https://de.wikipedia.org/w/api.php?action=feedcontributions&feedformat=atom&user=%7ErileyWikipedia - Benutzerbeiträge [de]2026-03-01T15:52:00ZBenutzerbeiträgeMediaWiki 1.46.0-wmf.17https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Frank_Braley&diff=198495044Frank Braley2020-04-05T10:03:05Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:E95D:FDF9:3D81:FA39 (Diskussion) auf die letzte Version von InternetArchiveBot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:BRALEY Frank-24x30-2008.jpg|mini|Frank Braley]]<br />
'''Frank Braley''' (* [[1968]] in [[Corbeil-Essonnes]]) ist ein französischer [[Pianist]] und [[Kammermusiker]] mit internationalem [[Renommee]].<br />
<br />
Seinen ersten Klavierunterricht bekam Braley als er vier Jahre alt war. Sein erstes [[Konzert (Musikveranstaltung)|Konzert]] gab er im Alter von zehn in Paris mit dem ''Nouvel Orchestre Philharmonique de Radio France'' (NOP)<ref> {{Webarchiv|text=Überblick zur Geschichte des heutigen ''Orchestre Philharmonique de Radio France'' |url=http://www.radiofrance.fr/chaines/orchestres/philharmonique/historique/an_1970.php |wayback=20090403171444 |archiv-bot=2018-04-10 13:43:24 InternetArchiveBot }} (in französisch)</ref>. Mit 18 Jahren wurde er in das [[Pariser Konservatorium]] aufgenommen. Mit 22 Jahren, 1991, nahm er erstmals an einem internationalen [[Musikwettbewerb|Wettbewerb]], dem [[Concours Reine Elisabeth|Queen Elizabeth Competition of Belgium]], teil und erhielt dabei den Ersten Preis.<br />
<br />
Braley spielt in internationalen Musikzentren Europas, Japans, Kanadas und der USA mit namhaften [[Orchester]]n und [[Dirigent]]en zusammen. So musizierte er beispielsweise mit dem ''Orchestre National de Belgique'', dem [[Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin]], dem [[Boston Symphony Orchestra]], dem ''Copenhagen Royal Orchestra'', dem [[Orchestre National de France]], den [[Göteborger Symphoniker]]n, dem [[Gewandhausorchester Leipzig]], dem [[London Philharmonic Orchestra]], dem [[Orchestre de la Suisse Romande]], dem [[Tokyo Philharmonic Orchestra]] und dem ''Zürcher Kammerorchester''. Am Dirigentenpult wirkten dabei unter anderem [[Charles Dutoit]], [[Eliahu Inbal]], [[Marek Janowski]], [[Armin Jordan]], [[Neville Marriner|Sir Neville Marriner]], [[Kurt Masur]], [[Yehudi Menuhin|Sir Yehudi Menuhin]], Yutaka Sado und [[Michael Schønwandt]].<br />
<br />
Zur [[Diskografie]] Braleys gehören Einspielungen zusammen mit [[Éric Le Sage]] sowie mit den Brüdern [[Gautier Capuçon|Gautier]] und [[Renaud Capuçon]]; vor allem mit letzterem konzertiert er regelmäßig in Kammermusikprojekten und trat mit ihm gemeinsam in den großen Konzertsälen von Amsterdam, Athen, Florenz, New York, Washington, Paris und Wien auf. Für einige Aufnahmen erfolgten Auszeichnungen mit dem [[Diapason d’or]] und dem ''Choc du Monde de la Musique''.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.harmoniamundi.com/artists?view=bio&id=670&lang=de#/artists?view=bio&id=670&lang=de Biografie] bei Harmonia Mundi<br />
* [http://www.neumarkter-konzertfreunde.de/programm_20080411_braley.php Porträt] bei Neumarkter Konzertfreunde e. V.<br />
* [http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewArtist?id=19611611 Frank Braley] im Apple iTunes Store ([[iTunes]] erforderlich)<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references/><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=135257743|LCCN=nr/99/6490|VIAF=86418384}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Braley, Frank}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Franzose]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1968]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Braley, Frank<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Pianist und Kammermusiker<br />
|GEBURTSDATUM=1968<br />
|GEBURTSORT=[[Corbeil-Essonnes]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Andr%C3%A9_Watts&diff=198495039André Watts2020-04-05T10:03:00Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:6103:B003:DC79:22BC (Diskussion) auf die letzte Version von FordPrefect42 zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>{{Belege fehlen|2=Dieser Artikel}}<br />
'''André Watts''' (* [[20. Juni]] [[1946]] in [[Nürnberg]]) ist ein [[Klassische Musik|klassischer]] [[Pianist]] und Professor an der Jacobs School of Music der [[Indiana University Bloomington]]<ref name="indiana.edu">{{Internetquelle|titel=Biographie der Indiana University |url=http://info.music.indiana.edu/faculty/current/watts-andre.shtml|zugriff=2019-02-20}}</ref>.<br />
<br />
== Leben und Wirken ==<br />
Watts wurde in Nürnberg als Sohn der [[Ungarn|ungarischen]] Pianistin, Maria Alexandra Gusmits, und des US-amerikanischen Offiziers, Herman Watts, geboren.<br />
<br />
Seine frühe Kindheit verbrachte er in Europa und lebte zumeist auf [[Militärbasis|Stützpunkten]], auf denen sein Vater stationiert war. Mit vier Jahren begann er [[Violine]] zu lernen, entschied sich aber mit sechs Jahren für das [[Klavier]]. Im Alter von acht zog die Familie berufsbedingt nach [[Philadelphia]] ([[Pennsylvania]], USA). Seine Mutter unterrichtete ihn in Klavier, und da ihm das Üben keinen Spaß bereitete, versuchte seine Mutter ihn mit Geschichten über den Pianisten und Komponisten [[Franz Liszt]] zu motivieren.<ref>[https://www.biography.com/people/andré-watts-9525373 Biographie von Biographie.com]</ref> Watts hatte Gefallen an Liszt gefunden und wurde durch dessen dramatischen Spielstil beeinflusst. Seinen ersten Wettbewerb bestritt er im Alter von 9 Jahren, um die Chance zu bekommen mit dem [[Philadelphia Orchestra]] ein Kinderkonzert zu spielen. Im Wettbewerb trat er mit einem Stück von [[Joseph Haydn]] an und gewann. Mit 10 Jahren führte er mit dem ''Robin Hood Dell Orchestra'' [[Felix Mendelssohn Bartholdy]]s Klavierkonzert Nr. 1 auf, mit 14 Jahren [[César Franck]]s Symphonische Variationen mit dem Philadelphia Orchestra. Mit 16 hatte er am 12. Januar 1963 sein Debüt bei den [[New Yorker Philharmoniker]]n unter der Leitung von [[Leonard Bernstein]] mit Liszts [[1. Klavierkonzert (Liszt)|Klavierkonzert Nr. 1 in Es-Dur]] bei einem ''Young People's Concert'' in der [[David Geffen Hall|Philharmonic Hall]].<ref>[https://archives.nyphil.org/index.php/artifact/72232fbc-dcdf-478d-b781-985f79563f54-0.1 1963 Jan 12 / Young People's Concert / Bernstein], New York Philharmonic digital archive, abgerufen am 20. Februar 2019</ref> Wenige Wochen später sprang er mit demselben Werk kurzfristig für den erkrankten [[Glenn Gould]] ein.<ref>[https://archives.nyphil.org/index.php/artifact/01f988aa-664b-45cd-b39e-ce62a01b3b10-0.1 1963 Jan 31; Feb 01 / Subscription Season / Bernstein], New York Philharmonic digital archive, abgerufen am 20. Februar 2019</ref> Für sein erstes Album ''The Exciting Debut of André Watts'', das [[Columbia Records]] im Jahre 1963 herausbrachte, erhielt er den [[Grammy Awards|Grammy]] als vielversprechendster Künstler der klassischen Musikszene ("… most promising new classical music artist …"). 1976 wurde sein Konzert unter dem Titel ''Live from the Lincoln Center'' vom Fernsehsender [[Public Broadcasting Service|PBS]] live übertragen. Es wurde das erste [[Rezital|Klavierrecital]] in der Geschichte des amerikanischen Fernsehens, das nationalweit zur Hauptsendezeit, live und in voller Länge ausgestrahlt wurde. 1969 spielte Watts bei der Amtseinführung von Präsident [[Richard Nixon]]. Seit 2004 unterrichtet er an der Indiana University Bloomington.<ref name="indiana.edu" /><br />
<br />
== Auszeichnungen ==<br />
* 1964: [[Grammy Award]] für den besten neuen klassischen Pianisten<br />
* 1988: Avery Fisher Prize<br />
* 2012: National Medal of Arts<br />
* 2017: Mitglied der [[American Academy of Arts and Sciences]]<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{allmusic|artist|mn0001849140}}<br />
<br />
== Quellen ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=128443790|LCCN=n/82/32327|VIAF=61733428}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Watts, Andre}}<br />
[[Kategorie:Pianist]]<br />
[[Kategorie:Grammy-Preisträger]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Indiana University Bloomington)]]<br />
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1946]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Watts, André<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer klassischer Pianist und Hochschullehrer<br />
|GEBURTSDATUM=20. Juni 1946<br />
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Paul_Lewis&diff=198495034Paul Lewis2020-04-05T10:02:57Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:D132:53F5:FF2:47FC (Diskussion) auf die letzte Version von Engelbaet zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Paul Lewis''' [[Order of the British Empire|CBE]] (* [[20. Mai]] [[1972]] in [[Liverpool]]) ist ein britischer [[Pianist]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Paul Lewis lernte als Kind zunächst [[Violoncello]] und erhielt erst mit zwölf Jahren regelmäßig Klavierunterricht.<ref>Ingo Harden, Gregor Willmes, ''PianistenProfile'' 600 Interpreten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen, Paul Lewis, S. 483, Bärenreiter, Kassel 2008.</ref><br />
<br />
1987 begann er sein Studium bei [[Ryszard Bakst]] an der Chetham's School of Music und wechselte 1990 zu [[Joan Havill]] an die [[Guildhall School of Music and Drama]].<br />
1993 wurde er Meisterschüler bei [[Alfred Brendel]].<br />
<br />
Beim internationalen Klavierwettbewerb in London 1994 gewann er den zweiten Preis. 1997 ernannte ihn [[Steinway & Sons|Steinway]] zum „1000. Steinway Artist“.<ref>[http://www.digitalindie.net/modules.php?warp=artikel&group=88_143&seite=1&id=3327&kid=6e6173eaf2598eed25665004154653f1]{{Toter Link|url=http://www.digitalindie.net/modules.php?warp=artikel&group=88_143&seite=1&id=3327&kid=6e6173eaf2598eed25665004154653f1 |date=2019-05 |archivebot=2019-05-06 10:52:59 InternetArchiveBot }}</ref><br />
1998 trat Paul Lewis mit dem BBC Symphonie Orchester das erste Mal bei den [[Proms]] auf.<br />
<br />
Von 2000 bis 2002 unterrichtete er als Professor an der [[Royal Academy of Music]]. 2002 spielte er in der [[Wigmore Hall]], die ihn für die ''Rising-Stars-Serie'' der führenden europäischen Konzerthäuser nominierte.<br />
Paul Lewis spielte als Solist mit diversen Orchestern wie dem [[Royal Philharmonic Orchestra]], dem Sinfonieorchester der BBC und der Wiener Kammerphilharmonie. Als Kammermusikbegleiter trat er mit Künstlern wie [[Yo-Yo Ma]] und [[Adrian Brendel]] sowie dem Leopold-String-Trio auf. <br />
<br />
Lewis spielte bei zahlreichen Festivals, so dem Klavierfestival in Luzern, den [[Ruhrfestspiele]]n und dem Festival de Roque-d'Anthéron im [[Département Bouches-du-Rhône]]. Wie bei [[Francesco Libetta]] wurde dieses Konzert direkt aufgezeichnet und später als DVD veröffentlicht.<br />
<br />
== Repertoire ==<br />
Paul Lewis ist neben [[Till Fellner]] und [[Kit Armstrong]] der bekannteste Schüler Alfred Brendels. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Repertoire und Interpretation eng am Lehrer orientieren. Wie Brendel bevorzugt Lewis Werke [[Franz Schubert]]s, [[Beethoven]]s und [[Franz Liszt|Liszts]]. 2001 und 2002 spielte er sämtliche Klaviersonaten Schuberts in der Wigmore Hall und arbeitet seitdem an einer Gesamtaufnahme der Werke. Lewis unternahm Konzertreisen unter anderem durch Australien, Neuseeland und die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. 2009 legte er außerdem eine Gesamtaufnahme der Beethovensonaten vor.<br />
<br />
Sein Spiel ist erfüllt und um Werktreue bemüht, ohne dabei kalt oder mechanisch zu wirken. Sein klangschöner Anschlag ist nicht forciert, manchmal etwas zurückhaltend; die Artikulation deutlich, aber nicht detailverliebt. <br />
Bei Schubert arbeitet er sich – auch bei kleinen Stücken – durch natürliches [[Rubato]] in die emotionalen Tiefen der Musik ein und unterstreicht durch feine Nuancen deren dramatisch-psychologischen Aufbau. So beleuchtet er etwa das (häufig als Klavierschülerstück gehörte) aus dem [[Ballettsaal]] bekannte tänzerische [[Moments musicaux (Schubert)|Moment musicaux]] Nr. 3 in f-Moll mit Ernst, während er die Ecksätze des vierten in cis-Moll zurückhaltend spielt und den emotionalen Schwerpunkt auf den Mittelteil in Des-Dur legt.<br />
<br />
Wie sein Lehrer verzichtet er bei Liszt auf die titanische Gebärde und das Dämonisch-Exzessive. Unter seinen Händen wirkt die [[Klaviersonate h-Moll (Liszt)|h-Moll-Sonate]] nie überhitzt. Gegenüber Brendel ist sein Klang etwas weicher, so dass sein Spiel in lyrischen Passagen eine poetisch-gedämpfte Ausstrahlung hat. <br />
<br />
Die Betonung des Poetisch-Klanglichen führt in Beethovens schnellen Sätzen – so in den Sonaten op. 31 oder dem Allegro con brio der [[Waldsteinsonate]] – zu ungewöhnlich langsamen Tempi.<ref>Ingo Harden, Gregor Willmes, ''PianistenProfile'' ebd.</ref><br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references/><br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.harmoniamundi.com/deutschland/artistes_fiche.php?artist_id=1744 Paul Lewis bei Harmonia Mundi]<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=1022522078|LCCN=no/2004/89809|VIAF=107029875}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Lewis, Paul}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Musiker (Vereinigtes Königreich)]]<br />
[[Kategorie:Commander des Order of the British Empire]]<br />
[[Kategorie:Brite]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1972]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Lewis, Paul<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1972<br />
|GEBURTSORT=[[Liverpool]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wladimir_von_Pachmann&diff=198495032Wladimir von Pachmann2020-04-05T10:02:50Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:59F6:1DAD:2388:1195 (Diskussion) auf die letzte Version von KnightMove zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Vladimir Pachmann.jpg|mini|Pachmann um 1906, Photo aus einem Katalog von [[Welte-Mignon]]]]<br />
'''Wladimir von Pachmann''', auch ''de Pachmann'' oder ''Pachmann'' (* [[27. Juli]] [[1848]] in [[Odessa]], [[Ukraine]]; † [[6. Januar]] [[1933]] in [[Rom]]) war ein russischer [[Pianist]] mit deutschen oder österreichischen, möglicherweise auch jüdischen Wurzeln. Pachmann war sowohl für sein besonders sensibles [[Frédéric Chopin|Chopin]]-Spiel berühmt als auch für sein ungewöhnliches Verhalten auf der Bühne und bei anderen öffentlichen Auftritten.<br />
<br />
== Herkunft und Familie ==<br />
Pachmanns Vater Valentin († 1878) war Professor für [[römisches Recht]] am [[Lyzeum (Hochschule)|Lyzeum]] in Odessa<ref name="Pallotelli">Francesco Pallotelli: ''Vladimiro de Pachmann''. Rom: Novissima, 1916</ref>. Er hatte an der [[Universität Wien]] oder [[Universität Prag|Prag]] studiert und war ein begabter Amateur[[Cello|celli]]st. Seine Herkunft ist unbekannt. Pachmanns Mutter Anastasia wird als ''türkische Gräfin'' bezeichnet, die im Alter von sechs Jahren von den russischen Truppen in den türkischen Kriegen gefangen genommen wurde und einer russischen Gräfin zur Erziehung übergeben wurde. Das Paar heiratete als sie 14 und Valentin 24 Jahre alt war. Das Paar hatte 13 Kinder, von denen 9 überlebten.<br />
<br />
Das Adelsprädikat ''von'' bzw. später auch ''de Pachmann'' hatte sich Wladimir Pachmann wohl selbst zugelegt. Drei seiner Brüder waren russische Offiziere; keiner von ihnen führte dieses Attribut im Namen.<br />
<br />
Pachmann heiratete im April 1884 seine Schülerin, die in Australien geborene englische Pianistin Annie Louisa Margaret (Maggie) Okey (1865–1952). Das Paar hatte drei Söhne, der jüngste, Victor, starb schon als Kind in St. Petersburg sowie Adrian (*1886 †1937) und Lionel (* 1887). Am 3. August 1895 wurde die Ehe geschieden. In zweiter Ehe heiratete sie den französischen Rechtsanwalt Fernand Labori, der durch die [[Dreyfus-Affäre]] bekannt wurde. Pachmann lebte ab 1905 mit seinem Sekretär Francesco Pallottelli zusammen.<br />
<br />
== Leben und Werk ==<br />
[[Datei:Vladimir de Pachmann.jpg|mini|Vladimir de Pachmann um 1915]]<br />
Pachmann bekam den ersten Musikunterricht von seinem Vater. Er studierte seit 1867 am [[Konservatorium]] der [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien]] (heute [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien]]), Klavier bei [[Josef Dachs]] und Theorie bei [[Anton Bruckner]]<ref name="Riemann">Riemann's Musik-Lexikon, 4. Aufl., Leipzig 1894</ref>. Bereits am Konservatorium trat er mit Liszts Klavierkonzert auf, und der Meister lobte ihn mit aufmunternden Worten. Als Pachmann jedoch [[Carl Tausig]] spielen hörte, zog er sich acht Jahre zurück, um weiter zu üben.<br />
<br />
1878 ging er nach Leipzig, wo er Vorstellungen gab und auch mit dem Gewandhaus-Orchester unter [[Carl Reinecke]] spielte. Aber auch seine Auftritte in Leipzig und weitere in Berlin hinterließen bei ihm eine Unzufriedenheit, so dass er weitere zwei Jahre nicht mehr auftrat. Erst ab 1882 unternahm er regelmäßige und sehr erfolgreiche Tourneen durch Europa und die Vereinigten Staaten. Nach seiner triumphalen Tournee durch Amerika 1890 kehrte er regelmäßig dorthin zurück und gab 1925 sein letztes Konzert in der Carnegie Hall.<br />
<br />
Pachmanns einzigartiger Anschlag und Klang waren das Ergebnis einer Technik, die von völlig freien Handgelenken und Fingern ohne Spannung sowie einer Unabhängigkeit der Finger selbst herrührte. Seine Finger sahen in einem Stummfilm von 1920 wie aus Gummi aus. <br />
<br />
Er war ein sehr erfolgreicher Pianist, aber schon zu Lebzeiten und bis heute umstritten. Seine pianistischen Qualitäten sind belegt, aber auch sein Hang zur übertriebenen Selbstdarstellung. Besucher zu Hause empfing er in einem alten [[Bademantel|Schlafrock]], den er von Chopin geerbt haben wollte, der aber bei entsprechendem Verschleiß durch einen anderen, ähnlichen ersetzt wurde.<br />
<br />
Um seines Lampenfiebers Herr zu werden, hatte er sich angewöhnt, während seines Vortrags mit dem Publikum zu reden.<br />
Diese skurrilen Einlagen bei seinen Konzerten trugen ihm im englischsprachigen Raum den Beinamen „Chopinzee“ ein, ein Wortspiel aus ''Chopin'' und ''Chimpanzee'', also [[Gemeiner Schimpanse|Schimpanse]], den ihm der amerikanische Kritiker James Huneker verpasste. Er schaffte es einerseits, durch sein sanftes und extrem sensibles Klavierspiel Zuhörer zum Weinen zu bringen, andererseits erboste und amüsierte er auch Teile des Publikum durch seine Kapriolen. [[George Bernard Shaw]] charakterisierte ihn so: „Er gab seine wohlbekannte [[Pantomime|pantomimische]] Vorstellung, begleitet von Chopins Musik“.<br />
<br />
Er war ein großer Bewunderer von [[Leopold Godowsky]] und wenn er das Ende von Chopin’s Étude Op. 10 No. 5 im Godowsky-Stil spielte, rief er ins Publikum „Godowsky was the author!“. Die Anekdoten über Pachmann sind Legion. Wenn ihm ein Fehlgriff unterlief, klopfte er sich zuweilen selbst auf die Hand und rief: „Pfui, Wladimir! Pfui linke Hand!“<br />
<br />
Von Pachmann sind zahlreiche historische Aufnahmen erhalten. Im Februar 1906 nahm er 22 Stücke für das [[Reproduktionsklavier]] ''[[Welte-Mignon]]'' auf. Er war der erste bedeutende Pianist, der bereits 1907 mit der ''Gramophone and Typewriter Company'' in London [[Grammophon]]platten aufnahm. Danach nahm er in Amerika mit der ''Victor talking machine company'' und auch für ''Columbus'' Platten auf.<ref>[http://78records.wordpress.com/tag/victor-talking-machine-company/ Highlights from the August 1912 Victor Records Catalogue]</ref><br />
<br />
== Ehrungen ==<br />
* Goldene Medaille der [[Royal Philharmonic Society]], London (1916)<br />
* [[Dannebrog-Orden]], Ausprägung nicht bekannt<br />
<br />
== Quellen ==<br />
<references/><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Mark Mitchell:Vladimir de Pachmann: ''A Piano Virtuoso's Life and Art''. Verlag: Indiana University Press, 2002. ISBN 978-0-2533-4169-3<br />
* [http://archive.org/stream/greatpianistsonp00cook#page/182/mode/2up Vladimir de Pachmann: Seeking originality]. In Francis Cooke: ''Great Pianists on Piano Playing: study talks with foremost virtuosos.'' Publisher: Theo. Presser & Co., Philadelphia 1917. - Seite 182<br />
<br />
== Aufnahmen ==<br />
* [http://www.musicweb-international.com/classrev/2003/July03/Pachmann.htm Pachmann Aufnahmen 1907-1927] auf CD<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{DNB-Portal|116014490|TYP=Werke von und über}}<br />
* [http://nettheim.com/pachmann/documents/index.html Enorme Sammlung von Dokumenten zu Pachmann von Nigel Nettheim (in englischer Sprache)]<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=116014490|VIAF=71580524|LCCN=n/85/23041}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Pachmann, Wladimir von}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Träger des Dannebrogordens]]<br />
[[Kategorie:Russe]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1848]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1933]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Pachmann, Wladimir von<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Pachmann, Vladimir von; Pachmann, Vladimir de<br />
|KURZBESCHREIBUNG=Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=27. Juli 1848<br />
|GEBURTSORT=[[Odessa]], Ukraine<br />
|STERBEDATUM=6. Januar 1933<br />
|STERBEORT=[[Rom]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Yves_Nat&diff=198495030Yves Nat2020-04-05T10:02:49Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:6860:9A6B:DFD2:CDD0 (Diskussion) auf die letzte Version von TaxonBot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Yves Nat''' (* [[29. Dezember]] [[1890]] in [[Béziers]]; † [[31. August]] [[1956]] in [[Paris]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Pianist]] und [[Komponist]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Yves Nat wuchs in seiner Geburtsstadt [[Béziers]] auf, wo sich seine musikalische Begabung schon früh zeigte. Im Alter von 7 Jahren spielte er bereits an der großen Orgel der [[Kathedrale von Béziers]] und begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium in [[Toulouse]]. Mit 10 Jahren dirigierte er eine Aufführung des städtischen Sinfonieorchesters Béziers, wo u.&nbsp;a. eine eigene Komposition, seine „Orchesterfantasie“, auf dem Programm stand<ref> http://www.koelnklavier.de/texte/interpreten/nat.html </ref>. Durch eine Besprechung des Konzerts im Pariser [[Le Figaro]] wurden [[Gabriel Fauré]] und [[Camille Saint-Saëns]] auf ihn aufmerksam. Sie ermutigten ihn, seine Studien am [[Conservatoire de Paris]] bei [[Louis Diémer]] fortzusetzen, wo er 1907 in der Meisterklasse des Pianisten den 1. Preis gewann. Weitere Klavierpreise folgten, doch Nat zeigte sich an einer Solistenkarriere nicht sonderlich interessiert. Er zog es vor, mit anderen Instrumentalisten Kammermusik zu spielen; unter anderem war er Duopartner von [[Jacques Thibaud]], [[George Enescu]] und [[Eugène Ysaÿe]]. 1911 unternahm er eine erste Konzerttournee in die USA, musste seine Pianistenkarriere aber während des Ersten Weltkriegs unterbrechen, da er als Soldat eingezogen wurde. Trotzdem blieb ihm genug Zeit zum Komponieren, und es entstanden die ersten gedruckten Werke, die „6 Préludes pour piano“ und die „6 Chansons à Païney“.<br />
<br />
Nach dem Krieg setzte Nat seine Pianistenkarriere fort, die ihn bis Mitte der 1930er Jahre auf alle Kontinente führte. Von 1934 bis zu seinem Tod wirkte er als Professor für Klavier am Pariser Konservatorium. 1935 zog er sich zugunsten seiner Familie völlig aus dem Konzertleben zurück und widmete sich ab 1937 verstärkt der Komposition und seiner Lehrtätigkeit. Zu seinen Schülern zählten u.&nbsp;a. [[Pierre Sancan]]<ref name="PH">Yves Nat, in: [[Peter Hollfelder]]: ''Die Klaviermusik''. Noetzel, Wilhelmshaven 1999. ISBN 3-933203-12-0.</ref>, [[Jacques Loussier]] sowie [[Jörg Demus]].<br />
<br />
1953 nahm er für einige wenige Monate seine Konzerttätigkeit wieder auf und spielte u.&nbsp;a. den Solopart seines eigenen Klavierkonzertes – an dem er 20 Jahre lang gearbeitet hatte – bei der Uraufführung am 4. Februar 1954 im [[Théâtre des Champs-Élysées]] in [[Paris]], zusammen mit dem [[Orchestre National de France|Orchestre National de la Radio-Diffusion Française]] unter Leitung von [[Pierre Dervaux]].<br />
<br />
Yves Nats Repertoire umfasste in erster Linie Klaviermusik deutscher Komponisten, vor allem von [[Franz Schubert]], [[Robert Schumann]] und [[Johannes Brahms]]. Neben einigen wenigen frühen Schallplattenaufnahmen aus der Zeit zwischen 1929 und 1935 (u.&nbsp;a. mit dem Klavierkonzert von Robert Schumann und einigen eigenen Klavierkompositionen) gibt es ein paar Aufnahmen aus den 1940er Jahren (u.&nbsp;a. mit den „Symphonischen Variationen“ für Klavier und Orchester von [[César Franck]]). Ab Anfang der 1950er Jahre spielte er weitere Schallplatten ein, vor allem mit Klavierwerken von Robert Schumann, Johannes Brahms, [[Frédéric Chopin]], und – Mitte der 1950er Jahre – alle 32 Sonaten von [[Ludwig van Beethoven]].<ref>EMI OVF 7303/13 (ASD Köln)</ref><br />
<br />
Yves Nat erkrankte 1953 an Krebs, setzte aber seine Konzert- und Schallplatten-Aufnahmetätigkeit fort. Er starb im August 1956 an einem Herzinfarkt. Sein Grab befindet sich auf dem [[Cimetière de Passy]].<br />
<br />
Neben zahlreichen Klavierwerken komponierte Yves Nat Kammermusik und ein [[Oratorium]].<br />
Zu den Klavierwerken gehören ''6 Préludes'' (1913–1919), ''Sonatine'' (1920), ''Pour un petit Moujik'' (1921), ''Clown'' (1922), ''Berceuse pour un nénuphar'' (postum ediert 1971) sowie ein Klavierkonzert (1953).<ref name="PH"/><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* {{Literatur |Autor=[[Ingo Harden]], [[Gregor Willmes]] |Titel=PianistenProfile. 600 Pianisten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen |TitelErg=Yves Nat |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=1. |Verlag=Bärenreiter |Ort=Kassel |Datum=2008 |ISBN=978-3-7618-1616-5 |Seiten=512 f.}}<br />
* {{Literatur |Autor=[[Alain Pâris]] |Titel=Klassische Musik im 20. Jahrhundert, Instrumentalisten, Sänger, Dirigenten, Orchester, Chöre |TitelErg=Nat, Yves |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=2 |Verlag=dtv |Ort=München |Datum=1997 |Seiten=553 f. |ISBN=3-423-32501-1}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=120494701|LCCN=n/83/121801|VIAF=24609879}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Nat, Yves}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Komponist (Frankreich)]]<br />
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]<br />
[[Kategorie:Franzose]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1890]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1956]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Nat, Yves<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Pianist und Komponist<br />
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1890<br />
|GEBURTSORT=[[Béziers]]<br />
|STERBEDATUM=31. August 1956<br />
|STERBEORT=[[Paris]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benno_Moiseiwitsch&diff=198495027Benno Moiseiwitsch2020-04-05T10:02:47Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:3057:9FB6:40FB:A0E6 (Diskussion) auf die letzte Version von Khatschaturjan zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Benno Moiseivitsch.jpg|thumb|250px|Benno Moiseiwitsch]]<br />
'''Benno Moiseiwitsch''' (ursprünglich {{RuS|Бенно Моисеевич}}/''{{lang|ru-Latn|Benno Moissejewitsch}}''; * [[22. Februar]] [[1890]] in [[Odessa]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[9. April]] [[1963]] in [[London]], [[England]]) war ein [[Russland|russischer]] [[Pianist]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Moiseiwitsch begann im Alter von 7 Jahren an der ''Musikakademie [[Odessa]]'' das Klavierspiel. Unterrichtet wurde er von [[Dmitri Klimow]] und bereits mit 9 Jahren gewann er den Anton Rubinstein-Preis. In der Zeit von 1904 bis 1908 studierte er bei [[Theodor Leschetizky]] in [[Wien]].<br />
<br />
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte Moiseiwitsch 1909 in London und ließ sich in dieser Zeit auch in [[England]] nieder. 1937 nahm er die [[britische Staatsbürgerschaft]] an.<br />
<br />
Verheiratet war Benno Moiseiwitsch mit der australischen Konzertviolinistin [[Daisy Kennedy]]. <br />
<br />
Moiseiwitschs Spiel ist charakterisiert durch große Eleganz, Feinheit und Natürlichkeit. Seine hervorragende Technik klingt ausgesprochen mühelos. [[Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow|Rachmaninow]] sah in ihm seinen künstlerischen Erben. <br />
<br />
Moiseiwitsch gelang es, sich mit dem Komponisten über die Bedeutung seiner Préludes zu unterhalten. So erhielt er wichtige Hinweise zur Interpretation des düsteren [[13 Préludes, op. 32 (Rachmaninow)|Prélude op. 32]] Nr. 10 in h-Moll, das auch für Rachmaninoff der Höhepunkt der Sammlung war. Der Komponist verwies dabei in einem längeren Gespräch auf das Motiv der „Rückkehr“ in die Heimat Russland. <br />
<br />
{{Zitat|In der Tiefe meines Herzens ist und bleibt Schumann mein Lieblingskomponist|Moiseiwitsch}}<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=119385872|LCCN=n/81/146642|VIAF=29718838}}<br />
<br />
{{DEFAULTSORT:Moiseiwitsch, Benno}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Ukrainer]]<br />
[[Kategorie:Brite]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1890]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1963]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Moiseiwitsch, Benno<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ukrainisch-britischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1890<br />
|GEBURTSORT=[[Odessa]], [[Russisches Kaiserreich]]<br />
|STERBEDATUM=9. April 1963<br />
|STERBEORT=[[London]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Shura_Cherkassky&diff=198495016Shura Cherkassky2020-04-05T10:02:30Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:1C62:B949:6331:8DA7 (Diskussion) auf die letzte Version von Alfred Kiefer zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Shura Cherkassy - Israel Philharmonic TLV1954.jpg|mini|Shura Cherkassky mit dem [[Israel Philharmonic Orchestra]] in [[Tel Aviv]] (1954)]]<br />
'''Shura Cherkassky''' ({{ruS|Александр Исаакович (Шура) Черкасский}}/''{{lang|ru-Latn|Alexander Isaakowitsch (Schura) Tscherkasski}}''; * [[7. Oktober]] [[1909]] in [[Odessa]]; † [[29. Dezember]] [[1995]] in [[London]]) war ein jüdischer Pianist aus Südrussland. Er kam als Kind in die USA und verbrachte die letzten 34 Jahre seines Lebens in London.<br />
<br />
== Leben ==<br />
Mit der Familie vor der [[Oktoberrevolution]] in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] geflohen, studierte Cherkassky am [[Curtis Institute of Music]] in [[Philadelphia]] bei [[Józef Hofmann]]. Sein [[Debüt]] hatte er mit 11 Jahren in [[Baltimore]]. Er ging schon mit 16 Jahren auf [[Tournee]]n. Er konzertierte mit der [[New York Symphony Society]] unter [[Walter Damrosch]] und spielte 1923 im [[Weißes Haus|Weißen Haus]]. 1928 machte er eine Konzertreise nach Australien und Neuseeland. Zu eigentlichem Weltruhm kam er erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Epigonen von [[Franz Liszt]] und [[Moritz Moszkowski]] nicht mehr den Ton angaben. 1946 zog er nach [[Kalifornien]]. Die im selben Jahr geschlossene Ehe mit der Litauerin ''Genia Ganz'' hielt nur zwei Jahre.<ref>[https://books.google.de/books?id=04kmizTHn4sC&pg=PA244&lpg=PA244&dq=Genia+Ganz&source=bl&ots=jlPxX0n0t7&sig=TiJjDoRsJLCqUrU2L9uNxMztAu0&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjr5daLzuXJAhUF1iwKHbQSCasQ6AEIPDAJ#v=onepage&q=Genia%20Ganz&f=false Elizabeth Carr: ''Shura Cherkassky – The Piano’s Last Czar'' (2006)]</ref> Ab 1961 lebte er in [[London]]. Die [[Sowjetunion]] bereiste er 1976, 1977 und 1987. Er gab viele Klavierabende in [[New York City|New Yorks]] jüdischem Kulturzentrum [[92nd Street Y]]. Es ehrte ihn 1986 mit der Stiftung des ''Shura Cherkassky Recital Award'' für begabte Nachwuchspianisten.<ref name="BC">[http://www.bach-cantatas.com/Bio/Cherkassky-Shura.htm Shura Cherkassky (Bach Cantatas)]</ref> Beigesetzt wurde er auf dem [[Highgate Cemetery]].<br />
<br />
Cherkasskys [[Repertoire]] reichte von [[Johann Sebastian Bach]] bis zu [[Charles Ives]], [[Paul Hindemith]], [[Luciano Berio]] und [[György Ligeti]]. Zu besonderer Entfaltung kam diese Vielseitigkeit in ''[[Bilder einer Ausstellung]]''.<ref name="BC" /> Zu seinem „80.“ (eigentlich 82.) Geburtstag spielte er 1991 in der [[Carnegie Hall]] Schumann, Chopin, Bach-Busoni und Tchaikovsky-Pabst.<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=nX7jarlAQMs Bach-Busoni (YouTube)]</ref><ref>[https://www.youtube.com/watch?v=yRqSGf2LGoU Tchaikovsky-Pabst (YouTube)]</ref><br />
Seit dem großen Hamburg-Erfolg mit [[Hans Schmidt-Isserstedt]] (November 1949) war er in Westdeutschland und Österreich bis zu seinem Lebensende sehr populär.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{DNB-Portal|121669564|TEXT=Werke von und über}}<br />
* {{Discogs}}<br />
* [http://www.independent.co.uk/news/people/obituary-shura-cherkassky-1527637.html OBITUARY: Shura Cherkassky (The Independent)]<br />
* [[:en:92nd Street Y|92nd Street Y]]<br />
* [http://www.shura-cherkassky.info/ Shura Cherkassky | Piano | a tribute to the legendary pianist: www.shura-cherkassky.info]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=121669564|LCCN=n/85/105950|VIAF=32182808}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Cherkassky, Shura}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1909]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1995]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
[[Kategorie:Russe]]<br />
[[Kategorie:Person (Kalifornien)]]<br />
[[Kategorie:Musiker (London)]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Cherkassky, Shura<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Schura Tscherkasski, Alexander Isaakowitsch<br />
|KURZBESCHREIBUNG=jüdischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1909<br />
|GEBURTSORT=[[Odessa]]<br />
|STERBEDATUM=29. Dezember 1995<br />
|STERBEORT=[[London]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rafa%C5%82_Blechacz&diff=198495015Rafał Blechacz2020-04-05T10:02:29Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:6477:546B:DF05:1F5F (Diskussion) auf die letzte Version von Rabanus Flavus zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Rafal Blechacz.jpg|mini|Rafał Blechacz]]<br />
'''Rafał Blechacz''' (* [[30. Juni]] [[1985]] in [[Nakło nad Notecią|Nakel]]) ist ein polnischer Pianist.<br />
<br />
== Leben ==<br />
Er begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspielen und besuchte mit acht Jahren die Staatliche [[Arthur Rubinstein|Artur-Rubinstein]]-Musikschule in [[Bydgoszcz]]. Im Mai 2007 schloss er sein Studium an der [[Feliks Nowowiejski]]-Musikakademie Bydgoszcz bei [[Katarzyna Popowa-Zydroń]] ab.<br />
<br />
Seit 1996 wurde er bei verschiedenen Musikwettbewerben ausgezeichnet. U.a. belegte er den 2. Platz beim Rubinstein-Gedächtniswettbewerb junger Pianisten in Bydgoszcz im Jahre 2002 sowie beim 5. Internationalen Pianistenwettbewerb in [[Hamamatsu]], [[Japan]], im Jahre 2003. 2004 gewann er den 4. Internationalen Klavierwettbewerb in [[Rabat]], [[Marokko]].<br />
Am 21. Oktober 2005 gewann Blechacz als erster Pole seit [[Krystian Zimerman]] 1975 den bedeutenden [[Chopin-Wettbewerb]] für Klavier in [[Warschau]], der in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal seit 1927 ausgetragen wurde. Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs wurde kein zweiter Preis vergeben, um den Abstand deutlich zu machen. Die sechs Besten bekommen sonst einen Preis. <br />
<br />
Seine Debüt-CD mit den 24 Préludes von [[Chopin]] erschien Ende November 2007 bei der [[Deutsche Grammophon|Deutschen Grammophon]] und wurde 2008 mit dem [[Echo Klassik]] ausgezeichnet. Seine zweite CD, erschienen Oktober 2008, steht unter dem Motto „Sonatas“ und beinhaltet jeweils eine Sonate von Haydn, Beethoven und Mozart. Nach dem überragenden Erfolg seiner ersten beiden Alben entschied er sich anlässlich des nahenden Chopin-Jahres (2010), Aufnahmen der beiden Klavierkonzerte Chopins als drittes Solo-Album zu veröffentlichen (September 2009). Das 2008 zum weltbesten Orchester gewählte [[Concertgebouw-Orchester]] Amsterdam unter Leitung von Jerzy Semkow begleitet ihn hierbei. Für diese Einspielung wurde Blechacz im Dezember 2010 ein Jahrespreis des Preises der deutschen Schallplattenkritik e.V. verliehen.<br />
<br />
2017 erschien eine CD mit Werken von [[Johann Sebastian Bach|Joh. Seb. Bach]], wo Blechaz für die [[Deutsche Grammophon]] das [[Italienisches Konzert|Italienische Konzert]] [[Bach-Werke-Verzeichnis|BWV]] 971, die [[Clavierübung|Partiten]] [[Clavierübung#Partita I B-Dur.2C BWV 825|Nr. 1 in B-Dur]] BWV 825 und [[Clavierübung#Partita III a-Moll.2C BWV 827|Nr. 3 in a-moll]] BWV 827, die Fantasie und Fuge a-moll BWV 944, die [[Clavierübung#Vier Duette.2C BWV 802.E2.80.93805|Vier Duette]] BWV 802-805 sowie den Choral über „[[Wohl mir, dass ich Jesum habe – Jesus bleibet meine Freude|Jesus bleibet meine Freude]]“ (aus: Kantate BWV 147) in der Bearbeitung von [[Myra Hess]] interpretierte. Die Einspielung wurde von [[Pianonews|PianoNEWS]] als »CD des Doppelmonats« ausgezeichnet.<ref>PianoNEWS, CD des Doppelmonats | Ausgabe 2/2017, März/April, Seite 96</ref><br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|Rafał Blechacz}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=135502438|LCCN=no/2006/55981|VIAF=32318832}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Blechacz, Rafal}}<br />
[[Kategorie:Musiker (Polen)]]<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger]]<br />
[[Kategorie:Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbes]]<br />
[[Kategorie:Gilmore Artist Award]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1985]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
[[Kategorie:Pole]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Blechacz, Rafał<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1985<br />
|GEBURTSORT=[[Nakło nad Notecią]], [[Polen]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Michel_B%C3%A9roff&diff=198495013Michel Béroff2020-04-05T10:02:27Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:90AA:E337:5EB1:A28B (Diskussion) auf die letzte Version von TaxonBot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Michel Béroff''' (* [[9. Mai]] [[1950]] in [[Épinal]]) ist ein [[Frankreich|französischer]] klassischer [[Pianist]] und [[Dirigent]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Michel Béroff studierte zunächst am [[Conservatoire de Nancy]], später dann am [[Conservatoire de Paris]] bei [[Yvonne Loriod]] und [[Pierre Sancan]]. 1967 gewann er den ersten Preis beim ''Internationalen Klavierwettbewerb Olivier Messiaen'' in [[Royan]].<ref name=":0">Eugene Chadbourne (All Music).</ref> <br />
<br />
Nach dem Abschluss im Jahr 1966 erwarb er sich „aufgrund seiner Begabung für Rhytmik und musikalische Farbgebung“<ref name=":2">Alain Pâris, 1997.</ref> einen Ruf als Interpret der Musik des zeitgenössischen französischen Komponisten [[Olivier Messiaen]], aber auch von [[Claude Debussy]], [[Béla Bartók]] und [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew]] sowie von [[Ludwig van Beethoven]] und [[Johannes Brahms]]. <br />
„Mit [[Augustin Dumay]] und [[Pierre Amoyal]] spielt(e) er Kammermusik.“<ref name=":2" /><br />
<br />
Eine „progressive Lähmung seiner rechten Hand“<ref name=":1" /> zwang ihn ab 1987, nur Stücke für die linke Hand aufzuführen. Der Komponist [[Franz Hummel]] hatte für die an nervlich bedingten Lähmungen der rechten Hand leidenden Pianisten Michel Béroff und [[Leon Fleisher]] ein Piano-Stück für „zwei linke Hände“ geschrieben, das 1990 in der Frankfurter Oper aufgeführt werden sollte.<ref>{{Internetquelle |autor=[[Klaus Umbach]] (Der Spiegel) |url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13493956.html |titel=Mit dem Pyjama auf den Fettstuhl (SPIEGEL-Redakteur Klaus Umbach über die Komponierwut des Neutöners Franz Hummel ) |werk= |hrsg= |datum=1989-07-10 |zugriff=2018-12-15 |sprache=}}.</ref> Béroff wendete sich in dieser Zeit dem Dirigieren zu.<ref name=":1" /> Nach einer vierjährigen Rehabilitation gab er wieder Rezitals und widmete sich wieder der Kammermusik.<ref name=":1" /><br />
<br />
1988 wurde er Professor für Klaviermusik an der [[Indiana University Bloomington]], ein Jahr später wechselte er als Lehrer an das Pariser Konservatorium.<ref name=":1">{{Internetquelle |autor=France musique |url=https://www.francemusique.fr/personne/michel-beroff |titel=Michel Béroff |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-12-06 |sprache=fr}}</ref> Von 1994 bis 1999 lehrte er auch an der Freiburger Musikhochschule.<ref>Harden, Willmes. 2008</ref><br />
<br />
Béroff wirkte auch als Juror bei internationalen Klavierwettbewerben mit wie beim [[Liste der Juroren der Tschaikowski-Wettbewerbe|Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb 2011]] in Moskau.<br />
