Dresdner Striezelmarkt

Der Dresdner Striezelmarkt findet seit 1434 regelmäßig statt und ist 2007 mit der 573. Eröffnung der so gemessen älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Er wird als Massenereignis alljährlich auf dem Altmarkt in Dresden veranstaltet und wird durch die in unmittelbarer Nähe gelegenen, aber nicht zum eigentlichen Striezelmarkt gehörenden Weihnachtsmärkte auf der Prager Straße und der Hauptstraße sowie der nördlich benachbarte Weihnachtsmarkt im Stallhof am Neumarkt ergänzt.
David John
Der Striezelmarkt geht zurück auf ein Privileg, das der sächsische Kurfürst Friedrich II., 1434 ausstellte. Ursprünglich handelte es sich dabei um einen eintägigen Fleischmarkt, der sich im Laufe der Jahre ausweitete. Der Name leitet sich vom Dresdner Christstollen ab, der im Mittelhochdeutschen Strutzel oder Striezel genannt wurde. Als Höhepunkt des Marktes wird das Stollenfest gefeiert, für das ein Riesenstollen gebacken wird. In der Mitte des Platzes steht mit 14 m die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide. Auf dem Markt wird, neben vielen anderem, Holzschnitzerei aus dem Erzgebirge angeboten. Ebenso kann man so genannte Pflaumentoffel, kleine Männchen aus Backpflaumen, sowie Pulsnitzer Pfefferkuchen kaufen. Am Samstag vor dem 2. Advent findet seit 1994 das Dresdner Stollenfest statt. Jeden Abend wird vom "Weihnachtsmann" für die Kinder eine Tür im Adventskalender geöffnet, wohinter sich Bilder befinden.
Der Striezelmarkt zieht eine große Zahl von einheimischen wie auswärtigen Besuchern an. 2005 besuchten 2,5 Millionen Menschen den Markt.
Im Jahr 2007 findet der Striezelmarkt auf dem Ferdinandplatz statt. Grund dafür sind Baumaßnahmen zur Errichtung einer Tiefgarage unter dem Altmarkt.
Weblinks
- http://www.dresden.de/striezelmarkt (die offizielle Homepage zum Striezelmarkt)