Prenzlau
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 19′ N, 13° 52′ O | |
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Uckermark | |
| Höhe: | 30 m ü. NHN | |
| Fläche: | 142,18 km² | |
| Einwohner: | 20.461 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 144 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 17291 | |
| Vorwahl: | 03984 | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 73 452 | |
| Stadtgliederung: | 24 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Am Steintor 4 17291 Prenzlau | |
| Website: | www.prenzlau.eu | |
| Bürgermeister: | Hans-Peter Moser (Die Linke) | |
| Lage der Kreisstadt Prenzlau im Landkreis Uckermark | ||
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Prenzlau, bis in die 1880er Jahre Prenzlow, ist die Kreisstadt und der Verwaltungssitz des Landkreises Uckermark im Land Brandenburg (Deutschland).
Geographie
Die etwa 100 km nördlich von Berlin und 50 km westlich von Stettin (Polen) gelegene Stadt ist der historische Mittelpunkt der Uckermark. In Prenzlau verlässt der Fluss Ucker den Unteruckersee (größter der zahlreichen Uckermärkischen Seen) auf dem Weg nach Norden zum Stettiner Haff.
Stadtgliederung
Zur Stadt Prenzlau gehören laut der Hauptsatzung folgende Ortsteile:
- Blindow
- Dauer
- Dedelow (mit Ellingen und Steinfurth)
- Güstow (mit Mühlhof)
- Klinkow (mit Basedow)
- Schönwerder
- Seelübbe
sowie die bewohnten Gemeindeteile:
- Alexanderhof
- Augustenfelde
- Basedow
- Bündigershof
- Dreyershof
- Ellingen
- Ewaldshof
- Magnushof
- Mühlhof
- Stegemannshof
- Steinfurth
- Wollenthin
Die ehemals selbstständigen Gemeinden Dedelow, Klinkow, Güstow, Schönwerder, Dauer und Blindow gehören seit dem 1. November 2001 zur Stadt Prenzlau. Durch diese Fusion im Rahmen der Gemeindegebietsreform stieg die Einwohnerzahl der Stadt auf rund 22.000 (Haupt- und Nebenwohnsitze) an.
Geschichte
Archäologische Funde belegen, dass das heutige Stadtgebiet seit der jüngeren Steinzeit besiedelt wurde. Nachdem bereits ab dem 7. Jahrhundert verstärkte Siedlungstätigkeiten durch slawische Stämme zu beobachten waren, entwickelte sich das Gebiet im 10. bis 13. Jahrhundert zu einem zentralen Siedlungs- und Burgkomplex.
Gegen Ende des 12. Jahrhunderts riefen die Herzöge von Pommern im Rahmen des hochmittelalterlichen Landesausbaus in der Germania Slavica zahlreiche niederdeutsche Siedler in das Gebiet, die neue eigenständige Siedlungen anlegten.
Prenzlau wird erstmalig 1187 urkundlich erwähnt. 1188 wird es näher beschrieben als Burgort mit Markt und Krug (castrum cum foro et taberna). Zu diesem Ort gehörten auch eine Kirche und eine der drei Münzstätten Pommerns (mit Stettin und Demmin). Prenzlau zeigt sich 1188 also als ein bedeutender Fernhandelsort mit zentralörtlicher Funktion, der 1234 von Herzog Barnim I. (Pommern) zur freien Stadt nach deutschem Recht (civitas libera), dem damals modernsten Stadtrecht, erhoben wurde.
Der 1234 mit Stadtrecht versehene Zentralort war aus drei Siedlungskernen zusammengewachsen. Der älteste slawische Siedlungskern lag westlich der Ucker um die St. Sabinenkirche, bei der auch die „Röwenburg“, der slawische Burgwall (castrum) vermutet wird. Östlich der Ucker entstand eine wohl kaufmännisch geprägte Siedlung um die Kirche St. Nicolai sowie eine eher agrarisch orientierte Siedlung um St. Jacobi.
Zum Zeitpunkt des Vertrages von Landin 1250 verfügte die Stadt Prenzlau bereits über vier Kirchen (St. Marien, St. Nicolai, St. Jacobi und St. Sabini) und ein Kloster (Magdalenen), darunter die Marienkirche als erste ostelbische Hallenkirche.[1] Prenzlau war mit sieben Kirchen des Hochmittelalters nach der Doppel- und Domstadt Brandenburg die mit Gotteshäusern am reichlichsten ausgestattete Bürgerkommune der Mark.
