Stockstadt am Main
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Stockstadt am Main (amtlich: Stockstadt a.Main) ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg.
Geografie
Geografische Lage
Stockstadt a.M. liegt westlich angrenzend an die Stadt Aschaffenburg auf der linken Mainseite. Gemeinsam mit dem Markt Großostheim und der Hessischen Nachbargemeinde Schaafheim bildet Stockstadt die historische Region Bachgau.
Nachbargemeinden
Südlich befindet sich die Gemeinde Großostheim und südwestlich bereits über der Landesgrenze nach Hessen liegt Babenhausen, nordwestlich Mainhausen und Seligenstadt.
Geschichte
Bereits Mitte des 9. Jahrhunderts wird Stockstadt am Main schriftlich erwähnt, wenn auch nur anhand einiger steuerpflichtiger Bürger. Als wohnhaft in "Stocestat" werden diese bezeichnet. So nennt man zu dieser Zeit den Ort. Im Jahr 1024 schließlich wird der Ort selbst schriftlich das erste Mal genannt. Der Ort "Stoddenstat" wird von Kaiser Heinrich II. an das Kloster Fulda verschenkt. Dies bleibt so bis ins Jahr 1309, als Stockstadt an das Erzbistum Mainz übergeben wird. Im Mittelalter gehören die umliegenden Wälder dem Wildbann Dreieich an, welcher in Stockstadt auch eine seiner 30 Wildhuben unterhält.
Politik
Marktgemeinderat
Der Marktgemeinderat von Stockstadt am Main hat 21 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters.
| CSU | SPD | Freie Wählergemeinschaft | Gesamt | |
| 2002 | 7 | 11 | 3 | 21 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)
Wappen
Das Wappen zeigt einen silbernen römischen Helm mit rotem Busch auf blauem Grund. Im unteren Teil des Wappens befindet sich eine silberne Welle, die die Nähe zum Fluss symbolisieren soll, während der Helm an die römische Vergangenheit des Ortes am Limes erinnert.
Partnergemeinden
In Sachen Partnergemeinden war Stockstadt sehr rührig. Der Ort besitzt gleich drei sogenannte Schwestergemeinden in Frankreich. Es handelt sich im einzelnen um Saint-André-sur-Orne, Saint-Martin-de-Fontenay und May sur Orne.
Sehenswürdigkeiten
- Das an der Hauptstraße gelegene Zollhaus diente lange Zeit dem Mainzer Erzbischof und Kurfürst Albrecht von Brandenburg als Zollstation. Erbaut wurde es von 1514 bis 1545.
- Die Leonharduskirche befindet sich ebenfalls im alten Ortsteil von Stockstadt und geht auf das Jahr 1773 zurück.