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„St.-Alexander-Kirche (Rastatt)“ – Versionsunterschied

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[[Bild:St Alexander Rastatt.jpg|thumb|Frontansicht von St. Alexander]]
[[Datei:Rastatt, de Sankt-Alexander-Kirche IMG 1998 2022-05-20 18.06.jpg|mini|Frontansicht von St. Alexander]]
[[Datei:St Alexander Rastatt Chor.jpg|mini|Altar]]
'''St. Alexander''' ist die [[Lateinische Kirche|katholische]] Stadtkirche von [[Rastatt]].
Die '''St.-Alexander-Kirche''' ist die [[Lateinische Kirche|katholische]] Stadtkirche von [[Rastatt]].


== Beschreibung ==
Die Kirche wurde im Jahre [[1756]] von dem [[Markgraf|markgräflichen]] [[Baumeister ]] [[Johann Peter Ernst Rohrer]] erbaut, nachdem bereits im Jahre [[1701]] von [[Domenico Egidio Rossi]] die [[Fundament]]e für die Kirche angelegt wurden. Die Einweihung von St. Alexander erfolgte daraufhin im Jahre [[1764]].
Die Kirche wurde im Jahre 1756 von dem [[Markgraf|markgräflichen]] Baumeister [[Johann Peter Ernst Rohrer]] erbaut, nachdem bereits im Jahre 1701 von [[Domenico Egidio Rossi]] die [[Fundament]]e für die Kirche angelegt wurden. Im Jahre 1764 wurde die Kirche eingeweiht.


Am Eingang befindet sich die Grabplatte von Johann Peter Ernst Rohrer.
Am Eingang befindet sich die Grabplatte von Johann Peter Ernst Rohrer.
Die Fassade die an den Seiten recht schlicht gehalten ist, wird auf Ihrer Frontseite von 4 großen Heiligen geschmückt. Diese sind:


Die Fassade, die an den Seiten recht schlicht gehalten ist, wird auf ihrer Frontseite von vier großen Heiligen geschmückt. Diese sind:
*Der heilige [[Donatus]], als Beschützer vor Gewitter
*Der heilige [[Karl Borromäus]], gegen die Pest
* Der heilige [[Donatus]], als Beschützer vor Gewitter
*Der heilige [[Antonius von Padua]], gegen Überschwemmung
* Der heilige [[Karl Borromäus]], gegen die Pest
*Der heilige [[Florian von Lorch|Florian]], gegen Feuer
* Der heilige [[Antonius von Padua]], gegen Überschwemmung
* Der heilige [[Florian von Lorch|Florian]], gegen Feuer

Der Kirchenname erinnert an den [[Alexander I. (Bischof von Rom)|Heiligen Alexander]], mit einem Patronatsfest 3. Mai.<ref>[https://www.kath-rastatt.de/gemeinden/st-alexander/unsere-kirchen-2/ Die Kirchen in der Pfarrei St. Alexander]</ref>

== Orgel ==
[[Datei:St Alexander Rastatt Orgel.jpg|mini|Orgel]]
Die [[Orgel]] wurde 1828 von den Gebrüdern Stieffel, Söhne des [[Johann Ferdinand Balthasar Stieffell]], erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Kriegsschäden beseitigt, was mit einem nachhaltigen Eingriff in das Instrument und der Vernichtung originaler Substanz verbunden war. 1994 wurde das Instrument von dem Orgelbauer [[Georg Jann]] (Allkofen) auf den Originalzustand zurückgeführt, wobei sämtliche verloren gegangene Substanz (Trakturen, Spieltisch, Pfeifen) anhand anderer Orgeln von [[Johann Ferdinand Balthasar Stieffell|Stieffel]] rekonstruiert wurden, und das Instrument auch wieder eine Balganlage mit 6 Keilbälgen erhielt. Die Orgel hat kein elektrisches Gebläse, sondern wird allein über die Balganlage mit Wind versorgt, die jedoch elektrisch betrieben wird.

Das Instrument hat insgesamt 38 Register auf drei Manualen und Pedal. Es hat keine Pedalkoppeln, sondern verfügt über zwei Manualschiebekoppeln: Zum einen eine Koppel II/I, sowie eine Koppel III/II. Bei Verwendung beider Koppeln wird das 3. Manual auf das 1. Manual durchgekoppelt.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.kath-bezirkskantorat-rastatt.de/html/orgel407.html?t=ad3a3b2133f250c05ce66bf2bf6d1f6b&tto=d8d37275 |wayback=20151224122416 |text=Nähere Informationen zur Geschichte und Disposition der Stieffel-Orgel |archiv-bot=2023-01-13 03:45:02 InternetArchiveBot }}</ref>

