In der Saison 1981/82 gelang der BSG Chemie Böhlen der direkte Wiederaufstieg und dem 1. FC Union Berlin nach zwei Jahren wieder der Sprung in die DDR-Oberliga.
Modus
Gespielt wurde in 5 Staffeln zu je 12 Mannschaften (regionale Gesichtspunkte). In einer einfachen Runde mit Hin-und Rückspiel wurden die Staffelsieger und je 3 Absteiger pro Staffel ermittelt. Die Staffelsieger ermittelten ebenfalls mit Hin-und Rückspiel in einer Aufstiegsrunde die 2 Oberligaaufsteiger.
Staffel A
Saisonverlauf
Bis zum 20.Spieltag bestimmte der Zweikampf zwischen der ASG Vorwärts Stralsund und der TSG Bau Rostock (mit Gerd Kische) das Geschehen an der Tabellenspitze. Dann verloren die Rostocker ihre letzten drei Spiele und fielen noch auf den dritten Tabellenplatz zurück. Nach vier zweiten Plätzen konnten die Stralsunder nun endlich den Staffelsieg erringen. Die ASG Vorwärts Neubrandenburg, ISG Schwerin-Süd und BSG Post Neubrandenburg spielten eine gute Saison, waren aber zu starken Schwankungen unterworfen um oben ernsthaft mit zuspielen. Der Vorjahressieger die BSG Schiffahrt/Hafen Rostock landete genauso im gesicherten Mittelfeld wie die TSG Wismar und die SG Dynamo Schwerin. Rang neun ging an den Neuling BSG Hydraulik Parchim, der zwar zu den ersten acht Mannschaften abfiel, sich aber mit sechs Punkte Vorsprung vor dem Abstieg rettete. Mit der BSG Motor WW Warnemünde und der TSG Neustrelitz kehrten zwei Neulinge nach nur einem Jahr in die Bezirksliga zurück. Neustrelitz vor zwei Jahren aus der Staffel B abgestiegen, konnte sich nun auch nicht in der Staffel A behaupten. Dritter Absteiger im Bunde ist die BSG Lokomotive Anklam, der es nach dem knappen Klassenerhalt im Vorjahr nun erwischte.
Abschlusstabelle
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Torschützenliste
Zuschauer
- In 132 Spielen kamen 117 630 Zuschauer (
891 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse: 3 500 ASG Vorwärts Stralsund – ISG Schwerin-Süd (Nachholspiel 21.Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse: 100 BSG Motor WW Warnemünde – BSG Schiffahrt/Hafen Rostock (14.Sp.) , 100 SG Dynamo Schwerin – TSG Neustrelitz (14.Sp.) , 100 BSG Motor WW Warnemünde – TSG Neustrelitz (20.Sp.) und 100 BSG Motor WW Warnemünde – BSG Hydraulik Parchim (22.Sp.)
| Verein
|
Gesamt
|
|
Heim
|
|
Auswärts
|
|
| ASG Vorwärts Stralsund |
32 550 |
1 480 |
21 000 |
1 909 |
11 550 |
1 050
|
| ASG Vorwärts Neubrandenburg |
23 420 |
1 065 |
10 000 |
909 |
13 420 |
1 220
|
| TSG Bau Rostock |
20 300 |
923 |
8 300 |
754 |
12 000 |
1 090
|
| ISG Schwerin-Süd |
17 660 |
803 |
5 200 |
472 |
12 460 |
1 132
|
| BSG Post Neubrandenburg |
22 850 |
1 039 |
13 100 |
1 190 |
9 750 |
886
|
| BSG Schiffahrt/Hafen Rostock |
14 650 |
666 |
6 050 |
550 |
8 600 |
781
|
| TSG Wismar |
17 750 |
807 |
8 400 |
