Okunsches Gesetz
Das Okunsche Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen der Arbeitslosenquote und des Wirtschaftswachstums in einem Land. Es wurde von Arthur Okun 1962 durch empirische Beobachtungen hergeleitet und sagt aus, dass eine um 1 Prozent höhere Arbeitslosenrate der Volkswirtschaft ungefähr 2,5 Prozent vom Wirtschaftswachstum (Bruttosozialprodukt) kostet. Auch der Umkehrschluß (es sind 2,5 Prozent Wirtschaftwachstum notwendig, um die Arbeitslosigkeit zu senken) wird häufig ebenso bezeichnet. Die genaue Prozentangabe variiert jedoch je nach Volkswirtschaft und muss jeweils empirisch ermittelt werden. In den USA ergaben Beobachtungen eben diese 2,5 Prozent, während in Deutschland Untersuchungen zeigten, dass man in der deutschen Volkswirtschaft von einem Wert von 3 Prozent ausgehen muss.