Zum Inhalt springen

Militärische Ausrüstung der Infanterie im Ersten Weltkrieg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. August 2007 um 20:18 Uhr durch Mediatus (Diskussion | Beiträge) (Großbritannien: „gorblimey" erklärt - laut Diskussion). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

Dieser Artikel behandelt als Übersicht die militärische Ausrüstung des Infanteristen im Ersten Weltkrieg.

Erst seit dem Burenkrieg (1899–1902) hatte sich die Bedeutung von Felduniformen in gedeckten Farben und mit funktionaler Gestaltung durchgesetzt, doch war der Stand der Umsetzung 1914 in den Ländern Europas sehr unterschiedlich.

Deutschland

Deutscher Feldspaten aus dem Ersten Weltkrieg

Die Uniform der deutschen Infanteristen gehörte bei Kriegsbeginn zu den modernsten und tauglichsten der damaligen Zeit und war erst kurze Zeit zuvor eingeführt worden. Trotzdem blieb die lange preußische Militärtradition deutlich sichtbar. Die feldgrauen Uniformjacken und Hosen waren 1907/10 eingeführt worden. Die Hose besaß zwei schräge Taschen, eine Uhrtasche und einen angenähten Gürtel zur Bundweitenverstellung. An der Außennaht befanden sich feine rote Litzen. Die Jacke wurde einreihig geknöpft. Das Material der Knöpfe und Prägungen, des Kragens und der Ärmelaufschläge konnten sich von Regiment zu Regiment unterscheiden. Die Schulterklappen waren abnehmbar und mit verschiedenfarbenen Litzen eingefasst, welche das jeweilige Armeekorps anzeigten. Auf den Klappen selbst war die Regimentsnummer oder ein Monogramm eingestickt. Die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs nannten sich selber mit Spitznamen „Musketiere“, was an die verwegenen Landsknechte der Renaissance und des Frühbarock erinnern sollte.

Der stoffbespannte Rahmen des Tornisters M1895 war mit Rindfell überzogen, die Lederteile beließ man bis 1914 naturbraun. In ihm wurden Ersatzstiefel, Wäsche und Verpflegung mitgeführt. Das schwarzgestrichene Kochgeschirr M1910 wurde mit zwei Riemen auf den Tornisterdeckel geschnallt. Über den Tornister konnte hufeisenförmig der graue Mantel M1907 und darüber die 1892 eingeführte beigefarbene Zeltbahn mit drei Lederriemen befestigt werden.

Die deutschen Soldaten war mit den bewährten, fast kniehohen preußischen Marschstiefeln M1866 („Knobelbecher“) ausgestattet, die grundsätzlich bequem waren. Schwierigkeiten traten jedoch dann auf, wenn den Soldaten nicht passendes Schuhwerk ausgeliefert wurde.

Deutsches Bajonett M1898/05 von 1905 für den Karabiner M1898

Zur Bewaffnung gehörte der Karabiner 98, Kaliber 7,92 mm, mit dem Bajonett M1898. Unteroffiziere trugen eine Ausführung mit Sägerücken. Das Bajonett wurde zusammen mit dem Feldspaten M1887 links am Koppel getragen, wobei der verschließbare Riemen der ledernen Spatentasche zugleich die Bajonettscheide fixierte. Am ledernen Koppelschuh der Scheide befand sich während des ganzen Krieges stets die Troddel, deren Farbigkeit nach einer komplexen Reihenfolge für Einheiten oder Dienstgrade stand.

Als Kopfbedeckung stand dem Infanteristen das 1895 eingeführte vorletzte Modell der Pickelhaube zur Verfügung, deren preußische Vorgänger bis 1842 zurückreichten. Die Pickelhaube war ein typisches Produkt des 19. Jahrhunderts und aus Kochleder oder Blech geformt. Sie bot keinerlei Splitterschutz. Spitze und landestypische Helmbeschläge wurden zu Kriegsbeginn noch aus Messing hergestellt. Der 1892 eingeführte beigefarbene Helmüberzug mit der in rotem Stoff aufgenähten Regimentsnummer war bereits eine frühe Konzession an die moderne Kriegführung gewesen, welche die auffälligen Metallteile unsichtbar machen sollte. Nach den ersten Kampfeinsätzen zeigten sich die Schwierigkeiten mit der Pickelhaube rasch. Neben der Wirkungslosigkeit gegen Splitter war auch der „Pickel“ im Grabenkrieg viel zu auffällig, auf Befehl musste er abgeschraubt und beim Kompaniefeldwebel abgeliefert werden. Daher wurde an einem vollkommen neuen Helm gearbeitet, dessen Nachfolger heute die meistgetragenen Modelle in der Welt sind, dem Stahlhelm M1916 aus heißgepresstem Silizium-Nickelstahl.

