche Renovierung des Brunnens und der Justitiafigur, da sie im Lauf der Jahre stark verschmutzt waren. Die Statue der Justitia wird von den Nachrichtensendungen mehrerer deutscher Fernsehsender als Hintergrundbild für Meldungen zu Gerichtsprozessen verwendet.

Beschreibung

Detail der Brunnenfigur, April 2011

Der Brunnen steht in der Mitte des zentralen Römerbergs vor dem Rathaus. Der Unterbau besteht aus einem achteckigen Trog aus rotem Mainsandstein und 6,5 Metern Durchmesser, den zwei Stufen aus Basalt vom Bodenniveau des Römerberges absetzen. An den Ecken sind dem Trog Pilaster mit einem am oberen und unteren Ende verkröpften, allseitig umlaufenden Gesimsen vorgesetzt, ihre Flächen zeigen Spiegel aus überschneidenden Rundstäben.

Die aufgesetzte Brüstung ist an der Außenkante mit einer einfachen Hohlkehle profiliert und springt an Stelle der Pilaster vor. Zum Römer trägt der Trog eine Plakette mit der Inschrift „Gustav D. Manskopf seiner Vaterstadt MDCCCLXXXVII“. Umgeben wird er von einem ebenfalls achteckigen, schwarz gefassten Eisengitter, das in vier der acht Felder einen vergoldeten Frankfurter Adler enthält.

Aus dem Brunnentrog erhebt sich ein zunächst ungeschmückter Steinpfeiler, auf dem auf Höhe der Brüstung ein Bronzeguss aufsetzt. Gegenüber dem breiten, mit einem Eierstab geschmückten, wulstartigen Fuß tritt der weitere Aufbau etwas zurück. Oberhalb einiger plastischer Profile stehen in den Ecken dorische Pilaster, von deren Kapitellen sich über die Kanten Rundbögen spannen. In den so gebildeten Nischen sind Reliefdarstellungen verschiedender Tugenden zu sehen. Über ihren Köpfen befinden sich wasserspeiende Masken, zwischen letzteren um die Ecken verkröpfte Festons.

Über einem erneuten Wulst mit Eierstabdekor bilden jeweils zu den Ecken gewandete Sirenen die vorletzte Stufe des Aufbaus. Die Brüste, die sie sich mit den Händen halten, sowie der Mund, dienen als Wasserspeier, was Fruchtbarkeit symbolisieren soll. Oberhalb der Darstellung verläuft um die Kanten ein glattes Band mit der Inschrift „Justitia, in toto virtutum maxima mundo, Sponte sua tribuit cuilibet aequa suum.“[Anm. 2]

Die Inschrift bezieht sich bereits auf die darüber befindliche, den Aufbau abschließende Brunnenfigur. Diese ist die Göttin Justitia mit den Attributen des Richtschwerts und der Waage. Im Gegensatz zu den meisten anderen Darstellungen sind ihr aber nicht die Augen verbunden.

Literatur

  • Rudolf Jung, Carl Wolff: Die Baudenkmäler in Frankfurt am Main – Band 2, Weltliche Bauten. Selbstverlag/Völcker, Frankfurt am Main 1898, S. 362–365.
  • Otto Donner von Richter: Philipp Uffenbach 1566–1636 und andere gleichzeitig in Frankfurt a. M. lebende Maler. In: Verein für Geschichte und Alterthumskunde zu Frankfurt am Main (Hrsg.): Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst. Dritte Folge, Siebenter Band, K. Th. Völcker’s Verlag, Frankfurt am Main 1901, S. 1–220.
  • Adolf Koch: Der Justitia-Brunnen auf dem Römerberg zu Frankfurt am Main. Seiner Vaterstadt gestiftet von Gustav D. Manskopf am 10. Mai 1887. Reinhold Baist, Frankfurt am Main 1887.
  • Georg Ludwig Kriegk: Geschichte von Frankfurt am Main in ausgewählten Darstellungen. Heyder und Zimmer, Frankfurt am Main 1871, S. 476–479.
  • Achilles August von Lersner, Florian Gebhard: Der weit-berühmten Freyen Reichs-, Wahl- und Handels-Stadt Franckfurt am Mayn Chronica [...]. Selbstverlag, Franckfurt am Mayn 1706 (online).
  • Wendelin Leweke: Frankfurter Brunnengeschichten. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-7973-0478-1, S. 11–17.
  • Siegfried Nassauer: Was die Frankfurter Brunnen erzählen. Eine illustrierte Chronik. Verlag der Goldsteinschen Buchhandlung, Frankfurt am Main 1921, S. 346–376.
  • Walther Karl Zülch: Frankfurter Künstler 1223–1700. Diesterweg, Frankfurt am Main 1935, S. 415, 416, 447 u. 448.

Einzelnachweise und Anmerkungen

Einzelnachweise

  1. Kriegk 1871, S. 476.
  2. Lersner 1706, Das Erste Buch, S. 23 u. 24.
  3. Kriegk 1871, S. 477.
  4. Zülch 1935, S. 327.
  5. Nassauer 1921, S. 350.
  6. Koch 1887, S. 5.
  7. Kriegk 1871, S. 478.
  8. Lersner 1706, Das Erste Buch, S. 24.
  9. Zülch 1935, S. 415 u. 416.
  10. Donner von Richter 1901, S. 137 u. 138.

Anmerkungen

  1. Der lateinische Originaltext lautet:

    „Annus erat Christi post secula quinque decemque, / Et post Lustra quater, tertius, acta duo, / Cum novus hic veterem fons introductus in urbem, / Implevit liquidos amne fluente lacus, / Prisca licet Graias mirentur tempora lymphas, / Pegase sive tuas, Sisyphe sive tuas, / Hic, ut non aequet tot claros nomine fontes, / Arte tamen nulla deteriore fluit.“

  2. Justitia, auf der Welt der Tugenden erste und größte, teilt mit gerechter Hand jedem das Seinige zu.

Koordinaten: 50° 6′ 37″ N, 8° 40′ 56″ O