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Sandkerwa

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Die Sandkerwa (gelegentlich auch Sandkärwa oder Sandkirchweih) ist das traditionelle Bamberger Volksfest, das jedes Jahr in der letzten Augustwoche mitten in der historischen und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt – genauer gesagt im „Sand“, also rund um die Sandstraße – stattfindet. Jährlich zieht es ca. 300.000 Besucher an sechs Tagen an und gehört damit zu den größten Volksfesten Bayerns.

Geschichte

Im Jahr 2007 findet die Sandkerwa zum 57. Mal statt. Es handelt sich eigentlich um die Kirchweih-Feier der St.-Elisabeth-Kirche im Sand (also an der Sandstraße), die ursprünglich die Kapelle des ehemaligen ersten Bamberger Bürgerspitals war (heute Justizvollzugsanstalt). Die Einnahmen aus dem Verkauf von Festabzeichen und anderen Souvenirs kommen dem Bürgerverein IV. Distrikt zugute, der sich für die Sanierung des Viertels einsetzt. Der Bürgerverein ist Initiator und Organisator der Veranstaltung.

Attraktionen

Höhepunkt der Sandkerwa ist das historische Fischerstechen der Bamberger Schiffer- und Fischerzunft vor der Kulisse Klein-Venedigs, des ehemaligen Fischerviertels an der Regnitz. Das Stechen diente bereits seit dem 15. Jahrhundert der Belustigung des Fürstbischofs und der Bevölkerung. Den Abschluss bildet am Montag um 22 Uhr ein großes Feuerwerk. Der wichtigste Anziehungspunkt des Volksfestes sind allerdings die vielen Bierstände, die Bier aus Bamberg und seinem Umland feilhalten.

Wortmarke

Der Begriff Sandkerwa ist als Wortmarke geschützt, die Rechte liegen beim Bürgerverein IV. Distrikt.

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