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Theodor Heuss (Schiff, 1957)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Die Theodor Heuss ist ein 1985 außer Dienst gestellter Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) der 23,2-m-Klasse, der 1957 von der Schweers-Werft in Bardenfleth unter Werft-Nr. 6320 erbaut wurde. Die DGzRS-interne Bezeichnung lautete KRS 2.

der im Deutschen Museum München ausgestellte SK Theodor Heuss, eigentlich SK H.H. Meier

Das Tochterboot Tedje hatte die interne Bezeichnung KRT 2.

Namensgebung

Der Kreuzer wurde nach dem damaligen Schirmherrn der DGzRS, dem Bundespräsidenten Theodor Heuss benannt. Taufpatin war Heuss´ Schwiegertochter.
Der Name des Tochterbootes ist eine norddeutsche Verniedlichung des Vornamens Theodor.

Technische Daten

Kreuzer
Kenngröße Daten
Länge    23,20 m
Breite    5,30 m
Tiefgang    1,42 m
Verdrängung    60 t
Motorleistung    Mittelmotor 1.350 PS, Außenmotoren je 200 PS,

Gesamtleistung 1.750 PS

Höchstgeschwindigkeit    20 Knoten
Technische Ausstattung    Funkanlagen, Echolot, Radar,
Fremdlenzpumpe
Tochterboot
Kenngröße Daten
Länge    6,50 m
Breite    2,20 m
Tiefgang    0,60 m
Motorleistung    32 PS
Höchstgeschwindigkeit    8,5 Knoten

Stationierungen

Vom 7. März 1957 bis zum 17. Juni 1963 war die Theodor Heuss auf der Insel Borkum stationiert, dann erfolgte die Verlegung nach Laboe - Dienstbeginn war am 21. Juni 1963 bis zur Außerdienststellung am 29. Mai 1985. Das Schiff wurde nach der Ausmusterung an einen Privatmann verkauft und fährt noch heute (2005) auf der Weser.


Bei der Theodor Heuss, die seit 1987 im Deutschen Museum in München zu besichtigen ist, handelt es sich daher auch nicht um das Original, sondern um das Schwesterschiff H. H. Meier, das 1985 in Theodor Heuss umbenannt wurde.


Weitere Schwesterschiffe der Theodor Heuss waren die Ruhr-Stahl und die Hamburg III.