<br />
== Veröffentlichungen ==<br />
Béroff veröffentlichte mehr als 75 Tonträger bei den Labels [[EMI Music]] und [[Warner Music Group|Warner Classics]].<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{Internetquelle |autor=Eugene Chadbourne (All Music) |url=https://www.allmusic.com/artist/michel-b%C3%A9roff-mn0001639844/biography |titel=Béroff, Michel |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-12-14 |sprache=en}}<br />
* {{Internetquelle |autor=Aryeh Oron (bach-cantatas) |url=http://www.bach-cantatas.com/Bio/Beroff-Michel.htm |titel=Michel Béroff |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-12-15 |sprache=en}}<br />
* {{discogs|1058540|Michel Béroff}}<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* {{Literatur |Autor=Alain Pâris |Titel= Klassische Musik im 20. Jahrhundert, Sänger, Dirigenten, Orchester, Chöre |TitelErg= Michel Béroff |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= dtv |Ort=München |Datum=1997 |Seiten=73 |ISBN=3-423-32501-1}}<br />
* {{Literatur |Autor=Ingo Harden, Gregor Willmes |Titel=PianistenProfile. 600 Pianisten: Ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen |TitelErg=Michel Béroff |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=1. |Verlag=Bärenreiter |Ort=Kassel |Datum=2008 |ISBN=978-3-7618-1616-5 |Seiten=77}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=123995108|LCCN=n/82/025095|NDL=|VIAF=95314391}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Beroff, Michel}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Dirigent]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Bloomington, Indiana)]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (CNSMD Paris)]]<br />
[[Kategorie:Franzose]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1950]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Béroff, Michel<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=französischer klassischer Pianist und Dirigent<br />
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1950<br />
|GEBURTSORT=[[Épinal]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Giovanni_Bellucci&diff=198495012Giovanni Bellucci2020-04-05T10:02:26Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:3D44:B30B:B954:337F (Diskussion) auf die letzte Version von APPERbot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Giovanni Bellucci''' (* [[31. August]] [[1965]] in [[Rom]]) ist ein italienischer [[Pianist]].<br />
<br />
== Bibliographie ==<br />
Giovanni Bellucci gilt als einer der bedeutendsten Interpreten der Klaviermusik: Diapason prämierte seine Aufnahme der von Franz Liszt transkribierten Opernarien [[Giuseppe Verdi]]s und [[Vincenzo Bellini]]s, indem es sie in die Reihe der ''Top 10'' der gesamten Aufzeichnungen des [[Liszt]]schen Werkes aufnahm. Diese von dem renommierten Kritiker Alain Lompech getroffene Auswahl teilte er mit berühmten Pianisten wie [[Martha Argerich]], [[Claudio Arrau]], Gyorgy Cziffra und [[Krystian Zimerman]]<ref name=Diapason>{{cite web|title=Diapason includes the Italian pianist Giovanni Bellucci in the top 10|url=http://amadeusonline.net/news.php?ID=1074253761|publisher=Amadeus| accessdate=2012-05-22}}</ref>.<br />
<br />
Das Prädikat bestätigte die einstimmigen Wertungen der größten Fachzeitschriften wie „Choc de l‘année“ der Classica Répertoire, „Choc“ der Le Monde de la Musique, „Editor’s choice“ der britischen , die 5 Sterne der italienischen Musica, die 5 Sterne des BBC Music Magazine, „Cd exceptionnel“ des Répertoire, “ffff” der Tèlérama<ref name=Télérama>{{cite web|last=Gilles|first=Macassar|title=Transcription pour piano de Franz Liszt. Giovanni Bellucci (piano) Symphonie fantastique|url=http://www.telerama.fr/musiques/transcription-pour-piano-de-franz-liszt-giovanni-bellucci-piano,16734.php|publisher=Télérama|accessdate=2012-05-22|offline=yes|archiveurl=https://web.archive.org/web/20131006073448/http://www.telerama.fr/musiques/transcription-pour-piano-de-franz-liszt-giovanni-bellucci-piano,16734.php|archivedate=2013-10-06|archivebot=2018-04-12 11:33:53 InternetArchiveBot}}</ref>, oder „Miglior Cd“ des Suono<ref name="Franz Liszt Les 19 Rhapsodies Hongroises">{{cite web|last=Umberto|first=Padrone|title=Franz Liszt Les 19 Rhapsodies Hongroises Giovanni Bellucci, pf.|url=http://www.suono.it/recensionidett.php?id=10689|publisher=Suono|accessdate=2012-05-22|archivebot=2019-04-14 00:04:59 InternetArchiveBot|offline=yes|archiveurl=https://archive.today/20130111225037/http://www.suono.it/recensionidett.php?id=10689|archivedate=2013-01-11}}</ref> usw.<br />
<br />
Es gibt keine zehn Pianisten seiner Art auf der Welt : er bringt uns das goldene Zeitalter des Klaviers zurück. So feierte Le Monde den Sieg Belluccis bei der World Piano Masters Competition von Monte Carlo (1996)<ref name="World Piano Masters Competition">{{cite web|title=Prizes and Awards|url=http://www.accademiapianistica.org/it/sezione_artistica/premi_e_riconoscimenti/%20Accademia%20pianistica%20in%20Imola|publisher=Accademia Pianistica Internazionale di Imola| accessdate=2012-05-22}}</ref>, am Höhepunkt einer langen Reihe von Auszeichnungen im Rahmen großer internationaler Wettbewerbe („Königin Elisabeth“ in Brüssel, „Prager Spring“, „Casella“ der RAI (italienischer Rundfunk), „C.Kahn“ in Paris, „Busoni“ und Preis „F.Liszt“).<br />
<br />
Accord-Universal hat soeben das Gesamtwerk der Ungarischen Rhapsodien von Liszt und die CD „Chopin Metamorphoses“ veröffentlicht<ref name="Chopin Métamorphoses">{{cite web|last=Umberto|first=Padrone|title=Chopin Métamorphoses Giovanni Bellucci, pf.|url=http://www.suono.it/recensionidett.php?id=10110|publisher=Suono|accessdate=2012-05-22|offline=yes|archiveurl=https://archive.is/20130111164607/http://www.suono.it/recensionidett.php?id=10110|archivedate=2013-01-11|archivebot=2018-04-12 11:33:53 InternetArchiveBot}}</ref>, wo Giovanni Bellucci einige Stücke als weltweite Première wie das Konzert Nr. 1 von Chopin/Tausig aufgeführt hat.<br />
<br />
== Diskographie ==<br />
* ''Beethoven Complete Piano Sonatas'' Vol. I, 2017, Brilliant Classics<br />
* ''Franz Liszt Les 19 Rhapsodies Hongroises – Rhapsodie Roumaine'', 2011, Accord Universal<br />
* ''Chopin Métamorphoses'', 2010, Accord Universal<br />
* ''Olivier Greif: Works'', 2010, Accord Universal<br />
* ''Rarities of Piano Music, from the Husum Festival, Works by Busoni'', 2010, Danacord<br />
* ''Franz Liszt: Paraphrases d'opéras de Bellini e Verdi'', 2009, Warner Classics<br />
* ''Beethoven Klaviersonaten und Symphonien'' Vol. I, 2009, Warner Classics<br />
* ''Beethoven Klaviersonaten und Symphonien'' Vol. II, 2009, Warner Classics<br />
* ''Beethoven Klaviersonaten und Symphonien'' Vol. III, 2009, Warner Classics<br />
* ''60 years of the International Competition Prague Spring'', 2008, Ceski Rozhlas<br />
* ''Hector Berlioz Symphonie Fantastique'' Piano transcription by Franz Liszt, 2006, Decca<br />
* ''Franz Liszt. Oeuvres pour piano et orchestre et pour piano solo'', 2006, Accord Universal<br />
* ''Rarities of Piano Music, from the Husum Festival, Works by Liszt and Gottschalk '', 2002, Danacord<br />
* ''Editor's choice. The 10 best CDs of the month'', 2000, Gramophone<br />
* ''Franz Liszt/Ferruccio Busoni: Fantaisie et fugue Ad nos ad salutarem undam – Beethoven Sonate n.29 Hammerklavier'', 1999, Assai<br />
* ''Tchaikowski Piano Concerto n.1'', 1995, RGIP<br />
* ''Concorso Opera Prima Philips'', 1991, Philips<br />
<br />
== Referenzen ==<br />
<references /><br />
<br />
== Quellen ==<br />
* [http://www.suono.it/recensionidett.php?id=10689 Umberto Padroni, "Franz Liszt Les 19 Rhapsodies Hongroises", ''Suono'', December 2011, Italian]<br />
* [http://www.suono.it/recensionidett.php?id=10110 Umberto Padroni, "Chopin Métamorphoses", ''Suono'', February 2011, Italian]<br />
* [http://www.classiquenews.com/ecouter/lire_chronique_cd.aspx?id=975 Carter Chris Humphray "Giovanni Bellucci, piano. Liszt: Paraphrases d'opéras", ''Classique News'', September 2009, French]<br />
* [http://www.musicalcriticism.com/recordings/cd-bellucci-beethoven1-0409.shtml Hugo Shirley, "Beethoven: Piano Sonatas and Symphonies, Giovanni Bellucci", ''Musical Criticism'', April 2009, English]<br />
* [http://www.telerama.fr/musiques/transcription-pour-piano-de-franz-liszt-giovanni-bellucci-piano,16734.php Gilles Macassar, "Transcription pour piano de Franz Liszt - Symphonie fantastique, Berlioz. Giovanni Bellucci (piano)", ''Télérama'', January 2007, French]<br />
* [http://www.smh.com.au/news/arts/come-all-ye-faithful-classical-music-in-review/2005/12/27/1135445562945.html?page=2 "Come all ye faithful: Classical music in review", ''The Sydney Morning Herald'', December 2005, English]<br />
* [http://amadeusonline.net/news.php?ID=1074253761 "Diapason includes the Italian pianist Giovanni Bellucci in the top 10", ''Amadeus'', January 2004, Italian]<br />
* [http://www.adnkronos.com/Archivio/AdnAgenzia/2004/01/12/Spettacolo/Musica/MUSICA-BELLUCCI-TRA-TOP-TEN-DEI-MIGLIORI-MUSICISTI-DEL-MONDO_110100.php "Music: Bellucci in the top 10 of the best worldwide musicians", ''Adnkronos'', 2004, Italian]<br />
* [http://www.gramophone.net/Issue/Page/January%202002/4/809367/Liszt+Bellini+and+Verdi+opera+paraphrases+Giovanni+Bellucci+Assai Richard Osborne "Editor's choice for Assai CD, Liszt Bellini and Verdi opera paraphrases Giovanni Bellucci", ''Gramophone'', 2002, English]<br />
* [{{Toter Link | inline=ja | date=2017-2-11|url=http://www.gramophone.net/Issue/Page/February%202000/96/755363/rkable+talent+Beethoven+%E2%80%A2+LisztBusoni+Beethoven+Piano+Sonata+No+29+in+B+flat,+%60Hammerklavier,+Op+106+LisztBusoni+Fantasia+and+Fugue,+Ad+nos,+ad+salutarem+undam,+S259}} Richard Osborne, "Not just another Hammerklavier recording", Gramophone, February 2000, English]<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.productions-sarfati.com/pages/artistes.php?niveau=2&cat=11&lang=2&page=157 Giovanni Bellucci website]<br />
* [http://sites.radiofrance.fr/francemusique/bio/fiche.php?numero=35180613 Biographical information- source Radio France]<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=PqiJoSZmCww Chopin Ballade n. 1 op. 23 - Giovanni Bellucci, piano - Montecarlo, Opéra Garnier, live recording - 1996]<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=bAvTVuu9f3s Chopin, Romance, from the Piano Concerto No. 1 op. 11 Giovanni Bellucci, pianist Orchestre National de Montpellier, Alain Altinoglu conductor]<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=VxP9Nk6Px_s F. Busoni - Indian Fantasy - Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI - Giovanni Bellucci, pianist - live recording - June 13th 2002]<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020515953|LCCN=no/2003/29014|VIAF=11990859}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Bellucci, Giovanni}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Italiener]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1965]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Bellucci, Giovanni<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=31. August 1965<br />
|GEBURTSORT=[[Rom]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=G%C3%A9za_Anda&diff=198495009Géza Anda2020-04-05T10:02:24Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:31F9:59A5:984B:706 (Diskussion) auf die letzte Version von Ineptias zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Géza Anda.jpg|mini|hochkant|Géza Anda (um 1965)]]<br />
[[Datei:Gedenktafel Anda Budapest.JPG|mini|hochkant|Gedenktafel für Géza Anda an seinem Budapester Geburtshaus]]<br />
<br />
'''Géza Anda''' [{{IPA|'geːzɒ 'ɒndɒ}}] (* [[19. November]] [[1921]] in [[Budapest]], [[Ungarn]]; † [[13. Juni]] [[1976]] in [[Zürich]], [[Schweiz]]) war ein Schweizer [[Pianist]] ungarischer Herkunft.<br />
<br />
== Leben und Karriere ==<br />
Der Sohn eines Schuldirektors wurde mit 13 Jahren in die [[Franz-Liszt-Musikakademie]] seiner Heimatstadt aufgenommen und zunächst von Imre Stefaniai und Imre Keeri-Szanto unterrichtet, bevor er der Klavierklasse von [[Ernst von Dohnányi]] zugeteilt wurde; zu seinen Kommilitonen zählten [[György Cziffra]] und [[György Sebők]]. Wegweisend wurden für Anda auch die Theorie- und Kammermusikkurse von [[Leó Weiner]]. Als 18-Jähriger gewann Anda den Franz-Liszt-Preis der Stadt Budapest, in den beiden darauffolgenden Jahren den Preis der Franz-Liszt-Gesellschaft; 1941 erhielt er sein Konzertdiplom. Der drohenden Einziehung als Soldat nach der Mobilmachung Ungarns im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konnte sich Anda durch ein staatliches Stipendium entziehen, das ihn an das [[Collegium Hungaricum Berlin|Collegium Hungaricum]] in [[Berlin]] führte. In den Jahren 1941/42 war Anda bereits ein gefragter Solist bei Auftritten im Deutschen Reich, in den besetzten [[Niederlande]]n, in der Schweiz und Ungarn. 1942 spielte er in Budapest erstmals öffentlich das [[2. Klavierkonzert (Brahms)|2. Klavierkonzert]] von [[Johannes Brahms|Brahms]] unter [[Willem Mengelberg]]; im selben Jahr folgten erste Aufnahmen in Berlin bei der [[Polydor]]. 1943 kehrte Anda von einer dreimonatigen Tournee, die u.&nbsp;a. Engagements in der Schweiz vorsah, nicht nach Berlin zurück; er lebte zunächst in [[Genf]] und ließ sich nach dem Krieg dauerhaft in Zürich nieder. Wichtige Prägungen empfing er 1947/48 in Paris: hier lernte er den Musikphilosophen und Berater [[Igor Strawinsky]]s, Pierre Souvtchinsky (1892–1985), kennen und schloss mit [[Pierre Boulez]] eine lebenslange Freundschaft. 1953 heiratete Anda Helene Winterstein-Bosshard, die sein Management übernahm; zwei Jahre später erwarb er das Schweizer Bürgerrecht.<br />
<br />
Zwischen 1952 und 1974 war Anda jährlich auf den [[Salzburger Festspiele]]n, zu deren am häufigsten engagierten Solisten er gehörte, mit Recitals und in Orchesterkonzerten zu hören. Ab 1955 absolvierte er insgesamt 17 Tourneen in den [[USA]], wo er in den großen Konzertzentren auftrat, sowie in [[Kanada]]; außerdem konzertierte Anda in [[Japan]] und [[Südafrika]]. In Europa trat er regelmäßig in Dänemark, Frankreich, Holland, Italien, Österreich, Schweden und vor allem in Großbritannien auf; eine langjährige Freundschaft pflegte Anda dort mit dem britischen Pianisten [[Clifford Curzon|Sir Clifford Curzon]]. In seiner Heimatstadt Budapest spielte Anda nach seiner Emigration nur noch zweimal, 1964 und 1973. Andas letzter öffentlicher Auftritt fand am 1. Juni 1976 in [[Innsbruck]] mit dem [[Forellenquintett]] von [[Franz Schubert]] statt, das er zusammen mit dem Innsbrucker Streichquartett aufführte.<br />
<br />
Im Jahr 1964 heiratete Anda in zweiter Ehe die Unternehmerin [[Hortense Anda-Bührle|Hortense Bührle]] (1926–2014); 1969 wurde der Sohn Gratian geboren. Anda verstarb an den Folgen eines 1975 diagnostizierten und zunächst erfolgreich operierten [[Speiseröhrenkrebs]]. An seinem Elternhaus in der Tarcsay Vilmos utca 19 (12. Bezirk) befindet sich seit November 2013 eine Gedenkplakette.<br />
<br />
== Auszeichnungen ==<br />
Anda erhielt mehrfach für seine Einspielungen den begehrten [[Grand Prix du Disque]], erstmals bereits 1948 für seine Pariser Einspielung dreier Intermezzi von Brahms; 1971 wurde seine Gesamtaufnahme aller Klavierkonzerte von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] mit der [[Wiener Flötenuhr]] ausgezeichnet. 1965 verlieh ihm der französische Kultusminister den Titel eines [[Ordre des Arts et des Lettres|Chevalier de l’ordre des arts et des lettres]]. 1969 wurde Anda zum Ehrenmitglied („Honorary Member“) der [[London]]er [[Royal Academy of Music]] gewählt und 1973 vom österreichischen Unterrichtsministerium zum Honorarprofessor ernannt.<br />
<br />
== Pädagogisches Wirken und Schüler ==<br />
Seit 1952 als Dozent bei den Salzburger Sommerkursen tätig, übernahm Anda 1960 die Meisterkurse seines Mentors [[Edwin Fischer]] in [[Luzern]], die er später im [[Muraltengut]] Zürich fortsetzte. Sein Assistent war der dänische Pianist und Komponist Egil Harder (1917–1997), den Anda bereits in seiner Berliner Zeit kennengelernt hatte. Zu Andas Meisterschülern zählen die Pianisten und Pianistinnen Daniel Adni, [[László Gyimesi (Pianist)|László Gyimesi]], Benedikt Koehlen, [[Peter Lang (Pianist)|Peter Lang]], Traute Murtfeld, Georges Pludermacher, [[Zsuzsanna Sirokay]], [[Sontraud Speidel]], [[Michael Studer]], Edith Thauer und [[Dinorah Varsi]].<br />
<br />
Anda gehörte außerdem der Jury des [[Internationaler Clara-Haskil-Klavierwettbewerb|Internationalen Clara-Haskil-Klavierwettbewerbs]] und des Internationalen Klavierwettbewerbs [[Leeds]] an.<br />
<br />
== Künstlerische Auffassung und Repertoire. Zusammenarbeit mit Dirigenten ==<br />
Von [[Wilhelm Furtwängler]], unter dem er im Januar 1943 in der Alten Berliner Philharmonie mit den ''Variations symphoniques'' von [[César Franck]] debütierte, als „Troubadour des Klaviers“ bezeichnet, ging es Anda unter dem Einfluss seines Lehrers Dohnányi um das Spannungsverhältnis von Ausführung und [[Interpretation]]: der umfassenden analytischen und intellektuellen Auseinandersetzung mit dem Notentext (dessen souveräne, jedoch nicht perfektionistische manuelle Beherrschung für Anda eine bloße Voraussetzung war) steht die subjektive Imaginationsfähigkeit des Interpreten gegenüber; durch die genaue Kontrolle und lebendige Nuancierung von Phrasierung, Klangfarbe, Anschlag, Tempo und Dynamik soll er die poetische Essenz des jeweiligen Werkes verdeutlichen, zugleich aber einen spontan anmutenden Erzählduktus erzielen. Zu seinen Vorbildern zählte Anda daher so gegensätzliche Pianisten wie [[Wilhelm Backhaus]] und [[Alfred Cortot]], die beide Seiten dieses Spannungsverhältnisses modellhaft für ihn repräsentierten. Als Dirigent und in Personalunion Solist der Klavierkonzerte Mozarts (siehe weiter unten) war es Anda vor allem wichtig, dass die Musiker lernten, einander zuzuhören. Diese Grundlagen und ihre Konsequenzen für den Beruf des Pianisten standen im Mittelpunkt seines Unterrichts. Als Umriss einer Interpretationslehre Andas kann eine Reihe schriftlicher Aufzeichnungen gelten, die in Auszügen veröffentlicht wurden (Schmidt 1991, s. Literatur).<br />
<br />
Berühmt wurde Géza Anda durch den Einsatz für die [[Komposition (Musik)|Kompositionen]] seines Landsmannes [[Béla Bartók]]. Insbesondere dem 2. Klavierkonzert (1930/31) verhalf er durch eine Aufführung auf dem Weltmusiktag Salzburg 1952 der [[Internationale Gesellschaft für Neue Musik|Internationalen Gesellschaft für Neue Musik]] zum Durchbruch; im Lauf seiner Karriere führte er es über 300-mal auf. Ebenso intensiv widmete sich Anda der Erarbeitung von Solowerken und Konzerten des klassisch-romantischen Repertoires ([[Ludwig van Beethoven|Beethoven]], [[Frédéric Chopin|Chopin]], [[Franz Liszt|Liszt]], [[Robert Schumann|Schumann]], Brahms, [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski|Tschaikowsky]] und [[Sergej Rachmaninow|Rachmaninow]]), die er von 1953 bis 1958 für das Label [[EMI|Columbia]] unter dem Produzenten [[Walter Legge]] aufnahm. Zu Andas frühem Repertoire gehörten auch Werke von [[Johann Sebastian Bach|J.&nbsp;S. Bach]] und [[Domenico Scarlatti|Scarlatti]] sowie einige Klaviersonaten Mozarts, darunter die für das Label [[Telefunken]] 1951 eingespielte [[Klaviersonate Nr. 18 (Mozart)|Sonate Nr. 18 D-Dur KV 576]]. Bei mehreren westdeutschen Rundfunkanstalten spielte er Werke von [[Joseph Haydn|Haydn]], [[Maurice Ravel|Ravel]] sowie – als einziges zeitgenössisches Werk – die Klaviersonate seines Freundes [[Rolf Liebermann]] ein. Für den Westdeutschen Rundfunk nahm er 1953 zwei Kammermusik-Werke von Bartók auf, die [[Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug]] mit [[Georg Solti|Sir Georg Solti]] und den Schlagzeugern Karl Peinkofer und Ludwig Porth sowie die [[Kontraste für Violine, Klarinette und Klavier]] mit [[Tibor Varga]] und dem Klarinettisten Paul Blöcher.<br />
<br />
Nach Abschluss eines Exklusiv-Vertrags bei der [[Deutsche Grammophon|Deutschen Grammophon]] im Jahr 1959 nahm Anda zunächst alle drei Klavierkonzerte und die Rhapsodie für Klavier und Orchester op. 1 von Bartók mit seinem langjährigen Partner [[Ferenc Fricsay]] und dem [[RSO Berlin]] auf; diese Interpretationen besitzen bis heute Referenzcharakter. Es folgten anschließend Aufnahmen weiterer Hauptwerke Beethovens, Brahms’, Chopins und vor allem Schumanns. Einen besonderen Platz in Andas Diskographie nimmt die 1964 entstandene Einspielung von Schuberts letzter [[Klaviersonaten Nr. 19 bis 21 (Schubert)|Klaviersonate Nr. 21 B-Dur D 960]] ein.<br />
<br />
Außer mit Fricsay arbeitete Anda, der bei seinen Konzerten mit der [[Camerata Academica]] des [[Mozarteum]]s [[Salzburg]] und dem [[English Chamber Orchestra]] auch klassische Symphonien dirigierte, mit zahlreichen großen Dirigenten verschiedener Generationen zusammen, so mit [[Claudio Abbado]], [[Ernest Ansermet]], Sir [[John Barbirolli]], [[Karl Böhm]], [[Pierre Boulez]], [[Ernest Bour]], [[Bernard Haitink]], [[Eugen Jochum]], [[Herbert von Karajan]], [[Joseph Keilberth]], [[István Kertész]], [[Otto Klemperer]], [[Rafael Kubelík]], [[Ferdinand Leitner]], [[Erich Leinsdorf]], [[Fritz Reiner]], [[Hans Rosbaud]], [[Malcolm Sargent|Sir Malcolm Sargent]], [[Carl Schuricht]], Georg Solti und [[George Szell]].<br />
<br />
== Der Mozart-Interpret. Letzte Aufnahmen und Pläne ==<br />
Bereits ab Mitte der 1950er Jahre setzte Anda einzelne Klavierkonzerte von Mozart auf seine Konzertprogramme; ermutigt wurde er durch [[Bernhard Paumgartner]] und [[Clara Haskil]], deren bevorzugter Duo-Partner er in Mozarts [[10. Konzert für zwei Klaviere (Mozart)|Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365]] war. Als weltweit erster Pianist begann Anda dann 1961 mit einer Schallplatten-Einspielung sämtlicher 25 Solokonzerte (einschließlich der frühen [[Pasticcio (Musik)|Pasticci]]) mit der Camerata Academica Salzburg, die er 1970 abschloss. (Die 1965/66 in Wien realisierte Gesamtaufnahme der Konzerte durch [[Lili Kraus]], die nicht selbst dirigierte, erschien 1967.) Dem Vorbild Fischers folgend, dirigierte Anda vom Flügel aus, ohne sich jedoch einer streng historischen Aufführungspraxis anzuschließen; für 16 Konzerte schrieb und veröffentlichte er eigene Kadenzen. Weltweite Popularität erlangte Andas Interpretation des langsamen Satzes aus dem [[21. Klavierkonzert (Mozart)|Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467]] als Filmmusik in dem schwedischen Film [[Das Ende einer großen Liebe|Elvira Madigan]] (1967).<br />
<br />
Andas letzte Schallplattenprojekte galten ebenfalls Mozart (Klavierkonzerte Nr. 20 und 21 im Mai 1973 als Solist und Dirigent mit den [[Wiener Symphoniker]]n) sowie Chopin (Sämtliche Walzer, Dezember 1975 in der [[Herrenhaus Correns|Siemensvilla]] in Berlin-Lankwitz). Diese Aufnahmen entstanden für das Label [[Ariola|Eurodisc]] und wurden von [[Hans Richard Stracke]] (1933–2010) produziert. Andas Pläne einer Gesamtaufnahme des Klavierwerks von Brahms (einschließlich des [[1. Klavierkonzert (Brahms)|Ersten Klavierkonzerts op. 15]] mit Karajan und den Berliner Philharmonikern) bei der DGG blieben unrealisiert.<br />
<br />
== Nachwirkung und diskographisches Erbe ==<br />
1979 gründete Hortense Anda-Bührle die Géza Anda-Stiftung und rief den seitdem alle drei Jahre stattfindenden [[Concours Géza Anda]] ins Leben, der sich als einer der anspruchsvollsten und angesehensten Klavierwettbewerbe der Gegenwart etabliert hat. Seit 2009 wird der Wettbewerb durch die in Kooperation mit renommierten Musik-Institutionen stattfindenden ''Géza Anda-Klaviertage'' ergänzt, die als Verbindung von Meisterkursen und Konzerten mit Preisträgern des Concours und einem musikwissenschaftlichen Rahmenprogramm das pädagogische und künstlerische Ethos Andas an die junge Pianisten-Generation weitergeben. Nach der Eröffnung 2009 in [[Münster]] wurden die Klaviertage 2010 an der Berliner [[Universität der Künste Berlin|Universität der Künste]] sowie 2013 und 2016 an der [[Franz-Liszt-Musikakademie]] Budapest ausgetragen. Die Klavierwoche des Schweizer Musik-[[Festival Musikdorf Ernen|Festivals Musikdorf Ernen]] ([[Kanton Wallis|Wallis]]) wird überwiegend von Preisträgern des Concours bestritten. 2017 fanden erstmals im Rahmen des von dem Geiger und Dirigenten [[Sándor Végh]] gegründeten Musik-Festivals in der ligurischen Stadt [[Cervo (Ligurien)|Cervo]] die ''Giornate Géza Anda'' statt, die ebenfalls von Anda-Preisträgern gestaltet werden und deren künstlerischer Leiter der italienische Pianist und 1. Preisträger des Concours Géza Anda 1994 [[Pietro De Maria]] ist.<br />
<br />
Die überwiegende Zahl der Schallplatten-Einspielungen Géza Andas, eine Reihe seiner aufgezeichneten Konzertauftritte bei den Salzburger Festspielen sowie zahlreiche Rundfunkaufnahmen liegen inzwischen auf CD als Wieder- bzw. Erstveröffentlichung vor und sind in der Online-Diskographie (siehe Weblinks) nachgewiesen. Mitschnitte von Andas Unterricht im Muraltengut veröffentlichte die Anda-Stiftung 1977 auf Schallplatte.<br />
<br />
== Publikationen ==<br />
* ''Kadenzen zu Klavierkonzerten von W. A. Mozart'' (Kadenzen zu KV 37, 39, 41, 175, 238, 246, 271, 413, 456, 466, 467, 482, 491, 503, 537 und 595). Bote & Bock, Berlin 1973.<br />
<br />
== Filme ==<br />
* ''Der Concours Géza Anda – Erbe eines Pianisten''. Jörg Lohner / nmz media (Deutschland 2011).<ref>[http://www.gezaanda.ch/index.php?site=video ''Concours Géza Anda'']</ref><br />
* ''Géza Anda – Künstler und Mensch''. Peter Reichenbach (Schweiz 1979).<ref>[http://www.srf.ch/kultur/musik/er-wollte-nicht-mit-pierre-boulez-spielen-der-pianist-geza-anda ''Er wollte nicht mit Pierre Boulez spielen: der Pianist Géza Anda'']</ref><br />
* ''Géza Anda – Pianist, Dirigent, Pädagoge. Ein Arbeitsbericht''. Richard Leacock und Rolf Liebermann (Schweiz 1966).<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=P6QsxocMinAsite=video ''Géza Anda Documentary: Pianist, Conductor, Teacher'']</ref><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Robert Christian Bachmann: ''Grosse Interpreten im Gespräch,'' Hallwag, Bern 1976. Reprint: dtv, München 1978.<br />
* {{HLS|20530|''Anda, Géza''|Autor= Andres Briner}}<br />
* ''Géza Anda.'' Beiträge von [[Martin Meyer (Publizist)|Martin Meyer]] und Wolfgang Rathert; Interviews mit [[András Schiff]], [[Jonathan Nott]] und Hortense Anda-Bührle; Porträts der Preisträger Pietro De Maria, Dénés Varjon, [[Alexei Wolodin|Alexei Volodin]], Hisako Kawamura, Hüseyin Sermet, [[Henri Sigfridsson]], Jinsang Lee und Konstantin Scherbakow. Sonderedition der Zeitschrift ''[[Du (Zeitschrift)|Du]]'' zum 90. Geburtstag Andas als Beilage zum Heft 71/2011, ISBN 978-3-905931-17-4.<br />
* ''Géza Anda. Ein Erinnerungsbild.'' Beiträge unter anderem von Karl Schumann, Max Haindl-König und Egil Harder. Artemis, Zürich 1977.<br />
* [[Joachim Kaiser]]: ''Große Pianisten der Gegenwart.'' Rütten und Loening, München 1965. Vierte, erweiterte Auflage: Piper, München 1978.<br />
* [[Wolfgang Rathert]]: ''Der Interpret Géza Anda.'' In: Alain Steffen: ''„… und auf einmal kann ich fliegen.“ Interviews mit Musikern II.'' Rombach, Freiburg i.&nbsp;B. 2014, ISBN 978-3-7930-9772-3, S. 91–97.<br />
* Hans Christian Schmidt: ''Géza Anda. „… Sechzehntel sind auch Musik.“ Dokumente seines Lebens.'' Artemis, Zürich 1991.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.gezaanda.ch Homepage der Géza Anda-Stiftung Zürich]<br />
* {{Helveticat}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=118502743|LCCN=n/82/164740|VIAF=54331541}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Anda, Geza}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Musiker (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Musiker (Schweiz)]]<br />
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]<br />
[[Kategorie:Ungar]]<br />
[[Kategorie:Schweizer]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1921]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1976]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Anda, Géza<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ungarisch-schweizerischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=19. November 1921<br />
|GEBURTSORT=[[Budapest]]<br />
|STERBEDATUM=13. Juni 1976<br />
|STERBEORT=[[Zürich]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Eugen_d%E2%80%99Albert&diff=198495004Eugen d’Albert2020-04-05T10:02:18Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:8C39:D15C:3304:4135 (Diskussion) auf die letzte Version von HarWie zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Eugen d'Albert (1900).jpg|mini|hochkant|Eugen d’Albert (1900)]]<br />
'''Eugène Francis Charles d’Albert''', kurz ''Eugen d’Albert'' (* [[10. April]] [[1864]] in [[Glasgow]]; † [[3. März]] [[1932]] in [[Riga]]) war ein britisch-schweizerischer [[Komponist]] und [[Pianist]] französisch-englischer Abstammung.<br />
<br />
== Leben ==<br />
[[Datei:Eugen d'Albert im Aufnahmesalon Hupfeld für das Meisterspiel-Klavier DEA, 1909.jpg|mini|Eugen d’Albert im Aufnahmesalon Hupfeld für das Meisterspiel-Klavier DEA, Leipzig 1909]]<br />
[[Datei:Polonaise in A-flat major, Op. 53 played by Eugen d'Albert.oga|mini|d’Albert spielt Chopin: Polonaise As-Dur op. 53 (historische [[Welte-Mignon]]-Aufnahme von 1905)]]<br />
[[Datei:Hotel Hauffe d'Albert.jpg|mini|Autograph von d’Albert vom 29. Oktober 1900]]<br />
[[Datei:Villa Teresa Coswig.jpg|mini|Villa Teresa in Kötitz (Coswig)]]<br />
D’Albert war der Sohn des [[Ballett]]komponisten [[Charles d’Albert]] (1809–1886), der in Deutschland als Sohn eines französischen Vaters und einer englischen Mutter geboren worden war. Unter seinen Vorfahren befinden sich die italienischen Komponisten [[Giuseppe Matteo Alberti]] (1685–1751) und [[Domenico Alberti]] (um 1710–1740). Eugen D’Albert besaß bis 1918 die [[britische Staatsbürgerschaft]] und nahm dann die schweizerische an.<ref>[http://www.musikmph.de/musical_scores/vorworte/832.html musikmph.de]{{Toter Link|url=http://www.musikmph.de/musical_scores/vorworte/832.html |date=2019-04 |archivebot=2019-04-09 15:03:31 InternetArchiveBot }}</ref> Zeitweise lebte er in [[Lugano]].<ref>[[Volker Michels]] (Hrsg.): ''Hermann Hesse: Musik. Betrachtungen, Gedichte, Rezensionen und Briefe.'' Mit einem Essay von [[Hermann Kasack]] (''Hermann Hesses Verhältnis zur Musik''). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976; erweiterte Auflage ebenda 1986, ISBN 3-518-37717-5, S. 204-</ref> Er fühlte sich jedoch Deutschland verbunden, beherrschte die deutsche Sprache, vertonte ausschließlich deutsche Texte und bevorzugte die deutsche Form seines Vornamens.<br />
<br />
Er erhielt Musikunterricht von seinem Vater, kam mit zehn Jahren an die New Music School in [[London]] und war dort [[Klavier]]schüler von [[Ernst Pauer (Musiker)|Ernst Pauer]], der von den pianistischen Fähigkeiten dieses Schülers beeindruckt war.<br />
<br />
1881 lernte d’Albert [[Franz Liszt]] kennen, dessen Schüler er in [[Weimar]] wurde. Zahlreiche Konzertreisen schlossen sich an diese Ausbildung an, und d’Albert wurde besonders als Interpret der Werke [[Johann Sebastian Bach]]s und [[Ludwig van Beethoven]]s berühmt. Sein Interpretationsstil wurzelte noch ganz in der [[Virtuose]]ntradition des 19. Jahrhunderts. Das gilt auch für seine Bach-Bearbeitungen.<br />
<br />
1884 ließ er sich mit seiner ersten Frau Luise geborene Salingré in [[Eisenach]] nieder, wo ihr Sohn Wolfgang geboren wurde. Mit 22 Jahren (1886/87) ließ sich d’Albert auf seinem Grundstück (Bornstraße 9) ein exzentrisches Gartenhaus –&nbsp;die Villa d’Albert&nbsp;– errichten. Das gemeinsam mit dem Coburger Architekten [[Julius Martinet]] unter Einfluss der [[Hannoversche Architekturschule|Hannoverschen Schule]] erstellte Turmhaus, bestehend aus nur drei übereinander angeordneten prachtvollen, durch Wendeltreppe miteinander verbundenen Zimmern, nutzte er für das ungestörte Komponieren, etwa an der Oper ''[[Der Rubin (Oper)|Der Rubin]]''.<ref>Landmann, Wolter, Zlotowicz: ''Villen in Eisenach.'' Weimar 1997, S. 184–189 (Stefan Wolter).</ref><br />
<br />
{{Zitat<br />
|Text=In seiner Jugend hat er wallendes Haar und trägt meist eine eng anliegende Hose aus grünem Jägerstoff. Er ist begeisterter Dreiradfahrer. Nur vegetarisches Essen nimmt der Gesundheitsbewusste zu sich. Gern genießt er ein Gläschen Wein. In der Stadt wird er selten gesehen, denn eine engere Beziehung unterhält der schüchterne d’Albert nur mit Oberbürgermeister [[Georg von Eucken-Addenhausen|Dr. Georg Eucken]]. Er ist romantisch und träumerisch veranlagt, was sich nicht zuletzt am Bau des Gartenhauses zeigt…<br />
|ref=<ref>Landmann/Wolter/Zlotowicz: ''Villen in Eisenach.'' Weimar 1997, S. 186 (Stefan Wolter nach dem Zeitzeugen Oskar Schumm, Oberlehrer in Eisenach).</ref><br />
}}<br />
<br />
Die ersten eigenen Kompositionen erschienen in dieser Zeit, darunter die Klavier[[Suite (Musik)|suite]] d-[[Moll]] op. 1 (1883), sein erstes Klavierkonzert (1884), die [[Sinfonie]] F-[[Dur]] (1886) und das erste [[Streichquartett]] (1887). In dieser Zeit galt d’Albert als der bedeutendste Pianist der Gegenwart.<ref name="Spemann">[[Wilhelm Spemann]]: ''Spemanns goldenes Buch der Musik''. W. Spemann, Berlin und Stuttgart 1916, S. 625</ref> Regelmäßig trat er als Gastdozent und Solist bei Konzerten im Berliner [[Klindworth-Scharwenka-Konservatorium]] auf. Noch nach seinem Wegzug von Eisenach 1889 kam er auch nach Eisenach zu Konzerten, wobei die Eisenacher Tagespost 1914 die „Zauberhände eines Begnadeten“ rühmte.<br />
<br />
1893 wandte sich d’Albert mit dem [[Chor (Musik)|Chorwerk]] ''Der Mensch und das Leben'' nach [[Otto Ludwig]] erstmals der [[Vokalmusik]] zu. Im selben Jahr wurde seine erste [[Oper]] ''Der Rubin'' nach [[Friedrich Hebbel]] uraufgeführt. Wie ihre Nachfolger ''Ghismonda'' (1895) und ''Gernot'' (1897) stand sie unter dem Einfluss [[Richard Wagner]]s. Der heitere Einakter ''[[Die Abreise]]'' (1898) zeigte bereits eine eigene musikalische Sprache, doch der Durchbruch als Opernkomponist gelang erst mit ''[[Tiefland (Oper)|Tiefland]]'' (1903), seiner meistgespielten Oper. Mit diesem Werk schuf d’Albert eine deutsche Variante des italienischen [[Verismus]], die auch sein weiteres Opernschaffen bestimmte.<br />
<br />
D’Albert schrieb 21 Opern und vernachlässigte für diese Arbeit mehr und mehr sein Klavierspiel, doch konnte er den ''Tiefland''-Erfolg nicht wiederholen. Unter den späteren Werken ragen ''[[Die toten Augen]]'' (1916) und ''Der Golem'' (1926) heraus.<br />
<br />
D’Albert war sechsmal verheiratet, unter anderem mit der Sängerin [[Hermine Finck]] und der Pianistin und Komponistin [[Teresa Carreño]], mit der er 1891 bis 1895 in der ''Villa Teresa'' in [[Kötitz]], (heute Stadtteil von [[Coswig (Sachsen)|Coswig]]) bei [[Dresden]] lebte. Für die Scheidung von seiner sechsten Frau reiste d’Albert aus rechtlichen Gründen nach Riga, wo er 1932 starb. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von [[Morcote]] (Schweiz).<br />
[[Datei:GrabAlbert.jpg|mini|Grab von d’Albert auf dem Friedhof von Morcote]]<br />
<br />
== Werke ==<br />
=== Opern ===<br />
* ''[[Der Rubin (Oper)|Der Rubin]]'', Oper 2 Akte. Libretto: E. d’Albert, nach [[Friedrich Hebbel]].<br />
** Uraufführung: 12. Oktober 1893 Karlsruhe, Hoftheater<br />
* ''[[Ghismonda]]'', Oper 3 Akte. Libretto: E. d’Albert, nach [[Karl Immermann]] ''Die Opfer des Schweigens''.<br />
** Uraufführung: 28. November 1895 Dresden, Hoftheater<br />
* ''[[Gernot (Oper)|Gernot]]'', Oper 3 Akte. Libretto: Gustav Kastropp.<br />
** Uraufführung: 11. April 1897 Mannheim, Hoftheater<br />
* ''[[Die Abreise]]'', Musikalisches Lustspiel 1 Akt (50 Min.). Libretto: Ferdinand Graf von Sporck, nach [[August Ernst von Steigentesch]].<br />
** Uraufführung: 28. Oktober 1898 Frankfurt, Opernhaus. Holländisch: Februar 1902 Amsterdam. Kroatisch: 29. Oktober 1915 Zagreb. Englisch: 3. September 1925 London. Französisch: 7. November 1932 Brüssel<br />
* ''[[Kain (Oper)|Kain]]'', Oper 1 Akt. Libretto: [[Heinrich Bulthaupt]].<br />
** Uraufführung: 17. Februar 1900 Berlin, Königl. Opernhaus<br />
* ''[[Der Improvisator (Oper)|Der Improvisator]]'', Oper 3 Akte. Gustav Kastropp, nach [[Victor Hugo]] ''Angelo, der Tyrann von Padua''.<br />
** Uraufführung: 26. Februar 1902 Berlin, Königl. Opernhaus<br />
* ''[[Tiefland (Oper)|Tiefland]]'', Musikdrama 2 Akte und Prolog (135 Min.). Libretto: [[Rudolf Lothar]], nach [[Àngel Guimerà]] ''Terra baixa''.<br />
** Uraufführung: 15. November 1903 Prag, Neues Deutsches Theater. Flämisch: 1. Dezember 1906 Antwerpen. Schwedisch: 9. Oktober 1908 Stockholm. Ungarisch: 17. November 1908 Budapest. Slowenisch: 1909 Ljubljana. Dänisch: 21. Oktober 1909 Kopenhagen. Italienisch: 18. Januar 1910 Barcelona. Englisch: 5. Oktober 1910 London. Kroatisch: 18. November 1910 Zagreb. Polnisch: März 1911 Warschau. Französisch: 21. März 1911 Nizza. Norwegisch: 12. Dezember 1913 Oslo. Russisch: 14. Dezember 1915 Petrograd. Lettisch: 2. November 1920 Riga. Rumänisch: 1924 Clausenburg.<br />
* ''[[Flauto solo]]'', Musikalisches Lustspiel 1 Akt (60 Min.). Libretto: [[Hans von Wolzogen (Schriftsteller)|Hans von Wolzogen]].<br />
** Uraufführung: 12. November 1905 Prag, Neues Deutsches Theater<br />
* ''[[Tragaldabas]], der geborgte Ehemann'', komische Oper 4 Akte. Libretto: Rudolf Lothar, nach Auguste Vacquerie.<br />
** Uraufführung: 3. Dezember 1907 Hamburg, Stadttheater<br />
* ''[[Izeÿl]]'', Oper 3 Akte. Libretto: [[Rudolf Lothar]], nach Paul Armand Silvestre und Eugène Morand.<br />
** Uraufführung: 6. November 1909 Hamburg, Stadttheater<br />
* ''[[Die verschenkte Frau]]'', Oper 3 Akte. Libretto: Rudolf Lothar, nach E. Antony.<br />
** Uraufführung: 6. Februar 1912 Wien, Hofoper<br />
* ''[[Liebesketten]]'', Oper 3 Akte. Libretto: Rudolf Lothar nach [[Àngel Guimerà]] ''La hija del mar''.<br />
** Uraufführung: 12. November 1912 Wien, [[Volksoper Wien]]. Neufassung: 8. März 1918 Berlin, Dt. Opernhaus<br />
* ''[[Die toten Augen]]'', eine Bühnendichtung 1 Akt und Prolog (120 Min.). Libretto: [[Hanns Heinz Ewers]] und [[Marc Henry]], nach Marc Henry ''Les yeux morts''. Komponiert 1912/13.<br />
** Uraufführung: 5. März 1916 Dresden, Hofoper. Dänisch: 17. März 1918 Kopenhagen. Schwedisch: 27. September 1920 Stockholm. Polnisch: Herbst 1920 Warschau. Ungarisch: 12. November 1921 Budapest.<br />
* ''[[Der Stier von Olivera (Oper)|Der Stier von Olivera]]'', Oper 3 Akte. Libretto: [[Richard Batka]], nach [[Heinrich Lilienfein]].<br />
** Uraufführung: 10. März 1918 Leipzig, Stadttheater<br />
* ''[[Revolutionshochzeit (Oper)|Revolutionshochzeit]]'', Oper 3 Akte. Libretto: Ferdinand Lion, nach [[Sophus Michaëlis]].<br />
** Uraufführung: 26. Oktober 1919 Leipzig, Neues Stadttheater<br />
* ''[[Scirocco (Oper)|Scirocco]]'', Oper 3 Akte. Libretto: [[Karl Michael von Levetzow]] und Leo Feld.<br />
** Uraufführung: 16. Mai 1921 Darmstadt, Landestheater<br />
* ''Mareike von [[Nymwegen]]'', Legendenspiel 3 Akte. Libretto: Herbert Alberti.<br />
** Uraufführung: 31. Oktober 1923 Hamburg, Stadttheater<br />
* ''[[Der Golem (Oper)|Der Golem]]'', Musikdrama 3 Akte (120 Min.). Libretto: Ferdinand Lion, nach [[Arthur Holitscher]].<br />
** Uraufführung: 14. Dezember 1926 Frankfurt, Opernhaus<br />
* ''[[Die schwarze Orchidee (Oper)|Die schwarze Orchidee]]'', Oper 3 Akte. Libretto: [[Karl Michael von Levetzow]].<br />
** Uraufführung: 1. Dezember 1928 Leipzig, Neues Theater<br />
* ''Die Witwe von Ephesos'', Oper 3 Akte. Libretto: Karl Michael von Levetzow, nach [[Titus Petronius|Gaius Petronius Arbiters]] [[Witwe von Ephesus]]. Komponiert 1930.<br />
** Nicht aufgeführt<br />
* ''[[Mister Wu (Oper)|Mister Wu]]'', Oper 3 Akte, vervollständigt von [[Leo Blech]]. Libretto: [[Karl Michael von Levetzow]], nach Harry M. Vernon und Harold Owen.<br />
** Uraufführung: 29. September 1932 Dresden, Staatsoper<br />
<br />
=== Orchesterwerke ===<br />
* Klavierkonzert Nr. 1 h-Moll op. 2 (1884)<br />
* Sinfonie F-Dur op. 4 (1886)<br />
* ''Esther''. Ouvertüre zu [[Franz Grillparzer]] op. 8 (1888)<br />
* Klavierkonzert Nr. 2 E-Dur op. 12 (1893)<br />
* Cellokonzert C-Dur op. 20 (1899)<br />
* ''Aschenputtel''. Suite op. 33 (1924)<br />
* Sinfonisches Vorspiel zu ''Tiefland'' op. 34 (1924)<br />
<br />
=== Kammermusik ===<br />
* Streichquartett Nr. 1 a-Moll op. 7 (1887)<br />
* Streichquartett Nr. 2 Es-Dur op. 11 (1893)<br />
<br />
=== Klaviermusik ===<br />
* Suite d-Moll für Klavier op. 1 (1883)<br />
* Klaviersonate fis-Moll op. 10 (1893)<br />
* weitere Klavierstücke<br />
<br />
=== Vokalmusik ===<br />
* ''Der Mensch und das Leben'' für Chor op. 14 (1893)<br />
* ''Seejungfräulein''. Szene für Singstimme und Orchester op. 15 (1897)<br />
* ''Wie wir die Natur erleben'' für Sopran oder Tenor und Orchester op. 24 (1903)<br />
* 2 Lieder für Sopran oder Tenor und Orchester op. 25 (1904)<br />
* ''Mittelalterliche Venushymne'' für Tenor, Männerchor und Orchester op. 26 (1904)<br />
* ''An den Genius von Deutschland'' für Solostimmen und Chor op. 30 (1904)<br />
* 58 Lieder<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Hans Arnold: ''6 Frauen um Eugen d’Albert: Lebensroman eines großen Künstlers''. Eden-Verlag, Berlin 1959<br />
* {{NDB|1|138 || d’Albert, Eugen Franz Karl|Werner Bollert|118501437}}<br />
