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Benutzer:Josef Moser/Entwurf1

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Gratzenbach
Der Gratzenbach entspringt in einem Felssturz am südlichen Schwarzkogel

Der Gratzenbach entspringt in einem Felssturz am südlichen Schwarzkogel

Daten
Lage In der Weststeiermark, Österreich, in der mittleren Koralpe vom Schwarzkogel nach Süden zum Rettenbach
Flusssystem Mur
Quelle am Südhang des Schwarzkogels
Quellhöhe Höhenangabe ist keine Zahl
Mündung In Rettenbach in den Rettenbach
Mündungshöhe Höhenangabe ist keine Zahl
Höhenunterschied 307 m

Bitte Sohlgefälle manuell eingeben, da im Höhenunterschied auch Buchstaben enthalten sind.Vorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED mit Buchstaben

Länge Längenangabe ist keine Zahl
Einzugsgebiet Einzugsgebiet ist keine Zahl
Rechte Nebenflüsse unbenannter Nebenbach östlich
Gemeinden Kloster
Einwohner im Einzugsgebiet 2

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Der Gratzenbach ist ein Nebenfluss des Rettenbaches in der mittleren Koralpe in der Weststeiermark in Österreich.

Seine Quellen liegen in einem Felssturzgebiet am Südhang des Schwarzkogels. Es handelt sich um einen Wildbach mit starkem Gefälle.

Der Gratzenbach liegt vollständig in der Katastralgemeinde Rettenbach der Gemeinde Kloster.

Der Name des Baches leitet sich vom Bauernhof „Gratzen“ ab, auf dessen Grund er entspringt.

Gratzenmühle

Die Mühle lag am Beginn der Straßensteigung vor dem Bauernhof vlg. Gratzen Vorlage:Koordinate Artikel. Die Wasserführung des Baches reichte aus, um bis ca. 1960 eine kleine Mühle mit oberschlächtigem Mühlrad zu treiben. Für den Fall der Wasserknappheit stand zum Betrieb der Mühle ein Teich am Hang hinter dem Gebäude zur Verfügung. Die Mühle wurde von den Bewohnern des Bauernhofes nach Bedarf in Betrieb genommen, einen eigenen Müller gab es nicht.

Von der Mühle am Gratzenbach sind nur ein Mühlstein und der Mühlgang (li.) geblieben

Die Mühle ist mit einer Sage verknüpft: Ein nächtens in der Mühle arbeitender Bauer soll zunächst durch unregelmäßigen Lauf des Mühlrades trotz gleichmäßiger Wasserzufuhr aufgeschreckt worden sein, entsprechende Kontrollen zeigten keine Auffälligkeiten. Später soll die Tür zum Ruheraum der Mühle aufgegangen und eine schwarze Gestalt unter das Bett des Ruhenden gekollert sein. Dieser flüchtete Richtung Hof, wobei ihm die Gestalt auf den Fersen geblieben sein soll. Nach diesem Vorfall wurden an einer Birke ca.  20 m westlich der Mühle ein Bildbaum[1] mit Gebetsstuhl errichtet. Diese Erinnerungsstätte bestand bis ca. 1960.

Flora und Fauna

Der Gratzenbach liegt nahezu vollständig in Waldgebiet (hauptsächlich Fichten, seltener Ahorne, Eschen und Birken). Einzelne Grünflächen des Einzugsgebietes dienen der Grünlandwirtschaft und als Viehweide.

Oberlauf des Gratzenbaches, ehem. Trinkwasserleitung

Geologie

Der Lauf des Gratzenbaches liegt in Plattengneis (Koralmkristallin). Am Unterlauf durchschneidet der Bach einen Aufschluss von Amphibolit.[2]

Wasserqualität und Nutzung

Die Wassergüte liegt bei Güteklasse I (unbelastet, praktisch Trinkwasserqualität).

Die Wasserhärte ist gering (Bereich 1-2 - weiches Wasser).

Wasser des Baches aus einer Ableitung im Oberlauf wurde bis ca. 1965 über Teilstrecken noch offen fließend als Trinkwasserversorgung des Bauernhofes Gratzen genutzt und erst ab dann durch eine Quellfassung ersetzt.

Eine andere Wasserleitung, die ihr Wasser aus einer anderen Ableitung weiter oberhalb entnahm, versorgte früher den benachbarten Bauernhof vlg. Zachthoma.

Eine dritte Ableitung, die rechts unterhalb der Brücke der Hebalmstraße abzweigte, speist die Viehtränke der Weideflächen im unteren Teil des Bauernhofes Gratzen.

