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Liste der Ortspyramiden im Erzgebirgskreis

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Die Weihnachtspyramide ist fester Bestandteil des Erzgebirgischen Brauchtums. Das älteste bekannte und erhaltene Exemplar ist die so genannte „Lenzsche Pyramide“ die vermutlich im 19. Jahrhundert entstanden ist. Sie ist heute als Exponat im Erzgebirgsmuseum in Annaberg-Buchholz zu sehen.

Bis in die 1930er Jahre blieben die Weihnachtspyramiden ausschließlich häuslicher Weihnachtsschmuck, welche in den Wohnstuben meist einen besonderen Platz hatten.

Geschichte der ersten Ortspyramide im Erzgebirge

Überlieferungen zufolge hatte der letzte, im Ruhestand lebende Frohnauer Steiger Traugott Pollmer bereits 1926 die Idee, eine „Pyramide für Alle“ im Freien aufzustellen. Pollmer starb 1928, seine Idee jedoch wurde posthum verwirklicht. Dafür sorgte der Schnitzverein Frohnau gemeinsam unter Mithilfe von ortsansässigen Handwerkern und dem Gemeinderat. Unter den aktiven Schnitzern war auch der sehr bekannt gewordene Schnitzer Paul Schneider.

Diese hölzerne Freilandpyramide wurde ab 1931 erbaut. Nach Fertigstellung erfolgte am 17. Dezember 1933 die feierliche Einweihung und Übergabe an die Gemeinde im Beisein vieler Einwohner, des Schulkinderchores und zweier Gesangsvereine. Sie gilt als die erste erzgebirgische Ortspyramide und stand vor dem Frohnauer Gemeindeamt.

Die vieretagige Stockwerkspyramide war knapp fünf Meter hoch und wurde bereits elektrisch betrieben und beleuchtet. Bestückt war sie mit geschnitzten und bemalten Flachfiguren, das heißt, aus Brettchen ausgesägten Figuren mit beschnitzten, gebrochenen Kanten. Auf der untersten Etage drehten sich Kamele, auf der zweiten waren Christi-Geburt mit den Heiligen drei Königen zu sehen. Auf der dritten Etage Hirten mit ihren Schafen und auf der vierten Figuren des Bergbaus. In der Krone drehten sich zudem musizierende Engel.

Die Pyramide wurde jedoch bereits zwei Jahre nach ihrer Einweihung wieder abgebaut. Dies soll an politischen Umständen gelegen haben. So wurde der Vorsitzende des Schnitzvereins – im Berufsleben Ortspolizist – versetzt, woraufhin die am Bau beteiligten Schnitzer ihre geschnitzten Figuren mit nach Hause genommen haben sollen. Die übrigen Teile sollen gleichsam unter ihren Herstellern aufgeteilt und eingelagert worden sein. Über den Verbleib ist nichts bekannt.[1]

Auflistung

Bereits 1934 wurde in Schwarzenberg die zweite Ortspyramide im Freien aufgestellt. Ihr folgte 1935 die Pyramide auf dem Marktplatz in Aue, beide sind bis heute erhalten und werden gepflegt. Ihnen folgten verstärkt ab den 1960er Jahren viele weitere Exemplare und bis heute kommen weitere hinzu.

