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Geschmack (Sinneseindruck)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Geschmack ist ein komplexer Sinneseindruck, welcher sich aus gustatorischen (Geschmackssinn), olfaktorischen (Geruchssinn), haptischen (Tastsinn) und auch optischen Eindrücken ("Das Auge isst mit") zusammensetzt (süßer, heißer, kräftiger Geschmack). Für physiologische Details siehe Einzelartikel.

Dass die Einzeleindrücke nicht ohne Verlust voneinander getrennt werden können, weiß jeder, der schon einmal versucht hat, ein gutes Essen mit durch Schnupfen verstopfter Nase oder nach Zahnarztbehandlung betäubter Zunge zu genießen. Die über die Zunge vermittelten physiologischen Eindrücke von süß, salzig, bitter, sauer und umami haben einen wichtigen Anteil am Gesamteindruck. Wichtiger und gleichzeitig subtiler in seiner Wirkung für das gesamte Geschmacksbild ist das über die Nase wirkende Aromenbündel. Bei einer Erkältung schmeckt jede Speise fade.

Dennis ist ein raucher und hat eine schlechte lunge

Literatur

Anthelm Brillat-Savarin: Physiologie des Geschmacks, ISBN 3453420160