* Charlotte Pangels: ''Eugen d’Albert: Wunderpianist und Komponist. Eine Biographie.'' Atlantis, Zürich/Freiburg i. Br. 1981, ISBN 3-7611-0595-9.<br />
* Helmut Scheunchen: ''Lexikon deutschbaltischer Musik.'' Verlag Harro von Hirschheydt, Wedemark-Elze 2002. ISBN 3-7777-0730-9. S. 26<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|Eugen d'Albert|Eugen d’Albert}}<br />
* {{DNB-Portal|118501437}}<br />
* {{DDB|Person|118501437}}<br />
* {{BMLO|a0808}}<br />
* {{operone|albert|k}}<br />
* [http://www.klassika.info/Komponisten/Albert/wvjh.html Werkeverzeichnis] auf Klassika<br />
* {{IMSLP|id=Albert,_Eugen_d'|cname=Eugen d’Albert}}<br />
* [http://www.villa-teresa.de/index2.html Kulturzentrum Villa Teresa, Coswig]<br />
* [http://www.deutschefotothek.de/obj80655740.html Porträtfoto] in der [[Deutsche Fotothek|Deutschen Fotothek]]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=118501437|LCCN=n/82/44526|NDL=01079309|VIAF=34642370}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Albert, Eugen D}}<br />
[[Kategorie:Eugen d’Albert| ]]<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]<br />
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]<br />
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]<br />
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]<br />
[[Kategorie:Schüler von Franz Liszt]]<br />
[[Kategorie:Person (Morcote)]]<br />
[[Kategorie:Deutscher]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1864]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1932]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Albert, Eugen d’<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Albert, Eugène Francis Charles d’<br />
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=10. April 1864<br />
|GEBURTSORT=[[Glasgow]]<br />
|STERBEDATUM=3. März 1932<br />
|STERBEORT=[[Riga]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Andr%C3%A1s_Schiff&diff=198495003András Schiff2020-04-05T10:02:15Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:DF9:7FBB:E4CF:86A5 (Diskussion) auf die letzte Version von Hg6996 zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[File:András Schiff in Leipzig (2016).jpg|thumb|András Schiff im [[Gewandhaus_(Leipzig)|Leipziger Gewandhaus]] (2016)]]<br />
'''András Schiff''' [{{IPA|ˈɒndraːʃ ʃif}}] (* [[21. Dezember]] [[1953]] in [[Budapest]]) ist ein [[Österreich|österreichisch]]-[[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Pianist]] und [[Dirigent]] [[Ungarn|ungarischer]] [[Abstammung|Herkunft]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
András Schiff, Zeitgenosse von [[Zoltán Kocsis]] und [[Dezső Ránki]], ist Sohn eines Gynäkologen und wuchs als Einzelkind in einer musikalisch interessierten Familie auf. Schiff begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Er lernte zunächst bei Elisabeth Vadász und nahm mit 14 Jahren sein Studium an der [[Franz-Liszt-Musikakademie]] in Budapest auf, unter anderem bei [[Ferenc Rados]], [[Pál Kadosa]] und [[György Kurtág]]. Er verbrachte mehrfach seine Sommerferien in England bei Verwandten. Dort schloss er Freundschaft mit dem rund 40 Jahre älteren Dirigenten und Cembalisten [[George Malcolm]], mit dem er zusammen musizierte und der in ihm Verständnis für die Musik [[Johann Sebastian Bach|Bach]]s weckte. Schiff erhielt 1987 die [[österreichische Staatsbürgerschaft]] und 2001 die [[britische Staatsbürgerschaft]]. 2014 wurde er [[Nobilitierung|geadelt]] und in den englischen [[Ritterstand]] erhoben („[[Knight Bachelor]]“ mit dem Prädikat „Sir“).<br />
<br />
Schiff tritt international auf, sowohl als Solist als auch zusammen mit bekannten Orchestern, beispielsweise dem [[Chicago Symphony Orchestra]], den [[Wiener Philharmoniker]]n und den [[Berliner Philharmoniker]]n. Schiff ist seit 1999 Gründer und Dirigent des international auftretenden Kammerorchesters ''[[Cappella Andrea Barca]]''.<br />
<br />
Von 1989 bis 1998 leitete Schiff das [[Mondsee-Festival]] in der Nähe von [[Salzburg]]. Gemeinsam mit [[Heinz Holliger]] gründete er 1995 die „Ittinger Pfingstkonzerte“ in der [[Kartause Ittingen]].<br />
<br />
Im Jahr 2000 sagte Schiff seine Teilnahme bei der [[Schubertiade]] in [[Feldkirch]] ab und drückte so seinen Protest gegen die Beteiligung der rechtsgerichteten [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] an der [[Bundesregierung (Österreich)|österreichischen Bundesregierung]] aus.<ref>{{Webarchiv | url=http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/sendungen/die_grossen_stars_der_musik/schiff357.html | wayback=20131224161349 | text=Informationen über Schiff}} auf der Website des [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] (Abruf am 9. Dezember 2012).</ref> Gegen das [[Nemzeti Média- és Hírközlési Hatóság|ungarische Mediengesetz]] und die Einmischung der Politik in die Kultur unter der [[Viktor Orbán|Orbán]]-Regierung verfasste Schiff im Januar 2011 mit mehreren Künstlern eine Resolution. In Interviews teilte er mit, dass er nicht mehr in Ungarn konzertieren werde, weil er dort [[Persona non grata]] sei<ref> {{Webarchiv|text=news.de: András Schiff will nicht mehr in Ungarn auftreten |url=http://www.news.de/medien/855111247/andras-schiff-will-nicht-mehr-in-ungarn-auftreten/1/ |wayback=20131224101604 |archiv-bot=2018-03-29 21:37:51 InternetArchiveBot }}</ref> und er von antisemitischer Hetze persönlich bedroht werde.<ref>Interview mit Alex Rühle: ''Wo man Europas Werte mit Füßen tritt'', [http://www.sueddeutsche.de/kultur/ungarn-andrs-schiff-im-gespraech-leute-werden-kaltgestellt-1.1082634 Süddeutsche Zeitung, 8. April 2011] </ref><ref>Interview mit Peter Laudenbach: ''Europa muss endlich Druck machen'', [http://www.tagesspiegel.de/kultur/rechtsruck-in-ungarn-europa-muss-endlich-druck-machen/6065504.html Der Tagesspiegel, 14. Januar 2012]</ref> Er sei „sehr verärgert“ über Ungarn und ärgere sich auch über das Verhalten der jüdischen Gemeinde in Ungarn, die nicht öffentlich gegen diese Entwicklungen Stellung beziehe.<ref>{{Internetquelle|url=https://www.youtube.com/watch?v=NaYdIETLnV0&t=13m40s|titel= אינטרמצו עם אריק - בסגנון הונגרי András Schiff -- Hungarian style |kommentar=Auszug aus einem YouTube Video, Interview mit [[Andras Schiff]]|zugriff=2016-03-15|sprache=en}}</ref><br />
<br />
Schiff ist mit der Violinistin Yuuko Shiokawa verheiratet. Er hat Wohnsitze in [[London]] und [[Florenz]].<ref>[http://www.telegraph.co.uk/culture/music/classicalmusic/9664014/Andras-Schiff-climbing-two-Himalayan-peaks-one-after-the-other.html The Telegraph, 19. November 2012]</ref><br />
<br />
== Auszeichnungen – Preise ==<br />
[[Bild:András Schiff Salzburg2013 01.jpg|miniatur|András Schiff 2013 in Salzburg]]<br />
* 1974 [[Tschaikowski-Wettbewerb]] (Moskau)<br />
* 1975 Klavier-Wettbewerb in Leeds (Finalist)<br />
* 1991 Bartók-Preis<br />
* 1994 Claudio-Arrau-Medaille der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf<br />
* 1996 [[Kossuth-Preis]]<br />
* 1997 [[Léonie-Sonning-Musikpreis]] <br />
* 2003 [[Bremer Musikfest-Preis]]<br />
* 2006 Ehrenmitglied des [[Beethoven-Haus|Beethoven-Hauses Bonn]]<br />
* 2009 Ehrenpreis des [[Klavierfestival Ruhr|Klavierfestivals Ruhr]]<br />
* 2011 [[Robert-Schumann-Preis]] ([[Zwickau]])<ref>Schumann-Preis für András Schiff. In: Saarbrücker Zeitung (Kultur) vom 9. Februar 2011, S. B4</ref><br />
* 2011 Orden [[Pour le Mérite#Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste|Pour le Mérite]]<ref> {{Webarchiv|text=Orden Pour le Mérite: Mitglied Sir András Schiff |url=http://www.orden-pourlemerite.de/mitglieder/andras-schiff?m=2&u= |wayback=20161117055553 |archiv-bot=2018-03-29 21:37:51 InternetArchiveBot }}</ref><br />
* 2013 Goldmedaille der [[Royal Philharmonic Society]]<br />
<br />
== Repertoire ==<br />
Schiff, einer der besten und vielseitigsten Pianisten der Gegenwart, ist ein renommierter Interpret der Musik von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]], [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]], [[Franz Schubert|Schubert]], [[Robert Schumann]] (etwa ''[[Kreisleriana]]'') und besonders des Klavierwerks seines Landsmannes [[Béla Bartók]]. Daneben widmet er sich intensiv dem Werk von [[Johann Sebastian Bach]], wobei er nicht der [[Historische Aufführungspraxis|historischen Aufführungspraxis]] folgt, sondern die Musik Bachs üblicherweise auf modernen Flügeln verschiedener Bauart ([[Bösendorfer (Unternehmen)|Bösendorfer]], [[Steinway & Sons|Steinway]]) darbietet. 2019 äußerte er sich bei Meisterkursen der Schubertiade öffentlich über die Eignung von Instrumenten der Marken Steinway & Sons bzw. Bösendorfer zur Interpretation von Musik des frühen 19. Jahrhunderts.<br />
<br />
== Aufnahmen und Veröffentlichungen ==<br />
Von Schiff liegen Einspielungen sämtlicher Sonaten von Mozart, Beethoven und Schubert sowie der Klavierkonzerte Mozarts vor, außerdem aller großen Solo-Klavierwerke Johann Sebastian Bachs. Zusammen mit [[Peter Schreier]] hat er Lieder von Beethoven, Schubert und [[Robert Schumann|Schumann]] aufgenommen, mit [[Robert Holl]] Lieder von [[Johannes Brahms|Brahms]] und Schumann. Er musizierte 1991 und 1992 mit Dietrich Fischer-Dieskau Schuberts „Die schöne Müllerin“, bei TDK ist eine DVD-Aufnahme des denkwürdigen Konzertes von der [[Schubertiade#Schubertiaden heute|Schubertiade]] in [[Feldkirch]] 1991 erschienen.<br />
<br />
2002 erschien eine Doppel-CD mit Werken von Schumann beim Label [[Edition of Contemporary Music|ECM]], basierend auf einem Livekonzert Schiffs in Zürich.<ref>[https://www.ecmrecords.com/catalogue/143038752395/in-concert-robert-schumann-andras-schiff András Schiff In Concert – Robert Schumann: 2 CDs] ECM Records</ref> Warner Classics veröffentlichte 2007 eine Box mit Werken von Brahms, Händel, Haydn, Reger, Schumann und Smetana (6 CDs).<ref>[http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Andras-Schiff-Solo-Piano-Music/hnum/8535399 Andras Schiff – Solo Piano Music: 6 CDs] jpc.de</ref><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* ''Beethovens Klaviersonaten und ihre Deutung. „Für jeden Ton die Sprache finden&nbsp;...“'' András Schiff im Gespräch mit [[Martin Meyer (Publizist)|Martin Meyer]]. Verlag Beethoven-Haus Bonn / Carus-Verlag 2007. ISBN 978-3-88188-107-4<br />
* [[Thomas Steinfeld]]: ''Gerechtigkeit für jeden Ton. Da capo al fine: András Schiffs großartige Einspielung der Goldberg-Variationen.'' In: ''[[Süddeutsche Zeitung]]'', 6. Oktober 2003, S. 30. <br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat}}<br />
* {{DNB-Portal|123951550|TEXT=Werke von und über}}<br />
* {{IMDb|nm1403431}}<br />
* [http://www.solidaritaet.com/ibykus/1997/1/schiff.htm Interview mit András Schiff, März 1997]<br />
* [http://www.zeit.de/2003/51/M-Goldberg-Var_ Rezension der ZEIT zu A. Schiff, Einspielung Goldberg-Variationen]<br />
* {{Webarchiv | url=http://blogs.guardian.co.uk/music/2006/11/schiff_on_beethoven.html | wayback=20070306101314 | text=Andras Schiff: Beethoven Lecture-recitals at Wigmore Hall, London (englisch)}}<br />
* [http://www.zeit.de/2008/42/M-Schiff Rezension der ZEIT zu A. Schiff, Einspielung aller 32 Beethoven-Klaviersonaten] <br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=0SclAUqaj2Q Ausführliches Interview mit Andras Schiff über Werk und Person Bachs (auf Deutsch)] (YouTube Video)<br />
* [http://www.faz.net/-gs3-xrtm FAZ-Gespräch mit András Schiff 16. Januar 2011]<br />
* [http://www.henle.de/download/aktuelles/161.pdf Schiff im Gespräch mit Wolf-Dieter Seiffert] (PDF; 657&nbsp;kB)<br />
* [http://www.sueddeutsche.de/kultur/ungarn-andrs-schiff-im-gespraech-leute-werden-kaltgestellt-1.1082634 Interview Süddeutsche.de: Ungarn: András Schiff: ''Wo man Europas Werte mit Füßen tritt''] vom 27. April 2011 (abgerufen 23. November 2012)<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{NaviBlock<br />
|Navigationsleiste Bremer Musikfest-Preis<br />
|Navigationsleiste Robert-Schumann-Preisträger<br />
}}<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=123951550|LCCN=n/81/140120|VIAF=114222908}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Schiff, Andras}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Dirigent]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik und Theater München)]]<br />
[[Kategorie:Kossuth-Preisträger]]<br />
[[Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger]]<br />
[[Kategorie:Preisträger des Internationalen Tschaikowski-Wettbewerbes]]<br />
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]<br />
[[Kategorie:Honorary Knight Commander des Order of the British Empire]]<br />
[[Kategorie:Brite]]<br />
[[Kategorie:Österreicher]]<br />
[[Kategorie:Musiker (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1953]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Schiff, András<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer Pianist und Dirigent<br />
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1953<br />
|GEBURTSORT=[[Budapest]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Menahem_Pressler&diff=198495002Menahem Pressler2020-04-05T10:02:14Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:358C:36CA:E488:6DB (Diskussion) auf die letzte Version von Diopuld zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Menahem Pressler''' (* [[16. Dezember]] [[1923]] in [[Magdeburg]]), geboren als '''Max Pressler''', ist Pianist und Gründer des [[Beaux Arts Trio]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Max<ref>[[Andreas Austilat]], [[Anna Kemper]]: [http://www.tagesspiegel.de/menahem-pressler-ich-liebe-knackwuerstchen/1828972.html ''„Ich liebe Knackwürstchen“.''] In: ''[[Der Tagesspiegel]].'' 2. November 2008 (Interview).</ref> Pressler wurde 1923 in Magdeburg als Sohn einer [[Geschichte der Juden in Deutschland|jüdischen Familie]] geboren. Sein Vater war Herrenausstatter. Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] 1933 musste er als Jude das Gymnasium verlassen. Nach den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen 1938]] floh die Familie 1939 über [[Triest]] nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. Presslers Großeltern und auch andere Verwandte wurden Opfer des [[Holocaust]].<br />
<br />
1940 wurde er in die [[Vereinigte Staaten|USA]] eingeladen, seitdem hat er seinen Vornamen geändert. Mit dem Gewinn des [[Claude Debussy|Debussy]]-Piano-Wettbewerbs in [[San Francisco]] studierte er in Kalifornien unter anderem bei [[Bruno Walter]] und begann eine Karriere als Solist. Seit 1955 lebt Pressler in [[Bloomington (Indiana)|Bloomington]], [[Indiana]]. In jenem Jahr gründete er das weltweit über 50 Jahre führende Klaviertrio ''Beaux Arts Trio'', das 2008 aufgelöst wurde. Pressler ist Professor an der [[Indiana University]] Music School und weiterhin als Solist tätig.<ref>{{Webarchiv |wayback=20081211181712 |url=http://www.indiana.edu/~alldrp/members/pressler.html |text=''Menahem Pressler''}} auf der Website der [[Indiana University]], abgerufen am 19. September 2008.</ref> Mit dem ''Beaux Arts Trio'' spielte Pressler mehr als 50 Schallplattenaufnahmen ein, als Solokünstler über 30 Aufnahmen.<ref>[http://www.uni-mainz.de/presse/20805.php ''Bundesverdienstorden für Menahem Pressler.''] Website der [[Universität Mainz]], abgerufen am 19. September 2008.</ref><br />
<br />
Seit 1956 tritt Pressler regelmäßig auch in Deutschland auf; Honorare spendet er für karitative Zwecke in Israel. Auf Initiative des Geigers [[Daniel Hope (Violinist)|Daniel Hope]] wurde Pressler im Jahr 2012 in Deutschland [[Deutsche Staatsbürgerschaft|eingebürgert]].<br />
<br />
Im Januar 2014 gastierte Menahem Pressler im Alter von neunzig Jahren erstmals bei den [[Berliner Philharmoniker|Berliner Philharmonikern]] mit Mozarts [[17. Klavierkonzert (Mozart)|Klavierkonzert Nr. 17]].<ref>Carolin Pirich: ''Suchen, was einen verzaubert. Eine Begegnung mit Menahem Pressler, dem berühmten Pianisten des Beaux Arts Trios, der mit 90 Jahren sein Debüt als Solist bei den Berliner Philharmonikern gab.'' In: ''[[Die Zeit]].'' 16. Januar 2014, S. 51.</ref> Bei deren Silvesterkonzert im selben Jahr spielte er Mozarts [[23. Klavierkonzert (Mozart)|Klavierkonzert Nr. 23]].<ref>[[Eleonore Büning]]: ''Herrlichste Musik für nur ein paar sehr Glückliche in der Nacht.'' In: ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].'' 2. Januar 2015, S. 11.</ref><br />
Am 18. Oktober 2015 wurde Menahem Pressler im Alter von 91 Jahren mit dem [[ECHO Klassik]] in der Kategorie ''Würdigung des Lebenswerkes'' ausgezeichnet.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.echoklassik.de/klassik-wuerdigung-des-lebenswerkes/ |wayback=20151204070210 |text=''ECHO Klassik Preisträger 2015. Würdigung des Lebenswerkes. Menahem Pressler''}}. [[ECHO Klassik]], abgerufen am 19. Oktober 2015.</ref> 2016 spielte er wenige Tage vor seinem 93. Geburtstag in Bremen mit der [[Deutsche Kammerphilharmonie Bremen|Deutschen Kammerphilharmonie Bremen]] wieder das 23. Klavierkonzert A-Dur (KV 488) von Mozart und wurde mit ''[[Beifall#Stehende Ovationen|standing ovations]]'' gefeiert.<br />
<br />
Seit dem Tod ihres Mannes im Jahr 2016 ist die ehemalige Konzertmanagerin Lady Annabelle Weidenfeld die Lebensgefährtin von Menahem Pressler.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/mdr/menahem-pressler-pianist-100.html |titel=Der älteste Konzertpianist der Welt: Menahem Pressler wird 95 Jahre |werk=[[ttt – titel, thesen, temperamente]] |zugriff=2018-11-30}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Manuel Brug |titel=Klavierlegende exklusiv live: „Ich spiele noch immer für meine ermordeten Verwandten“ |werk=[[Die Welt]] |datum=2018-06-11 |url=https://www.welt.de/kultur/buehne-konzert/article177366782/Klavierlegende-exklusiv-live-Ich-spiele-noch-immer-fuer-meine-ermordeten-Verwandten.html |zugriff=2018-11-30}}</ref><br />
<br />
Zu seinen Ehren verleiht das Land [[Sachsen-Anhalt]] seit 2017 den Menahem-Pressler-Preis. Die Auszeichnung richtet sich an Musikschüler, die sich durch hohe künstlerische Leistungen in der Musikschulausbildung und besondere Erfolge in Wettbewerben ausgezeichnet haben.<ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://kultur.sachsen-anhalt.de/kulturfoerderung/preise/menahem-pressler-preis/ |titel=Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt: Menahem-Pressler-Preis |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2019-01-11 |sprache=}}</ref><br />
<br />
== Preise und Ehrungen ==<br />
* 1946: Erster Preis beim Internationalen [[Claude Debussy|Debussy]]-Klavierwettbewerb in [[San Francisco]]<br />
* 1994: 30. Ehrenbürger der [[Johannes Gutenberg-Universität]] Mainz<br />
* 2000: Mitglied der ''[[American Academy of Arts and Sciences]]''<br />
* 2005: Kommandeur des [[Ordre des Arts et des Lettres]]<br />
* 2005: [[Bundesverdienstkreuz]] I. Klasse<br />
* 2007: Honorary Fellow der Jerusalem Academy of Music<br />
* 2009: [[Liste der Ehrenbürger von Magdeburg|Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Magdeburg]] (verliehen am 22. November 2009)<ref>{{Webarchiv |wayback=20160817125304 |url=http://www.presse-service.de/meldung.cfm?Meldung_ID=742672 |text=''Pianist Prof. Menahem Pressler wird Ehrenbürger der Landeshauptstadt Magdeburg''}}. Landeshauptstadt Magdeburg. 1. Oktober 2009 (Pressemitteilung).</ref><br />
* 2015: ECHO Klassik in der Kategorie ''Würdigung des Lebenswerkes''<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Menahem Pressler; [[Holger Noltze]]: ''Dieses Verlangen nach Schönheit''. Interviews. Edition Körber-Stiftung, 2016.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [https://menahempressler.org/ Website] von Menahem Pressler (englisch)<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=6bDPMj2TOPQ Mitschnitt eines Konzertes], bei dem das ''Beaux Arts Trio'' das [[Antonín Dvořák|dvořáksche]] ''[[Dumky-Trio]]'' spielt (20. April 2008, San Francisco)<br />
* Christine Schmitt: [http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/23518 ''„Das Klavier hat meinen Geist gerettet“.''] In: ''[[Jüdische Allgemeine]].'' 9. Oktober 2015 (Interview)<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=134867645|LCCN=n/89/619301|NDL=001285492|VIAF=51879730}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Pressler, Menahem}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Bloomington, Indiana)]]<br />
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]<br />
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]<br />
[[Kategorie:Ehrenbürger von Magdeburg]]<br />
[[Kategorie:Ehrenbürger der Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]<br />
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]<br />
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Komtur)]]<br />
[[Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger]]<br />
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]<br />
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Israeli]]<br />
[[Kategorie:Deutscher]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1923]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Pressler, Menahem<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Pressler, Max (Geburtsname)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pianist und Gründer des Beaux Arts Trio<br />
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1923<br />
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Li_Yundi&diff=198495000Li Yundi2020-04-05T10:02:13Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:CD54:6E08:4A9F:559 (Diskussion) auf die letzte Version von APPERbot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>{{Hinweis Chinesischer Name|Li|Yundi}}<br />
[[Datei:Yundi Li 2005.jpg|mini|Li Yundi]]<br />
'''Li Yundi''' ({{zh|c=李云迪|p=Lǐ Yúndí}}, [[Liste der IPA-Zeichen|IPA]]: [lì jy̌nd̥ǐ]) (* [[7. Oktober]] [[1982]] in [[Chongqing]], [[Volksrepublik China]]) ist ein chinesischer [[Pianist]]. Seit etwa 2012 verwendet Yundi Li nur mehr seinen Vornamen Yundi als Künstlernamen, wie dies bereits einige Künstler vor ihm taten, etwa [[Solomon Cutner]].<br />
<br />
== Kindheit ==<br />
Li Yundi hat erst im Alter von 7 Jahren mit dem Klavierspiel angefangen. Bereits nach zwei Jahren wechselte er zu Dan Zhao Yi, einem der berühmtesten Klavierlehrer Chinas, bei dem Li Yundi 9 Jahre lang lernte. Seit 1994 studierte er an der Shenzhen Arts School. Später studiert er bei Arie Vardi an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in Hannover. Im Jahr 2002 wurde seine erste CD mit Musik von [[Frédéric Chopin|Chopin]] veröffentlicht. Seit März 2004 gibt er Konzerte, in denen er vor allem Werke von Chopin und [[Franz Liszt|Liszt]] spielt.<br />
<br />
== Preise ==<br />
Li hat im Jahr 1998 den internationalen Missouri Southern Klavierwettbewerb (Junior Division) gewonnen, sowie ein Jahr später den dritten Platz beim internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb in Utrecht. Im gleichen Jahr gewann er auch den internationalen chinesischen Klavierwettbewerb. Im Jahr 1999 war er Gewinner der Goldmedaille beim internationalen Gina Bachauer Young Artists Klavierwettbewerb.<br />
Im Oktober 2000 hat Li auf Drängen des Chinesischen Kultusministeriums am 14. Internationalen [[Internationaler Chopin-Wettbewerb|Chopin-Wettbewerb]] in Warschau teilgenommen. Nach zwei Wettbewerben 1990 und 1995 bei denen kein erster Preis vergeben wurde, war er seit 15 Jahren der erste Gewinner des ersten Preises. Außerdem war er mit 18 Jahren der jüngste Preisträger und auch der erste chinesische Pianist, der diesen bedeutenden Preis gewonnen hat. Li wurde auch der "Polonaise award" der Chopin Gesellschaft für sein Klavierspiel bei diesem Wettbewerb verliehen.<ref>http://www.china.org.cn/english/MATERIAL/24235.htm</ref><br />
<br />
== CDs & DVDs ==<br />
Yundi Li war am Anfang seiner Karriere Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Um 2010 wechselte er zu EMI. 2012 kehrte er zur Deutschen Grammophon zurück<ref>http://www.gramophone.co.uk/classical-music-news/pianist-yundi-is-back-with-deutsche-grammophon?utm_expid=32540977-3.FNZqseMjTvyRLIewfMgTiA.0</ref><br />
* 2002: Chopin (Sonate h-Moll, Andante spianato & Grande Polonaise brillante, Etudes, Nocturnes, Fantaisie-Impromptu)<br />
* 2003: Liszt (Sonate h-Moll, la Campanella etc.)<br />
* 2004: Chopin (4 Scherzi, 3 Impromptus)<br />
* 2005: Vienna Recital (Scarlatti, Mozart, Schumann, Liszt)<br />
* 2005: DVD: Chopin Scherzi, Liszt Sonate h-Moll<br />
* 2007: Liszt, Chopin: Klavierkonzerte No. 1<br />
* 2008: Prokofieff: Klavierkonzert No. 2, Ravel: Klavierkonzert in G-Dur<br />
* 2009: Yundi - The Young Romantic (Frédéric Chopin: Scherzo op.20, Scherzo op.31, Scherzo op.39, Scherzo op.54; Franz Liszt: Grandes Études de Paganini: La Campanella)<br />
* 2010: Live in Beijing<br />
* 2010: Frédéric Chopin, Sämtliche Nocturnes<br />
* 2011: Yundi: the Red Piano (Xian Xinghai: The Yellow River Piano Concerto; Zhang Zao, [[Wang Jianzhong]]: 15 chinesische Volkslieder)<br />
* 2012: Yundi: Beethoven Klaviersonaten ([[Klaviersonate Nr. 23 (Beethoven)|Appassionata]], [[Klaviersonate Nr. 14 (Beethoven)|Mondscheinsonate]], [[Klaviersonate Nr. 8 (Beethoven)|Pathétique]])<br />
* 2014: Yundi: Beethoven Klavierkonzert Nr.5 (Yundi, Berliner Philharmoniker, Daniel Harding) sowie Robert Schumann: Fantasie C-Dur op. 17<br />
* 2015: Yundi: Chopin Preludes (24 Préludes, Op.28, Prélude No.25 in C Sharp Minor, Op.45, Prélude No.26 In A Flat Major, Op.Posth.)<br />
* 2016: Yundi: Chopin Ballades, Berceuse, Mazurkas op. 17<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|Li Yundi|Li Yundi}}<br />
* {{DNB-Portal|135279194|TYP=Tonträger von}}<br />
* {{Munzinger|00000024855}}<br />
* Meldung des Zeitschrift grammophone: [http://www.deutschegrammophon.com/de/artist/yundi/]<br />
* [http://www.deutschegrammophon.com/de/artist/yundi/ Yundi Künstlerseite | Deutsche Grammophon]<br />
* [http://www.yundimusic.com Yundi Official Website]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=135279194|LCCN=no/2003/86667|VIAF=85686475}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Li, Yundi}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Musiker (China)]]<br />
[[Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger]]<br />
[[Kategorie:Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbes]]<br />
[[Kategorie:Chinese]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1982]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Li, Yundi<br />
|ALTERNATIVNAMEN=李云迪 (chinesisch); Lǐ, Yúndí (Pinyin)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=chinesischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1982<br />
|GEBURTSORT=[[Chongqing]], VR China<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Monique_de_la_Bruchollerie&diff=198494999Monique de la Bruchollerie2020-04-05T10:02:12Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:541:542F:CC8E:8370 (Diskussion) auf die letzte Version von InternetArchiveBot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Monique de la Bruchollerie''', vollständiger Name ''Monique Adrienne Marie du Roselle de la Bruchollerie'', (* [[20. April]] [[1915]] in [[Paris]]; † [[15. Dezember]] [[1972]] ebenda) war eine [[Frankreich|französische]] [[Pianist]]in.<br />
<br />
== Leben ==<br />
De La Bruchollerie entstammte einer Musikerfamilie des französischen [[Landadel]]s, [[François-Adrien Boieldieu]] und [[André Messager]] gehören zu ihren Vorfahren. Sie besuchte im Alter von sieben Jahren die Klasse des mit ihren Eltern befreundeten Musikpädagogen [[Isidore Philipp]] am [[Pariser Konservatorium]], das sie 1928 mit einem Ersten Preis verließ. Sie erhielt weitere Auszeichnungen als Kind. Danach wurde sie Schülerin von [[Alfred Cortot]] in Paris, [[Emil von Sauer (Komponist)|Emil von Sauer]] in [[Wien]] und [[Raoul Koczalski|Raoul von Koczalski]] in [[Berlin]]. Ein Konzert, das sie 1932 unter [[Charles Münch]] gab, brachte ihren Durchbruch als Pianistin. Zwischen 1936 und 1938 nahm sie erfolgreich an mehreren Klavierwettbewerben teil, unter anderem in Wien (1936) und am [[Internationaler Chopin-Wettbewerb|Internationalen Chopin-Wettbewerb]] in [[Warschau]] (1937) und in [[Brüssel]] (1938).<ref>Stanisław Dybowski: [http://en.chopin.nifc.pl/chopin/persons/text/page/13/id/2837 ''Bruchollerie, Monique de la.''] Narodowy Instytut Fryderyka Chopina 2003–2014. (Biographie, französisch)</ref> <br />
<br />
Nach dem Zweiten Weltkrieg trat sie international beispielsweise in den [[Vereinigte Staaten|USA]] und in Polen auf und arbeitete mit Dirigenten wie [[Sergiu Celibidache]], [[Eugen Jochum]], [[Herbert von Karajan]]. [[Ernest Ansermet]] und [[Jan Krenz]]. Ihre Konzertlaufbahn endete ganz plötzlich im Dezember 1966 durch einen Autounfall in Rumänien, bei dem sie einen Schädelbruch, halbseitige Lähmung und eine irreparable Verletzung der rechten Hand erlitt. Fortan widmete sie sich dem Unterrichten. Zu ihren Schülern zählten beispielsweise [[Cyprien Katsaris]], [[Jean-Marc Savelli]] und [[Hans Martin Ritter]].<ref>{{Webarchiv|url=http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=21908 |wayback=20140222215759 |text=''Monique de la Bruchollerie'' |archiv-bot=2019-05-02 06:00:18 InternetArchiveBot }} auf whoswho.de, abgerufen am 18. Februar 2014.</ref><br />
<br />
== Werke (Auswahl) ==<br />
; Auf CD<br />
* ''Women at the piano. An anthology of historic performances.'' Vol. 1 Naxos Rights International 2006, {{OCLC|838024441}}.<br />
* ''Monique de la Bruchollerie. inédits 1959–1962.'' Paris 2006, {{OCLC|658705888}}.<br />
* ''Concerto pour piano no 5, l’Empereur.'' in: ''Pianistes françaises.'' Ausgabe 2. Tahra, 2010, {{OCLC|766103531}}.<br />
<br />
;Briefe<br />
* ''Lettre de Monique de La Bruchollerie à la Société des concerts, 11 juillet 1950.'' Paris 1950, {{OCLC|494539783}}.<br />
* mit Bernard Gavoty: ''Lettres de Monique de la Bruchollerie à Bernard Gavoty, 1957–1958.'' 1957, {{OCLC|494288317}}.<br />
* mit Mary Marquet: ''Lettre autographe signée adressée à Mary Marquet par Monique de La Bruchollerie.'' {{OCLC|779651987}}.<br />
<br />
== Literatur ==<br />
*{{Munzinger|00000002925|Monique de La Bruchollerie|18. Februar 2014.}}<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.naxos.com/person/Monique_de_la_Bruchollerie/12574.htm ''Monique de La Bruchollerie''] auf naxos.com (Biografie, englisch)<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=132326132|LCCN=no/89/15890|VIAF=221637}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Bruchollerie, Monique de La}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Franzose]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1915]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1972]]<br />
[[Kategorie:Frau]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=La Bruchollerie, Monique de<br />
|ALTERNATIVNAMEN=La Bruchollerie, Monique Adrienne Marie du Roselle de (vollständiger Name)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=französische Pianistin<br />
|GEBURTSDATUM=20. April 1915<br />
|GEBURTSORT=[[Paris]]<br />
|STERBEDATUM=15. Dezember 1972<br />
|STERBEORT=[[Paris]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Earl_Wild&diff=198494997Earl Wild2020-04-05T10:02:09Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:7562:4CD5:15EA:4D4F (Diskussion) auf die letzte Version von Hawling zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Earl Wild''' (* [[26. November]] [[1915]] in [[Pittsburgh]], [[Pennsylvania]]; † [[23. Januar]] [[2010]] in [[Palm Springs (Kalifornien)|Palm Springs]], [[Kalifornien]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Pianist]], [[Komponist]] und [[Dirigent]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
<br />
=== Ausbildung ===<br />
Earl Wild begann mit dem Klavierspiel im Alter von vier Jahren, bemaß aber den ersten Lehrern bis zum Alter von elf Jahren keine Bedeutung bei und bezeichnete sich insoweit als Autodidakt. Mit elf Jahren wurde er bis zu seinem Abschluss 1937 Schüler am [[Carnegie Mellon University|Carnegie Institute of Technology]] bei dem Deutschen Selmar Janson, der bei [[Eugen d’Albert]], [[Teresa Carreño]] und [[Xaver Scharwenka]] studiert hatte. 1934 konnte er durch das Preisgeld bei einem Kompositionswettbewerb ein Jahr Privatunterricht in [[New York City]] bei [[Egon Petri]] finanzieren. Über Jahrzehnte nahm er den Rat von Paul Doguereau in [[Boston]] an, der selbst ebenfalls bei Petri, [[Ignacy Jan Paderewski|Paderewski]], [[Marguerite Long]], [[Emil von Sauer (Komponist)|Emil von Sauer]], [[Józef Hofmann]] und [[Maurice Ravel]] studiert hatte. In den frühen 1950er Jahren, als Wild bereits lange als Konzertpianist tätig war, nahm er noch einige Stunden bei Helene Barere, die bei [[Felix Michailowitsch Blumenfeld|Felix Blumenfeld]] studiert hatte und die Witwe des russischen Virtuosen [[Simon Barere]] war. Ab 1957 beriet er sich einige Jahre mit Volya Cossack, die bei dem [[Leszetycki]]-Schüler Richard Buhlig und bei [[Isidore Philipp]] studiert hatte.<br />
<br />
=== Karriere ===<br />
1937 wurde Wild Pianist bei der [[National Broadcasting Company|NBC]], dadurch war er 1939 der erste, der einen im US-Fernsehen übertragenen Klavierabend gab. 1942 kam die allgemeine Bekanntheit durch den Solopart in [[George Gershwin|Gershwin]]s [[Rhapsody in Blue]] in einer Rundfunkübertragung unter [[Arturo Toscanini|Toscanini]], die Wild fortan als „Gershwin-Spezialist“ gelten ließ – nicht unbedingt zu seinem Vorteil bei Kritik und Intellektuellen.<ref>Der amerik. Musikkritiker Harold Schonberg: „Wie konnte man jemanden ernst nehmen, der herumrannte und das Gershwin-Konzert und die Rhapsody in Blue spielte“ – Schonberg: The Great Pianists, New York 1987, p. 495</ref> Von 1942 bis 1944 gehörte er kriegsbedingt der ''United States Navy Band'' und dem ''U.S. Navy Symphony Orchestra'' an, in ersterer spielte er auch Flöte. 1946 wechselte er zur [[American Broadcasting Company|ABC]], der er bis 1968 als Pianist, Dirigent und Komponist treu blieb. In den 60er Jahren entstanden außerdem bis heute legendäre Aufnahmen für [[Reader’s Digest]], v. a. von virtuosen romantischen Klavierkonzerten, daneben war er als Dirigent unter anderem in Opernproduktionen zu sehen. 1997 war er der erste Pianist, von dem – durch Mithilfe der Informatik-Fakultät der [[Carnegie Mellon University]] – ein Klavierabend im Internet [[Live-Streaming|gestreamt]] wurde.<br />
<br />
=== Lehrtätigkeit ===<br />
Wild lehrte von 1964 bis 2005 an zahlreichen US-amerikanischen Konservatorien und Hochschulen:<br />
<br />
* 1964 [[Eastman School of Music]]<br />
* 1965–68 [[Penn State University]]<br />
* 1977–87 [[Juilliard School]]<br />
* 1982–84 [[Manhattan School of Music]]<br />
* 1987–92 [[Ohio State University]]<br />
* 1993–2005 [[Carnegie Mellon University]]<br />
<br />
=== Bedeutung ===<br />
Wild war zu seiner guten Zeit einer der technisch besten Pianisten aller Zeiten.<ref>Schonberg: „eine äußerst spektakuläre Technik, auf dem stratosphärischen Niveau eines Horowitz oder Bolet“ – Schonberg: The Great Pianists, New York 1987, p. 495</ref> Schwierigkeiten scheinen in seinen legendären 60er-Jahre-Aufnahmen aller Rachmaninow-Konzerte, die er alle fünf zusammen (einschl. Paganini-Rhapsodie) innerhalb einer Woche einspielte, trotz außerordentlich hoher Tempi nicht zu existieren.<ref>Der ''Penguin Guide to Compact Discs'' in der Rezension der Aufnahmen: „Earl Wilds Technik ist gewaltig und manchmal lässt er sich fast von ihr forttreiben“ – Penguin Guide to Compact Discs, London 1995 etc</ref> In den USA ist Earl Wild, der für sechs aufeinander folgende [[Liste der Präsidenten der Vereinigten Staaten|US-Präsidenten]] (Coolidge bis Kennedy) spielte, durch seine jahrzehntelangen Fernseh-, Rundfunk- und Konzertauftritte und die lange Zeit erheblich bessere Erhältlichkeit seiner vielen Schallplattenaufnahmen deutlich populärer als in Europa, wo er nur in Frankreich, Monaco, England, Italien und den Niederlanden spielte. In Deutschland trat er nur im Jahr 1949 als Liedbegleiter in 10 Opernhäusern auf.<ref>http://www.pianonews.de/index.php/ausgaben/2003/55-pianonews-06-2003</ref><br />
<br />
=== Klaviere ===<br />
Wild spielte ca. 50 Jahre auf [[Baldwin Piano Company|Baldwin-Instrumenten]] (außer auf Tourneen in Europa), da ihm die amerikanischen [[Steinway & Sons|Steinways]] zu schwergängig waren und zu viel Spieltiefe (Tastengang) hatten und ihm die Firma Baldwin außerdem einen guten technischen Service bot. Nachdem Baldwin nach der Jahrtausendwende wieder insolvent wurde, wechselte er im hohen Alter zu [[Kawai#Produkte|Shigeru Kawai]].<br />
<br />
=== Diskographie ===<br />
Seine Diskographie der Jahre 1939 bis 2005 umfasst 35 Klavierkonzerte, 26 Werke der Kammermusik und über 700 Solowerke. Sein Solorecital ''The Romantic Master'' zum Anlass seines 80. Geburtstag 1995 erhielt 1997 den [[Grammy Awards|Grammy]] als bestes klassisches Soloinstrument-Album ohne Orchester.<br />
<br />
=== Privatleben ===<br />
Wild lebte offen [[homosexuell]] in [[Palm Springs (Kalifornien)|Palm Springs]], [[New York City]] und [[Columbus (Ohio)]]. Sein Lebensgefährte war der 34 Jahre jüngere Michael Rolland Davis, den er 1972 kennengelernt hatte und der sein Manager, Produzent und Verleger wurde.<ref> [http://www.nytimes.com/2005/11/27/arts/music/27tomm.html?_r=1 New York Times:90? Who's 90? Just Give Him a Piano] </ref><br />
<br />
== Größere Kompositionen (Auswahl) ==<br />
<br />
* ''Adventure'' for piano and orchestra (1938)<br />
* [[George Gershwin|Gershwin]]/Wild: 7 Virtuoso Etudes (1954/75):<br />
** Liza<br />
** Somebody Loves Me<br />
** The Man I Love<br />
** [[Embraceable You]]<br />
** [[Oh, Lady Be Good!]]<br />
** [[I Got Rhythm]]<br />
** Fascinatin' Rhythm (1975)<br />
* Gershwin/Wild: Grande Fantasy on [[Porgy and Bess]] (1975)<br />
* Gershwin/Wild: Improvisation in the form of Theme and Variations On ''[[Someone to Watch Over Me (Lied)|Someone to Watch over Me]]'' (1989)<br />
* Transkriptionen von [[Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow|Rachmaninow]]-Liedern (1981):<br />
** In the Silent Night (In der Stille der Nacht; В молчаньи ночи тайной), op 4/3<br />
** O, Cease thy Singing (Singe nicht, meine Schönheit; Не пой, красавица), op 4/4<br />
** The Harvest of Sorrow (Ernte des Kummers; Уж ты, нива моя!), op 4/5<br />
** The little Island (Die kleine Insel; Островок), op 14/2<br />
** Midsummer Nights (Sommernächte; Эти летние ночи), op 14/5<br />
** Do not grieve (Sei nicht traurig; О, не грусти), op 14/8<br />
** Floods of Spring (Frühlingsfluten; Весенние воды), op 14/11<br />
** Where Beauty Dwells (Wo Schönheit wohnt; Здесь хорошо), op 21/7<br />
** On the Death of a Linnet (Zum Tod eines [[Hänfling]]s; На смерть чижика), op 21/8<br />
** Sorrow in Springtime (Kummer im Frühling; Как мне больно), op 21/12<br />
** To The Children (Für Kinder; К детям), op 26/7<br />
** The Muse (Die Muse; Муза), op 34/1<br />
** [[Vokalise|Vocalise]], op 34/14<br />
** Dreams (Träume; Сон), op 38/5<br />
* ''Sonata 2000'' (2000)<br />
* Variations on [[Camptown Races|a Theme of Stephen Foster]] für Klavier und Orchester (''Doo-Dah''-Variations, 1991)<br />
<br />
== Bücher ==<br />
''A Walk on the Wild Side. A Memoir by Virtuoso Pianist Earl Wild''. Palm Springs: The Ivory Classics Foundation 2011. ISBN 978-0-5780746-9-6<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{DNB-Portal|13471752X}}<br />
* [http://www.earlwild.com Website zu Earl Wild] mit Biografie, Diskografie und Liste der Kompositionen<br />
* [http://www.pianonews.de/leseprobeaktuell10.htm Interview mit PianoNews]<br />
* [[Allan Kozinn]]: [http://www.nytimes.com/2010/01/24/arts/music/24wild.html?scp=1&sq=Earl%20Wild&st=cse ''Earl Wild, Pianist, Dies at 94.''] Nachruf in ''[[The New York Times]],'' 23. Januar 2010 (englisch)<br />
<br />
== Quellen ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=13471752X|LCCN=n/83/125406|VIAF=71579741}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Wild, Earl}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]<br />
[[Kategorie:Komponist (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eastman School of Music)]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Penn State)]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Juilliard School)]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Manhattan School of Music)]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ohio State University)]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Carnegie Mellon University)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1915]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 2010]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Wild, Earl<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Pianist, Komponist und Dirigent<br />
|GEBURTSDATUM=26. November 1915<br />
|GEBURTSORT=[[Pittsburgh]], [[Pennsylvania]]<br />
|STERBEDATUM=23. Januar 2010<br />
