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Diskussion:Flüchtlingskrise in Deutschland 2015/2016

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Letzter Kommentar: vor 10 Jahren von Berichtbestatter in Abschnitt /* Politik der Bundesregierung */ Gegenreaktionen

Debatte in der Bevölkerung und in den Medien

Erster Entwurf (bitte überarbeiten)

Ende September ist die Meinung in der Bevölkerung (und auch in den Medien) spürbar „gekippt“, was in folgenden Fakten sichtbar wird:

  • Erstens hat die Bundeskanzlerin in Umfragen bei den Bürgern vier Punkte an Beliebtheit verloren (von 72 % auf 68 %, jetzt ganz knapp hinter dem Bundespräsidenten Joachim Gauck. Also ein 5,7 %-Effekt; zwar klein, aber doch signifikant.)
  • Zweitens hat die Zahl der kritischen Stimmen an der Flüchtlingspolitik der Regierung Anfang Oktober 2015 fast schlagartig zugenommen, sowohl in den Medien als auch vor allem bei Politikern aller Parteien vor Ort.[1]  Merkels Satz vom 5. September, Wir schaffen das schon, wird zunehmend als politischer Fehler beurteilt, weil der Satz (und die damit verbundene Politik der unregistrierten Aufnahme aller vor dem Budapester Ostbahnhof angesammelten Flüchtlinge) als möglicher Hauptanreiz eines „Flüchtlingssoges“ seit Ende August 2015 empfunden wurde. - Diese Kritik wurde in allen Regierungsparteien geäußert, am wenigsten in der CDU selbst, vermehrt in der SPD und vor allem in der CSU. Dagegen war in der ersten Hälfte des Jahres das Meinungsbild in der Öffentlichkeit so eindeutig, dass alle Versuche, Einschränkungen am Asylrecht einzuführen (wie sie etwa schon damals die CSU propagierte), schnell scheiterten. Dagegen erklärte der Bundestag Anfang Oktober kurzerhand Albanien, Montenegro und das Kosovo zu „sicheren Herkunftsländern“, aus denen Asylanträge grundsätzlich nicht entgegengenommen werden (d. h. nur beim Vorliegen konkreter Ausnahmen, z. B. bei Antragstellung im Konsulat).
  • Der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein modifizierte Merkels Satz anfang Oktober 2015 in einem relativ moderaten Interview mit dem Deutschlandfunk sinngemäß wie folgt: Wir schaffen das schon, in diesem Jahr sicher, und vielleicht auch noch ein weiteres Jahr, aber wenn es so weiter geht, sind wir vermutlich überfordert.[2] Man könne nicht einerseits Forderungen an die Türkei stellen, dass sie zwei Millionen Flüchtlinge im eigenen Land behalten solle, und andererseits selbst keine verläßliche Politik - oder gar keine Politik - mehr betreiben bzw. die aufzunehmende Flüchtlingszahl klein halten.