Die Trassen der alten Wasserleitungsläufe sind noch als schmale Stufen im Gelände erkennbar.


Referenzen

  1. Zeitungsartikel aus dem Sonntagsblatt vom 22. November 1981: Rettenbach: Spuk in der Gratzmühle.
  2. Geologische Karte 1:50.000, Blatt 188 Wolfsberg. Bearbeitet von Peter Beck-Mannagetta. Herausgegeben von der Geologischen Bundesanstalt, Wien 1980.


Stoffbach (Rettenbach)

Stoffbach
Stoffbach an der Forststraße zwischen Stoffhütte und Brendlschlag

Stoffbach an der Forststraße zwischen Stoffhütte und Brendlschlag

Daten
Lage In der Weststeiermark, Österreich, von der mittleren Koralpe nach Osten zum Rettenbach
Flusssystem Mur
Quelle Auf dem Stoffkogel im Mittelteil der Koralpe
Quellhöhe Höhenangabe ist keine Zahl
Mündung In Osterwitz-Winkel in den Rettenbach
Mündungshöhe Höhenangabe ist keine Zahl
Höhenunterschied 690 m

Bitte Sohlgefälle manuell eingeben, da im Höhenunterschied auch Buchstaben enthalten sind.Vorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED mit Buchstaben

Länge Längenangabe ist keine Zahl
Einzugsgebiet Einzugsgebiet ist keine Zahl
Rechte Nebenflüsse unbenannter Nebenfluss
Gemeinden Osterwitz
Einwohner im Einzugsgebiet ca. 3

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Der Stoffbach ist ein Nebenfluss des Rettenbaches in der mittleren Koralpe in der Weststeiermark in Österreich.

Geografie und Name

Der Stoffbach entspringt auf dem Stoffkogel westlich des Gipfels im Sattel zwischen Stoffkogel und Bärofen-Zug. Dieses Gebiet wurde früher „Hofhalt“ genannt.

Sein Lauf liegt vollständig im Talschluss des Rettenbach- (und späteren Laßnitz-)tales in der Gemeinde Osterwitz. Koordinaten fehlen! Hilf mit.unbenannte Parameter 1:46_53_42.86_N_15_02_14.25_E_type:landmark_region:AT, 2:46° 53′ 42.86″ n. Br., 15° 02′ 14.25″ ö. L. . Dieser Talschluss wird vom Höhenrücken der Koralpe gebildet, der Rettenbach mündet in dieses Tal von Norden, der Stoffbach von Süden.

Oberlauf des Stoffbaches
Der Stoffbach fließt im Süden des Hebalmgebietes (von der ehemaligen „Hofhalt“) zwischen See Eben und Stoffkogel zum Rettenbach

Sein Name leitet sich ab vom Bauernhof vlg. Stoff. Von diesem Bauernhof bestehen nur noch die Gebäude der (Alten und Neuen) Stoffhütte auf der Höhe der Hebalm neben der See Eben. Bei der „Stoffhütte“ handelt es sich um ehemalige Almhütten dieses Hofes, die derzeit als Wohnhaus und nur kurzfristig bewirtschaftete Gaststätte sowie Unterkunft eines alpinen Vereins genützt werden. Die Zufahrtsstraße dorthin ist für Kraftfahrzeuge gesperrt.

Der Stoffbach nimmt die kleinen Bäche auf, die aus der See Eben nach Osten abfließen.

Geschichte

Die Bauernhöfe am Stoffbach existieren nicht mehr und ihre Gebäude samt den dazu gehörigen Mühlen sind abgetragen.

Der Bauernhof Stoff (auch Blasifranzl genannt), nach dem der Bach benannt ist, war bis Anfang des 20. Jahrhunderts die größte Landwirtschaft im Einzugsgebietes des Baches. Stoff ist eine Kurzform des Namens Christoph, der sich seinerseits aus dem im Mittelalter häufigen Vornamen Christophorus ableitet. Andere Höfe waren vlg. Stefflpeter und vlg. Stefflpeterkeusche (nach dem letzten Pächter auch „Pust“ genannt).[1] Die Stefflpeterkeusche wurde, nachdem sie bereits Jahrzehnte verlassen war, ca. 1980 abgetragen, ihre Grünflächen aufgeforstet. Der Hof Stefflpeter lag teilweise auf dem Rücken, der vom Stoffbach und seinem östlichen unbenannten Nebenbach gebildet wird. Ob es sich bei dem heute unbenannten Nebenbach um ein Gewässer names Kollpächl (Kohlbach, von der Arbeit eines Köhlers) gehandelt hat, welches in einer Urbarsbeschreibung des Hofes Stefflpeter aus dem Jahr 1680 vorkommt[2], ist nicht verifizierbar.