|STERBEORT=[[Palm Springs (Kalifornien)|Palm Springs]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Samuil_Jewgenjewitsch_Feinberg&diff=198494991Samuil Jewgenjewitsch Feinberg2020-04-05T10:02:02Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:F8F0:314B:1ECB:C0D6 (Diskussion) auf die letzte Version von FNBot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Samuil Jewgenjewitsch Feinberg''' (auch: Samuel Feinberg; [[Russische Sprache|russisch]] Самуил Евгеньевич Фейнберг; * {{JULGREGDATUM|26|5|1890|FormatJUL=j.|Link=1}} in [[Odessa]]; † [[22. Oktober]] [[1962]] in [[Moskau]]) war ein russischer Pianist und Komponist. Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern der russisch-jüdischen Klavierschule.<br />
<br />
== Leben ==<br />
Feinberg wurde in der Ukraine geboren und lebte ab dem 4. Lebensjahr in Moskau. Sein „pianistischer Stammbaum“ führt bis zu [[Ludwig van Beethoven]]: Sein Lehrer [[Alexander Borissowitsch Goldenweiser|Alexander Goldenweiser]] wurde von [[Paul Pabst]] unterrichtet. Der war Schüler von [[Anton Door]], der von Beethovens Zögling [[Carl Czerny]] geprägt wurde. Bis zu seinem Abschluss am Moskauer Konservatorium 1911 studierte Feinberg auch Komposition bei [[Nikolai Sergejewitsch Schiljajew]]. Von 1922 bis zu seinem Tod 1962 lehrte er dann selbst als Professor am [[Moskauer Konservatorium]].<ref>[http://www.bach-cantatas.com/Bio/Feinberg-Samuel.htm Biographie] auf ''Bach Cantatas Website''</ref><br />
<br />
In Feinbergs Spiel hielten sich die Charakteristika der „russischen Schule“, die sich auf Beethoven und über [[Alexander Iljitsch Siloti|Alexander Siloti]] auf [[Franz Liszt]] berief, die Waage: Gelehrsamkeit, Kraft und Schönheit, ein nahezu universaler Anspruch. Besonders intensiv beschäftigte Feinberg sich mit [[Johann Sebastian Bach]], dessen [[Wohltemperiertes Klavier]] er vollständig einspielte und dessen [[Orgel]]werke er teilweise für Klavier [[Transkription (Musik)|transkribierte]] (überwiegend [[Choral]]bearbeitungen) und auch für die [[Schallplatte]] aufzeichnete. Sein Stil unterscheidet sich durch große Subtilität und Finesse nicht nur von den Radikaldeutungen des jüngeren [[Glenn Gould]], sondern auch vom romantischen Stil seines Zeitgenossen [[Edwin Fischer]].<br />
<br />
Feinbergs kompositorisches Werk umfasst drei [[Klavierkonzert]]e, zwölf [[Sonate]]n sowie zahlreiche weitere Klavierwerke, darunter Bearbeitungen von [[Volkslied]]ern. Sämtliche Sonaten erschienen in jüngster Zeit beim [[Plattenlabel]] [[BIS Records|BIS]], seine Bach-Transkriptionen bei [[Hyperion Records]].<br />
<br />
Feinberg war 1938 [[Jury (Wettbewerb)|Juror]] beim [[Eugène Ysaÿe]]-Wettbewerb in [[Brüssel]].<br />
<br />
== Ehrungen ==<br />
* [[Leninorden]] <br />
* [[Stalin-Preis]] (1946)<br />
<br />
== Werke ==<br />
* {{Literatur |Autor=Samuil Feinberg |Titel=Pianizm kak iskusstvo. Das Klavierspiel als Kunst |Verlag=Klassika XXI |Ort=Moskau |Datum=2003 |ISBN=5-89817-055-3}}<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* Christophe Sirodeau: [http://www.skfe.com/aifs/aifs/biog_de_feinberg_sirodeau.html Samuil Feinberg], Kurzbiografie bei International Feinberg - Skalkottas Society<br />
* {{Internetquelle |url= http://home.online.nl/ovar/petrov.htm |titel=Samuil Feinberg |titelerg=Internet Edition compiled by Onno van Rijen |datum=2008-04-08 |archiv-url= https://web.archive.org/web/20131115013829/home.wanadoo.nl/ovar/feinberg.htm |archiv-datum=2013-11-15 |zugriff=2018-05-19 |abruf-verborgen=1|kommentar=Werkverzeichnis}}<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=EN99G6YlS7o Skrjabin Mazurkas]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=122661672|LCCN=n/80/28481|VIAF=51886789}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Feinberg, Samuil Jewgenjewitsch}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]<br />
[[Kategorie:Träger des Stalinpreises]]<br />
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]<br />
[[Kategorie:Komponist (Russland)]]<br />
[[Kategorie:Russe]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1890]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1962]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Feinberg, Samuil Jewgenjewitsch<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Fejnberg, Samuil Evgenʹevič; Фейнберг, Самуил Евгеньевич (russisch)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Pianist und Komponist ukrainischer Herkunft<br />
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1890<br />
|GEBURTSORT=[[Odessa]]<br />
|STERBEDATUM=22. Oktober 1962<br />
|STERBEORT=[[Moskau]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=J%C3%B3zef_Hofmann&diff=198494990Józef Hofmann2020-04-05T10:02:02Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:C596:AE58:2091:700D (Diskussion) auf die letzte Version von 2.247.247.218 zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Josef Hofman.jpg|mini|Józef Hofmann]]<br />
'''Józef Kazimierz Hofmann''' (meist auch ''Josef Hofmann''; * [[20. Januar]] [[1876]] in [[Podgórze (Krakau)|Podgórze]] bei [[Krakau]]; † [[16. Februar]] [[1957]] in [[Los Angeles]], [[USA]]) war ein [[Polen (Volk)|polnischer]] [[Erfinder]], [[Komponist]] und [[Klavier|Pianist]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Hofmanns Vater Kazimierz Hofmann war ein bekannter Komponist, [[Dirigent]] und Pianist, seine Mutter Matylda Pindelska war Sängerin. Schon früh zeigte sich Józef Hofmanns außerordentliches Talent, sodass er bereits mit 8 Jahren in [[Warschau]] konzertierte. Er debütierte mit 10 Jahren in den USA und gab in den 70 Tagen danach 52 Konzerte. Nachdem sich die New Yorker „Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten an Kindern“ einschaltete, spendete der Mäzen Alfred Corning Clark, Sohn des Mitgründers der [[Singer (Unternehmen)|Singer Nähmaschinenfabrik]] [[Edward Clark (Unternehmer)|Edward Clark]], 50.000 US-$ unter der Bedingung, dass Hofmann vor seinem 18. Geburtstag nicht mehr aufträte. Daraufhin konnte Hofmann bei [[Moritz Moszkowski]] in [[Berlin]] und bei [[Anton Grigorjewitsch Rubinstein|Anton Rubinstein]], dessen einziger Privatschüler er war, in [[Dresden]] studieren, außerdem bei [[Eugen d’Albert]]. Von 1894 bis 1926 bereiste Hofmann als Pianist die ganze Welt. 1924 wurde er US-amerikanischer Staatsbürger und begann am neu gegründeten [[Curtis Institute of Music]] in [[Philadelphia]], dessen Direktor er darüber hinaus von 1927 bis 1938 war, zu lehren. Er brachte einige berühmte Schüler hervor, am bekanntesten wurde [[Shura Cherkassky]]. 1946 gab er sein letztes Solo-Recital in der [[Carnegie Hall]]. Er starb nach einigen Jahren des Alkoholismus 1957 in Los Angeles.<br />
<br />
Hofmann gilt als einer der besten Pianisten in der Geschichte.<ref>Schonberg, Harold: The Great Pianists, New York 1987, p. 379, übersetzt: „Viele Kenner halten ihn für den fehlerlosesten Pianisten des Jahrhunderts und wahrscheinlich den größten“</ref> Seine Technik war unbegrenzt,<ref>Schonberg, p.389: „Die, die seine Carnegie Hall-Aufführungen von Liszts Don Juan in den mittleren 30er Jahren hörten, haben Erinnerungen an technische Kraftakte, an die nicht einmal ein verblüffender Handwerker wie [[Simon Barere]] später herankam.“</ref> sein Geschmack absolut stilsicher.<ref>Schonberg, p. 389: „Die Quintessenz von aristokratischem Spiel“</ref> [[Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow|Sergei Rachmaninow]], der Hofmanns pianistisches Können höher einschätzte als sein eigenes, widmete ihm 1909 sein [[3. Klavierkonzert (Rachmaninow)|3. Klavierkonzert]], Hofmann spielte es allerdings nie, da es ihm formlos erschien. Hofmann spielte mit einigen romantischen Freiheiten, aber dennoch weit nüchterner als die Generation der [[Franz Liszt|Liszt]]- und [[Sigismund Thalberg|Thalberg]]-Schüler vor ihm. Aus heutiger Sicht besonders ungewohnt erscheint das improvisierte [[Modulation (Musik)|Modulieren]] vor dem Beginn eines Werkes im Konzert.<br />
<br />
[[Datei:Metropolitan Opera House, a concert by pianist Josef Hofmann - NARA 541890 - Edit.jpg|mini|Józef Hofmanns Golden Jubilee Concert 1937 in der Metropolitan Opera]]<br />
<br />
1913 nahm er 23 Stücke für [[Welte-Mignon]] auf, darunter seine eigene Komposition ''Barcarole fis-Moll''. Tonaufnahmen waren allerdings nie Hofmanns Sache, wie auch bei vielen seiner Zeitgenossen. Ohne Publikum wurde er nüchtern und ungeduldig. Außerdem missbilligte er, dass nur eine Version eines Werkes erfasst wird, er aber nie ein Werk zweimal in derselben Weise spielte. Legendär sind aber private Konzertmitschnitte, insbesondere des 50-jährigen Bühnenjubiläums (Golden Jubilee) 1937.<br />
<br />
1946 gab er in der Carnegie Hall, in der er insgesamt 151-mal auftrat, sein letztes Konzert und zog sich 1948 nach Los Angeles zurück, wo er allmählich in Vergessenheit geratend an seinen Entdeckungen und Erfindungen weiterarbeitete.<br />
<br />
Hofmann komponierte bis 1916<ref>Peter Hollfelder: ''Das grosse Handbuch der Klaviermusik.'' Wilhelmshaven 1996, S. 750.</ref> eine Reihe von Werken, neben einer Symphonie zwei Klavierkonzerte, von denen er das erste gar nicht herausgab, zahlreiche Klavierstücke und als wohl bekanntestes dank der Mitschnitte mit dem Komponisten am Klavier ''Cromaticon für Klavier und Orchester''. Einige dieser Werke erschienen unter dem Pseudonym ''Michel Dvorsky'' (Dvorsky ist die polnische Übersetzung von Hofmann). Er schrieb viele Artikel über das richtige Klavierspiel und beschäftigte sich mit der Optimierung der Mechanik von Klavieren, u.&nbsp;a. ließ er sich von [[Steinway & Sons]] ein Klavier mit schmaleren Tasten für seine kleinen Hände bauen. Daneben war er interessiert an allgemeinen technischen Dingen und meldete über 70 Patente an, darunter etwa den ersten Scheibenwischer, pneumatische Stoßdämpfer, mit denen er von 1905 bis 1928 auch kommerziell erfolgreich war, einen auf Rohöl basierenden Heizkessel, ein sich gemäß dem Sonnenstand drehendes Haus, eine [[Gasdruckfeder]] für Autos und Flugzeuge, diverse Erfindungen zur Schallaufzeichnung (z.&nbsp;B. U.S.-Patentnummer 1614984), sowie Verbesserungen der Mechanik von Klavieren (U.S.-Patentnummer 2263088), die unter anderem von der Steinway Company verwendet wurden.<ref>Chad Randl: ''Revolving Architecture: A History of Buildings That Rotate, Swivel, and Pivot'' (Princeton Architectural Press, 2008), S. 76<br />
Ruthann D. Moyer: ''A Stolen Childhood: The Life and Times of David Earl Moyer: 1895-1987'' (Xlibris Corp., 2008), S. 54<br />
Paul Krzywicki: ''From Paderewski to Penderecki: The Polish Musician in Philadelphia'' (2016), S. 11</ref><br />
<br />
== Werke ==<br />
* Charakterskizzen op. 40 für Klavier 2-hdg., Leipzig 1908 (Reprint Frankfurt am Main von Nr. 4, Kaleidoskop, 2010, ISBN 979-0-01-035910-6)<br />
* Piano playing. With piano questions answered, Philadelphia 1920 (Reprint New York 1976 ISBN 0-486-23362-6)<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Alain Pâris: ''Lexikon der Interpreten der klassischen Musik im 20. Jahrhundert.'' dtv/Bärenreiter, München/Kassel 1992, S.&nbsp;331, ISBN 3-423-03291-X.<br />
* Harold Schonberg: ''The Great Pianists.'' New York 1987²; dt.: ''Die großen Pianisten.'' München 1965.<br />
* Peter Hollfelder: ''Das grosse Handbuch der Klaviermusik.'' Wilhelmshaven 1996, S. 750.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|Josef Hofmann (pianist)|Józef Hofmann}}<br />
* {{DNB-Portal|11918625X|TEXT=Werke von und über}}<br />
* [http://www.josef-hofmann.info Josef Hofmann]: Website in Erinnerung an Josef Hofmann (Kompositionen, Erfindungen und Diskographie, englisch)<br />
* [http://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&GRid=2079 Porträt und Bild vom Grab] (englisch)<br />
* [http://archive.org/stream/overtones1930curt#page/2/mode/2up Direktor Jozef Hofman 1929 in der Schulzeitung „Overtones“ des Curtis Institut of Music]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=11918625X|LCCN=n/80/79450|VIAF=66652026}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Hofmann, Jozef}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]<br />
[[Kategorie:Komponist (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Curtis Institute of Music)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1876]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1957]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
[[Kategorie:Pole]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Hofmann, Józef<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Hofmann, Józef Kazimierz; Hofmann, Josef Casimir; Hofmann, Josef<br />
|KURZBESCHREIBUNG=polnisch-amerikanischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1876<br />
|GEBURTSORT=[[Podgórze (Krakau)|Podgórze]] bei [[Krakau]]<br />
|STERBEDATUM=16. Februar 1957<br />
|STERBEORT=[[Los Angeles]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mischa_Levitzki&diff=198494989Mischa Levitzki2020-04-05T10:01:59Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:39E1:7F55:7C78:8ABA (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Mischa Levitzki''' (* [[25. Mai]] [[1898]] in [[Krementschuk]] (Ukraine); † [[2. Januar]] [[1941]] in [[Avon-by-the-Sea]]/[[New Jersey]]) war ein US-amerikanischer Pianist.<br />
<br />
Der Sohn [[Juden in Russland|russisch-jüdischer]] Einwanderer mit amerikanischer Staatsbürgerschaft wurde 1898 während eines Heimatbesuches seiner in [[New York (Bundesstaat)|New York]] wohnhaften Eltern geboren. Er erhielt im Alter von drei Jahren Violin- und im Alter von sechs Jahren Klavierunterricht und wurde siebenjährig in Warschau Schüler von [[Aleksander Michałowski (Pianist)|Aleksander Michałowski]]. Im Folgejahr debütierte er als Pianist bei einem Konzert in Antwerpen.<br />
<br />
1908 kehrte die Familie nach New York zurück, und [[Frank Damrosch]] nahm ihn ans ''Institute of Musical Art'' (später [[Juilliard School of Music]]) auf, wo er bis 1911 Klavierschüler von [[Sigismond Stojowski]] war. Danach studierte er bis 1915 an der [[Akademische Hochschule für Musik|Hochschule für Musik Berlin]] bei [[Ernst von Dohnányi]]. Nach einer Konzertreise durch Deutschland, Österreich, Ungarn und Norwegen debütierte er 1916 in der New Yorker [[Aeolian Hall (New York)|Aeolian Hall]].<br />
<br />
In der Folge wurde er einer der angesehensten Konzertpianisten der USA. Zwischen 1916 und 1930 unternahm er 12 Konzerttourneen durch mehr als einhundert US-amerikanische Städte. 1921 trat er in Australien und Neuseeland auf, 1925 in Ostasien. 1927 debütierte er mit dem [[London Symphony Orchestra]] unter [[Thomas Beecham]] in der Londoner [[Queen’s Hall]]. Danach trat er bis 1933 regelmäßig in London auf.<br />
<br />
Neben seiner solistischen Tätigkeit war Levitzki auch ein angesehener Kammermusiker. So führte er u.&nbsp;a. mit dem ''Musical Art Quartet'' ein Brahmsprogramm in der [[Town Hall (New York City)|Town Hall]] von New York auf. Außerdem komponierte er auch einige Klavierstücke. Seine ersten Plattenaufnahmen entstanden 1924, der Großteil wurde zwischen 1927 und 1933 bei [[His Master’s Voice]] eingespielt. Seine letzte Aufnahme entstand 1938 bei [[RCA Records|RCA Victor]]. Im Januar 1941 starb Levitzki unerwartet in seinem Haus in Avon-by-the-Sea an einem Herzinfarkt. [[Naxos (Label)|Naxos]] veröffentlichte ab 2002 eine Gesamtausgabe seiner Plattenaufnahmen.<br />
<br />
Levitzkis Bruder [[Marks Levine]] (1890–1971) war Direktor der ''National Concert and Artists Corporation'', sein Bruder [[Lewis L. Lorwin]] wurde als Ökonom bekannt und seine Schwester [[Bertha Levitzki]] (später Sandra Levitzki) als Pianistin und Harfenistin.<br />
<br />
== Quellen ==<br />
* [http://www.naxos.com/person/Mischa_Levitzki_2741/2741.htm Naxos - Mischa Levitzki]<br />
* [http://www.naxos.com/mainsite/blurbs_reviews.asp?item_code=8.110688&catNum=8110688&filetype=About+this+Recording&language=English Naxos - LEVITZKI, Mischa: Complete Recordings, Vol. 1 (1924-1928)]<br />
* [http://www.nypl.org/archives/2613 New York Public Library - Mischa Levitzki papers, 1898-1957]<br />
* Diskographie [{{Allmusic|Rubrik=artist|ID=mn0002149747/credits|NurURL=ja}} bei Allmusic]<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{IMSLP|id=Levitzki, Mischa}}<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=134729455|LCCN=n/87/110967|VIAF=19868342}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Levitzki, Mischa}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1898]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1941]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Levitzki, Mischa<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1898<br />
|GEBURTSORT=[[Krementschuk]]<br />
|STERBEDATUM=2. Januar 1941<br />
|STERBEORT=[[Avon-by-the-Sea]], [[New Jersey]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mitsuko_Uchida&diff=198494983Mitsuko Uchida2020-04-05T10:01:52Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:14B2:2ACA:BF5C:529B (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Dame Mitsuko Uchida''' [[Order of the British Empire|DBE]] ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja|内田 光子}}, ''Uchida Mitsuko''; * [[20. Dezember]] [[1948]] in [[Atami (Shizuoka)|Atami]]) ist eine britische [[Pianist]]in [[japan]]ischer Herkunft.<br />
<br />
== Leben ==<br />
Uchida ist die Tochter eines in Wien stationierten Diplomaten. Mit 12 Jahren begann sie das Musikstudium bei Richard Hauser an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Wiener Hochschule für Musik]]. Mit 14 Jahren gab sie im Brahms-Saal des [[Wiener Musikverein]]s ihr erstes öffentliches Konzert, dem bald weitere Auftritte folgten. Später nahm sie Unterricht bei [[Wilhelm Kempff]], [[Stefan Askenase]] und [[Nikita Magaloff]]. 1969 gewann sie den 1. Preis beim Wiener [[Internationaler Beethoven Klavierwettbewerb Wien|Beethoven-Wettbewerb]], 1970 den 2. Preis beim internationalen [[Chopin-Wettbewerb]] in [[Warschau]].<br />
<br />
1972 zog sie nach [[London]]. Dort begann ihre internationale Karriere. 1975 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in [[Leeds]]. 1982 spielte sie in der Londoner [[Wigmore Hall]] sämtliche Klaviersonaten Mozarts. Danach begann ihre Schallplatten-Karriere. Uchida wurde bekannt als eine der führenden Interpretinnen von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]], so spielte sie alle seine Klaviersonaten und Klavierkonzerte ein. Außerdem gehören Werke von [[Franz Schubert|Schubert]], [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] und [[Frédéric Chopin|Chopin]] sowie der Komponisten der [[Wiener Schule (Moderne)|Zweiten Wiener Schule]] zu ihrem [[Repertoire]]. Hier wurde sie für ihre Einspielung des Klavierkonzertes von [[Arnold Schönberg]] mehrfach ausgezeichnet.<br />
<br />
Im Juni 1984 gab sie ihr Debüt mit den [[Berliner Philharmoniker]]n unter [[Seiji Ozawa]]. Konzerte unter Leitung der Dirigenten [[Christoph von Dohnányi]] und [[Jeffrey Tate]] folgten. 1986 unternahm sie eine USA-Tournee mit [[Yehudi Menuhin]] und dem [[English Chamber Orchestra]].<br />
1999 nahm sie alle Etüden von [[Claude Debussy|Debussy]] auf. 1997 begann sie das Projekt der Aufnahme aller Klaviersonaten von [[Franz Schubert]], das 2002 vollendet wurde.<br />
<br />
Auch im Fernsehen ist Uchida häufig aufgetreten. So drehte 1987 der Regisseur [[Tony Palmer]] das Uchida-Porträt ''Mozart in Japan'', das vom [[ZDF]] 1989 ausgestrahlt wurde. In einer 70-Minuten-Sendung am 27. Juni 1990 im ARD-Programm spielte und erläuterte die Pianistin die zwölf Etüden von [[Claude Debussy]]. Und am 31. Dezember 2006 war sie die gefeierte Solistin im alljährlich veranstalteten Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker mit [[20. Klavierkonzert (Mozart)|Mozarts Klavierkonzert d-Moll, KV&nbsp;466]]. Auch mit namhaften zeitgenössischen Komponisten arbeitet Uchida zusammen. So brachte sie [[Matthias Pintscher]]s ''On A Clear Day'' am 28. Februar 2006 in Frankfurt zur Uraufführung. Das Stück ist unter anderem ihr gewidmet: „und für Mitsuko – zum Spielen“.<ref>[https://www.eamdc.com/psny/composers/matthias-pintscher/works/on-a-clear-day/ Uraufführung ''On a Clear Day'']</ref><br />
<br />
Am 14. Februar 2011 gewann sie für die Aufnahme ''Mozart: Klavierkonzert Nr. 23 & 24 – The Cleveland Orchestra'' den [[Grammy]] in der Kategorie „Best Instrumental Soloist(s) Performance (with Orchestra)“. 2012 wurde ihr die Goldmedaille der [[Royal Philharmonic Society]] verliehen, 2015 das [[Praemium Imperiale]] zuerkannt.<br />
<br />
== Auszeichnungen ==<br />
* 1986: [[Suntory Music Award]]<br />
* 1989: [[Gramophone Award]], ''Best Instrumental Recording'', für die Aufnahme aller Klaviersonaten von [[Wolfgang Amadeus Mozart]]<br />
* 2001: [[Commander of the Order of the British Empire]] (CBE)<ref>[http://news.bbc.co.uk/2/hi/in_depth/uk/2000/new_year_honours_2000/1092705.stm BBC News, 30 December 2000]</ref><br />
* 2001: [[Gramophone Award]], ''Best Concerto Recording'', für die Aufnahme des Klavierkonzerts von [[Arnold Schoenberg]], Leitung [[Pierre Boulez]]<br />
* 2003: Aufnahme in die [[American Philosophical Society]]<ref>{{Internetquelle| url=https://search.amphilsoc.org/memhist/search?creator=Mitsuko+Uchida&title=&subject=&subdiv=&mem=&year=&year-max=&dead=&keyword=&smode=advanced| titel=Member History: Mitsuko Uchida| hrsg=American Philosophical Society| zugriff=2019-02-10}}</ref><br />
* 2005: [[Preis der japanischen Akademie der Künste]] (Onshi-shō)<br />
* 2007: Aufnahme in die [[American Academy of Arts and Sciences]]<br />
* 2008: Das ''BBC Music Magazine'' präsentiert sie als Instrumentalistin des Jahres<br />
* 2009: [[Dame Commander of the Order of the British Empire]] (DBE)<ref>London Gazette, 13. Juni 2009</ref><br />
* 2009: Ehrendoktor (''Doctor of Music'', DMus) der [[Universität Oxford]]<ref>[http://www.radioswissclassic.ch/en/music-database/musician/25687ee1c0fe36abd720c5a03aa5481af3439/biography Radio Swiss, database] abgerufen am 2. Mai 2019</ref><br />
* 2011: [[Grammy]] für die Aufnahmen von Mozarts Klavierkonzerten [[23. Klavierkonzert (Mozart)|Nr. 23 KV 488]] und [[24. Klavierkonzert (Mozart)|Nr. 24 KV 491]] mit dem [[Cleveland Orchestra]]<br />
* 2012: Goldmedaille der [[Royal Philharmonic Society]], eine der höchsten Auszeichnungen, die im Bereich der Klassischen Musik vergeben werden<ref>[http://www.bbc.co.uk/news/entertainment-arts-17952386 BBC News, 4. Mai 2012]</ref><br />
* 2014: Ehrendoktor der Universität Cambridge<ref>[https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/kuenstler/220193/ Mitsuko Uchida, Konzerthaus Dortmund] abgerufen am 2. Mai 2019,</ref><br />
* 2015: Goldmedaille der [[Mozarteum]]-Stiftung, Salzburg<ref>[http://www.drehpunktkultur.at/index.php/mozartwoche-sp-79180025/8149-einmal-gold-zweimal-silber Mozartwoche - Ehrungen]</ref>,<br />
* 2015: [[Praemium Imperiale]]<br />
<br />
Sie war [[Artist in Residence]] des Cleveland Orchestra (2002), der Berliner Philharmoniker (2008/09) sowie der [[Elbphilharmonie]] Hamburg (2016/17).<ref>[https://www.dso-berlin.de/de/orchester/personen/biografien/?detail=548 Deutsches Symphonieorchester Berlin] abgerufen am 2. Mai 2019</ref><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* {{Munzinger|00000020188|Dame Mitsuko Uchida||in: ''Internationales Biographisches Archiv'' 32/2008 vom 5. August 2008}}<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.mitsukouchida.com/ Offizielle Website der Pianistin]<br />
* [http://www.naxos.com/person/Mitsuko_Uchida/10729.htm Kurzbiographie, Naxos]<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=128866586|LCCN=n/85/11254|VIAF=71579597}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Uchida, Mitsuko}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Liedbegleiter]]<br />
[[Kategorie:Absolvent der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien]]<br />
[[Kategorie:Grammy-Preisträger]]<br />
[[Kategorie:Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbes]]<br />
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Oxford]]<br />
[[Kategorie:Dame Commander des Order of the British Empire]]<br />
[[Kategorie:Person mit besonderen kulturellen Verdiensten]]<br />
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]<br />
[[Kategorie:Mitglied der American Philosophical Society]]<br />
[[Kategorie:Musiker (Japan)]]<br />
[[Kategorie:Emigrant]]<br />
[[Kategorie:Japaner]]<br />
[[Kategorie:Brite]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1948]]<br />
[[Kategorie:Frau]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Uchida, Mitsuko<br />
|ALTERNATIVNAMEN=内田 光子 (japanisch)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=japanisch-britische Pianistin<br />
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1948<br />
|GEBURTSORT=[[Atami (Shizuoka)|Atami]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gy%C3%B6rgy_Seb%C5%91k&diff=198494982György Sebők2020-04-05T10:01:51Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:C4ED:F8DE:B839:C4C1 (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:György Sebök.jpg|mini|György Sebők in Ernen, Wallis (1991)]]<br />
<br />
'''György Sebők''' [{{IPA|ɟørɟ ˈʃe:bœk}}] (* [[2. November]] [[1922]] in [[Szeged]], [[Ungarn]]; † [[14. November]] [[1999]] in [[Bloomington (Indiana)|Bloomington]], [[Indiana]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) war ein ungarischer [[Pianist]] und Klavierpädagoge.<br />
<br />
== Leben und Karriere ==<br />
Bereits der Fünfjährige wurde von dem zehn Jahre älteren [[György Sándor]] als korrespondierender Schüler an der [[Budapest]]er [[Franz-Liszt-Akademie]] unterrichtet, an der er ab 1938 pianistisch von Arnold Székely und Imre Keéri-Szanto (der auch der erste Lehrer [[Géza Anda]]s war) sowie von [[Zoltán Kodály]] und [[Leó Weiner]] in den Fächern [[Komposition (Musik)|Komposition]] und Kammermusik ausgebildet wurde. Mit zehn Jahren trat Sebők erstmals mit einem Klavierkonzert von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] und mit 14 Jahren mit dem [[1. Klavierkonzert (Beethoven)|1. Klavierkonzert C-Dur op. 15]] von [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] unter der Leitung von [[Ferenc Fricsay]] auf; am Konservatorium bildete er mit zwei Kommilitonen, dem Geiger Ferenc Ákos und dem Cellisten [[János Starker]], ein Klaviertrio. Nach dem Krieg debütierte Sebők 1945 in [[Bukarest]] mit dem [[20. Klavierkonzert (Mozart)|Klavierkonzert Nr. 20 d-moll KV 466]] von Mozart unter dem Dirigat von [[George Enescu]] und gab erfolgreiche Konzerte in Osteuropa einschließlich der [[Sowjetunion]]. Ab 1949 unterrichtete er selbst am Liszt-Konservatorium, emigrierte jedoch ein Jahr nach dem [[Ungarischer Volksaufstand|Ungarischen Volksaufstand]] nach [[Paris]]. In Frankreich nahm er im Lauf der nächsten Jahre eine Reihe von Schallplatten sowohl als Solist wie als Kammermusikpartner seines Freundes Starker und (in den 1970er Jahren) des Geigers [[Arthur Grumiaux]] auf. 1962 trat Sebők eine Professur für Klavier an der Music School der [[Indiana University Bloomington]] an, die er bis zu seinem Tod bekleidete. 1974 gründete er in der schweizerischen Gemeinde [[Ernen]]'' ([[Kanton Wallis|Wallis]])'' eine Sommerakademie und 1987 ein ''Festival der Zukunft''; aus diesen Initiativen ist das heutige [[Festival Musikdorf Ernen]] hervorgegangen.<br />
<br />
[[Datei:Grab von Eva und György Sebők.jpg|mini|Grabstätte von Eva und György Sebők in Mühlebach, Wallis]]<br />
<br />
Nach dem Tod von Sebőks Frau Eva (1926–2010) wurden die sterblichen Überreste des Ehepaars vor der Kapelle der Heiligen Familie in dem Nachbardorf [[Mühlebach VS|Mühlebach]] verstreut.<br />
<br />
== Auszeichnungen ==<br />
Sebők erhielt unter anderem 1952 den Liszt-Preis des ungarischen Staats, 1957 den [[Grand Prix du Disque]] und 1996 den Kulturpreis des Kantons Wallis (Prix de Consecration); im selben Jahr wurde er zum [[Ordre des Arts et des Lettres|Chevalier de l'ordre des arts et des lettres]] ernannt. György Sebők ist außerdem der bislang dritte Ehrenbürger in der Geschichte Ernens.<br />
<br />
== Klavierpädagogisches Wirken und künstlerische Auffassung ==<br />
György Sebők gilt als einer der wichtigsten Klavierpädagogen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der neben seinem Unterricht in Bloomington regelmäßig Meisterkurse in aller Welt (u.&nbsp;a. am [[Conservatorium van Amsterdam]], dem [[Kanada|kanadischen]] [[Banff (Alberta)|Banff]] Centre of the Arts, der [[Universität der Künste Berlin]] und der Toho Gakuen School of Music in [[Tokio]]) durchführte. Sebőks Auffassung des Klavierspiels entspricht dem Ideal der ungarischen Pianistik seit [[Ernst von Dohnányi]], von einer streng sachlichen, der Analyse des Notentextes und kompositorischen Gehalts des jeweiligen Werkes verpflichteten Grundlage aus eine gleichermaßen stilsichere und individuelle Interpretation zu erarbeiten. Die technische Virtuosität steht bei Sebők stets im Dienst der musikalischen Aussage, deren kammermusikalische Transparenz und sprachlich-rhetorische Überzeugungskraft seine Schallplatten-Einspielungen mit Werken von [[Johann Sebastian Bach|Bach]], Beethoven, [[Frédéric Chopin|Chopin]], [[Robert Schumann|Schumann]], [[Felix Mendelssohn Bartholdy|Mendelssohn Bartholdy]], [[Franz Liszt|Liszt]], [[Johannes Brahms|Brahms]], [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski|Tschaikowsky]], [[César Franck|Franck]], [[Claude Debussy|Debussy]] und [[Béla Bartók|Bartók]] bezeugen.<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Barbara Alex (Ed.): ''György Sebök. Words From a Master''. Portland, OR: Carpe Diem Books, 2010 (ISBN 978-0-9713555-4-5).<br />
* [[Ingo Harden]] und Gregor Willmes: ''Pianistenprofile. 600 Interpreten: ihre Biografie, ihr Stil, ihre Aufnahmen'', Kassel: Bärenreiter, 2008 (ISBN 978-3-7618-1616-5), S. 659–660 [Artikel von Peter Seidle].<br />
* Thaddeus E. Carhart: ''The Piano Shop on the Left Bank. The Hidden World of a Paris Atelier''. London: Chatto & Windus, 2000 (ISBN 0-70-116874-9), S. 191–198. Deutsche Ausgabe unter dem Titel: ''Ein Klavier in Paris. Eine ungewöhnliche Freundschaft.'' Berlin: Kindler, 2002 (ISBN 3-463-40419-2), S. 267–276.<br />
<br />
== Filme ==<br />
* ''György Sebők, la musique comme langue maternelle''. Etienne Blanchon / altomedia (Frankreich 2010).<br />
* ''György Sebők, une leçon de musique''. Etienne Blanchon / altomedia, Idéale Audience International (Frankreich 1998).<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat}}<br />
* [http://issuu.com/musikdorf/docs/musikdorf_ernen_im_memoriam_gy_rgy_seb_k Würdigung Sebőks auf der Seite des Musikdorf Ernen-Festivals]<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=134518500|LCCN=n/82/56925|VIAF=86755396}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Sebok, Gyorgy}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Ehrenbürger im Kanton Wallis]]<br />
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]<br />
[[Kategorie:Ungar]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1922]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1999]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Sebők, György<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer Pianist und Klavierpädagoge<br />
|GEBURTSDATUM=2. November 1922<br />
|GEBURTSORT=[[Szeged]], [[Ungarn]]<br />
|STERBEDATUM=14. November 1999<br />
|STERBEORT=[[Bloomington (Indiana)|Bloomington]], [[Indiana]], [[Vereinigte Staaten|USA]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ivan_Moravec&diff=198494979Ivan Moravec2020-04-05T10:01:47Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:E4:C58E:A9AB:F892 (Diskussion) auf die letzte Version von PaulasBunt zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Ivan Moravec''' (* [[9. November]] [[1930]] in [[Prag]]; † [[27. Juli]] [[2015]] ebenda<ref>[http://orf.at/stories/2291538/ ''Tschechischer Pianist Ivan Moravec gestorben''.] In: ''orf.at'', 27. Juli 2015, abgerufen am 27. Juli 2015.</ref>) war ein klassischer Pianist.<br />
<br />
== Leben ==<br />
Ivan Moravec studierte Klavier am [[Prager Konservatorium]] bei Erna Grünfeld, einer Nichte von [[Alfred Grünfeld]]. 1948 gewann er hier den 1.&nbsp;Preis im Klavierwettbewerb. Er setzte seine Studien an der [[Akademie der musischen Künste in Prag]] (an der er später selber unterrichtete) bei [[Ilona Štěpánová-Kurzová]] und bei [[Arturo Benedetti Michelangeli]] in Italien fort.<br />
<br />
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte Moravec im Jahre 1959 mit dem tschechischen Rundfunkorchester; noch im selben Jahr folgte auch sein internationales Debüt, mit dem New Philharmonic Orchestra unter [[Hans Schmidt-Isserstedt]] in London. 1964 brachte ihn zum ersten Mal in die Vereinigten Staaten; hier spielte er, unter dem Dirigat von [[George Szell]], mit dem [[Cleveland Orchestra]].<br />
<br />
Neben seinen Konzertreisen und der Lehrtätigkeit wirkte Moravec häufig als Juror bei internationalen Wettbewerben; seine Schallplatteneinspielungen haben zahlreiche Preise gewonnen.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{DNB-Portal|134466160|TYP=Medien von und über}}<br />
* {{Discogs|835085}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=134466160|LCCN=n/82/216023|VIAF=116574314}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Moravec, Ivan}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der musischen Künste in Prag)]]<br />
[[Kategorie:Träger der tschechischen Verdienstmedaille]]<br />
[[Kategorie:Musiker (Prag)]]<br />
[[Kategorie:Tscheche]]<br />
[[Kategorie:Tschechoslowake]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1930]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 2015]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Moravec, Ivan<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=tschechischer klassischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=9. November 1930<br />
|GEBURTSORT=[[Prag]]<br />
|STERBEDATUM=27. Juli 2015<br />
|STERBEORT=[[Prag]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Murray_Perahia&diff=198494977Murray Perahia2020-04-05T10:01:46Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:C40E:A3F4:C497:E890 (Diskussion) auf die letzte Version von InternetArchiveBot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Murray Perahia.jpg|mini|Murray Perahia, 2012]]<br />
'''Murray Perahia''' (* [[19. April]] [[1947]] in [[New York City|New York]]) ist ein US-amerikanischer [[Pianist]] und [[Dirigent]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Perahia wurde in der [[Bronx]] in New York City als Kind einer [[Sephardim|sephardischen]] Familie geboren. Sein Vater, ein Schneider, stammte aus [[Thessaloniki]] und war 1935 in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] eingewandert. Ein großer Teil der in Thessaloniki verbliebenen Familie kam im [[Holocaust]] ums Leben.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.haaretz.com/life/arts-leisure/expanding-the-love-of-music-1.267626|autor=Noam Ben-Zeev|titel= Expanding the love of music|datum=2009-01-07|zugriff=2015-03-27|sprache=en|hrsg=Haaretz}}</ref> Als Kind sprach der kleine Moshe – so sein eigentlicher Vorname – auch [[Juden-Spanisch|Ladino]] („Judenspanisch“), die Sprache seines Vaters.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.gramophone.co.uk/editorial/murray-perahia-%E2%80%93-interview-gramophone-october-2007-by-jeremy-nicholas|titel=Grammophone – the world’s best classical misic reviews|hrsg=gramophone.co.uk|autor=Jeremy Nicholas|kommentar=Murray Perahia – Interview mit Jeremy Nicholas|datum=Oktober 2007|zugriff=2015-03-27|sprache=en}}</ref><br />
Im Alter von vier Jahren lernte Perahia Klavier spielen. Über seinen damaligen Lehrer sagt er, dieser sei „sehr einschränkend“ gewesen, da er ein Stück spielen musste, bis er es perfekt beherrschte. Erst mit 15 Jahren erwachte sein Interesse an der Musik wieder.<br />
<br />
Mit 17 Jahren fing er an, bei [[Mieczysław Horszowski]] am [[Mannes College of Music]] in New York Klavier, [[Komposition (Musik)|Komposition]] und Orchesterleitung zu studieren. Während der Sommerferien nahm er am ''Marlboro Music School and Festival'' teil und belegte dort Kurse bei [[Rudolf Serkin]], [[Alexander Schneider (Musiker)|Alexander Schneider]] und [[Pablo Casals]]. Später war er für ein Jahr Assistent von Serkin am [[Curtis Institute of Music]] in [[Philadelphia]].<br />
Bedeutend für seinen künstlerischen Werdegang war die Freundschaft mit [[Vladimir Horowitz]]. Nach dem Debüt in der New Yorker [[Carnegie Hall]] 1968 gewann er, als erster Nordamerikaner, 1972 den Klavierwettbewerb in [[Leeds]].<ref>{{Webarchiv|url=http://www.leedspiano.com/content/1972-competition |wayback=20150901163407 |text=''The 1972 Competition''. |archiv-bot=2019-05-02 16:03:03 InternetArchiveBot }} Leeds International Piano Competition Official Website, aufgerufen am 24. Februar 2014.</ref><br />
<br />
In den achtziger Jahren arbeitete er viel mit Vladimir Horowitz, von dem Perahia sagt, er habe entscheidenden Einfluss auf sein Klavierspiel gehabt.<ref>[http://www.grovemusic.com/shared/views/article.html?section=music.21282#music.21282 „Perahia, Murray“], ''Grove Music Online'', 2007 (Nur noch nach Bezahlung einsehbar.)</ref> 1989 debütierte er bei den [[Salzburger Festspiele]]n mit [[Mozart]]s Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467 und den [[Wiener Philharmoniker]]n, dirigiert von [[James Levine]]. Dieses Konzert wurde von [[ORF]] und [[WNET Channel 13 New York]] weltweit ausgestrahlt. Er kehrt seit damals regelmäßig nach Salzburg zurück, wo er weitere Klavierkonzerte von Mozart, [[Robert Schumann|Schumann]] und [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] unter Leitung von [[Claudio Abbado]], [[Georg Solti]] und [[Bernard Haitink]] spielte <!---und außerdem bislang drei [[Solistenkonzert]]e bestritt ?--->.<br />
<br />
Seine erste größere Schallplattenproduktion war die Einspielung von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] Klavierkonzerten, gefolgt von [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] Klavierkonzerten. Bis 1992, als eine Entzündung seines Daumens, die er sich durch einen Schnitt mit einem Blatt Notenpapier zugezogen hatte,<ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-19542793.html Bericht in der Zeitschrift 'Spiegel'] Abgerufen am 26. November 2015</ref> seine Karriere einige Jahre unterbrach, trat er weltweit in allen renommierten Konzertsälen auf und spielte zahlreiche Schallplatten ein.<br />
Nach seiner Genesung in den späten 1990er Jahren setzte er vor allem mit Einspielungen der Klavierwerke [[Johann Sebastian Bach|Bachs]] Maßstäbe. Vor allem die Aufnahme der [[Goldberg-Variationen]] wird als Referenz-Aufnahme angesehen. Er gewann u.&nbsp;a. dreimal den [[Grammy Award|Grammy]] und zweimal den [[Echo Klassik]].<br />
2005 begannen wieder die Probleme mit seiner Hand. Bis heute muss er deswegen immer wieder pausieren, gab aber trotzdem Konzerte in Asien, den USA und in Europa und spielte neue Aufnahmen ein.<br />
<br />
Neben seiner solistischen Karriere tritt er auch als [[Kammermusik]]er in Erscheinung, so bei seiner langjährigen Zusammenarbeit mit dem [[Guarneri String Quartet]] oder dem [[Budapest Quartet|Budapester Streichquartett]]. Er ist außerdem ''Principal Guest Conductor'' des Orchesters [[Academy of St Martin in the Fields]]. Perahia stand 43 Jahre lang bei Sony Classics (und dem Vorgänger Columbia Masterworks) unter Vertrag. Im September 2016 gab er bekannt, fortan mit [[Deutsche Grammophon]] zusammenzuarbeiten und veröffentlichte im folgenden Monat eine Neuaufnahme von Bachs [[Französische Suiten|Französischen Suiten]].<ref>{{Internetquelle|url=http://murrayperahia.com/|titel=Murray Perahia|autor=|hrsg=|werk=|datum=|sprache=|zugriff=31. Januar 2017}}</ref><br />
<br />
Perahia wurde am 8. März 2004 für seine Verdienste für die Klassische Musik durch Königin [[Elisabeth II.]] zum [[Order of the British Empire|Knight Commander of the British Empire]] ernannt. 2015 wurde er in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt.<br />
<br />
Perahia lebt zusammen mit seiner Frau Naomi und zwei Söhnen in [[London]].<br />
<br />
== Preise und Anerkennungen ==<br />
* 2011 [[Preis der deutschen Schallplattenkritik]]<br />
'''Siebtes International Schumann Festival'''<br />
* 2000 Robert Schumann Gesellschaft / Claudio Arrau Gedenk-Medaille<br />
<br />
'''[[Grammy Award|Grammy Award for Best Chamber Music Performance]]'''<br />
* [[Grammy Awards 1989|1989]] ''[[Béla Bartók|Bartók]]: Sonata for Two Pianos & Percussion''<br />
<br />
'''[[Grammy Award|Grammy Award for the Best Instrumental Soloist Performance]]'''<br />
* [[Grammy Awards 1999|1999]] für ''[[Johann Sebastian Bach|Bach]]: English Suites no. 1, no. 3, no. 6''<br />
* [[Grammy Awards 2003|2003]] für ''[[Frédéric Chopin|Chopin]]: Études, Op. 10, Op. 25''<br />
* 2011 für [[Johannes Brahms|Brahms]], ''Händel Variationen, Op. 24''; ''Rhapsodien, Op. 79''; ''6 Klavierstücke, Op. 118''; ''4 Klavierstücke, Op. 119''<br />
<br />
== Film ==<br />
* ''Der Pianist Murray Perahia – nicht von dieser Welt.'' Dokumentarfilm, Deutschland, 2010, 52:20 Min., Buch und Regie: Holger Preusse und Claus Wischmann, Produktion: DOKfilm, sounding images, [[RBB]], [[arte]], Erstsendung: 2. Mai 2011 bei arte, [http://www.dokfilm.de/index.php?article_id=190 Inhaltsangabe] von DOKfilm.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.murrayperahia.com/ Offizielle Seite von Murray Perahia]<br />
* [http://www.kdschmid.de/kuenstlerprofil/items/murray-perahia.html Perahias deutsche Agentur]<br />
<br />