763 |
9 350 |
850
|
| SG Dynamo Schwerin |
15 400 |
700 |
7 150 |
650 |
8 250 |
750
|
| BSG Hydraulik Parchim |
22 100 |
1 005 |
13 800 |
1 254 |
8 300 |
754
|
| BSG Motor WW Warnemünde |
10 430 |
474 |
2 730 |
248 |
7 700 |
700
|
| BSG Lokomotive Anklam |
23 350 |
1 061 |
15 950 |
1 450 |
7 400 |
672
|
| TSG Neustrelitz |
14 900 |
677 |
5 950 |
540 |
8 950 |
813
|
Staffel B
Saisonverlauf
Der 1. FC Union Berlin konnte seinen Staffelsieg aus dem Vorjahr wiederholen. Dieses mal hatten sie sich jedoch stärkerer Konkurrenz zu erwähren. Besonders der Neuling BSG Motor Babelsberg setzte den Eisernen gehörig zu. Am 20.Spieltag bot sich den immer in Lauerstellung liegenden Babelsbergern die Chance mit einem Sieg gegen die BSG KWO Berlin, Union auf Grund des besseren Torverhältnisses von der Tabellenspitze zu verdrängen. Union brachte sich durch zwei sieglose Spiele (0:0 in Eisenhüttenstadt und 0:1 gegen Brandenburg) in diese Situation. Babelsberg versagten nun aber die Nerven und man erlitt gegen die Berliner eine nicht erwartete Niederlage. Die Köpenicker nun aus ihrem Tiefschlaf erwacht, machten nun den Staffelsieg ohne große Probleme perfekt. Die SG Dynamo Fürstenwalde , BSG Chemie PCK Schwedt und die BSG Stahl Brandenburg waren um Anschluss an das Führungsduo bemüht, hatten aber über die ganze Saison hinweg noch nicht die Konstanz. Danach kamen mit KWO, der BSG Stahl Eisenhüttenstadt, BSG Stahl Hennigsdorf und der BSG Bergmann-Borsig Berlin jene Mannschaften die weder mit der Tabellenspitze, noch mit dem Abstieg zu tun hatten. Der Abstieg der BSG Motor Hennigsdorf, BSG EAB 47 Berlin und der BSG Stahl Finow zeichnete sich schon frühzeitig ab. Mit der BSG Motor Hennigsdorf erwischte es eine Mannschaft, die im Vorjahr gerade noch die Klasse so halten konnte. Für die Aufsteiger von EAB 47 und Finow war nach einem Jahr das Abenteuer DDR-Liga beendet. Besonders für die Finower war die Liga mehr als eine Nummer zu groß.
Abschlusstabelle
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Torschützenliste
Zuschauer
- In 132 Spielen kamen 202 200 Zuschauer (
1 531 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse: 9 000 BSG Motor Babelsberg – 1.FC Union Berlin (3.Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse: 150 BSG KWO Berlin – BSG Motor Hennigsdorf (21.Sp.) und 150 BSG Stahl Finow – BSG EAB 47 Berlin (21.Sp.)
| Verein
|
Gesamt
|
|
Heim
|
|
Auswärts
|
|
| 1.FC Union Berlin |
90 100 |
4 095 |
47 000 |
4 272 |
43 100 |
3 918
|
| BSG Motor Babelsberg |
48 550 |
2 207 |
32 000 |
2 909 |
16 550 |
1 504
|
| BSG Chemie PCK Schwedt |
32 750 |
1 489 |
16 800 |
1 527 |
15 950 |
1 450
|
| SG Dynamo Fürstenwalde |
28 650 |
1 302 |
11 700 |
1 063 |
16 950 |
1 540
|
| BSG Stahl Brandenburg |
38 750 |
1 761 |
18 850 |
1 713 |
19 900 |
1 809
|
| BSG KWO Berlin |
