Architektur in Heilbronn
Die Baugeschichte der Stadt Heilbronn beschreibt die architektonische Entwicklung von Heilbronn in Baden-Württemberg.
Allgemeine Baugeschichte
- Das Mittelalter
Heilbronn entwickelte sich aus einem im 7. Jahrhundert bestehenden fränkischen Königshof, der die Architektur der Vorromanik dokumentierte. Im 13. Jahrhundert siedelten sich die Deutschordensherren in Heilbronn an und errichteten im Jahr 1225 das Deutschordensmünster wobei der Chorturm, der Spätromanik zuzuordnen ist. 1371 wurde der Ort zur Reichsstadt erhoben und als solche zu einem bedeutenden Handelsplatz in Südwestdeutschland.
- Die Neuzeit
Im 15.Jhdt ist die Baukunst der Spätgotik in Heilbronn einerseits durch die Erstellung des Karmeliterklosters gemäß den Plänen von Hans von Mingolsheim im Auftrag des Rats ab 1447 andererseits durch den Bau des dreischiffigen Hallenchors der Kilianskirche durch Anton Pilgram in den Jahren 1480-1487 dokumentiert. Die Renaissance in Heilbronn erschuf 1513 dank Hans Schweiner den Turm der Kilianskirche in Heilbronn und setzte sich in der Gestaltung des Rathauses in den Jahren 1579-1583 durch Hans Kurz und Isaak Habrecht fort. Hans Kurz war einer der wichtigsten Baumeister der Renaissance in Heilbronn [1] und erschuf auch das Imlin'sche Haus. In den Jahren 1598-1600 wurde im Auftrag des Rats das Fleischhaus gemäß den Plänen von Hans Stefan errichten, wobei Jakob Müller als Bildhauer bei der Gestaltung der Figuren tätig war[2]. Der Barock wird in Heilbronn durch den Bau der zweistöckige Barockfassade des Deutschhofes zu Heilbronn mit drei Ziergiebeln durch Wilhelm Heinrich Behringer im Jahre 1719 gekennzeichnet. Die Gebrüder Franz und Johann Michael Keller vollzogen die Barockisierung des Deutschordensmünsters.
- Die Vorstädte
Ab 1839 entstanden die Heilbronner Vorstädte nach Plänen des Stadtbaumeisters Louis de Millas, der nach damals üblichen städtebaulichen Prinzipien plante. Vor die vier Tore der Altstadt legte er ein System von nahezu gleich großen, rechteckigen Bauquartieren, die keinen Bezug zu den topographischen Gegebenheiten hatten und keine städtebauliche Gesamtkonzeption erkennen ließen. Seine Pläne und die Baustatuten zur Regelung der Bebauung in der Altstadt bildeten ab 1840 die rechtlichen Grundlagen für die Erweiterung der Stadt. Es entstanden zunächst die Quartiere vor dem Sülmer-, Fleiner- und Karlstor. Die Brückentor-Vorstadt wurde in ihrer Gestaltung von den ab 1847 errichteten Eisenbahn-Anlagen um den 1848 eingeweihten Bahnhof beeinflusst und konnte zu de Millas Bedauern aufgrund des Bahnverlaufs nicht nach dem übrigen Quadrate-Schema ausgeführt werden. Die Hauptstraßen der neuen Viertel wurden nach Angehörigen des württembergischen Königshauses benannt: Wilhelm-, Karl-, Paulinen- und Olgastraße.
- Die Riesenstraße
Nachdem bereits in den 1840er Jahren unter de Millas vier Vorstädte angelegt worden waren, war nach drei Jahrzehnten der Industrialisierung eine neue umfassende städtebauliche Konzeption dringend nötig geworden. Der Gemeinderat beauftragte im Oktober 1872 den Karlsruher Professor Reinhard Baumeister mit der Erstellung eines Generalbauplanes. Im März 1873 legte Baumeister einen ersten Planentwurf im Gemeinderat vor, der drei Neckarbrücken statt bisher einer vorsah, die bisherigen zusammenhanglosen Vorstädte mit einer Ringstraße („Riesenstraße“) umschloss und die spätere Kaiserstraße durch einen Durchbruch nach Osten zu einer wichtigen „Zentralstraße“ erhob. Der Plan berücksichtigte bereits den 1873 erfolgten Bahnhofsneubau sowie die spätere Errichtung einer Industriebahn in den Süden der Stadt. Bis um 1900 folgte der Städtebau in Heilbronn, von Detailunterschieden abgesehen, Baumeisters Planungen. Nach 1900 wurde sein Plan durch den abweichend vom Plan errichteten Südbahnhof und die starke Ausdehnung der Stadt nach Osten hinfällig. Die heutige Oststraße mit ihren großzügigen Dimensionen ist Teil der von Baumeister erdachten, aber nie zur kompletten Ringstraße vollendeten Riesenstraße.
- Die Zerstörung am 4.12.44
Am 4. Dezember 1944 wurde die historische Innenstadt bei einem Luftangriff auf Heilbronn total zerstört.
- Der Wiederaufbau
Das Heilbronn der Nachkriegszeit dokumentiert die Wiederaufnahme der für die Stuttgarter Schmitthenner-Schule typischen barockisierenden Heimatstils aus der Tradition der Vorkriegszeit[3] mit Walmdächern [4], Dachgauben, Fensterlaibungen, Putzfassaden, Pilastern und weit vorkragenden Kranzgesimsen. Den Wiederaufbau der protestantischen Sakralbauten leitete ein prominenter Stuttgarter Architekt[5], der ehemalige Bauamtsleiter von Heilbronn Hannes Mayer (1896–1992), der den Heimatstil vertrat, und dem konservierenden und rekonstruierenden Wiederaufbaugedanken verpflichtet war[6]. Die Rekonstruktion der Kilianskirche und der Nikolaikirche (ohne Friedenskirche ) ist sein Verdienst. Den Wiederaufbau des Deutschordensmünsters leitete Rudolf Gabel, der die zerstörte Barockausstattung zwar nicht rekonstruierte aber die noch erhaltenen Teil der Barockausstattung sicherte und für die Nachwelt erhalten konnte. Hans Herkommer baute die gleiche Kirche wieder auf, die er vor dem Krieg errichtet hatte: die Augustinuskirche[7] Den Wiederaufbau beschädigter Profanbauten erfolgte als eine Rekonstruktion in reduzierter Form, die der Tradition verpflichtet war. So wurde die Villa Rauch in der Steinstrasse 1 in zwar reduziertem Schmuck aber originalgetreu rekonstruiert[8]. Ebenso wurde das beim Luftangriff auf Heilbronn zerstörte Stadtbad anschließend im Heimatstil in vereinfachten Formen originalgetreu rekonstruiert.
- Die 60er und 70er Jahre
In den späten 1960er- und den 1970er-Jahren entstanden an markanten Straßenzügen einige Bauten im schlichten Stil des Brutalismus wie das Shoppinghaus von 1971[9] oder das Einkaufszentrum Wollhaus von 1974[10].
Zweite Zerstörung