-- MfG, Meier99 (Diskussion) 18:24, 6. Okt. 2015 (CEST)Beantworten

Die Aussage, dass Ende September die Meinung in der Bevölkerung gekippt ist, verstösst meinem Eindruck nach gegen [Keine Theoriefindung] und [Neutraler Standpunkt]. Für so eine Aussage benötigen wir Editoren doch eine verlässliche Sekundärquelle die diese Aussage macht und begründet. Ebenso empfinde ich die Formulierung als nicht neutral. Angemessener wäre, "die Zustimmung nimmt ab". Kippen deutet einen drastischen Stimmungsumschwung an, laut den genannten Umfragen nimmt die Zustimmung zwar ab, aber so stark, dass die Formulierung "kippen" angemessen, sprich neutral ist? Ebenso: Belegen die genannten Quellen ein "Kippen" wirklich? Oder macht die hier gewählte Formulierung nicht ungewollt "Politik", in dem eine Abnahme der Zustimmung dramatischer dargestellt wird, als sie möglicherweise ist.
Im Moment gibt der Artikel dazu drei Quellen an:
1. Ein Gastkommentar im Handelsblatt vom 2. Oktober. Kommentare sollten m.E. niemals als Beleg verwendet werden.
2. Ein Artikel aus Economist.com vom 10.12. Eine generelle Analyse die besagt, dass die Zustimmungwerte sinken. Der Artikel zitiert eine Quelle, dass 51% vor dem Zustrom der Flüchtlinge Angst haben. Dieser Artikel ist m.E. kaum geeignet die Formulierung "Die Stimmung kippt" zu begründen.
3. Eine Umfrage des ZDF vom 9. Oktober, in dem angegeben wird, dass die genannte Aussage. --Malanoqa (Diskussion) 19:27, 14. Okt. 2015 (CEST)Beantworten
Es ist zwar auch nur ein Kommentar, aber hier ein Text der Berliner Zeitung, der behauptet dass die Aussage "das die Stimmung kippt", von einigen Personen politisch gewollt ist: [3] --Malanoqa (Diskussion) 21:59, 14. Okt. 2015 (CEST)Beantworten
Ich bin völlig Malanoqas Meinung. Der Satz stand dort völlig unbelegt, am 9. Oktober habe ich daraus mit den Quellen das Folgende gemacht: Ende September kippte die Meinung in der Bevölkerung nach Einschätzung einiger öffentlicher Stellungnahmen. Das (und nur das) lässt sich meines Erachtens mit den gegebenen Quellen belegen (auch mit dem Economist: German public opinion is turning ist die wörtliche Übersetzung für "die Stimmung kippt"). Der Satz wurde später revertet, die Quellen drin gelassen und ist jetzt so wie er da steht TF und bleibt es selbst wenn man noch 15 Artikel dazu zitiert nach deren Ansicht die Stimmung gekippt ist. --Ildottoreverde (Diskussion) 04:08, 15. Okt. 2015 (CEST)Beantworten
Ich habe jetzt den Begriff "kippte die Stimmung", durch den neutraleren Begriff "sank die Zustimmung" ersetzt. Und ebenso die erste der Referenzen, den Gastkommentar im Handelsblatt vom 2. Oktober entfernt. Ich finde es wie gesagt problematisch Kommentare hier als Beleg anzugeben. --Malanoqa (Diskussion) 23:11, 15. Okt. 2015 (CEST)Beantworten
Danke! Deine Beiträge haben tatsächlich auch in meinen Augen eine Verbesserung gebracht. So hatte ich mir das gedacht! -- MfG, Meier99 (Diskussion) 11:35, 21. Okt. 2015 (CEST)Beantworten

Einzelnachweise dazu

  1. Z. B. der SPD-Oberbürgermeister von München in allen Fernseh-Nachrichten vom Anfang September 2015, zum Fernsehjournalisten beim Empfang der Flüchtlinge aus Budapest am Münchener Hauptbahnhof, unmittelbar nach Ankunft des Zuges.
  2. Günther Beckstein (Kritik an Merkel): Wir haben eine widersprüchliche Einwanderungspolitik vollständiges Live-Interview (Text und Ton), Deutschlandfunk 6. Oktober 2015, abgerufen 6. Oktober 2015
  3. Kippt die Stimmung in Deutschland? Nein! Ein Kommentar in der Berliner Zeitung vom 11. Oktober 2015

Veröffentlichte Meinung

Erst gab es eine Kapitelüberschrift "Debatte in den Medien", dann habe ich eine weitere Kapitelüberschrift eingefügt "Debatte in der Bevölkerung" (bei Abschnitte waren leer) und jetzt wurde es zusammengelegt zur Kapitelüberschrift Debatte in der Bevölkerung und in den Medien. Dabei geht bei der momentanen Darlegung in diesem Abschnitt unter, dass über Wochen eine immer breitere Lücke zwischen der veröffentlichen Meinung in den Leitmedien und der Meinung in der Bevölkerung entstand. Dazu gibt es zahlreiche Fundstellen im Internet. (Bitte nicht nur ausschließlich gegenden folgenden Satz diskutieren und die obigen unterschlgen: Die BILD-Zeitung meldet heute: 10% Zustimmung für Merkels Flüchtlingpolitik und 90% Zustimmung für Seehofers Linie. - Ja, ich kenne eure Meinung zur Bildzeitung und teile sie auch. Es gibt wie gesagt genügend andere Fundstellen.) --Thirunavukkarasye-Raveendran (Diskussion) 14:17, 9. Okt. 2015 (CEST)Beantworten

