Diskussion:Gemshorn
Das Gemshorn ist kein hypothetisches Musikinstruments, denn es hat natürlich welche geben, auch wenn keine Originalinstrumente erhalten sind.
Den Teil unter "Geschichte" habe ich zusammenstrichen: - selbstverständlich hat das Instrument eine Geschichte! - die Frage, welche Partien von Travers- bzw. Blockflöte ausgeführt werden könnten ist für diesen Artikel völlig unerheblich. - Minnelieder sind sicher keine "Gemshornpartien", die Frage, ob es zulässig ist Minnelieder mit Gemshorn auszuführen wird sich wohl nicht mehr klären lassen, falls doch: bitte eine Diskussion dieser Frage und keine Spekulationen. - Das Gemshorn hat überhaupt nichts mit einer Klarinette zu tun, letztere ist keine gedackte Pfeife im eigentlichen Sinne: das Anblasende der Klarinette ist praktisch geschlossen, beim Gemshorn ist es das andere Ende.
Den Abschnitt "Konsequenzen habe ich ganz gelöscht. Aus der Existenz einer Stimme im Umfang Oktave + ein Ton kann man nicht auf die Existenz eines entsprechenden Gemshorns schließen, so lange nicht klar ist, dass ein Gemshorn verwendet werden sollte, was bei der angegebenen Musik nie möglich ist. Die entsprechenden Ausführungen sind daher irrelevant. Diskussionen über angebliche Vorurteile gegenüber der Mensuralnotation sollten dort diskutiert werden. --Tarleton 19:15, 27. Jul 2004 (CEST)
Dennoch gibt es eine Fülle von Partien für das Gemshorn, z.B. im Liber Fridolini Sichery, also von Komponisten wie Isaak, Ockeghem, Obrecht, Agricola etc. Praktisch in jedem Stück des Pariser Tanzbuches von 1530 des Pierre Attaingnant ist das Gemshorn einsetzbar, meist als Ensembleinstrument. Freilich ist die Verwendung historisch nicht gesichert, da das Krummhorn, dessen Erweiterungsklappen ebenfalls nicht belegt sind, sich mit dem Gemshorn das Repertoire teilt.
Welcher der vielen Agricolas war es, der hier erwähnt ist? Wäre jemand, der sich damit auskennt so nett und könnte den Link auf die richtige Person begradigen? Danke schön! --Katharina 17:27, 18. Feb 2004 (CET)