24 150 |
1 098 |
7 650 |
695 |
16 500 |
1 500
|
| BSG Stahl Eisenhüttenstadt |
25 100 |
1 141 |
11 050 |
1 004 |
14 050 |
1 277
|
| BSG Stahl Hennigsdorf |
28 300 |
1 286 |
16 400 |
1 490 |
11 900 |
1 081
|
| BSG Bergmann-Borsig Berlin |
21 150 |
961 |
6 600 |
600 |
14 550 |
1 322
|
| BSG Motor Hennigsdorf |
27 850 |
1 266 |
12 800 |
1 163 |
15 050 |
1 368
|
| BSG EAB 47 Berlin |
30 250 |
1 375 |
14 000 |
1 272 |
16 250 |
1 477
|
| BSG Stahl Finow |
18 800 |
855 |
7 350 |
668 |
11 450 |
1 040
|
Staffel C
Saisonverlauf
In der Staffel C sah es nach einem Alleingang der ASG Vorwärts Dessau aus. Der Kampf um den Staffelsieg war eine spannende Angelegenheit. Bis zur Winterpause legte man schon vier bzw. fünf Punkte zwischen sich und den ärgsten Verfolgern. Dieser Vorsprung wurde dann im Frühjahr bis zum 18.Spieltag verteidigt. An diesem kam es dann zum Spitzenspiel zwischen Dessau und dem Oberligaabsteiger der BSG Chemie Böhlen. Böhlen siegte mit 1:0 und witterte wieder Morgenluft. Dessau dagegen brachte diese Niederlage völlig außer Tritt. Am nächsten Spieltag verlor man bei der SG Dynamo Eisleben mit 5:1 und am 21.Spieltag kam man bei der BSG Lokomotive Stendal nicht über ein 0:0 hinaus. Böhlen das nach der Winterpause alle Spiele siegreich gestalten konnte, zog vor dem letzten Spieltag auf Grund des besseren Torverhältnisses an Dessau vorbei. Selbst ein 7:2 Erfolg gegen BSG Stahl Nordwest Leipzig nutzte den Dessauern nicht mehr, denn gleichzeitig erledigte Böhlen mit einem 2:0 bei der BSG Chemie Zeitz seine Hausaufgaben und wurde dank einer tollen Frühjahrsrunde (16:0 Pkt.) Staffelsieger. Dem Duo folgten mit Eisleben und der BSG Chemie Leipzig zwei Vereine, die noch nicht konstant genug waren um ernsthaft vorne mit zureden. Fünfter wurde die BSG Stahl Blankenburg die zur Winterpause noch auf dem zweiten Platz lag, dann aber vollkommen einbrach (4:12 Pkt.). Mit der BSG Einheit Wernigerode und der BSG Motor Altenburg schafften zwei Neulinge den Klassenerhalt ohne groß in Abstiegsnot zu geraten. Der Kampf gegen den Abstieg war drei geteilt. Aufsteiger BSG Empor Halle verlor früh den Anschluss, der Elf aus Zeitz ging in der Schlussphase die Luft aus und Stahl NW Leipzig lieferte sich bis zum Ende ein Kopf an Kopf Rennen mit der BSG Stahl Thale. Durch die Niederlage in Dessau und dem gleichzeitigen Sieg von Thale gegen Altenburg musste sich Leipzig in die Bezirksliga verabschieden.
Abschlusstabelle
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Torschützenliste
Zuschauer
- In 132 Spielen kamen 295 150 Zuschauer (
2 236 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse: 14 000 BSG Chemie Leipzig – BSG Chemie Böhlen (20.Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse: 200 BSG Stahl Nordwest Leipzig – BSG Empor Halle (14.Sp.)
