„Yips“ – Versionsunterschied
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Version vom 10. Juni 2006, 11:48 Uhr
Unter Yips (geprägt von Profi-Golfer Tommy Armour in den 30er Jahren) versteht man bei Golfern auftretende plötzliche unwillkürliche, ruckartige Muskelzuckungen. Sie bedeuten für so manchen Profi-Golfer das Ende der Karriere. Symptomatisch ist diese Erkrankung nur bei sehr guten Amateur-Golfer (Handicap unter 12) und Profis. Besonders belastend ist, dass Yips nicht ständig auftreten - der Stress beim Wettkampf scheint die Erkrankung zwar nicht direkt auszulösen aber zumindest zu verstärken.
Vollständig geklärt ist die Ursache dafür noch nicht, anfangs wurden motorische Störungen bedingt durch „Lampenfieber“ angenommen, inzwischen eher Fehlfunktionen von Nerven, doch das ist auch nur eine Hypothese. Die Behandlung ist schwierig, sie reicht von mentalem Training mit Entspannung, Visualisierung, positivem Denken, über medikamentöse Behandlungen bis zur momentan wohl effektivsten Lösung: die Veränderung der Puttbewegung (z. B. mit Hilfe eines längeren Putters) um die Schultermusklen vermehrt einzusetzen.