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Mautmühle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Eine Mautmühle oder auch Lohnmühle war eine Mühle, in der gegen Entrichtung einer Maut (Gebühr, Abgabe) gemahlen werden konnte.

Der Mahllohn bestand meist aus einem Anteil an Getreide. Da das Erbauen von Mühlen oft den Grundherren vorbehalten war oder die örtlichen Gegebenheiten nicht überall Mühlen erlaubten, gab es in vielen Orten eine oder mehrere Mautmühlen. Bauern, die keine eigene Mühle besaßen, konnten ihre Getreideernte dann in den Mautmühlen mahlen lassen. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war diese Mühlenform verbreitet.

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