| Verein
|
Gesamt
|
|
Heim
|
|
Auswärts
|
|
| BSG Chemie Böhlen |
64 050 |
2 911 |
23 600 |
2 145 |
40 450 |
3 677
|
| ASG Vorwärts Dessau |
58 400 |
2 655 |
29 700 |
2 700 |
28 700 |
2 609
|
| SG Dynamo Eisleben |
28 850 |
1 311 |
10 950 |
1 086 |
17 900 |
1 627
|
| BSG Chemie Leipzig |
99 800 |
4 536 |
59 400 |
5 400 |
40 400 |
3 672
|
| BSG Stahl Blankenburg |
44 950 |
2 043 |
21 450 |
1 995 |
23 500 |
2 136
|
| BSG Einheit Wernigerode |
39 250 |
1 784 |
21 950 |
2 631 |
17 300 |
1 572
|
| BSG Lok Stendal |
41 850 |
1 902 |
19 000 |
1 727 |
22 850 |
2 077
|
| BSG Motor Altenburg |
73 400 |
3 336 |
51 600 |
4 690 |
21 800 |
1 981
|
| BSG Stahl Thale |
46 000 |
2 091 |
23 700 |
2 154 |
22 300 |
2 027
|
| BSG Stahl Nordwest Leipzig |
30 950 |
1 407 |
12 750 |
1 159 |
18 200 |
1 654
|
| BSG Chemie Zeitz |
31 800 |
1 445 |
11 400 |
1 036 |
20 400 |
1 854
|
| BSG Empor Halle |
26 000 |
1 182 |
9 650 |
877 |
16 350 |
1 486
|
Staffel D
Saisonverlauf
Den Titel in Staffel D sicherte sich der Oberligaabsteiger BSG Stahl Riesa durch einen Start-Ziel Sieg. Mit 21:1 Punkten gestartet, leisteten sich die Riesaer in der 2.Saisonhälfte einige Ausrutscher, die sich aber nicht Negativ (Tabellenspitze) auswirkten. Mit Abstand folgten BSG Aktivist Schwarze Pumpe, Neuling BSG Aktivist Brieske-Senftenberg und FSV Lokomotive Dresden. Die anderen Mannschaften hatten alle ein Niveau und somit war der Abstiegskampf das Interessanteste in dieser Staffel. Nur für die BSG Aufbau Krumhermersdorf waren eigentlich zur Winterpause (6 Punkte Rückstand) alle Messen in Richtung Bezirksliga gesungen. Mit Gerd Schädlich als neuen Trainer nahm man nach der Pause den Kampf um den Ligaverbleib auf. Nach dem 18.Spieltag trennten dem Fünften BSG Fortschritt Bischofswerda vom Letzten BSG Robur Zittau gerade einmal 4 Punkte. Nach dem 21.Spieltag waren Bischofswerda und die BSG Motor „F.-H.“ Karl-Marx-Stadt gerettet. Die verbliebenen sechs Mannschaften spielten nun am letzten Spieltag die drei Absteiger für die Bezirksliga aus. Durch Siege sicherten sich die TSG Gröditz (2:1 gegen Riesa) und die BSG Motor Werdau (4:2 gegen Zittau) die Klasse. Für Zittau bedeutete das den Abstieg, genauso wie für die BSG Motor Ascota Karl-Marx-Stadt die gegen Schwarze Pumpe verlor. Der ASG Vorwärts Kamenz reichte in Krumhermersdorf ein torloses Unentschieden, um sich zu retten. Für die Schädlich Schützlinge reichte es trotz 11:5 Punkte nach der Winterpause nicht mehr ganz für den Verbleib in der DDR-Liga..
Abschlusstabelle
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Torschützenliste
Zuschauer
- In 132 Spielen kamen 204 850 Zuschauer (
1 551 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse: 5 500 BSG Robur Zittau – BSG Stahl Riesa (1.Sp.) und 5 500 BSG Stahl Riesa – BSG Motor Werdau (2.Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse: 300 BSG Motor Ascota Karl-Marx-Stadt – BSG Motor Werdau (7.Sp.) , 300 BSG Aufbau Krumhermersdorf – BSG Motor „F.-H.“ Karl-Marx-Stadt (13.Sp.) und 300 ASG Vorwärts Kamenz – BSG Robur Zittau (14.Sp.)
