Oberbüren
| Oberbüren | |
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| Staat: | |
| Kanton: | #}} [[|]] () |
| Bezirk: | Wahlkreis Wil |
| BFS-Nr.: | 3424 |
| Postleitzahl: | 9245 |
| Koordinaten: | 730316 / 256903 region-Parameter fehlt keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl |
| Höhe: | 500 m ü. M. |
| Fläche: | 17,71 km² |
| Einwohner: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl (Fehler: Ungültige Zeitangabe)[1] |
| Einwohnerdichte: | 225 Einw. pro km² |
| Website: | www.oberbueren.ch |
| Karte | |
Oberbüren ist eine Gemeinde im Fürstenland (Wahlkreis Wil) des Kantons St. Gallen in der Schweiz.
Geografie
Mit den Dörfern Oberbüren (2'116 E.), Niederwil (1'297 E.) und Sonnental (522 E.) und dem Weiler Staubhusen liegt im die Gemeinde an der Einmündung der Glatt in die Thur. Sie wird von der Autobahn A1 Genf–St. Margrethen durchquert und durch die Ausfahrt Uzwil–Oberbüren erschlossen.
Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Schentis bei Sidenberg im Gemeindeteil Niederwil (660 m ü. M.). Der tiefste Punkt liegt 484 m ü. M. an der Thur, an der Grenze zur Gemeinde Niederbüren.
Oberbüren ist umgeben von 7 Nachbargemeinden, nämlich Zuzwil SG, Niederhelfenschwil, Niederbüren, Gossau SG, Flawil, Oberuzwil und Uzwil.
Geschichte
Nordöstlich der Glattmündung, in der Nähe des Weilers Staubhusen, steht die Benediktinerinnenabtei St.Gallenberg, im Volksmund besser bekannt als Kloster Glattburg. Hier fand man Spuren frühkeltischer Siedlungen aus der Bronzezeit (ca. 1000 v. Chr.). Die Römerzeit belegen Münzfunde bei Sonnental und auf der Glattburg sowie einen Schatzfund im Hörbimoos bei Ufhofen. Gebertschwil wird 744 als chiperativilare erstmals erwähnt, Glattburg 788 als clataburuhc, Oberbüren 817 als purias. Die heutige Gemeinde entstand 1803, bei der Gründung des Kantons St.Gallen, aus den Pfarreien Oberbüren und Niederwil sowie dem Dorf Durstudlen, das der Pfarrei Henau angehörte. Durstudlen, später "Thurstuden", wurde 1880 nach Sonnental umbenannt.
Ab 1850 bestand auf Gemeindegebiet an der Glatt die Kaltwasser-Heilanstalt Bad Buchenthal. Sie stand unter Leitung bekannter Kurärzte, zog Gäste aus weitem Umkreis an und trug auch zum Aufschwung Uzwils bei. Ein Brand 1907 machte dem Bad, zu dessen Gästen angeblich auch der deutsche Reichskanzler Otto von Bismarck gehört hatte, ein Ende. Heute erinnern nur wenige bauliche Überreste an der Glatt oberhalb Buchental an diese Zeiten.
Literatur
- Josef Grünenfelder: Schweizerische Kunstführer, Band 714: Benediktinerinnenabtei St. Gallenberg Glattbrugg, Oberbüren, Bern 2002, ISBN 3-85782-714-9
Weblinks

