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Florian Henckel von Donnersmarck

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Florian Maria Georg Christian Graf Henckel von Donnersmarck (eigtl. Florian Henckel-Donnersmarck; * 2. Mai 1973 in Köln) ist ein österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor, der in Deutschland Film studierte und dort als Filmemacher tätig ist. Er entstammt der Familie Henckel von Donnersmarck.

Biografie

Seine Kindheit und Schulzeit verbrachte er als Sohn eines Lufthansa-Managers in New York (6 Jahre), Berlin (3 Jahre), Frankfurt am Main (4 Jahre) und Brüssel (4 Jahre).

Nach dem Abitur verbrachte er zwei Studienjahre in Leningrad (Sankt Petersburg), an die sich eine kurze Karriere als Russischlehrer anschloss. Von 1993 bis 1996 studierte er PPE (Philosophie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre) am New College (Oxford). Erst danach begann seine Filmlaufbahn mit einem Regie-Praktikum bei Richard Attenborough, die ihn zunächst an die Hochschule für Fernsehen und Film nach München führte, wo er die Kurzfilme Dobermann (1998) und Der Templer (2001) drehte. Am 23. März 2006 kam mit Das Leben der Anderen Donnersmarcks erster Langfilm in die deutschen Kinos, der am 25. Februar 2007 den Oscar als bester fremdsprachiger Film gewann. Zur Drehbucharbeit und Vorbereitung des Filmes verbrachte Henckel von Donnersmarck auch einige Zeit in Stift Heiligenkreuz bei Wien. Er ist der Neffe des dortigen Zisterzienser-Abtes[1] Gregor Henckel-Donnersmarck.

Florian Henckel von Donnersmarck ist mit der Juristin Christiane Henckel von Donnersmarck, geborene Asschenfeldt, verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder.

Filmographie

  • 2005Das Leben der Anderen (Regisseur, Drehbuchautor, Co-Produzent)
  • 2003Petits mythes urbains (Regisseur)
  • 2002Der Templer (Co-Regisseur)
  • 1999Dobermann (Regisseur, Drehbuchautor, Produzent)
  • 1998Das Datum (Regisseur, Drehbuchautor, Produzent)
  • 1997Mitternacht (Regisseur, Drehbuchautor, Produzent)

Auszeichnungen


Literatur

Quellen

  1. Kath.net: And the Oscar goes to ... 24. Januar 2007