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Jakobikirchhof

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Der Jakobikirchhof in Lübeck ist ein öffentlicher Platz um die backsteingotische Jakobikirche, der an zwei Seiten mit Gebäuden der Kirchengemeinde bebaut ist.


Lage

Der Kirchhof wird straßenseitig im Norden vom Koberg, im Osten von der Königstraße und im Westen von der Breiten Straße begrenzt. Zum Koberg wird er durch einen Hausriegel der Pastorenhäuser Jakobikirchof Nrn. 1 - 4 sowie Koberg 7 abgeschlossen, bei denen es sich eigentlich nicht um Pastorenhäuser, sondern um Wohnhäuser für Kirchenmusiker handelt.[1] Das Pastorat befindet sich seit dem Mittelalter auf der Südseite des Jakobikirchhofs (Nrn. 5 und 6) sowie in der Königstraße 2.

Jakobikirchhof Nrn. 1 - 4 mit Koberg 7

Jakobikirchhof Nr. 1 - 4 um 1900 vom Koberg aus (rechts im Bild)

Dieser Gebäudekomplex wird derzeit (2009/10) mit der Hilfe der großen Lübecker Stiftungen umfangreich saniert.

Jakobikirchhof Nrn. 5 und 6 mit Königstraße 2

Literatur

  • Johannes Baltzer, Friedrich Bruns: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck. Herausgegeben von der Baubehörde. Band III: Kirche zu Alt-Lübeck. Dom. Jakobikirche. Ägidienkirche. Verlag von Bernhard Nöhring, Lübeck 1920, S. 323, 348, 421. Unveränderter Nachdruck 2001: ISBN 3-89557-167-9
  • Hartwig Beseler (Hrsg.): Kunst-Topographie Schleswig-Holstein, Neumünster 1974
  • Emil Ferdinand Fehling: Lübeckische Ratslinie. Lübeck 1925
  • Antjekathrin Graßmann (Hrsg.): Lübeck-Lexikon. Die Hansestadt von A bis Z. 1. Aufl., Verl. Schmidt-Römhild, Lübeck 2006, ISBN 978-3-7950-7777-8.
  • Klaus J. Groth: Weltkulturerbe Lübeck - Denkmalgeschützte Häuser. Verlag Schmidt-Römhild, 1999

Einzelnachweise

  1. Graßmann: Lübeck-Lexikon