Zum Inhalt springen

Free Lossless Audio Codec

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. Oktober 2005 um 19:39 Uhr durch Speck-Made (Diskussion | Beiträge) (Kategorisierung geändert). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

FLAC, ausgeschrieben Free Lossless Audio Codec, zu deutsch Freier verlustfreier Audio-Kodierer. Frei bedeutet, dass es sich um Freie Software handelt. Ähnlich wie MP3 komprimiert FLAC Musikdaten, aber mit dem Unterschied, dass dies ohne Qualitätsverluste geschieht. Als Taggingformat wird VorbisComment benutzt.

Am 29. Januar 2003 kündigte die Xiph.org Foundation an, FLAC in ihr Container-Format zu integrieren um so neben Ogg Vorbis auch verlustfreie Kompression zu ermöglichen.

Siehe auch: Audiokompression, Ogg

Das Projekt

Das Projekt besteht aus folgenden Teilen:

  • dem Streaming-Format
  • libFLAC, eine Bibliothek mit Referenz-Encoder und -Decoder und einer Metadaten-Schnittstelle
  • libFLAC++, Ein Objekt-Wrapper für libFLAC++
  • flac, ein Kommandozeilentool zum Kodieren und Dekodieren von .flac Dateien mit libFLAC
  • metaflac, ein Kommandozeilentool zum Editieren der Metadaten von .flac Dateien
  • Input-Plugins für verschiedene Musik-Player (Winamp, XMMS, …)

libFLAC und libFLAC sind unter einer angepassten Version der BSD-Lizenz verfügbar, flac, metaflac und die Plugins unter der GPL

Pro

  • Portabilität
  • Open Source
  • Hardware-Unterstützung (PhatBox, Kenwood MusicKeg, Rio Karma, etc.)
  • Streaming-Support
  • Sehr schnelle Dekompression
  • Multichannel-Unterstützung
  • ReplayGain-Unterstützung
  • Cuesheets-Unterstützung

Contra

Abspielhardware

Von etwa 2003 an haben manche Hardware-Hersteller Geräte für ihre Produktpalette entwickelt, die das freie Audioformat abspielen können:

  • Rio
    portable Player mit Festplatten-Speicher: Karma
  • iAudio M3: portabler Player mit Festplatten-Speicher
  • Neuros II portabler Flash- und Festplatten-Spieler mit Multi-Codec-Unterstützung, ermöglicht durch Entwicklung einer Open-Source-Firmware (Neuros II wird bisher nur in Nordamerika vertrieben.)
  • Hifidelio: Musikserver, -archivierer, -brenner und mehr