Stahlhelm M1916 mit Buntfarbenanstrich M1918

Der 1,1 Millimeter dicke Stahlschutzhelm Modell 1916 wurde in sechs Arbeitsschritten aus einer Stahlplatte gezogen. Bis zu dessen Erscheinen wurde das letzte Modell der Pickelhaube, M1915, mit abschraubbarer Spitze ausgegeben. In diesem Sinne wurde nun auch der Helmtarnüberzug in Form und Farbe geändert; die Regimentsnummern entfielen. Um Leder einzusparen, wurde die letzte Generation der Pickelhaube vor Einführung des Stahlhelms zum Teil aus Ersatzmaterialien wie Filz, Blech oder Pappe gefertigt. Für den Stahlhelm wurde auch eine vorzugsweise für MG-Schützen vorgesehene, einen Zentimeter dicke Stahlplatte produziert, die an der Stirnseite angebracht werden konnte und dem gefährdeten Schützen zusätzlichen Schutz bieten sollte. Rohstoffmangel verhinderte jedoch die ursprünglich vorgesehene Anzahl dieser Platten. Ab Juli 1918 wurden die deutschen Helme mit dem damals eingeführten „Buntfarbenanstrich“ versehen. Es wurden dazu großflächige scharfeckige Farbfelder in rostbraun, ockergelb und grün aufgetragen, die durch dicke schwarze Linien voneinander getrennt waren. Die Farben waren matt und wurden mit dem Pinsel aufgetragen. Aufgesprühte Farben sind erst seit den 1930er Jahren belegt. Der deutsche Stahlhelm gilt trotz einiger Nachteile, wie einem teilweise eingeschänkten Hörvermögen, als bester Universalhelm des Ersten Weltkriegs.

Frankreich

Zwischen 1903 und 1914 hatte eine Kommission der französischen Armeeführung versucht, mit verschiedenen Experimentaluniformen Neuerungen in Schnitt und Farbe durchzusetzen, was letztendlich jedoch bis zum 27. Juli 1914, sechs Tage vor Kriegsausbruch, ergebnislos blieb. Erst an diesem Tag fiel eine Entscheidung: Zu spät für die Armee.

Die Uniform, mit der die französischen Soldaten bei Kriegsbeginn an die Front geschickt wurden, stammte in weiten Teilen noch aus dem Deutsch-Französischen Krieg. Die leuchtend roten Hosen mit je einer Tasche an der Außennaht, einer Uhrtasche sowie einem angenähten Gürtel im Rücken des Trägers zum Verstellen der Bundweite waren 1860 eingeführt worden und hatten in den Jahren 1893 und 1897 nur kleinste Schnittänderungen erfahren. Sie machten ihre Träger zu einer leichten Zielscheibe für deutsche Maschinengewehrstellungen. Darüber wurde der Mantel M1877 aus einem dicken blaugrauen Stoff mit zweireihigen Messingknopfleisten getragen, dessen Aufschläge zurückgeknöpft werden konnten. Auf den niedrigen unbequemen Stehkragen waren rote Spiegel genäht, welche Regimentsnummern aus Mantelstoff trugen. 1913 hatte man an dem Mantel abnehmbare Schulterklappen angebracht, damit die Tornistertrageriemen des Tornisters M1893 nicht abrutschen konnten.

Noch 1914, kurz nach Ausbruch des Kriegs, entwickelte der Modeschöpfer Paul Poiret für die französische Armee den ersten neuen Militärmantel seit 1877. Nachdem festgestellt worden war, dass alle Stofffarben, selbst die der französischen Trikolore, aus dem nun verfeindeten Deutschland importiert worden waren, konnte die französische Armee nur Zugriff auf die Lagerbestände einer deutschen Tochterfirma nehmen. Den ursprünglichen Plan, einen neuen Uniformstoff in den französischen Nationalfarben rot – weiß – blau zu weben, musste man bald fallen lassen, da keine rote Farbe verfügbar war. So wurde der neue Mantelstoff in den Tönen indigoblau und weiß gewebt. Durch Zufall war die später berühmte „horizontblaue“ Optik des französischen Frontsoldaten entstanden. Poiret stellte seinen neuen einreihigen gekürzen Mantel mit aufknöpfbaren Schößen und weichem Kragen im September 1914 vor. Im Vergleich zu dem schweren Vorgängermodell mit seinem unbequemen kurzen Stehkragen zeigt sich deutlich die Linie des Modemachers.

Die französische Armee gab mehrere Schnürstiefelmodelle aus, wobei das im Jahre 1893 eingeführte Modell „Brodequin“ mit sechs Paar Ösen am weitesten verbreitet war.

Zur Standardbewaffnung gehörte das Lebelgewehr M1886/93, Kaliber 8 mm. Das dazugehörige Nadelbajonett M1886 mit Kreuzklinge war bis 1914 in Deutschland hergestellt worden.