- 23. Februar 1952 Die Zerstörung der Friedenskirche auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz
Als Zweite Zerstörung wird in Heilbronn die Sprengung der Ruine der Friedenskirche empfunden [11]. Es wird auch gefordert, den Turm der Friedenskirche in Form einer Ruine als eine Klagemauer stehen zu lassen [12]. Hannes Mayer lehnt die Rekonstruktion der Friedenskirche ab [13] Es gibt zwar eine öffentliche Kontroverse darüber, den Chor der Friedenskirche mit dem Fresco "Das jüngste Gericht" von Heinrich Altherr zu bewahren, aber die Not siegt über den Wunsch der Restaurierung der Ruine. Die Sprengung gilt in vielen Augen als Sakrileg, als eine Bausünde [14] .
- 1968/1969 Die Zerstörung des Kaufhaus Model (früheres Rauch'sches Palais)
Gertrud Model, Witwe von Willy Model, bezog nach dem Krieg die Räume des früheren Rauch'schen Palais Ecke Kaiserstraße/Marktplatz und konnte in den folgenden Jahren steigende Umsätze verbuchen. Aufgrund erfolgreicher Geschäfte, konnte dann auch im Jahr 1950/51 der Wiederaufbau des Stammhauses in der Sülmerstraße 39 erfolgen. Ende 1968 wurde das frühere Rauch'sche Palais abgerissen [15]. Der Abbruch des früheren im schlichten Heimatstil wiederaufgebauten Rauch'schen Palais alias Kaufhaus Model wird mit Erweiterungsmöglichkeiten begründet [16].
- 1968/1969 Die Zerstörungen im Deutschordensmünster
Sie hausten wie die Vandalen [17], damit meinte Wolfgang Westenfeld die Umbaumaßnahmen der Jahre 1968/1969 nach Plänen von Seiten des Stuttgarter Architekten Hans Georg Reutter am Deutschordensmünster Heilbronn. Restaurator Norbert Eckert aus Bad Mergentheim charakterisiert die Umbaumaßnahmen am Münster in den Jahren 1968/89 als "sehr hemdsärmelig mit der Kultur".
Als Vandalismus bezeichnete Westenfeld insbesondere, die Gestaltungsmaßnahmen, die die kleine Seitenkapelle an der Nordfassade betrafen. Diese Seitenkapelle wurde zum Seiteneingang umgewidmet und dafür wurden die spätgotischen Fenster entweder zugemauert oder völlig entfernt. Die Maurer brachen in der kleinen Kapelle die Seitenwände ein und bauten dort überdimensional grosse moderne Glastüren ein. Die alte Barockkuppel der Seitenkapelle zerschlugen die Arbeiter an den Hängezwickeln, um eine Zwischendecke einzuführen und Heizungs- und Lüftungsschächte anbringen zu können. Gemeint ist damit auch die Zerstörung des barocken Chorbogens, und die Umgestaltung der barocken Chorfenster in neo-spätgotische Maßwerkfenster. Ebenso ist damit der Abbruch der zweigeschossigen Speydelkapelle am Chor gemeint, die einer neuen und modernen Fassung einer eingeschossigen Sakristei in Neogotik weichen musste. Die wiederverwandten Gewölberippen geben heute noch eine Vorstellung von der hohen Qualitat des zerstörten Bauwerks. Schließlich wurden die Atlanten beseitigt.
- 16. November 1968 Die Zerstörung des Kaufhaus Merkur
Das Kaufhaus Merkur in Heilbronn war das erste Merkur-Kaufhaus in Deutschland [18], das von Egon Eiermann und Robert Hilgers im Auftrag von Salman Schocken entworfen und am 8. November 1951 eingeweiht worden war. Schocken verkaufte 1953 an Helmut Horten. Am 16. November 1968 wird das Kaufhaus Merkur gesprengt. Ihm folgt ein Bau des Harald Loebermann. Ein Artikel der Heilbronner Stimme meint zur Sprengung:"Nur noch Schall und Rauch" [19].
- 1970 Die Zerstörung der Villa Rümelin
Mit dem Abbruch der Villa Rümelin ging nach Hennze ein Stück wichtiger Architektur verloren. Hennze meint dazu:"Heilbronn hat damit [...] Arbeiten von Hermann Muthesius verloren" [20].
- 18. Juli 1970 Die Zerstörung des Stadttheaters am Berliner Platz
Bei einer Fragebogenaktion der Heilbronner Stimme bzgl. der Rekonstruktion des Jugendstiltheaters beteiligten sich 4514 Abstimmende. Das Ergebnis der Abstimmung zeigte, dass die Mehrheit eine Rekonstruktion befürwortete [21]. Daher wird die Sprengung des bis auf die Bühne und den Zuschauerraum, fast vollständig restaurierten Jugendstiltheaters als zweite Zerstörung von Seiten der Heilbronner Bürgerschaft empfunden [22].
Bereits im Jahre 1951 erfolgte die Rekonstruktion des Theaters im Heimatstil[23].
Mit der Überdachung (und Nutzung) wurden die Einwände gegen die Rekonstruktion damit entkräftet [24].
Die Arbeiten des Münchner Stuckateurs Wilhelm Nida-Rümelin, wurden in den 50er Jahren im Stadttheater teilweise rekonstruiert. 1953 zieht die Stadtbücherei in das Gebäude des ehemaligen Stadttheaters und bietet in den Jahren 1953 bis 1961 im ersten Obergeschoss des teilweise restaurierten Theaters eine Ausleihbücherei und ein Katalogzimmer und im zweiten Obergeschoss eine Jugendbücherei an. Weiterhin steht noch eine Deutsch-Amerikanische Bibliothek, eine Thekenbücherei und ein Lesesaal in den restaurierten Räumen des alten Jugendstiltheaters zur Verfügung[25] -. In den Jahren 1957 bis 1971 inszeniert die Ballettmeisterin Brunhild Münch die Balletszenen der Operetten am Kleinen Theater Heilbronn im alten Stadttheater, das teilweise im Heimatstil restauriert worden war.[26] Auch die Sprengung des alten Jugendstiltheaters wird als Sünde charakterisiert [27]
Trotzdem wurde nach der Sprengung des teilweise restaurierten Jugendstiltheaters am 18.07.1970 folgendes gesagt:Das Theater hat schwer gekämpft, wir haben gesiegt [28]
- 19. Februar 1972 Die Zerstörung des Stadtbades am Wollhaus-Platz
Der Bau des Stadtbads am Wollhausplatz wurde unter Max Rosengart und zwei anderer Kollegen während des Amtsenthebungsverfahren gegen OB Paul Hegelmaier beschlossen. Baubeginn war 1891. Die Einweihung des Stadtbades fand am 22. Oktober 1892 statt. Die Baukosten beliefen sich damals auf 280 000 Mark. Ein Teil der Baukosten wurden aus einer Stiftung des Heilbronner Kaufmanns Ernst Achtung gedeckt. Entworfen wurde das Gebäude im wilhelminischen Barock von dem Architekten Peters aus Berlin.[29]
1900/01 wurde das Bad erweitert, und es bekam ein Schwimmbecken für die weiblichen Gäste. Weiterhin waren dort Dampfbäder, Schwitzräume und Badewannen vorhanden.[30] Am 6. September 1934 wird ein Zutrittsverbot für jüdische Bürger im Stadtbad verlangt, weil sich dieses zu einer Synagoge-Nebenstelle entwickelt habe.[31]. Am 4. Dezember 1944 wurde das Gebäude beim Luftangriff auf Heilbronn zerstört.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Rekonstruktion des Gebäudes im Heimatstil. Das Eingangsportal wurde dabei seines pompösen Tympanons entledigt und durch schlichte quadratische Sandsteinsäulen ersetzt. Insgesamt wirkte das Gebäude nach dem Krieg wie ein Thermalbad des antiken Roms. Das Bad wurde am 21. Dezember 1950 wieder eröffnet. Am 19. Februar 1972 erfolgte die Sprengung des historischen Bauwerks. Dies bedeutetet für die Bürger Heilbronns ein Verlust ihrer Identifikation mit Heilbronn [32] [1][33].
- 1985 Die Zerstörung der Synagoge in Sontheim
Aus einem Leserbrief in der Heilbronner Stimme vom 07. Januar 1984 von Dr. Hahn wird der Abbruch bedauert.[34]
- 1985 Die Zerstörung der Kirche St. Cornelius und Cyprian (kath.)
Der von Prof. Christian Leins gebaute neogotische Sakralbau im Heilbronner Stadtteil Biberach wurde 1985 abgebrochen. Erhalten blieb ein 1963 nochmals erneuertes Glasfenster mit Maßwerk.
- 1994 Die Zerstörung der Chapel of the Three Stones
- 28. Februar 2001 Der Abbruch der Scala-Lichtspiele am Uhlandplatz
Ludwig Stern kauft am 12. August 1952 das Grundstück der ehemaligen Synagoge. Stern bebaut jedoch nicht den vorderen Teil des Grundstücks, wo die Synagoge stand, sondern nur den hinteren Teil des Geländes. Dort entsteht das Gebäude der Scala-Lichtspiele, das am 27. November 1952 mit Eingang am Uhlandplatz als Kino eröffnet werden kann. 1958 wird im Obergeschoß das Haus des Tanzes durch die Eheleute Vöhringer-Fenske eröffnet.
Übersicht nach Baustilen
Das Mittelalter
Die Geschichte der Mittelalterlichen Baukunst in Heilbronn umfasst Bauwerke der Vorromanik, Spätromanik, Frühgotik und insbesondere der Spätgotik.
Vorromanik (8. - 10. Jahrhundert)

Um 1225 wird auf den Fundamenten und Kalksteinmauern eines Vorgängerbaues aus dem 11/12. Jahrhundert eine Ordenskirche im Stil der Romanik aus Sandstein gebaut und der Heiligen Maria geweiht. Der eindrucksvolle spätromanische Turmchor dieser Anlage, der mit der ungefähr gleichzeitig erbauten Weinsberger Stadtkirche größte stilistische Ähnlichkeit aufweist, dürfte dabei entstanden sein. Im Turmchor steht ein romanischer Sarkophagaltar. Das Rippengewölbe in diesem Turmchor enthält einen maurischen Schlussstein.
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Spätromanischer Chorturm des Deutschordensmünsters
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Maurischer Schlussstein im Turmchor (13. Jahrhundert)
Gotik


Um 1280 war anstelle einem kleinen romanischen Sakralbau die wesentliche größere frühgotische Kilianskirche vorhanden, deren genaue Erbauungszeit unbekannt ist. Die frühgotische Kilianskirche hatte eine Basilikaform mit niedrigen Seitenschiffen, einem kurzen, einschiffigen Chor und zwei seitlichen Chortürmen. Im 13. Jahrhundert wurde die Kirche auf Veranlassung des Bistums dem Heiligen Kilian geweiht, der in Würzburg gewirkt hatte. Als Kilianskirche wurde das Bauwerk erstmals 1297 in einem Ablassbrief erwähnt.[35]
Als Baudenkmal frühgotischer Klosterkultur[36] wird der Kreuzgang des Franziskanerklosters aus dem Jahr 1272 bezeichnet.Die Stadt Heilbronn nutzte das Klostergebäude nach 1544 als neues Domizil der Lateinschule, 1566 überließ der Provinzial des Franziskanerordens die früheren Klosteranlagen auch formell der Stadt. 1575 dienen Kreuzgang und Klostergebäude der Ratsbibliothek. Bis nach dem Bau des Karlsgymnasiums für Knaben 1827 werden weiterhin einige Klassen im ehemaligen Kloster unterrichtet. Im 19. Jahrhundert erfolgten insgesamt vier größere An- und Umbaumaßnahmen an dem Gebäude. 1879 erfolgt die Nutzung des Klostergebäudes als Höhere Mädchenschule und 1925 wird bei der Überdachung des Innenhofes (zur Nutzung als Turnhalle) der Kreuzgang des Klosters abgebrochen.Ein noch erhaltenes Stück des frühgotischen Kreuzgangs befindet sich am Fleischhaus. Genauer gesagt, in der Gasse zwischen der Einfahrt zur Tiefgarage des C&A und dem Fleischhaus.
In einer Stiftungsurkunde von 1291 wird die Kirche als „sancte Pancratien“ erwähnt. Die Pankratius geweihte Kirche wurde also vermutlich im 13. Jahrhundert als gotische Chorturmkirche auf den Fundamenten der 795 erwähnten Basilika (oder eines zwischenzeitlich bestehenden Nachfolgebauwerks) erbaut. Die Kirche war mit Chor und Turm nach Osten ausgerichtet. Der Turm war als kurzer massiver Wehrturm ausgeführt mit schmalen, schießschartenförmigen Fensterchen. Ein Zyklus von Seccomalereien im Turm rührt noch aus dem 13. Jahrhundert her, war jedoch längere Zeit übermalt und wurde erst bei der Renovierung um 1900 wieder freigelegt: die Gewölbefelder zeigen die vier Evangelistensymbole, an den Innenwänden sind außerdem die Verkündigungsszene, ein Schmerzensmann, die Geburt Christi und die Heiligen Drei Könige dargestellt.
Die St. Martins-Kirche in Heilbronn-Sontheim ist eine katholische Kirche mit einem gotischen Chor, der 1720 in einem frühbarocken Kirchenbau und später 1904 in einem neoromanischen Kirchenbau aufgegangen ist.
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Frühgotische Pankratiuskirche
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Grundriss 1280: Die frühgotische Basilika der Kilianskirche mit zwei Chortürmen im Osten
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Wand- und Deckenmalereien aus dem 13. Jahrhundert im Turm der Pankratius-Kirche in Böckingen
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Frühgotischer Chor der Martinskirche in Sontheim

Die Nikolaikirche ist eine gotische Kirche des 14. Jahrhunderts in der Sülmerstraße in Heilbronn.
Das Beginenhaus bei St. Wolfgang oder Beginenhaus bei der Judengasse (hier Zwerchjudengasse) von Heilbronn war ein gotisches Steinhaus mit Treppengiebel und stand an der Lammgasse 15/Ecke Wolfgangsgasse 20.
Die Orth ließen sich 1551 das Orth'sche Haus in der damaligen Kramstraße (heue Kaiserstraße) in fränkischen Fachwerkweise auf einem steinernen Erdgeschoss in den Überresten eines Steinhauses bauen. Bis 1901 war im steinernen Erdgeschoss ein gotisches Kreuzgewölbe vorhanden, das dann jedoch beim Umbau zum Modehaus Zügel abgerissen wurde.[37] Das umgebaute Haus wurde 1944 zerstört.
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Beginenhaus
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Das Innere der Heilbronner Nikolaikirche vor 1899
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Beginenhaus