Die nachfolgende Auflistung soll einen Überblick über die bis dato in den Grenzen des Erzgebirgskreises existierenden Ortspyramiden vermitteln. Sie erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Abbildung Ort Standort Baujahr Geschichte
Adorf
(Neukirchen/Erzgeb.)
Schule
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
2008 Vieretagige, 6,4 Meter hohe Stabpyramide mit bis zu 80 Zentimeter hohen Figuren.
Auf den vier Ebenen sind verschiedene Themen dargestellt. So sind die Orts- sowie die Weihnachtsgeschichte ebenso zu sehen wie Gewerbe, Handwerk und die Kurrende.
Affalter
(Lößnitz)
am ehemaligen Rathaus
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1997 Die Pyramide ist in Ihrer Gestalt einer Mühle nachempfunden, da es in der Vergangenheit in Affalter sieben Mühlen gegeben hat. Die Figuren spiegeln die ortstypischen Gewerke wieder.
Albernau
(Zschorlau)
St. Johannis-Kirche
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Annaberg-Buchholz Markt
50° 34′ 48,03″ N, 13° 0′ 9,01″ O
1992 Die erste Annaberger Marktpyramide von 1969 war eine etwa 12 Meter hohe Stabpyramide, deren Figuren spiralförmig um die Welle zum Flügelrad angeordnet waren. Aufgrund starker Witterungsschäden wurde sie 1991 letztmalig aufgebaut.
Die aktuelle Pyramide ist eine dreietagige, 10,5 Meter hohe Stabpyramide. Die aus Lindenholz geschnitzten 85 bis 105 cm großen Figuren stellen u. a. Persönlichkeiten dar, die mit der Stadtgründung bzw. derer wirtschaftlichen Entwicklung eng verbunden waren. Darunter Adam Ries, Barbara Uthmann, Herzog Georg, Heilige Katharina, Georgius Agricola, Heilige Anna, Daniel Knappe, Bergmann in Paradetracht, Hauer, Rutengänger, Schmelzer, Heimarbeiter, Verleger und Posamentiermeister und -meisterin. Im Sockel befinden sich vier geschnitzte Reliefs, die zusammen mit den 3 Engeln der oberen Etage die christliche Weihnachtsgeschichte darstellen.
Antonshöhe (Breitenbrunn/Erzgeb.) Am Rondell
50° 29′ 41,58″ N, 12° 46′ 4,28″ O
2001 Die etwa fünf Meter hohe Pyramide in Form des Förderturms einer Schachtanlage stellt die Bergbautradition des 1950 im Zuge des Bergbaus gegründeten Ortes dar.
Antonsthal
(Breitenbrunn/Erzgeb.)
Kreuzung Talstraße und Jägerhäuser Straße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1972 Vieretagige Stufenpyramide. Die gedrechselten und bemalten Figuren drehen sich zum Klang von Glöckchen, auch Wächter genannt, die durch die Pyramidenflügel angeschlagen werden.
Arnsfeld
(Mildenau)
vor der Schule
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1972 Eine Besonderheit sind die Drehteller der Pyramide, welche aus unterschiedlich großen Wagenrädern bestehen. Die Figuren sind den landwirtschaftlichen Wurzeln des Ortes angepasst. Neben den für das Erzgebirge typischen Figuren finden sich z. B. eine Melkerin und ein Waldarbeiter.
Aue Altmarkt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1935 Siebenetagige, sieben Meter hohe Stockwerkspyramide. Das Gestell ist aus Blech gefertigt und steht damit auch symbolisch für die in der Vergangenheit bedeutende Blechherstellung in der Region Aue-Schwarzenberg.
Auerbach
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1970 Dreietagige Stabpyramide. Geschaffen vom örtlichen Schnitzverein.
Bad Schlema Hauptstraße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Vieretagige Stockwerkspyramide.
Bärenstein Sächsischer Platz
50° 29′ 55,23″ N, 13° 1′ 41,03″ O
Dreietagige Stabpyramide. Auf der obersten Etage dreht das Wappentier – eine Bär – seine Runden.
Beierfeld
(Grünhain-Beierfeld)
August-Bebel-Straße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1987 Dreietagige, sieben Meter hohe Pyramie, deren Grundform auf einen Förderturm deutet. Der Entwurf stammt vom damaligen künstlerischen Leiter der örtlichen Schnitzgruppe, Malermeister Kurt Horke aus dem Jahr 1982/83.
Auf den 3 Tellern sind ortstypische Figuren aus der Beierfelder Geschichte zu finden. Auf der oberern Etage Bauer mit Bullen, Bäuerin mit Korn und Hütejunge. Die mittlere Etage ist den Bergleuten, Hüttenarbeitern und Werktätigen der Beierfelder Blechwarenindustrie gewidmet. Die unterste Ebene ist mit einer festen Innengestaltung und umlaufendem Teller versehen. Der feststehende Teil zeigt eine Löffelschmiede sowie eine Wohnküche mit Klöpplerin, Schnitzer und einer Wiege. Auf dem Teller drehen Stollenfrau, Mann mit Weihnachtsgans, Christbaumholer, Junge mit Bergmann und Mädchen mit Engel ihre Runden. Die vier Gauben im Turmkopf tragen Ortswappen.
Bermsgrün
(Schwarzenberg/Erzgeb.)
Wolfshof
Koordinaten fehlen! Hilf mit.(vorher am Gemeindeamt)
1991 Pyramidenhaus. Geschaffen vom örtlichen Schnitzverein unter der Leitung von Harry Schmidt.
Bernsbach Rathaussteig
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Dreietagige Stockwerkspyramide.
Blauenthal
(Eibenstock)
Gewerbepark
50° 30′ 52,17″ N, 12° 37′ 28,95″ O
2006 Der Entwurf der 4,8 Meter hohen Pyramide stammt vom bekannten Schnitzer Siegried Oeser und stellt eine Doppelkaue dar. In der großen Kaue befinden sich 30 bis 80 Zentimeter hohe geschnitzte Lindenholzfiguren, welche eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Ortes verbunden sind. Darunter Forellenfischer, Steinmetz, Waldarbeiter und Wünschelrutenträger. In der oberen Ebene der großen Kaue dreht ein Engelschor seine Runden. In der kleinen Kaue ist die Sage vom Graaen Mannl als Standbild dargestellt.
Blumenau
(Olbernhau)
Gemeindeamt
50° 40′ 6,43″ N, 13° 17′ 55,56″ O
1979 Stabpyramide. Auf zwei Drehtellern wird in Anlehnung an die örtliche Spielzeugindustrie überdimensionales Holzspielzeug gezeigt.
Bockau Hauptstraße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1993 Dreietagige, 5,2 Meter hohe Pyramide in Form eines Pferdegöbels. Die Figuren auf dem unteren Drehteller messen 80 Zentimeter, auf dem Mittleren 60 Zentimeter und auf dem Oberen 40 Zentimeter. Die untere Szene stellt Christi-Geburt dar, auf dem mittleren Teller wurden historische Bockauer Orginale dargestellt und auf dem oberen Teller sind regionaltypische Figuren zu sehen.
Börnichen/Erzgeb. Festplatz
50° 45′ 2,06″ N, 13° 8′ 28,43″ O
2001
Borstendorf August-Bebel-Straße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1967 Dreietagige, 7,5 Meter hohe Stabpyramide. Auf der untersten Etage ist der „Heilige Christer“ dargestellt, ein Volksspiel, das im Ort bis 1876 zurückverfolgt werden kann.