Vom französischen Adrian-Helm wurde bis Herbst 1917 täglich 7.500 Stück gefertigt

Als Kopfbedeckung diente das rote Kepi M1884 mit dunkelblauem Band. Die Regimentsnummer war – entsprechende dem Kragenspiegel – in einem roten Kreis auf dem Band angebracht. Der blaue Stoffüberzug, welcher im Jahre 1913 eingeführt worden war, um das auffällige rote Kepi zu verbergen, blieb zu Beginn der Kämpfe 1914 Frankreichs einziges Zugeständnis an die moderne Kriegführung. Da die französische Kopfbedeckung noch geringere Schutzwirkung zeigte als die deutsche Pickelhaube, wurde ab März 1915 die „Hirnpfanne“, eine wenig beliebte einfache Metallschale, die unter dem neuen, 1914 eingeführten Kepi, welches eine vereinfachte Ausführung des Kepi M1884 aus englisch-blaugrauem Stoff war, getragen werden konnte. Die Schale war ein Notbehelf bis zur Einführung eines eigenen Helms. Doch schon sie zeigte bei Versuchen, dass rund 60 Prozent der Granatsplitter an ihr abprallten. Insgesamt wurden rund 700.000 Hirnpfannen produziert und ausgegeben. Trotz der sonst erkennbaren Rückständigkeit in zeitgemäßen ausrüstungstechnischen Lösungen, führte die französische Armee als erste im September 1915 einen graublau gestrichenen Helm aus einem Millimeter dickem Stahl ein, dessen Vorbild die damals üblichen Feuerwehrhelme waren. Seine Schutzqualität lag unter der des deutschen Stahlhelms. Der französische Helm wurde in 70 Arbeitsschritten produziert und in drei Größen ausgegeben. Zu diesem französischen „Adrian“-Helm gab es einen horizontblauen und einen khakifarbenen Überzug, welcher ab Sommer 1916 wieder abgeschafft wurde, da man bei Durchschüssen das Eintreten von Stofffetzen in die Wunde befürchtete.

Belgien

Wie die Franzosen hatten es auch die Belgier versäumt, eine Armeereform durchzuführen. Die Ausrüstung folgte in gleichem Maße deutschen wie französischen Vorbildern des 19. Jahrhunderts. Die gerade geschnittene graublaue Stoffhose besaß zwei senkrechte Seitentaschen und war durch einen festgenähten Gürtel in der Weite verstellbar. Der belgische Soldat trug unter einem schweren dunkelblauen Wollmantel, der zweireihig geknöpft wurde, eine Weste in ähnlicher Farbe. Wie in Frankreich konnten die Mantelaufschläge bei Märschen zurückgeknöpft werden. Auf den Messingknöpfen war die Regimentsnummer eingeprägt.

Der Tornister war außen mit schwarzem Fell belegt und innen mit grauem Stoff gefüttert. Um den Tornister wurde als Hufeisenrolle mit vier schwarzen Riemen eine helle Decke getragen. Es war wie in Frankreich nicht vorgesehen, den Mantel auszuziehen. Das schwarzgestrichene nierenförmige Kochgeschirr folgte wie der Tornister ebenfalls dem deutschen Vorbild und wurde auf dem Tornisterdeckel mit einem schwarzen Riemen gehalten. Als Fußbekleidung trugen belgische Infanteristen 1914 geschnürte und genagelte schwarze Lederstiefel.

Die Standardwaffe der Linieninfanterie war das Mausergewehr M1889, Kaliber 7,65 mm. Diese Waffe war als erstes Kleinkalibermodell der Firma Mauser speziell für Belgien hergestellt worden. Das Bajonett wurde in einem Koppelschuh aus schwarzem Leder getragen, die Bajonettscheide selbst nach deutschem Vorbild auf dem Spaten befestigt.

Als Kopfbedeckung trugen belgische Soldaten noch immer einen schon damals altertümlichen schwarze Filztschako, auf dessen Vorderseite die in Messing geprägte Regimentsnummer stand. Im Kampf wurde ein schwarzer Wachstuchüberzug über den Tschako gelegt, auf dem die Regimentsnummer in weiß gemalt war. Zusätzlich war an dem Überzug vorne ein roter Wollpompon angebracht.

Russland

Nach dem unglücklichen Ausgang des Russisch-Japanischen Krieges (1904–1905) erkannte die zaristische Armeeführung eine Notwendigkeit in der Modernisierung ihrer Armee. Wichtig erschien, die Ausrüstung leichter und praktischer zu gestalten.