1350 wurde das Deutschordensmünster spätgotisch erweitert. Reste alter Pfeilerteile wurden gefunden. Auch das große Maßwerkfenster im Chor ist original spätgotisch.
Der dreischiffige Hallenchor der Kilianskirche aus dem Jahre 1487, ist ein schönes Beispiel für die Spätgotik in Heilbronn. Hans von Mingolsheim,Anton Pilgram und Aberlin Jörg waren die Baukünstler.
Als Hans von Mingolsheim in den Jahren 1447 - 54 die Seitenschiffe im Stil der Spätgotik baute, entstand auch das nördliche Mittelportal an der Kaiserstraße. Es ist ein spätgotisches Portal mit Spitzbogen,Baldachinen, Kreuzblume, Fialen und als Wasserspeier ein Lamm und einen Ziegenbock. Im Tympanon steht eine Marienfigur mit Kind. Im Krieg beschädigt, wurden wesentliche Teile des Portals im Jahre 1963 von dem Gundelsheimer Bildhauer Ludwig Herold und dem Ilsfelder Bildhauer Heinz Mann rekonstruiert [38].
Gleichzeitig mit dem Anbau der Seitenschiffe in den Jahren 1447 und 1454 unter Hans von Mingolsheim entstand wohl auch das spätgotische südliche Mittelportal an der Kirchbrunnenstraße. Es zeigt im Tympanon den Hl. Kilian mit Mitra, Schwert und Krummstab. Der Ilsfelder Bildhauer Heinz Mann und der Heilbronner Bildhauer Karl Dietrich haben das Portal nach dem Krieg rekonstruiert [39].
1458 erfolgt die Weihe der Kirche des Karmeliterklosters unter dem Weihbischof des Bischofs Johann von Würzburg. Der Hochaltar der Kirche des Karmeliterklosters werden zu Ehren Mariae, der Engel der 10 000 Märtyrer, der heiligen drei Könige und des Heiligen Bernhardin geweiht. Im Reliquienschrein des Hochaltars befinden sich Reliquien der Heiligen Johannes des Täufers, Bartholomäus, Laurentius, Georg, Sebastian, Christopherus, Anna, Agnes, Margarethe, Barbara, Dorothea, der 11 000 Jungfrauen und Ottilia. Die Klosterkirche wird sowohl der Maria als auch den Heiligen Johannes der Täufer, Kilian und Burkhard geweiht. 1464 erfolgt eine Klosterbauerweiterung unter Hans von Mingolsheim, der ein Jahr zuvor von Bürgermeister und Rat als Bürger aufgenommen wurde. Diese verpflichten ihn dazu, die Kirche „unser lieben frawen buwe“ des Karmeliterklosters bis zu seinem Tod weiterzuführen. 1474 ist das Kloster des Karmeliterordens zu Ende gebaut.
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Mittleres Nordportal der Kilianskirche
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Mittleres Südportal der Kilianskirche
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Der spätgotischer Hallenchor der Kilianskirche
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Alter Pfeilerreste aus des Spätgotik
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Der spätgotische Chor des Deutschordensmünsters
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Das spätgotische Karmeliterkloster
Die Neuzeit
Die Baukunst der architektonischen Neuzeit in Heilbronn betrifft den Zeitraum von 1420 bis 1920: Diese Epoche wird in Heilbronn insbesondere durch die sogenannte Heilbronner Renaissance geprägt, aber auch durch den Deutschordensbarock, Rokoko, Klassizismus und durch alle Formen des Historismus.
Renaissance (1420 – 1620)

Die Renaissance in Heilbronn erschuf 1513 dank Hans Schweiner den Turm der Kilianskirche in Heilbronn. Der Turm der Heilbronner Kilianskirche ab 1513 ist dabei ein Beispiel für die Analogische Renaissance (Früh- bzw. nordische Renaissance). Das heißt die Nachahmung antiker Bauelemente wie Gebälke, Kapitelle oder Profile geschieht nicht in voller Strenge, sondern gemäß der mittelalterlichen Baupraxis nur imitatorisch-variierend. Teilweise stammen die Vorlagen aus der der Antike ähnlichen romanischen Architektur. Andere Beispiele der Renaissance in Heilbronn ist die Umgestaltung des Rathauses in den Jahren 1579-1583 durch Hans Kurz und Isaak Habrecht. Hans Kurz war einer der wichtigsten Baumeister der Renaissance in Heilbronn [40] und erschuf auch das Imlin'sche Haus. In den Jahren 1598-1600 wurde im Auftrag des Rats das Fleischhaus gemäß den Plänen von Hans Stefan errichten, wobei Jakob Müller als Bildhauer bei der Gestaltung der Figuren tätig war[41]
Die Heilbronner Renaissance wird 1508 durch den charakteristischen Westturm durch Hans Schweiner aus Weinsberg bekannt.
1579 bis 1582 wurde das heutige Rathaus am Marktplatz, das im Kern auf das 13. Jahrhundert zurückgeht, von Baumeister Hans Kurz im Stil der Renaissance umgebaut.
Auf dem Erker des Käthchenhauses, der von Hans Schweiner 1534 im Stil der Renaissance gestaltet worden ist, sind Brustbilder von vier Propheten zu sehen [42].
- Südportal der Katharinenspitalkirche
Das Renaissanceportal war das Schmuckstück der Katharinenspitalkirche und das einzige Renaissanceportal dieser Art an einem Sakralgebäude in Heilbronn.
Das Fleischhaus wurde nach Plänen von Hans Stefan in den Jahren 1598-1600 errichtet.
- Portal der Albanskirche
In das Kirchengebäude führt ein Portal. Ein Tympanon, ein Aufsatz des Portales stammt aus der Renaissance und trägt die Jahreszahl 1590. Die Tafel mit den drei Schilden und drei Köpfen schildert die Ermordung des Schultheißen Wendel Jakob von Frankenbach, der Salome Haaß und des Hans Treuninger durch die kaiserl. Armee 1634.
- Portal der Pankratiuskirche
Der Heilbronner Bürgermeister David Kollenberger, gleichzeitig Vogt zu Böckingen, hat den achteckigen Treppenturm der Pankratiuskirche in Böckingen im Stil der Renaissance anbauen lassen, der zur Empore geführt hat. Das Renaissance-Portal des Treppenturms zeigt das Wappen des David Kollenberger (Hape flankiert von Trauben), darunter ist zu lesen:
- 1610 D. K.
- David Kollenberger derzeit Vogt allhier
Das Deutschordensschloss im Heilbronner Stadtteil Kirchhausen ist ein ehemaliges Wasserschloss des Deutschen Ordens, das in den Jahren 1572 bis 1576 im Stil der Renaissance erbaut wurde.
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Hans Schweiner
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Hans Kurz
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Käthchenhaus: Jesaja
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Neue Kanzlei und Syndikatsgebäude
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Das Fleischhaus
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Deutschordensschloß
Barock (1600 – 1780)



Ein weiterer Baustil der Neuzeit ist der Deutschordensbarock in Heilbronn.Der Barock wird in Heilbronn durch den Bau der zweistöckige Barockfassade des Deutschhofes zu Heilbronn mit drei Ziergiebeln durch Wilhelm Heinrich Behringer im Jahre 1719 gekennzeichnet. Die Gebrüder Franz und Johann Michael Keller vollzogen die Barockisierung des Deutschordensmünsters.
Der barocke Profanbau wurde 1726 durch die Witwe des Kaufmanns Georg Friedrich Pfeil erbaut.
Der Barock wird in Heilbronn durch den Bau der zweistöckige Barockfassade des Deutschhofes zu Heilbronn mit drei Ziergiebeln durch Wilhelm Heinrich Behringer im Jahre 1719 gekennzeichnet.
Im Jahr 1688 erbaute der Komtur des Deutschen Ordens, Georg Adolph Speth Freiherr von und zu Schülzburg, einen Sommersitz für die Heilbronner Deutschordenskomture. Das Sommerhaus war ursprünglich ein zweigeschossiges Gebäude.
Die Gebrüder Franz und Johann Michael Keller vollzogen die Barockisierung des Deutschordensmünsters.
1784 ließ Heinrich August von Kinckel das Schlösschen barockisieren.
Die Peterskirche in Neckargartach wurde immer wieder neu gebaut und umgebaut, so in den Jahren 1439 und 1551. Der letzte Kirchenbau war 1766/67, aus dem auch das Langhaus der Chorturmkirche herrührt, dessen Hauptportal mit 1767 datiert ist.
Ein schönes Beispiel des Barock.
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Zehender
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Deutschhof
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Sommervilla des Deutschordens
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Trappenseeschlößchen
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Deutschordensbarock
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Barockportal in Neckargartach
Rokoko (1735 – etwa 1780)
Dem Rokoko wurde in Heilbronn dank Johann Christoph Keller mehrere Denkmale gesetzt. So errichtete Keller im Auftrag des städtischen Bauamtes, das ihn 1769 als Baubeschauer und 1772 als Werkmeister erwähnt, mehrere Prachtbauten: ab 1765 das viergeschossige städtische Archivgebäude nördlich des Rathauses, um 1770 den zweigeschossigen Saalbau Schießhaus am Hammelwasen und 1784 das von der Stadt an den Ritterkanton Kraichgau vermietete Kraichgauarchiv des an der Nordseite des Hafenmarkts.
Das Gebäude ist ein markantes Bauwerk des Rokoko und steht an der Frankfurter Straße in Heilbronn nahe dem Hauptbahnhof. Das Bauwerk wurde 1769 bis 1771 nach Entwürfen von Johann Christoph Keller im Stil des Rokoko erbaut und als zweigeschossiger Saalbau ausgeführt.
Die Ehrenhalle befindet sich in den Grundmauern des ehemaligen städtischen Archivgebäudes im Innenhof des Rathauses von Heilbronn. Das viergeschossige städtische Archivgebäude nördlich des Rathauses wurde 1765 von dem Baumeister Johann Christoph Keller (*1732 in Winnenden, †1801) erbaut.
Vor der Zerstörung am 4. Dezember 1944 war die Einhorn-Apotheke ein schönes Beispiel für den Rokoko.
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Schießhaus
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ehemaliges Stadtarchiv, heute Ehrenhalle
Klassizismus (1750 - 1840)

