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Trier Hauptbahnhof

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Trierer Hauptbahnhof
Bahnhofshalle (Vordergrund: DB-Service Point
Zug am Bahnsteig 12/13
Das DB-Reisezentrum

Der Trierer Hauptbahnhof ist ein Durchgangsbahnhof, der ungefähr 500 m östlich der Trierer Innenstadt und der Porta Nigra liegt. Er wurde 1878 mit dem Bau der Moselstrecke im Zuge der Kanonenbahn BerlinMetz eröffnet. Vorher (seit der Eröffnung der Saarstrecke 1860) hatte Trier bereits einen Bahnhof am linken Moselufer, den heutigen Bahnhof Trier-West, der 1871 über die Eifelstrecke auch mit Köln verbunden wurde. Wegen der günstigen Lage zum Stadtzentrum wurde der heutige Hauptbahnhof aber bald zum wichtigsten Bahnhof der Stadt.

Hier halten täglich mehr als 170 Züge, unter anderem ICE, IC, RE und RB. Sie erreichen Trier aus Richtung


Ausstattung des Trier Hauptbahnhofes

Beim Betreten des Haupteingangs kommt man sofort in den zentralen Punkt des Bahnhofes: die Bahnhofshalle! In der Bahnhofshalle befinden sich im Südwestlichen Teil ein FotoFix-Automat und zwei Münztelefone, in der Südhälfte selber sind Gepäckschließfächer, der Südausgang, zwei Touchscrenn Fahrkartenautomaten, die Bahnhofstoilette und das DBReisezentrum. Im Nordwest Flügel ist ein Süsswarenkiosk. In der osthälfte ist ein Geldautomat, eine Bäckerei/Café und ein Zeitschriftenhandel. In richtung Norden befindet sich die große Anzeigetafel für die Zugabfahrten und unterhalb der Anzeige sind die Türen zu den folgenden Bahnsteigen:

  • 10 Süd-----richtung -> Luxemburg
  • 10 Nord----richtung -> Gerolstein, Köln
  • 11---------richtung -> Luxemburg, Köln, Düsseldorf, Hamm (Westf.), Dortmund, Hannover, Berlin
  • 11 Süd-----richtung -> Homburg (Saar), Wincheringen, Perl
  • 11 Nord----richtung -> Homburg (Saar), Luxemburg
  • 12---------richtung -> Köln, Düsseldorf, Essen, Münster (Westf.), Dortmund, Emden, Norddeich
  • 12 Süd-----richtung -> Merzig (Saar), Metz Ville
  • 12 Nord----richtung -> Wittlich, Bullay, Cochem, Koblenz
  • 13 --------richtung -> Löf, Köln, Düsseldorf, Dortmund
  • 13 Süd-----richtung -> Saarbrücken, Homburg (Saar), Kaiserslautern, Mannheim
  • 13 Nord----richtung -> Koblenz, Gerolstein, Köln

Im Jahre 2005 wurde mit Renovierungsarbeiten im Bahnhofsbereich begonnen, um ihn dem Standard anderer ICE-Bahnhöfe anzupassen.

  • In die Bahnsteige wurden blindengerechte Noppenpflastersteine an den Rand der Bahnsteige gelegt, um die Bahnsteigkante zu markieren.
  • Das Bahnhofsgebäude wurde renoviert und umgebaut (Ein neues Café erhielt Einzug und der Zeitschriftenladen wurde vergrößert und verlegt).
  • Es wurden Aufzüge zum behindertengerechten Zugang zu den Bahnsteigen eingebaut.
  • Der Stadtrat beschloss außerdem die Umgestaltung und Auffrischung des Bahnhofsviertels in den nächsten Jahren.


Bahnhofsvorplatz und Umgebung

Der Bahnhofsvorplatz wird überwiegend vom Einzelhandel dominiert. Am südlichen Ende wird er vom Ostalleencenter abgegrenzt. Durch einem Expertenworkshop der Stadt Trier liegen umfassende Planungen zur Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes (insbesondere der Park- und Verkehrsleitsituation) vor. Hierbei sollen ein insgesamt übersichtlicher Hauptbahnhof mit neuem Busterminal und ggf. einer Über- oder Unterführung nach Trier-Gartenfeld entstehen.


Straßenverkehr

Der Hauptbahnhof ist westlich über die Bahnhofstraße an den Alleenring angebunden, der den Verkehr zwischen der Ost- und Theodor-Heuss-Allee, Christoph- und Balduinstraße sowie der Straße In der Reichsabtei bündelt. Die Trierer Innenstadt ist so schnell fußläufig und mit dem Auto zu erreichen. Nördlich befindet sich die Kürenzer Straße, das nördliche Ende des zentralen Omnibusbahnhofs. Die Kürenzer Straße ist der Zugang zu der ehemaligen Postanlage.

Der Vorplatz bietet direkt vor dem Hauptgebäude Kurzzeitparkplätze und Abstellplätze für Motorräder. Zudem befinden sich am westlichen Ende und im südlich gelegenen Parkhaus des Ostalleencenters weitere Parkmöglichkeiten.

Busverkehr (ZOB)

Abends und am Wochenende ist der Hauptbahnhof die zentrale Haltestelle des Sternbusverkehrs. Jeder Stadtteil von Trier kann ab dort ohne Umsteigen erreicht werden.

Entwicklung des Fernverkehrs

Von Trier aus verkehren IC-Züge im 2-Stunden-Takt über Koblenz, Andernach, Bonn, Köln, Düsseldorf, Oberhausen, Münster (Westf), Rheine nach Emden/Norddeich Mole. Sie starten in Luxemburg.

Seit dem Fahrplanwechsel 2005 besteht in Trier eine ICE-Tagesrandverbindung, die um 5 Uhr morgens im Trierer Hauptbahnhof startet. Der ICE fährt über Koblenz, Andernach, Bonn (die Linke Rheinstrecke), Köln, Düsseldorf, Dortmund, Hannover und erreicht um 12:21 Uhr planmäßig Berlin Ostbahnhof. Abends trifft der ICE um 22:53 Uhr wieder im Trierer Hauptbahnhof ein.

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