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Grey’s Anatomy

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Vorlage:Infobox Fernsehserie

Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte ist eine US-amerikanische Fernsehserie von ABC, deren Titel ein Wortspiel mit dem englischen medizinischen Standardwerk Gray's Anatomy und dem Namen der weiblichen Hauptrolle darstellt (identische Aussprache trotz unterschiedlicher Schreibweise).

Die erste Staffel wurde von März 2006 bis zum 9. Mai 2006 im deutschsprachigen Raum auf ProSieben gesendet (in den USA wurde die Serie erstmalig im März 2005 ausgestrahlt). Die 2. Staffel wird auf ProSieben seit dem 12. September 2006 ausgestrahlt. In der Schweiz lief die 2. Staffel bereits seit dem 8. Mai 2006 auf SF zwei und endete am 27. November 2006. In Österreich lief die 2. Staffel bis zum 18. Dezember 2006 auf ORF 1. Die Serie konnte sich in den USA mit der Folge, die nach dem Super Bowl ausgestrahlt wurde, einen Quotenrekord holen (38.1 Millionen Zusehern) und übertraf auch die Quoten der Nummer-1-Serie Desperate Housewives.

Handlung

Die Serie erzählt die Geschichte von fünf jungen Assistenzärzten des Krankenhauses Seattle Grace Hospital in Seattle. Im Mittelpunkt steht die junge Ärztin Meredith Grey, die zusammen mit ihren Kollegen Cristina Yang, Isobel „Izzie“ Stevens, George O’Malley und Alex Karev ihr erstes Lehrjahr in der Chirurgie absolviert. Meredith verliebt sich dabei in den gut aussehenden Arzt Derek Shepherd, auch McDreamy genannt, was den anderen Kollegen und Ärzten nicht gefällt. Zwischen Untersuchungen, Operationen, Patienten und Gefühlschaos, Affären und Liebe müssen die Nachwuchsärzte einen kühlen Kopf bewahren, um die Situation zu meistern.

Hauptdarsteller

Rolle Schauspieler Synchronsprecher Staffel
Dr. Meredith Grey Ellen Pompeo Ulrike Stürzbecher 1, 2, 3
Dr. Cristina Yang Sandra Oh Christin Marquitan 1, 2, 3
Dr. Isobel "Izzie" Stevens Katherine Heigl Antje von der Ahe 1, 2, 3
Dr. George O`Malley T.R. Knight Nico Mamone 1, 2, 3
Dr. Alex Karev Justin Chambers Dennis Schmidt-Foß 1, 2, 3
Dr. Preston Burke Isaiah Washington Johannes Baasner 1, 2, 3
Dr. Derek Shepherd Patrick Dempsey Boris Tessmann 1, 2, 3
Dr. Addison Forbes Montgomery - Shepherd Kate Walsh Katja Nottke 2, 3, Gastauftritt 1x09
Dr. Miranda Bailey Chandra Wilson Anke Reitzenstein 1, 2, 3
Dr. Richard Webber James Pickens Jr. Roland Hemmo 1, 2, 3
Dr. Callie Torres Sara Ramirez Ghadah Al-Akel 2, 3
Dr. Mark Sloan Eric Dane Matthias Hinze 2, 3

Kritiken

  • „Vielleicht hilft es ja, dass bei ‚Grey’s Anatomy‘ trotz allen Zielgruppengelabers ruhig auch Männer mitgucken dürfen. Nachher kann man ja gegenüber der Freundin immer noch abstreiten, dass man es genauso spannend fand, wer da mit wem anbandelte. Oder dass man sogar Gänsehaut hatte, als sie wieder einen Patienten aufgeschnitten und mit gesunder Tragik in letzter Minute das Leben gerettet haben, während Snow Patrol aus dem Off sinnschwere Balladen trällerten. Für diesen Moment legt man sich einfach das Gemecker darüber zurecht, dass die popmusikzugestopften ‚Grey’s‘-Episoden im Original nach Songtiteln benannt sind, zum Beispiel ‚The First Cut is the Deepest‘. Das ist nämlich wirklich nicht besonders originell.“ – Peer Schader [1]
  • „Pro7 verordnete jugendliche Unbeschwertheit: Grey´s Anatomy. Dass die fünf Thirtysomethings im Seattle Grace Hospital als Assistenzärzte arbeiten, ist letztlich nebensächlich. Es geht um Beziehungen, Geschlechtstrieb und Ambition, wie in jeder guten Seifenoper; die Patienten liefern die Stichwörter für coole Auftritte in Chirurgengrün. Die Serie ist Sex and the City auf Station. Medizin nicht für kranke, bedürftige Zuschauer, sondern als hippe Karriereoption für Yuppies.“ – Katja Werner [2]

Auszeichnungen

Eigentlich als Lückenfüller gedacht, war Grey’s Anatomy in den USA der zweiterfolgreichste Serienstart der TV-Season 2005 und ist zurzeit die erfolgreichste Serie in den USA, was sich auch in der großen Menge an Preisen und Nominierungen widerspiegelt.

  • 2005 - 3 Nominierungen:
  • 2006 - 8 Nominierungen:
  • 2006 - 2 Nominierungen, davon 1 Preis:
    • Beste Fernsehserie – Drama
    • Beste Nebendarstellerin in einer Serie (Sandra Oh)

Weitere Auszeichnungen

Wissenswertes

  • Alle englischen Episodentitel sind Songtitel – eine Wahl, die auch schon bei der Serie Desperate Housewives getroffen wurde.
  • Der Serientitel bezieht sich auf das Anatomie-Buch Gray’s Anatomy of the Human Body von Henry Gray.
  • In einer Scrubs-Episode wird auf die Ähnlichkeiten der beiden Serien angespielt. Dr. John Dorian sagt dort über Grey’s Anatomy: „Oh, I do love that show. It’s like they’ve been watching our lives, and just put it on TV.“ (deutsch: „Oh, ich liebe diese Serie. Es ist, als hätte man unser Leben beobachtet und einfach ins Fernsehen gebracht.“).
  • Die Autorin Shonda Rhimes betreibt neben dem Weblog „Grey Matter“[3] einen wöchentlichen Podcast[4], der Hintergrundinformationen und Kommentare der Schauspieler enthält.

Quellen

  1. Peer Schader: Wo drückt’s denn, Doc? für die Zeitschrift Der Spiegel
  2. Katja Werner: Ärzte ohne Grenzen für Freitag 24
  3. Shonda Rhimes: „Grey Matter“ im Auftrag von ABC
  4. Shonda Rhimes: „Grey’s Anatomy Offical podcast“ im Auftrag von ABC