Heilbronn war ebenso führend [43] im Profanbau im Stil des Klassizismus. Im Klassizismus wird der griechische Tempelbau kopiert. Der bekannteste Architekt des Klassizimus in Heilbronn war Gottlieb Christian Eberhard von Etzel, der die nach dem Krieg im reduzierten Form des Heimatstils rekonstruierten Villen Mertz am Rosenberg (Götzenturmpark) und von Rauch an der Steinstrasse 1 gebaut hat.
1848/49 von Karl von Etzel erbaut, ist ein markanter Bau des Klassizismus im Rundbogenstil entlang der Bahnhofstraße, der an eine der ersten Eisenbahnstrecken Württembergs erinnert. [44]
Die Wartberggaststätte wurde 1846 im Stil des Klassizismus errichtet.
Der Wilhelmsbau 1846 von Heinrich Cluss erbaut, ist ein markanter Bau des Klassizismus im Rundbogenstil. Das Gebäude steht entlang der geplanten aber nicht realisierten Bahnhofstraße, heutigen Wilhelmstraße Nr. 9 bzw. Cäcilienstraße 45. Das geplante Bahnhofshotel ist ein schönes Beispiel für die Wiederaufnhame die Architektur des ältesten Stuttgarter Hauptbahnhofs. [45]
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Alter Bahnhof
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Alter Bahnhof-ehemalige Vorderansicht
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Wartberggaststätte
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Ex-Bahnhofshotel Cluss, heute Wilhelmsbau
Im Historismus wurden die Architekturformen anderer Epochen kopiert, so die Romanik, die Renaissance oder der Barock. Als bedeutendster Vertreter dieser Form des Historismus gilt Robert von Reinhardt, der in Heilbronn mehrere Villen gebaut hat.
Neogotik (1830 - 1900)
Die Kapelle wurde 1880 neogotisch umgestaltet.
Das Altersheim wurde 1899 im neogotischen Stil gestaltet.
Hermann Maute und Theodor Moosbrugger bauten 1899 die neogotische Villa für den Architekten Albert Hagenmayer.
Erbaut im Jahre 1904 nach Plänen von Martin Keppeler im Auftrag der im Jahre 1854 gegründeten Gesellschaft zum Bau von Maschinen u. a. Lokomotiven.
Das Dienstgebäude der Eisenbahn wurde nach Plänen des Architekten Hartmann im Jahre 1902 erbaut.
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Köpferbrunnen
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Neogotische Villa Hagenmeyer
Eklektizismus (1840 – 1900)
Gelegentlich wurden auch mehrere Stile in einem Gebäude gemischt, diese Kombinationen nennt man Eklektizismus. So kombinierte der Stuttgarter Stadtbaumeister Adolf Wolff für die Heilbronner Synagoge, sowohl maurische als auch klassizistische Bauelemente miteinander. Karl Tscherning kombinierte sowohl bei der Sontheimer Methodistenkapelle als auch bei der Böckinger Friedhofskapelle neoklassizistische Fensterbekrönungen mit einem neoromanischen Rundbogenfries an der Giebelseite und unterhalb des Gebälks.
Die Synagoge war ein Bau im Stil des Eklektizismus. Das Bauwerk wies neben klassizistischen Kapitellen und Pilastern auch maurische Bauformen wie Hufeisenbogen und Stalaktitornamente der Mudejares auf. Das Gebäude war in Richtung von Nordwest nach Südost gebaut worden. Konzipiert wurde es als Kreuzbasilika mit einem hohen Mittelschiff, einem Querschiff und niedrigeren Seitenschiffen. Das Querschiff wurde von einem flachen Walmdach gedeckt und von vier kleineren Seitenkuppeln gekrönt. Die Zentralkuppel in der Vierung zwischen Querschiff und Langhaus hatte zwölf Rundbogenfenster und war nach außen hin mit patiniertem, grün schimmerndem Kupfer eingedeckt. Zwei turmartige Anbauten, Laternen, die das Portal flankierten, wurden ebenso von Zierkuppeln geschmückt. Ein großes Rosenfenster befand sich an der Vorderseite des Gebäudes.
Die Methodistenkapelle im Heilbronner Stadtteil Sontheim an der Hofwiesenstraße 10 ist ein denkmalgeschützter und eklektizistischer Sakralbau. Im Jahr 1907 wurde die Methodistenkapelle im Heilbronner Stadtteil Sontheim nach Plänen von Karl Tscherning errichtet. Der Sakralbau weist neoklassizistische Fensterbekrönungen mit einem geometrischen Dekor auf [46]. Da die Fensterbekrönungen der Sontheimer Methodistenkapelle, mit denen der Böckinger Friedhofskapelle identisch sind, wäre deren Zuordnung zum Jugendstil vertretbar, denn Hennze [47]vertritt die Ansicht, daß die Fenstergewände sogar dem Jugendstil zuzuordnen seien.
Ganz offensichtlich handelt es sich hierbei um einen eklektizistischen Sakralbau, in dem die Baustile der Neuromanik und des Neo-Klassizismus oder sogar des Jugendstils zusammenfliessen. Als neoromanisch darf das Rundbogenfries an der Giebelseite und unterhalb des Gebälks am Dachansatz gelten.
Im Jahr 1905 wurde die Friedhofskapelle als nach einer Quelle als neo-romanisches[48] bezeichnetes Sakralgebäude im Heilbronner Stadtteil Böckingen an der Heidelberger Straße nach Plänen von Karl Tscherning errichtet. Aber ganz offensichtlich handelt es sich hierbei um ein eklektizistisches Gebäude, in dem die Baustile der Neuromanik und des Neo-Klassizismus oder sogar des Jugendstils zusammenfliessen. Als neoromanisch darf das Rundbogenfries an der Giebelseite und unterhalb des Gebälks am Dachansatz gelten. Weiterhin das Portal links mit den Säulen. An der Vierung, dem Schneidepunkt von Quer - und Langhaus, befindet sich ein Dachreiter im Stil der Neoromanik auf dem Grundriss eines Oktogon. Der Sontheimer Methodistenkapelle, die ebenso von Karl Tscherning gebaut wurde, werden laut Fekete die Fensterbekrönungen mit geometrischen Dekor dem Neo-Klassizismus zugerechnet. Da die Fensterbekrönungen der Sontheimer Methodistenkapelle, mit denen der Böckinger Friedhofskapelle identisch sind, wäre deren Zuordnung zum Neo-Klassizismus vertretbar. Andererseits vertritt Hennze [49], daß die Fenstergewände sogar dem Jugendstil zuzuordnen seien.
Weiterhin darf als neo-klassizistisch die Bearbeitung und Einfassung der Gebäudenecken mit Pilastern aus Backstein gelten. Die „Pilasterköpfe“, die Kapitelle finden ihre Ausformungen in einem Gebälk. Dieses Gebälk imitiert das Kranzgesims oder Geison antiker Tempel des Hellenismus.
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Eine Seitenansicht
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Entwurf
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Ausgeführter Enwurf
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Friedhofskapelle beim Bau 1905
Neorenaissance (1850 – 1885)



In Heilbronn gibt es markante Beispiele für die Architektur des Späthistorismus in der Variante der deutschen Neorenaissance, die seit 1890 vorkam. Die Neorenaissance stellt eine Wiederaufnahme der Formen aus der italienischen oder flandrischen Renaissance dar. Das Postamt in Heilbronn zitiert mit seinen Giebeln den Floris-Stil aus Antwerpen, während sich das Hotel des Schreinermeisters Friedrich Hubmann auf die italienische Renaissance beruft. In Heilbronn und Umgebung wird auch die Wiederaufnahme einer lokalen Bautradition der Renaissance spürbar, die des Imlin'schen Hauses in der Kirchbrunnenstraße, das damals von Hans Kurz gebaut worden sein soll. Die Kombination von Erdgeschoß in Stein und Obergeschossen in Fachwerk wurde Motiv für viele Gebäude in Neorenaissance mit Sichtfachwerk, wobei Einflüsse des Schweizer Bauhausstils spürbar sind.
Das größte Gebäude am Marktplatz und das bedeutendste Beispiel der Neorenaissane in Heilbronn.
Der Profanbau wurde 1906 in der Bahnhofstraße durch Hermann Ockert im Stil der Neorenaissance als Postamt No. 2 erbaut.
Der Profanbau wurde 1894 in der Uhlandstraße 57 nach Plänen des Schreinermeisters Friedrich Hubmann im Stil der Neorenaissance als Wohnhaus erbaut.
Das Ehemalige Rathaus (Sontheim) an der Hauptstraße 7 in Heilbronn-Sontheim wurde 1895 erbaut und 1905 durch Oberamtsbaumeister Eckert aus Heilbronn zum Verwaltungssitz umgebaut.
Das Haus der Gebrüder Mändle an der Hauptstraße 8 in Heilbronn-Sontheim wurde 1896 nach Plänen von Hermann Maute und Theodor Moosbrugger gebaut wurde.
Die Direktorenvilla Zwirnerei Ackermann, (1866) an der Kolpingstraße 3 wurde nach Plänen von Hermann Maute und Theodor Moosbrugger gebaut.
Das Haus an der Rosskampfstraße 22,24 in Heilbronn wurde 1890 wurde von Hermann Maute und Theodor Moosbrugger entworfen.
Das Gebäude an der Stedinger Straße 4 im Heilbronner Stadtteil Böckingen wurde 1897 von August Mogler als Gasthaus mit Metzgerei gebaut wurde.
Die Villa an der Cäcilienstraße 51 wurde 1871 und später 1881 durch Ludwig Eisenlohr und Carl Weigle im Stil der Neorenaissance gebaut, wobei Einflüsse aus der italienischen Renaissance erkennbar sind.
Die Villa Faißt an der Cäcilienstr. 66 in Heilbronn wurde 1875/76 durch Prof. Robert von Reinhardt für Andreas Faißt im Stil der Neorenaissance, einer Variante des süddeutschen Historismus, gebaut.
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Altes Rathaus Sontheim
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Haus Gerock
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Gasthaus Lamm
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Wohnhaus Hubmann
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Villa Link
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Villa Faißt
Neoromanik(1870 - 1920er)