;Interviews<br />
* Christoph Schlüren: [http://www.musikmph.de/rare_music/performers/m_r/perahia_murray/1.html ''Jedes Stück ist ein anderes Wesen: Murray Perahia im Interview (1994–97)''.] Klassik Heute, April 1998<br />
* Teresa Pieschacón Raphael: [http://www.arte.tv/de/interview-mit-dem-pianisten-murray-perahia/2946976,CmC=3870376.html ''Interview mit dem Pianisten Murray Perahia''.] [[arte]], 29. April 2011<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=124218296|LCCN=n/81/15455|VIAF=112853337}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Perahia, Murray}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Dirigent]]<br />
[[Kategorie:Honorary Knight Commander des Order of the British Empire]]<br />
[[Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger]]<br />
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]<br />
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1947]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Perahia, Murray<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Pianist und Dirigent<br />
|GEBURTSDATUM=19. April 1947<br />
|GEBURTSORT=[[New York City|New York]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lew_Nikolajewitsch_Oborin&diff=198494976Lew Nikolajewitsch Oborin2020-04-05T10:01:44Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:6C8A:CBCF:589:A959 (Diskussion) auf die letzte Version von FNBot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Bild:Fotothek df roe-neg 0006204 002 Auftritt des Pianisten Lew Nikolajewitsch Oborin.jpg|mini|hochkant|Lew Oborin, 1951]]<br />
'''Lew Nikolajewitsch Oborin''' ({{RuS|Лев Николаевич Оборин}}, wiss. [[Transliteration]] ''Lev Nikolaevič Oborin''; * {{JULGREGDATUM|11|9|1907|Link=1}} in [[Moskau]]; † [[5. Januar]] [[1974]] in Moskau) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] Pianist.<br />
<br />
Oborin studierte Klavier an der Moskauer Gnessin-Musikschule bei [[Jelena Fabianowna Gnessina|Jelena Gnessina]], einer Schülerin von [[Ferruccio Busoni]], außerdem Komposition bei [[Alexander Gretschaninow]]. Von 1921 bis 1926 studierte er am [[Moskauer Konservatorium]] Klavier bei [[Konstantin Igumnow]]. 1927 gewann er den ersten [[Chopin-Wettbewerb]].<br />
<br />
Nach einigen Konzerten in [[Zweite Polnische Republik|Polen]] und [[Deutsches Reich|Deutschland]] konzertierte er exklusiv in der Sowjetunion und lehrte außerdem seit 1928 am Moskauer Konservatorium. 1935 begann eine lebenslange künstlerische Partnerschaft mit dem Geiger [[David Oistrach]], mit dem er von 1941 bis 1963 (dem Tod des beteiligten Cellisten [[Swjatoslaw Nikolaewitsch Knuschewizki|Swjatoslaw Knuschewizki]]) auch ein bekanntes Trio formte. 1948 wurde er als Professor an das Moskauer Konservatorium berufen.<br />
<br />
Oborin spielte zahlreiche Erstaufführungen von Komponisten des 20. Jahrhunderts, z.&nbsp;B. von [[Aram Chatschaturjan|Chatschaturjan]], dessen Klavierkonzert ihm gewidmet ist, von [[Wissarion Jakowlewitsch Schebalin|Schebalin]], [[Nikolai Jakowlewitsch Mjaskowski|Mjaskowski]], [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Prokofjew]] und [[Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch|Schostakowitsch]]. Als Lehrer hatte er zahllose Schüler, die bekanntesten waren [[Vladimir Ashkenazy]], [[Gennadi Roschdestwenski]] und [[Jekaterina Nowizkaja]]. Auch der deutsche Pianist [[Peter Rösel]] studierte bei Oborin.<br />
<br />
Oborin wurde 1943 mit dem [[Stalinpreis]] ausgezeichnet. Er starb 1974 und wurde auf dem [[Nowodewitschi-Friedhof]] in Moskau begraben.<br />
<br />
== Quellen ==<br />
* Alain Pâris: ''Klassische Musik im 20. Jahrhundert.'' 2. Auflage. dtv, München 1997, ISBN 3-423-32501-1.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|Lev Oborin|Lew Nikolajewitsch Oborin}}<br />
* {{DNB-Portal|118948644}}<br />
* {{GSE|083176}}<br />
* [http://encyclopedia2.thefreedictionary.com/Oborin%2c+Lev+Nikolaevich Oborin, Lev Nikolaevich] The Great Soviet Encyclopedia, 3rd Edition. (1970–1979) (englisch), abgerufen am 4. Januar 2016<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=118948644|LCCN=n/85/72667|VIAF=74038528}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Oborin, Lew Nikolajewitsch}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Volkskünstler der UdSSR (Darstellende Kunst)]]<br />
[[Kategorie:Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbes]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Moskauer Konservatorium)]]<br />
[[Kategorie:Sowjetbürger]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1907]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1974]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Oborin, Lew Nikolajewitsch<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Oborin, Lev Nikolaevič; Оборин, Лев Николаевич (russisch)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=11. September 1907<br />
|GEBURTSORT=[[Moskau]]<br />
|STERBEDATUM=5. Januar 1974<br />
|STERBEORT=[[Moskau]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ingrid_Haebler&diff=198494974Ingrid Haebler2020-04-05T10:01:43Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:28FC:3465:3DC:4AAC (Diskussion) auf die letzte Version von Silewe zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:IngridHaebler1966.jpg|mini|Haebler in dem [[Keukenhof]] (1966)]]<br />
'''Ingrid Haebler''' (* [[20. Juni]] [[1929]]<ref>Laut {{Internetquelle |url=http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/FAZ/20160620/im-zeichen-mozarts-der-pianistin-in/FD1201606204879945.html |titel=Im Zeichen Mozarts. Der Pianistin Ingrid Haebler zum Neunzigsten |werk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |datum=2016-06-20 |zugriff=2019-06-18}} feierte Ingrid Haebler bereits 2016 ihren 90 Geburtstag. Folgende Quellen [https://www.bach-cantatas.com/Bio/Haebler-Ingrid.htm Bach Cantatas Website], [https://www.degruyter.com/abstract/j/omz.1962.17.issue-2/omz.1962.17.2.72/omz.1962.17.2.72.xml Österreichische Musikzeitschrift], [https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Ingrid_Haebler Geschichte-Wiki Wien], [http://www.bmlo.lmu.de/h0060 Bayerischer Musik Lexicon Online] aber nennen 1929 als Geburtsjahr.</ref> in [[Wien]])<ref>{{Internetquelle |autor=Joseph Stevenson |url=http://www.bach-cantatas.com/Bio/Haebler-Ingrid.htm |titel=Porträt von Ingrid Haebler |werk=bach-cantatas.com |datum=2007-05 |zugriff=2018-08-08 |sprache=en}}</ref> ist eine [[österreich]]ische [[Pianist]]in.<br />
<br />
== Leben ==<br />
Ingrid Haebler ist die Tochter des Industriellen Armin Freiherr von Haebler und seiner Ehefrau Charlotte von Schüch. Aufgewachsen in Polen, erhielt sie mit sechs Jahren von ihrer Mutter den ersten Klavierunterricht. Es folgten bald auch erste Kompositionsversuche. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] siedelte sie mit ihrer Familie nach Salzburg über, wo sie als Elfjährige ihr Konzertdebüt mit einem Stück von Mozart und einer eigenen Komposition gab. Danach studierte sie bei [[Paul Weingarten]] in Wien und schließlich am Salzburger Mozarteum. 1950 ging sie nach Genf zu weiteren Studien bei [[Nikita Magaloff]] und nach Paris zu [[Marguerite Long]].<ref name="Gerhard R. Koch">[[Gerhard R. Koch]]: ''Im Zeichen Mozarts. Der Pianistin Ingrid Haebler zum Neunzigsten''. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20. Juni 2016, S. 16.</ref><br />
<br />
Ingrid Haebler gewann zweimal den 2. Preis beim [[Concours de Genève|Internationalen Klavierwettbewerb in Genf]] und 1954 den Ersten Preis beim [[Internationaler Musikwettbewerb der ARD|Wettbewerb der ARD]]. Danach begann ihre Weltkarriere. Seit 1969 war Ingrid Haebler Professorin am Salzburger [[Mozarteum]].<br />
<br />
Ingrid Haebler wurde vor allem durch ihre Interpretation des Klavierwerkes von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] bekannt.<ref name="Gerhard R. Koch" /> Gelobt wurde die Natürlichkeit und schlichte Diktion ihres Spiels sowie die Nüchternheit in der Darstellung gepaart mit Wärme und Gefühl, ein „singendes Allegro“.<ref name="Gerhard R. Koch" /> Mit [[Henryk Szeryng]] und mit Arthur Grumiaux nahm sie Mozarts [[Violinsonate]]n auf.<ref name="Gerhard R. Koch" /><br />
<br />
== Ehrungen ==<br />
* 1970: Mozartmedaille durch die [[Mozartgemeinde Wien]]<ref>[http://www.viennatouristguide.at/Gedenktafeln/pers/M/mozart_1_zmed.htm Inschrift Deutschordenshof, Durchgang: Ingrid Haebler 1970] (abgerufen am 7. Juni 2014).</ref><br />
<br />
== Diskografie (Auswahl) ==<br />
<br />
* [[Johann Christian Bach|J.C. Bach]], 12 Klavierkonzerte op. 1 und 7 - Ingrid Haebler, pianoforte; Wien Capella Academica, Ltg. [[Eduard Melkus]] (1969, 1972, 1977, 2CD Philips) {{OCLC|30673144}}<br />
* [[Johann Christian Bach|J.C. Bach]], 6 Sonaten op. 5 - Ingrid Haebler, pianoforte (Philips)<br />
* [[Johann Christian Bach|J.C. Bach]], 6 Sinfonias op. 3/6, Klavierkonzerte, op. 13 - Ingrid Haebler, pianoforte; [[Academy of St. Martin in the Fields]], Ltg. [[Neville Marriner]]; Wien Capella Academica, Ltg. Eduard Melkus (1997, Philips)<br />
* [[Johann Sebastian Bach|J.S. Bach]], Französische Suite Nr. 6, E-dur, BWV 817 (1966, Philips)<br />
* [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]], Violinsonaten, Vol. I et II - Romanzen - [[Henryk Szeryng]], Ingrid Haebler; [[Royal Concertgebouw Orchestra]],Ltg. [[Bernard Haitink]] (1971–80, Philips) {{OCLC|937703523|937672433}}<br />
* Chopin, Nocturnes (1956, 2LP Vox PL) {{OCLC|11954007}}<br />
* Chopin, Valses (LP Vox GBY 11970)<br />
* [[Joseph Haydn|Haydn]],Klavierkonzert Nr. 11 D-dur, Nederlands Kamerorkest, Ltg. [[Szymon Goldberg]] (9.7.1960), Philips 875 040CY<br />
* [[Joseph Haydn|Haydn]], Klaviersonaten Nr. 35,36,37,38 und 39 (1969, Philips) {{OCLC|659214726}}<br />
* [[Joseph Haydn|Haydn]], Klaviersonate Nr. 52 (Philips, mono)<br />
* [[Joseph Haydn|Haydn]], Andante Con Variazioni In F Minor, Hob XVII 6 (Philips)<br />
* [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]], Musik für zwei Klaviere - Ingrid Haebler, [[Ludwig Hoffmann]], [[Jörg Demus]], [[Paul Badura-Skoda]] (1971–78, 2CD Philips 422 516-2) {{OCLC|154641529}}<br />
* Mozart, Klavierkonzerte Nr. 6 & 8 Pro Musica Orchester Wien, Ltg. [[Heinrich Hollreiser]] (1954, LP Vox PL 9290)<br />
* Mozart, Klavierkonzert Nr. 13, Pro Musica Orchester Wien, Ltg. [[Heinrich Hollreiser]] (LP Vox, 7.5.1956)<br />
* Mozart, Klavierkonzerte Nr. 15 & 18 - Haebler; [[Wiener Symphoniker]], Ltg. [[Heinrich Hollreiser]] (1953, LP Vox PL 8300) {{OCLC|4741984}}<br />
* Mozart, Klavierkonzerte Nr. 17 & 26 - Haebler; Bamberger Symphoniker, Wiener Symphoniker, Ltg. Heinrich Hollreiser (1955, LP Vox PL 9390)<br />
* Mozart, Klavierkonzerte Nr. 19 & 20 - Haebler; Wiener Symphoniker, Ltg. Karl Melles (1958, Vox) {{OCLC|1855840}}<br />
* Mozart, Klavierkonzerte Nr. 12 & 27 (1954, LP Vox PL 8710) {{OCLC|4742005}}<br />
* Mozart, Klavierkonzerte Nr. 13 & 24 - Haebler; Wiener Symphoniker, Ltg. Paul Walter (LP Vox PL 10.080) {{OCLC|658817701}}<br />
* Mozart, Klavierkonzerte - Ingrid Haebler, pianoforte (1-4); Capella Academica Wien, Ltg. Eduard Melkus (1-4); [[London Symphony Orchestra]], Ltg. [[Witold Rowicki]], [[Alceo Galliera]], [[Colin Davis]] (10CD Philips 454 352-2) {{OCLC|222291004}}<br />
* Mozart, Klaviersonaten K. 279, 290, 281, 282, 283, 284, 309, 310, 311, 330, 331, 332, 333, 457, 533+594, 545, 570, 576 (1966 - 70, Philips)<br />
* Mozart, Klaviersonaten K. 279, 290, 281, 282, 283, 284, 309, 310, 311, 330, 331, 332, 333, 457, 533+594, 545, 570, 576, und Fantasie c-moll K. 475 (1986–91, 5CD Denon COCQ-83689) {{OCLC|36419870}}<br />
* Mozart, Variationen für Klavier K.455, 352, 179, 500 & K.24, 25, 180, 265, 254, 398 (3-9 November/2-9. Dezember 1975, 2CD Philips)<br />
* Mozart, Sonaten für Klavier und Violine K. 296, 301, 306 - Henryk Szeryng, Haebler (1969/1972, Philips)<br />
* Mozart, Sonaten für Klavier und Violine K. 378, 380, 454 - Henryk Szeryng, Haebler (1969/1972, Philips)<br />
* Mozart, Klavierquartett - Schwalbé, Cappne, Borwitzky (Philips) {{OCLC|658577213}}<br />
* Mozart, Quintett für Klavier und Bläser, und Beethoven, Quintett op. 16 - Haebler; Mitglieder des Bamberger Bläserquintetts (19.-22. September 1971, Philips)<br />
* [[Franz Schubert|Schubert]], Impromptus (1955, LP Vox PL 8940)<br />
* Schubert, Klaviersonaten (12), Impromptus, Moments musicaux, Fantasie f-moll* - Haebler, Ludwig Hoffmann* (1960/1970, 7CD Philips 456 367-2 / Decca) {{OCLC|51748844}}<br />
* Schumann, Kinderszenen, op. 15, (28.8.1959) Philips 698039<br />
* Schumann, Klavierkonzert, Concertgebouworkest, Ltg. [[Eliahu Inbal]], (1.6.1972),Philips 6500 414<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{DNB-Portal|130621757|TYP=Tonträger von}}<br />
* [http://www.koelnklavier.de/texte/interpreten/haebler.html Manuskript einer Sendung zu Ingrid Haeblers 65. Geburtstags der deutschen Welle]<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=UDEbwozv3JE&feature=watch_response Hörbeispiel: Schubert Impromptu Op.142 D935 Nr.4 f-moll] (YouTube Video)<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=130621757|LCCN=no/90/7522|VIAF=66651938}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Haebler, Ingrid}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Mozarteum Salzburg)]]<br />
[[Kategorie:Musiker (Österreich)]]<br />
[[Kategorie:Österreicher]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1929]]<br />
[[Kategorie:Frau]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Haebler, Ingrid<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Pianistin<br />
|GEBURTSDATUM=20. Juni 1929<br />
|GEBURTSORT=[[Wien]]<br />
|STERBEDATUM=<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Raoul_Koczalski&diff=198494972Raoul Koczalski2020-04-05T10:01:42Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:D5BF:D73D:AF63:B318 (Diskussion) auf die letzte Version von Aspiriniks zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:RKoczalski.JPG|mini|Der mit Orden ausgezeichnete Junge im Jahre 1894]]<br />
[[Datei:Raoul Koczalski 1901.jpg|mini|Raoul Koczalski im September 1901]]<br />
[[Datei:Koczalski.jpg|mini|Raoul Koczalski während einer Aufnahme für [[Welte-Mignon]], 1925]]<br />
'''Raoul Armand Georg von Koczala Koczalski''' (Schreibung des Vornamens in Polen meist : Raul, Aussprache: [kɔˈt͡ʃalski], vereinfachte Transkription: [kotschálski]; * [[3. Januar]] [[1885]] in [[Warschau]]; † [[24. November]] [[1948]] in [[Posen]]; Pseudonym: '''Jerzy Armando''' und '''Georg Armand(o)''') war ein polnischer [[Pianist]] und [[Komponist]].<br />
[[Datei:Raoul Koczalski.jpg|mini|Raoul Koczalski]]<br />
<br />
== Leben ==<br />
Koczalski wurde in [[Warschau]], das damals zum russischen Zarenreich gehörte, geboren. Die musikbegeisterte Familie entstammt einem alten polnischen Adelsgeschlecht. Nach ersten Unterweisungen durch die Mutter wird das Kind Schüler von [[Julian Gadomski]] (Harmonielehre und Klavier), [[Ludwig Marek]] (Klavier), [[Henryk Jarecki]] (Komposition und Instrumentation) und dem Chopin-Schüler [[Karol Mikuli]] (Klavier und Komposition), der bis 1888 Künstlerischer Leiter am Konservatorium in [[Lwiw|Lemberg]], (poln. Lwów, heute ukrainisch Lwiw) war. Der tägliche zweistündige Unterricht bei Mikuli erstreckt sich ab 1892 über vier Jahre in den Sommermonaten. Die Ausbildung des begabten Jungen geschieht nur auf privater Basis, er besucht kein Konservatorium. Das dreijährige Kind tritt zum ersten Mal am 15.&nbsp;März 1888 in Warschau im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung öffentlich auf und bereist dann als [[Wunderkind]] Europa. Der Junge wird mit Preisen und Ehrungen überhäuft. Der spanische König, der türkische Sultan und der persische Schah ernennen ihn zum Hofpianisten. Ab 1897 befindet sich der Sitz der Familie Koczalski in [[Bad Ems]], von wo aus die Konzertreisen beginnen. Der Erlös der vom Vater organisierten Konzerte dient auch der Finanzierung des als üppig beschriebenen Lebenswandels der ganzen Familie, die das Kind auf seinen Reisen begleitet. 1897 findet das 1000.&nbsp;Konzert statt. Nach heutigen Maßstäben muss dies als Ausbeutung eines Kindes bezeichnet werden. Neben seiner Konzerttätigkeit komponiert Koczalski seit frühester Kindheit. In der Zeit vor Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] hat er seinen Wohnsitz zeitweise in [[Paris]], plant aber, Berlin zum Mittelpunkt seiner Aktivitäten zu machen, ein Vorhaben, das er erst viel später (1934) verwirklicht.<br />
<br />
Der Erste Weltkrieg unterbricht seine Konzerttätigkeit. Ende Juli 1914 kehrt er von einer Konzertreise aus St. Petersburg nach Deutschland zurück. Er wird vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges überrascht, als russischer Staatsbürger verhaftet und mit seiner Familie im hessischen [[Bad Nauheim]] bis 1918 interniert. Er erhält Auftrittsverbot und widmet sich vor allem dem Komponieren. Die Konzerte nach dem Krieg bringen nicht die gleichen Erfolge wie früher. In seinen autobiographischen ''Betrachtungen'' schreibt Koczalski, dass harte Schicksalsschläge, besonders der Tod der geliebten Mutter, ihn zeitweise der Musik entfremdeten. Er gibt Klavierunterricht und arbeitet unter einem Pseudonym als Kritiker.<br />
<br />
Nach Kriegsende 1918 lässt sich Koczalski in [[Wiesbaden]] nieder, 1926 zieht er ins oberitalienische [[Stresa]] am Lago Maggiore. Er komponiert, unterrichtet und gibt gelegentlich Konzerte. Die von ihm gegründete Musikschule geht in Konkurs.<ref>Die daraus resultierenden finanziellen Probleme machen Koczalski bis in die Zeit kurz vor seinem Tod zu schaffen. Es ist gut möglich, dass die Rückkehr nach Polen am Ende der Nazidiktatur, unter der er zu leiden hatte, und der Antritt einer Professur an der Musikhochschule in Posen trotz einer weiteren Diktatur, dieses Mal des kommunistischen Regimes, mit dem Wunsch nach finanzieller Absicherung zusammenhängt.</ref> Die Wintermonate verbringt er in [[Paris]], wo er an der [[Sorbonne]] bis 1934 Vorlesungen über Musikwissenschaft und Philosophie besucht und Musikabende veranstaltet, bei denen er Vorträge mit Demonstrationen am Klavier hält.<br />
<br />
Erst im Jahre 1934, nachdem er seinen Wohnsitz nach [[Berlin]] verlegt hat, setzt seine internationale Konzerttätigkeit in vollem Umfang wieder ein. Koczalski spielt zahlreiche Schallplatten (besonders für die [[Deutsche Grammophon Gesellschaft]]) ein. Er wird nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] am 14.&nbsp;September 1939 zu [[Joseph Goebbels|Goebbels]], der Koczalski von seinen Konzerten persönlich kennt und schätzt, in die Reichskanzlei bestellt. Goebbels legt ihm heuchlerisch nahe, aus Sicherheitsgründen und wegen zu erwartender Demonstrationen gegen Konzerte eines polnischen Künstlers, öffentliche Auftritte einzustellen und Berlin nicht zu verlassen, was einer Internierung bis Kriegsende 1945 gleichkommt. Seine Bankkonten werden gesperrt, seine Schallplatten vom Markt genommen. Er gibt jedoch Hauskonzerte für Schüler und Freunde und erteilt Unterricht. Obwohl er sich regelmäßig bei der Polizei melden muss, scheint er im Unterschied zu seinen dem Naziterror ausgesetzten Landsleuten einen gewissen Schutz zu genießen. So wird er zum Beispiel zusammen mit dem Schauspieler [[Paul Hartmann (Schauspieler)|Paul Hartmann]] als Rezitator am 16.&nbsp;März 1944 zu einem Auftritt vor Offizieren der [[Wehrmacht]] herangezogen.<ref>Heinrich Burk: ''Dies ist meine Stadt. Bad Nauheimer Geschichten aus hundert Jahren''. Verlag der Buchhandlung am Park, Nauheim 1995. S.&nbsp;76–82.</ref><ref>Koczalski spielte in diesem Konzert Ludwig van Beethovens Klaviersonate cis-Moll op.&nbsp;27/2, die sogenannte [[Klaviersonate Nr. 14 (Beethoven)|Mondscheinsonate]] und Klavierstücke von Frédéric Chopin. Paul Hartmann rezitierte aus [[Goethes Faust]]. Es ist nicht bekannt, ob die Auswahl der Klavierstücke von Koczalski stammte oder von höherer Stelle vorgeschrieben war. Die anwesenden Offiziere waren im letzten Kriegsjahr für einen Sondereinsatz nach Berlin bestellt worden. Die kulturelle Veranstaltung sollte der Erbauung vor dem Sondereinsatz dienen, aber man wusste, dass „Mondscheinsonate“ der Codename für die verheerende Bombardierung der englischen Stadt [[Coventry]] in der Nacht vom 14. auf den 15. November 1940 war.</ref> Nach dem Krieg wird Koczalski in Polen der Kollaboration mit dem Naziregime verdächtigt. Die Beschuldigungen sind nach heutiger polnischer Auffassung unbegründet.<ref>Es besteht in der polnischen Literatur die Tendenz, Koczalski als Verfolgten der Nationalsozialisten, der im Untergrund weiterhin die polnische Musik pflegte, darzustellen. Diese Sicht bedarf der Korrektur. Man darf davon ausgehen, dass die privaten Aktivitäten Koczalskis den Behörden bekannt waren und geduldet wurden. Es gibt außerdem Annoncen im ''Führer durch die Konzertsäle Berlins'', in denen Koczalski 1942 öffentlich für seinen Klavier- und Theorieunterricht wirbt. Der Aufstieg Koczalskis nach 1934, besonders in Berlin, kann mit seinen erzkonservativen Ansichten zur modernen Musik, die mit denen der Nazis übereinstimmten, zusammenhängen. Die Vertreibung der jüdischen Musiker aus Berlin (Entlassung, Emigration, Deportierung) sowie die „Entjudung“ der [[Reichsmusikkammer]], waren ihm bekannt. Dies gilt auch für die sogenannte [[Polenaktion]] 1938. Er war im Bestreben der Nationalsozialisten, Polen auf ihre Seite zu ziehen, ein geschätzter Repräsentant der polnischen Kultur. Goebbels schreibt in seinem Tagebuch (Bd.&nbsp;I/4, S.&nbsp;109) unter dem 24.&nbsp;April 1937: „Klavierkonzer[t] Koczalski. Er spielt herrlich Schumann und Chopin. Ein reiner Genuß. In der K.d.d.K (= Kameradschaft der deutschen Künstler. Anm. des Autors) noch deutsch-polnischer Abend.“ Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges konnte die bestialische Behandlung der polnischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter als „slawische Untermenschen“ Koczalski nicht verborgen geblieben sein. Es sind keine öffentlichen Aussagen Koczalskis zugunsten seiner Landsleute bekannt.</ref><br />
<br />
Schon kurze Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, im Juni 1945, nimmt Koczalski unter zum Teil abenteuerlichen Umständen im zerbombten Berlin seine Konzerttätigkeit wieder auf. Er verlässt bald danach Deutschland und kehrt nach jahrzehntelanger Abwesenheit im Juli 1946 nach Polen zurück, was ihm von polnischen Gegnern als Opportunismus ausgelegt wird. Er lässt sich in [[Posen]] nieder und wird an der dortigen Staatlichen Musikhochschule, später auch (ab 1. September 1948)) in Warschau Professor für Klavier. Seinen Berliner Wohnsitz in der Königsallee 1 (heute: Halenseestraße 1) behält er bei.<br />
<br />
Die letzte Lebenszeit ist überschattet von Krankheit. Er leidet an Diabetes und hat Bauchspeicheldrüsenkrebs. Obwohl sich Koczalski über seinen Zustand im Klaren ist, werden für 1948 und besonders für das Chopingedenkjahr 1949 zahlreiche Konzerte geplant. Kurz vor einem Auftritt im Rahmen eines Konzertes am 23.&nbsp;November 1948 in der Musikhochschule von Posen, wo er mit einer Schülerin u.&nbsp;a. Chopins Rondo in C-Dur für zwei Klaviere spielen soll, verliert Koczalski das Bewusstsein. Er erleidet eine Herzattacke und stirbt einen Tag später, am 24. November, im Krankenhaus.<br />
<br />
Koczalskis letzte Ruhestätte liegt, nach einer im Jahre 1959 vom Friedhof Jężycki Posen erfolgten Umbettung, auf dem Cmentarz Zasłużonych Wielkopolan (Friedhof der verdienten Bewohner von [[Großpolen]]) in Posen.<br />
<br />
Der Staatsrat der [[Volksrepublik Polen]] (Rada państwa Polskiej Rzeczypospolitej Ludowej) unter Vorsitz des Präsidenten der Volksrepublik Polen, [[Bolesław Bierut]], verleiht am 27. November 1948 dem „Bürger Prof. Koczalski Raul posthum das Kreuz eines Kommandeurs des Ordens der Wiedergeburt Polens“ ([[Polonia Restituta]], Order Odrodzenia Polski).<ref>Doc. Orig. Koczalski 65–71. Doc. 69 im Staatlichen Institut für Musikforschung Berlin.</ref><br />
<br />
Teile des verstreuten Nachlasses von Koczalski befinden sich in der Bibliothek des [[Staatliches Institut für Musikforschung|Staatlichen Instituts für Musikforschung]] in Berlin<ref>Signatur SM 08.</ref> und in der Musikabteilung der [[Staatsbibliothek zu Berlin]].<ref>Bezeichnung: N.Mus.Nachlass 139 (Nachlass Koczalski).</ref><br />
<br />
== Wirken ==<br />
=== Der Pianist ===<br />
Koczalski wurde vor allem als Interpret der Werke von [[Frédéric Chopin]] berühmt. Sein Repertoire umfasste aber auch u. a. Werke von Bach, Mozart, Beethoven (sämtliche Klaviersonaten, die er als Zyklus spielte), Schubert, Schumann, Liszt, A. Rubinstein, Paderewski, Bartok, sowie eigene Kompositionen. Sein Spiel ist durch zahlreiche Aufnahmen – Klavierrollen, Schallplatten und Rundfunkaufnahmen – sehr gut dokumentiert.<ref>Rollen hauptsächlich für Welte-Mignon, Pleyela, Triphonola, Schallplatten für u.&nbsp;a. Homochord, Polydor, Odeon, Electrola, Mewa.</ref><ref>Viele Aufnahmen wurden in youtube eingestellt.</ref> Die Prinzipien seiner Chopin-Interpretationen hat Koczalski in Schriften dargelegt, die ursprünglich als Einführungen zu seinen Chopin-Abenden gedacht waren. Sie sind, was das Verständnis der Musik Chopins angeht, ebenso wichtig wie die Angaben [[Bronisław von Poźniak]]s, des anderen Repräsentanten der polnischen Chopin-Tradition der Lemberger Schule. Koczalskis für den Verlag Breitkopf & Härtel 1947 vertraglich geplante Ausgabe der Klavierwerke Chopins ist leider nie erschienen.<ref>Sie war angekündigt unter den Editionsnummern ED 5811–5822. Nach Auskunft des Verlages ist das Archiv in Leipzig im Zweiten Weltkrieg zerstört worden, sodass auch die Vorgeschichte der Chopinausgabe ungeklärt bleibt.</ref> Die Aufnahmen, insbesondere die Schallplatten – und Rundfunkaufnahmen liegen heute auf CD vor, viele Aufnahmen, auch die auf Klavierrollen, sind online abrufbar.<br />
<br />
Koczalskis Klavierspiel zeichnet sich durch große Leichtigkeit und Flüssigkeit aus. Daher auch seine Vorliebe für die wegen ihrer leichten Spielart und ihres warmen Klanges berühmten Flügel der Leipziger Firma [[Julius Blüthner]], die sie ihm auf seinen Konzertreisen zur Verfügung stellte.<ref>Schallplattenaufnahmen wurden auch auf dem Steinway – Flügel gemacht.</ref> Leggiero und legato, von Chopin oft vorgeschrieben, manchmal sogar gleichzeitig, sind häufig angewandte Artikulationsarten bei einer eindeutigen Bevorzugung des unteren und mittleren Bereiches der Dynamikskala. Donnerndes Virtuosenspiel war nicht seine Sache. Selbst in den Etüden, die so oft als technische Bravourstücke missbraucht werden, stellt Koczalski den poetischen und klanglichen Zauber in den Vordergrund, ohne aber die notwendige Virtuosität vermissen zu lassen. Als Enkelschüler Chopins huldigt Koczalski, ebenso wie der polnische Meister, dem Ideal des [[Belcanto]], dessen Verwirklichung ein wichtiges Merkmal der Spielweise Koczalskis war. Gute Beispiele hierfür sind seine Einspielungen der Nocturnes oder der Berceuse op. 57, deren Figurenwerk zum mechanisch-technischen Spiel verleitet, aber von Koczalski gewissermaßen entmaterialisiert wird. Auch hier erinnert die schwebende Leichtigkeit an Chopins Arbeitsanweisung, die er seinen Schülern im Unterricht gab: „facilement“.<br />
Im Vergleich mit großen heutigen Chopinspielern fallen jedoch Manierismen und technische Flüchtigkeiten, genau wie bei seinem großen, von ihm geschätzten, westlichen Antipoden [[Alfred Cortot]] auf, die manchmal bezweifeln lassen, ob diese beiden bekannten Vertreter der älteren Generation der Chopinspieler, tatsächlich, wie oft behauptet wird, den authentischen Chopin spielten. In seinen Schriften jedoch tritt Koczalski für ein ruhiges, schlichtes und bescheidenes Spiel ohne „Virtuosenmätzchen“, ohne „krankhafte Sentimentalität in Behandlung der Kantilene“<ref>Raoul Koczalski: ''Frédéric Chopin. Betrachtungen. Skizzen. Analysen''. Tischer, Köln 1936. S. 12.</ref> ein. Er wendet sich in der Behandlung des Rhythmus und der Agogik, trotz mancher Freiheiten, deren Notwendigkeit er einräumt, gegen alle Übertreibungen. Die auch manchmal in Koczalskis Aufnahmen zu hörenden Eigenheiten, die wir heute als Manierismen empfinden, z. B. das Anschlagen der linken Hand vor der rechten, das Arpeggieren von Akkorden, übermäßiges Rubato, Temposchwankungen usw., waren allerdings Teil des Interpretationsstils der meisten Pianisten der älteren Generation, der seine Wurzeln im 19. Jahrhundert (teilweise noch früher) hat, als die Instrumentalisten noch die Kunst der [[Improvisation]] beherrschten: Über einer Begleitung der linken Hand entfaltet sich, frei gestaltet, eine Melodie, die nicht immer synchron mit der Begleitung abläuft. Diese Praxis ist also musikalisch begründet und nicht immer eine Nachlässigkeit des Interpreten. In Jazzaufnahmen, z. B. bei [[Louis Armstrong]], aber auch bei Chansons, z. B. In der Darstellung von [[Marlene Dietrich]] kann diese Praxis beobachtet werden.<br />
<br />
Koczalskis Spiel hat unterschiedliche Beurteilungen erfahren. Die meisten waren positiv.<ref>James Methuen-Campbell: ''Chopin playing. From the composer to the present day''. Gollancz, London 1981.</ref> Es hat aber auch an Kritik nicht gefehlt. Schon als Wunderkind bekam Koczalski von den Musikkritikern seiner Heimatstadt Warschau eine ablehnende Haltung zu spüren, was den sonst mit Lob überschütteten jungen Pianisten besonders kränkte. Auch die Warschauer Kritiken der Konzerte des erwachsenen Pianisten waren immer wesentlich reservierter als die enthusiastischen Rezensionen im Ausland, besonders in Deutschland. Eigenheiten seines Spiels, die man in Polen als altmodisch kritisierte, wurden in Deutschland gelobt. Aber nicht von allen. Bekannt ist [[Claudio Arrau]]s Urteil: „In Deutschland wurde ein Mann namens Koczalski abgöttisch verehrt. Er spielte ausschließlich Chopin. Es war miserabel.“<ref>Claudio Arrau: ''Leben mit der Musik''. Aufgezeichnet von Joseph Horowitz. Piper, München/Zürich 1987. S. 181.</ref> Auch [[Arthur Rubinstein]]s Urteil in seinen Memoiren ist negativ, wenngleich für die offensichtliche Bösartigkeit seiner Kritik mehr subjektive Gründe eine Rolle gespielt haben dürften.<ref>{{Zitat|Text=An ex-child prodigy who was covered with medals when he was six, some of them hanging on his little bottom; he lived in Germany and developed into a very bad pianist. |Übersetzung=Ein ehemaliges Wunderkind, das im Alter von sechs Jahren mit Medaillen bedeckt war, von denen einige bis auf seinen kleinen Hintern hingen, er lebte in Deutschland und entwickelte sich zu einem sehr schlechten Pianisten.|Quelle= ArthurRubinstein: ''My many years''. Jonathan Cape, London 1980, S. 439}}</ref> Die große Wertschätzung, die Koczalski im Ausland erfuhr war, auch wirtschaftlich gesehen, der Grund dafür, dass er seiner Heimat Polen so lange ferngeblieben ist. Er äußerte einmal, dass er in einem Konzert in Warschau knapp 300 Zuhörer hätte, während in Hamburg ein Saal, der 3000 fasse, kaum ausreiche.<br />
<br />
In Polen genießt Koczalski, der die meiste Zeit seines Lebens in Frankreich, Italien, Schweden, besonders in Deutschland (Bad Ems, Bad Nauheim, Wiesbaden, Leipzig und Berlin) verbrachte, heute einen legendären Ruf als großer Chopinspieler, der nach polnischer Auffassung die Tradition des „authentischen Chopinspiels“, das er bei seinem Lehrer Mikuli kennenlernte, weiterführte. Die Möglichkeit, eine Vielzahl der heute zur Verfügung stehenden Aufnahmen verschiedenster Pianisten zu vergleichen, führt zu einer etwas objektiveren und auch manchmal ernüchternderen Beurteilung. Aber dies gilt insgesamt für viele Vertreter der älteren Pianistengeneration, die im 19. Jahrhundert geboren wurden und deren Interpretationsstil sich spätestens in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit der sachlicheren, dem Urtext der Komponisten verhafteten Spielweise einer jüngeren Generation konfrontiert sah. Schon bald nach seinem Tod war Koczalskis Name, wie seine Frau Elsa 1952 in einem Brief<ref>Brief vom 3. März 1953 an Franz Herzfeld. Nachlass Koczalski Staatsbibliothek zu Berlin.</ref> bedauernd feststellt, "schon zu sehr...in Vergessenheit geraten".<br />
<br />
Die Wertschätzung älterer Pianisten, die in der zunehmenden Digitalisierung ihrer historischen Aufnahmen zum Ausdruck kommt, hat auch die Einspielungen von Raoul Koczalski, die fast vollständig zugänglich sind, erreicht. Offensichtlich schätzt man an ihnen Qualitäten, die moderne Aufnahmen, besonders des Chopinschen Klavierwerkes, nicht selten vermissen lassen. Dazu gehören improvisatorische Freiheiten, poetisches Einfühlen in das Werk des Komponisten, Ausloten des emotionalen Gehaltes der Kompositionen, all dies Elemente, die sich in Koczalskis Spiel ausdrücken und die heute manchmal den allzu sehr auf technische Makellosigkeit ausgerichteten Interpretationen fehlen.<br />
<br />
Koczalski hatte viele Schüler. Aus seiner Berliner Zeit sind vor allem [[Franzpeter Goebels]] und [[Monique de la Bruchollerie]] zu nennen.<br />
<br />
=== Der Komponist und Schriftsteller ===<br />
Als Komponist schuf Koczalski zahlreiche Werke für Klavier solo, Instrumentalkonzerte für verschiedene Soloinstrumente mit Orchester, Werke für Orchester, musikdramatische Werke für die Bühne, Kammermusik in verschiedenen Besetzungen, sowie viele Lieder mit Klavierbegleitung. Die meisten Kompositionen sind im Ausland (Deutschland, Russland, Frankreich) erschienen.<br />
Die Kompositionen Koczalskis sind heute weitgehend vergessen. Stilistisch sind sie der Spätromantik zuzuordnen. Die großen Umwälzungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik ([[Atonalität]], [[Zwölftonmusik]]), die während der Schaffensperiode Koczalskis stattgefunden haben, blieben ohne Einfluss auf seinen Stil. In seinem Chopinbuch von 1936 bezieht er eindeutig Stellung gegen die zeitgenössische Musik. Er hält die Experimente der letzten 25 Jahre, die auf „zerebraler, mathematischer Basis neue Bahnen suchten“, für gescheitert und bezeichnet die Repräsentanten der modernen Musik, die er „Experimentatoren, Modernisten, Tüftler, Umstürzler“ nennt, als „traurige Gespenster einer noch traurigeren Zeit“.<ref>Raoul Koczalski: ''Frédéric Chopin: Betrachtungen, Skizzen, Analysen''. Tischer & Jagenberg, Köln 1936, S. 4.</ref> Damit stimmte er mit der Kunstauffassung der in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts herrschenden politischen Klasse überein.<br />
<br />
Koczalskis Ausführungen über den Charakter und die Interpretation der Musik Chopins behalten ihre Gültigkeit, wenngleich der Interpretationsstil vieler moderner Pianisten nicht mehr dem entspricht, was die Tradition der großen Chopin-Spieler der Vergangenheit ausmacht. Die Kenntnis von Koczalskis geplanter Ausgabe der Klavierwerke Chopins wäre für die Aufführungspraxis des Chopinschen Klavierwerkes sehr wichtig gewesen.<br />
<br />
=== Der Reformer ===<br />
Koczalski, der sowohl als Pianist wie als Komponist mehr der Vergangenheit zugewandt war, hat dennoch Anregungen gemacht, die erst in jüngerer Zeit aufgegriffen wurden und allmählich umgesetzt werden. Die erste betrifft die Berufskleidung des konzertierenden Künstlers. In seinen ''Betrachtungen eines „lebenslänglichen“ Künstlers'' kommt er zu dem Schluss, dass der Frack bei feierlichen Anlässen durchaus seine Berechtigung haben kann, dass er aber für einen konzertierenden Musiker bei der Ausübung seines Berufes (Koczalski war nicht sehr groß und recht beleibt) ein unpraktisches, weil unbequemes Kleidungsstück sei und durch eine leichtere, fließendere 'Gewandung' ersetzt werden sollte. Die derzeitige Konzertpraxis scheint ihm Recht zu geben.<br />
<br />
Koczalski befürwortet auch die Abdunklung des Saales während eines Konzertes, ähnlich wie bei Theater- und Opernaufführungen. Eine Lampe am Flügel reiche zur Beleuchtung aus. So würde die Konzentration auf die dargebotene Musik erhöht werden.<br />
<br />
Eine weitere Anregung betrifft das Auswendigspiel. Viele Ängste der konzertierenden Künstler könnten abgebaut werden, wenn sie beim Spiel die Noten vor sich hätten. Gerade bei Indisponiertheit sei dies eine wesentliche Hilfe und käme der Konzentration auf das Spiel entgegen. Geradezu unerlässlich für ein harmonisches Zusammenwirken sei es, dass bei Kompositionen für Klavier und Orchester sowohl Solist als auch Dirigent die Noten vor Augen hätten.<br />
Koczalski selbst spielte z. B. bei seinem letzten Zyklus der Beethovensonaten in Posen 1947 aus den Noten.<br />
<br />
Koczalski wollte zudem Autogrammjäger zur Kasse bitten. Die [[Reichsmusikkammer]] sollte im Künstlerzimmer für die Betreffenden eine Sammelbüchse aufstellen. Mit dem Erlös hätten dann erholungsbedürftige Künstler unterstützt werden können.<br />
<br />
Koczalski hat schon früh in seiner Laufbahn den Drang verspürt, seinen Zuhörern die zur Aufführung kommenden Werke in Einführungen zu erläutern. Er ist damit einer der Vorläufer der heutigen Form des Gesprächkonzerts, wie sie z. B. [[Jürgen Uhde]] und [[Franzpeter Goebels]] gepflegt haben.<br />
<br />
== Werke (Auswahl) ==<br />
; Kompositionen<ref>Diese Liste wurde erstellt nach dem Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin und nach Stanisław Dybowski: ''Wykaz kompozycji Raula Koczalskiego'', in: Teresa Brodniewicz u.&nbsp;a.: ''Raul Koczalski''. Akademia Muzyczna im. I. J. Paderewskiego w Poznaniu, Poznań 2001.</ref><br />
<br />
* Mazurka für Klavier B-Dur op. 6 (1891)<br />
* Raoul. Valse für Klavier G-Dur op. 18 (1889)<br />
* Halina. Valse für Klavier op. 19 (1890)<br />
* Klavierstücke op. 40 – op. 47 (1891)<br />
* Vorspiel zur Oper ''Hagar'' op. 48 (1892)<br />
* Klavierstücke op. 49 – op. 52 (1893)<br />
* Symphonische Legende vom Könige Boleslaus dem Kühnen und Bischof Stanislaus dem Heiligen für Orchester op. 53. Pabst, Leipzig 1894<br />
* Klavierstücke op. 54 – op. 57 (1895)<br />
* Rymond. Oper in 3 Akten (6 Bildern). Dichtung von Alexander Graf Fredro. Pabst, Leipzig 1902. (UA: 14. Okt. 1902 in Elberfeld)<br />
* Mazeppa. Musikdrama in 3 Akten op. 59. Leipzig, Pabst 1905<br />
* Ante lucem (avant l'aube). Opéra en trois actes d'après le poème de A. Fredro (père). Janin, Lyon ca. 1905<br />
* Mazur für Klavier c-Moll op. 60 (1895)<br />
* Die Sühne. Trauerspiel in einem Aufzug op. 61. Pabst, Leipzig 1910. (UA: 1909 in Mühlhausen)<br />
* Images fuyantes. 3 impressions musicales für Klavier op. 62<br />
* Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 63 – op. 64<br />
* 24 Préludes pour le piano op. 65 (1910)<br />
* Liederhefte I–IV für hohe Stimme und Klavier op. 66 – op. 69. Pabst, Leipzig (1909–1913)<br />
* Klavierstücke op. 70 – op. 71 (1912)<br />
* 2 Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 72 (1914)<br />
* Jacqueline. Musikkomödie in 2 Akten op. 73 (1914)<br />
* Sonata für Violine und Klavier Nr. 1 c-Moll op. 74 (1914)<br />
* 12 Impressions für Klavier op. 75 (1914)<br />
* Trio für Violine, Violoncello und Klavier Nr. 1 D-Dur op. 76 (1914)<br />
* Six mélodies für hohe Stimme und Klavier op. 77 (1914)<br />
* Évocations. Symphonie fantastique pour orchestre op. 78 (1915)<br />
* Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 h-Moll op. 79<br />
* Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 b-Moll op. 80<br />
* Renata. Ballet in 3 Akten op. 81 (1915)<br />
* Sonate für Klavier Nr. 1 Es-Dur op. 82 (1914)<br />
* Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 G-dur op. 83 (1914)<br />
* Konzert für Violine und Orchester A-dur op. 84 (1915)<br />
* Konzert für Cello und Orchester h-moll op. 85 (1915)<br />
* Stücke für Violine und Klavier op. 86–87 (1915)<br />
* Trio für Violine, Violoncello und Klavier Nr. 2 g-Moll op. 88 (1916)<br />
* Sonate für Violine und Klavier fis-Moll op. 89 (1915)<br />
* Sonata für Violoncello und Klavier Nr. 2 A-Dur op. 90<br />
* Sonate für Klavier Nr. 2 fis-Moll op. 91 (1916)<br />
* Sonata für Violoncello und Klavier Nr. 3 H-Dur op. 92<br />
* Symphonie für großes Orchester f-Moll op. 93 (1920–29)<br />
* 7 Orientalische Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 94 (um 1920)<br />
* Sonate für Klavier Nr. 3 G-Dur op. 95 (1919)<br />
* Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 A-dur op. 96<br />
* Sonate für Klavier Nr. 4 gis-Moll op. 97<br />
* Romantische Suite für Violoncello und Klavier B-Dur op. 98 (1921–25)<br />
* Von der Liebe. Sieben Gedichte von Rilke. Version für tiefe Stimme und Klavier op. 99 (1921)<br />
* Von der Liebe. Sieben Gedichte von Rilke. Version für Bariton und Orchester op. 99 (1921)<br />
* Sonate für Klavier Nr. 5 Des-Dur op. 100<br />
* Lieder für hohe und tiefe Stimme mit Klavier op. 101–107<br />
* Extrême – Orient. 3 Gedichte von Samain für Stimme und Klavier op. 108<br />
* 2 Romanzen (aus dem Russischen) für hohe Stimme und Klavier op. 109<br />
* Quattro Liriche. 4 ital. Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 110<br />
* La Gavotta dei Bambini für Klavier B-dur op. 111 (1920)<br />
* Aus Holland. 3 Gedichte von Ernst Krauss für hohe Stimme und Klavier op. 112<br />
* Mecz miłosny. Operette (1930)<br />
* Sonata für Violine und Klavier Nr. 4 E-Dur op. 113 (um 1937)<br />
* Rilke-Hefte II–V op. 114–117 für hohe Stimme und Klavier<br />