Breitenbrunn/Erzgeb. Hauptstraße
50° 28′ 25,81″ N, 12° 45′ 43,6″ O
Die Pyramide ist in ihrer Gestaltung einem Huthaus nachempfunden.
Im hinteren Teil ist Christi-Geburt im Stall mit Tieren dargestellt, auf dem Drehteller finden sich Figuren welche eng mit der Ortsgeschichte in Verbindung stehen.
Brünlos
(Zwönitz)
Grundschule
50° 41′ 7,88″ N, 12° 48′ 58,65″ O
Buchholz
(Annaberg-Buchholz)
Karlsbader Straße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Burkhardtsdorf Schillerplatz
50° 44′ 4,62″ N, 12° 55′ 12,32″ O
Vieretagige Stabpyramide.
Burkhardtsgrün
(Zschorlau)
Hauptstraße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Carlsfeld
(Eibenstock)
Gemeindeamt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1998 Dreietagige 7,75 Meter hohe Pyramide, deren äußere Gestalt an die nahegelegene Trinitatiskirche angelehnt ist. Der Entwurf stammt vom bekannten Schnitzer Siegfried Oeser, welcher gemeinsam mit ABM-Kräften auch die 14 geschnitzten 45 bis 85 Zentimeter hohen Lindenholzfiguren schuf.
Auf der untersten Etage sind die einheimischen Originale Sappermaa und Semmeldora, Waldarbeiter, Glasmacher und Bandonienspieler dargestellt. Auf der mittleren Etage Maria, Josef mit Krippe sowie Schäfer mit Schaf und auf der obersten Ebene drehen vier Engel ihre Runden.
Cranzahl
(Sehmatal)
Karlsbader Straße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Crottendorf Ortsmitte, Annaberger Straße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1975 Vieretagige, sieben Meter hohe Stockwerkspyramide, geschaffen vom örtlichen Schnitzverein. Neben weihnachtlichen Figuren sind auch Figuren zu sehen, welche die Ortsgeschichte wiederspiegeln.
Cunersdorf
(Annaberg-Buchholz)
Grundschule
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
2001 Die 5 Meter hohe Pyramide ist vollständig von Hand geschnitzt. Beim Bau wurden Elemente der vormaligen Pyramide, welche sich 36 Jahre am gleichen Standort befand wiederverwendet. Auf vier Etagen werden Figuren der Weihnachtsgeschichte und für das Erzgebirge typische Figuren gezeigt. Auf der untersten Ebene befinden sich der Stall mit Krippe, Maria, Josef und den 3 Weisen. Darüber Obersteiger, Steiger, Bergknappe, Bergschmied und Bergzimmerer für den Bergbau und auf den obersten Ebenen Schnitzer, Waldleute, Klöpplerinnen, Bauern sowie Motive des Waldes.
Deutscheinsiedel
(Deutschneudorf)
Kirche
50° 37′ 52,59″ N, 13° 29′ 35,53″ O
Deutschkatharinenberg
(Deutschneudorf)
Abenteuerbergwerk
50° 36′ 40,41″ N, 13° 26′ 20,61″ O
Deutschneudorf Feuerwehr
50° 36′ 17,43″ N, 13° 27′ 55,85″ O
Dittersdorf
(Lößnitz)
Dorfplatz
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
2009 Stabpyramide
Dittmannsdorf
(Gornau/Erzgeb.)
Pyramidenplatz an der Hauptstraße
50° 46′ 44,65″ N, 13° 2′ 56,53″ O
1989 Dreietagige Stabpyramide. Auf den beiden unteren Drehtellern sind Figuren, welche eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Ortes im Zusammenhang stehen dargestellt. Darunter Holzsammlerin, Vogelfänger, Landwirt, Nachtwächter, Jäger, Bergarbeiter mit Hunt, Besenbinder und Waldarbeiter. Auf dem obersten Teller drehen Kurrendesänger sowie Engel und Bergmann ihre Runden.
Dörnthal
(Pfaffroda)
Hauptstraße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1993
Drebach am Rathaus
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Ehrenfriedersdorf Markt
50° 38′ 47,71″ N, 12° 58′ 12,42″ O
1972 8 Meter hohe Stabpyramide. Die bergännischen Figuren auf dem untersten Pyramidenteller sind getreu der Uniformordnung für Gewerke von 1768 nachgestaltet, darunter ist auch die Figur des Schwefelhüttenwerkers. Bedeutenten Anteil an der Gestaltung der Pyramide hatte der bekannte Ehrenfriedersdorfer Volkskünstler Heinz Müller.
Eibenstock Kirchplatz
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1994 Vieretagige 7,4 Meter hohe Stabpyramide. Der Entwurf stammt vom bekannten Schnitzer Siegfried Oeser, welcher gemeinsam mit ABM-Kräften auch die 18 geschnitzten 50 bis 95 Zentimeter hohen Lindenholzfiguren schuf.
Auf der untersten Etage ist die Weihnachtsgeschichte mit Maria, Josef, Krippe sowie Schäfer mit Schafen dargestellt. Darüber Szenen des Waldes mit Waldarbeiter, Holzfrau, Pilzsammler und Beerensammlerin. Auf der dritten Etage drehen vier Engel mit Musikinstrumenten sowie ein Skifahrer ihre Runden und auf der obersten Etage spielen Kinder mit Skiern und Schlitten im Schnee.
Elterlein Markt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1972 Dreietagige Stabpyramide mit insgesamt 15 geschnitzten Figuren.
Erlabrunn
(Breitenbrunn/Erzgeb.)
Marktplatz
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1996 Dreietagige, 5,5 Meter hohe Stabpyramide auf gemauertem Sockel mit insgesamt 21 gedrechselten, bis zu 65 Zentimeter hohen Figuren.
Auf der unteren Etage sind Maria, Josef und Krippe sowie römische Soldaten und die Heiligen Drei Könige dargestellt. Auf der mittleren Etage Schäfer mit ihrer Herde und auf der obersten Etage drehen drei Engel ihre Runden. Die Pyramide ist ganzjährig aufgestellt. Außerhalb der Weihnachtszeit wird das Gestell mit Tafeln verkleidet, welche Auskunft über die Ortsgeschichte geben.
Erlbach-Kirchberg Gemeindeamt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Falkenbach
(Wolkenstein)
Erbgericht
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1985
Frohnau
(Annaberg-Buchholz)
Am Frohnauer Hammer
50° 34′ 52,92″ N, 12° 59′ 43,57″ O
1989 Die erste, 1933 aufgestelle Frohnauer Ortspyramide gilt als älteste Freilandpyramide des Erzgebirges und wurde nur zwei Jahre später wieder abgebaut. Die im Dezember 1989 eingeweihte aktuelle, dreietagige Pyramide ist 5,5 Meter hoch und hat eine schlichte Göpelwerksform. Die 12 Lindenholzfiguren sind 50 bis 76 Zentimeter groß.
Gehringswalde
(Wolkenstein)
Rathaus
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Gelenau/Erzgeb. Rathausplatz
50° 42′ 48,29″ N, 12° 58′ 59,39″ O}
Geyer Altmarkt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1983 Vier Meter hohes, als Kaue gefertigtes Pyramidenhaus. Geschaffen wurde es vom Schnitz- und Krippenverein Geyer. Es werden bergbautypische Figuren bei ihrer Arbeit in bewegten Schaubildern dargestellt.
Geyersdorf
(Annaberg-Buchholz)