Ein großer Vorteil von Wikipedia gegenüber anderen Medien ist die Konvention Aussagen stets durch Quellen zu belegen Wikipedia:Belege. "Es gibt wie gesagt genügend andere Fundstellen". Dann diese bitte hier auch nennen.
Bei 10% Zustimmung für Merkels Flüchtlingspolitik ist vermutlich eine Telefonabstimmung der Bildzeitung vom 8. Oktober gemeint (14% Zustimmung für Merkel, 86% für Seehofer). [1] Hierbei handelt es sich aber nicht um eine representative Umfrage, sondern die Leser konnten selber entscheiden, ob sie sich beteiligen. Siehe auch den Artikel Befragung dort "Telefonische Befragung" und "Online-Befragung" zu den vor und Nachteilen dieser Methoden. Insbesondere bei der "Online-Befragung" wird dort unter Nachteilen genannt: "Nur diejenigen Internetnutzer antworten, die dafür eine spezielle Motivation haben (vergleichbar mit der Problematik bei der postalischen Befragung).". --Malanoqa (Diskussion) 00:29, 24. Okt. 2015 (CEST)Beantworten
  1. WER HAT RECHT?, Abstimmung mittels Telefon oder E-Mail der Bild vom 8. Oktober 2015, abgerufen am 23. Oktober 2015

Merkel

Ich finde nichts zu Merkel und dabei steht gerade Merkel mit "Wir schaffen dass!" bzw. Ihrer Politik zur Zeit im Focus der Diskussion (s. auch Artikel zu Merkel).--Falkmart (Diskussion) 17:37, 9. Okt. 2015 (CEST)Beantworten

In der Tat. Laut dem Passauer Großstrafrechtler Holm Putzke ist sie ja jetzt sogar straffällig geworden. Zur Flüchtlingskrise 2015 erklärte Putzke, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Entscheidung, das Weiterreiseverbot von Flüchtlingen außer Kraft zu setzen, sich eventuell wegen Einschleusens von Ausländer nach § 96 I Nr. 1 Aufenthaltsgesetz bzw. sogar der Öffentlichen Aufforderung dazu nach § 111 Strafgesetzbuch schuldig gemacht habe.[1][2][3] Putzkes Forderung nach Einhaltung geltenden Rechts wurde vom jüdischen Online-Portal Hagalil dahingehend kommentiert, dass Walter Benjamin, Max Ernst oder Hannah Arendt ihrerzeit auch nur unter Bruch geltenden Rechts die Flucht vor ihren Verfolgern gelungen wäre, so dass es wenig realitätsnah sei, Flüchtlingen das Abwarten eines entsprechenden Gesetzgebungsverfahrens zuzumuten. [4] --Feliks (Diskussion) 16:21, 11. Okt. 2015 (CEST)Beantworten
Wie wird man denn zum Großstrafrechtler? --Ildottoreverde (Diskussion) 05:06, 13. Okt. 2015 (CEST)Beantworten
Nach alter Väter Sitte so: [1] Dass es in Bayern kein Verbrechen ist, gute Freunde zu haben (Ex-Landesvater Max Streibl), hat der nette junge Prof aus Sachsen in Passau zügig gelernt.--Feliks (Diskussion) 23:11, 19. Okt. 2015 (CEST)Beantworten
Bitte keine "Rechts-Links"- Erörterungen! Z.B. ist es unnötig bzw. NPOV, wenn aus einem Strafrechtler ein "Großstrafrechtler" gemacht wird. Wenn Herrn Putzkes Meinung irgendwo erwähnt wird, ist das noch lange nicht enzyklopädisch relevant. Nur wenn sie relevant ist bzw. wird, muss man sie erwähnen. -- MfG, Meier99 (Diskussion) 12:19, 25. Okt. 2015 (CET)Beantworten
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Meier99 (Diskussion) 12:19, 25. Okt. 2015 (CET)

Einzelnachweise dazu

  1. Jochen Zenthöfer: Jochen Zenthöfer Flüchtlingspolitik - Macht sich Merkel strafbar? FAZ vom 10. Oktober 2015
  2. Strafrechtler: Kanzlerin Merkel macht sich mit Flüchtlingspolitik strafbar Focus vom 10. Oktober 2015
  3. Holm Putzke Ist Angela Merkel eine Schleuserin? – Eine strafrechtliche Betrachtung, Stand 11. Oktober 2015
  4. Ramona Ambs: Rechtlich nur voll fett korrekt schleusen, Alta!, hagalil vom 11. Oktober 2015/28 Tischri 5776
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Meier99 (Diskussion) 12:19, 25. Okt. 2015 (CET)

Lemma

Das Lemma ist nach meiner Auffassung suggestiv und nicht neutral: Die (sogenannte) Flüchtlingskrise wird als fraglos gegeben angenommen und gewissermaßen auf den ganzen Staat, das ganze Land projiziert. Schon „Flüchtlingskrise in Deutschland 2015“ oder „Flüchtlingskrise 2015 in Deutschland“ wäre als Lemma weniger ungeeignet und diskussionswürdig (aber vielleicht immer noch etwas fragwürdig?). - Okin (Diskussion) 12:08, 13. Okt. 2015 (CEST)Beantworten

Na denn werd ich mal verschieben ... und zwar weil mir grad ooch nischt besseres einfällt analog zu Flüchtlingskrise in Europa 2015 auf Flüchtlingskrise in Deutschland 2015. - Okin (Diskussion) 20:13, 13. Okt. 2015 (CEST)Beantworten

Gewaltenteilung : was darf die Exekutive  ?