Die 1907 eingeführten reithosenartigen Beinkleider aus grünbrauner Baumwolle besaß zwei senkrechte Seitentaschen. Als Waffenrock diente die „Gymnastiorka“ mit Stehkragen, welche 1912 eingeführt worden war. Dieses Schlupfjacke gehörte zur traditionellen Bekleidung russischer Bauern. Es gab eine dünne Baumwollausführung für den Sommer und eine Wollversion für den Winter. Die vielen Hersteller im russischer Reich erreichten selbst in Friedenszeiten niemals jene Einheitlichkeit in der Ausführung, wie man dies im Westen gewohnt war, so dass es verschiedene abweichende Gymnastiorka-Varianten gab. Typisch waren die steifen Schulterklappen, welche die russische Armee noch heute kennt, in die Nummern oder Zeichen der Einheiten gestickt waren.

Russisches Koppelschloß M1904 in der Ausführung für die Marineinfanterie

Über der Gymnastiorka wurde ein Lederkoppel mit dem Messingschloß M1904 getragen, das den doppelköpfigen Zarenadler trug. Auf das Koppel wurden rechts und links des Verschlusses zwei naturlederfarbene längliche Patronentaschen M1893 aufgezogen, die jeweils sechs Ladestreifen zu je fünf Patronen enthielten.

Statt eines Tornisters wurde der russische Soldat mit einem übergroßen Brotbeutel M1910 aus wasserabweisendem graubeigem Stoff ausgestattet, der über der Schulter und als Rucksack getragen werden konnte. Als Fußbekleidung fanden wie in Deutschland die fast kniehohen ledernen „Knobelbecher“ Verwendung, welche bis heute in der russischen Armee unverändert getragen werden.

Als Standardwaffe führte der russische Soldat das Gewehr M1891, Kaliber 7,62 mm, mit sich. Das Bajonett mit seiner musketenähnlichen Befestigungsart, zu dem es keine Scheide gab, blieb ständig aufgepflanzt.

Als Kopfbedeckung kam die Schirmmütze M1907/10 zum Einsatz. Sie wurde aus Leinen oder Baumwolle hergestellt und hellbraun gefärbt. Der Schirm war aus Leder. Auf der Mütze befand sich vorne eine Metallkokade in den Farben des russischen Kaiserhauses orange und schwarz. Im Winter kam die graubeige Fellmütze M1910 mit braunem Stoffdeckel zum Einsatz. Ihre Seitenteile konnten heruntergeschlagen werden, um Ohren und Nacken zu schützen. Auch sie trug die Metallkokade. Ein eigener Stahlhelm wurde in der russischen Armee während des Ersten Weltkriegs nicht eingeführt.

Großbritannien

1914 besaßen die Briten die wohl modernste Ausrüstung. Ihre Armee musste immer in irgend einem besetzen Land des riesigen britischen Reiches ein Scharmützel oder einen Krieg führen. Daher war damals kein anderes Heer durch den ständig Einsatz so sehr geschult und besaß einen so tiefgreifenden Erfahrungsschatz.

Die khakifarbene Diensthose M1902 hatte zwei senkrechte Seitentaschen und wurde immer mit Hosenträgern getragen. In der gleichen Farbe wurde die einfach und praktisch geschnittene Uniformjacke M1902 ausgegeben, welche bis 1937 fast unverändert weiter getragen wurde. Die Jacke wurde einreihig mit Messingknöpfen geschlossen, auf denen als Buchstabenkombination der Regimentsname zu lesen war, sie besaß an den Rockschößen und auf Brusthöhe je eine Tasche, wobei die Brusttaschen in Pattenform, also mit Deckleiste, gestaltet waren. Im Schulterbereich waren Stoffverstärkungen gegen das Scheuern der 1908 eingeführten Koppelausrüstung und Stofftornister („Packtasche“) unterlegt. Die Jacke besaß angenähte Schulterklappen, auf denen ebenfalls das Regiment erkennbar war.

Als Fußbekleidung dienten kurze geschnürte Nagelstiefel aus geschwärztem Leder, über deren Schaft bis unter das Knie khakifarbene Wickelgamaschen gerollt wurden.

Das Enfieldgewehr No. 1 MkIII, kurz SMLE genannt

Als Einsatzwaffe fand das bewährte Enfieldgewehr No. 1 MkIII, Kaliber .303 britisch, Verwendung, zu dem es ein Bajonett gab, das zur Standarausrüstung gehörte.