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Bild:St_Alexander_Frontansicht.JPG|Frontansicht von St. Alexander
St Alexander Frontansicht.JPG|Frontansicht von St. Alexander
Bild:St_Alexander_Rückansicht.JPG|Rückansicht von St. Alexander
St Alexander Rückansicht.JPG|Rückansicht von St. Alexander
Bild:Grabstein JPE Rohrer.JPG|Grabstein von J.P.E. Rohrer
Grabstein JPE Rohrer.jpg|Grabstein von J.P.E. Rohrer
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
{{commonscat|Alexanderkirche Rastatt|St.-Alexander-Kirche}}
*[http://www.alexundzak.de Katholischen Seelsorgeeinheit St. Alexander und Zwölf Apostel]
*[http://www.alexundzak.de Katholischen Seelsorgeeinheit St. Alexander und Zwölf Apostel]


== Einzelnachweise ==
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<references />

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{{SORTIERUNG:Rastatt Alexanderkirche}}
[[Kategorie:Kirchengebäude in Baden-Württemberg|Rastatt, Alexander]]
[[Kategorie:Barockbauwerk in Baden-Württemberg|Rastatt, Alexander]]
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Rastatt]]
[[Kategorie:Rastatt]]
[[Kategorie:Barockbauwerk im Landkreis Rastatt|Rastatt]]
[[Kategorie:Barocke Kirche|Rastatt]]
[[Kategorie:Bauwerk in Rastatt|Alexanderkirche]]
[[Kategorie:Pfarrkirche des Erzbistums Freiburg]]
[[Kategorie:Alexander-von-Rom-Kirche|Rastatt]]
[[Kategorie:Erbaut in den 1760er Jahren]]
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Rastatt, Alexander]]
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Rastatt|Alexanderkirche]]
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]

Aktuelle Version vom 8. September 2024, 17:26 Uhr

Frontansicht von St. Alexander
Altar

Die St.-Alexander-Kirche ist die katholische Stadtkirche von Rastatt.

Die Kirche wurde im Jahre 1756 von dem markgräflichen Baumeister Johann Peter Ernst Rohrer erbaut, nachdem bereits im Jahre 1701 von Domenico Egidio Rossi die Fundamente für die Kirche angelegt wurden. Im Jahre 1764 wurde die Kirche eingeweiht.

Am Eingang befindet sich die Grabplatte von Johann Peter Ernst Rohrer.

Die Fassade, die an den Seiten recht schlicht gehalten ist, wird auf ihrer Frontseite von vier großen Heiligen geschmückt. Diese sind:

Der Kirchenname erinnert an den Heiligen Alexander, mit einem Patronatsfest 3. Mai.[1]

Orgel

Die Orgel wurde 1828 von den Gebrüdern Stieffel, Söhne des Johann Ferdinand Balthasar Stieffell, erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Kriegsschäden beseitigt, was mit einem nachhaltigen Eingriff in das Instrument und der Vernichtung originaler Substanz verbunden war. 1994 wurde das Instrument von dem Orgelbauer Georg Jann (Allkofen) auf den Originalzustand zurückgeführt, wobei sämtliche verloren gegangene Substanz (Trakturen, Spieltisch, Pfeifen) anhand anderer Orgeln von Stieffel rekonstruiert wurden, und das Instrument auch wieder eine Balganlage mit 6 Keilbälgen erhielt. Die Orgel hat kein elektrisches Gebläse, sondern wird allein über die Balganlage mit Wind versorgt, die jedoch elektrisch betrieben wird.

Das Instrument hat insgesamt 38 Register auf drei Manualen und Pedal. Es hat keine Pedalkoppeln, sondern verfügt über zwei Manualschiebekoppeln: Zum einen eine Koppel II/I, sowie eine Koppel III/II. Bei Verwendung beider Koppeln wird das 3. Manual auf das 1. Manual durchgekoppelt.[2]

I Hauptwerk C–f3
01. Principal 16′
02. Principal 08′
03. Bourdon 08′
04. Gamba 08′
05. Praestant 04′
06. Floet 04′
07. Quint 03′
08. Octav 02′
09. Cornet V (ab c0) 08′
10. Mixtur IV 0113
11. Cymbel III 023
12. Trompetbass 08′
12a. Trompetdiscant 0 08′
13. Clairon 04′
II Oberwerk C–f3
14. Bourdon 16′
15. Principal 08′
16. Copl 08′
17. Sollicional 08′
18. Piffaro (ab f0) 08′
19. Spitzfloet 04′
20. Octav 02′
21. Mixtur III 01′
22a. Fagottbass 08′
22b. Hoboediscant 08′
23. Vox humana 08′
III Echowerk C–f3
24. Copl 8′
25. Floettravers (ab f0) 0 8′
26. Principal 4′
27. Sollicional 4′
28. Floet 4′
29. Flageolet 2′
30. Cromhorn 8′
Pedalwerk C–d1
31. Violinbass 16′
32. Subbass 16′
33. Octavbass 08′
34. Fluttbass 04′
35. Boumbard 16′
36. Posaunbass 0 08′
37. Clairon 04′
38. Cornetto 02′
Commons: St.-Alexander-Kirche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Die Kirchen in der Pfarrei St. Alexander
  2. Nähere Informationen zur Geschichte und Disposition der Stieffel-Orgel (Memento des Originals vom 24. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kath-bezirkskantorat-rastatt.de

Koordinaten: 48° 51′ 25″ N, 8° 12′ 12″ O