Bald nach 1234, noch vor 1250, wurde die Stadt vollständig umwehrt, vermutlich, wie zu dieser Zeit üblich, mit Wall, Palisade und Graben. Alle märkischen Städte erhielten Stadtmauern aus Stein frühestens in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, z. B. Prenzlau 1287. Die Stadt bekam Wassermühlen und eine Feldmark von 300 Hufen, die größte Hufenausstattung einer Stadt zwischen Elbe und Oder.
Ebenfalls vor 1250 entstand das Magdalenenkloster, vermutlich als Stiftung eines Mitgliedes des pommerschen Herrscherhauses. Der zu dieser Zeit im Altreich beliebte Reformorden war in den 1220er Jahren entstanden, um Prostituierten, die nicht heiraten durften, die Möglichkeit zu bieten, vom Bordell ins Kloster zu flüchten. Obwohl auch Frauen aus dem Bürgertum und dem Adel in Magdalenenklöster eintraten, dürfte die Wahl dieses Ordens doch ein Hinweis auf den „großstädtischen“ Charakter Prenzlaus unter den Pommernherzögen sein.
Die unter den Pommernherzögen begründete Vorrangstellung hat dazu geführt, dass Prenzlau nie seine Zugehörigkeit zur Spitzengruppe der brandenburgischen Städte verloren hat (mit Berlin/Cölln, Brandenburg, Frankfurt und Stendal). Die Askanier setzten die Entwicklungspolitik der Pommernherzöge erfolgreich fort; förderlich war vor allem die Einbeziehung in den Handelsraum der Hanse, ohne dass eine Mitgliedschaft Prenzlaus nachweisbar wäre.
Nach dem Aussterben der Askanier 1319 prägten ständig wechselnde landesherrliche Machtverhältnisse das Geschehen in der Folgezeit. Erst 1426 fanden die Kämpfe und Auseinandersetzungen ein Ende, als Prenzlau endgültig unter die Herrschaft Brandenburgs geriet. Dennoch erlebte Prenzlau im 13./14. Jahrhundert seine Blütezeit und entwickelte sich zum bedeutendsten Ort der Uckermark.
Sehr zu leiden hatte Prenzlau unter dem Dreißigjährigen Krieg und dessen Folgen. Die gesamte Region wurde stark entvölkert und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit befand sich an einem Tiefpunkt. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts stieg die Anzahl der Einwohner durch den Zuzug von Hugenotten wieder. Diesen gelang es durch Einführung neuer Produktionsmethoden viele Gewerbezweige neu zu beleben. Weitere Maßnahmen, wie intensive Stadtbebauung und die Ausweitung der Postwege, sowie ein generelles Erstarken des Handwerks führten zu einer wirtschaftlichen Erholung in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Einen erneuten Rückschlag erlitt die Stadt jedoch durch den Siebenjährigen Krieg. Prenzlau war bereits im 17. Jahrhundert zur Garnisonsstadt erklärt worden und militärische Bauten prägten das Stadtbild immer stärker. Von 1806 bis 1812 hatte Prenzlau unter französischer Besetzung und hohen Kontributionslasten zu leiden.
Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts wanderten einige Prenzlauer nach Australien aus und gründeten dort ein neues Prenzlau (Queensland). Noch heute existiert dieser Ort ca. 100 km westlich von Brisbane.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die 1832 errichtete Synagoge der großen Jüdischen Gemeinde während des Novemberpogroms 1938 geschändet und zerstört wie auch die beiden Jüdischen Friedhöfe am Wasserturm im heutigen Stadtpark, deren zerschlagene Grabsteine als Straßenpflaster verwendet wurden. Der Neue Jüdische Friedhof an der Puschkinstraße 60 wurde nach 1945 wieder hergerichtet. Gegen Ende des Krieges waren in der Berliner Straße zahlreiche Zwangsarbeiter untergebracht, die in rüstungswichtigen Betrieben arbeiten mussten. Im Zweiten Weltkrieg hatte Prenzlau ca. 600 Todesopfer zu beklagen. Schätzungsweise 85 % der Bausubstanz wurden zerstört. Mit dem Wiederaufbau wurde im Jahre 1952 begonnen. Wegen Wohnungsknappheit und geringer Wirtschaftskraft in den Nachkriegsjahren wurden hauptsächlich Plattenbauten errichtet.

