Benutzer:Roland.chem/Werkeln
Warum ist der Himmel blau?



Die Sonnenstrahlung, die uns normalerweise weiß erscheint, ist aus einem Lichtspektrum verschiedener Wellenlängen zusammengesetzt. Dieses Spektrum wird vom Menschen aufgrund seiner Farbwahrnehmung als weiß empfunden, ist jedoch keine Eigenschaft des Sonnenlichtes selbst. Wird das weiße Licht in seine verschiedenen Wellenlängen aufgeteilt, nimmt der Mensch das Licht in Spektralfarben war. Dies wird zum Beispiel bei einen Regenbogen oder mit Hilfe eines Prismas sichtbar. Auch die Farben des monochromatisches Lichts sind keine Eigenschaft des Lichtes, sondern beruhen auf der menschlichen Wahrnehmung. Es ist jedoch nicht notwendig monochromatisches Licht zu sehen, um Licht farbig erscheinen zu lassen. Es genügt, wenn einige Wellenlängenbereiche des Sonnenlichts stärker oder weniger stark vertreten sind, als beim weißen Licht.
Warum ist der Himmel hell?
Lichtbrechung in einem Prisma ist dies deutlich zu erkennen. Dabei haben der blaue Anteile des Lichts eine kürzere, die roten Anteile eine längere Wellenlänge.
Trifft ein Sonnenstrahl auf ein Sauerstoff- oder Stickstoffmolekül, wird das Teilchen durch die Energie des Lichts in Schwingungen versetzt und sendet seinerseits Lichtwellen aus.
Blaues Licht wird dabei etwa 16 Mal so stark gestreut wie Rotes.
Hat das Sonnenlicht die Lufthülle durchdrungen, ist ein grosser Anteil des blauen Lichts gestreut, während die anderen Farben den Weg relativ ungehindert durchdrungen haben. Deshalb erscheint uns auch die Sonne selbst als gelbliche Scheibe: Wenn ihr Licht bei uns ankommt, enthält es weniger blau.
Durch Licht zu Eigenschwingungen angeregte Teilchen zog schon Leonard Euler am 27. Juli 1760 heran, um das Blau des Himmel zu erklären.[1] Im 20. Jahrhundert zeigte Strutt, dass Licht in Gasgemischen um so stärker "gestreut" wird, je kurzwelliger es ist.
Obwohl der blaue Anteil des Sonnenlichtes in der Atmosphäre in alle Richtungen gestreut wird, also auch in den Weltraum zurück, ist der "Blaue Himmel" vom Weltraum aus kaum sichtbar. Die Intensität des Streulichtes der Atmosphäre ist im Verhältnis zum reflektierten Licht der Erdoberfläche einfach zu gering. Vom Weltraum aus betrachtet sieht man deshalb nur den sehr viel helleren Hintergrund des Himmels: die Erdoberfläche. Befindet man sich hingegen auf der Erdoberfläche, hat man einen sehr dunklen Hintergrund zur Verfügung, um den blauen Himmel betrachten zu können: den Weltraum.
Siehe auch:
Seifensorten

Leimseife
Leimseifen (Seifenleim) sind homogene Massen, bei denen nach der Verseifung das Glycerin nicht abgetrennt wird und somit im Produkt enthalten bleibt. Als Leimseifen werden gelegentlich kaltgesiedete Seife angeboten. Dabei werden die Fette und die Lauge bei 40 Grad verseift und die Masse unmittelbar danach in ein Behältnis gegossen. Es werden viele hausgemachte Leimseifen angeboten.
Kernseife
Kernseifen sind feste Seifen und bestehen in der Regel aus den Natriumsalzen von Fettsäuren. Sie werden durch das Aussalzen des Seifenleims gewonnen, wobei das Glycerin abgetrennt wird. Kernseifen sind die meisten handelsüblichen Körperseifen, also auch die Feinseifen. Im Handel werden vorallem billigere, unparfürmierte Seifen "Kernseifen" genannt, welche vorallem für das Waschen oder Filzen verwendet werden.
Schmierseife
Schmierseifen sind flüssige Seifen, die aus preiswerten Fetten oder Ölen durch Verseifen mit Kalilauge hergestellt werden. Sie sind somit ein Gemisch von Kalium-Salzen von höheren Fettsäuren. Sie werden auch „Flüssigseife“ oder historisch „Fassseife“ genannt. Als Flüssigkeiten lassen sich leicht zu Wasser hinzufügen und zu Reinigungzwecken z.B. im Haushalt verwenden. Die Bildung von Kalkseifen ist hier besonders nachteilig, da relativ kleine Seifenmengen mit relativ viel und möglicherweise hartem Wasser versetzt werden.