Der Stoffbach wäre jener Gewässerlauf, der in der (in diesem Detail nur schematischen) Karte der Steiermark[3] von Georg Matthäus Vischer aus dem Jahr 1678 als östlich gelegener Abfluss des Schröfl Sees, der heutigen See Eben, verzeichnet ist.

Dieser Fluss bildete in seinem weiteren Lauf eine Kombination aus Rettenbach, Laßnitz und Wildbach.

alter Wegübergang (Furt) am Stoffbach

Die Lage des Baches ist Orientierungshilfe

Der Stoffbach ist auf den gängigen Landkarten zwar eingezeichnet, der Name aber nicht angeführt. Sein Lauf dient der Bevölkerung zur Orientierung und kann in mündlichen Auskünften an Benützer des Nord-Süd-Wanderweges vorkommen, weil er deutlich erkennbar ist und (auf der Forststraßenbrücke oder einer Furt eines alten Wanderweges) nicht gequert werden darf, wenn der Weitwanderweg nicht verlassen werden soll: Die Forststraße über den Stoffbach führt weg vom Weitwanderweg östlich viele Kilometer weit in die Nebentäler des Quellgebietes der Laßnitz im Liechtenstein'schen Forstrevier Deutschlandsberg, Gemeinde Osterwitz.

Trasse der Waldbahn Deutschlandsberg

Der Stoffbach bildet die westliche Grenze eines um 1960 abgeholzten großen Holzschlages am Stoffkogel. Dieser Holzschlag reichte auf einem steilen Berghang vom Gipfel des Stoffkogels bis zum ehemaligen Bauernhof vlg. Stefflpeterkeusche (auch Pust genannt) im Tal des Rettenbaches. Sein Holz wurde über die Liechtensteinische Waldbahn abtransportiert. Der nördliche Ast der Zubringerstrecken dieser Waldbahn hatte sein Gleisende in diesem Holzschlag ca. 350 Höhenmeter über dem Tal des Rettenbaches in der Nähe der Stoffhütte.[4]. Über Schienenstrecken mit einer Spurweite von 600 mm wurde das Holz zur Ladestelle Kupper gebracht, von wo es mit einer 3,5 km langen Seilbahn zu Tal zur Umladestelle im Gebiet von Freiland und weiter nach Deutschlandsberg befördert wurde.

Reste der Waldbahntrasse und der Holzbringungsanlagen sind im Unterholz des nachwachsenden Waldes im Gebiet dieses Holzschlages sichtbar.Koordinaten fehlen! Hilf mit.unbenannte Parameter 1:46_53_20.15_N_15_02_01.73_E_type:landmark_region:AT, 2:46° 53′ 20.15″ n. Br., 15° 02′ 01.73″ ö. L.

Trasse der Waldbahn Deutschlandsberg
Trasse der Waldbahn Deutschlandsberg
Trasse der Waldbahn Deutschlandsberg
Trasse der Waldbahn Deutschlandsberg
Trasse der Waldbahn Deutschlandsberg


Referenzen

  1. Bilder der Hofstellen, Abhandlungsprotokolle usw. bei: Gerhard Fischer: Osterwitz. ain wunderthätig Ort im hochen gepürg. Leben, Freude und Leid einer Gegend und ihrer Bewohner. Osterwitz 2002. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Osterwitz. Herstellung: Simadruck Aigner & Weisi, Deutschlandsberg. Keine ISBN. Seiten 307/308 (Stefflpeterkeusche), 338-340 (Stoff) und 320/321 (Steffelpeter).
  2. Gerhard Fischer: Osterwitz. Seite 321.
  3. Vischer Karte 1678, Geografisches Informationssystem GIS des Landes Steiermark im Rahmen des Digitalen Atlas Steiermark. Karte wählen unter Historische Karten „Vischer-Karte 1678“
  4. Die Darstellung der Trasse bei Manfred Hohn: Waldbahnen in Österreich, Verlag Slezak, Wien 1989, ISBN 3-85416-148-4, ist in diesem Detail etwas zu kurz, weil sie nur den damaligen Stand der Strecke in der provisorischen Ausgabe der österreichischen amtlichen Karte 1:50.000 wiedergibt: Blatt 188 Wolfsberg. Herausgegeben vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Wien (Landesaufnahme), Kartenberichtigung 1940, Einzelne Nachträge 1954.