Der Berliner Staatsrechtslehrer Michael Kloepfer : „Gesamtentscheidungen über die Einwanderung“ in Deutschland müsse der Bundestag treffen. Die „vorbehaltlose Öffnung“ der deutschen Grenzen für Flüchtlinge sei eine „für das Zusammenleben von Menschen in Deutschland und für die Entfaltung ihrer Grundrechte wesentliche Entscheidung“. Nach der Wesentlichkeitsrechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts müssten solche Entscheidungen vom Parlament getroffen werden.

Ausnahmen könnten nach Kloepfers Ansicht in unaufschiebbaren Fällen gelten. „Für die Zukunft bedeutet dies, dass die vorbehaltlose Öffnung der Grenzen, aber auch Quoten für Flüchtlinge vom Bundestag beschlossen werden müssen.“ Das gelte auch für Quoten, die für Deutschland auf EU-Ebene festgelegt werden. „Es geht nicht an, die Entscheidungen über Grenzöffnungen und Quoten für Migranten weiter als Hausgut der Exekutive zu verstehen“.

(zitiert nach FAZ.net vom 13. Oktober 2015 / Reinhard Müller)

Io ein wesentlicher Aspekt des Themas. --Neun-x (Diskussion) 21:47, 13. Okt. 2015 (CEST)Beantworten

Wesentlich? Ist das nicht eine rein akademische Frage und hinter der Normativen Kraft des Faktischen zu vernachlässigen? So eine Urteil wäre eine Ergänzung des Artikels - aber für Flüchtlinge, die bereits hier sind, komplett bedeutungslos. Alexpl (Diskussion) 22:07, 13. Okt. 2015 (CEST)Beantworten
Hier ist übrigens der Link zum Artikel. Bitteschön! Der Meinung, dass dieser heute erst in der FAZ veröffentlichten Einschätzung von Kloepfer hier quasi im Eilverfahren enzyklopädische Relevanz zugesprochen werden sollte, bin ich allerdings nicht. - Okin (Diskussion) 22:10, 13. Okt. 2015 (CEST)Beantworten
Immerhin scheint er sich die Mühe gemacht zu haben sich überhaupt näher mit dem Thema zu befassen. Das ist selten genug, aber dass das nun an prominenter Stelle erwähnt werden muss, sehe ich auch nicht. Alexpl (Diskussion) 07:47, 14. Okt. 2015 (CEST)Beantworten

ARD räumt falsches Flüchtlingsbild ein und Mann wird verprügelt, weil er zum Christentum konvertierte (erl.)

falls jemand Zeit haben sollte, die folgende Meldung dürfte relevant für den Artikel sein.

http://www.focus.de/kultur/medien/tagesschau-und-tagesthemen-ard-raeumt-falsches-fluechtlingsbild-ein_id_5001222.html

Das könnte auch relevant sein.

http://www.welt.de/regionales/hamburg/article147765589/Verpruegelt-weil-er-zum-Christentum-konvertierte.html Ich901 (Diskussion) 16:35, 19. Okt. 2015 (CEST)Beantworten

Flüchtlingszahlen

--92.194.161.192 22:35, 21. Okt. 2015 (CEST)Beantworten

Kleinigkeit zu den Umfragen

Demoskopisch quantifiziert ja, aber Demoskopen sind sich selten einig. Deshalb mein Vorschlag mit dem Konjunktiv. Besteh ich aber bei Konsens für diese Version [3] nicht drauf. Grüße, --Berichtbestatter (Diskussion) 00:57, 26. Okt. 2015 (CET)Beantworten