| Verein
|
Gesamt
|
|
Heim
|
|
Auswärts
|
|
| BSG Stahl Riesa |
73 700 |
3 350 |
43 800 |
3 981 |
29 900 |
2 718
|
| BSG Aktivist Schwarze Pumpe |
36 250 |
1 648 |
19 700 |
1 790 |
16 550 |
1 504
|
| BSG Akt. Brieske-Senftenberg |
30 800 |
1 400 |
16 750 |
1 522 |
14 050 |
1 277
|
| FSV Lok Dresden |
29 350 |
1 334 |
10 650 |
968 |
18 700 |
1 700
|
| BSG Fortschritt Bischofswerda |
27 850 |
1 266 |
13 900 |
1 263 |
13 950 |
1 268
|
| BSG M. „F.-H.“ Karl-Marx-Stadt |
24 500 |
1 114 |
9 500 |
863 |
15 000 |
1 363
|
| TSG Gröditz |
26 300 |
1 195 |
9 450 |
859 |
16 850 |
1 531
|
| ASG Vorwärts Kamenz |
33 150 |
1 507 |
14 000 |
1 272 |
19 150 |
1 740
|
| BSG Motor Werdau |
25 400 |
1 155 |
13 100 |
1 190 |
12 300 |
1 118
|
| BSG Aufbau Krumhermersdorf |
32 100 |
1 459 |
16 300 |
1 481 |
15 800 |
1 436
|
| BSG Robur Zittau |
40 100 |
1 823 |
25 100 |
2 281 |
15 000 |
1 363
|
| BSG M. Ascota K.-Marx-Stadt |
25 200 |
1 145 |
12 600 |
1 145 |
12 600 |
1 145
|
Staffel E
Saisonverlauf
In der Staffel E sicherte sich diesmal die BSG Motor Nordhausen den Staffelsieg. Sie verwiesen die BSG Wismut Gera nach hartem Kampf auf den zweiten Platz. Danach folgten mit etwas Abstand Vorjahressieger BSG Motor Suhl und die gute BSG Chemie IW Ilmenau. Im sicheren Mittelfeld landeten die BSG Motor Weimar, BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort und die BSG Motor Rudisleben. Für die Neulinge BSG Stahl Silbitz und die BSG WK Schmalkalden waren schnell die Würfel Richtung Bezirksliga gefallen. Der dritte Absteiger wurde zwischen dem Neuling BSG Motor Eisenach, der BSG Glückauf Sondershausen und der BSG Fortschritt Weida ermittelt. Durch ein Unentschieden am letzten Spieltag gegen Ilmenau konnte Eisenach die Klasse halten. Nach Niederlagen hatten Sondershausen (0:5 in Nordhausen) und Weida (1:2 in Tiefenort) nicht nur die gleiche Punktzahl, sondern auch die gleiche Tordifferenz auf zuweisen. Für diesen Fall sah die Spielordnung Entscheidungsspiele vor. In diesen setzte sich Sondershausen deutlich gegenüber Weida durch.
Abschlusstabelle
(1) Bei Punktgleichstand und der selben Tordifferenz, sah die Spielordnung zwei Entscheidungsspiele der Kontrahenten vor.
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Torschützenliste
Zuschauer
- In 132 Spielen kamen 217 300 Zuschauer (
1 646 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse: 7 500 BSG Motor Nordhausen – BSG Glückauf Sondershausen (22.Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse: 200 BSG Fortschritt Weida – BSG Motor Suhl (Nachholspiel des12.Sp.)
| Verein
|
Gesamt
|
|
Heim
|
|
Auswärts
|
|
| BSG Motor Nordhausen |
58 250 |
2 648 |
36 900 |
3 354 |
21 350 |
1 940
|
| BSG Wismut Gera |
36 850 |
1 675 |
17 400 |
1 581 |
19 450 |
1 768
|
| BSG Motor Suhl |
34 250 |
1 557 |
13 650 |
1 240 |
20 600 |
1 872
|
| BSG Chemie IW Ilmenau |
39 350 |
1 789 |
18 400 |
1 672 |
20 950 |
1 904
|
| BSG Motor Weimar |
37 750 |
1 716 |
19 500 |
1 772 |
18 250 |
1 659
|
| BSG Akt. Kali Werra Tiefenort |
28 900 |
1 314 |
13 550 |
1 231 |
15 350 |
1 395
|
| BSG Motor Rudisleben |
29 900 |
1 359 |
14 200 |
1 290 |
15 700 |
1 427
|
| BSG Motor Eisenach |
44 200 |
2 009 |
26 600 |
2 418 |
17 600 |
1 600
|
| BSG Glückauf Sondershausen |
46 300 |
2 105 |
25 850 |
2 350 |
20 450 |
1 859
|
| BSG Fortschritt Weida |
26 000 |
1 182 |
10 050 |
913 |
15 950 |
1 450
|
| BSG WK Schmalkalden |
28 200 |
1 282 |
12 050 |
1 095 |
16 150 |
1 468
|
| BSG Stahl Silbitz |
24 650 |
1 120 |
9 150 |
831 |
15 500 |
1 409
|
Aufstiegsrunde
Saisonverlauf
Die BSG Chemie Böhlen und der 1. FC Union Berlin stiegen souverain in die DDR-Oberliga auf. Beide spielten sehr konstant und verloren jeweils nur ein Spiel. Die Niederlagen führten sie sich in den direkten Duellen zu. Auf den dritten Platz landete die ASG Vorwärts Stralsund, noch vor der hoch eingeschätzten BSG Stahl Riesa. Diese konnte den Abwärtstrend aus den Staffelspielen nicht stoppen und enttäuschte auf der ganzen Linie. Die BSG Motor Nordhausen hatte genauso wenig zu bestellen, wie die Vertreter aus der Staffel E in den Jahren zuvor.
