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Gerontophilie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Als Gerontophilie wird die Liebe von jüngeren zu wesentlich älteren Partnern verstanden, die es so bei Heterosexuellen als auch bei Homosexuellen gibt. Die Variante jüngere Frau mit älterem Mann kommt dabei wesentlich häufiger vor als umgekehrt.

Es handelt sich hierbei um einen wenig erforschten Bereich der Sexualität. Aus einer nicht repräsentativen Studie geht hervor, dass bei den meisten Gerontophilen schon früh die Neigung zu älteren Personen besteht, wobei sich der bevorzugte Altersbereich nicht mit dem fortschreitenden Alter des Jüngeren erhöht sondern konstant bleibt.

Gesellschaftlich gesehen finden Beziehungen von älteren Männern zu jüngeren Frauen weitgehende Anerkennung, die bei vertauschten Geschlechtern kaum mehr vorhanden ist.


Medizinisches:

Intergenerationale Beziehungen sind dann als abnorm anzusehen (oder krankhaft) anzusehen, wenn ein Mensch nur auf diese Art und Weise sexuelle Befriedigung findet oder auf Patner/innen im extremen Greisenalter fixiert ist.


Rechtliches:

Es herrscht kein Verbot vor. Mit der Selbstverständlichen Ausnahme, dass sobald eine der beiden Personen nicht mehr im Vollbesitz ihrer geistigen oder körperlichen Kräfte ist, sexueller Kontakt strabar ist.

Medien:

Thema des Kultfilms Harold and Maude, indem sich ein 16jähriger Junge in eine 80jährige Frau verliebt.


Siehe auch: Chronophilie - Paraphilie - Portal Zusammenleben, Partnerschaft und Sexualität