Zunächst stand die Agrarindustrie im Mittelpunkt der Wirtschaft. Betriebe wie die Zuckerfabrik, der Milchhof, eine Getreidemühle und eine Brauerei waren wichtige Arbeitgeber. Durch die Gründung des Armaturenwerks Prenzlau (AWP) 1967 wurden mehr als 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen und der Betrieb wurde zum größten Arbeitgeber der Stadt.
Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung kam es zu umfassenden Umbrüchen in allen Bereichen. Das Stadtbild wurde durch Sanierung zahlreicher Gebäude und Verkehrswege verändert, einige Straßen wurden unbenannt und ehemalige Kasernen zu Verwaltungs- oder Schulgebäuden umfunktioniert. Viele Betriebe mussten schließen, andere reduzierten ihren Personalbestand erheblich.
Einwohnerentwicklung
(jeweils zum 31. Dezember)
- 1990 - 25.764
- 1998 - 20.950
- 1999 - 20.757
- 2000 - 20.617
- 2001 - 22.225 (Anstieg durch Gemeindegebietsreform)
- 2002 - 21.785
- 2003 - 21.341
- 2004 - 21.039
- 2005 - 20.904
- 2006 - 20.735
- 2007 - 20.461
- 2008 - 20 285 [2]
Politik
Wappen
Das Wappen wurde am 1. Juli 1997 genehmigt.
Blasonierung: „Von Silber und Rot geteilt, oben ein gold-bewehrter roter Adler mit einem über den Kopf gestülptem goldenen Spangenhelm, darauf ein roter Flug, unten ein auf blauen Wellen schwimmender silberner Schwan.“[3]
Städtepartnerschaften
Prenzlaus internationale Partnerstädte sind:
- Świdwin, Polen (seit 1992) [4]
- Pochwistnewo, Russland (seit September 1997)
- Uster, Schweiz (seit 2000)
- Varėna, Litauen (seit April 2000)
Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmäler in Prenzlau stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.
- Ev. Kirche St. Marien: 1289-1340 im Stil der Backsteingotik erbaut (unter Einbeziehung des Westteils eines Vorgängerbaus von 1235), im 14. und 15. Jahrhundert Anbau von Kapellen, Nordturm (Höhe: 68 Meter) aus dem 16. Jahrhundert, vom 20. bis 22. Dezember 1632 wurde darin der Leichnam des Königs Gustav II. Adolf aufbewahrt, Südturm (Höhe: 64 Meter) aus dem 18. Jahrhundert, 1945 ausgebrannt, nach 1970 wiederaufgebaut. Der vom Meister des Prenzlauer Hochaltars geschaffene spätgotische Marienaltar konnte gerettet werden.