Abschlusstabelle
Kreuztabelle
Torschützenliste
Zuschauer
- In 20 Spielen kamen 121 700 Zuschauer (
6 085 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse: 13 500 1.FC Union Berlin – BSG Stahl Riesa (2.Sp.)
Niedrigste Zuschauerkulisse: 1 000 BSG Motor Nordhausen – BSG Chemie Böhlen (10.Sp.)
| Verein
|
Gesamt
|
|
Heim
|
|
Auswärts
|
|
| BSG Chemie Böhlen |
50 700 |
6 337 |
22 200 |
5 550 |
28 500 |
7 125
|
| 1.FC Union Berlin |
65 200 |
8 150 |
40 000 |
10 000 |
25 200 |
6 300
|
| ASG Vorwärts Stralsund |
39 000 |
4 875 |
19 500 |
4 875 |
19 500 |
4 875
|
| BSG Stahl Riesa |
51 600 |
6 450 |
21 100 |
5 275 |
30 500 |
7 625
|
| BSG Motor Nordhausen |
36 900 |
4 612 |
18 900 |
4 725 |
18 000 |
4 500
|
Aufsteiger
| 1.
|
BSG Chemie Böhlen
|
 |
Freimuth Bott (20/-), Thomas Fischer (1/-), Klaus Herber (9/-) – Roland Hammer (21/1), Ronald Hoch (8/-), Lothar Höhne (23/2), Detlef Müller (29/1), Rolf Tröger (17/-), Rainer Wolf (28/6) – Olaf Adamczak (27/3), Klaus Bittner (23/2), Uwe Ferl (18/5), Bodo Gladrow (8/1), Manfred Graul (7/-), Hans-Christian Kaubitzsch (6/-), Friedhelm Schneider (13/1), Klaus Schweineberg (1/-) – Klaus Havenstein (26/22), Bernd Hubert (29/6), Horst Kunze (26/5), Rainer Srodecki (30/11), Manfred Zaspel (7/1). (Spiele / Tore in Staffel und Aufstiegsrunde) dazu je 1 Eigentor von Kreibich (Chemie Zeitz) und B. Teichmann (Stahl Thale).
Trainer: Gert Struppert
ohne Einsatz blieb: Werner Friese (TW)
|
| 2.
|
1.FC Union Berlin
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Wolfgang Matthies (30/-) – Dietmar Katarczynski (6/-), Dirk Koenen (23/1), Waldemar Ksienzyk (22/2), Harald Lindner (26/1), Rainer Rohde (28/2), Ingo Weniger (12/1) – Karsten Heine (7/-), Klaus-Dieter Helbig (20/2), Lutz Hendel (29/4), Frank Melzer (13/3), Lutz Möckel (22/4), Bernd Quade (26/6), Henry Treppschuh (3/-) – Andreas Anter (13/1), Uwe Borchardt (28/13), Lutz Hovest (27/13), Olaf Reinhold (22/7), Peter Wirth (19/4). (Spiele / Tore in Staffel und Aufstiegsrunde)
Trainer: Heinz Werner
ohne Einsatz blieben: Björn Dahms, Andreas Hawa (beide TW), Dirk Kittner, Rolf Weber, Rainer Wroblewski und Ulrich Netz
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Weblinks
http://www.rsssf.com/tablesd/ddr82.html