Der MK I schützte nicht vor schnell fliegenden Granatsplittern
Britische Tankmaske, die vor Splittern Schutz bieten sollte

Die steife khakifarbene Dienstmütze M1905 mit stoffbezogenem Schirm war mit schwarzem Wachstuch gefüttert. Vorne befand sich ein Abzeichen der jeweiligen Einheit aus Messing. Die starre Schirmmütze erwies sich spätestens im ersten Kriegswinter für den modernen mitteleuropäischen Kriegsschauplatz als untauglich und wurde bereits 1915 durch ein neues, sehr weiches Schirmmützenmodell ersetzt, das wegen seines unsoldatischen und häßlich empfunden Aussehens „gorblimey“ genannt wurde. Gorblimey ist eine Verballhornung des englischen Fluches „God blind me“, auf deutsch „Herr, laß mich erblinden“! Diese Kopfbedeckung besaß einen Ohren- und Nackenschutz, die bei schlechter Witterung heruntergeklappt werden konnten. Im November des gleichen Jahres führte dann die britische Armee als zweite der Welt einen Stahlhelm, den MK I („Suppenteller“) aus Manganstahl ein, der sich optisch nicht ganz zufällig an einer im Mittelalter verbreiteten Helmform orientierte, aber hauptsächlich aus den Erfordernissen des Grabenkrieges seine besondere Gestalt bekam. Zunächst wurde der rund 980 Gramm schwere Helm nur an die Soldaten in den vordersten Stellungen ausgegeben und nach und nach an alle Einheiten verteilt. Der MK I wurde in nur einem Arbeitsschritt, einem Tiefziehvorgang, aus einer Stahlplatte gepresst. Aufgrund der Dringlichkeit verzichtete man auf längere Erprobungen, legte jedoch großen Wert auf ein hochwertiges Helmfutter. Dieser Helm wurde in einer leicht veränderten Bauweise ab Anfang 1918 als M1917 auch von den 1917 in den Krieg eingetretenen US-Amerikanern hergestellt und bis zum Beginn des Pazifikkrieges 1941 getragen. Der britische MK I wurde bis Februar 1919 hergestellt, sein ähnlicher Nachfolger ebenfalls noch Jahrzehnte getragen.

Die schottischen Hochlandeinheiten unterschieden sich von ihren englischen Kameraden durch einen an den Kilt angepassten Waffenrock. Der eigentliche Kilt mit einer Gesamtstofflänge von 6,5 Metern besaß einen farbigen Tartan und wurde im Kampfeinsatz mit einem hellbraunen Schutzüberzug aus Stoff bedeckt. Die Kniestrümpfe besaßen Strumpfbänder in den Formen und Farben der verschiedenen Einheiten und wurden im unteren Drittel durch hellbraune Stoffgamaschen überdeckt, die schon bald nach Kriegsbeginn durch Wickelgamaschen ersetzt wurden. Dazu trugen die meisten schottischen Infanterieregimentern das Glengarry, ein Schiffchen, das in den 1860er Jahren eingeführt worden war. Anhand verschiedenfarbiger Tartanbänder, welche als breiter Rand den unteren Teil des Schiffchens einnahmen, bzw. durch das Fehlen dieser Bänder, konnte man die Einheiten identifizieren. Zudem war vorne an der rechten Seite ein Regimentsabzeichen in Metall angebracht. Im Nacken besaßen die Glengarries zwei längere einfarbige Stoffbänder, die bis zum Nacken reichten. Die übrige Ausrüstung entsprach dem britischen Standard.

Italien

Wie in vielen europäischen Ländern fand auch im Königreich Italien zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Neuorientierung im Uniformwesen statt. Als Verbündeter des deutschen und österreichischen Kaiserhauses machte sich der ausrüstungstechnische Standard dieser Länder bemerkbar.

1909 wurde ein Uniformstoff eingeführt, der dem deutschen Feldgrau sehr ähnlich war. Er wurde in Italien „grüngrau“ genannt. Ab diesem Zeitpunkt wurde auch die 1907 eingeführte naturfarbene Lederausrüstung durch chemische Behandlung an diesen Farbton angepasst. Während des Krieges trug man jedoch auch die ledernen Ausrüstungsteile weiter, die vor der farblichen Anpassung hergestellt worden waren.

Die Hose M1909 besaß zwei schräge Seitentaschen. An den Knöcheln befand sich eine Schnürung. Im gleichen Jahr wurde auch ein neuer Waffenrock mit kurzem Stehkragen eingeführt, auf dem ein karmesinroter Kragenspiegel genäht war, der den Stern von Savoyen trug. Zusätzlich waren auf der Naht zwischen Arm- und Schulterpartie kleine Stoffwülste angebracht, welche ein Abrutschen der Ausrüstung verhinderten. Die Jacke hatte weder Schulterklappen noch Außentaschen. Bei einigen Stücken wurden solche Taschen nachträglich an der Front angebracht.

1912 wurde ein hüftlanger, graugrüner leichter Umhang eingeführt, den bei Kriegsbeginn alle Infanterieeinheiten erhielten. Dieser Umhang wurde am Kragen mit einem Haken geschlossen. Dort befand sich auch ein Abzeichen mit dem Stern von Savoyen. Mit einem versteckt gearbeiteten Knopf konnte dieser Umhang auch weiter unten geschlossen werden.

