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Benutzer:Carlos-X/X

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Bedeutung als Arbeitgeber

Mit 10.831 im Jahr 2006 direkt für die Universität und das angeschlossene Klinikum tätigen Beschäftigten nimmt die Universität eine überragende Bedeutung als Arbeitgeber für die Stadt und die gesamte Region ein. 3.063 Mitarbeiter sind dabei im wissenschaftlichen Bereich tätig, wovon 404 als Professoren tätig sind. Von den 7.768 nicht wissenschaftlich tätigen ist mit 5.435 der überwiegende Anteil für das Klinikum tätig.[1] Die Abhängigkeit der Stadt Göttingen von der Universität erhöht sich durch die indirekte Wirkung auf weitere wissenschaftliche Einrichtungen. Die über 24.000 Studenten sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Gastronomie, den Einzelhandel und die kulturellen Einrichtungen der Stadt.

Entwicklung der Studentenzahlen

Entwicklung seit 1950[2]

Ab Mitte der 1950er Jahre kam es zu einem starken Anstieg der Studentenzahlen. Von 1954 bis 1986 überstieg die Anzahl der Immatrikulationen die der Exmatrikulationen in jedem Jahr. Den stäksten Anstieg erlebte die Universität zu beginn der 1970er Jahre als die Baby-Boomer an die Hochschulen strömten. Allein 1974 erhöhte sich die Anzahl der Studenten um über 2.200 und Göttingen wurde immer mehr zu einer Massenuniversität. 1986 wurde die Zahl von 30.000 Studenten erstmals übertroffen. In den folgenden Jahren blieb die Anzahl relativ konstant. Die bis heute höchste Anzahl eingeschriebener Studenten erreichte die Universität mit 31.733 im Jahr 1991. Danach sank die Zahl neun Jahre in folge wobei sie allein 1999 um über 2.800 zurück ging. Dies läßt sich damit erklären, dass die geburtenschwachen Jahrgänge in Folge des Pillenknicks im Alter für ein Studium waren. Seit 2001 stabilisiert sich die Studentenzahl trotz der Einführung von zunächst Langzeit- und später allgemeinen Studiengebühren wieder.

Im Wintersemester 2006/2007 haben sich rund 3.400 Studenten neu eingeschrieben, was einen Rückgang von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

  1. Grunddaten 2006 (PDF)
  2. Georg-August-Universität Göttingen und Dietrich von Maercker "Auswertung der Logisverzeichnisse der Universität Göttingen"