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Kenneth Noland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Kenneth Noland (* 1924 in Asheville, North Carolina)ist ein bedeutender amerikanischer Künstler der Gegenwart, seine Werke werden wird der Kunstrichtung Abstrakter Expressionismus zugeordnet. Er studierte 1946 bis 1948 am Black Mountain College in Asheville, sein Lehrer dort war Josef Albers.

Leben

Noland absolvierte von 1946 bis 1948 ein Kunststudium am Black Mountain College bei Ilya Bolotowsky und Josef Albers. Hiernach ging er nach Paris und studierte bei Ossip Zadkine. 1949 siedelte er nach Washington über, malte und unterrichtete an der dortigen „Catholic University“ und am „Institute of Contemporary Art“. 1952 begegnete er Morris Louis und besuchte mit ihm im darauffolgenden Jahr das Atelier von Helen Frankenthaler in New York, wohin er 1961 hinzog. 1964 unterrichtete er am „Bennington College“ in Vermond.

Arbeitsweise

Seine künstlerische "Handschrift" fand Noland gemeinsam mit seinem Freund Morris Louis in einer von Helen Frankenthaler (einer Schülerin von Jackson Pollock) entwickelten Technik, die als "soak stain" bekannt ist. Dabei wird mit Acrylfarbe auf nicht grundierter Leinwand gemalt. Der Malgrund saugt die Farbe auf und es entsteht ein "tiefer" Farbeindruck, der von der Oberfläche in das "Volumen" des Bildes verweist, vgl. Shaped Canvas.

Noland bevorzugt einfache geometrische Grundmuster beispielsweise in Form konzentrischer farbiger Ringe, die einer im Bogensport verwendeten Zielscheibe ähneln. Er hat unter anderem den gekachelten Außenbereich des Wiesner Building im MIT entworfen.

Das künstlerische Bemühen um die "Volumenfarbe" hat später Gotthard Graubner fortgeführt, indem er auf großformatigen Kissen (dem von ihm entwickelten saugfähigen, mehrschichtigen Malgrund) Farbfelder in "Farbräume" überführt hat.

Werke

siehe auch: Washingtoner Schule

Ausstellungen (Auswahl)

http://www.sharecom.ca/noland/ (englisch)