Die ab 1912 ausgegebenen naturlederfarbenen Bergstiefel waren ursprünglich für die Gebirgsjäger (Alpini) eingeführt worden, wurden aber, nachdem die Masse der italienischen Infanterie im Alpenraum operieren musste, auch an diese ausgegeben. Anfangs ebenso nur für die Alpini gedacht waren die kniehohen grüngrauen Wickelgamaschen M1909, welche die noch bis in den Krieg getragenen alten schwarzen Wickelgamaschen ersetzten. Im selben Jahr wurden auch wollene Kniestrümpfe angeschafft, die im Winter zusätzlich unter den Wickelgamaschen getragen werden konnten. Nachdem auch die Infanterie mit Gamaschen und Strümpfen ausgestattet worden war, wurde vielerorts auf die Gamaschen verzichtet.

Die italienische Infanterie benutze in der Regel nur den 1907 eingeführten beigen Brotbeutel zum Transportieren von Verpflegung, persönlichen Gegenständen und Handgranaten. Der Beutel wurde mit einem fest angenähten verstellbaren Stoffriemen umgehängt und besaß eine Lederschlaufe zum Anhängen weiterer Gegenstände.

Als reguläre Waffe führte der italienische Soldat den Mannlicher-Carcano-Karabiner M1891/1892 „Fucile“, Kaliber 6,5 mm, mit sich, dessen Patrone (6,5 x 52 mm ohne Rand) schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts als veraltet galt. Dieser Karabiner ist eine Weiterentwicklung des beliebten österreichischen „Kommißgewehrs 1888“ gewesen. Im Italienisch-Türkischen Krieg 1911/12 zeigte sich dann, dass auch der Karabiner selbst technisch überholt war. Die leichte italienische Infanterie marschierte 1915 mit dem verkürzten Modell des Mannlicher-Carcano-Karabiners M1892 „Moschetto Cav.“, der ein angebautes Klappbajonett besaß, in den Krieg. Diese Ausführung war ursprünglich der Kavallerie vorbehalten gewesen. Zu diesen Waffen wurde das Bajonett M1891 ausgegeben, welches in einer Scheide am Koppelschuh des Koppel hing.

Als Kopfbedeckung trugen die Bersaglieri (leichte Infanterie) einen weit ausladenden Hut M1871 mit schwarz-grünen Hahnenfedern an der rechten Seite. Über die weiß-grüne Kokarde war eine aus Messing geprägte Granate mit gekreuzten Gewehren und Regimentsnummer gesetzt. Für den Feldeinsatz gab es einen grauen Stoffüberzug, der an der Stirnseite ein gesticktes Abzeichen besaß. Da die Italiener mit ihren Kopfbedeckungen die gleichen Erfahrungen machen mussten, wie alle kriegführenden Nationen, wurde 1916 ein Stahlhelm eingeführt – nach französischem Vorbild in Feuerwehrhelmform. Im Gegensatz dazu wurde der italienische Helm jedoch aus einem Stück Stahl gepresst und war in dunklem Graugrün gestrichen. In einigen Fällen wurden Einheiten und Waffengattungen auf die Stirnseite des Helms gemalt. Zu diesem Helm, der nach einigen erfolglosen Probeexemplaren entwickelt worden war, gab es Stoffüberzüge in gedeckten Farben. Die Bersaglieri befestigten auch an dem Helm ihren Kopfputz aus Hahnenfedern.

Vereinigte Staaten von Amerika

Die USA traten erst 1917 in den Ersten Weltkrieg ein, obwohl es die Entente bereits zuvor unterstützt hatte. Im Juni 1917 verließen die ersten US-Soldaten ihre Truppentransporter bei St. Nazaire in Frankreich und marschierten Richtung Front. Bei den Amerikanern dieses Expeditionskorps setzte sich schon nach kurzer Zeit der Spitzname „Dougboys“ durch.

Im Jahre 1902 hatte die amerikanische Armee das traditionelle Dunkelblau zugunsten einer khakifarbenen Uniform endgültig aufgegeben. Den Farbton hatte man nach den Erfahrungen im Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898 gewählt, als sich die geringe Tarnwirkung der dunkelblauen Farbe in tropischen Klimazonen zeigte und sich ein neues Bewusstsein für die Vorteile einer tarnenden Bekleidung durchgesetzt hatte. Eine weitere Neuerung von 1902 war der fast vollkommene Verzicht auf Leder bei der Ausrüstung. Dieses war durch den Einsatz von Baumwollmaterialien und Segeltuch ersetzt worden, so wie es 1908 auch bei der britischen Armee geschah. Die Vorteile der modernen Stoffausrüstungsgegenstände lagen hauptsächlich bei den wesentlich günstigeren Herstellungskosten sowie bei dem höheren und schnelleren Ausstoß der Manufakturen, die nun in vielen Arbeitsbereichen auf gut ausgebildete Sattler verzichten konnten und diese gegen billige Arbeitskräfte ersetzten. Zudem konnte man die Pflege des Materials vernachlässigen, was bei Leder nicht vorteilhaft war. Die Nachteile dieser neuen Ausrüstung gegenüber der mit Leder verarbeiteten lagen vor allem in der Haltbarkeit. Denn an die natürlichen Qualitäten aufwändig verarbeiteten Leders reichten die Webmaterialien diesbezüglich nicht heran. Nur bei der Verarbeitung von qualitativ hochwertigen Rohprodukten konnte dieser Mangel einigermaßen ausgeglichen werden konnte. Doch für die bestens versorgten Soldaten der Entente hatten derartige Fragen keine Priorität – für Ersatz war aufgrund der exzellenten Nachschubsituation schnell gesorgt. Demgegenüber zeigten viele späte Ersatzstoffe und Webmaterialien der Mittelmächte, die ja von den Welthandelsplätzen abgeschnitten waren, gravierende Mängel und geringste Haltbarkeiten.