Die Friedenskirche von Heilbronn war eine in den Jahren 1896 bis 1899 errichtete, neoromanische Kirche des Historismus auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz (heute Friedensplatz)[50]. Das Eingangsportal der Kirche befand sich unter dem 77 m hohen Turm und war von einem Giebel bekrönt, wobei der Turm der Kirche dabei 16 m höher gewesen sein soll als der Kiliansturm. Nebenportale befanden sich in dem südlichen und nördlichen Turmanbauten. An der Nord- und Südseite der Kirche befanden sich weitere Eingangsportale. Die Kirche wurde auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes im Stil der Neoromanik gebaut.[51] Kreuzgewölbe mit Rippen und Tonnengewölbe bildeten die Decke der Friedenskirche. Der Chor selbst war mit einem Kuppelgewölbe, das reich bemalt war, überspannt. Die Rippen der Tonnengewölbe kamen auf Laubkapitelle zu stehen. Das Kreuzgewölbe in der Vierung in der Mitte des Querschiffs stützte sich auf schwarze Granitsäulen mit reichverzierten Kapitellen. Im Erdgeschoss befanden sich Fenster, die klein, rundbogig und gekuppelt waren, während sich in den Giebeln des Querschiffs große Rosenfenster (7,5 m Durchmesser) befanden. Auch der Chor verfügte über Rosenfenster. Stilistisch war die Heilbronner Friedenskirche mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin verwandt.
Die Matthäuskirche in Heilbronn-Sontheim ist eine ist eine nach Plänen des Stuttgarter Baurat Theophil Frey 1898/99 erbaute und am 1. Oktober 1899 eingeweihte evangelische Kirche im neuromanischem Stil.
Die St. Alban-Kirche im Heilbronner Stadtteil Kirchhausen ist von dem Kreisbaumeister Abel von Ludwigsburg 1841-1844 im Rundbogenstil der Neuromanik erbaut worden.
1886 erfolgt der Umbau einer Friedhofskapelle von 1731 mit neo-romanischer Apsis. 1933 wurde die neo-romanische Friedhofskapelle zum Kriegergedenkmal umgebaut. Dabei wurden neben Namenstafeln eine Plastik Der gute Kamerad (1934) von Ernst Yelin, Stuttgart, sowie ein Kruzifix von 1780 mit Deutschordenswappen angebracht.
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Bildpostkarte zur Einweihung der Friedenskirche 1899
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Sprengung der Friedenskirche am 23. Februar 1952
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Neo-romanische Matthäuskirche in Heilbronn-Sontheim
Neobarock (1880-1920)


Das jüdische Altersheim Wilhelmsruhe im Heilbronner Ortsteil Sontheim wurde 1907 von den Architekten Heim und Früh im Stil des Neobarock erbaut. Das Äußere des Gebäudes mit einer Höhe von dreieinhalb Geschossen, spricht ganz die Formensprache des Neobarock. In der Mitte des Gebäudes springt ein Mittelrisalit hervor, der ein hohen gebogenen Segmentgiebel aufweist. Im Hintergrund des hohen barock geschwungenen Giebels ist ein Mansardwalmdach zu sehen.
Das Haus Paul Herschleb an der Klingenberger Straße 105 im Heilbronner Ortsteil Böckingen wurde 1909 von Karl Tscherning im Stil des Neobarock erbaut.
Die Villa Teuffel steht an der Bismarckstraße 48 und wurde in den Jahren 1901/1902 von Ernst Walter und Karl Luckscheiter erbaut.
Der Profanbau wurde 1898 in der Wilhelmstraße 58 nach Plänen von August Dederer als Hotel erbaut. Gemäß einer Quelle wird das Gebäude als zur Neorenaissance zugehörig eingestuft, aufgrund ihrer stilistischen Ähnlichkeit mit der Villa Emil Teuffel wäre aber auch eine Zurechnung zum Neobarock vertretbar.
Das schönste Beispiel des Neobarock in Heilbronn.
Die Villa Mayer steht an der Gutenbergstraße 30 und wurde 1912 von Ernst Walter und Karl Luckscheiter für den Fabrikanten Ernst Mayer erbaut.
Adolph und Heinrich Grünwald sind besonders in der Baugeschichte Heilbronns bekannt geworden. Man baute dort für sie das große Geschäftshaus am Kiliansplatz, das sich hinter dem Chor der Kilianskirche zwischen Kaiserstraße und Klostergasse befand. Schmolz-Weckbach beschreibt dieses Gebäude wie folgt:"…das Gebäude Kaiserstr. 40 ist […] in neobarocken Formen […] ausgeführt. [52]"
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Villa Mayer
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Wilhelmsruhe
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Wilhelmsruhe Portal]]
Die Moderne
Vorläufer innerhalb der Architekturgeschichte der Moderne in Heilbronn waren der Jugendstil (um 1895-1906). Die Moderne schließt verschiedene Strömungen ein, die sich oft nicht eindeutig voneinander abgrenzen lassen: Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Heimatstil und später auch den Brutalismus.
Jugendstil


Heilbronn war ebenso führend [53] im Jugendstil. Das bedeutendste Beispiel für den Jugendstil in Heilbronn war das Jugendstiltheater, das in den Jahren 1911 bis 1913 nach einem Entwurf von Theodor Fischer erbaut worden war. Noch erhaltene Beispiele für den Jugendstil in Heilbronn sind die Villa Schliz, 1901 von Paul Schmohl und Georg Staehelin für Alfred Schliz errichtet das Haus Kunz, für Johann Kunz im Jahre 1913 von Adolf Braunwald gebaut und die Villa Neumayer, für den Dentisten W. Neumayer im Jahre 1909 von Jakob Saame gebaut.
Das Jugendstiltheater wurde in den Jahren 1911 bis 1913 nach einem Entwurf von Theodor Fischer erbaut.
Die Villa Schliz wurde 1901 von Paul Schmohl und Georg Staehelin für Alfred Schliz errichtet.
Das Gebäude wurde für Johann Kunz im Jahre 1913 von Adolf Braunwald gebaut.
Das Gebäude wurde für den Dentisten W. Neumayer im Jahre 1909 von Jakob Saame gebaut.
Das Gebäude wurde für Hermann Wolff in den Jahren 1903/1904 von Kappler&Beckmann gebaut.
Das Gebäude wurde für Friedrich Mössner in den Jahren 1907/1908 von Emil Beutinger und Adolf Steiner gebaut.
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Fenster
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Villa Schliz
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Villa Neumayer
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Ballettschule Münch
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Mietshaus Kunz
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Villa Wolf
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Portal Münch

Im Gegensatz zur Neuen Sachlichkeit nutzte die expressionistische Architektur runde und gezackte Formen. Backsteinbauten sind besonders typisch für die expressionistische Architektur. Darüber hinaus wurde auch mit Sandstein gearbeitet. Dem Expressionismus kamen besonders die Möglichkeiten geschwungener Formen entgegen.
Als besonderes Beispiel des Expressionismus galt die Augustinuskirche des Hans Herkommer. Sie war vor ihrer Zerstörung am 04.12.44 der einzige expressionistische Sakralbau in Heilbronn. Sowohl das Laubenganghaus(Ludwig Knortz), als auch die Villa Racher (E. Müller) wird dem Expressionismus zugerechnet. Möglicherweise war die Augustinuskirche nicht der einzige expressionistische Sakralbau in Heilbronn. Das Tympanon zu dem Ehrenmal im Hafenmarktturm weist die gleiche Reliefbildung in Quadratform wie die Portalbearbeitung des Laubenganghauses auf. Weiterhin sind auch hier gezackte Formen zu erkennen. Gezackte Formen sind auch am Kriegerdenkmal bei der Albanskirche in Frankenbach zu erkennen, eine Zuordnung zum Expressionismus daher vertretbar.
Die Augustinuskirche wurde 1926 nach Plänen von Hans Herkommer im Stil des Expressionismus gebaut.
Das Laubenganghaus wurde in den Jahren 1930 und 1931 nach Plänen des Heilbronner Architekten Ludwig Knortz erbaut.
Die Villa Racher in der Villmatstrasse 17 [54] wurde 1925 nach Plänen des Lauffener Architekten E. Müller für den Direktor Fr. Racher erbaut.
Der Wasserturm in Böckingen wurde 1929 in expressionistischem Stil erbaut und gilt als das Wahrzeichen von Heilbronn-Böckingen.
Das Haus Peter Martin Bohl ist ein expressionistisches Haus im Heilbronner Stadtteil Frankenbach in der Hintertorstraße 1 aus dem Jahr 1855.
Das Haus Wilhelm Schöneck ist ein expressionistisches Haus in Heilbronn in der Werderstraße 154 aus dem Jahr 1906.
Von 1950 bis 1952 wurde die Otto-Konz-Brücke in Heilbronn nach Plänen von Otto Konz und Paul Bonatz im Stil der 20er-Jahre errichtet.
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Augustinuskirche
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Villa Racher
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Mietshaus Schöneck
Vorläufer der Konservativen Moderne:Neohistorismus


Für die Architektur im Deutschland der Dreißigerjahre war der Neoklassizismus maßgeblich. Als wichtigstes erhaltenes Beispiel gilt hier die Villa Fuchs Villa Gabel in der Oststraße 12, und ein Haus in der Louis-Hentges-Straße 5.
Der Stil des Neoklassizismus in Heilbronn wird durch Beispiele belegt, die eine moderne Interpretation der klassischen Architektur der 20er und 30er Jahre darstellen und gleichzeitig Vorläufer der Architektur der konservativen Moderne der 50er Jahre sind. Diese Gebäude stehen als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz
Die Villa wurde 1911 von Adolf Braunwald für Rudolf Fuchs im Stil des Neoklassizismus[55] gebaut.
Die Villa in der Oststraße 12 wurde 1923 von Adolf Mössinger für Anton Gabel geschaffen.
Das Haus in der Louis-Hentges-Straße 5 in Heilbronn wurde 1927 von Stuber und Beckmann geschaffen
Die (ehemalige) Handels- und Gewerbebank, heute BW-Bank ist ein Gebäude, das 1923 von Hermann Steuss in der Karlstrasse 27 gebaut worden ist.
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Haus Louis Hentges Straße 5
Konservative Moderne: Heimatstil