* Semrud: ein Märchen aus dem Orient in 5 Bildern und einem Vorspiel; (Text unter Zugrundelegung eines Märchens aus „TausendundeinTag“, einer dramatischen Skizze von Benno Ziegler und der komischen Oper „Der betrogene Kadi“ von Ch. W. Gluck)., op. 118. Tischer & Jagenberg, Köln 1936.<br />
* Semrud. Suite für großes Orchester op. 118a (1937)<br />
* Trois Mélodies für hohe Stimme und Klavier op. 119<br />
* Psalm Nr. 121 für tiefe Stimme und Klavier op. 120<br />
* Aus dem west-östlichen Divan von Goethe. 21 Lieder und Duette für Sopran und Bariton op. 121 (1937)<br />
* 8 Hebbel-Lieder für tiefe Stimme und Klavier op. 122<br />
* Lurlei-Lieder. 5 Gesänge von Julius Wolff für hohe Stimme und Klavier op. 123<br />
* Impromptu. 5 Skizzen über ein eigenes Thema für Klavier A-Dur op. 124 (1938)<br />
* Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 125<br />
* 5 Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 126<br />
* Legende für Klavier Nr. 1 C-Dur op. 127. Koczalski, Berlin-Grunewald (ca. 1940)<br />
* Rilke-Heft VI für hohe Stimme und Klavier op. 128<br />
* 3 Mirza-Schaffy-Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 129<br />
* Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 B-Dur op. 130<br />
* Jadis et Naguère. Suite für Klavier op. 131 (1935–40)<br />
* Śmiełów. Suite für Klavier op. 132 (1938–41)<br />
* Czerminek. Suite für Klavier op. 133 (1938–41)<br />
* Sonate für Klavier Nr. 6 f-Moll op. 134<br />
* Trois Poèmes de E. Verhaeren für hohe Stimme und Klavier op. 135<br />
* Sonate für Klavier Nr. 7 E-dur op. 136<br />
* 6 Lieder (aus dem Russischen) für hohe Stimme und Klavier op. 137<br />
* 4 Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 138<br />
* Lyrische Suite für Klavier op. 139<br />
* Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 d-Moll op. 140 (1942)<br />
* 8 Lieder (aus dem Russischen) für hohe Stimme und Klavier op. 141<br />
* Romanze für Violine und Klavier A-Dur op. 142<br />
* Sonate für Klavier Nr. 8 Fis-Dur op. 143 (1943)<br />
* Legende für Klavier Nr. 2 e-Moll op. 144 (1943–45)<br />
* Konzert für Klavier und Orchester Nr. 6 E-Dur op. 145 (1944)<br />
* Kleine Sonate für Klavier zu 2 Händen C-dur op. 146. Koczalski, Berlin-Grunewald (ca. 1942)<br />
* 3 Nocturnes für Klavier op. 147. Koczalski, Berlin-Grunewald (ca. 1942)<br />
* Legende für Klavier Nr. 3 g-Moll op. 148 (1944)<br />
* Legende für Klavier Nr. 4 d-Moll op. 149 (1945)<br />
* Das erloschene Licht. Musikalische Legende in 3 Akten op. 150 (1946)<br />
*Concertino für Oboe (oder Violine) und Streichorchester (?. veröffentlicht 1952)<br />
<br />
; Schriften<br />
* ''Zum hundertsten Geburtstag Frédéric Chopins: Chopin-Zyklus; vier Klaviervorträge nebst einer biographischen Skizze: F. Chopin, sowie den Aufsätzen: Chopin als Komponist und Chopin als Pianist, und einer eingehenden Analyse aller zum Vortrag bestimmten Werke''. Pabst, Leipzig 1909.<br />
* ''Frédéric Chopin. Conseils d'interprétation''. Introduction par Jean-Jacques Eigeldinger. Buchet/Chastel, Paris 1998. (Neuauflage der französischen Ausgabe des vorigen Titels, die 1910 im Selbstverlag in Paris erschienen war).<br />
* ''Frédéric Chopin: Betrachtungen, Skizzen, Analysen''. Tischer & Jagenberg, Köln 1936. (Stimmt inhaltlich weitgehend mit dem Buch von 1909 überein).<br />
* ''Betrachtungen eines „lebenslänglichen“ Künstlers''. Berlin 1937. (abgedruckt in einem Prospekt, der neben einer Werbung der Klavierfabrik Julius Blüthner die Ankündigung eines der Interpretation des Klavierwerkes Chopins gewidmeten Kurses von Koczalski in Berlin, enthält.)<br />
* Lebenserinnerungen Koczalskis, die sich in Privatbesitz befinden, sind noch unveröffentlicht.<br />
== Diskographie (Auswahl)<ref>Vollständiges Verzeichnis: Stanisław Dybowski: Wykaz nagrań Raula Koczalskiego. In: Teresa Brodniewicz u.&nbsp;a.: ''Raul Koczalski''. (Serie: Biografie). Akademia Muzyczna im. I. J. Paderewskiego w Poznaniu, Poznań 2001. S. 85–93. Enthält auch ein Verzeichnis der auf CD erschienenen Werke Koczalskis (''Dyskografia utworów Raula Koczalskiego'' S. 92–93).</ref> ==<br />
<br />
=== Aufnahmen auf Klavierrollen ===<br />
; [[Welte]], Freiburg i. Br. ([[Welte-Mignon]])<ref>Gerhard Dangel und Hans-W. Schmitz: ''Welte-Mignon Klavierrollen. Welte-Mignon Piano Rolls''. Selbstverlag, Stuttgart 2006. S. 464.</ref><br />
* Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21, 2. Satz, (Rolle Nr. 3974, Aufnahme 1925).<br />
* Frédéric Chopin: Krakowiak op. 14, (Rolle Nr. 3975, Aufnahme 1926).<br />
* Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11, (Rollen Nr. 3976, 3977, 3978, Aufnahme 1926).<br />
* Muzio Clementi: Toccata B-Dur, (Rolle Nr. 3971, Aufnahme 1926).<br />
* Franz Liszt: Schumann-Lieder, Transkriptionen für Klavier, Frühlingsnacht, (Rolle Nr. 3972, Aufnahme 1927).<br />
* Franz Liszt: Der Lindenbaum. Transkription für Klavier nach Schubert " Die Winterreise", (Rolle Nr. 3973, Aufnahme 1926).<br />
* Richard Strauss: Sonate h-Moll op. 5, (Rollen Nr. 3979, 3980, Aufnahme 1925).<br />
<br />
; [[Hupfeld]], Leipzig ([[Phonola]]/[[Triphonola]])<br />
* Frédéric Chopin: Mazurka b-Moll op. 24/4, (Rolle Nr. 12976 und Rolle Nr. 55788).<br />
* Frédéric Chopin: Mazurka cis-Moll op. 30/4, (Rolle Nr. 12977 und Rolle Nr. 53590).<br />
* Frédéric Chopin: Mazurka As-Dur op. 41/3, (Rolle Nr. 59339).<br />
* Frédéric Chopin: Mazurka F-Dur op. 68/3 und Mazurka f-Moll op. 68/4, (Rolle Nr. 59338).<br />
* Frédéric Chopin: Nocturne Es-Dur op. 9/2, (Rolle Nr. 12978 und Rolle Nr. 50099).<br />
* Frédéric Chopin: Polonaise A-Dur op. 40/1, (Rolle Nr. 12979).<br />
* Frédéric Chopin: Walzer As-Dur op. 34/1, (Rolle Nr. 12980 und Rolle Nr. 56377).<br />
* Franz Liszt: Elsas Traum. Transkription aus Lohengrin von Richard Wagner, (Rolle Nr. 50827).<br />
* Franz Liszt: Lied an den Abendstern. Transkription aus Tannhäuser von Richard Wagner, (Rolle Nr. 50750).<br />
* Franz Liszt: Paraphrase über Ernani von Giuseppe Verdi, (Rolle Nr. 51419).<br />
* Franz Liszt: Der Lindenbaum. Transkription aus der Winterreise von Franz Schubert, (Rolle Nr. 5190)<br />
<br />
; [[Pleyel]], Paris ([[Pleyela]])<ref>Albert M. Petrak (Ed.): ''Pleyela Piano Roll Catalog''. The Reproducing Piano Roll Foundation. Mac Mike 1998.</ref><br />
* Frédéric Chopin: Berceuse Des-Dur op. 57, (Rolle Nr. 10277).<br />
* Frédéric Chopin: Impromptu Nr. 1 As-Dur op. 29, (Rolle Nr. 10295), Impromptu Nr. 2 Fis-Dur op. 36, (Rolle Nr. 10311).<br />
* Frédéric Chopin: Fantaisie-Impromptu Nr. 4 cis-Moll op. 66, (Rolle Nr. 10310).<br />
* Frédéric Chopin: Barcarolle Fis-Dur op. 60, (Rolle Nr. 10299).<br />
* Frédéric Chopin: Polonaise cis-Moll op. 26/1, (Rolle Nr. 10322)<br />
* Frédéric Chopin: Préludes op. 28 Nr. 4 e-Moll, Nr. 5 D-Dur, Nr. 6 h-Moll, Nr. 7 A-Dur, (Rolle Nr. 10362), Nr. 16 b-Moll, Nr. 17 As-Dur, (Rolle Nr. 10330), Nr. 23 F-Dur, Nr. 24 d-Moll, (Rolle Nr. 10333).<br />
<br />
=== Aufnahmen auf Schallplatten ===<br />
Koczalskis zahlreiche Plattenaufnahmen sind in den angegebenen Quellen<ref>Armand Panigel (Hrsg.): '' L'œuvre de Frédéric Chopin. Discographie générale''. Édition de la Revue Disques, Paris 1949. S. 250.</ref><ref>Francis F. Clough/ G. J. Cuming: ''The World's Encyclopaedia of recorded music (=WERM)''. Greenwood Press, Westport 1970. (Reprint).</ref> dokumentiert und können auch online recherchiert werden.<ref>Biblioteca Narodowa Warszawa. Zakład zbiorów dźwiękowych i audiowizualnych. Historical recordings:<br />Raul Koczalski. Zugang unter: http://www.bn.org.pl/chopin/index.php/pl/pianists/dysk/14</ref> Sie sind außerdem in den booklets der CD-Überspielungen verzeichnet.<br />
<br />
;[[Polydor]]<br />
(Akustische Aufnahmen 1924-1925)<br />
<br />
Frédéric Chopin<br />
* Etüde Ges-Dur op. 10/5 (Polydor Nr. 62439)<br />
* Etüde f-Moll op. 25/2 (Polydor Nr. 62439)<br />
* Etüde F-Dur op. 25/3 (Polydor Nr. 62439)<br />
* Etüde cis-Moll op. 25/7 (Polydor Nr. 65788)<br />
* Etüde Ges-Dur op. 25/9 (Polydor Nr. 62439)<br />
* Impromptu Nr. 1 As-Dur op. 29 (Polydor Nr. 62440)<br />
* Nocturne Es-Dur op. 9/2 (Polydor Nr. 65786)<br />
* Nocturne Fis-Dur op. 15/2 (Polydor Nr. 65788)<br />
* Nocturne Des-Dur op. 27/2 (Polydor Nr. 65786)<br />
* Polonaise As-Dur op. 53 (Polydor Nr. 62441)<br />
* Tarantella As-Dur op. 43 (Polydor Nr. 65790)<br />
* Walzer As-Dur op. 42 (Polydor Nr. 65789)<br />
* Walzer Des-Dur op. 64/1 (Polydor Nr. 65789)<br />
* Walzer cis-Moll op. 64/2 (Polydor Nr. 62440)<br />
* Walzer Ges-Dur op. 70/1 (Polydor Nr. 65789)<br />
* Walzer e-Moll op. post. (Polydor Nr. 65790)<br />
<br />
Johann Sebastian Bach<br />
* Gavotte und Musette, aus: Englische Suite Nr. 3 g-Moll BWV 808 (Polydor Nr. 65792)<br />
<br />
Franz Schubert/Franz Liszt<br />
* Der Lindenbaum (Searle 561/7) (Polydor Nr. 65791)<br />
<br />
Franz Liszt<br />
* Liebestraum Nr. 3 As-Dur (Searle 541) (Polydor Nr. 65791)<br />
<br />
Robert Schumann<br />
* Einsame Blumen, aus : Waldszenen op. 82/3 (Polydor Nr. 65792)<br />
* Walzer a-Moll, aus: Albumblätter op. 124/4 (Pol. 62442)<br />
<br />
Raoul Koczalski<br />
* Präludium Des-Dur op. 64/15 (Polydor Nr. 65792)<br />
* Walzer, aus Renata op. 81 (Polydor Nr. 62442)<br />
* Impression op. 75/2 (Polydor Nr. 62442)<br />
<br />
;[[Polydor]]<br />
(Elektrische Aufnahmen um 1928)<br />
<br />
Frédéric Chopin<br />
* Berceuse Des-Dur op. 57 (Pol. 95202)<br />
* Etüde a-Moll op. 10/2 (Pol. 90030)<br />
* Etüde es-Moll op. 10/6 (Pol. 90028)<br />
* Etüde f-Moll op. 25/2 (Pol. 90039)<br />
* Etüde F-Dur op. 25/3 (Pol. 90039)<br />
* Etüde gis-Moll op. 25/6 (Pol. 90028)<br />
* Etüde cis-Moll op. 25/7 (Pol. 95202)<br />
* Etüde aus „Méthode des Méthodes“ Nr. 1 f-Moll (Pol. 90039)<br />
* Etüde aus „Méthode des Méthodes“ Nr. 3 Des-Dur (Pol. 90039)<br />
* Mazurka b-Moll op. 33/4 (Pol. 90031)<br />
* Mazurka a-Moll op. 68/2 (Pol. 90040)<br />
* Nocturne Des-Dur op. 27/2 (Pol. 95172)<br />
* Nocturne H-Dur op. 62/1 (Pol. 95172)<br />
* Polonaise A-Dur op. 40/1 (Pol. 90031)<br />
* Prélude E-Dur op. 28/9 (Pol. 90038)<br />
* Prélude cis-Moll op. 28/10 (Pol. 90038)<br />
* Prélude H-Dur op. 28/11 (Pol. 90038)<br />
* Prélude gis-Moll op. 28/12 (Pol. 90030)<br />
* Prélude As-Dur op. 28/17 (Pol. 95174)<br />
* Prélude c-Moll op. 28/20 (Pol. 90030)<br />
* Prélude cis-Moll op. 45 (Pol. 95174)<br />
* Walzer a-Moll op. 34/2 (Pol. 95201)<br />
* Walzer cis-Moll op. 64/2 (Pol. 90038)<br />
* Walzer Des-Dur op. 64/1 (Pol. 90030)<br />
* Walzer e-Moll op. post. (Pol. 90029)<br />
* Walzer Es-Dur op. 18 (Pol. 95201)<br />
* Walzer Ges-Dur op. 70/1 (Pol. 90029)<br />
<br />
Franz Schubert/Franz Liszt<br />
* Der Lindenbaum (Searle 561/7) (Pol. 95349)<br />
<br />
Ignacy Jan Paderewski<br />
* Au Soir op. 10/1 (Pol. 90040)<br />
<br />
;[[Homocord]] / [[Odeon]]<br />
(Aufnahme Mailand, ca. September 1930)<br />
<br />
Johann Sebastian Bach<br />
*Gavotte g-Moll, aus: Englische Suite Nr. 3 g-Moll BWV 808 (Odeon O-4761b)<br />
<br />
Wolfgang Amadeus Mozart<br />
* Deutscher Tanz B-Dur KV 600/3 (H-67736) Odeon O-25615b<br />
* Deutscher Tanz F-Dur, KV 602/2 (H-67736) Odeon O-25615b<br />
<br />
Frédéric Chopin<br />
* Berceuse Des-Dur op. 57 (H-2-58051) Homocord D-12035b<br />
* Etüde Ges-Dur op. 10/5 (H-67731) Odeon O-25615a<br />
* Etüde f-Moll op. 25/2 (H-67735) unveröffentlicht<br />
* Etüde F-Dur op. 25/3 (H-67735) unveröffentlicht<br />
* Prélude A-Dur op. 28/7 (H-67740) Odeon O-4761a<br />
* Prélude Des-Dur op. 28/15 (H- 2-58050) Homocord D-12035a<br />
* Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35, 3. Satz (Trauermarsch) (H-67732 und H-67733) Homocord 4-3955<br />
* Walzer Des-Dur op. 64/1 (H-67740) Odeon O-4761a<br />
<br />
;[[Electrola]] / [[His Master’s Voice]]<br />
(Aufnahme Berlin, 17. März 1937)<br />
<br />
Frédéric Chopin<br />
* Drei Ecossaisen op. 72/3-5 (HMV DA4431)<br />
* Mazurka F-Dur op. 68/3 (HMV DA44309)<br />
* Nocturne Fis-Dur op. 15/2 (HMV DA44309)<br />
* Polonaise As-Dur op. 53 (HMV DA4431)<br />
* Scherzo b-Moll op. 31 (HMV DB4474)<br />
<br />
;[[Deutsche Grammophon]] / [[Polydor]]<br />
(Aufnahmen 1938-1939)<br />
<br />
Frédéric Chopin<br />
* Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 (Pol. 67528, Aufnahme:Berlin, 17. November 1939)<br />
* Ballade Nr. 2 F-Dur op. 38 (Pol. 67531, Aufnahme: Berlin, 19. Juni 1939)<br />
* Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47 (Pol. 67529, Aufnahme: Berlin, 19. Juni 1939 und 17. November 1939)<br />
* Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52 (Pol. 67530, Aufnahme: Berlin, 19. Juni 1939)<br />
* Berceuse Des-Dur op. 57 (Pol. 67246A, Aufnahme: Berlin, 28. Juni 1938)<br />
* 12 Etüden op. 10 (Pol. 67262–67264, Aufnahme: Berlin, 29. Juni 1938)<br />
* 12 Etüden op. 25 (Pol. 67242–67245, Aufnahme: Berlin, 29. Juni 1938)<br />
* 3 Etüden aus „Méthode des Méthodes“ (Pol. 67244, Aufnahme: Berlin, 29. Juni 1938)<br />
* Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. 66 (Pol. 67248B, Aufnahme: Berlin, 29. Juni 1938)<br />
* Impromptu Fis-Dur op. 36 (Pol. 67248A, Aufnahme: Berlin, 29. Juni 1938)<br />
* Nocturne Es-Dur op. 9/2 (Pol. 67246B, Aufnahme: Berlin, 28. Juni 1938)<br />
* Nocturne in H-Dur op. 32/1 (Pol. 67534B, Aufnahme: Berlin, 17. November 1939)<br />
* Nocturne in c-Moll op. 48/1 (Pol. 67534A, Aufnahme: Berlin, 17. November 1939)<br />
* 24 Préludes op. 28 (Pol. 67505–67509 Aufnahme: Berlin, 10. Juni 1939)<br />
* Prélude As-Dur (Presto con leggerezza) (Pol. 67509A Aufnahme: Berlin, 12. Juni 1939)<br />
* Prélude cis-Moll op. 45 (Pol. 67509B, Aufnahme: Berlin, 10. Juni 1939)<br />
* Walzer Es-Dur op. 18 (Pol. 67515A, Aufnahme: Berlin, 12. Juni 1939)<br />
* Walzer As-Dur op. 34/1 (Pol. 67247A, Aufnahme: Berlin, 28. Juni 1938)<br />
* Walzer a-Moll op. 34/2 (Pol. 67515B, Aufnahme: Berlin, 12. Juni 1939)<br />
* Walzer F-Dur op. 34/3 (Pol. 67533A, Aufnahme: Berlin, 10. Juni 1939)<br />
* Walzer Des-Dur op. 64/1 (Pol. 67533A, Aufnahme: Berlin, 10. Juni 1939)<br />
* Walzer As-Dur op. 64/3 (Pol. 67533B, Aufnahme: Berlin, 10. Juni 1939)<br />
* Walzer As-Dur op. 69,1 (Pol. 67247B, Aufnahme: Berlin, 28. Juni. 1938)<br />
* Walzer Ges-Dur op. 70/1 (Pol. 67533B, Aufnahme: Berlin, 10. Juni 1939)<br />
<br />
;Mewa, Posen<br />
<br />
Frédéric Chopin<br />
* Berceuse Des-Dur op. 57 (Mewa 30b, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Ecossaises op. 72/3–5 (Mewa 31b, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Mazurka F-Dur op. 68/3 (Mewa 31b, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Nocturne Es-Dur op. 9/2 (Mewa 33b, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Nocturne Fis-Dur op 15/2 (Mewa 25b, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Nocturne H-Dur op. 32/1 (Mewa 33a, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Nocturne g-Moll op. 37/1 (Mewa 35a, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Prélude A-Dur op. 28/7 (Mewa 30a, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Prélude Des-Dur op. 28/15 (Mewa 34a, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Prélude As-Dur op. 28/17 (Mewa 34b, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Walzer Es-Dur op. 18/1 (Mewa 31a, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Walzer As-Dur op. 34/1 (Mewa 32a, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Walzer a-Moll op. 34/2 (Mewa 32b, Aufnahme: Posen 1948)<br />
* Walzer cis-Moll op. 64/2 (Mewa 30a, Aufnahme: Posen 1948)<br />
<br />
=== Rundfunkaufnahmen ===<br />
=== Überspielungen von Schallplatten und Rundfunkaufnahmen auf CD ===<br />
* ''Koczalski plays Chopin. Broadcast recordings from German radio. 1945 and 1948''. Music and Arts, 2012. CD-1261.<br />
* ''Raoul Koczalski plays Chopin''. Biddulph Recordings, 1994. LHW 022<br />
* '' Raoul von Koczalski: Chopin. Enregistrements 1929–1941''. Dante Productions,1996. HPC042.<br />
* ''Raoul Koczalski plays Chopin''. Pearl, 1990. GEMM CD 9472.<br />
* ''Raoul von Koczalski 1894–1948''. (Falsches Geburtsdatum!). Archiphon, 1977. ARC-119/20. (Enthält Aufnahmen von Chopin, Mozart, Paderewski, Tschaikowski, Rubinstein, Mussorgski, Skrjabin, Szymanowski, Rachmaninow, Bartók und Koczalski).<br />
* ''The complete Raoul von Koczalski''. Vol. 1. The Polydor recordings 1924–1928. Vol. 2. Homochord, Electrola and Polydor recordings 1930–1939. Marston Records, 2011. Marston 52063 und 53016-2.<br />
* ''Raul Koczalski: pianista i kompozytor''. Vol. 1–8. Selen, Warschau. (Enthält auch Klavierkompositionen und Lieder von Koczalski).<br />
* ''Legends of the piano. Acoustic recordings 1901–1924''. Naxos Historical 8.112054. Enthält u.&nbsp;a. : Frédéric Chopin: Polonaise Nr. 6 As-Dur op. 53 gespielt von Raoul Koczalski.<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Wilhelm Spemann: ''Spemanns goldenes Buch der Musik''. W. Spemann, Berlin/Stuttgart 1916, S. 702.<br />
* Bernhard Vogel: ''Raoul Koczalski: Skizze''. Pabst, Leipzig 1896.<br />
* Stanisław Dybowski: ''Raul Koczalski: chopinista i kompozytor''. Selene, Warszawa 1998, ISBN 83-910515-0-1.<br />
* Teresa Brodniewicz u.&nbsp;a.: ''Raul Koczalski'' (Serie: Biografie). Akademia Muzyczna im. Ignacego Jana Paderewskiego w Poznaniu, Poznań 2001, ISBN 83-88392-25-5.<br />
* Ingo Harden u. Gregor Willkes (Mitarbeit: Peter Seidle): ''Pianisten-Profile''. Bärenreiter, Kassel 2008. S. 388/389.<br />
* ''MGG ( = [[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]])''. Bärenreiter, Kassel 1958. Bd. 7, Spalte 1302.<br />
* ''MGG (= [[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]])''. 2. neubearbeitete Ausgabe. Bärenreiter/Metzler, Kassel u. a. 2003. Personenteil Bd. 10, S. 387a.<br />
* Artikel ''Koczalski'' in der polnischen Wikipedia.<br />
<br />
* Raoul Koczalski: ''Frédéric Chopin. Conseils d'interprétation''. Introduction par Jean-Jacques Eigeldinger. Buchet/Chastel, Paris 1998.<br />
<br />
== Anmerkungen ==<br />
<references /><br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{DNB-Portal|121585204}}<br />
* {{IMSLP|id=Koczalski, Raoul}}<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=121585204|LCCN=n/84/181427|VIAF=79168479}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Koczalski, Raoul}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]<br />
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ignacy-Jan-Paderewski-Musikakademie Posen)]]<br />
[[Kategorie:Pole]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1885]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1948]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Koczalski, Raoul<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Koczalski, Armand Georg Raoul von; Koczalski, Rauul; Koczalski, Raoul de; Koczalski, Raul; Amando, Jerzy (Pseudonym)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Pianist und Komponist<br />
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1885<br />
|GEBURTSORT=[[Warschau]]<br />
|STERBEDATUM=24. November 1948<br />
|STERBEORT=[[Posen]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Maurice_Dumesnil&diff=198494970Maurice Dumesnil2020-04-05T10:01:40Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:C85C:580D:6F9C:FF65 (Diskussion) auf die letzte Version von TaxonBot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Maurice Dumesnil''' (* [[20. April]] [[1884]] in [[Angoulême]], [[Frankreich]]; † [[26. August]] [[1974]] in [[Highland Park (Michigan)|Highland Park]], [[Michigan]], [[USA]])<ref>[http://quod.lib.umich.edu/b/bhlead/umich-bhl-861125?rgn=main;view=text BHL: Evangeline Marie Lehman and Maurice Dumesnil papers 1916-1974]</ref> war ein [[Frankreich|französischer]] Pianist.<br />
<br />
Dumesnil studierte am [[Conservatoire de Paris]] Klavier bei [[Isidore Philipp]] und war Klavierschüler von [[Claude Debussy]]. Er unternahm erfolgreiche Konzerttourneen durch [[Europa]] und [[Amerika]]. Seit 1915 spielte er in einem Klaviertrio mit dem Geiger [[Jules Boucherit]] und dem Cellisten [[André Hekking]]. Er gehörte den Prüfungskommissionen für Klavier am Conservatoire de Paris, an der [[École Normale de Musique de Paris]] und am [[Amerikanisches Konservatorium|Amerikanischen Konservatorium]] an.<br />
<br />
Dumesnil veröffentlichte mehrere Bücher über die Klaviermusik Debussys (''How to play and teach Debussy'', 1932; ''Claude Debussy: Master of Dreams'', 1940).<br />
<br />
== Werke ==<br />
* How to Play and Teach Debussy [http://www.stevepur.com/music/debussy_piano/dumesnil/dumesnil.html Text online (englisch)]<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* {{Literatur |Autor=[[Nicolas Slonimsky]] |Titel=Baker's Biographical Dictionary of Musicians |TitelErg=Dumesnil, Maurice |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=7 |Verlag=Oxford University Press |Ort=London, New York, Toronto |Datum=1984 |Seiten=624 |ISBN=0-19-311335-X}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=139625089|LCCN=no/88/701|VIAF=14998351}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Dumesnil, Maurice}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Franzose]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1884]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1974]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Dumesnil, Maurice<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Dumesnil, Maurice Hippolyte (vollständiger Name)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=20. April 1884<br />
|GEBURTSORT=[[Angoulême]]<br />
|STERBEDATUM=26. August 1974<br />
|STERBEORT=[[Highland Park (Michigan)|Highland Park]], [[Michigan]], [[USA]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lasar_Naumowitsch_Berman&diff=198494968Lasar Naumowitsch Berman2020-04-05T10:01:39Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:6973:5891:AA28:1E25 (Diskussion) auf die letzte Version von Fisches Nachtgesang zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Lasar Naumowitsch Berman''' ({{RuS|Лазарь Наумович Берман}}; * [[26. Februar]] [[1930]] in [[Sankt Petersburg|Leningrad]]; † [[6. Februar]] [[2005]] in [[Florenz]]) war ein [[Russland|russischer]] [[Pianist]].<br />
<br />
==Leben==<br />
<br />
Er hatte seinen ersten Auftritt im Alter von sieben Jahren im [[Moskau]]er [[Bolschoi-Theater]]. Sein Talent wurde ab 1939 durch eine Ausbildung bei [[Alexander Borissowitsch Goldenweiser|Alexander Goldenweiser]], [[Wladimir Wladimirowitsch Sofronizki|Wladimir Sofronizki]] und [[Swjatoslaw Richter]] am [[Moskauer Konservatorium]] weiter gefördert.<br />
<br />
Berman gab zunächst Konzerte in der [[Sowjetunion]] und dem [[Ostblock]]. Schwerpunkte seiner Arbeit waren Werke von [[Franz Liszt|Liszt]] und [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]]. Seine Entwicklung zu einem Pianisten von internationalem Ruf begann unter [[Herbert von Karajan]], unter dessen Leitung er [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski|Tschaikowskis]] [[1. Klavierkonzert (Tschaikowski)|1. Klavierkonzert]] einspielte. Während der 1980er Jahre durfte er wegen regimekritischer Äußerungen die Sowjetunion mehrere Jahre nicht verlassen. <br />
<br />
1999 wurde Berman für sein Wirken als Dozent und von 1995 bis 2000 als Gastprofessor zum Ehrensenator der [[Hochschule für Musik Franz Liszt]] in [[Weimar]] ernannt.<br />
<br />
Berman, der erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben teilnahm, war einer der besten Interpreten der Kompositionen von Tschaikowski, Liszt und [[Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow|Sergei Rachmaninow]].<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.discogs.com/artist/869796-Lazar-Berman Diskographie]<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=123188482|LCCN=n/81/125309|VIAF=14957547}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Berman, Lasar Naumowitsch}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Ehrensenator der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar]]<br />
[[Kategorie:Russe]]<br />
[[Kategorie:Sowjetbürger]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1930]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 2005]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
[[Kategorie:Absolvent des Moskauer Konservatoriums]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Berman, Lasar Naumowitsch<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Лазар Наумович Берман (russisch); Berman, Lazar Naumovich; Bermann, Lazar Naumovich<br />
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1930<br />
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg|Leningrad]]<br />
|STERBEDATUM=6. Februar 2005<br />
|STERBEORT=[[Florenz]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Samson_Fran%C3%A7ois&diff=198494962Samson François2020-04-05T10:01:35Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:4D5D:5B22:BA6:DB75 (Diskussion) auf die letzte Version von Notturno zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Samson Pascal François''' (* [[18. Mai]] [[1924]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[22. Oktober]] [[1970]] in [[Paris]]) war ein [[Frankreich|französischer]] Pianist und Komponist.<br />
<br />
== Leben ==<br />
François hatte seinen ersten Klavierunterricht in Italien bei [[Pietro Mascagni]], unter dessen Leitung er sechsjährig ein Klavierkonzert von Mozart spielte. Er studierte dann in Belgrad bei [[Cyril Licar]], der ihn in das Werk von [[Béla Bartók]] einführte, und von 1932 bis 1935 am Konservatorium von Nizza. Dort wurde [[Alfred Cortot]] auf ihn aufmerksam, der ihn ermutigte, nach Paris an die [[École Normale de Musique]] zu kommen, wo François bei [[Yvonne Lefébure]] und Cortot selbst studierte. Außerdem hatte er Unterricht in Harmonielehre bei [[Nadia Boulanger]].<br />
<br />
1938 wechselte er an das [[Conservatoire de Paris]] und studierte dort bei [[Marguerite Long]]. 1940 schloss er die Ausbildung mit dem ersten Preis im Fach Klavier ab. 1943 gewann er den ersten Long-Thibaud-Wettbewerb. Seit 1945 tourte François als Konzertpianist durch ganz Europa, 1947 debütierte er in den USA, und 1964 trat er auch in China auf.<br />
<br />
Im Mittelpunkt von François’ Repertoire stand die romantische Klavierliteratur mit Werken von [[Franz Liszt]], [[Robert Schumann]], [[Frédéric Chopin]], [[Gabriel Fauré]], [[Claude Debussy]] und [[Maurice Ravel]]. Daneben setzte er sich für zeitgenössische Komponisten wie Bartók, Prokofjew und [[Paul Hindemith|Hindemith]] ein. Die Uraufführung seines eigenen Klavierkonzertes spielte er 1950 beim [[Festival d’Aix-en-Provence|Festival von Aix-en-Provence]]. Er komponierte außerdem u.&nbsp;a. einige Filmmusiken und ein Stück für die Jazzsängerin [[Peggy Lee (Sängerin)|Peggy Lee]].<br />
<br />
François galt zeitlebens, gleich [[Glenn Gould]], als musikalisches ''[[Enfant terrible]]''. In den 1950er Jahren bemängelten [[Musikkritiker]], sein Klavierspiel sei „ungestüm und wirr wie seine Haarpracht“. 2012 wurden seine Debussy-Aufnahmen in der Bestenliste des ''[[Preis der deutschen Schallplattenkritik|Preises der deutschen Schallplattenkritik]]'' ausgezeichnet. Im Gegensatz zu der aufkommenden Tendenz der notengetreuen Werkwiedergabe stand er in der Tradition der Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts, wie sie noch von seinem Lehrer Cortot vertreten wurde. Musikfreunde schockierte er mit der Mitteilung, [[Johannes Brahms|Brahms’]] Klavierwerke verursachten ihm körperliches Unbehagen und die Sonaten [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] langweilten ihn.<br />
<br />
François’ exzentrischer Lebensstil, seine Passion für das [[Nachtleben]] und der exzessive Genuss von Alkohol und Zigaretten führten 1968 während eines Auftrittes zu einem Herzinfarkt. Zwei Jahre später starb er im Alter von 46 Jahren. Samson François wurde auf dem Friedhof von [[Saint-Ouen (Seine-Saint-Denis)]] bestattet.<br />
<br />
[[Jérôme Spycket]] veröffentlichte 1985 unter dem Titel ''Scarbo'' seine Biographie, eine weitere Biographie aus dem Jahr 2002 stammt von seinem Sohn [[Maximilien François]].<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=121249263|LCCN=n/85/344705|VIAF=10033220}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Francois, Samson}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]<br />
[[Kategorie:Filmkomponist]]<br />
[[Kategorie:Komponist (Frankreich)]]<br />
[[Kategorie:Franzose]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1924]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1970]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=François, Samson<br />
|ALTERNATIVNAMEN=François, Samson Pascal (vollständiger Name)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Pianist und Komponist<br />
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1924<br />
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]<br />
|STERBEDATUM=22. Oktober 1970<br />
|STERBEORT=[[Paris]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Walter_Gieseking&diff=198494961Walter Gieseking2020-04-05T10:01:34Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:ACC8:F801:267F:9F87 (Diskussion) auf die letzte Version von AllIC zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Walter-Gieseking.jpg|mini| Walter Gieseking (1949)]]<br />
'''Walter Wilhelm Gieseking''' (* [[5. November]] [[1895]] in [[Lyon]]; † [[26. Oktober]] [[1956]] in [[London]]) war ein deutscher [[Pianist]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Walter Gieseking wurde in Frankreich geboren und wuchs an der französischen und italienischen Riviera auf. Sein Vater, geboren in Lahde im Kreis Minden, hatte Medizin studiert, wurde später aber Entomologe (Schmetterlingskundler). Giesekings Mutter wurde am 27. März 1870 in Berlin geboren. 1911 übersiedelten seine Eltern nach Hannover. Dort erhielt er von 1912 bis 1917 seinen ersten geregelten Klavierunterricht am damaligen Städtischen Konservatorium bei [[Karl Leimer]], dem er nach eigener Aussage seine gesamte Ausbildung als Pianist verdankt. Eine Schule hat Gieseking nie besucht und auch keinen Privatunterricht erhalten. Am 31. März 1925 heiratete er in Hannover Annie Haake (1. Dezember 1889 – 2. Dezember 1955); aus der Ehe gingen die Töchter Jutta und Freya hervor. Ein Plan, in die Schweiz zu übersiedeln, scheiterte, da seine Frau abgeneigt war und die [[Reichsfluchtsteuer]] eingeführt wurde. Er erwarb ein Haus in Wiesbaden, wo er fortan seinen festen Wohnsitz behielt.<br />
<br />
Nach dem Ersten Weltkrieg verschaffte Gieseking sich bald einen Namen als Konzertpianist in Europa, nach 1926 auch in Amerika, und konzertierte weltweit. <br />
<br />
Während des 2. Weltkriegs lebte Gieseking weiterhin in Deutschland und konzertierte in Europa. [[Vladimir Horowitz]] beschuldigte ihn in ''Evenings with Horowitz'' der Kollaboration mit den Nationalsozialisten ("supporter of the Nazi"). [[Arthur Rubinstein]] erinnert sich in seiner Autobiographie ''My Many Years'' an ein Gespräch mit Gieseking, in dem dieser gesagt haben soll: "I am a committed Nazi. Hitler is saving our country." Gieseking konzertierte für nationalsozialistische Kulturorganisationen wie der [[NS-Kulturgemeinde|NS Kulturgemeinde]] und soll den Wunsch geäußert haben, für [[Adolf Hitler]] spielen zu wollen.<ref>{{Literatur |Autor=Kater, Michael H., 1937- |Titel=The twisted muse musicians and their music in the Third Reich |Verlag=Oxford University Press |Datum=1997 |ISBN=9780195351071 |Online=http://worldcat.org/oclc/939013800 |Abruf=2019-08-25}}</ref> Nach dem Krieg wurde Gieseking auf eine schwarzen Liste belasteter Künstler geführt, wurde jedoch im Januar 1949 von der US-amerikanischen Militärverwaltung als unbedenklich eingestuft und für Konzerte zugelassen. Seine geplante USA-Tour musste aufgrund massiver Proteste, u.&nbsp;a. von der [[Anti-Defamation League]] und des [[American Veterans Committee]], jedoch abgesagt werden.<ref>{{Literatur |Autor=Delbert Clark |Titel=NAZI ARTISTS LEFT TO GERMAN COURTS; Clay Orders End of Reviews of Hearings Conducted by Local Tribunals |Sammelwerk=The New York Times |Datum=1947-02-02 |ISSN=0362-4331 |Online=https://www.nytimes.com/1947/02/02/archives/nazi-artists-left-to-german-courts-clay-orders-end-of-reviews-of.html |Abruf=2019-08-25}}</ref> Er spielte weiterhin in anderen Ländern und konnte auch 1953 mit einem Konzert in der [[Carnegie Hall]] an alte Erfolge in den USA anschließen. <br />
<br />
1947 erhielt er einen Ruf als [[Professor]] und Leiter einer [[Meisterklasse (Hochschule)|Meisterklasse]] an die [[Hochschule für Musik Saar]]. Dieses Amt behielt Gieseking bis zu seinem Lebensende inne. Am 2. Dezember 1955 erlitt er auf dem Weg zu einer Konzertreise nach Italien einen schweren Autounfall, bei dem seine Frau zu Tode kam. Am 23. Oktober 1956 erkrankte er in London schwer und musste am gleichen Abend operiert werden; zwei Tage schwankte er zwischen Leben und Tod. Am 26. Oktober starb er. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Nordfriedhof (Wiesbaden)|Nordfriedhof]] in [[Wiesbaden]].<br />
<br />
== Würdigung ==<br />
Grundlage von Giesekings Technik war die von Karl Leimer entwickelte und von Gieseking weiter ausgebaute Methode („Leimer-Gieseking“). Merkmale dieser Methode sind: Relaxation (Entspannung der Muskeln), Gedächtnistraining durch Lernen des Notentextes ohne Instrument, Erziehung des Gehörs durch höchste Konzentration beim Üben, Verbannung von geistlosem [[Drill (Erziehung)|Drill]] und unbedingtes Festhalten an der Notation. Einbeziehen des gesamten Armes beim Spiel (Gewichtsspiel), aber auch konventionelle Ausbildung der Finger, allerdings ohne die in der älteren Klaviermethodik oft zu beobachtende Starrheit und Verkrampfung. Technik wird nur in Verbindung mit dem Studium von Originalwerken entwickelt, also keine eigenen Fingerübungen bzw. Etüden. Einzelheiten im Technischen: Unterarmrollung statt [[Daumenuntersatz]] bei Tonleitern und gebrochenen Akkorden, Verzicht auf Fingerwechsel bei repetierten Noten, außerdem eine so genannte Halbpedaltechnik.<br />
<br />
Der zu Lebzeiten als [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Spieler, besonders aber als unvergleichlicher [[Claude Debussy|Debussy]]- und [[Maurice Ravel|Ravel]]-Interpret verehrte Gieseking beherrschte darüber hinaus ein umfangreiches Repertoire am Klavier. Gieseking verfügte über eine Delikatesse des Anschlags und einen immensen Klangfarbenreichtum, die ideal für die Werke der französischen [[Impressionisten]] waren, gegenüber seinen [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]]-Interpretationen aber Kritik auf den Plan rief – so meinte sein Kollege [[Claudio Arrau]], Giesekings Ton passe nicht zu den Sonaten des Bonner Meisters. Er spielte bereits mit 20 Jahren alle Beethoven-Sonaten an sechs Abenden.<br />
<br />
Gieseking gilt als einer der großen Pianisten des 20. Jahrhunderts. Dank seines außergewöhnlichen musikalischen Gedächtnisses verfügte er unter allen Klaviervirtuosen seiner Zeit über das größte Repertoire, das alle Epochen vom Barock bis zur Musik des 20. Jahrhunderts umfasste. Sein Klavier„spiel“ war unverwechselbar und einzigartig. Er hat gezeigt, dass Klavierspielen leicht sein kann, wenn der Körper nicht durch unnötige Starrheit die Leichtigkeit und Gelöstheit hemmt. Die Fähigkeit, geistig-klangliche Vorstellungen unmittelbar in Spielbewegungen umzusetzen, macht ihn zu einer bis heute unerreichten Ausnahmeerscheinung.<br />
Giesekings Gedächtnis und seine Fähigkeit, vom Blatt zu spielen, waren nahezu konkurrenzlos und ermöglichten ihm, ein riesiges Repertoire aufzubauen und soeben gehörte oder gelesene Werke sofort vor Publikum darzubieten. Er war nicht nur einer der ersten Pianisten – neben dem Komponisten selbst – die sich an das [[2. Klavierkonzert (Rachmaninow)|2.]] und [[3. Klavierkonzert (Rachmaninow)|3. Klavierkonzert]] von [[Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow|Sergej Rachmaninow]] wagten (es existieren Konzertmitschnitte unter [[Willem Mengelberg|Mengelberg]]), sondern führte auch zahllose damals zeitgenössische Werke von Komponisten wie [[Isaac Albéniz|Albéniz]], [[Ferruccio Busoni|Busoni]], [[Paul Hindemith|Hindemith]], [[Ernst Krenek|Krenek]], [[Joseph Marx|Marx]], [[Hans Pfitzner|Pfitzner]], [[Arnold Schönberg|Schönberg]], [[Franz Schreker|Schreker]], [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Strawinski]], [[Frank Martin|Martin]], [[Francis Poulenc|Poulenc]] und [[Karol Szymanowski|Szymanowski]] auf.<br />
<br />
Gieseking, nach Prägung, Stil und Repertoire viel eher Kosmopolit als Vertreter der deutschen Klavierschule, wurde nach dem Kriegsende 1945 für sein Verbleiben in Deutschland angefeindet, obwohl er nie Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] war und an seinem jüdischen Konzertagenten Arthur Bernstein, der auch sein Freund und Trauzeuge war, festgehalten hatte und ihn, obwohl dieser seit 1933 seine Konzession verloren hatte, bis zur Emigration 1937 weiterhin bezahlte und diese auch noch finanziell unterstützte.<ref>Ricarda Braumandl: ''Karl Leimer und Walter Gieseking als Klavierpädagogen.'' Lang, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-631-53982-7, S. 41 u. 50.</ref> Es wurde ihm nach 1945 zeitweise untersagt, öffentlich aufzutreten, worunter er nach Aussage seiner Tochter wegen der erzwungenen Untätigkeit sehr litt. Trotz der Querelen um seine letztlich wohl unpolitische Person wurde und wird er möglicherweise in [[Frankreich]] und [[England]] noch höher geschätzt als in Deutschland.<br />
<br />
== Verhältnis zum NS-Staat ==<br />
Gieseking stand auf der [[Gottbegnadeten-Liste]] (Führerliste) der wichtigsten Pianisten des NS-Staates.<ref>Ernst Klee: ''Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.'' S. Fischer, Frankfurt am Main 2007.</ref> Am 24. Mai 1938 trat er im Zweiten Sinfoniekonzert während der ersten Reichsmusiktage in Düsseldorf (mit der Schandschau „Entartete Musik“) sowie auch im besetzten Paris und in Krakau auf. 1937 wurde Gieseking von [[Adolf Hitler]] zum Professor ernannt.<br />
<br />
== Wissenschaftliche Tätigkeit ==<br />
[[Datei:Baronia brevicornis no1 2.jpg|mini|''Baronia brevicornis'', Coll. Gieseking, [[Museum Wiesbaden]]]]<br />
Gieseking arbeitete nebenbei auch als [[Entomologe]]. Sein Arbeitsschwerpunkt lag auf den [[Schmetterlinge]]n der Region. Die umfangreiche Sammlung kam nach seinem Ableben durch die Töchter in das [[Museum Wiesbaden#Naturhistorische Sammlungen|Museum Wiesbaden]], wo sie noch heute als Arbeitsgrundlage faunistischer Erhebungen genutzt wird.<br />
<br />
== Ehrungen ==<br />
In Wiesbaden wurde eine Straße (oberhalb des Kurparks; seitlich Sonnenberger Straße) nach ihm benannt. In Saarbrücken findet sich eine Walter-Gieseking-Straße in der Nähe des deutsch-französischen Gymnasiums (ehemals Musikhochschule). Ebenso existiert eine Walter-Gieseking-Straße in Hannover unweit der [[Henriettenstiftung]]. Die Walter-Gieseking-Straße in Petershagen-Lahde verweist auf seine familiären Wurzeln in Lahde.<br />
Seit 1981 wird in Saarbrücken an der Hochschule für Musik Saar im zweijährigen Turnus der ''Walter-Gieseking-Wettbewerb'' ausgelobt. Dieser dient zur Förderung besonders begabter Studenten, die aus den Reihen der Hochschule kommen.<br />
<br />
== Schriften ==<br />
* ''So wurde ich Pianist.'' F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1963.<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* [[Walter Czysz]]: ''175 Jahre Nassauischer Verein für Naturkunde und Naturwissenschaftliche Sammlung des Museums Wiesbaden 1829–2004.'' In: ''Jahrbücher des [[Nassauischer Verein für Naturkunde|Nassauischen Vereins für Naturkunde]] Wiesbaden.'' Jg. 125 (2004), S. 272.<br />
* Bernard Gavoty, Roger Hauert: ''Les grands interprètes: Walter Gieseking.'' Éditions René Kistler, Genève 1954.<br />
* [[Karl Leimer]]: ''Modernes Klavierspiel nach Leimer-Gieseking.'' B. Schott’s Söhne Mainz 1931.<br />
* Karl Leimer: ''Rhythmik, Dynamik, Pedal und andere Probleme des Klavierspiels nach Leimer-Gieseking.'' B. Schott’s Söhne, Mainz 1938.<br />
* [[Ernst Klee]]: ''Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.'' S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5.<br />
* ''[[Riemann Musiklexikon]].'' B. Schott’s Söhne, Mainz 1959.<br />
* {{NDB|6|384|385|Gieseking, Walter Wilhelm|Ernst Waeltner|118694820}}<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|Walter Gieseking}}<br />
{{Wikiquote|Walter Gieseking}}<br />
* {{DNB-Portal|118694820}}<br />
* {{Pressemappe|FID=pe/006097}}<br />
* [http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=1896 Gieseking beim Saarländischen Rundfunk, 1949]<br />
* [http://www.walter-gieseking-wettbewerb.com/ Homepage Walter-Gieseking-Wettbewerb Saarbrücken]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=118694820|LCCN=n/81/139109|VIAF=51875300}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Gieseking, Walter}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfM Saar, Saarbrücken)]]<br />
[[Kategorie:Künstler (Wiesbaden)]]<br />
[[Kategorie:Entomologe]]<br />
[[Kategorie:Deutscher]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1895]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1956]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Gieseking, Walter<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Gieseking, Walter Wilhelm (vollständiger Name)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=5. November 1895<br />