Die ersten US-Soldaten, die Europa betraten, trugen Beinkleider, die im Stil einer Reithose geschnitten wurden und 1912 eingeführt worden waren. Die Hose hatte außen angebrachte Dopplungen im Kniebereich und besaß zwei Taschen hinten und zwei Taschen vorne. Zusätzlich war rechts vorne eine Uhrtasche angebracht. Zu dieser Hose gehörte ein Stoffgürtel. Wie die Beinkleider war auch der Waffenrock 1912 in Dienst gestellt worden. Er hatte einen hochgeschlossenen steifen Stehkragen, auf dem rechts die Metallbuchstaben „U.S.“ und links die Abzeichen der Waffengattung – bei der Infanterie gekreuzte Gewehre – mit der Regimentsnummer und dem Kompagniebuchstaben zu sehen waren. Die Jacke wurde mit fünf großen Metallknöpfen vorne geschlossen. Kleinere Knöpfe waren für die beiden Schoß- bzw. Brusttaschen angebracht. Auf alle Knöpfen war der amerikanische Weißkopfseeadler geprägt.

Einer der bedeutendsten Mängel in der amerikanischen Ausrüstung zeigte sich bei den knöchelhohen naturfarbenen Lederschnürstiefeln. Dieser wichtige Ausrüstungsgegenstand war für trockene Kampfplätze im Süden der USA entwickelt worden und dort auch sehr bequem zu tragen. Für den Grabenkrieg auf den zerweichten Böden Europas aber war er gänzlich ungeeignet. Dieser Mangel wurde jedoch rasch erkannt, so dass bereits 1917 neue lederne Marschschnürstiefel an die Front gelangten. Dieses Modell aus schwerem braunem Leder besaß zwiegenähte und vielfach genagelte Sohlen. Die als schöner empfundenen Vorgängerstiefel wurden nun nur noch zum Ausgang und beim Kasernendienst getragen. Auch die Segeltuchgamaschen M1910, welche durch Ösen an der Vorderseite geschnürt wurden, teilten dieses Schicksal. Den Erfordernissen des europäischen Kriegs entsprechend erhielten die US-Soldaten kurz nach den ersten Einsätzen kniehohe Wickelgamaschen in einem dem Uniformstoff ähnlichen Farbton.

Die amerikanische Armee kannte keine Brotbeutel. Die dort untergebrachten Materialen und weitere Gegenstände wurden in einem rucksackartigen Gepäckstück, der „Kampftasche“, die 1910 eingeführt worden war, untergebracht. Die Kampftasche war zwar ein theoretisch wohldurchdachter Gegenstand, doch für den praktischen Gebrauch unzulänglich, unbequem und daher nicht sehr beliebt. Selbst die Nachfolgemodelle M1928 und M1936, welche bei der Invasion in der Normandie während des Zweiten Weltkriegs noch in großen Mengen eingesetzt wurden, waren so unbeliebt, dass die Soldaten sie bei erster Gelegenheit wegwarfen. Die Kampftasche konnte nur mit einem abbnehmbaren Webgurtkoppeltragegestell sowie in Verbindung mit dem Koppel und den Patronentaschen getragen werden. Sie enthielt Verpflegung, Waschzeug und in einer aufgesetzten abnehmbaren Klappe das Kochgeschirr. Das 1905 eingeführte Springfieldbajonett wurde zusammen mit der Scheide M1910 auf der linken Seite der Tasche befestigt. Die im Vergleich zu anderen Armeen sehr große und schwere Schaufel M1910 fand ihren Platz unter der Kochgeschirrtasche, wobei der hölzerne Stiel bis auf Gesäßhöhe reichte. Unter diesem Stiel lag die Befestigungsmöglichkeit für Decke und Poncho, Zeltbahn und Zeltbesteck. Diese Teile wurden ineinandergerollt und in Längsrichtung durch Webgurtriemen gehalten. Bei guter Packarbeit reichte die außen sichtbare khakifarbene Wolldecke bis kurz unter das Gesäß. Wie schon die Beschreibung der Packtasche deutlich macht, war es für den Soldaten mühsam und relativ zeitaufwändig, dieses Transportgefäß so zusammenzusetzen, dass es während des Marsches keine Behinderungen gab. Vielfach zurrten die Soldaten ihre Rolle vor dem Anschnüren an die Kampftasche noch mit zusätzlichen Paketschnüren und ähnlichen Hilfen zusammen, da es keine frei einsetzbaren Riemen in der amerikanischen Ausrüstung gab.

