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Kontrastverhältnis

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Das Kontrastverhältnis ist ein in der Unterhaltungselektronik gebräuchlicher Messwert, um den relativen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß darzustellen. Er beschreibt also die qualitative Leistungsfähigkeit eines Bildschirms oder Projektors, ein kontrastreiches - und somit farb- und wirklichkeitsgetreues Bild zu erzeugen. Das Kontrastverhältnis ist der Quotient aus der maximal und der minimal darstellbaren Leuchtdichte z.B. eines Monitors oder eines Projektors.

  • Je größer das Verhältnis, desto höher der Kontrast und desto heller und "lebendiger" wirkt das Bild.
  • Je geringer das Verhältnis, desto matter wirken die Farben, da die Farbsättigung durch die Beimischung von Weißanteilen nur einen geringen Bereich abdeckt und keine hohen Werte annehmen kann. Das Bild wirkt wie ausgebleicht und das Schwarz im Bild wird oft als dunkelgrau empfunden.

Als besonders wichtig hat sich ein gutes Kontrastverhältnis bei Heimkinoanwendungen erwiesen, bei denen es auf die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe sowohl tiefschwarzer als auch reinweißer Flächen ankommt.

Projektoren mit Passiv-Matrix-LCDs haben ein Kontrastverhältnis von 15:1, Aktiv-Matrix-TFTs ein Verhältnis bis zu 100:1, DLP 175:1, Poly-Si LCD 300:1, 35-mm-Dias eines von über 500:1 und neueste S-PVA-TFTs eines von 1000:1.