Feinseife
Feinseife, oder auch Toilettenseife wird hauptsächlich zum Waschen der Hände verwendet und besteht aus Kernseifen von sehr reinen, geruchsneutralen Fetten mit pflegenden Zusätzen, etwa Lanolin, sowie Parfümen und Farbstoffen. Manchmal werden auch Leimseifen als Feinseifen angeboten.
Glycerinseife
Glycerinseife ist eine Seife, die einen hohen Glycerinbestandteil hat. Sie ist trübe bis glasig durchsichtig. Sie ist auch einfach zu schmelzen (wie viele Wachse) und wird deshalb auch als Bastelseife gebraucht.
Papierseife
Papierseife ist hauchdünn geschnittene Feinseife. Sie sind so portioniert, dass sich die Stücke zügig auflösen.
Rasierseife
Rasierseife wird mit einem hohen Anteil Stearinsäure gefertigt, damit der Schaum cremig wird und stabil bleibt. Zusätzlich wird nicht nur mit Natronlauge, sondern auch mit Kalilauge verseift. Hierdurch wird die Rasierseife geschmeidiger und lässt sich besser anschäumen.
Gallseife
Eine weitere Seife ist die Gallseife, die bei der Vermengung von Seife mit Rindergalle entsteht. Sie dient vor allem der Entfernung organischer Verschmutzungen.
Arztseife
Die so genannten Arztseifen sind Seifen mit schonender Wirkung auf die Haut und zum Teil bakterienhemmenden Zusätzen, z. B. aus Farnesol. Die Werbeversprechen für Arztseifen beruhen auf der hautschonenden Zusammensetzung. „Arztseife“ ist nicht desinfizierend. Häufig werden auch reine Glycerinseifen als Arztseifen angeboten.
Benzinseife
Benzinseife ist ein Fleckenentferner auf Benzinbasis zum Entfernen organischer Verschmutzungen und zur Vorbehandlung bei Verschmutzung durch Schmieröl und -fette auf Textilien.
Moderne Flüssigseifen
Flüssigseifen finden Anwendung zum Händewaschen, mehr aber noch als Duschgel, Shampoo und Schaumbäder. Sie sind zwar aus den Schmierseifen hervorgegangen, haben jedoch völlig andere Inhaltsstoffe und andere Eigenschaften.
Metallseifen
Als Metallseifen werden mit Ausnahme der Natrium- und Kaliumsalze alle Salze von höheren Fett-, Harz- und Naphthensäuren bezeichnet. Metallseifen finden wegen ihrer grenzflächenaktiven und katalytischen Eigenschaften u.a. Anwendung als Eindicker in Schmierfetten (z.B. Lithiumseifen, Calciumseifen als Gleitmittel), Hilfsmittel bei der Kunststoffverarbeitung und PVC-Stabilisatoren (Zink- und Zinnseifen).
- Zinkstearat -> Kautschuk-Polymerisation
- Calciumstearat -> Kerzen, härter
- Napalm
- Schmierfette, Schmierfette#nach_Verdicker
- Al-Seifen als Komponenten in Napalm
- Ester: kurze alkyl-Ester: flüchtig, fruchtiger Geruch (Parfüm)
- Synthese: Veresterung
- Ethylacetat
, (Ethanol) - Butylacetat
, (Butanol) - Celluloseacetat
- Ethylacetat
Text aus Essigsäure
Acetate sind Salze oder Ester der Essigsäure. Die salzartigen Acetate sind zumeist weiße, kristalline Feststoffe, die in ihren Kristallgittern (Ionengittern) das Acetat-Anion (CH3COO-) enthalten.
Beispiele für salzartige Acetate sind Natriumacetat (NaCH3COO), Kaliumacetat (KCH3COO) oder Blei(II)-acetat (Pb(CH3COO)2).
Die salzartigen Acetate gewinnt man durch Neutralisation der Essigsäure mit Metallhydroxiden oder Metalloxiden:
- Essigsäure und Natriumhydroxid reagieren zu Natriumacetat und Wasser.
- Essigsäure und Blei(II)-oxid ergeben Bleiacetat und Wasser.
Die Essigsäureester enthalten als Säurerest den Acetylrest. Der bekannteste dieser Ester ist der Essigsäureethylester. Organische Acetate erhält man durch eine Veresterung der Essigsäure mit Alkoholen (R-OH):
- Essigsäure und Alkohol reagieren zu einem Essigsäureester und Wasser.
Analytik
In der chemischen Analytik können Acetate leicht nachgewiesen werden, indem man die Probe mit Kaliumhydrogensulfat im Mörser zerreibt. Dabei wird das Proton (H+) des Hydrogensulfat-Ions auf das Acetation übertragen, wobei die flüchtige Essigsäure entsteht, die leicht durch ihren typischen Geruch identifiziert werden kann:
- Acetat wird durch Hydrogensulfat protoniert. Es entsteht Essigsäure und Sulfat.
- ↑ S.I. Wawilow: Briefe an eine deutsche Prinzessin über einige Gegenstände der Physik und Philosophie