Der Neo-Klassizismus der 20er und 30er Jahre und der Heimatschutzstil der Vorkriegszeit wurden in Heilbronn in der Nachkriegszeit wiederaufgenommen. Dies belegen Beispiele der Stuttgarter Schule des Paul Schmitthenner in Heilbronn der 50er Jahre.
Das Heilbronn der Nachkriegszeit dokumentiert die Wiederaufnahme der für die Stuttgarter Schmitthenner-Schule typischen barockisierenden Heimatstils aus der Tradition der Vorkriegszeit[56] mit Walmdächern [57], Dachgauben, Fensterlaibungen, Putzfassaden, Pilastern und weit vorkragenden Kranzgesimsen. So entstanden in den späten 1940er- und den 1950er-Jahren in der Innenstadt Bauten im Heimatstil wie 1949 das Wohnhaus für den Kaufmann Kurt Scheuerle entworfen von Ludwig Hilmar Kresse in der Grünewaldstrasse/Limesstrasse [58] das Möbelhaus Bierstorfer (Lothorstrasse 37/Lammgasse 2)von 1950 [59] und entworfen von Julius Hoffmann [60], der auch an der BW-Bank an der Karlstrasse 72 mitgewirkt hattte [61], die Dresdner Bank und Brenner-Schilling an der Fleinerstrasse 31 eingeweiht am 8. Mai 1950[62]. Sowohl der Umbau des Jägerhaus im Jahre 1954 [63] als auch die Gestaltung der Sicher'schen Apotheke nach Plänen von Brielke [64] erfolgten im barockisierenden Heimatstil. Noch 1986 entstanden an der Kaiserstrasse Bauten im Heimatstil wie das Haus Bergdoll an der Kaiserstraße 40, Ecke Kiliansplatz [65] oder das Bekleidungsgeschäft Haux an der Kaiserstraße 28 nach Plänen von Fritz Schneider [66].
- BW-Bank, Allee 11 (Julius Hoffmann)
1953 entstand an der Allee im Heimatstil das Gebäude der ehemaligen Handels- und Gewerbebank, heute BW-Bank[67] nach Plänen von Julius Hoffmann. Das Gebäude verfügt über vier Stockwerke und ist mit fränkischen Muschelkalk verkleidet. Das Gebäude spricht die Formensprache der klassischen Architektur.
- Einhorn-Apotheke (Ottmar Schär)
1954 entstand an der Ecke Sülmerstrasse/Lothorstrasse im Heimatstil das Gebäude der Einhorn-Apotheke [68] nach Plänen von Ottmar Schär. Das Gebäude verfügt über sechs Achsen und vier Stockwerke und ist mit fränkischen Muschelkalk verkleidet. Weiterhin wird das Gebäude im Erdgeschoss durch einen Säulengang und zur Lothorstrasse hin mit einem Metallgeflecht geschmückt, das ein Einhorn darstellt.
- Sicherer’sche Apotheke (Gustav Ernst Kistenmacher)
Die Gestaltung der Sicherer’sche Apotheke nach Plänen von Gustav Ernst Kistenmacher [69] bzw. Brielke [70] erfolgten im barockisierenden Heimatstil.
- Wohnhaus Kurt Scheuerle (Ludwig Hilmar Kresse)
Das Wohnhaus wurde in den Jahren 1948/1949 nach Plänen von Ludwig Hilmar Kresse für den Kaufmann Kurt Scheuerle gebaut.
- Dresdner Bank (Paul Schmitthenner)
Das Gebäude wurde 1952 bis 1954 vom Stuttgarter Architekturlehrer Paul Schmitthenner erbaut.
- Möbelhaus Bierstorfer (Julius Hoffmann)
Das (ehemalige) Möbelhaus Bierstorfer ist ein Eckhaus Lothorstrasse 37/Lammgasse 2 und wurde im Jahre 1950 [71] nach Plänen von Julius Hoffmann [60] fertiggestellt.
- Bekleidungsgeschäft Haux (Fritz Schneider)
1986 entstanden an der Kaiserstraße Bauten im Heimatstil wie das Bekleidungsgeschäft Haux an der Kaiserstraße 28 nach Plänen von Fritz Schneider[72] [73]. Das Gebäude verfügt über drei Geschosse und hat eine Fassade die mit Sandstein verkleidet ist. Im Erdgeschoss befinden sich Arkadenbögen. Weiterhin fügte Schneider der Fassade noch einen Mittelrisalit hinzu. Das Gebäude befindet sich neben der Sicherer'schen Apotheke und wurde ursprünglich für das Bekleidungsgeschäft Haux gebaut. Später zog in das Gebäude Mode am Markt - Robben ein. Vor kurzem hat die Keissparkasse Heilbronn das Gebäude erworben.
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Dresdner Bank
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Haus Lothorstraße
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Hefenweiler 17
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Ex-Bekleidungshaus Haux
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Landgericht
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Allee Post
- Restaurierung/Umbau im Heimatstil




Den Wiederaufbau beschädigter Profanbauten erfolgte als eine Rekonstruktion in reduzierter Form, die der Tradition verpflichtet war. Den Wiederaufbau der protestantischen Sakralbauten leitete ein prominenter Stuttgarter Architekt[74], der ehemalige Bauamtsleiter von Heilbronn Hannes Mayer (1896–1992), der den Heimatstil vertrat, und dem konservierenden und rekonstruierenden Wiederaufbaugedanken verpflichtet war[75]. Die Rekonstruktion der Kilianskirche und der Nikolaikirche(ohne Friedenskirche) ist sein Verdienst. Den Wiederaufbau des Deutschordensmünsters leitete Rudolf Gabel, der die zerstörte Barockausstattung zwar nicht rekonstruierte aber die noch erhaltenen Teil der Barockausstattung sicherte und für die Nachwelt erhalten konnte. Hans Herkommer baute die gleiche Kirche wieder auf, die er vor dem Krieg errichtet hatte: die Augustinuskirche[76] Den Wiederaufbau beschädigter Profanbauten erfolgte als eine Rekonstruktion in reduzierter Form, die der Tradition verpflichtet war. So wurde die Villa Rauch in der Steinstrasse 1 in zwar reduziertem Schmuck aber originalgetreu rekonstruiert[77]. Ebenso wurde das beim Luftangriff auf Heilbronn zerstörte Stadtbad anschließend im Heimatstil in vereinfachten Formen originalgetreu rekonstruiert.
- BW-Bank, Karlstrasse 27 (Julius Hoffmann)
Die (ehemalige) Handels- und Gewerbebank, heute BW-Bank ist ein Gebäude in der Karlstrasse 27 und wurde im Jahre 1952 nach Plänen von Julius Hoffmann [78] im barockisierenden Heimatstil umgestaltet.
- Jägerhaus (Julius Hoffmann)
1954 ist das Jägerhaus in der künstlerisch-klassischen Tradition des Heimatstils umgebaut worden, der eine handwerklich-solide Architektur mit einheimischen Materialien wie dem Heilbronner Schilfsandstein und dem weißen Heilbronner Muschelkalk bevorzugt. Handwerklich solide sind die Türgriffe des Heilbronner Jägerhauses, die zwei sich gegenseitig zugewandte Füchse darstellen[79].
- Hafenmarktturm (Heinrich Röhm)
Die Rekonstruktion des Hafenmarktturms erfolgte unter dem Aspekt des konservierenden und rekonstruierenden Wiederaufbaugedankens. Nachdem eine historisierend barocke Zwiebelkuppel mit Schindeln auf den Turm gesetzt wurde, hat man auf der Turmspitze den Vogel Phönix (Entwurf von Heinrich Röhm 1951) installiert.
- Nikolaikirche (Hannes Mayer)
Die Nikolaikirche wurde unter Leitung von Heilbronns ehemaligem Bauamtsleiter Hannes Mayer (1896–1992) im Jahre 1949 wieder aufgebaut.[80] Mayer und Künstler wie Gerhard Marcks und Wolf-Dieter Kohler entwarfen neue Türen, Fenster, Gewände und Ausstattung in der zurückhaltenden und handwerklich soliden Formensprache des Heimatstils mit einheimischen Materialien wie dem Heilbronner Schilfsandstein. Die zurückhaltenden Stilelemente dieser Ausstattung im Heimatstil ordnen sich den vorhandenen gotischen Formen unter.
- Villa Mertz (Hannes Mayer)
Die Villa Mertz am Rosenberg 1, für den Unternehmer Christian Mertz gebaut, nach Plänen von Gottlob Christian Eberhard von Etzel. Im Krieg fast ganz zerstört wurde das Gebäude im Heimatstil in vereinfachten Formen originalgetreu rekonstruiert[81].
- Villa Rauch (Adolf Braunwald)
Die Villa Rauch in der Steinstrasse 1 wurde nach Plänen von Adolf Braunwald in zwar reduziertem Schmuck aber originalgetreu gemäß dem Heimatstil rekonstruiert[82].
- Deutschordensmünster (Rudolf Gabel)
Den Wiederaufbau des Deutschordensmünsters leitete Rudolf Gabel, der die zerstörte Barockausstattung zwar nicht rekonstruierte aber die noch erhaltenen Teil der Barockausstattung sicherte und für die Nachwelt erhalten konnte. Die Arbeiten des Mergentheimer Stuckateurs Franz Josef Roth, des Dinkelsbühlers Stuckateurs Christian Kurz und des Heilbronner Bildhauers Ignatius Schupp wurden in den 50er Jahren im Deutschordensmünster teilweise rekonstruiert, teilweise entfernt. Rekonstruierte Stuckarbeiten waren die Atlanten die als Herme vorkamen, einen die Wand hochgeführten Pfeilerschaft mit aufgesetztem Gewölbeträger. Diese Kombination aus Schaft und Gewölbeträger kam als Paar vor. Ein Exemplar dieses Paares befand sich an der Nordwand des Langhauses, zwischen dem zweiten und dritten Joch der vier hohen Barockfenster, sein Pendant an der Südwand. Die Atlanten im Münster waren eine architektonische Stütze in Form einer überlebensgroßen, nackten, männlichen muskulösen Figur, die anstelle einer Säule angebracht wurde, um unter Kämpfern einen breiten segmentbogigen Gurt zu tragen. Über den Kämpfern, waren zwei böhmische Kappen gemauert worden [83]. Nach der Zerstörung am 04.12.44 wurden die Atlanten im Heimatstil rekonstruiert und trugen seitdem nicht mehr den Gurtbogen. Sie haben im Münster die Arme erhoben um eine architektonische Last abzustützen, die weggefallen war, aber offensichtlich wieder kommen sollte. Auch die Stuckarbeiten in der barocken Seitenkapelle an der Nordfassade waren im Heimatstil restauriert worden.
Das Stadtbad am Wollhaus-Platz wurde nach Kriegsbeschädigungen in vereinfachten Formen des Heimatstils originalgetreu rekonstruiert.
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Julius Hoffmann baute das Jägerhaus in der künstlerisch-klassischen Tradition des Heimatstils um
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Adolf Braunwald rekonstruierte die Villa in zwar reduziertem Schmuck aber originalgetreu gemäß dem Heimatstil
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Hannes Mayer rekonstruierte das Gebäude in vereinfachten Formen originalgetreu im Heimatstil
Klassische Moderne: Neue Sachlichkeit