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Die Pyramide hat die Form eines Stalles. Dargestellt wird Christi-Geburt. Auf einem Drehteller umlaufen die Heiligen drei Könige und ein Hirte mit Schafen Maria und Josef an der Krippe.
Gornau/Erzgeb. Rathausplatz
50° 45′ 32,72″ N, 13° 2′ 7,7″ O
Gornsdorf Rathaus
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1990 Die dreietagige, 6,4 Meter hohe Stockwerkspyramide wurde vom örtlichen Schnitzverein geschaffen. Auf der untersten Ebene sind 5 geschnitzte Figuren des Bergbaus dargestellt, darunter auch ein Blaufarbenwerker.
Grießbach
(Drebach)
Bürgerhaus
50° 42′ 44,88″ N, 13° 2′ 37,55″ O
Großolbersdorf vor dem Rathaus
50° 41′ 35″ N, 13° 5′ 17,48″ O
1974 Dreietagige Göpelwerkspyramide mit geschnitzten Figuren. Hergestellt von den Schnitzern der örtlichen Kulturgruppe.
Großrückerswalde Gemeindeverwaltung
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1981
Grumbach
(Jöhstadt)
Ortsmitte, Hauptstraße
50° 32′ 41,47″ N, 13° 6′ 4″ O
Grünhain
(Grünhain-Beierfeld)
Am Kloster, vor dem Amtshaus
50° 34′ 45,49″ N, 12° 48′ 35,54″ O
1974 Dreietagige Stockwerkspyramide. Geschnitze und handbemalte Figuren, die eng mit Vergangenheit und Gegenwart von Grünhain und seiner näheren Umgebung in Verbindung stehen.
Grünhainichen Chemnitzer Str. 52
50° 46′ 1,51″ N, 13° 9′ 10,76″ O
1979 Die Pyramide ist einer Spieldose nachempfunden und ist ganzjährig jeweils in einer Sommer- und Wintervariante aufgestellt. Geschaffen wurde sie von ortsansässigen Handwerkern und den Kunstgewerbewerkstätten.
Hallbach
(Pfaffroda)
Dorfplatz
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1985
Heidersdorf
Hermannsdorf
(Elterlein)
Kirche
50° 35′ 19,98″ N, 12° 55′ 49,84″ O
2006 Auf dem dreistöckigen Bauwerk im Fachwerkstil werden bergmännische, erzgebirgische und biblische Motive dargestellt. Hinter den zwei seitlichen Fenstern stehen ein Schmied bei der Arbeit am Amboss und ein Stellmacher in seiner Werkstatt. Zusätzlich sind die Rückwände beider Werkstätten dazu passend bemalt.
Die Pyramide ist ganzjährig aufgestellt. Schmied und Stellmacher sind ganzjährig zu sehen, die Bestückung hinter dem mittleren Fenster mit Waldmann, Beerenpflückerin, Erntefrau und Jäger, wird nur in der Weihnachtszeit präsentiert.
Herold
(Thum)
Zschopauer Str. 2/4
Koordinaten fehlen! Hilf mit.(vorher Vorplatz ehem. Gemeindeamt)
1973 Die Huthausform der 2,5 Meter breiten und fünf Meter hohen Pyramide soll an die langjährige Bergbaugeschichte von Herold erinnern. Die Figuren symbolisieren die geschichtliche Entwicklung des Ortes, darunter der Herold, der dem Ort seinen Namen gab, Bergmann, Bauer und Bäuerin.
Hilmersdorf
(Wolkenstein)
Gasthof
50° 40′ 27,81″ N, 13° 6′ 40,44″ O
Hohndorf vor dem Gemeindeamt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1979 Schwibbogen mit Pyramide. Neben den Figuren der Klöpplerin und des Schnitzers an beiden Seiten des Schwibbogens, sind ortstypische Figuren wie Bäuerin und Bergmann auf dem Drehteller der Pyramide zu sehen.
Hohndorf
(Großolbersdorf)
vor der ehem. Schule
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1993
Hopfgarten
(Großolbersdorf)
vor der Ortsteilverwaltung
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1981
Hormersdorf Gasthof zum Löwen
50° 40′ 17,71″ N, 12° 53′ 15,93″ O
Hundshübel
(Stützengrün)

