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Barteln

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Barteln bei einem Wels

Barteln oder Bartfäden sind fadenförmige Hautorgane am Maulbereich vieler Fische. Sie haben Geschmacksknospen und Tastkörperchen. In ihrer Längsachse sind meistens Knorpel, elastische Fasern und Muskeln enthalten. Sie dienen als Tast- und Geschmacksorgane. Barteltragende Fischgruppen sind z. B. die Welse, Ammenhaie, Schmerlen, Karpfenartige und die Dorschartigen.

Barteln werden nach Sitz und Funktion unterschieden in:

  • Barteln am Maul
  • Barteln am Kinn
  • Barteln an der Nase

Beispiele

Der Knochenzüngler Scleropages formosus hat kurze Kinnbarteln

Die Anzahl ist von Art zu Art sehr unterschiedlich und kann zwischen einer Bartel bei der Quappe und bis zu zehn Barteln, wie beim Schlammpeitzger, variieren. Beim Atlantischen Kinnbartel-Flugfisch wachsen den Jungen nach dem Ausschlüpfen ein Paar kurzer Barteln am Kinn.

Populärkultur

Seit der 3. Edition des Rollenspiels Dungeons & Dragons werden Goldene Drachen darin mit Barteln dargestellt, um an chinesische Vorbilder zu erinnern 

Literatur

  • Doris Freudig, Rolf Sauermost (Red.): Lexikon der Biologie. 2. Band. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2006, ISBN 3-8274-0327-8.

Siehe auch

Wiktionary: Bartel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen