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Fieberthermometer

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Ein Fieberthermometer ist ein Thermometer, welches folgenden Anforderungen genügt:

Quecksilber-Fieberthermometer
  • Genauigkeit 0.1 Grad
  • Messbereich 36°C bis 44°C
  • Festhalten der während der Messung erzielten Maximaltemperatur


Quecksilber-Fieberthermometer erreichen diese Anforderungen, indem eine relativ große Quecksilbermenge sich in einer sehr dünnen Kapillare ausdehnt.

Die Anzeige der Maximaltemperatur wird erreicht, indem in der Kapillare ein zusätzlicher Glasfaden eingefügt wurde, welcher bei (nach Messung) erfolgender Abkühlung den sich zurückziehenden Quecksilberfaden abreißt und somit die erreichte Maximaltemperatur weiter anzeigt. Zum Rückstellen muß das Quecksilber durch “Zurückschütteln” oder Klopfen wieder in den Vorratsbehälter befördert werden.

Da die Verwendung von Quecksilber als Meßflüssigkeit sowohl bei Beschädigung, als auch bei der Entsorgung des Thermometers sehr problematisch ist, haben sich daneben auch Alkohol und eine Legierung aus Gallium, Indium und Zinn (Galinstan) als Thermometerflüssigkeiten etablieren können.

Preiswerte und gleichzeitig sehr genaue elektronische Temperaturmesstechniken haben auch dem Digitalthermometer (auch LCD-Fieberthermometer benannt nach der Anzeigemethode) als Fieberthermometer zu einem beachtlichen Marktanteil verhelfen können. Nachteilig erscheint hier lediglich die Vorraussetzung einer ausreichend frischen Batterie – die am Ende ihrer Haltbarkeit zudem entsorgt werden muß. Digitalthermometer stellen den gemessenen Wert zumeist auf einem LCD-Display an. Die Maximalwertanzeige wird erzeilt, indem die Messung gestoppt wird, nachdem das jeweils erreichte Maximum 1 Minute nicht mehr überschritten wird.