Als wichtigstes Beispiel für neue sachliche Architektur in Heilbronn galt bis zu ihrem Abbruch 1970 die Villa Rümelin, die1913 von Adolf Braunwald für Hugo Rümelin gebaut worden war. Auch die Synagoge des israelitschen Asyls Sontheim wurde im Baustil des Neues Bauen bzw. Internationaler Stil als architektonische Stilrichtung der Neuen Sachlichkeit durch die Architekten Oskar Bloch (gest. 6. Januar 1937) und Regierungsbaumeister Ernst Guggenheim innerhalb des 1937 erfolgten und erweiterten Altersheimes gebaut. Die Villa Pielenz, die von Hugo Eberhardt für Gustav Pielenz entworfen wurde, wird heute auch der sachlichen Architektur zugerechnet.
Die Villa wurde 1905 von Hugo Eberhardt für Gustav Pielenz im Stil der Neuen Sachlichkeit[84] gebaut.
Die Villa wurde 1913 von Adolf Braunwald für Hugo Rümelin im Stil der Neuen Sachlichkeit[85] gebaut.
Die Synagoge des Altersheim wurde seitens den Architekten Oskar Bloch (gest. 6. Januar 1937) und Regierungsbaumeister Ernst Guggenheim innerhalb des 1937 erfolgten und erweiterten Gebäudes gebaut. Der lokale Bauleiter war dabei Alt-Oberbürgermeister Prof. Emil Beutinger. Hier lag die Schönheit insbesondere in der edlen Ausstattung und der fein bearbeiteten Glastüren und mattgehaltenen Glasfenstern, die per Diamantschliff eine hebräische Inschrift: „Preise meine Seele den Ewigen, und vergiss nicht alle seine Wohltaten“ [86] trugen.
Das Theodor-Heuss-Gymnasium wurde 1958 von Peter Salzbrenner im Stil der Neuen Sachlichkeit [87] nach Vorbilder von Mies van der Rohe fertiggestellt.
Das Autohaus steht an der Stuttgarter Straße 2 in Heilbronn und wurde nach Plänen von Julius Hoffmann entworfen und im Jahre 1959 fertiggestellt.
Der Bahnhof Heilbronn wurde nach Plänen des Architekten Hellmut Edgar Kasel im Jahre 1958 im Stil der 50er-Jahre in Kombination mit der Flugdach-Architektur errichtet.
Das Wasserkraftwerk in Heilbronn wurde nach Plänen von Emil Burkhardt in den Jahren 1955-56 errichtet.
Karl Kost erwarb in Heilbronn Ende 1953 ein im Rohbau verbliebenes Teilstück eines unvollendet gebliebenen Bauprojekts zwischen Stadttheater und Stadtgarten an der Allee. Dieser Rohbau wurde 1954 von Hans Paul Schmohl und Karl Mogler [88] an der Allee Ecke Karlstrasse fertiggestellt.
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Heilbronn Hbf
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Wasserkraftwerk
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Theodor-Heuss-Gymnasium
Brutalismus