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Schwibbogen mit Pyramide
Jahnsbach
(Thum)
vor der Kirche
50° 39′ 59,1″ N, 12° 55′ 56,39″ O
1976 Die Pyramide stellt einen Schwibbbogen mit Pyramide dar. Sie ist etwa 5 Meter hoch, 5 Meter breit und ist mit fünf ca. 1 Meter hohen geschnitzen Figuren bestückt. Am Bau beteiligten sich 30 Schnitzer und Handwerker.
Jahnsdorf/Erzgeb. Bahnhof
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Die von der ortsansässigen Töpferei gefertigten Keramikfiguren stellen eine Besonderheit der Pyramide dar. Auf der untersten der drei Ebenen befinden sich Engel, Bergmann, Nachtwächter und Schneemann, auf der mittleren Ebene sind Maria und Josef mit den 3 Weisen zu sehen, auf der obersten Ebene dreht ein Schäfer mit seiner Herde seine Runden.
Johanngeorgenstadt Platz des Bergmanns
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1984 Dreietagige 7,9 Meter hohe Göpelwerkspyramide, geschaffen vom örtlichen Schnitzverein. Die drei Etagen tragen geschnitzte 65 bis 80 Zentimeter hohe Lindenholzfiguren, welche gänzlich dem für Jahrhunderte die Stadt prägenden Bergbau gewidmet sind. Die Gestaltung richtete sich dabei exakt nach urkundlichen Archivunterlagen.
Auf der untersten Etage sind ein Bergmann als Häuer, Bergjunge sowie Bergschmied und Bergmaurer in ihrer Paradetracht dargestellt. Auf der mittleren Etage finden sich Blaufarbenwerker, Schwefelhüttenarbeiter, Amalgierarbeiter und Saigerhüttenarbeiter. Auf der obersten Etage drehen Berghauptmann, Bergmeister, Hüttenältester und Steiger ihre Runden.
Jöhstadt Markt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
2004 Dreietagige, sieben Meter hohe Stabpyramide. Geschaffen von ortsansässigen Firmen sowie dem örtlichen Schnitzverein. Im Sockel der Pyramide sind vier geschnitzte Reliefs eingebracht. Darunter die Darstellung der Heiligen drei Könige, Christi-Geburt und die Verkündung an die Hirten.
Kleinrückerswalde
(Annaberg-Buchholz)
Grundschule
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Königswalde Annaberger Straße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1976 Die 4 Meter hohe Stabpyramide wurde von einheimischen Schnitzern hergestellt. Unter den zwölf 50 bis 80 Zentimeter großen Schnitzfiguren befindet sich u. a. eine Darstellung von Karl Stülpner.
Krumhermersdorf
(Zschopau)
Sparkasse
50° 44′ 18,72″ N, 13° 6′ 16,95″ O
1972/73 Vieretagige, 4,5 Meter hohe Stockwerkspyramide. Hergestellt von der örtlichen Schnitzgruppe. Eine Besonderheit bilden 12 geschnitzte Bergleute, von denen jeweils 4 die folgende Etage tragen.
Kühnhaide
(Marienberg)
Grundschule
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1986
Lauter/Sa. Marktplatz
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Lauterbach
(Marienberg)
Ortsmitte
50° 40′ 40,93″ N, 13° 10′ 38,23″ O
1979 Geschaffen vom örtlichen Schnitzverein.
Lengefeld Markt
50° 43′ 9,61″ N, 13° 11′ 33,15″ O
1986
Leukersdorf
(Jahnsdorf/Erzgeb.)
Rathaus
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
2007
Lippersdorf
(Lengefeld)
Feuerwache
50° 45′ 29,2″ N, 13° 15′ 20,82″ O
2003
Lößnitz Markt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1979 Geschaffen vom örtlichen Schnitzverein.
Lugau/Erzgeb. Rathaus
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1979 Dreietagige, fünf Meter hohe Stabpyramide mit 18 Figuren. Geschaffen wurde sie von der örtlichen Schnitzgemeinschaft.
Markersbach
(Raschau-Markersbach)
Rathaus
50° 31′ 56,06″ N, 12° 52′ 17,74″ O
1987
Marienberg Markt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1973 Vieretagige, acht Meter hohe Stabpyramide. Geschaffen vom örtlichen Schnitzverein.
Mauersberg
(Großrückerswalde)
an der Kirche
50° 36′ 22,86″ N, 13° 5′ 18,71″ O
1982 Geschaffen vom örtlichen Schnitzverein.
Meinersdorf
(Burkhardtsdorf)
Rathaus
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Mildenau Schnitzerhäusl
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Neudorf
(Sehmatal)
Sparkasse
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Neukirchen/Erzgeb.
Neundorf
(Thermalbad Wiesenbad)
Gemeindeverwaltung
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Neustädtel
(Schneeberg)
Markt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
2002 Dreietagige, fünf Meter hohe Göpelwerkspyramide. Geschaffen von ortsansässigen Unternehmen sowie dem Schnitzverein „Glück Auf“ Neustädtel - Bergstadt Schneeberg e.V.
Die Firguren sind eng mit der wirtschaftlichen Vergangheit und Gegenwart des Ortes verbunden. Die untersten Etage zeigt die bergmännischen Berufe Schmied, Zimmermann, Blaufarbenwerker, Hauer und Steiger in Paradeuniform. Auf der mittleren Etage finden sich Bauer mit Korngarbe und Bäuerin mit Ferkel und Hühnern sowie zwei Bergleuten in historischer Kleidung. Auf der obersten Etage drehen drei „Haldensänger“ im Schwarzkittel ihre Runden.
Neuwelt
(Schwarzenberg/Erzgeb.)
Markt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Neuwürschnitz
(Oelsnitz/Erzgeb.)
Hartensteiner Straße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Niederdorf Dorfplatz
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
2008 Dreietagige, 4,5 Meter hohe Pyramide. Die 14 geschnitzten Lindenholzfiguren sind ein Gemeinschaftswerk des Niederdorfer Schnitz- und Freizeitvereines.
Auf der untersten Ebene sind Waldarbeiter und Holzsammlerein sowie Rehe und Bäume zu sehen. Darüber eine Wintersportgruppe mit Skifahrer und Schneeballschlacht. Auf der obersten Ebene drehen drei singende Mädchen ihre Runden.
Niederlauterstein
(Marienberg)
1972
Niederschmiedeberg
(Großrückerswalde)
an der Eisenstraße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1979
Niederwürschnitz Rathaus
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Oberwiesenthal Marktplatz
50° 25′ 9,49″ N, 12° 58′ 15,5″ O
1975 Die dreistöckige Pyramide in Göpelwerksform wurde von Schnitzern aus Ehrenfriedersdorf hergestellt und wird jährlich auf einem Podest in der Nähe des Springbrunnens aufgebaut. Auf der mittleren Etage werden Wintersportler dargestellt, die den Ruf der Stadt als Wintersportort betonen sollen.
Oelsnitz/Erzgeb. 1986
Olbernhau Rittergut
50° 39′ 38,35″ N, 13° 20′ 5,69″ O
Pfaffroda Rathaus
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Pobershau Ortsmitte, Dorfstraße
50° 38′ 23,36″ N, 13° 13′ 6,07″ O
1992 Die dreietagige Göpelwerkspyramide mit Kunstgezeug und Berggeist im steinernen Sockel veranschaulicht auf einzigartige Weise die jahrhundertelange Bergbautradition des Ortes. Die Pyramide ist ganzjährig aufgestellt, Flügelrad und Beleuchtung werden zum Ende der Weihnachtszeit abgenommen.
Pockau Kulturpark
50° 42′ 17,41″ N, 13° 13′ 23,8″ O
1983 Die Pyramide stellt typisch erzgebirgische Figuren wie Räuchermann und Nussknacker, aber auch Figuren die im Zusammenhang mit der Ortsgeschichte stehen dar. Diese sind nicht wie allgemein üblich auf Drehtellern und einer bestimmten Anzahl Etagen, sondern quasi auf Stufen einer Wendeltreppe um die Welle zum Flügelrad angeordnet und machen die Pyramide damit in der Umgebung einzigartig.
Pöhla
(Schwarzenberg/Erzgeb.)