- Ruine der Heiliggeistkapelle: Anfang 14. Jahrhundert, ehemals Kapelle des Heiliggeisthospitals, enthielt ab 1899 das Uckermärkische Museum, 1945 ausgebrannt
- Dominikanerkloster „Zum Heiligen Kreuz“: 1273 vom brandenburgischen Markgrafen Johann II. gegründet, im Zuge der Reformation 1544 aufgelöst
- St. Nikolai: 1275-1343 als Kirche des Dominikanerklosters „Zum Heiligen Kreuz“ erbaut, ab 1716 Garnisonskirche, heute Kirche der Gemeinde St. Nikolai
- alte Nikolaikirche: vom dem bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg für kirchliche Zwecke aufgegebenen Bauwerk ist nach Abbruch des Kirchenschiffes im 18. Jahrhundert nur noch der Turmbereich erhalten
- Franziskanerkloster
- kulturhistorisches Museum (im Dominikanerkloster)
- Rolandstatue am Marktplatz
- Stadtpark
- Slawenboot Ukrasvan
- Unteruckersee
- Wanderlernpfad am Uckersee (beim Kap)
- Glockenspiel (am Arbeitsamt)
- Wiekhäuser
- Synagogendenkplatte an der Wasserpforte (zwischen Wasserforte und Sternberg)
- Wasserturm
- feuerwehrtechnisches Museum der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Prenzlau
- Ehrenmal für die Opfer des Faschismus auf dem Platz der Einheit über der Uckerpromenade
- Mehrere Ehrengrabanlagen auf dem Hauptfriedhof an der Friedhof- und Mühlmannstraße für NS-Opfer: 16 polnische, 51 italienische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter und drei ungarische Kriegsgefangene sowie 35 deutsche Wehrmachtsdeserteure, die im April 1945 von der SS öffentlich erschossen wurden
- Gedenktafel vor der St.-Nikolai-Kirche an der Diesterwegstraße an die ausgelöschte Jüdische Gemeinde und ihre Synagoge
- Gedenkstein auf dem Neuen Jüdischen Friedhof an der Puschkinstraße 60 zur Erinnerung an die jüdischen Opfer des Faschismus
Stadtmauer
Mit rund 1410 Metern existiert heute noch knapp die Hälfte der Prenzlauer Stadtmauer. Die mittelalterliche Wehranlage wurde durch die Stadt umfangreich saniert. Es wurde ein 3,1 Kilometer langer Rundweg angelegt. Dort zu besichtigen sind:
Türme
- Seilerturm
- Hexenturm
- Pulverturm
Tore
- Schwedter Torturm (auch Steintorturm oder aufgrund der Verwendung schlicht Sternwarte genannt)
- Mitteltorturm (Vorlage für Oberbaumbrücke zu Berlin)
- Blindower Tor
Kultur
Im ehemaligen Dominikanerkloster Prenzlau befindet sich heute das Kulturhistorische Museum, eine Gemäldegalerie sowie die KlosterLadenGalerie. Das Kulturhistorische Museum umfasst eine Dauerausstellung zur Kulturgeschichte der Region, welche durch wechselnde Sonderausstellungen ergänzt wird. Die Gemäldegalerie zeigt Werke des Landschaftsmalers Jakob Philipp Hackert. In der KlosterLadenGalerie werden im ständigen Wechsel Bilder von zeitgenössischen, in der Uckermark lebenden Künstlern ausgestellt.
Im Friedgarten des Klosters wird jedes Jahr von Juni bis September der "Kultursommer im Klostergarten" abgehalten, welcher Theateraufführungen, Konzerte und Ausstellungen beinhaltet.
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Branchen
- Maschinenbau
- Lebensmittelproduktion (u. a. Campina und Rosen Eiskrem-Werk)
- Futtermittelherstellung
- Möbelindustrie (u. a. Prenzlauer Möbelwerke)
- Fotovoltaik (Aleo Solar AG)
Verkehrsanbindung
Der 1863 in Betrieb genommene Bahnhof Prenzlau liegt an der Fern- und Regionalbahnstrecke Berlin–Stralsund. Darüber hinaus bestanden bis in die 1990er Jahre Verbindungen in Richtung Templin (Bahnstrecke Löwenberg–Prenzlau), Strasburg (Uckermark) und den Ortsteil Dedelow (Prenzlauer Kreisbahnen). Der Bahnhof Prenzlau wurde am 9. Dezember 2007 an das Eurocitynetz mit direkten Verbindungen unter anderem nach Prag und Wien angeschlossen.
Die Bundesautobahnen 11 und 20 verlaufen in der Nähe der Stadt, die Bundesstraßen 109 und 198 kreuzen sich hier. Durch Prenzlau führt der Radfernweg Berlin-Usedom.