Ich sehe nicht wozu ein Konjunktiv gut sein soll. Wenn eine andere Umfrage bzw. Analyse zu einem anderen Ergebnis käme, müsste man auch diese darstellen - ebenfalls ohne Konjunktiv. --Pass3456 (Diskussion) 20:08, 27. Okt. 2015 (CET)Beantworten
Wie wärs mit nochmaliger Erwähnung "laut Allensbach"? Wie gesagt, ich besteh nicht drauf. --Berichtbestatter (Diskussion) 20:46, 27. Okt. 2015 (CET)Beantworten
Vielleicht so? "Unter den Befragten überwiegt der Eindruck selektiver Berichterstattung ..." --Pass3456 (Diskussion) 20:54, 27. Okt. 2015 (CET)Beantworten
Oder so, ja. --Berichtbestatter (Diskussion) 21:29, 27. Okt. 2015 (CET)Beantworten

Abschnitt Politische Debatte - Neutralitätsflag gesetzt

Ich habe zu dem Abschnitt Politische Debatte jetzt das Neutralitätsflag gesetzt. In diesem Abschnitt werden nur kritische Stimmen zu der Politik der Bundesregierung zitiert. Zustimmende Aussagen kommen im Abschnitt nicht vor. Das entspricht nicht der von mir wahrgenommenen politischen Debatte. --Malanoqa (Diskussion) 00:22, 28. Okt. 2015 (CET)Beantworten

Ich bezweifle, dass das eine legitime Bausteinbegründung ist. Wenn du die Debatte schon so wahrnimmst, müsstest du doch eigentlich irgendwelche Belege dahingehend vorliegen haben ?!? Warum trägst du die entsprechenden Aussagen dann nicht einfach ein? Alexpl (Diskussion) 07:54, 28. Okt. 2015 (CET)Beantworten
Ich finde es als Zeichen eines Einwands schonmal gut, denn bis man sowas anders formuliert hat, vergehen eventuell ein paar Tage und mit der flag werden Leser schonmal darüber informiert, dass ein Einwand geäußert wurde. Das finde ich gut. --C.Koltzenburg (Diskussion) 10:02, 28. Okt. 2015 (CET)Beantworten
Ich nicht. Wenn das Konto sich damit nicht konstruktiv befassen will, hat der Baustein keine Berechtigung. Es wäre keine Mehrarbeit gewesen, ein paar Internetadressen, die man offensichtlich eh schon vorliegen hat, per copy&paste zumindest auf der Disk einzufügen. Alexpl (Diskussion) 11:03, 28. Okt. 2015 (CET)Beantworten
Hallo Alexpl, leider habe ich noch keinen Bot, der für mich die Arbeit macht :-), bin für Tipps aber dankbar. Hätte ich die Internetadressen gestern abend parat gehabt, hätte ich sie eingefügt. Dem war leider nicht so.--Malanoqa (Diskussion) 19:27, 28. Okt. 2015 (CET)Beantworten
Hallo Malanoqa, würdest du bitte ein paar Links hier reinpasten, mit denen der Abschnitt verbessert werden kann? --C.Koltzenburg (Diskussion) 11:07, 28. Okt. 2015 (CET)Beantworten
Hallo C.Koltzenburg, beginne jetzt mit der Überarbeitung dieses Abschnittes.--Malanoqa (Diskussion) 19:27, 28. Okt. 2015 (CET)Beantworten
Weitere Begründung:
  • Dieser Artikel beschreibt eine aktuelle politische Krise mit stark gegensätzlichen Standpunkten. Meines Erachtens ist die Meinungsbildung in der Bevölkerung noch nicht abgeschlossen. Es ist daher um so wichtiger, dass die Wikipedia Regel Neutraler Standpunkt umgesetzt wird.
  • Um einen neutralen Standpunkt darzustellen ist es hilfreich, wenn mehr Editoren die entsprechenden Abschnitte bearbeiten.
--Malanoqa (Diskussion) 19:27, 28. Okt. 2015 (CET)Beantworten

In vielen Wikipedia-Artikeln befinden sich Abschnitte mit einer Überschrift die da jeweils lautet "Kritik". Das dort dann jeweils nicht die Stadtpunkte von Befürwortern, sondern von Kritikern dargestellt werden, ist normal.--93.229.168.191 21:38, 28. Okt. 2015 (CET)Beantworten

Migrantenkrise in Deutschland 2015 wäre das bessere Lemma

Zwar mag es sein, dass einige fliehen, andere aber migrieren ohne Notwendigkeit zur Flucht. Migranten aber sind sie alle und entsprechend sollte man das Lemma ändern, ansonsten macht man per ungeschicktem/unzutreffendem Lemma auch Migranten zu Flüchtlingen und das wäre klar ein politscher POV einiger weniger. --Du bischd jo klääna wie isch! (Diskussion) 07:54, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten

Im Prinzip hast du vollkommen Recht, daher schreibt beispielsweise die englischsprachige WP European migrant crisis - aus der Ferne sieht man es wohl etwas neutraler. Siehe auch Definition „Flüchtling“ lt. DE-WP. - DdSdW 09:03, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Nun ich denke wir sollten bei dem Lemma bleiben, da der Begriff Flüchtlingskrise derzeit in der öffentlichen Diskussion in Deutschland als Begriff für die mit einem unkontrollierten Zustrom von Flüchtlingen verbundenen Vorgänge verwendet wird. Es ist nicht an der Wikipedia Begriffe zu definieren.-- Gruß - Eandré \Diskussion 09:09, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Ziemlich verkorkste Definition. Alexpl (Diskussion) 09:27, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Ein Lemma Migrantenkrise wäre selbstausgedacht und damit unzulässige Theoriefindung, weil sich in der deutschsprachigen Medienwelt bereits der Begriff "Flüchtlingskrise" durchgesetzt hat. Benatrevqre …?! 13:06, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten

"Flüchtlingskrise" impliziert das all die Menschen die nach Deutschland strömen Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konventionen wären. Das ist aber nicht wahr. Sämtliche Zuwanderer / Immigranten pauschal als "Flüchtlinge" zu bezeichnen ist "Neusprech" im Orwellschen Sinne (vgl. George Orwell, 1984).--87.155.41.216 22:21, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten

Hast ja Recht, aber die DE-WP schreibt ja nur ab von den Zeitungen, im Gegensatz zu der englischsprachigen WP. Die übernehmen nicht 1:1 die „Manipulation seitens der Medien“: [4]. - DdSdW 22:34, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Es gibt Behörden, die soetwas feststellen. Deren Erkenntnisse werden dann rezipiert und können anschliessend hier Eingang finden. Wenn die also, in fünf bis zehn Jahren, mit ihrer Einschätzung fertig sind, können wir das Lemma ggf. ändern. Alexpl (Diskussion) 22:52, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Genau die Behörden. Haben die bis jetzt eine 100%ige Anerkennungsquote, sodass man diese aktuellen Massen an Menschen, die einwandern, ohne Lug und Trug als Flüchtlinge bezeichen kann oder hast du Informationen, dass die Behörden bei diesen nun jetzt zu einer hundertprozentigen Anerkennungsquote kommen? - DdSdW 23:02, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Ach Bwag, führt das hier noch zu einer Artikelverbesserung, oder willst du gerade nur auf "die dunkle Seite der Medien und Behörden" hinweisen? --Berichtbestatter (Diskussion) 23:06, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Ja, ich hoffe schon, dass meine Argumente dazu führen, dass der Artikel auf ein neutraleres Lemma verschoben wird. - DdSdW 23:10, 5. Nov. 2015 (CET)Beantworten

Migranten sind letztlich alle, die anderer Herkunft sind als da, wo sie leben, also auch süddeutsche Leute in Berlin usw. Zwar kriselt es bei einem solchem Zusammentreffen von Inländern auch, aber das, was derzeit als Krise bezeichnet wird, bezieht sich auf Geflüchtete, egal, welche Gründe man ihnen unterstellt. Lemma so belassen. --C.Koltzenburg (Diskussion) 07:19, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten

Aha, da ist dann wohl ein Linzer in Wien auch ein Migrant - ich lerne nie aus in der DE-WP! *g* - DdSdW 07:31, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Ein Flüchtling ist er nicht... Alexpl (Diskussion) 08:51, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Es ist absolut unerheblich, was die Bezeichnung „Flüchtlingskrise“ nach subjektiver Mutmaßung angeblich alles impliziert oder nicht impliziert. Es ist unstreitig, dass sich diese Bezeichnung in den Medien durchgesetzt hat. Die implizierte Aussage, dass die Bezeichnung „Flüchtlingskrise“ ausschließlich für „Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konventionen“ gebraucht werden könne, ist unbegründet. Ebenso ist es der Vorwurf, es handle sich um „Neusprech“, denn das wäre mir neu. Ich bezweifle daher, dass der Begriff „Flüchtling“ nur für jene Asylbewerber verwendet werden dürfte. Im Übrigen schreibt selbst der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen über die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 und „ihre Bedeutung in der heutigen Zeit“, dass es zwar „außer Zweifel [steht], daß Personen, die im Zuge eines Krieges oder Konflikts verfolgt werden oder von Verfolgung bedroht sind, grundsätzlich als Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention von 1951 und des Protokolls von 1967 angesehen werden sollten. Im Fall eines Massenzustroms von Flüchtlingen kann es sich aber als schwierig erweisen, jeden einzelnen Asylantrag nach den in der Konvention und im Protokoll festgelegten Verfahren zu prüfen. Deshalb hat sich die Praxis herausgebildet, bei großen Flüchtlingswellen, die unter Umständen erfolgen, die die Annahme nahelegen, daß die einzelnen Mitglieder der Gruppe als Flüchtlinge anzusehen sind, die sogenannte Prima-facie- oder Gruppenstatusfeststellung durchzuführen.“ Damit besteht für uns schlichtweg kein triftiger Grund, diese Bezeichnung infrage zu stellen; insbesondere, wenn alle unter der derzeitigen „Flüchtlingskrise“ das gleiche verstehen, ist es höchst nachrangig, ob einzelne diese Begrifflichkeit für „‚Neusprech‘ im Orwellschen Sinne“, für ein vermeintlich „ungeschicktes/unzutreffendes Lemma“ halten oder sie gar haltlos als „politschen POV“ bezeichnen. Die WP bildet bekanntes Wissen und damit auch die hierfür etablierte Bezeichnung ab, so jedenfalls funktioniert Terminologie. Für uns besteht daher schlichtweg kein triftiger Grund, diese Bezeichnung infrage zu stellen. Dieser Diskussion fehlt somit die Grundlage. Benatrevqre …?! 12:23, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten
„Die WP bildet bekanntes Wissen ... ab.“ Neenee, im gegenständlichen Fall bilden wir nicht Wissen ab, sondern die irreführende Terminologie der Mainstreammedien. - DdSdW 16:14, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Alles Geisterfahrer eben, Bwag. Solange du keine Belege hast, hat sich diese Diskussion ohnehin erledigt (und du führst sie ja auch nicht das erste Mal, auch damals beleglos). --Berichtbestatter (Diskussion) 17:55, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Lt. Duden: Flücht|ling, der; -s, -e: jmd., der aus politischen, religiösen od. ethnischen Gründen seine Heimat eilig verlassen hat od. verlassen musste u. dabei seinen Besitz zurückgelassen hat: als politischer F. anerkannt werden.
Mi|gra|ti|on, die; -, -en [lat. migratio = (Aus)wanderung, zu: migrare = wandern, wegziehen]: a) (Biol., Soziol.) Wanderung od. Bewegung bestimmter Gruppen von Tieren od. Menschen; b) (Soziol.) Abwanderung von jmdm. in ein anderes Land, in eine andere Gegend, an einen anderen Ort; Auswanderung. © Duden - Deutsches Universalwörterbuch. 4. Aufl. Mannheim 2001. [CD-ROM].
Solange einer keinen Asylbescheid in der Tasche hat, ist die Bezeichnung Asyl(be)werber bzw. Migrant die korrektere Bezeichnung. Oder wollen wir die Falschinformation der Medien, die die täglich zu Tausenden in 2, 3 bestimmte Länder in Europa strebenden Menschen vorab alle zu Asylanten/Flüchtlingen stempeln, übernehmen und dann scheinheilig dazusagen, dass die DE-WP nur Wissen abbildet? - DdSdW 18:22, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Bis zum Beweis des Gegenteils, irgendwann, durch eine mehr oder minder qualifizierte Behörde, sind die Personen nun einmal "Flüchtlinge" mit entsprechenden Rechten. Ist nicht unser Job den Zustand "wegzuschreiben". Alexpl (Diskussion) 18:31, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Du weißt selbst, dass das in diesem Zusammenhang weiterhin deine TF bleibt. --Berichtbestatter (Diskussion) 18:45, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Ganz im Gegenteil, Bwag. Es ist TF, den Flüchtlingsbegriff eigenwillig auf die Genfer Flüchtlingskonvention beschränken zu wollen, wenn dem selbst UN-Institutionen und die Ämter widersprechen. Und wenn der Flüchtlingsbegriff nicht an wissenschaftlicher Sekundärliteratur und amtlichen Quellen festgemacht werden kann, bleibt wohl nur die Vermutung, dass hier eine eigene Schlussfolgerungen auf Grundlage des Duden aufgestellt werden möchte, die allerdings nicht überzeugt, sondern auf die klassische Eigeninterpretation eines Begriffes hinausläuft. Benatrevqre …?! 20:23, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Das war vermutlich ein Missverständnis: Genau darum ging es mir. Die Antwort bezog sich auf Bwag. --Berichtbestatter (Diskussion) 20:26, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Ja, daher nun mein korrigierter Beitrag. Benatrevqre …?! 20:27, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten

/* Politik der Bundesregierung */ Gegenreaktionen

Guten Tag JosFritz! Du hast den Bereich der Gegenreaktionen revertiert mit der Begründung Ein möglicher Unterabschnitt "Gegenreaktionen" einzig mit dem Inhalt einer tagesaktuellen AfD-Demo ist hier deplaziert. (Der Absatz als Nachweis für die Demo in Berlin von heute ist doch nur eines von vielen in den letzten Monaten.) -Für mich sieht das eher so als, als ob es dir nicht passt, dass man AfD und Pegida mit auf dieser Seite im Zusammenhang erwähnt. Nur leider kann man die Augen davor nicht verschließen und es gibt nun mal Gegenreaktionen zu der Politik der Bundesregierung! Und diese ist nicht nur in Deutschland vorhanden, sondern wird auch noch von anderen europäischen Ländern geteilt. Das heißt, dass diesem Abschnitt durchaus Beachtung geschenkt werden muss!

Hinweis an dich: Beiträge generell nur zu revertieren und nicht zu überarbeiten ist ein Zeichen auf Mangel von Empathie! Gruß --Vwpolonia75 (Diskussion) 21:24, 7. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Bleiben wir lieber erstmal bei der Sache: es gibt nun mal Gegenreaktionen zu der Politik der Bundesregierung! Richtig, deswegen ist so ein Abschnitt auch nicht unbedingt verkehrt. Der Absatz als Nachweis für die Demo in Berlin von heute ist doch nur eines von vielen in den letzten Monaten. Eben. Und so lange da nicht mehr steht - und es gibt ja mehr, nicht nur die beiden völkisch ausgerichteten Organisationen und nicht nur diese eine AfD-Demonstration - verzerrt eine solche Reduktion die Darstellung. Beiträge generell nur zu revertieren und nicht zu überarbeiten ist ein Zeichen auf Mangel von Empathie! Das ist ein Missverständnis. Empathie war allerdings gar keine im Spiel, auch keine Antipathie. Du hast ein pars pro toto in den Artikel gesetzt, ohne den Zusammenhang herzustellen, und ich möchte das nicht für Dich erledigen, deswegen blieb nur, Dich auf die Disk zu bitten. Der Revert war nicht persönlich gemeint und auch kein Ausadruck einer nicht vorhandenen Antipathie gegen Dich. --JosFritz (Diskussion) 21:38, 7. Nov. 2015 (CET)Beantworten

Es sollte ja auch nur ein Anfang sein, mehr nicht! Meine Zeit ist mir aber zu Schade, um sie von Leuten wie dir (und da gibt es hier leider viele) zu verschwenden! CU--Vwpolonia75 (Diskussion) 21:48, 7. Nov. 2015 (CET)Beantworten

Und trotzdem wusste ich, so bald ich mit dem Bereich "Gegenreaktionen zur Politik der Bundesregierung komme", dauert es keine 5 Minuten, bis einer kommt und das wieder rausschmeißt. Echt zum Kotzen (auf deutsch gesagt)! :-)) --Vwpolonia75 (Diskussion) 21:53, 7. Nov. 2015 (CET)Beantworten
Gehören die knapp 600 Übergriffe auf Geflüchtete und Unterkünfte eigentlich auch zu den "Gegenreaktionen"? --Berichtbestatter (Diskussion) 02:09, 8. Nov. 2015 (CET)Beantworten

Abschnitt "Einschätzungen der internationalen Presse"

Den Abschnitt "Einschätzungen der internationalen Presse" habe ich mit der gleichen Begründung wie den zu den Gegenreaktionen entfernt: Ein einzelner Artikel zu einem Zeitschriftencover kann wohl kaum als umfassende internationale Presseschau gelten. Einen solchen Abschnitt halte ich nicht per se für falsch, er müsste aber eine angemessene Auswahl treffen. Noch besser wäre es natürlich, wir nähmen diese Auswahl gar nicht selbst vor, sondern besorgten eine externe Quelle, die dies tut. Dann bestünde auch weniger die Gefahr, dass der Abschnitt zu aufgebläht wird. --Schulhofpassage 22:00, 7. Nov. 2015 (CET)Beantworten