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Fünfetagige Stabpyramide
Raschau
(Raschau-Markersbach)
Annaberger Straße
50° 31′ 54,31″ N, 12° 49′ 58,83″ O
Reifland
(Lengefeld)
Dorfplatz
50° 44′ 17,19″ N, 13° 12′ 38,85″ O
2007 Die Pyramide ist etwa 3,5 Meter hoch und wurde von Handwerkern der Arbeitsgruppe Pyramide des Heimatvereines Reifland geschaffen. Auf dem unteren Drehteller spiegeln Handwerksbursche, Ziehharmonikaspieler, Händlerin, Torfstecher, Förster und Nachtwächter die Orts- und Regionalgeschichte wieder. In der Mitte sind die Figuren Maria und Josef an der Krippe mit den 3 Weisen und Schafe zu sehen und auf der obersten Ebene drehen Engel ihre Runden.
Rittersgrün
(Breitenbrunn/Erzgeb.)

50° 28′ 19,11″ N, 12° 48′ 17,4″ O
1996
Rübenau
(Marienberg)
Gasthof Weißer Hirsch
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Satzung
(Marienberg)
Ortsmitte, Hauptstraße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1972
Scharfenstein
(Drebach)
Bahnhofsstraße
50° 42′ 11,77″ N, 13° 3′ 23,26″ O
1999 Die Pyramide ist eine stilisierte Nachbildung der Burg Scharfenstein mit dem Motivtitel: Karl Stülpner „belagert“ Burg Scharfenstein, 12. bis 13. Oktober 1795. Auf dem unteren Drehteller befinden sich die Figuren von Karl Stülpner, des Herrn von Einsiedel, Grenadier vom Regiment Prinz Maximilian, Gerichtsdiener und Hofjäger. Auf dem oberen Drehteller im Turm befinden sich Figuren einer Bläsergruppe. Die Pyramide ist ganzjährig aufgestellt.
Scheibenberg Markt
50° 32′ 25,84″ N, 12° 54′ 42,38″ O
1998 Geschaffen von ortsansässigen Unternehmen und Handwerkern sowie dem örtlichen Schnitzverein. Die unterste Ebene erinnert mit ihren Figuren an die Bergbauvergangenheit von Scheibenberg.
Schlettau Markt
50° 33′ 31,8″ N, 12° 57′ 4,92″ O
Schmalzgrube
(Jöhstadt)
Am Bahnhof
50° 31′ 51,96″ N, 13° 7′ 48,67″ O
Die Pyramide ist in ihrer Form dem in der Nähe befindlichen historischen Schmelzofen nachempfunden. Die Figuren repräsentieren die für die Entwicklung des Ortes bedeutenden Berufe.
Schneeberg Markt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1966 Acht Meter hohe Göpelwerkspyramide. Geschaffen von der Schnitzgemeinschaft „Schlägel und Eisen“.
Schönbrunn
(Wolkenstein)
Dorfstraße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
2008
Schönfeld
(Thermalbad Wiesenbad)