|GEBURTSORT=[[Lyon]]<br />
|STERBEDATUM=26. Oktober 1956<br />
|STERBEORT=[[London]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stanislaw_Genrichowitsch_Neuhaus&diff=198494959Stanislaw Genrichowitsch Neuhaus2020-04-05T10:01:31Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:1C08:735B:4BA6:A546 (Diskussion) auf die letzte Version von APPERbot zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>'''Stanislaw Genrichowitsch Neuhaus''' ({{RuS|Станислав Генрихович Нейгауз}}; * [[21. März]] [[1927]] in [[Moskau]]; † [[24. Januar]] [[1980]] ebenda) war ein [[Russland|russischer]] [[Pianist]].<br />
<br />
Neuhaus war der zweite Sohn des deutschstämmigen russischen Pianisten und Professors am [[Moskauer Konservatorium]] [[Heinrich Neuhaus]]. Er studierte in dessen Klavierklasse bis 1953 und war ab 1957 einer seiner drei Assistenten (neben [[Lew Naumow]] und Jewgeni Malinin). Einige Studenten seines Vaters studierten nach dessen Tod 1964 bei Stanislaw Neuhaus weiter, so [[Radu Lupu]]. 1977 wurde er Professor am Moskauer Konservatorium. Neuhaus starb unerwartet 1980 im Alter von nur 52 Jahren.<br />
<br />
Einspielungen existieren bei [[Melodiya]] und [[Denon]].<br />
<br />
Neuhaus’ Sohn ist der Pianist [[Stanislaw Stanislawowitsch Bunin|Stanislaw Bunin]].<br />
<br />
== Auswahldiscographie ==<br />
* ''The last recital'' 18. Januar 1980 und Auszüge eines Recitals von 1976: [[Sergei Prokofiew|Prokofiew]]: 8. Sonate; [[Frédéric Chopin|Chopin]]: u.&nbsp;a. 4 Balladen, 3. Klaviersonate; Klavierwerke von [[Sergej Rachmaninow|Rachmaninow]] und [[Alexander Skrjabin|Skrjabin]]; 2 CD Denon Japan<br />
* Studioaufnahmen [[Franz Schubert|Schubert]], Chopin, Skrjabin, Rachmaninow, [[Mozart]]; Denon Japan<br />
* Chopin Recital 1971 (inkl. 2. Klaviersonate, Balladen 2–4), Denon Japan<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=119357259|VIAF=37113871}}<br />
<br />
{{DEFAULTSORT:Neuhaus, Stanislaw Genrichowitsch}}<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
[[Kategorie:Sowjetbürger]]<br />
[[Kategorie:Russe]]<br />
[[Kategorie:Russlanddeutscher]]<br />
[[Kategorie:Volkskünstler der RSFSR]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1927]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1980]]<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Moskauer Konservatorium)]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Neuhaus, Stanislaw Genrichowitsch<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Нейгауз, Станислав Генрихович (russisch)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=21. März 1927<br />
|GEBURTSORT=[[Moskau]]<br />
|STERBEDATUM=24. Januar 1980<br />
|STERBEORT=[[Moskau]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arturo_Benedetti_Michelangeli&diff=198494951Arturo Benedetti Michelangeli2020-04-05T10:01:18Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:39F9:7ED1:DE1C:6AB (Diskussion) auf die letzte Version von 2A02:8071:AD0:4900:1100:5FF4:BFA8:416B zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Arturo Benedetti Michelangeli 1960cr.jpg|mini|Arturo Benedetti Michelangeli, 1960]]<br />
'''Arturo Benedetti Michelangeli''' (* [[5. Januar]] [[1920]] in [[Brescia]]; † [[12. Juni]] [[1995]] in [[Lugano]]) war ein italienischer [[Pianist]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Als Kind wollte Benedetti Michelangeli eigentlich gar nicht Pianist werden. Sein Vater und seine Mutter spielten Klavier, er aber liebte die Geige und wollte unbedingt Geiger werden. Sein Vorbild war der berühmte [[Bronisław Huberman]]. Dann musste er aber krankheitsbedingt das Instrument wechseln und ließ sich in den Jahren 1930–1933 am [[Conservatorio Giuseppe Verdi|Konservatorium]] in [[Mailand]] von [[Giovanni Anfossi]] zum Pianisten ausbilden.<br />
<br />
1938 belegte er mit 18 Jahren zwar nur den siebten Platz beim Ysaÿe-Musikwettbewerb ([[Concours Musical Reine Elisabeth|Königin-Elisabeth-Wettbewerb]]) in [[Brüssel]] (der Sieger war [[Emil Gilels]]), aber bereits ein Jahr später erlangte Benedetti Michelangeli beim Pianistenwettbewerb in [[Genf]] den ersten Preis. Jurymitglied [[Alfred Cortot]] sprach damals von einem „neuen [[Franz Liszt|Liszt]]“. Anschließend übte er zwei Jahre lang eine Lehrtätigkeit in [[Bologna]] aus.<br />
<br />
Im Februar 1943 konzertierte er mit den [[Berliner Philharmoniker]]n unter [[Ernest Ansermet]] in der [[Berliner Philharmonie]] mit [[Robert Schumann]]s [[Klavierkonzert (Schumann)|Klavierkonzert]].<br />
<br />
Seine Weltkarriere begann mit einem Debüt in [[London]] im Jahre 1946. 1964 gründete er die [[Internationale Pianistenakademie]] in [[Brescia]], der er fünf Jahre lang vorstand. Zu seinen Schülern gehörten u.&nbsp;a. [[Ivan Moravec]], [[Martha Argerich]] und [[Maurizio Pollini]].<ref>{{Internetquelle | url=http://www.nytimes.com/1995/06/13/obituaries/arturo-benedetti-michelangeli-reclusive-pianist-is-dead-at-75.html | titel=Arturo Benedetti Michelangeli, Reclusive Pianist, Is Dead at 75 | autor=Anthony Tommasini | werk=[[The New York Times]] | datum=1995-06-13 | zugriff=2016-01-23 | sprache=en}}</ref><br />
<br />
== Repertoire ==<br />
Seinem Perfektionismus ist es zuzuschreiben, dass er sich auf ein relativ schmales Repertoire konzentrierte. Neben der Musik von [[Maurice Ravel|Ravel]] und [[Claude Debussy|Debussy]] widmete er sich besonders ausgesuchten Werken der [[Wiener Klassik]] und [[Romantik (Musik)|Romantik]]. Viele seiner Interpretationen zeichneten sich durch großen farblichen Reichtum, klangliche Vollendung und strukturelle Klarheit aus.<br />
<br />
== Verschiedenes ==<br />
Michelangeli stand im Rufe eines unnahbaren Perfektionisten, der bereits wegen geringfügiger Mängel Konzerte absagte. Gefürchtet waren auch seine gereizten Reaktionen aufgrund schon geringer Störungen aus dem Publikum.<br />
<br />
Er reiste grundsätzlich mit seinem eigenen Flügel und eigenem Klaviertechniker (Angelo Fabbrini); bei seinem Instrument handelte es sich um einen Flügel aus der sehr kleinen italienischen Fabrik Tallone, deren Markenzeichen darin bestand, dass nur matte Flügel produziert werden konnten, weil zum Lackieren der Raum fehlte.<br />
<br />
== Aufnahmen ==<br />
Benedetti Michelangelis Debussy-Aufnahmen wird heute allgemein Referenz-Status zuerkannt. Als herausragende Aufnahmen sind außerdem die Einspielungen von [[Domenico Scarlatti|Scarlatti]], [[Frédéric Chopin|Chopin]], [[Maurice Ravel|Ravel]] und [[Robert Schumann|Schumann]] zu nennen. Eine frühe Aufnahme der [[Variationen über ein Thema von Paganini (Brahms)|Paganini-Variationen]] (von den 28 Stücken ließ er drei aus) und der Balladen op. 10 von [[Johannes Brahms|Brahms]] sollte zum Maßstab für spätere Interpreten werden.<br />
<br />
Frühen Aufnahmen einzelner Stücke des katalanischen Komponisten [[Federico Mompou]] ist es vielleicht zu verdanken, dass dessen Werk nicht in Vergessenheit geraten ist.<br />
<br />
Benedetti Michelangeli bearbeitete 19 Volkslieder [[a cappella]] für den Bergsteigerchor ''Coro della SAT'' aus [[Trient]].<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* [[Cord Garben]]: ''Arturo Benedetti Michelangeli. Gratwanderungen mit einem Genie''. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2002, ISBN 3-434-50524-5 (Buch mit 1 Audio-CD).<br />
* Lidia Kozubek: ''Arturo Benedetti Michelangeli as I Knew Him''. Lang, Bern 2011, ISBN 978-3-631-61167-8 (= Ars Musica 2).<br />
*Jochen Köhler: ''Arturo Benedetti Michelangeli. Auf der Suche nach dem Vollkommenen''. Wolke, Hofheim 2020, ISBN 978-3-95593-045-5<br />
<br />
== Film ==<br />
* ''Ein unfassbarer Pianist – Arturo Benedetti Michelangeli.'' Dokumentarfilm, Deutschland, 2019, 52:34&nbsp;Min., Buch und Regie: Syrthos J. Dreher, Dag Freyer, Produktion: 3B Produktion, [[SWR]], [[Stingray Classica|Unitel]], [[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]], Erstsendung: 12.&nbsp;Januar 2020 bei arte, [https://programm.ard.de/TV/arte/ein-unfassbarer-pianist---arturo-benedetti-michelangeli/eid_287242467833734 Inhaltsangabe] von [[ARD]], [https://www.arte.tv/de/videos/086916-000-A/ein-unfassbarer-pianist-arturo-benedetti-michelangeli/ online-Video] aufrufbar bis zum 11.&nbsp;April 2020. Archivaufnahmen und Zeitzeugen-Gespräche, u.&nbsp;a. mit [[Cord Garben]], Michelangelis Produzent von 1974 bis 1992; den Pianisten [[Vladimir Ashkenazy]] und [[Wowka Aschkenasi]]; Angelo Fabbrini, Michelangelis Klaviertechniker; Raubkopierer Harry Chin.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{DNB-Portal|120021323}}<br />
* [http://www.centromichelangeli.com/tedesco.htm «Arturo Benedetti Michelangeli» Dokumentationszentrum] (deutsch)<br />
* [http://www.andrewfwilson.co.uk/abm3.htm Michelangeli Chronology.] Chronologie der Konzerte 1939–1993, mit den jeweiligen Programmen von: Andrew F. Wilson, 22.&nbsp;Februar 2006, (englisch)<br />
* {{Webarchiv | url=http://www.eonet.ne.jp/~a-b-michelangeli/index.html | wayback=20160604214854 | text=Arturo Benedetti Michelangeli • komplette Diskographie und Concertographie,}} von: Yoshiyuki Mukudai, (englisch, japanisch)<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=120021323|LCCN=n/80/145183|NDL=00620348|VIAF=113530084}}<br />
<br />
{{DEFAULTSORT:Benedetti Michelangeli, Arturo}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Person (Brescia)]]<br />
[[Kategorie:Italiener]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1920]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1995]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Michelangeli, Arturo Benedetti<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1920<br />
|GEBURTSORT=[[Brescia]]<br />
|STERBEDATUM=12. Juni 1995<br />
|STERBEORT=[[Lugano]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Edwin_Fischer&diff=198494941Edwin Fischer2020-04-05T10:00:50Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:8973:31A8:765A:3F8A (Diskussion) auf die letzte Version von Wickipädiater zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>{{Begriffsklärungshinweis}}<br />
<!-- schweizbezogen --><br />
'''Edwin Fischer''' (* [[6. Oktober]] [[1886]] in [[Basel]]; † [[24. Januar]] [[1960]] in [[Zürich]], Bürger von [[Weggis]]) war ein Schweizer [[Pianist]], [[Dirigent]] und [[Musikpädagoge]], der insbesondere durch seine [[Interpretation (Musik)|Interpretationen]] von [[Johann Sebastian Bach|Bach]] und [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] bekannt wurde.<br />
Er war Schüler von [[Martin Krause (Pianist)|Martin Krause]], der wiederum Schüler von [[Franz Liszt]] war.<br />
[[Datei:Edwin Fischer (1886–1960) 1946 OeNB 660124.jpg|mini|Edwin Fischer vor seinem Konzert bei den Salzburger Festspielen am 7. August 1946]]<br />
[[Datei:Fritz Tennigkeit Edwin Fischer, 1939.jpg|mini|[[Fritz Tennigkeit]]: ''Portraitskizzen Edwin Fischer, 1938'']]<br />
<br />
== Leben ==<br />
Nach Studien in [[Basel]] wurde er zuerst Schüler und neun Jahre später Lehrer am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schen Konservatorium]] in [[Berlin]]. Von 1914 an wirkte er als Lehrer am ''Musikinstitut für Ausländer'' in Potsdam, wo er mit der Leitung der „Sommerkurse“ einen großen Einfluss auf junge Pianisten der ganzen Welt ausübte. 1919 heiratete er in Berlin die Bankierstochter und spätere Schauspielerin [[Eleonora von Mendelssohn]], 1925 wurde die Ehe geschieden. 1931 bis 1942 war Fischer in Berlin als Dozent der Musikhochschule tätig; in dieser Zeit gründete er auch ein eigenes [[Kammerorchester]] und gefiel dem NS-Regime durch seine dezidiert „deutsche“ Haltung, die für seinen Erfolg in Deutschland mitverantwortlich war. Dem widerspricht allerdings, dass Fischer bei der Rettung des jüdischen Musikers [[Konrad Latte]] mitgewirkt hat<ref name="nytimes_2000_feb_13">[[Peter Schneider (Schriftsteller)|Peter Schneider]]: [http://www.nytimes.com/library/magazine/home/20000213mag-schneider2.html ''Saving Konrad Latte.''] New York Times, 13. Februar 2000, abgerufen am 10. Dezember 2010</ref>. Nach der Zerstörung seines Hauses in Berlin 1942 kehrte er in die Schweiz zurück und nahm in [[Hertenstein LU|Hertenstein]] bei [[Weggis]] Wohnsitz. Er trat unter anderem bei den [[Lucerne Festival|Luzerner Musikfestwochen]] bis 1955 als Dirigent auf. Aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit konnte er danach nur noch gelegentlich am Konservatorium von [[Luzern]] lehren und starb schließlich 1960 in einem [[Zürich|Zürcher]] Krankenhaus.<br />
<br />
Er unternahm Gastspielreisen in ganz Europa als Solist, mit seinem Kammerorchester oder im Trio mit dem [[Violinist]]en [[Georg Kulenkampff]] (nach dessen Tod [[Wolfgang Schneiderhan (Musiker)|Wolfgang Schneiderhan]]) und dem [[Violoncello|Violoncellisten]] [[Enrico Mainardi]]. Eine enge Künstlerfreundschaft verband Fischer auch mit dem [[Komponist]]en und [[Dirigent]]en [[Wilhelm Furtwängler]], in dessen [[Klavierkonzert]] er bei der Uraufführung 1937 den Solopart spielte.<br />
<br />
Fischer verfasste eine Studie über J. S. Bach, dessen Klavierwerke er neu herausgab. Seine Einstellung zu seiner Kunst geht aus einer Bemerkung hervor, die in seinen ''Musikalischen Betrachtungen'' erwähnt ist: „Nicht ich spiele, es spielt.“<br />
<br />
1923 nahm er zwölf Stücke für das [[Reproduktionsklavier]] [[Welte-Mignon]] auf,<ref name="Dangel/Schmitz">Gerhard Dangel, Hans-W. Schmitz: ''Welte-Mignon Klavierrollen: Gesamtkatalog der europäischen Aufnahmen 1904–1932 für das Welte-Mignon Reproduktionspiano/Welte-Mignon piano rolls: complete library of the European recordings 1904–1932 for the Welte-Mignon reproducing piano.'' Stuttgart 2006, ISBN 3-00-017110-X. S. 438</ref> die 2010 neu veröffentlicht wurden. Fischer war der erste Pianist, der das gesamte [[Wohltemperiertes Klavier|Wohltemperierte Klavier]] (48 Präludien und Fugen von J. S. Bach) für eine [[Schallplatte]]naufnahme einspielte (1933 bis 1936). Interpretationsgeschichtlich bedeutsam sind daneben vor allem seine Aufnahmen der Klaviersonaten von [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]].<br />
<br />
Von der [[Mozartgemeinde Wien]] wurde ihm 1953 die Mozartmedaille verliehen.<ref>[http://www.viennatouristguide.at/Gedenktafeln/pers/M/mozart_1_zmed.htm Inschrift Deutschordenshof, Singerstraße: Edwin Fischer 1953] (abgerufen am 12. Juni 2014)</ref> Edwin Fischer wurde 1928 durch einen [[Ehrendoktor]] der Universität Köln (Dr. iur. h. c.) geehrt, 1956 durch einen der Universität Basel (Dr. phil. h. c.). Er trug den [[Orden für Kunst und Wissenschaft (Mecklenburg-Strelitz)|Orden für Kunst und Wissenschaft]] von [[Mecklenburg-Strelitz]].<br />
<br />
== Schüler ==<br />
* [[Sequeira Costa]] <br />
* [[Helena Sá e Costa]]<br />
* [[Paul Badura-Skoda]]<br />
* [[Daniel Barenboim]]<br />
* [[Alfred Brendel]]<br />
* [[Evelyne Crochet]]<br />
* [[Jörg Demus]]<br />
* [[Conrad Hansen]]<br />
* [[Grete Sultan]]<br />
* [[Katja Andy]] (d. i. Käte Aschaffenburg)<br />
* [[Detlef Kraus]]<br />
* [[Sebastian Benda]]<br />
* [[Gernot Kahl]]<br />
* [[Harry Datyner]]<br />
* Georg Ebert <br />
* Liliane Wille<br />
* Hubert Harry<br />
* Peter Feuchtwanger<br />
* Elsa Berner<br />
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==<br />
<references /><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Edwin Fischer: ''Musikalische Betrachtungen. '' Insel-Verlag, 1949<br />
* Moritz von Bredow: ''Rebellische Pianistin. Das Leben der Grete Sultan zwischen Berlin und New York''. Schott Music, Mainz 2012, ISBN 978-3-7957-0800-9 (Biographie mit vielen Bezügen zu Fischer)<br />
*Hugo Haid: ''Dank an Edwin Fischer.'' F.A.Brockhaus, Wiesbaden 1962<br />
* {{NDB|5|180||Fischer, Edwin|Alfons Ott|118691147}}<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{DNB-Portal|118691147}}<br />
* {{HLS|45905|Fischer, Edwin|Autor= Andrea Weibel}}<br />
* {{Webarchiv | url=http://my.dreamwiz.com/fischer/Fischer/Discography_Fischer.htm | wayback=20080801202714 | text=Diskografie}}<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=118691147|LCCN=n/83/175875|VIAF=49407949}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Fischer, Edwin}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität zu Köln]]<br />
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Basel]]<br />
[[Kategorie:Schweizer]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1886]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1960]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (Stern’sches Konservatorium)]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Fischer, Edwin<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1886<br />
|GEBURTSORT=[[Basel]]<br />
|STERBEDATUM=24. Januar 1960<br />
|STERBEORT=[[Zürich]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gy%C3%B6rgy_Cziffra&diff=198494938György Cziffra2020-04-05T10:00:49Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:C0EC:A156:489E:EDD1 (Diskussion) auf die letzte Version von 92.206.85.90 zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>[[Datei:Cziffra dessin Serge Tziganov.JPG|mini|Serge Tziganov: ''György Cziffra'']]<br />
'''György (Georges) Cziffra''' [{{IPA|ˈʦifrɒ}}] (* [[5. November]] [[1921]] in [[Budapest]]; † [[15. Januar]] [[1994]]<ref>[http://www.nytimes.com/1994/01/18/obituaries/gyorgy-cziffra-pianist-and-artists-patron-72.html The New York Times. Published January 18, 1994].</ref> in [[Senlis (Oise)|Senlis]], [[Département Oise]]) war ein [[Ungarn|ungarisch]]-[[Frankreich|französischer]] [[Pianist]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Cziffras Vater, ein [[Roma|Rom]], war in den 1910er Jahren als [[Zymbal]]spieler durch [[Paris]] getingelt. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wies die [[Dritte Französische Republik]] die Angehörigen der Staaten aus, die gegen Frankreich kämpften. Da Cziffras Vater ungarischer Staatsbürger war, wurde er [[Internierung|interniert]]. Die Mutter und die beiden Schwestern von György mussten mit 5 kg Gepäck nach Budapest ausreisen. Über Jahre lebten die drei im Raum eines [[Pfahlhaus]]es im Moor. Als der Vater freigelassen und nach Budapest gekommen war, wurde György Cziffra so in ärmlichste Verhältnisse geboren. Eine Schwester sparte sich Geld für [[Klavierspiel|Klavierunterricht]]. Indem er ihr, krankheitsbedingt vom Bett aus beim Proben zuhörte, fand Cziffra zu seinem Instrument. Das Talent erkennend, sah die Schwester von einer eigenen Klavierkarriere ab. Mit fünf Jahren von einem [[Wanderzirkus]] engagiert, glänzte er mit [[Improvisation]]en über [[Motiv (Musik)|Motive]], die ihm das Publikum durch Zurufe vorschlug. Diese ungewöhnliche Erfahrung über nur wenige Wochen prägte zugleich Cziffras spezielle Interpretation des Klavierspiels.<br />
<br />
Schon mit neun Jahren wurde er – als jemals Jüngster – in die [[Franz-Liszt-Musikakademie]] seiner Heimatstadt Budapest aufgenommen. Unter anderem studierte er dort bei [[Ernst von Dohnányi]]. Erste Konzerttourneen unternahm er mit 16 Jahren durch [[Ungarn]], die [[Niederlande]] und [[Skandinavien]].<br />
<br />
=== Zweiter Weltkrieg ===<br />
1942 wurde er im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als [[Ungarn im Zweiten Weltkrieg#Verbündeter des nationalsozialistischen Deutschlands|ungarischer Soldat]] eingezogen und in der [[Ukraine]] an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt war seine Frau Soleilka (Tochter des damaligen ägyptischen [[Botschafter]]s in Budapest), mit der er seit 1941 verheiratet war, gerade schwanger.<ref name="CAF">[http://www.musicweb-international.com/Cziffra/index.htm Cannons and Flowers]</ref> Im Winter 1943 wurde er aufgefordert, auf einem [[Offizierkasino|Kasinoabend]] deutscher [[Offizier]]e Klavier zu spielen. Zutiefst beeindruckt, bot ihm ein [[General]] und [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuzträger]] an, nach [[Berlin]] mitzukommen und [[Richard Strauss]] vorgestellt zu werden; vor allem aus Sorge um seine [[Ägypten|ägyptische]] (in Rom geborene) Frau und in Hinblick auf sein „nichtarisches“ Zigeunererbe wollte er das Angebot aber nicht annehmen. Nachdem er die beiden Wachen mit dem geschenkten Brandy „nachsichtig“ gemacht hatte, fuhr er mit dem bereitstehenden Eisenbahnzug davon – als Lokomotivführer, allein.<ref name="CAF" /> In einer Schlafpause von russischem [[Partisan]]en festgenommen, wurde er in einen [[Gulag]] [[Deportation|deportiert]]. Nach zwei Jahren entkommen, wurde er wieder von der [[Wehrmacht]] vereinnahmt und als [[Panzer]]kommandant an die [[Deutsche Westfront 1944/1945|deutsche Westfront]] geschickt.<br />
<br />
=== Flucht ===<br />
Erst 1946 [[Demobilisierung|demobilisiert]], d. h. aus dem Kriegsdienst entlassen und zurückgekehrt, spielte er – wie früher sein Vater in Paris – in [[Café]]s und [[Kabarett]]s. Ein gescheiterter Fluchtversuch aus dem [[Stalinismus|stalinistischen]] Ungarn wurde mit [[Zwangsarbeit]] von 1950 bis 1953 im [[Gefängnis]] von [[Sopronkőhida]] bestraft. 1955 gewann er in Budapest den Preis der [[Franz-Liszt-Musikakademie]]. Nachdem er 1956, kurz vor dem [[Ungarischer Volksaufstand|Ungarischen Volksaufstand]], [[Béla Bartók]]s [[2. Klavierkonzert (Bartók)|2. Klavierkonzert]] mit großem Erfolg aufgeführt hatte, entkam er mit seiner Frau und dem Sohn nach [[Wien]]. Sein sensationelles [[Debüt]] im Brahms-Saal des [[Wiener Musikverein]]s war [[The New Yorker]] eine [[Musikkritik]] wert. Für einen Pianisten sehr spät begann damit seine internationale Karriere. Häufig spielte er mit einer Lederbinde oberhalb vom rechten Handgelenk, was einer Verletzung im sowjetischen [[Arbeitslager]] geschuldet war.<br />
<br />
=== Frankreich ===<br />
Bald nach seinem Wiener Debüt gab Cziffra einen Klavierabend in Paris. Nach seinem bisherigen Leben erschien ihm Frankreich wie ein „Bad in heiligem Wasser“.<ref>[http://www.musicweb-international.com/Cziffra/All_or_Nothing.htm All or nothing (Canons and Flowers)]</ref> Um junge Pianisten einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, ließ er sie an seiner statt die [[Zugabe]]n spielen. 1966 begründete er in der aufgelassenen [[Abtei La Chaise-Dieu]] ein [[Musikfestival]]. Als er eine [[Stiftung]] zur besseren Nachwuchsförderung gründen wollte, bat er [[André Malraux]] um Rat. Der war begeistert, riet aber von Paris ab und schlug [[Senlis (Oise)]] als Wiege Frankreichs vor. 1973 kaufte Cziffra die Ruine der [[Stiftskirche Saint-Frambourg]], die Kapelle der [[Kapetinger]] aus dem 10. Jahrhundert. Mit seiner Frau und zunächst aus eigenen Mitteln besorgte er ihren Wiederaufbau. Hin- und hergerissen zwischen (finanziell nötigen) Konzerten und der Baustelle arbeitete Cziffra nach eigenem Bekunden „wie ein Galeerensklave“. Ein wenig entspannte sich die Lage, als Cziffras Stiftung 1975 die [[Gemeinnützigkeit]] zuerkannt wurde. „Wundersamerweise“ wurden den Cziffras zwei passende [[Kirchenfenster]] geschenkt – mit Abbildungen von [[Elisabeth von Thüringen]] = Elisabeth von Ungarn und [[Franz von Sales]], dem [[Schutzpatron]] der Kapelle. Und Liszt hatte die zweite Aufführung seiner ''Legende von der heiligen Elisabeth'' in dieser königlichen Kapelle dirigiert.<ref>[http://www.musicweb-international.com/Cziffra/Pilgrimage.htm Pilgrimage to Saint-Frambourg (Canons and Flowers)]</ref> Sie wurde zum ''Franz Liszt Auditorium'' für junge Künstler.<br />
[[Charles de Gaulle]] persönlich verlieh Cziffra [[1968]] die [[französische Staatsbürgerschaft]].<ref>[http://www.newcriterion.com/articles.cfm/New-York-chronicle-3686 ''The New Criterion'' – November 2007, New York chronicle].</ref><br />
1969 begründete Cziffra einen „alternativen“, später nach ihm benannten Klavierwettbewerb in [[Versailles]].<br />
<br />
Neben [[Franz Liszt|Liszt]], [[Frédéric Chopin|Chopin]] und [[Robert Schumann|Schumann]] spielte Cziffra oft [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]], [[Béla Bartók|Bartók]], [[Maurice Ravel|Ravel]], [[Rachmaninov]], [[Mili Balakirev|Balakirev]], [[Edvard Grieg|Grieg]], [[Jean-Philippe Rameau|Rameau]] und [[François Couperin|Couperin]]. Sein Sohn, [[György Cziffra der Jüngere]] (1942–1981), wurde ebenfalls Pianist, verlegte sich aber auf das [[Dirigieren]] und begleitete seinen Vater bei Konzerten und [[Tonaufnahme]]n. Laut dem Forensiker, der seine Todesursache feststellte, stürzte der an einem Alkoholproblem leidende Sohn betrunken in einen offenen Kamin. Vater Cziffra trat daraufhin kaum noch auf und spielte nie wieder mit einem [[Orchester]].<br />
<br />
== Wirkung auf andere Künstler ==<br />
Hochgelobt war Cziffras immerwährende Suche nach dem maximalen Ausdruck. Viele Musiker (u.&nbsp;a. [[Alfred Cortot]]; [[Cyprien Katsaris]]; [[Gabriela Montero]]), fanden hierin eine Inspirationsquelle.<br />
[[Alfred Cortot]] bekundete seine Bewunderung in einen Brief an Cziffra.<br />
:::: ''Dear friend,''<br />
:: ''listening to the radio yesterday afternoon, I heard your magnificent version of the "Carnival of Venice" [gemeint ist vermutlich Robert Schumanns "Faschingsschwank aus''<br />
:: ''Wien" op. 26] and I cannot resist expressing to you my very sincerest admiration. Even though my personal conception is slightly different from yours, in certain details''<br />
:: ''of expression, your interpretation was inspired, worthy of Schumann's original intention, both hidden and openly revealed, and was consistently moving and picturesque.''<br />
:: ''Bravo, dear friend, and thank you for the joy you have brought me on the highest levels of inspired interpretation.''<br />
<br />
:: ''Very Sincerely Yours,''<br />
:::::::::; ''Alfred Cortot.''<br />
<br />
== Werke ==<br />
Um Cziffras Wunsch zu verwirklichen, ''„eine neue Tür zur Welt der Musik zu öffnen,“'' schrieb er aus seinen [[Improvisation (Musik)|Improvisationen]] resultierend, [[Paraphrase (Musik)|Paraphrasen]] und [[Transkription (Musik)|Transkriptionen]]<br />
: [[Franz Liszt|Liszt]] – ''Ungarische [[Rhapsodie]] No. 19 d-Moll -für Klavier-''<br />
: [[Gioacchino Antonio Rossini|Rossini]] – ''[[La danza (Rossini)|La danza]] G-Dur -Transkription für Klavier-''<br />
: [[Gioacchino Antonio Rossini|Rossini]] – '' [[Paraphrase (Musik)|Paraphrase]] über die Ouverture von [[Guillaume Tell (Rossini)|Guillaume Tell]]''<br />
: [[Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow|Rimski-Korsakow]] – [[Hummelflug (Musik)|''Hummelflug'']] -Transkription für Klavier<br />
: [[Johann Strauss (Sohn)|Strauß]] – ''[[Tritsch-Tratsch-Polka]] A-Dur Paraphrase für Klavier''<br />
: [[Johann Strauss (Sohn)|Strauß]] – ''[[An der schönen blauen Donau]] Des-Dur -Paraphrase für Klavier-''<br />
: [[Aram Chatschaturjan|Chatschaturjan]] – ''La Danse du sabre -Transkription für Klavier-''<br />
: [[Manuel de Falla|de Falla]] – ''Danse rituelle du feu a-Moll -für Klavier-''<br />
: [[Ferenc Vecsey|Vecsey]] – ''Valse triste cis-Moll -Bearbeitung für Klavier''<br />
: [[Johannes Brahms|Brahms]] – ''[[Ungarische Tänze]]'' No. 5 (1957), 1–6, 8–9, 10, 12–13, 16–17, 19, 21. -für Klavier<br />
: Cziffra – ''La Fantaisie roumaine A-Dur -für Klavier''<br />
: Cziffra – ''Ouverture Solonnelle C-Dur -für Klavier-''<br />
: Cziffra – ''Pastorale pour Gerbert B-Dur -für Klavier-''<br />
<br />
Von Cziffras [[Autobiografie]] ''Ágyúk és virágok'' (1983) – ''Kanonen und Blumen'' – erschien 1996 nur die erste Hälfte (bis 1977) in englischer Übersetzung.<ref name="CAF" /><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Elizabeth Loparits: ''Hungarian gypsy style in the Lisztian spirit : Georges Cziffra's two transcriptions of Brahms' Fifth hungarian dance''. Greensboro, N.C. : University of North Carolina at Greensboro, 2008<br />
* [[Adolph Kurt Böhm]]: ''Musik und Menschlichkeit''. Morisken Verlag, München 2014, ISBN 978-3-944596-08-2 (Böhm dokumentiert seine Freundschaft mit Cziffra an mehreren Stellen in Wort und Bild, vor allem im Kapitel „György Cziffra“, S. 145–158)<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.fondation-cziffra.com/fr/ Fondation Cziffra in Frankreich]<br />
* [http://www.cziffrastiftung.at/ Cziffra-Stiftung Österreich]<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=JKSsdtzByKs&feature=related Chopin: Etüde op. 25 Nr. 12 c-Moll]<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=HMApJ5SlD4Y&feature=related Franck: Variations Symphoniques]<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=3L0Rncqx1yQ Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 6]<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=S83wEAaaXVA&feature=related Schubert: Impromptu As-Dur (1934)]<br />
* [https://www.youtube.com/watch?v=NncHj0BKCps&feature=related Schumann: Toccata op. 7]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=134353420|LCCN=n/85/160919|VIAF=114148064}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Cziffra, Gyorgy}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Ungarn (Komtur)]]<br />
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Roma (Person)]]<br />
[[Kategorie:Person (Budapest)]]<br />
[[Kategorie:Franzose]]<br />
[[Kategorie:Ungar]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1921]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1994]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Cziffra, György<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Cziffra, Georges<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ungarisch-französischer Pianist<br />
|GEBURTSDATUM=5. November 1921<br />
|GEBURTSORT=[[Budapest]]<br />
|STERBEDATUM=15. Januar 1994<br />
|STERBEORT=[[Senlis (Oise)|Senlis]], [[Département Oise]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alfred_Cortot&diff=198494935Alfred Cortot2020-04-05T10:00:46Z<p>~riley: Änderungen von 2001:861:4981:4510:94A9:870D:DB7C:E161 (Diskussion) auf die letzte Version von Rolf acker zurückgesetzt</p>
<hr />
<div><!-- schweizbezogen -->{{Belege fehlen|Hinweistext}}[[Datei:Alfred Cortot 01.jpg|mini|Alfred Cortot]]<br />
'''Alfred Cortot''' (* [[26. September]] [[1877]] in [[Nyon]]; † [[15. Juni]] [[1962]] in [[Lausanne]]) war ein französischer [[Pianist]], [[Musikpädagoge|Klavierpädagoge]], [[Komponist]], [[Dirigent]] und Musikschriftsteller [[Schweiz]]er Herkunft. Er gilt als eine der bedeutendsten und einflussreichsten Persönlichkeiten des Musiklebens des 20.&nbsp;Jahrhunderts.<br />
<br />
== Leben ==<br />
[[Datei:Alfred Cortot 02.jpg|mini|links|Alfred Cortot mit Jacques Thibaud]]<br />
Nachdem der Sohn einer Schweizer Mutter und eines französischen Vaters bei der Aufnahmeprüfung zunächst durchgefallen war, erhielt Cortot am [[Pariser Konservatorium]] eine umfassende Ausbildung mit dem Schwerpunkt Klavier. Sein Interesse an [[Richard Wagner]] führte [[1897]] zu einer Einladung als [[Korrepetitor]] zu den [[Bayreuther Festspiele]]n.<br />
<br />
Seine Vorliebe als Pianist galt den Werken der Romantik, besonders der Musik [[Frédéric Chopin|Chopins]], [[Richard Wagner|Richard Wagners]], [[Robert Schumann|Schumanns]], [[Franz Schubert|Schuberts]], [[Felix Mendelssohn Bartholdy|Mendelssohn Bartholdys]], [[Franz Liszt|Liszts]], deren Werke er in den Éditions de travail (erschienen bei Salabert, Paris, und Curzi, Mailand) mit Kommentaren zur Spieltechnik und Interpretation herausgab.<ref name=":1">{{Internetquelle |url=http://www.bach-cantatas.com/Bio/Cortot-Alfred.htm |titel=Alfred Cortot (Piano, Conducor, Arranger) - Short Biography |zugriff=2019-01-08}}</ref> Weniger bekannt ist Cortots Ringen um Beethoven. In den Jahren 1958–1960 nahm er sämtliche Klaviersonaten Beethovens bis zu dreimal auf. Die Aufnahmen wurden offiziell noch nicht veröffentlicht. An zwei Abenden (8. und 12. Oktober 1943) spielte er unter der Leitung von [[Charles Münch]] in der Salle Pleyel in Paris sämtliche Klavierkonzerte Beethovens und die Chorfantasie, allerdings war Cortot schon seit 1896 als Beethoven-Virtuose bekannt.<ref name=":1" /> Zusammen mit [[Pablo Casals]], Violoncello und [[Jacques Thibaud]], Violine, bildete er in den Jahren 1906 bis 1933 eines der berühmtesten Klaviertrios des 20. Jahrhunderts.<br />
<br />
Er gründete 1919 zusammen mit Auguste Mangeot die ''[[École Normale de Musique]]'' in Paris, an der nicht nur seine beiden Triopartner als Lehrer unterrichteten, sondern auch andere namhafte Musiker wie z. B. [[Marcel Dupré]], [[Marguerite Long]], [[Blanche Selva]], [[Charles Munch]], [[Paul Dukas]], [[Wanda Landowska]], [[Nadia Boulanger]]. Zahlreiche berühmte Pianisten waren zeitweise seine Schüler oder erhielten von ihm wertvolle Anregungen. Stellvertretend seien genannt: [[Dinu Lipatti]], [[Clara Haskil]], [[Vlado Perlemuter]], [[Yvonne Lefébure]], [[Branka Musulin]], [[Samson François]], [[Hélène Boschi]] und [[Florence Delaage]]. Zu den deutschsprachigen Schülern gehörten [[Franz Josef Hirt]] (1899–1985), [[Günter Reinhold]] und [[Gregor Weichert]].<br />
<br />
Im Oktober 1928 gründete Alfred Cortot das „orchestre de Paris“ (auch Orchestra Symphonique de Paris) zusammen mit [[Ernest Ansermet]] und [[Louis Fourestier]]. Jedoch bereits nach einem Jahr übertrug er [[Pierre Monteux]] die alleinige Orchesterleitung. Es bestand bis 1939.<br />
<br />
Cortot erhielt nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ein einjähriges Berufsverbot (April 1945 bis April 1946), weil er unter der [[Vichy-Regierung]] verschiedene Ämter innehatte, mit den deutschen Besatzern [[Kollaboration|kollaborierte]] und während des Zweiten Weltkrieges (1942) in Deutschland konzertierte, unter anderen mit [[Wilhelm Furtwängler]] in Berlin.<ref name=":0">{{Literatur |Autor=Gerhard R. Koch |Titel=Rechte Gesinnung in der Musik: Der Kollaborateur am Klavier |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/der-kollaborateur-am-klavier-alfred-cortot-15977019.html |Abruf=2019-01-08}}</ref> Im Oktober 1949 wurde er rehabilitiert.<ref name=":0" /> Alfred Cortot ruht bei seinen Vorfahren auf dem kleinen Friedhof von Le Villars, einem Dorf bei Tournus im Département Saône-et-Loire in der Région Bourgogne. Die Berufsbezeichnung auf seiner Grabplatte lautet „musicien“.<ref name=":0" /><br />
<br />
== Wirkung ==<br />
Absolute Noten- und [[Vortrag (Musik)|Werktreue]] standen beim Pianisten Cortot nicht im Vordergrund, sondern Inspiration und Klangzauber.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.rondomagazin.de/artikel.php?artikel_id=1468 |titel=Alfred Cortot – Lehrstunden fürs Leben |zugriff=2019-01-08 |sprache=de}}</ref> Seine Klavierkunst, die von den unterschiedlichsten Pianisten bis auf den heutigen Tag hoch gepriesen wird, ist auf zahlreichen Schallplatten festgehalten. Viele Einspielungen sind noch nicht veröffentlicht, wahrscheinlich weil sie den heutigen Kriterien der Texttreue und Richtigkeit nicht entsprechen. Ein nahezu vollständiges, mit Datum versehenes Verzeichnis aller von Cortot gemachten Aufnahmen, einschliesslich der noch nicht veröffentlichten, stammt von John Hunt. Dieses Buch legt Zeugnis ab von Cortots bis ins hohe Alter andauernden Bemühungen um die grossen Meisterwerke für Klavier. Vielleicht ist es die Mischung aus poetischem Subjektivismus, die Cortots Spiel charakterisierte, und kompromissloser Unterwerfung unter die Erfordernisse des Kunstwerkes, die an diesem Musiker unvermindert fasziniert. Zur Aufführung des Klavierkonzerts von Schumann 1950 in Hamburg schrieb der Chirurg und Musiker [[Ernst Kern (Mediziner)|Ernst Kern]], dass sich kein deutscher Pianist sich getraut hätte, es so romantisch zu spielen.<ref>Ernst Kern: ''Sehen – Denken – Handeln eines Chirurgen im 20. Jahrhundert.'' ecomed, Landsberg am Lech 2000. ISBN 3-609-20149-5, S. 25.</ref> Cortot wirkte auch als bedeutender Klavierpädagoge – zu seinen Schülern zählen viele renommierte Pianisten.<br />
<br />
== Schüler ==<br />
*[[Gina Bachauer]]<br />
*[[İdil Biret]]<br />
*[[Monique de la Bruchollerie]]<br />
*[[Thierry de Brunhoff]]<br />
*[[Samson François]]<br />
*[[Lūcija Garūta]]<br />
*[[Clara Haskil]]<br />
*[[Yvonne Lefébure]]<br />
*[[Klaus Linder]]<br />
*[[Dinu Lipatti]]<br />
*[[Ivo Maček]]<br />
*[[Branka Musulin]] <br />
*[[Vlado Perlemuter]]<br />
*[[Olav Roots]]<br />
<br />
== Schriften ==<br />
* ''Grundbegriffe der Klaviertechnik''. [Noten]. Paris: Ed. Salabert 2007. ISBN 979-0-048-00026-1, und als [http://de.scorser.com/S/Noten/alfred+cortot+grundbegriffe+der+klaviertechnik/PDF/1.html PDF]<br />
* ''Chopin. Wesen und Gestalt'', übersetzt von Hanns von Winter. Atlantis Verlag, Zürich, 1960<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* John Hunt: ''Pianists for the connoisseur''. London, 2002. ISBN 1-901395-12-X.<br />
* Moritz von Bredow: ''Klang gewordener Geist''. Branka Musulin zum 100. Geburtstag. Eine Hommage. Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14. August 2017, S. 10.<br />
<br />
== Diskographie (Auswahl) ==<br />
; Cortot als Bearbeiter<br />
* ''Arrangements nach Werken von [[Gabriel Fauré]] u. a.'' [[He Yue]], Klavier. Grand Piano GP641, Naxos<br />
<br />
; Cortot als Pianist<br />
* ''Alfred Cortot – The Anniversary Edition''. 40 CDs. Warner, 2012 <br />
* Ludwig van Beethoven. ''Archduke Trio, Kreutzer Sonata, Magic Flute Variations''. Jacques Thibaud, Violine; Pablo Casals, Cello; Alfred Cortot, Klavier. Naxos, Great Chamber Music Recordings.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{DNB-Portal|119351064}}<br />
* {{IMSLP|id=Cortot, Alfred}}<br />
* [http://www.ecolenormalecortot.com/ École Normale de Musique de Paris]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=119351064|LCCN=n/79/100219|VIAF=46852483}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Cortot, Alfred}}<br />
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]<br />
[[Kategorie:Dirigent]]<br />
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)]]<br />
[[Kategorie:Person (Kanton Waadt)]]<br />
[[Kategorie:Schweizer]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1877]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1962]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Cortot, Alfred<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Pianist und Dirigent<br />
|GEBURTSDATUM=26. September 1877<br />
|GEBURTSORT=[[Nyon]]<br />
|STERBEDATUM=15. Juni 1962<br />
|STERBEORT=[[Lausanne]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Marie_Uchytilov%C3%A1&diff=196550450Marie Uchytilová2020-02-06T11:46:30Z<p>~riley: ce</p>
<hr />
<div>[[Datei:Lidice-Marie-Uchytilová2016.jpg|mini|Gedenktafel für Marie Uchytilová in Kladno]]<br />
'''Marie Uchytilová''' (* [[17. Januar]] [[1924]] in [[Královice]]; † [[16. November]] [[1989]] in [[Prag]]) war eine tschechische [[Bildhauer]]in und [[Medailleur]]in, die das Denkmal für die Kinder von [[Lidice]] schuf und die tschechoslowakische Einkronenmünze entwarf, die von 1957 bis 1993 im Umlauf war.<br />
<br />
== Leben ==<br />
Marie Uchytilová wurde im [[Okres Kladno]] (deutsch: Bezirk Kladen) in der ehemaligen [[Tschechoslowakei]] als Tochter eines Angestellten geboren. Von 1945 bis 1950 studierte sie an der [[Akademie der Bildenden Künste Prag]] ([[Tschechische Sprache|tschechisch]] ''Akademie výtvarných umění v Praze'' (AVU)) bei [[Otakar Španiel]]. Danach unterrichtete sie 18 Jahre an der Kunstschule Vaclav Hollar in Prag.<ref name="Wölffelová">Tamara Wölffelová: [http://www.muzeumbn.cz/kult-uchytilova-jeji-osud/ ''Nelehký osud sochařky Marie Uchytilové'']. In: ''Muzeum Boženy Němcové'' in Česká Skalice vom 16. Juni 2013 (tschechisch). Abgerufen am 4. Februar 2020</ref><br />
<br />
Den Großteil ihres Lebens widmete sie sich dem Werk, ein Mahnmal für die Kinder zu schaffen, die in Kriegen zu Tode gekommen waren. Bereits seit ihrer Studienzeit plante sie dieses Denkmal und fertigte Unmengen an Skizzen dazu. Aber erst 1969 beschloss sie, als Thema für das Denkmal die Kinder von Lidice darzustellen, einem tschechischen Dorf, das von den Nazis im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört wurde, und plante eine aus 82 [[Bronze]]figuren bestehende Kindergruppe zum Gedenken an die Kinder, die im Sommer 1942 in das [[Vernichtungslager Kulmhof]] bei [[Chełmno]] deportiert und in [[Gaskammer (Massenmord)#Gaswagen|Gaswagen]] umgebracht wurden.<ref name="Wölffelová" /><br />
<br />
[[Datei:Memento.JPG|mini|Gipsmodelle in der Seitenkapelle der Kirche [[Mariánská Týnice]], Mariánský Týnec]]<br />
Zusammen mit ihrem Mann, dem tschechischer Bildhauer, Maler und Designer Jiří Václav Hampl (* 10. September 1929 in Prag), der an der Realisierung des Denkmals in Lidice mitwirkte, baute sie ein Studio in Hodkovičky, [[Prag 4]], in dem sie die Gipsentwürfe schuf. In dieses Projekt flossen alle ihre Ersparnisse und Einnahmen. Anfragen an das Kulturministerium mit der Bitte um Unterstützung blieben unbeantwortet. Nur einige Familienmitglieder, Freunde und die Frauen und Mütter aus Lidice, die wünschten, dass das Mahnmal an der Stelle des zerstörten Dorfes aufgestellt würde, unterstützen sie anfänglich.<ref name="Wölffelová" /><br />
<br />
Gipsstaub, Feuchtigkeit, Kälte und ständiges Klettern auf der Trittleiter begannen die Gesundheit von Marie Uchytilová zu beeinträchtigen. Sie litt wiederholt an [[Pneumonie]], [[Bronchitis]] und fortschreitender [[Arthrose]], arbeitete aber dennoch bis zu ihrem Tod weiter. Ende 1989 wurde sie schwer krank und starb am 16. November in einem Prager Krankenhaus.<ref name="Wölffelová" /><br />
