Zum Inhalt springen

Maria Josepha von Österreich (1699–1757)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. November 2006 um 03:02 Uhr durch 200.28.43.58 (Diskussion). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

thumb|200px|right|Maria Józefa Habsburżanka
królowa Polski (1734-1757)

Maria Josepha

Maria Josepha (* 8. Dezember 1699 in Wien; † 17. November 1757 in Dresden) war Erzherzogin von Österreich, Kurfürstin von Sachsen und Königin von Polen. Sie stammte aus dem Hause Habsburg und war Tochter von Kaiser Joseph I. und Amalia Wilhelmine von Braunschweig-Lüneburg (Tochter des Herzogs Johann Friedrich von Braunschweig-Lüneburg).

1719 heiratete sie Friedrich August II. von Sachsen, Sohn August des Starken. 1712 konvertierte Friedrich August II. für sie zum katholischen Glauben. August der Starke hatte schon 1704 den Plan, seinen Sohn mit einer Erzherzogin zu verheiraten, damit sich Sachsen gegen das immer stärker werdende Preußen besser behaupten konnte und man erhoffte sich im Fall eines Aussterbens des Hauses Habsburg die Möglichkeit zum Gewinn der Kaiserkrone. Auf kulturellem Gebiet veränderte sich Sachsen und richtete sich nun stark auf den Süden aus. Vorbild wurde der Barock österreichischer-süddeutscher Prägung. Die Residenzstadt Dresden erhielt ihre barocke Gestalt und wurde als "Elbflorenz" das kulturelle Zentrum im mitteldeutschen Raum. Ihr und ihrem Gemahl ist auch der Bau der Dresdener Hofkirche von 1751 zu verdanken. Während Friedrich August II. sich Menschenscheu lieber der Kunst und Musik zuwandte, lenkte Maria Josepha die politischen Geschicke des Landes. Maria Josepha wurde von ihrer Großmutter, Eleonore von Pfalz-Neuburg, streng katholisch erzogen und entsprechend dieser Erziehung trat sie energisch für die Interessen der katholischen Kirche ein.

Nachkommen

Siehe auch

Maria Josepha von Österreich (1751-1767), Tochter von Maria Theresia