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
1989
Schönheide Rathausplatz
50° 30′ 12,03″ N, 12° 32′ 6,69″ O
Schwarzbach
(Elterlein)
Hauptstraße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Schwarzenberg/Erzgeb. Vor dem Unteren Tor
50° 32′ 18,44″ N, 12° 47′ 3,34″ O
1934 Die von Friedrich Emil Krauß geplante und gefertigte, über sieben Meter hohe Pyramide mit einem Flügeldurchmesser von 3,3 Metern wurde 1934 erstmals aufgestellt, wurde mehrfach restauriert und wechselte mehrfach ihren Standort. Sie ist die älteste noch betriebene Freilandpyramide des Erzgebirges.
Auf den fünf Etagen sind sakrale und bergmännische Motive vertreten. Die unterste Etage ist feststehend und trägt die Weihnachtskrippe. Auf der folgenden sind die drei Weisen aus dem Morgenland dargestellt. Darüber drehen sich Hirten mit ihren Schafen und darüber Bergleute in Festtracht. Den Abschluss bildet eine Engelschar. Die Originalfiguren von 1933/34 sind bis heute erhalten geblieben und werden im Schwarzenberger Museum aufbewahrt. Die aktuellen Figuren wurden 1997 originalgetreu nachgearbeitet. Beim Drehen werden durch die Pyramidenflügel vier Bronzeglocken angeschlagen, wobei die ersten vier Töne des Weihnachtsliedes „Stille Nacht“ erklingen.
Sehma
(Sehmatal)
An der Sparkasse
50° 32′ 9,15″ N, 12° 59′ 41,7″ O
1949
Seiffen/Erzgeb.
Sosa Markt
50° 29′ 49,23″ N, 12° 39′ 12,23″ O
1998 Dreietagige, acht Meter hohe Stabpyramide. Gezeigt werden Christi-Geburt sowie Szenen der Waldarbeit und des Bergbaus. Auf den Etagen finden sich insgesamt 14 geschnitzte 70 bis 100 Zentimeter hohe Lindenholzfiguren, darunter auch Brunnenfrau, Förster und Obersteiger.
Die Pyramide wird ganzjährig genutzt. Durch die Verkleidung der oberen Bereiche erhält sie das Aussehen eines Holzmeilers. Die untersten Ebene dient als Ausstellungsfläche für Schnitzerzeugnisse.
Spinnerei
(Venusberg)
Talstraße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Stollberg/Erzgeb. Markt
50° 42′ 29,91″ N, 12° 46′ 42,31″ O
1973 Bereits 1936 stand vor dem Rathaus eine etwa 4 Meter hohe Pyramide welche mit zu den ältesten Freilandpyramiden der Region gezählt werden kann. Über ihren Verbleib ist jedoch nichts bekannt.
Die aktuelle Pyramide von 1973 ist eine dreietagige, acht Meter hohe Stabpyramide. Auf der untersten Etage sind ausschließlich Figuren des Bergbaus dargestellt. In der Mitte Figuren in alltäglichen Situationen und auf der obersten Etage drehen 4 Jäger ihre Runden.
Stützengrün
Tannenberg Am Gemeindeamt
50° 36′ 20,74″ N, 12° 56′ 54,4″ O
Das Pyramidenhaus ist in seiner Gestalt einer Kaue nachempfunden. Unter dem Dach ist eine typisch erzgebirgische Wohnstube mit Kachelofen in der Mitte dargestellt. Links sitzt die Frau auf der Ofenbank und wiegt das Kind, während rechterhand der Mann dem Handwerk nachgeht. Auf dem Ofen dreht sich eine Pyramide mit den Figuren von Hauer, Jäger und Waldarbeiter.
Der Pyramidensockel ist aus Naturstein gefertigt.
Thalheim/Erzgeb. Rathaus
50° 42′ 9,46″ N, 12° 51′ 4,99″ O
Thermalbad Wiesenbad Kurpark
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
geplant Geplant ist eine 5 Meter hohe Pyramide in Form des ehemaligen Brunnenhauses der Hiobsquelle. Es sollen fünf jeweils einen Meter hohe Figuren zu sehen sein, die mit der Historie des Ortes eng verbunden sind. Darunter Schäfer, Bergmann, Badefrau, eine weibliche Figur mit Spinnrad und die sächsische Gräfin Sophie.
Thum An der St.-Annen-Kirche
50° 40′ 16,54″ N, 12° 57′ 0,99″ O
1983 Die als Haus gestaltete Pyramide mit dem Thema Geburt Christi ist 5,6 Meter breit. Die Figuren haben eine Höhe von bis zu einem Meter. Im Inneren werden die Heilige Familie und ein betender Hirte im angedeuteten Stall dargestellt. Außen herum laufen die 3 Weisen aus dem Morgenland und ein Hirte mit Schafen.
Venusberg Gemeindeamt
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Waldkirchen/Erzgeb.
(Grünhainichen)
An der Gemeindeverwaltung
50° 45′ 58,22″ N, 13° 7′ 14,15″ O
Walthersdorf
(Crottendorf)
Hauptstraße
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
2005 Die Gestalt ist dem Glockenturm der alten Schule im Ort nachempfunden.