Im Ortsteil Dedelow befindet sich ein Flugplatz. Es handelt sich um einen Sonderlandeplatz mit festen Betriebszeiten. Der nächste internationale Flughafen Stettin-Goleniów liegt 80 km nordöstlich von Prenzlau.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
- Jacob Philipp Hackert (1737-1807), Landschaftsmaler
- Friederike von Hessen-Darmstadt (1751-1805), Königin von Preußen
- Ludwig I. (1753-1830), Landgraf von Hessen-Darmstadt
- Amalie von Hessen-Darmstadt (1754-1832), Ehefrau des badischen Erbprinzen Karl Ludwig von Baden
- Wilhelmina Luisa von Hessen-Darmstadt (1755-1776), erste Gattin des Zaren Paul I. (Russland)
- Georg Friedrich Krause (1768-1836), Forstwissenschaftler
- Karl Gottlieb Richter (1777-1847), Regierungsbeamter
- Moritz Rathenau (1800-1871), Unternehmer
- Albert von Schlippenbach (1800-1888), Dichter und Landwirt
- Wilhelm Grabow (1802–1874), deutscher Politiker, Präsident des preußischen Abgeordnetenhauses
- Adolf Stahr (1805-1876), Literaturhistoriker
- Ernst Schering (1824-1889), Apotheker und Unternehmer
- Emil Mangelsdorf (1839-1925), Politiker, Ehrenbürger von Gütersloh
- Hans von Arnim (1841-1914), Gutsbesitzer und preußischer Politiker
- Johannes Schmidt (1843-1901), Sprachwissenschaftler
- Albert Stimming (1846-1922), Romanist
- Franz Wilhelm Dibelius (1847-1924), Theologe
- Rudolf Hartmann (1856-nach 1922), Politiker (DNVP)
- Max Gerlach (1861-1940), Agrikulturchemiker
- Paul Hirsch (1868-1940), Politiker
- Emil Karow (1871-1954), Bischof von Berlin
- Gustav Mayer (1871-1948), Journalist und Historiker
- Wilhelm Wittbrodt (1878-1961), Reformpädagoge und Politiker
- Ernst Schlange (1888-nach 1934), Gauleiter der NSDAP
- Walter Kaßner (1894-1970), DDR-Politiker und Bürgermeister in Magdeburg
- Gustav Lombard (1895-1992), SS-Brigadeführer, Kriegsverbrecher
- Hans Felix Husadel (1897-1964), Komponist und Dirigent
- Lena Ohnesorge (1898-1987), Politikerin (GB/BHE, später CDU)
- Franz Ehrke (*1921), Politiker (SPD)
- Otto Kaiser (*1924), protestantischer Theologe und Alttestamentler
- Joachim Wohlgemuth (1932-1996), Schriftsteller
- Herman-Hartmut Weyel, (*1933), Oberbürgermeister a.D. der Stadt Mainz
- Christoph Andreas Graf von Schwerin von Schwanenfeld (1933-1996), ARD-Korrespondent
- Regine Mönkemeier (*1938), Schriftstellerin
- Klaus Prüsse (*1939), Handballspieler
- Gerhild Halfmeier (*1942), Politikerin der SPD und MdB (Hamburg)
- Siegfried Gerulat (*1944), Musiker und ehemaliger Politiker
- Claus Beling (*1949), Fernsehredakteur
- Brigitte Rohde, (*1954), Leichtathletin und Olympiasiegerin
- Carola Zirzow (*1954), Kanusportlerin
- Frank Wartenberg (*1955), Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
- Christiane Wartenberg (*1956), Leichtathletin und Olympiamedaillengewinnerin
- Ruth Leiserowitz (*1958), Schriftstellerin und Historikerin
- Matthias Machwerk (*1968), Kabarettist
- Wolfram Köhler (*1968), CDU-Politiker
- Josefine Domes (*1981), Musikerin und Schauspielerin
- Clemens Wenzel (*1988), Skullruderer
Literatur
- Peter Feist: Mittelalterliche Stadtansicht - Prenzlau. Kai Homilius Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-931121-10-0 (Leseprobe)
- Olaf Gründel/Jürgen Theil: Prenzlau. Erfurt 2003 ISBN 3-89702-529-9
- Jürgen Theil: Prenzlauer Stadtlexikon und Geschichte in Daten. Arbeiten des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau e. V., Bd. 7, Prenzlau 2005. ISBN 3-934677-17-7
Anmerkungen
- ↑ Zum Vergleich: Berlin/Cölln besaß zum selben Zeitpunkt nur zwei Kirchen (St. Nicolai und St. Petri) und kein Kloster (St. Marien und Franziskanerkloster erst nach 1250)
- ↑ http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Otab/2009/OT_A01-04-00_124_200812_BB.pdf
- ↑ Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
- ↑ http://www.swidwin.pl/asp/pl_start.asp?typ=14&menu=71&strona=1