Die Heilbronner Bauweise der späten 60er bis Mitte der 70er Jahre waren von Hochhäusern mit Fertigteilen im Stil des Brutalismus geprägt. Im Jahre 1969 wurde das 11-geschossige Caritas-Altenheim St. Elisabeth nach Plänen der Architekten H.-G.Reuter und R. Fuchs erbaut[89]. Am 26.Juni 1970 wurde das Stoffhaus Model , ein sechsgeschossiges Hochhaus an der Ecke Kaiser- und Sülmerstraße eingeweiht. [90]. Dem folgte im Jahre 1971 das Landratsamt oder auch langer Otto nach Plänen des Architekten Rolf Winter [91]. Im gleichen Jahr wurde das Shoppinghaus eröffnet (Ernst und Helmut Schaal)[9], gefolgt von dem Einkaufszentrum Wollhaus (Philipp Holtzmann) im Jahre 1974 [92].
- Stoffhaus Model
Das Stoffhaus Model ist ein sechsgeschossiges Hochhaus an der Ecke Kaiser- und Sülmerstraße in Heilbronn. Der Bau wurde am 26.Juni 1970 eingeweiht. Der Bau wird horizontal stark gegliedert [93].
- Ex-Landratsamt (Rolf Winter)
Das Hochhaus, im Volksmund einst Langer Otto genannt, ist ein achtgeschossiges Hochhaus an der Urbanstraße in Heilbronn. Der Bau wurde von dem Architekten Rolf Winter aus Heilbronn entworfen und 1968 gebaut und am 1.Oktober 1971 eingeweiht. Der Bau wird horizontal stark gegliedert und verfügt über drei Untergeschosse, die als Tiefgarage dienen, ein Erd- und Zwischengeschoss und acht weitere Stockwerke und schließt nach oben mit einem Dachgeschoss ab. Der Lange Otto ist inzwischen im Gebäudekomplex der Kreissparkasse aufgegangen. Der Spitzname „Langer Otto“ für das Gebäude hat sich inzwischen längst überlebt, weil Landrat Otto Widmaier seit 1989 nicht mehr im Amt ist [94].
- Caritas-Altenheim St. Elisabeth (H.-G.Reuter und R. Fuchs)
Der heute nicht mehr bestehende ursprüngliche Bau war ein 11-geschossiges Hochhaus im Stil des Brutalismus und verkörperte in seinem Baustil die typische Beton-Bauweise der 70er Jahre. Der erste Bau des Caritas-Altenheim St. Elisabeth wurde im Auftrag der Caritas von den Architekten H.-G.Reuter und R. Fuchs entworfen und 1969 am rechten Neckarufer an der Rosenbergbrücke gebaut wurde. Dieses Gebäude wurde inzwischen zugunsten eines Neubaus abgebrochen[95].
- Shoppinghaus (Ernst und Helmut Schaal)
1971 entstand an der Allee im Stil des Brutalismus das Shoppinghaus mit vierzehn Stockwerken [96] nach Plänen von Ernst und Helmut Schaal. Das Gebäude verfügt über Fensterbänder, die die Horizontale betonen und damit den Ausgleich zur Vertikale der vierzehn Stockwerke schaffen.
- Wollhaus (Philipp Holtzmann)
1974 entstand am Wollhausplatz im Stil des Brutalismus das Wollhauszentrum mit zehn Stockwerken [97] nach Plänen der Philipp Holtzmann AG.
Die katholische Sankt Johanneskirche wurde als Filialkirche der Böckinger Kilianskirche ab 1972 ganz in Beton errichtet und am 22. Dezember 1974 geweiht.
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Wollhaus (Philipp Holtzmann)
Die Postmoderne
Quellen
Literatur
- Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3
- Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9
- Jürgen Becker: Das Theater würde heute keiner mehr sprengen. Die Zeiten, in denen es Heilbronner Kulturzeugen mit Dynamit zu tun bekamen, sind vorbei. Wie der Denkmalschutz funktioniert. In: Heilbronner Stimme, Nr. 210 vom 11. September 1999
Einzelnachweise
- ↑ Fekete et al, S. 39
- ↑ Fekete et al, S. 39
- ↑ Fekete et al, S. 104
- ↑ Fekete et al, S. 489
- ↑ Fekete et al, S. 54
- ↑ Fekete et al, S. 55
- ↑ Lattner, S. 121
- ↑ Fekete et al, S. 57
- ↑ a b Lattner, S. 87 Referenzfehler: Ungültiges
<ref>-Tag. Der Name „Shoppinghaus“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert. - ↑ Lattner, S. 88
- ↑ Heilbronner Stimme:Ausgabedatum 04.04.2001, Artikelname:Chronik 1952 Zweite Zerstörung Autor:Uwe Jacobi
- ↑ Neckar-Echo vom 25.02.1952, Nummer 46, Das Ende der Friedenskirche
- ↑ Heilbronner Stimme Überm Gras schwebt noch ihr Geist von Kilian Krauth :
„ Es gibt edle und unedle Ruinen“
- ↑ Heilbronnner Stimme, Ausgaben-Datum der Tageszeitung:09.09.2000, Seitenzahl:24, Name des Artikels:Die Brücke zur Stadtaus der Serie: Heilbronn-ein verlorenes Stadtbild- Turm über der Kaiserstrasse, ggfs. Name des Autors: von Uwe Jacobi :
„ [...] dieser Turm für die Nachgeborenen, so sie keine Vorkenntnisse haben, ein Rätsel. Welcher Turm soll das sein? Nun, wir sehen den Turm der ehemaligen Friedenskirche, der mit 77 Meter das höchste Bauwerk in Altheilbronn war und sogar den Kiliansturm überragte. Die Heilbronner Garnisonskirche war 1899 im [...] und der von zwei Säulen getragene Altar. Dass der Torso der im Krieg zerstörten Kirche 1947/1952 abgebrochen wurde, zählen heute viele zu den Bausünden Heilbronns. In Erinnerung an die Friedenskirche heißt der ehemalige Kaiser-Wilhelm-Platz heute Friedensplatz. Fortsetzung folgt “
- ↑ Heilbronn - Junge Großstadt auf dem Weg in die Zukunft . herausgegeben von der Druckhaus Heilbronn GmbH, 1970, Seite 95 J. Model, gegr. 1888
- ↑ Heilbronn - Junge Großstadt auf dem Weg in die Zukunft . herausgegeben von der Druckhaus Heilbronn GmbH, 1970, Seite 95 J. Model, gegr. 1888
„ [...] Ende 1968 wurde bekannt, daß die Erbengemeinschaft von Rauch ihr Anwesen verkaufen würde, damit anstelle des Interimgebäudes ein maßives Geschäftshaus erstehe. Bei der Planung für das neue Haus zeigte sich jedoch, daß die Firma Model eine Raumeinschränkung im Kauf nehmen müsse, während der Firma Model größere Räume und Erweiterungsmöglickheiten vorschwebte. So war die Inhaberin Frau Gertrude Kress-Model gezwungen andere Möglichkeiten zu suchen.“
- ↑ Heilbronner Stimme: Samstag, 9.Juli 1994, Nummer 156, Seite 13, Artikel: Spendet für unser Schmückstück- Oberbürgermeister appelliert an Bürger für das Heilbronner Deutschordensmünster
- ↑ Artikelname:1951 Chronik :Kaufhaus Merkur Das war das 20.Jahrhundert in Heilbronn Das Buch zur Serie der Heilbronner Stimme, Wartberg-Verlag, 1.Auflage 2001 ISBN 3-86134-703-2 S. 55
- ↑ Heilbronner Stimme Donnerstag, 21.August 1997 Seite 18: Nur noch Schall und Rauch von Jörg Wunder
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 9
- ↑ Heilbronner Stimme vom 28.8.2004 Nr. 199 Seite 34, Titel aus der Serie Heilbronn gestern-heute Stimme Serie von Uwe Jacobi, Teil (10.) Theater ums Theater
- ↑
Heilbronner Stimme: Die zweite Zerstörung aus der Heilbronner Stimme-Serie von Uwe Jacobi:Hurra, wir haben es geschafft! Die 50er Jahre in der Region Heilbronn, Ausgabedatum: 02.11.2002, Seite 20
:
„"Wenn von der "zweiten Zerstörung Heilbronns" die Rede ist, steht für viele Heilbronner die Sprengung des Theaters obenan [...]die Schmuckseite des Musentempels zur Allee in deren nördlicher Mittelachse ist vollständig erhalten; nur ein paar Einschusslöcher mahnen . "“
- ↑
Heilbronner Stimme, Ausgabedatum: 30.01.1951, Nummer: 24, Seite 3 Artikel: Das Bühnenhaus wird überdacht :
„" Nachdem es nun fast sechs Jahre in das Bühnenhaus des Stadttheaters regnon konnte, und das zerstörte Innere des Theaters seit 1945 auch den übrigen Witterungseinflüssen ausgesetzt war, geht man jetzt endlich daran, die Dach-Eisenkonstruktion auszuwechseln und diesen Teil des großen, einst von der Heilbronner Bpürgerschaft erstellten Baues zu überdachen. Zu diesem Zweck wurde ein großes Gerüst errichte, von dem aus die verhälnismäßig schwierigen Arbeiten durchgeführt werden. Es wird eine vornehme Aufgabe des vorgestern gewählten Gemeinderats sein müssen, sich des weiteren Ausbaues in Bälde anzunehmen, denn schon heute sagt man mit Recht vorwurfsvoll, daß es in ganz Westdeutschland keine Stadt mehr gibt, die, im Gegensatz zu allen übrigen früheren Theaterstädten, den Theaterbetrieb noch nicht wieder aufgenommen hat. "“
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Heilbronner Stimme, Ausgabedatum: 18.12.1967, Nummer: 291, Seite 9 Artikel: Hans Söhnker im alten Theaterbau: Idyllische Fassade Interview der Heilbronner Stimme mit Hans Söhnker/Ich würde das Theater gern in seiner alten Form sehen :
„" [...]Auf jeden Fall beweist doch die Überdachung des Gebäudes, daß eine Werterhaltung beabsichtigt wurde."“
- ↑ Festschrift der Stadtbücherei. Chronik der Stadtbücherei: Wieder im Zentrum: Im Stadttheater 1953-1961 Marianne Fix, Seite 32
- ↑ Uwe Jacobi: Lebensgefühl einer Generation: Die 50 er Jahre in Heilbronn und der Region. Band II. Wartberg Verlag.1. Auflage 2002. ISBN 3-8313-1035-1 : Faszination des Balletts Seite 47
- ↑
Heilbronner Stimme: Die zweite Zerstörung aus der Heilbronner Stimme-Serie von Uwe Jacobi:Hurra, wir haben es geschafft! Die 50er Jahre in der Region Heilbronn, Ausgabedatum: 02.11.2002, Seite 20
:
„" Die Sprengung war eine Todsünde", spricht 2002 [...] vielen aus dem Herzen.“
- ↑ Heilbronner Stimme: Nachklang der Formgesinnung des Kiliansturmes , Ausgabedatum: 15. Oktober 2003 , Seite 20 Autor: Kilian Krauth
- ↑ Helmut Schmolz Hubert Weckbach Heilbronn Die alte Stadt in Wort und BildKonrad-Verlag, Heilbronn, 1967 Nr. 42 "Stadtbad" Seite 30
- ↑ Schmolz, Helmut u. Hubert Weckbach: Heilbronn - Geschichte und Leben einer Stadt, Weißenhorn, Anton H. Konrad-Verlag, 2. Auflage 1973, Nr. 580 "Sprengung des alten Stadtbades am Wollhausplatz, 19. Februar 1972", Seite 169
- ↑ Jacobi, Uwe: Das war das 20. Jahrhundert in Heilbronn, Wartberg-Verlag, Heilbronn, 1.Auflage 2001 Seite 38
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 60
- ↑ Heilbronner Stimme Online 22.02.02, 00:05 Uhr :Altes bewahren heißt das Heilbronner Südviertel retten :
„"Bewahrt auch das Alte in der Stadt und macht nicht alles platt [...] erinnert er an das alte Stadtbad am Wollhaus-Platz und das alte Theater am Berliner Platz und ist sich sicher: "Diese beiden Gebäude würden heute nicht mehr zur Sprengung freigegeben werden."“
- ↑
„Das Gebäude der früheren Sontheimer Synagoge am Deinenbach sollte unbedingt erhalten bleiben. Es ist eines der letzten Häuser, das an die lange Geschichte der Juden aus Heilbronn und seiner unmittelbaren Umgebung erinnern kann. Gedenktafeln (wie in Heilbronn an der Allee) sind für den Betrachter lange nicht so eindrucksvoll wie ein Gebäude, in dessen alten Mauern jahrzehntelang Gottesdienste gefeiert wurden. Andere Bauten in Sontheim, die diese Rolle des Erinnerns übernehmen könnten - die ehemalige jüdische Schule oder die reizvollen Häuser mit den hebräischen Inschriften an der Hauptstraße -, sind ja leider bereits Opfer der Planierraupe geworden. Stellvertretend für diese schon abgerissenen Häuser des alten Sontheims kann die ehemalige Synagoge ein bedeutendes Stück Geschichte für die Zukunft bewahren. Es dürfte zahlreiche Möglichkeiten geben, das Haus zu nutzen. Im ehemaligen Betsaal könnte ein Gemeinschaftsraum (z.B. Seniorentreff, Teestube o.ä.) eingerichtet werden, wo Bilder an der Wand an das alte Sontheim und seine (vor allem auch jüdische) Geschichte erinnern. Ein wunderschönes Vorbild für eine mögliche Restaurierung des Inneren könnte die zur Zeit noch in Wiederherstellung befindliche ehemalige Synagoge in Michelbach/Lücke sein. Dass sich die sozialdemokratische Fraktion im Heilbronner Rat für die Restaurierung der Synagoge in Obersulm-Affaltrach engagieren will, ist zwar begrüßenswert, aber Obersulm ist nicht Heilbronn und gerade im Stadtgebiet Heilbronns bedarf es des Engagements für Gebäude, die die so reiche Geschichte der Stadt und ihrer Stadtteile bewahren können.“
- ↑ Referenzfehler: Ungültiges
<ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen Schrenk 1. - ↑ Artikelname:1925 Chronik:Baudenkmal frühgotischer Klosterkultur von Uwe Jacobi unter Mitarbeit von Elke Tritschler-Ueltzhöfer Das war das 20.Jahrhundert in Heilbronn Das Buch zur Serie der Heilbronner Stimme, Wartberg-Verlag, 1.Auflage 2001 ISBN 3-86134-703-2 S. 29
- ↑ Marianne Dumitrache, Simon M. Haag: Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg. Bd. 8: Heilbronn. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Stuttgart 2001, ISBN 3-927714-51-8. Seite 113, Nr. 77 Kapelle /Patrizierhaus Orth
- ↑ Hans Dieter Bechstein: Heilbronn – Die Kilianskirche: Mittelpunkt der Stadt, Heilbronn 1975, Seite 101 und 102
- ↑ Hans Dieter Bechstein: Heilbronn – Die Kilianskirche: Mittelpunkt der Stadt, Heilbronn 1975, Seite 102 bis 104
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 39
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 39
- ↑ Der Erker am Käthchenhaus Schwaben und Franken: Heimatgeschichtliche Beilage der „Heilbronner Stimme“ Samstag, 7. Mai 1955
- ↑ Julius Fekete: Kunst- und Kulturdenkmale im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1662-2, Seite 17
- ↑ Julius Fekete: Kunst- und Kulturdenkmale in Stadt und Landkreis Heilbronn. 2. Auflage. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1662-2
- ↑ Julius Fekete: Denkmaltopographie Seite 81 und Lattner: Stille Zeitzeugen Seite 30
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 Seite 254 und Seite 255
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9, Seite 48
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 Seite 165
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9, Seite 48
- ↑ Beschreibung des Oberamts Heilbronn. Herausgegeben von dem Statistischen Landesamt. 2. Teil. Kohlhammer-Verlag, Stuttgart 1903. Seite 26
- ↑ Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn Die alte Stadt in Wort und Bild. Konrad-Verlag, Heilbronn 1967. Nr. 46 Friedenskirche, Seite 33
- ↑ Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn: Die alte Stadt in Wort und Bild, Band 2. Anton H. Konrad Verlag 1967
- ↑ Julius Fekete: Kunst- und Kulturdenkmale im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1662-2, Seite 19
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 Seiten 133 und 134
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn Seite 117
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 104
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 489
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 489
- ↑ Neckar-Echo, 4/5 Dezember 1954
- ↑ a b Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 87
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 109
- ↑ Neckar-Echo, 4/5 Dezember 1954
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 101
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 104
- ↑ Stadt Heilbronn, Stadtplanungsamt: Heilbronn. Moderne-Stadtgestaltung-Entwicklung der Stadt . Ausstellung des Stadtplanungsamtes Heilbronn, Heilbronn 1991 S. 54
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 83
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 77
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 72
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 121
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 104
- ↑ Neckar-Echo, 4/5 Dezember 1954
- ↑ Stadt Heilbronn, Stadtplanungsamt: Heilbronn. Moderne-Stadtgestaltung-Entwicklung der Stadt . Ausstellung des Stadtplanungsamtes Heilbronn, Heilbronn 1991 S. 54
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 83
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 54
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 55
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 121
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 57
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 109
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 101
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur.
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 348
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 57 und S.127
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3 S. 42
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 50
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 117
- ↑ Psalm 103
- ↑ Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann mit Beiträgen von Gerhard Bauer, Martina Berner-vom Feld, Jörg Biel, Ulrich Frey, Wolfgang Hansch, Joachim Hennze, Markus Numberger, Ulrike Plate, Christhard Schrenk: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Edition Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3, Seite 96 und Seite 97
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 73
- ↑ Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Seite 168, Nr. 579 Neubau (Erweiterungsbau) des Ladratsamtes, 1971
- ↑ Heilbronn - Junge Großstadt auf dem Weg in die Zukunft . herausgegeben von der Druckhaus Heilbronn GmbH, 1970, Seite 95 J. Model, gegr. 1888
- ↑ Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Seite 168, Nr. 579 Neubau (Erweiterungsbau) des Ladratsamtes, 1971
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 88
- ↑ Heilbronn - Junge Großstadt auf dem Weg in die Zukunft . herausgegeben von der Druckhaus Heilbronn GmbH, 1970, Seite 95 J. Model, gegr. 1888
- ↑ Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Seite 168, Nr. 579 Neubau (Erweiterungsbau) des Ladratsamtes, 1971
- ↑ Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Seite 163, Nr. 570 Caritas-Altenheim St. Elisabeth, 1969
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 87
- ↑ Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9. S. 88