Auf dem unteren Drehteller ist die Christusgeburt dargestellt. Auf der oberen Ebene sind Figuren in regionaltypischen Berufen zu sehen.
Warmbad
(Wolkenstein)
An der Gemeindeverwaltung
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Waschleithe
(Grünhain-Beierfeld)
An der Gemeindeverwaltung
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Dreietagige Stabpyramide.
Weißbach
(Amtsberg)
An der Kirche
50° 44′ 6,23″ N, 13° 0′ 51,2″ O
1989
Wernsdorf
(Pockau)
Ortsmitte
50° 42′ 0,4″ N, 13° 16′ 1,66″ O
1979 Geschaffen von der „AG Schnitzen mit Kindern“, dem heutigen örtlichen Schnitzverein.
Wiesa
(Thermalbad Wiesenbad)
Schönfelder Straße
westlicher Ortseingang
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
Wildbach
(Bad Schlema)
Am Kindergarten
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
2007
Wildenthal
(Eibenstock)
Im Park des Herrenhauses
50° 27′ 9,03″ N, 12° 37′ 54,26″ O
1961 Vieretagige, sieben Meter hohe Stabpyramide auf gemauertem Granitsteinsockel. Geschaffen wurde sie in sogenannter VMI.
Die Figuren spiegeln das dörfliche Leben und die Arbeit im Gebirge wieder. Auf der unteren Etage finden sich ein Holzschlepper mit Langholzpferdefuhrwerk. Auf der zweiten Etage Holzweibl, Garben tragende Bäuerin, Wandersmann und Pilzsammlerin. Die dritte Etage zeigt Klöppelfrau, Bergmann in Habit sowie Bergmann in Arbeitskleidung mit Erzlore. Auf der vierten Etage drehen eine tanzende Frau und ein Ziehharmonika spielender Mann ihre Runden.
Die Pyramide mitsamt Figuren ist ganzjährig aufgestellt.
Witzschdorf
(Gornau/Erzgeb.)
Platz vor der Martin-Luther-Kirche
50° 46′ 29,02″ N, 13° 4′ 45,09″ O
1981 Auf drei Etagen finden sich weihnachts-, winter- und regionaltypische, gedrechselte Figuren. Darunter Rupprich, Schneemann, Bergmann, Engel und Nussknacker.
Wolkenstein Markt
50° 39′ 20,61″ N, 13° 3′ 59,51″ O
1988 Die Pyramide ist etwa 10 Meter hoch und zeigt 12 etwa 120 cm große geschnitzte Figuren. Außerhalb der Weihnachtszeit sind diese Figuren im Wolkensteiner Heimatmuseum zu sehen.
Wünschendorf
(Lengefeld)
Platz der Jugend
50° 44′ 26,35″ N, 13° 10′ 27,58″ O
1971 Dreietagige Stabpyramide.
Zöblitz Markt
50° 39′ 29,59″ N, 13° 13′ 52,25″ O
1979 Die dreietagige Stockwerkspyramide zeigt als Besonderheit geschnitzte Märchenfiguren, welche wie die Pyramide vom örtlichen Schnitzverein hergestellt wurden.
Zschopau Neumarkt
50° 44′ 51,29″ N, 13° 4′ 8,34″ O
(vorher An den Anlagen)
1977 Geschaffen vom Zschopauer Weihnachtsbauverein
Zschorlau August-Bebel-Straße
50° 33′ 49,42″ N, 12° 38′ 37,31″ O
2005 Das stählerne Pyramidengestell stellt den Förderturm des unweit gelegenen Türkschachtes dar. Erstellt wurde dieses von einem ortsansässigen Schlossermeister. Die bis zu 90 Zentimeter großen Figuren enstammen der Hubrig Volkskunst GmbH.
Auf den vier Ebenen sind Christi-Geburt, bergmännische und erzgebirgstypische Tradition sowie Kurrende dargestellt.
Zwönitz Am Markt
50° 37′ 47,6″ N, 12° 48′ 46,25″ O
1968 Dreietagige, acht Meter hohe Stockwerkspyramide mit geschnitzten und bemalten Figuren, die die Geschichte des Ortes widerspiegeln. Das blau bemalte Flügelrad symbolsiert das Himmelszelt.

Literatur

  • Claus Leichsenring: Erzgebirgische Ortspyramiden – Beiträge zur Folklorepflege. In: Glückauf Heft 1/1980, Schneeberg
  • Fachschule für Tourismus des Instituts für Soziale und Kulturelle Bildung e. V. (Hrsg.): Weihnachtspyramiden im Sächsischen Erzgebirge – Teil 1 Westerzgebirge. Husum Verlag 1996, ISBN 3880427968
  • Fachschule für Tourismus des Instituts für Soziale und Kulturelle Bildung e. V. (Hrsg.): Weihnachtspyramiden im Sächsischen Erzgebirge – Teil 2 Osterzgebirge. Husum Verlag 1997, ISBN 3880427976
  • Robin Hermann: Ortspyramiden - Geschichte, Modelle, Fakten. Robin Hermann Verlag 2009, ISBN 3940860034
  • Claus Leichsenring: Weihnachtspyramiden des Erzgebirges. Husum: Verlag der Kunst Dresden Ingwert Paulsen jr., 2009, ISBN 386530124X

Einzelnachweise

  1. Vor 76 Jahren begann am Hammer „das Leben“ der Freilandpyramiden, Abbildung der Frohnauer Pyramide von 1933, abgerufen am 18. Mai 2010