Zur Ausrüstung gehörte auch die Feldflasche M1910, welche in ähnlicher Form mit modernen Materialien noch heute in der US-Armee verwendet wird. Zu dieser Aluminiumflasche gehörte damals noch eine Tasse, die über das Unterteil der Flasche gestülpt wurde. Darüber kam dann eine filzgefütterte khakifarbene Stofftasche, die am Flaschenhals mit zwei Druckknöpfen geschlossen wurde. Druckknöpfe sind eine deutsche Erfindung von 1885, die Hans Prym 1903 nochmals verbessert hatte. Auf die Vorderseite der Stofftasche waren die Kürzel „U.S.“ in schwarzer Farbe gedruckt.

Am Koppel wurde eine kleine Erster-Hilfe-Stofftasche getragen, in der sich eine verschlossene Metalldose befand. Auch diese Tasche wurde mit zwei glatten Druckknöpfen geschlossen.

Als Standardwaffe der Infanterie wurde das Springfieldgewehr M1903/05, Kaliber .30-06, eingesetzt. Zu dieser Waffe wurde der Gewehrriemen M1907 aus bestem Volleder ausgegeben. Dieses ausgezeichnete Repetiergewehr basierte auf dem Vorbild des deutschen Mauser System 98 und wurde noch im Zweiten Weltkrieg eingesetzt.

Am breiten Webgurtkoppel, das 1910 eingeführt worden war, waren zehn Patronentaschen mit je zwei Ladestreifen zu je fünf Schuss befestigt. Die Patronentaschen waren fest mit dem Koppel verbunden und konnten daher nicht abgenommen werden. Sie wurden mit Druckknöpfen geschlossen, auf die der amerikanische Adler geprägt war.

Im Gegensatz zu den meisten damals kriegführenden Nationen glaubten die Amerikaner zunächst, auf einen Stahlhelm verzichten zu können. Ihre Truppen trugen daher den khakifarbenen steifen Campaignhut M1912, der eigentlich stetson hat hieß und zivilen Ursprungs war. In ähnlicher Form war der stetson hat bereits um 1904 bei der Royal Canadian Mounted Police (Mounties) eingeführt worden, nachdem er dort Jahrzehnte nur ein inoffizielles Kleidungsstück – neben dem offiziellen weißen Tropenhelm – gewesen war. Um den Unterschied zur kanadischen Polizei deutlich zu machen, wurden die vier Kniffe im Hut jedoch nicht quer zur Geschichtsachse angebracht, sondern längs.

Schon bald nach den ersten verheerenden Verlusten forderten die Amerikaner von den Briten Helme und Gasmasken an. Doch bereits Anfang 1918 wurde die Produktion eines eigenen amerikanischen Stahlhelms (M1917) aufgenommen, der sich optisch sehr eng an das britische Vorbild anlehnte. Dieser Helm wurde aus Manganstahl gefertigt und besaß einen khakibraunen rauen Anstrich aus nichtreflektierender Farbe. Während das Innenfutter aus schwarzem Gewebe bestand, wurde der Helmriemen aus naturbraunem Leder gefertigt. Noch in den letzten Kriegsmonaten 1918 folgten die Amerikaner dem britischen Vorbild auch darin, die Divisionsabzeichen auf den Helm zu malen.

Literatur

  • Johannes Denecke: Tarnanstriche des deutschen Heeres 1914 bis heute. Bernard & Graefe, Bonn 1999, ISBN 3-7637-5990-5
  • Robert J. Marrion, Donald S. Fosten: The German Army 1914–18. Osprey, London 2003, ISBN 0-85045-283-X.
  • Nigel Thomas: The German army in World War I. Teil 3: 1917–18. Osprey, Oxford 2004, ISBN 1-8417-6567-8.
  • Laurent Mirouze: Infanteristen des Ersten Weltkriegs. Dissberger, Düsseldorf 1990, ISBN 3-924753-28-8.
  • Laurent Mirouze, Stéphane Dekerle: Die französische Armee im Ersten Weltkrieg. Ausmarsch 1914. Bd. 1: Uniformierung – Ausrüstung – Bewaffnung. Verlag Militaria, Wien 2007, ISBN 978-3-902526-08-3.