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Heinz Röthke

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Heinz Röthke (* 19. Januar 1912; † 14. Juli 1966) war gemeinsam mit Theodor Dannecker einer der Hauptverantwortlichen für die Deportation der Juden aus Frankreich in den Jahren 1940 bis 1944.

Während der deutschen Besatzung war er zunächst in Brest als Kriegsverwaltungsrat tätig, bevor er im Frühjahr 1942 als stellvertretender Leiter und im Juli 1942 schließlich als Leiter des so genannten "Judenreferates" bei der SS im Rang eines SS-Obersturmführers tätig war.

Röthke lebte nach dem Krieg in Wolfsburg und arbeitete dort, unbehelligt, als Rechtsberater. Laut Serge Klarsfeld wurde er nach 1945 in Frankreich in Abwesenheit zum Tod verurteilt.