<br />
Ihr Mann trug zur Fertigstellung der Skulpturengruppe im Jahr 2000 bei,<ref name="Wölffelová" /> dreißig Jahre nachdem Uchytilová ihre Arbeit aufgenommen hatte, und elf Jahre nach ihrem Tod.<ref name="Kopecký" /> 2004 wurde an ihrem Geburtsort in der Dělnická-Straße in Královice eine Gedenktafel enthüllt. Posthum wurde sie für ihr Werk durch den tschechischen Präsidenten [[Miloš Zeman]] ausgezeichnet. Er bezeichnete es „das schönste und traurigste Denkmal“, das er je gesehen habe.<ref name="Kopecký">Josef Kopecký: [https://www.idnes.cz/zpravy/domaci/zeman-udeli-statni-vyznamenani-autorce-sochy-lidickym-detem.A130615_123602_domaci_kop ''Zeman udělí státní vyznamenání autorce sochy lidických dětí''.] In: ''[[Mladá fronta Dnes]]'' (IDnes) vom 15. Juni 2013 (tschechisch). Abgerufen am 5. Februar 2020</ref><br />
<br />
== Werk (Auswahl) ==<br />
[[Datei:1kcs reverse 4551v.jpg|mini|hochkant=0.7|Einkronenmünze]]<br />
1956 gewann sie einen öffentlichen Wettbewerb für das Design der [[Tschechoslowakische Krone|tschechoslowakischen Einkronenmünze]], wobei sie heimlich die Frauenfigur auf der Münze der neunzehnjährigen politischen Gefangenen Bedřiška Synková nachempfand, die von der tschechischen kommunistischen Regierung 1954 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden war, weil sie eine Pfadfinderorganisation führte, obwohl sie von den Kommunisten verboten worden war. Als Vorlage diente ihr ein Foto, das sie von Bedřiškas Mutter erbeten hatte, die an derselben Schule wie sie selbst arbeitete. Die Münzen waren bis 1993 in Umlauf.<ref>Daniela Lazarová: [https://www.radio.cz/en/section/panorama/the-incredible-story-of-the-girl-on-the-one-crown-coin ''The incredible story of the girl on the one crown coin''.] In: ''[[Radio Praha International]]'' vom 3. Juli 2015. Abgerufen am 4. Februar 2020</ref><br />
{{absatz}}<br />
<br />
Das Mahnmal besteht aus 82 überlebensgroßen Bronzestatuen, die die Kinder aus Lidice darstellen, von Kleinstkindern bis zu Halbwüchsigen. Die Nazis zerstörten Lidice am 10. Juni 1942 als Vergeltungsmaßnahme nach der Ermordung des [[Reichsprotektor]]s [[Reinhard Heydrich]]. Im Dorf wurden 173 Männer erschossen, Frauen in einem [[Konzentrationslager]] interniert und die Kinder, bis auf einige wenige, die zur Germanisierung ausgewählt wurden, von den Nazis im Vernichtungslager durch Gas ermordet. Insgesamt 340 Einwohner von Lidice starben. Nach dem Krieg kehrten 143 Frauen und 17 Kinder zurück.<ref name="Kopecký" /><br />
<ref>Holocaust Education & Archive Research Team: [http://www.holocaustresearchproject.org/nazioccupation/lidice.html ''The Massacre at Lidice''.] Abgerufen am 6. Februar 2020</ref><br />
<gallery class="float-right" mode="packed"><br />
Památník Lidice , památník věnovaný obětovným dětem 08.jpg<br />
Památník Lidice , památník věnovaný obětovným dětem.jpg<br />
Memorial lidice children (2007)-commons.JPG<br />
</gallery><br />
Uchytilovás Ehemann Jiří Hampl fehlte das Geld für die Bezahlung von Bronze und für das [[Bronzeguss|Gießen]] der Statuen. In zwanzig Jahren gelang es ihm, Geld für 21 Statuen zu sammeln.<ref name="Červenková" /> Ab 1994 sammelte die dänische Stadt [[Albertslund]], Partnerstadt der mittelböhmischen Stadt [[Říčany]], Gelder für ein Drittel der Skulpturen und leistete damit den markantesten Beitrag zum Bau dieses Denkmals.<ref name="Červenková">Renata Červenková: [[https://www.idnes.cz/revue/spolecnost/lidice.A_2000M141v05A ''Lidice?'']] In: ''[[Mladá fronta Dnes]]'' (IDnes) vom 18. Juni 2000 (tschechisch). Abgerufen am 5. Februar 2020</ref> Auch andere, meist ausländische Investoren, spendeten Geld, um die Skulpturen in Bronze zu gießen.<ref name="Wölffelová" /> Die ersten dreißig Statuen wurden 1995 in Lidice aufgestellt, und die letzten wurden am 10. Juni 2000 eingeweiht.<ref name="Kopecký" /> Der „Garten des Friedens und der Freundschaft“ der weitläufigen Gedenkstätte grenzt an das Denkmal.<ref name="Červenková" /><br />
<br />
{{absatz}}<br />
<br />
[[Datei:Kladno CZ Lidicka matka 021.jpg|mini|hochkant=0.7|''Mutter von Lidice'', Kladno]]<br />
In [[Kladno]] ist ihre Statue der ''Mutter von Lidice'' aufgestellt.<br />
Dank einer weiteren finanziellen Spende von mehreren hunderttausend Kronen der Einwohner von Albertslund befindet sich vor dem Gymnasium in Kladno eine weitere Statue von Marie Uchytilová - die Madonna von Lidice.<ref name="Červenková" /><br />
<br />
{{absatz}}<br />
<br />
<gallery perrow="3" class="float-right"><br />
Statue of Božena Němcová in Česká Skalice.jpg|Božena Němcová, Česká Skalice<br />
Smuteční plastika (Žďár nad Sázavou) 04.jpg|Trauernde, Žďár nad Sázavou<br />
Smuteční plastika (Žďár nad Sázavou) 05.jpg|Trauernde, Detail<br />
</gallery><br />
Als Medailleurin schuf sie Medaillen und Münzen zu tschechischen Persönlichkeiten. <br />
Außerdem fertigte sie Büsten und Skulpturen von Persönlichkeiten der tschechischen Kultur, wie etwa der Schriftstellerin [[Božena Němcová]] in [[Česká Skalice]], des Schauspielers Martin Růžek, [[Josef Moučka]] und des Prager Erzbischofs [[Josef Beran]]. In [[Žďár nad Sázavou]] inmitten eines Urnenhains in der Nähe der Dreifaltigkeitskirche in der Horní-Straße steht die Figur einer trauernden Frau in fließender Kleidung aus dem Jahr 1982.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references/><br />
<br />
* https://books.google.de/books?id=PPmUWJuA5awC&pg=PA124&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false<br />
* http://www.lidice-memorial.cz/de/gedenkstaette/denkmal-fuer-die-kinderopfer-des-krieges/<br />
* http://www.lidice-memorial.cz/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/wanderausstellungen/ein-tribut-an-marie-uchytilova/<br />
* https://de.ucoin.net/catalog/?tag=marie_uchytilov%C3%A1-ku%C4%8Dov%C3%A1<br />
* https://books.google.de/books?id=QtR7DQAAQBAJ&pg=PT320&lpg=PT320&dq=Marie+Uchytilov%C3%A1&source=bl&ots=eCylBZnhFO&sig=i3J95jhrvTRScosdd2de9OurBBs&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwicoNbGsMPfAhUEZ1AKHRpGAz4Q6AEwC3oECAEQAQ#v=onepage&q=Marie%20Uchytilov%C3%A1&f=false<br />
* https://books.google.de/books?id=toqSDgAAQBAJ&pg=PT78&lpg=PT78&dq=Marie+Uchytilov%C3%A1&source=bl&ots=nHsYEPC6I4&sig=aXQhyn3ALuIJ3cUe3vqg0D4IwE4&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwicoNbGsMPfAhUEZ1AKHRpGAz4Q6AEwDHoECAIQAQ#v=onepage&q=Marie%20Uchytilov%C3%A1&f=false<br />
* https://books.google.de/books?id=Hkl3DwAAQBAJ&pg=PT355&lpg=PT355&dq=Marie+Uchytilov%C3%A1&source=bl&ots=OuYkEnQ3x9&sig=IkHOGy34BTXLqZVW15QjqdQLlCE&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwicoNbGsMPfAhUEZ1AKHRpGAz4Q6AEwDXoECAAQAQ#v=onepage&q=Marie%20Uchytilov%C3%A1&f=false<br />
* https://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/denkmal-in-lidice-wieder-komplettiert-zwei-monate-nach-diebstahl-einer-plastik<br />
* http://www.goethe.de/ins/cz/prj/jug/kul/de15371192.htm<br />
* https://www.memorialmuseums.org/staettens/druck/398<br />
* http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/10765<br />
<br />
<pre><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=103223766X|LCCN=nr/95/36918|VIAF=296240770}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Uchytilova, Marie}}<br />
[[Kategorie:Bildhauer der Moderne]]<br />
[[Kategorie:Medailleur]]<br />
[[Kategorie:Bildhauer (Tschechien)]]<br />
[[Kategorie:Tschechoslowake]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1924]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1989]]<br />
[[Kategorie:Frau]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Uchytilová, Marie<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Uchytilová-Kucova, Marie<br />
|KURZBESCHREIBUNG=tschechische Bildhauerin und Medailleurin<br />
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1924<br />
|GEBURTSORT=[[Královice]]<br />
|STERBEDATUM=16. November 1989<br />
|STERBEORT=[[Prag]]<br />
}}<br />
</pre></div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Oskar_Zwintscher&diff=196550437Oskar Zwintscher2020-02-06T11:46:11Z<p>~riley: ce</p>
<hr />
<div>[[Datei:OskarZwintscher.JPG|mini|hochkant|Oskar Zwintscher, Foto um 1912]]<br />
[[Datei:Zwintscher selbstbildniss 1895.jpg|mini|hochkant|''Selbstbildnis'', 1895]]<br />
'''Oskar Bruno<ref>[http://digital.slub-dresden.de/fileadmin/data/31475276Z/31475276Z_tif/jpegs/00001104.tif.pdf '' Adreßbuch für Dresden und seine Vororte'', 1904, Teil I, S. 972.]</ref> Zwintscher''' (* [[2. Mai]] [[1870]] in [[Leipzig]]; † [[12. Februar]] [[1916]] in [[Dresden]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]].<br />
<br />
== Leben ==<br />
Oskar Zwintscher, ein Sohn des Klavierpädagogen [[Bruno Zwintscher]] (1838–1905) und Bruder des Pianisten [[Rudolf Zwintscher]] (1871–1946), studierte von 1887 bis 1890 an der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig#Geschichte|Leipziger Kunstakademie und Kunstgewerbeschule]] und war von 1890 bis 1892 Schüler von [[Leon Pohle]] und [[Ferdinand Pauwels]] an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Kunstakademie Dresden]]. Nach seinem Studium ließ er sich als freischaffender Künstler in [[Meißen]] nieder, wo er einige Jahre auf der [[Albrechtsburg]] lebte und durch das „Munkelt'sche Legat“, einem [[Stipendium]] der ''E.&nbsp;Munkelt'schen Stiftung für sächsische Maler'', für drei Jahre frei arbeiten konnte. Im Jahr 1898 trat er erstmals mit einer größeren Kollektion seiner Werke an die Öffentlichkeit. Er war 1898 Preisträger beim ersten Preisausschreiben von [[Ludwig Stollwerck]] für Entwürfe von Stollwerck-[[Sammelbilder]]n. An dem Preisausschreiben beteiligten sich viele namhafte Künstler, Preisrichter waren u. a. [[Emil Doepler]] d. J., [[Woldemar Friedrich]], [[Bruno Schmitz]] und [[Franz Skarbina]].<ref>''Kunstgewerbeblatt'', 9. Jahrgang 1898, S. #.</ref><br />
[[Datei:Grab Oskar Zwintscher.JPG|mini|hochkant|Zwintschers Grab]]<br />
Im Jahr 1898 wurde Zwintschers Sammelbildserie „Jahreszeiten“ veröffentlicht, 1900 folgte die Serie „Das Gewitter“. 1904 war er Preisrichter bei einem Preisausschreiben von Ludwig Stollwerck und [[Otto Henkell]] um die Einreichung von Entwürfen „von Illustrationen zum Zweck der Propaganda für ihre Fabrikate Schokolade bzw. Kakao und Champagner.“ Weitere Preisrichter waren dabei Emil Doepler d. J., Woldemar Friedrich, [[Claus Meyer (Maler)|Claus Meyer]], Bruno Schmitz, [[Raffael Schuster-Woldan]] und Franz Skarbina.<ref>''Kunstgewerbeblatt'', 15. Jahrgang 1904, S. #.</ref><br />
<br />
Seit 1903 unterrichtete Zwintscher als Professor an der Kunstakademie Dresden. Zwintscher war auch ein frühes Mitglied des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbunds]].<ref>[http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/archiv/archiv.html ''Mitglieder seit 1903''] auf den Internetseiten des ''Deutschen Künstlerbundes'', zuletzt abgerufen am 7. Dezember 2017</ref> Bereits an der ersten DKB-Jahresausstellung, die 1904 im [[Staatliche Antikensammlungen|Königlichen Kunstausstellungsgebäude]] am Königsplatz in München noch mit Hilfe der [[Münchener Secession|Sezessionisten]] organisiert wurde, nahm er mit einem Ölgemälde in [[Symbolismus (Bildende Kunst)|symbolistischem Jugendstil]] teil.<ref>''X. Ausstellung der Münchener Sezession: Der Deutsche Künstlerbund (in Verbindung mit einer Ausstellung erlesener Erzeugnisse der Kunst im Handwerk).'' (Ausstellungskatalog) Verlagsanstalt F. Bruckmann, München 1904, S.&nbsp;33, Abb.&nbsp;51 (''Knabe und Lilie'').</ref><br />
<br />
Oskar Zwintscher starb 1916 in Dresden. Sein Grab befindet sich auf dem [[Loschwitzer Friedhof|Künstlerfriedhof]] im Dresdner Stadtteil [[Loschwitz]]. Die Grabfigur, ein [[Ephebe]] mit gesenkter Fackel, stammt von [[Sascha Schneider]].<br />
<br />
== Einordnung ==<br />
Zwintscher war ein sehr sorgfältiger, geradezu [[pedant]]ischer Maler und ein prinzipieller Gegner des [[Impressionismus]]. Ein Zeitgenosse beschrieb ihn als „einen guten Sachsen und echten Sohn der mitteldeutschen Ebene, aber auch etwas geschäftsfremd und versponnen.“<br />
<br />
Seine Bilder stehen ganz in der malerischen Tradition eines [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach]] oder [[Hans Holbein der Ältere|Hans Holbein]]; sie sind keine subjektiven Momentaufnahmen, sondern eine wirklichkeitsgetreue Aufnahme im Stile der alten Meister. [[Ludwig Richter]], [[Moritz von Schwind]] und [[Arnold Böcklin]] haben den jungen Künstler beeinflusst. Mit dem Künstler Sascha Schneider verband ihn eine enge Freundschaft.<br />
[[Datei:Oskar Zwintscher Portrait Heinrich Vogeler.png|mini|hochkant|''Porträt Heinrich Vogeler'', 1902]]<br />
[[Datei:Oskar Zwintscher, Bildnis der Adele Zwintscher im Hamsterpelz, 1914.jpg|mini|hochkant|''Bildnis der Adele Zwintscher im Hamsterpelz'', 1914]]<br />
Mit fünfzehn von Zwintschers Gemälden gehört dem Museum [[Albertinum (Dresden)|Albertinum]] neben dem der [[Städtische Galerie Dresden|Städtischen Galerie Dresden]] eine der bedeutendsten Werkgruppen des Malers. Für ein Forschungsprojekt ist es 2020 darüber hinaus gelungen, das lange als verschollen geltende Gemälde ''Adele im Hamsterpelz'', ein Porträt seiner Ehefrau Adele aus 1914, als langfristige Leihgabe nach Dresden zu holen. Zwintschers 150. Geburtstag am 2. Mai 2020 wird entsprechend feierlich begangen.<ref>[https://www.skd.museum/presse/2020/adele-im-hamsterpelz-kommt-zu-oskar-zwintschers-150-geburtstag-ins-albertinum/ „Adele im Hamsterpelz“ kommt zu Oskar Zwintschers 150. Geburtstag ins Albertinum], Staatliche Kunstsammlungen Dresden, erschienen und abgerufen 5. Februar 2020 </ref><br />
<br />
== Werke (Auswahl) ==<br />
* ''Die schlechte Nachricht'' (1891)<br />
* ''Schwere Stunden'' (1893)<br />
* ''Sehnsucht'' (1895)<br />
* ''Ein Gespenst des Jahrhunderts'' (1898)<br />
* ''Gram'' (1898)<br />
* ''Bildnis [[Clara Rilke-Westhoff]]'' (1902)<br />
* Bildnis [[Heinrich Vogeler]] (1902)<br />
* ''Die Melodie'' (1903)<br />
* ''Pieta'' (1906)<br />
* ''Oberbürgermeister Beutler'' (1910)<br />
* ''Frau Apel'' (1912)<br />
* ''Lenzfreude'' (1915)<br />
* ''Bildnis des Schriftstellers [[Ottomar Enking]]''<br />
* ''Bildnisse seiner Frau – Bildnis in Blumen'' (1904), ''Bildnis mit grünschwarzen Kacheln'' (1906), ''Gold und Perlmutter'' (1909), ''Bildnis im Sommergarten'' (1910)<br />
<br />
<gallery><br />
Sehnsucht zwintscher.jpg|mini|''Sehnsucht'', 1895<br />
Bildnis mit weißen Astern.jpg|mini|hochkant|''Mädchen mit weißen Astern'', 1903<br />
Zwintscher die melodie.jpg|mini|''Die Melodie'', 1903<br />
</gallery><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* {{Literatur |Autor=[[Hildegard Heyne]] |Titel=Oskar Zwintschers künstlerische Entwicklung |Verlag= |Ort= |Datum=1916 |Seiten=376–389 |Online={{archive.org|diekunstmonatshe33mnuoft|Blatt=376}}}}<br />
* {{ThiemeBecker |Autor=Hildegard Heyne |Lemma=Zwintscher, Oskar |Band=36 |Seite=613}}<br />
* Joachim Uhlitzsch (Hrsg.): ''Oskar Zwintscher.'' Seemann, Leipzig 1984 (Seemann-Kunstmappe).<br />
* Rolf Günther (Hrsg.): ''Oskar Zwintscher, 1870–1916. Leben und Werk mit dem Werkverzeichnis der Gemälde.'' Edition Sandstein, Dresden 1999, ISBN 3-930382-29-6.<br />
* Birgit Nachtwey: ''Rainer Maria Rilke und der Maler Oskar Zwintscher in Worpswede. Eine Dokumentation.'' Worpsweder Verlag, Worpswede 1999, ISBN 3-89299-190-1.<br />
* Rolf Günther: ''Der Symbolismus in Sachsen 1870–1920.'' Edition Sandstein, Dresden 2005, ISBN 3-937602-36-4.<br />
* Janina Majerczyk: ''Oskar Zwintscher. Zwischen Symbolismus und Neuer Sachlichkeit.'' tectum, Baden-Baden 2019 (= ''Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag; Reihe Kunstgeschichte.'' Band 10), ISBN 978-3-8288-4357-8.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat}}<br />
* {{DNB-Portal|118637541}}<br />
* {{SächsBio|Hans Sonntag|118637541|Oskar Zwintscher (1870–1916)}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=118637541|LCCN=n/83/62959|VIAF=74646416}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Zwintscher, Oskar}}<br />
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]<br />
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]<br />
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfBK Dresden)]]<br />
[[Kategorie:Deutscher]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1870]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1916]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Zwintscher, Oskar<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Zwintscher, Oskar Bruno<br />
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler<br />
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1870<br />
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]<br />
|STERBEDATUM=12. Februar 1916<br />
|STERBEORT=[[Dresden]]<br />
}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rivertone&diff=196483504Rivertone2020-02-04T09:18:35Z<p>~riley: new logo</p>
<hr />
<div>[[Datei:Rivertone Logo.png|miniatur|Aktuelles Logo Rivertone - Jazz in Straubing (2018-)]]<br />
'''Rivertone – Jazz in Straubing''' ist ein Festival, das seit 1987 stattfindet, seit 2002 in [[Straubing]].<br />
1987 begann es als ''Jazz an der Donau'' in [[Vilshofen an der Donau|Vilshofen]].<br />
<br />
== Anfänge in Vilshofen an der Donau ==<br />
<br />
In Vilshofen gibt es seit den 60er Jahren eine engagierte regionale Jazz-Szene, die sich zu Beginn der 80er Jahre in einem Verein, den Jazz- und Musikfreunden Vilshofen, organisierte. Dieser Verein veranstaltete im Sommer 1987 sein erstes internationales Jazzfestival „an der Donau“ mit renommierten Künstlern wie den [[The Crusaders|Crusaders]], [[Tito Puente]] und dem [[Art Ensemble of Chicago]]. Von Anfang an zeichnete sich das Festival durch seine familiäre Atmosphäre aus, die sich etwa darin zeigte, dass Künstler und Publikum nicht nachdrücklich voneinander getrennt wurden, wie es auf vielen vergleichbaren Festivals üblich ist. Trotz vieler Probleme schaffte es das Festival, vor allem dank der Ausdauer der Hauptsponsoren, die ersten Jahre zu überleben und sich in der Festivalszene einen Namen zu machen.<br />
<br />
== Umzug nach Straubing ==<br />
[[Datei:BLUETONE LOGO.jpg|miniatur|Ehemaliges Logo des Vorgänger-Festivals ''Bluetone'' (2012–2017)]]<br />
Die technischen und organisatorischen Anforderungen, die das ständig wachsende Festival stellte, konnten in Vilshofen insbesondere wegen der beengten Platzverhältnisse auf dem Festivalplatz nicht mehr erfüllt werden, sodass im Jahr 2002 der Umzug donauaufwärts nach Straubing erfolgte. Dort erfuhr das Festival eine entscheidende Umgestaltung, weg von der oft improvisierten, aber familiären Organisation hin zu mehr Professionalität, was von vielen Stammbesuchern in gewissem Maß auch bedauert wurde. Gleichzeitig mit der Erweiterung der Kapazitäten ging eine Erweiterung der Musikrichtungen einher, die bis heute fortgesetzt wird, beispielsweise mit Auftritten von [[Seal]], [[Roger Cicero]] 2007 und [[Santana (Band)|Santana]] 2009.<br />
<br />
Seit 2018 heißt das Festival ''Rivertone''.<ref>[https://www.rivertone.de/history/ rivertone.de: History]</ref><br />
<br />
== Bisher aufgetretene Künstler ==<br />
<br />
Als das Festival in Vilshofen stattfand, hielten sich unbekannte Künstler mit Jazzgrößen wie Tito Puente die Waage, wobei vermehrt auf Newcomer und (damals noch unbekannte) Talente gesetzt wurde. Künstler, die auftraten, waren unter anderem [[Lester Bowie]], [[Willem Breuker|Willem Breuker Kollektief]], Trio Bravo, [[Willem van Manen|Willem van Manen’s Contraband]], [[Ulla Oster|Ulla Oster Septett]], [[Elvin Jones|Elvin Jones Jazz Machine]], [[Andy Emler|Andy Emler Mega Octet]], [[Paquito D’Rivera|Paquito D’Rivera Quintet]], Alte Leidenschaften, Susan Weinert Band und Brass Buffet.<br />
<br />
Etwa seit 2002 bildeten international bekannte Künstler wie [[Candy Dulfer|Candy Dulfer & Friends]], [[Klaus Doldinger|Klaus Doldinger’s]] [[Passport (Band)|Passport]], [[Al Jarreau]], [[Chaka Khan]], [[Nils Wülker]], [[B.B. King]], [[Diana Ross]], [[Nigel Kennedy]], [[Till Brönner]], [[Solomon Burke]], [[Sérgio Mendes]] Headliner für das Festival.<br />
<br />
Neben bekannten Künstlern der Jazz-Szene traten in den vergangenen Jahren vermehrt auch Pop-Musiker auf, die man nicht auf den ersten Blick mit einem Jazz-Festival in Verbindung bringen würde, wie z. B. [[Mousse T.]], [[Juanes]], die [[Söhne Mannheims]] oder [[Seal]] sowie [[Carlos Santana]].<br />
<br />
Bei Blutone traten u. a. folgende Künstler auf:<br />
<br />
{| class="wikitable"<br />
|- class="hintergrundfarbe5"<br />
! Jahr<br />
! Künstler<br />
|-<br />
| 15. Juli 2010 – 18. Juli 2010<br />
| [[Ich + Ich]], [[Paula Morelenbaum]], [[Joo Kraus]], Ayekoo Drummers, [[Roberto Fonseca]], [[Mayra Andre]], [[Matt Bianco]], [[Tower of Power]], [[Mnozil Brass]], [[Bobby McFerrin]]<br />
|-<br />
|13. Juli 2011 – 17. Juli 2011<br />
|[[Jamiroquai]], [[Toto (Band)]], Heavy Ride, [[Los Dos y Compañeros]], Keller Steff, [[LaBrassBanda]], Blue Break, [[Cyminology]], [[Al Jarreau]], [[Sérgio Mendes]], [[Randy Brecker]] / [[Bill Evans (Saxophonist)]] Soulbop feat. [[Medeski, Martin & Wood]], [[Martina Schwarzmann]]<br />
|-<br />
| 12. Juli 2012 – 15. Juli 2012<br />
| [[Incognito (Band)|Incognito]], [[Zaz]], Stéphan Rizon, German Jazz Masters – [[Old Friends]], [[Trombone Shorty]] & Orleans Avenue, [[Ivy Quainoo]], [[Milow (Sänger)|Milow]], [[Fourplay]], [[Lizz Wright]], [[Mario Biondi (Sänger)|Mario Biondi]], Soul Rebels Brass Band, [[Raul Midón]], Da Cruz, Jonas Herpichböhms Ohropack, Miroslav Hloucal Quartet<br />
|-<br />
| 17. Juli 2013 – 21. Juli 2013<br />
| Vait, [[Sarah Straub]], [[George Benson]], [[James Taylor Quartet]]<ref>[http://bluetone.de/tag/james-taylor-quartet/ bluetone.de: Willkommen bei Bluetone 2017]</ref>, Butterscotch, Gocoo - Tokyo Tribal Orchestra, [[Django Asül]], [[5/8erl in Ehr’n]], [[Alfred Mittermeier]], [[Joe Cocker]], [[LaBrassBanda]], [[Unheilig]], Roland Bless, F.R.E.I.<br />
|-<br />
| 16. Juli 2014 – 20. Juli 2014<br />
| [[Chris de Burgh]], [[Cro (Rapper)|Cro]], [[Nigel Kennedy]], [[Nils Landgren]], [[The BossHoss]], D´Raith Schwestern und da Blaimer<br />
|-<br />
| 1. Juli 2015 – 7. Juli 2015<br />
| [[Lionel Richie]], [[Sarah Straub]], [[Gregory Porter & Metropole Orchestra]], [[Buena Vista Social Club]], [[Revolverheld]]<br />
|-<br />
| 2. Juli 2016 – 4. Juli 2016<br />
| <br />
[[Anastacia]], [[Sportfreunde Stiller]], [[Haindling]], [[Unheilig]], [[Seiler und Speer]], [[Parov Stelar]].<br />
|-<br />
| 28. Juni 2017 – 6. Juli 2017<br />
| <br />
[[Söhne Mannheims]], [[Sarah Connor]], [[Michael Mittermeier]], [[Philipp Poisel]], [[Christina Stürmer]], [[Max Giesinger]], [[Kaya Yanar]]<br />
|-<br />
|20. Juli 2018 – 22. Juli 2018<br />
|Lily Dahab & Band, [[Minino Garay]] & [[Baptiste Trotignon]], [[Manu Katché]], [[Andreas Dombert]] "35" feat. [[James Maddren]] & [[Andreas Lang (Bassist)]], Tribute to Gotan Project, [[Till Brönner]]<br />
|-<br />
|05. Juli 2019 – 07. Juli 2019<br />
|Neutral Ground Brass Band, [[Judith Hill]], [[Mario Biondi (Sänger)]], [[Julian Wasserfuhr]], [[Roman Wasserfuhr]], [[Candy Dulfer]], [[Dee Dee Bridgewater]]<br />
|-<br />
|25. Juni 2020 – 28. Juni 2020<br />
|Martha High & The Soul Cookers, [[:en:Ida Kristine Nielsen|Ida Nielsen]] & The Funkbots, [[Incognito (Band)]], Rouzbeh Asgarian Septett, [[Jacky Terrasson]], [[Lisa Simone]], [[Bill Evans (Saxophonist)]], [[Robben Ford]], [[Wolfgang Haffner]]<br />
|}<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [https://www.rivertone.de/ Eigene Webpräsenz]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
[[Kategorie:Jazzfestival (Deutschland)]]<br />
[[Kategorie:Musikveranstaltung (Bayern)]]<br />
[[Kategorie:Kultur (Straubing)]]<br />
[[Kategorie:Erstveranstaltung 1987]]</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schwimmbad&diff=196416727Schwimmbad2020-02-02T04:28:24Z<p>~riley: </p>
<hr />
<div>[[Datei:Bad Gastein Schwimmbad in einem Hotel.jpg|mini|Hallenbad in einem Hotel]]<br />
'''Schwimmbäder''' dienen der Erholung und der sportlichen Betätigung im, am und unter Wasser. Hauptbestandteil eines Schwimmbades sind [[Schwimmbecken]] zum Baden und [[Schwimmen]]. Darum gruppieren sich Umkleide- und Duschräume sowie Sitz- und Liegemöglichkeiten. Andere Einrichtungen im Bereich [[Wellness]] können das Angebot ergänzen. Für die meisten öffentlichen Schwimmbäder werden Eintrittsgelder erhoben. Als teilweise kostenlose Alternative werden vor allem im Sommer [[Badegewässer|Badeseen]] genutzt. Private Schwimmbäder sind meist kleiner und haben oft nur ein Schwimmbecken. Eine andere Art von [[Badeanstalt]]en waren früher die [[Volksbad|Volksbäder]] als Möglichkeit zur regelmäßigen Körperpflege.<br />
<br />
== Geschichte ==<br />
{{Siehe auch|Badekultur}}<br />
[[Datei:Mk Berlin Stadtbad.jpg|mini|Das [[Stadtbad Oderberger Straße|Stadtbad in der Oderberger Straße]] in Berlin von 1900 (heute Veranstaltungsraum, Foto 2005)]]<br />
Schwimmbäder hatten schon die [[Antikes Griechenland|antiken Griechen]]. Die [[Römisches Reich|Römer]] entwickelten die Badekultur der Griechen weiter und errichteten in ganz Europa [[Thermen]]. 305&nbsp;v.&nbsp;Chr. besaß Rom die erste große Wasserleitung (Aqua Appia), und zu dieser Zeit wurde bereits ein öffentliches Bad eingerichtet. Im 4.&nbsp;Jahrhundert hatte allein Rom zirka 900 öffentliche Bäder. Angehörige aller Klassen besuchten die öffentlichen römischen Bäder; für Arme gab es auch kostenlose Badestuben. Im [[Mittelalter]] standen in sogenannten [[Badehaus|Badehäusern]] mit Wasser gefüllte Wannen bereit. Hierbei stand der hygienische Aspekt im Schatten der Seuchen im Vordergrund. Mit der Einführung von [[Heilbad|Kurbädern]] erlebte die erholende und heilende Wirkung des Wassers eine Renaissance. Heute wird vor allem zwischen Freizeit-, Kur- und Sportbädern unterschieden, die mit dem jeweiligen Zusatzangebot eine bestimmte Zielgruppe ansprechen.<br />
<br />
== Arten von Bädern ==<br />
Grundlegend muss man zwischen Bädern unterscheiden, die nur von einer Familie genutzt werden und öffentlichen Bädern. Öffentliche Bäder, wozu auch kleine Hotelbäder oder Becken von Fitness- oder Saunaclubs zählen, unterliegen der Überwachung durch die [[Gesundheitsamt|Gesundheitsämter]]. Als Grundlage für die Errichtung werden in Deutschland meist die DIN 19643 und die KOK-Richtlinien hergenommen.<br />
<br />
Weiterhin gliedert man Bäder heutzutage nach ihrer Anlage und ihrem Verwendungszweck.<br />
<br />
=== {{Anker|Freibad|Naturbad|Wildbad}} Freibad (Wildbad, Naturbad) ===<br />
[[Datei:Schwimmbad Grins 01.jpg|mini|Freibad in [[Grins]]]]<br />
[[Datei:naturbad2 1024.jpg|mini|Naturbad [[Pulvermaar]] in der Vulkaneifel]]<br />
{{Hauptartikel|Freibad}}<br />
<br />
Die zweitälteste Form von Badekultur ist das ''Freibad'', auch ''Wildbad''. Es ist nicht überdacht und kann an/in stehenden Gewässern ([[Badegewässer|Badesee]]) oder fließenden Gewässern ([[Flussschwimmbad]]) angelegt sein, auch an [[Thermalquelle]]n. Eine besondere Form des Freibads ist der [[Schwimmteich]] (Schwimm- und Badeteich), nicht zu verwechseln mit einem [[Naturbad]], das aus der abgegrenzten Fläche eines Badegewässers besteht. Ein ''[[Strandbad]]'' grenzt sich von dem allem noch dadurch ab, dass das Ufer, der [[Strand]], aus Sand besteht. ''Wildbad'' ist historisch verbreitet gewesen, ''Naturbad'' ist heute üblicher, um naturbelassenere Badestellen zu benennen.<br />
<br />
=== Hallenbad, Allwetterbad ===<br />
[[Datei:Agrippabad Koeln von oben.jpg|mini|Kölner Agrippabad mit Innen- und Außenbecken]]<br />
{{Hauptartikel|Hallenbad|Allwetterbad}}<br />
<br />
Ein ''Hallenbad'' ist in geschlossenen Räumen angelegt und dadurch ganzjährig unabhängig von der Witterung nutzbar. Ein ''Allwetterbad'' eignet sich ausdrücklich bei gutem und schlechtem Wetter. Die einfachste Möglichkeit ist die parallele Errichtung eines Freibades neben einem Hallenbad. Außen- und Innenbereich sind oft mittels einer durchschwimmbaren Schleuse verbunden. Technisch anspruchsvoller sind bewegliche Konstruktionen wie Cabriodächer, Teleskophallen und Kuppeldächer. Um Freibäder ganzjährig zu nutzen, kann saisonal eine Traglufthalle über dem Schwimmbecken errichtet werden, wodurch sie zum Hallenbad werden.<br />
<br />
=== Sportbad ===<br />
[[Datei:Fm stirling pool.jpg|mini|Sportbad]]<br />
Viele Schwimmbäder eignen sich aufgrund ihrer Bauform und der Auslegung für die Erholung nicht zum sportlichen Schwimmen. Bäder mit [[Schwimmbecken]], die für den [[Schwimmsport]] ausgelegt sind, richten sich nach den Standards der [[Fédération Internationale de Natation|FINA]] und werden dann explizit als ''Sportbad'' bezeichnet.<br />
: Siehe auch:<br />
* ''[[Schwimmsportzentrum]]'' (auch nicht öffentliche Trainingszentren)<br />
* [[Schwimmbecken#Schwimmbecken bei den Olympischen Spielen|Schwimmbecken bei den Olympischen Spielen]]<br />
<br />
=== Stadtbad, Volksbad ===<br />
{{Hauptartikel|Kommunale Badeanstalt|Volksbad}}<br />
Der mittlerweile eher antiquierte Begriff ''Stadtbad'' oder ''Städtische Badeanstalt'' bezeichnet ein Schwimmbad, das sich im Besitz der jeweiligen Gemeinde oder Stadt befindet und nicht einem Schwimmverein angehört oder anderweitig privat ist. Der Ausdruck datiert ins spätere 19.&nbsp;Jahrhundert, als [[Hygiene]] zum öffentlichen Anliegen wurde. In Abgrenzung zu gewerblichen Kurbädern der höheren Stände war sie tatsächlich ursprünglich als reine Körperreinigungsanstalt mit Dusch- oder Wannenbädern konzipiert, die vor allem Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit zu regelmäßiger Körperpflege bieten sollte, um den Mangel von Bademöglichkeiten in den Wohnungen ([[Substandard]]) zu kompensieren: Dazu steht auch der Ausdruck ''Volksbad''. Heute sind die Bezeichnungen nur mehr eine Frage des Betreibers und der Tradition.<br />
<br />
=== Thermalbad, Mineralbad, Solebad, Moorbad, u. a. ===<br />
[[Datei:Stuttgart-cannstatter-thermalbad.jpg|mini|Thermalbad]]<br />
<br />
Ein ''[[Mineralbad]]'' nutzt natürliche [[Mineralquelle]]n (Quellen mit besonderem Gehalt an therapeutisch wirksamen Stoffen), oder seltener künstlich so produziertes Badewasser.<br />
Bäder mit warmem Wasser aus warmen [[Thermalquelle]]n bezeichnen sich gerne in Anlehnung an die römische Badekultur als ''Therme'' oder ''[[Thermalbad]]''. An natürlichen Vorkommen vulkanischen Ursprungs sind diese die ältesten Bäder. Die meisten Thermalbäder sind auch Mineralbäder. An der Küste gibt es auch ''[[Meerwassertherme]]n''.<br />
Bei Verwendung von Salzwasser ([[Sole]]) anstelle von aufbereitetem [[Trinkwasser]] spricht man von ''[[Solebad]]'': Bei Solebädern unterscheidet man entsprechend Bäder mit natürlicher Sole, entweder aus eigenen Quellen oder per Tankwagen ins Bad gebracht, und künstlicher Sole, die im Bad aus trockenem Salz angesetzt wird. Eine andere Form ist etwa das ''[[Schwefelbad]]''.<br />
Entsprechend den Mineralquellen spricht man bei Moorwasser von ''[[Moorbad]]''. Hier werden meist natürliche [[Torf]]bestände genutzt.<br />
<br />
Bei diesen Badeanlagen ist der Übergang zum ''[[Heilbad]]'' fließend und liegt darin, ob der Fokus auf medizinischen oder [[Wellness]]- und Freizeitaktivitäten liegt.<br />
<br />
=== {{Anker|Freizeitbad|Spaßbad}} Freizeitbad, Spa ===<br />
[[Datei:Budapest Széchenyi Baths R01.jpg|mini|Freibad des [[Széchenyi-Heilbad]]es in Budapest]]<br />
Die Bezeichnungen ''Freizeitbad'' oder ''Spaßbad'' kennzeichnen Bäder, die hauptsächlich auf die Erholung und den Spaß der Badegäste ausgelegt sind. <br />
Die Bezeichnung Freizeitbad selbst bezieht sich auf Hallen-, Frei- oder Kombibäder, bei denen die freizeitsportliche Betätigung im Vordergrund steht, d. h., dass sie zumindest ein 25-m-Sportbecken besitzen, oft einen Strömungskanal und kleinere Sprungtürme. Sie enthalten meist zusätzliche außergewöhnliche Becken: [[Whirlpool (Becken)|Whirlpools]], Wasserattraktionen wie Strömungskanal, Sprudelliegen, Nackenduschen, Massagedüsen, Wasserfall etc. Des Weiteren sind in Erlebnisbädern häufig ausgedehnte Ruhezonen, große [[Sauna]]landschaften und grundlegende [[Gastronomie]] zu finden. Hier ist die Grenze zum ''[[Spa (Gesundheit)|Spa]]'' des Tourismus fließend und bezieht sich eher auf die öffentliche Zugänglichkeit.<br />
<br />
=== {{Anker|Wasserpark|Wassererlebnispark|Erlebnisbad}} Erlebnisbad, Wasserpark ===<br />
Das ''Erlebnisbad'' unterscheidet sich vom Freizeitbad dadurch, dass das Schwimmen eher nebensächlich ist, oftmals nicht einmal ein Sport- oder Sprungbecken vorhanden sind. Wichtig sind hier die Spaßelemente wie diverse [[Wasserrutsche|Röhren- oder Breitrutschen]] oder Wildwasserkanäle, Wellenbecken (''[[Wellenbad]]''), Abenteuerbecken. Der Schwerpunkt beim Erlebnisbad liegt also auf dem einmaligen Badeerlebnis und trägt dem offensichtlichen Wunsch der heutigen Badenden nach mehr Action und Erlebnis Rechnung. Dazu steht auch der moderne Ausdruck ''Wasserpark'' oder ''Wassererlebnispark'' im Sinne [[Freizeitpark]] mit Fokus auf Baden. Auch bessere Gastronomie und weiteres Freizeitangebot im Sinne eines umfassenden Ganztagserlebnisses ist verbreitet.<br />
<br />
== Aspekte der Infrastruktur ==<br />
=== Aufsichtspersonal ===<br />
Schwimmbäder müssen durchwegs von entsprechend qualifiziertem Personal beaufsichtigt werden.<ref>In Deutschland beispielsweise nach der DGfdB-Richtlinie 94.05 ''Verkehrssicherungs- und Aufsichtspflicht in öffentlichen Bädern während des Badebetriebes''.</ref><br />
Diese sorgen im öffentlichen Schwimmbad für die Betriebsaufsicht und die Beaufsichtigung des Badebetriebes, aber auch für das Wohl der Gäste. Die Fachkräfte kümmern sich um Wasseraufbereitung und Hygiene, Überwachung der technischen Anlagen, Einhaltung der Haus- und Badeordnung und [[Erste Hilfe]], Personalführung, Kasse und Finanzen etc.<br />
<br />
Die entsprechenden Fachkräfte heißen in Deutschland ''Meister für Bäderbetriebe'' und ''Fachangestellte für Bäderbetriebe'' und ''Rettungsschwimmer'', in der Schweiz ''[[Schwimmmeister|Badmeister]]'' und in Österreich ''[[Schwimmmeister|Bademeister]]''.<br />
<br />
=== Wasseraufbereitung ===<br />
Badewasser muss gesund sein. Keimfreiheit, Hautverträglichkeit und klare Sicht sollten durch die [[Badewasseraufbereitung|Wasseraufbereitung]] erreicht werden. Trotzdem können eine Reihe von Krankheiten durch den Besuch von Schwimmbädern ausgelöst werden.<ref>J. Prucha: ''Bäder'', S. Carlson zitierend, in K. Höll: ''Wasser'', Verlag de Gruyter, Berlin, 1979, S. 261 ([http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-70813-8_51#page-1 link.springer.com]).</ref> Zusätzlich muss ständig eine geringe [[Chlorung|Aktivchlor]]&shy;menge im Becken vorhanden sein, um Keime und Mikroorganismen abzutöten.<br />
<br />
=== Beckeneinströmung, Auslauf, Beckenmaterial ===<br />
Das rücklaufende Wasser wird gefiltert und bedarfsgerecht mit Desinfektionsmittel, zumeist Chlor, sowie sauren oder basischen Chemikalien zum Neutralstellen des [[pH-Wert]]s versetzt, um wieder dem Becken zuzulaufen.<br />
<br />
Aufgabe der [[Schwimmbecken#Beckeneinströmung|Beckeneinströmung]] ist es, das Zulaufwasser schnell und gleichmäßig an jede Stelle im Becken zu bringen und strömungsgetragene Schmutzstoffe zügig aus dem Becken zu entfernen. Nach heutiger Normung muss das eingeströmte Wasser komplett über die Überlaufrinne abfließen, um eine optimale Oberflächenreinigung zu erreichen.<br />
<br />
Zumindest beim etwa wöchentlich durchgeführten Tauschen der gesamten Wassermenge unter Entleerung eines Beckens werden die Abläufe an Tiefstellen im Boden genutzt. Diese Abläufe sind heute oft als kaum wahrnehmbare Schlitze ausgebildet. Wahrnehmungspsychologisch wird so ein "schwarzes Loch" vermieden, allerdings physikalisch tatsächlich somit die Sogwirkung auf z.&nbsp;B. darauf stehende Füße auf kaum spürbar reduziert.<ref>Anm. In betonierten Becken aus den 1950er-Jahren mit quadratischem Gully ist es in Österreich zweimal zu Unfällen gekommen. Das Entleeren des Beckens begann schon gegen Ende der Badezeit das Ablaufgitter wurde zum Zweck schnelleren Ablaufens herausgehoben und ein kleines Kind im seichten Restwasser spielend übersehen und wurde in den Ablauf gezogen.<!--einmal Frei-Thermalbad Schallerbac--></ref><br />
<br />
Überlaufrinnen waren ursprünglich in die 20–30 cm über die Wasseroberfläche hochstehenden Beckenbegrenzungswände eingelassen. Ab etwa 1980 setzten sich über Neubauten Rinnen durch, die im horizontalen Bereich des Beckenrands eingelassen und mit rollbaren Rosten aus trittgriffigen Kunststoffstegen begehbar abgedeckt sind.<br />
<br />
Als Beckenmaterial folgten auf lackierten Beton, keramische Fliesen (zuerst mit Fugen aus Zement, dann Epoxidharz), und zuletzt geschweisstes NiRo-Stahlblech. Immer bedarf es einer Stützkonstruktion hinter der wasserdichten Haut um die Kräfte des Wasserdrucks aufzunehmen.<br />
<br />
=== Hygiene ===<br />
[[Hygiene]] und Sauberkeit in Duschen, Toiletten, Umkleideräumen, Kiosk, Küche und Restaurant, auf Wegen und Liegewiesen sind Voraussetzung für einen gesunden Badebetrieb. Dazu gehört auch die Abfallwirtschaft.<br />
<br />
=== Elektrische Anlagen ===<br />
Elektrische Anlagen und Einrichtungen gefährden Menschen in Bereichen von Wasserbecken mehr als in sonst üblicher trockener Umgebung. Wegen des höheren Risikos der feuchten und nassen Umgebungsbedingungen gelten besondere Anforderungen. Sie sind Gegenstand der [[Normung|Norm]]/Sicherheitsbestimmung [[DIN]] [[VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik|VDE]] 0100-702.<ref>Werner Hörmann, Heinz Nienhaus, Bernd Schröder: ''Errichten von Niederspannungsanlagen in feuchter oder nasser Umgebung sowie im Freien, in Bereichen von Schwimmbädern, Springbrunnen oder Wasserbecken''. VDE-Schriftenreihe Band 67B, [[VDE-Verlag]], Berlin, ISBN 978-3-8007-2772-8</ref><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* [http://www.baederportal.com/startseite/regelwerk/kok.html ''KOK-Richtlinien für den Bäderbau'']; Koordinierungskreis Bäder (Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V., Deutscher Schwimmverband e. V., Deutscher Sportbund e. V.)<br />
* Werner Hörmann, Heinz Nienhaus, Bernd Schröder: ''Errichten von Niederspannungsanlagen in feuchter oder nasser Umgebung sowie im Freien, in Bereichen von Schwimmbädern, Springbrunnen oder Wasserbecken''. VDE-Schriftenreihe Band 67B, [[VDE-Verlag]], Berlin 2003, ISBN 978-3-8007-2772-8.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Wiktionary}}<br />
{{Commonscat|Baths|Badeanstalten}}<br />
* [http://www.baederportal.com/ Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.&nbsp;V.] – Deutscher Fach- und Interessenverband für Planer, Hersteller und Betreiber von öffentlichen Bädern<br />
* [http://www.pool-magazin.net/ Pool-Magazin Online] – Hintergrundwissen und Fachartikel zur Schwimmbadtechnik<br />
* [http://www.ihph.de/dokumente/Badewasserhygiene_Dr_Schwerdtfeger.pdf Vorlesung über Badewasserhygiene] (PDF; 672&nbsp;kB)<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=s|GND=4140692-8|LCCN=sh/85/131230|NDL=|VIAF=}}<br />
<br />
[[Kategorie:Badeanlagentyp]]<br />
[[Kategorie:Schwimmsport]]</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Schniggendiller&diff=196324256Benutzer Diskussion:Schniggendiller2020-01-30T01:01:25Z<p>~riley: Änderungen von SchniggendiIIer ist Kommunist (Diskussion) auf die letzte Version von Schniggendiller zurückgesetzt</p>
<hr />
<div>{{#ifexpr: ({{#time:W}} > 47) or ({{#time:W}} < 3) | {{Benutzer:Schniggendiller/Weihnachten}} }}<br />
{{Autoarchiv<br />
|Alter = 365<br />
|Ziel = 'Benutzer Diskussion:Schniggendiller/Archiv/((Jahr))'<br />
|Mindestbeiträge = 1<br />
|Mindestabschnitte = 75<br />
|Frequenz = ständig<br />
|Übersicht = [[Spezial:Präfixindex/Benutzer Diskussion:Schniggendiller/Archiv|Archiv]]<br />
}}<br />
{{Archivübersicht|<br />
* [[Benutzer Diskussion:Schniggendiller/Archiv/2008–2009|2008–2009]] <small>(57 KB)</small><br />
{{Archiv-Liste Jahre|Benutzer Diskussion:Schniggendiller/Archiv/|richtung=aufsteigend|seitengröße=ja}}<br />
}}<br />
<br />
== Overprotection ==<br />
<br />
Hallo Schniggendiller, [[Benutzer_Diskussion:Paul-schreyer]] bitte nochmal Sperre prüfen. Der nicht gesperrte Nutzer kann auf seiner Disk nun weder antworten och diese löschen. <small>(''nicht [[Hilfe:Signatur|signierter]] Beitrag von'' [[Benutzer:Brainswiffer|Brainswiffer]] ([[Benutzer Diskussion:Brainswiffer|Diskussion]]&nbsp;&#124;&nbsp;[[Spezial:Beiträge/Brainswiffer|Beiträge]])<nowiki/> 14:48, 17. Feb. 2018 (CET))</small><br />
<br />
Du hast den Benutzer durch die Halbsperre das Editieren der eigenen Diskussion unmöglich gemacht. Das erscheint mir unzulässig. Siehe auch [[Diskussion:Paul_Schreyer]]--[[Benutzer:Perfect Tommy|Perfect Tommy]] ([[Benutzer Diskussion:Perfect Tommy|Diskussion]]) 14:49, 17. Feb. 2018 (CET)<br />
<br />
:Danke für die Hinweise. An diesen Nebeneffekt hatte ich nicht gedacht, und ihn auch nicht beabsichtigt. Ich habe auf „halb“ reduziert. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 15:01, 17. Feb. 2018 (CET)<br />
<br />
:: Werte Person Schniggendiller: Nur Rueckmeldung, ich versuchs kurz zu halten: 1 Artikel, wollte zur Talk-Seite was schreiben - alles gesperrt. - zuggbnm. hab ich diesbzgl. keine Erfahrung, aber Diskussionsseiten zu sperren erscheint mir (sry) oarsch. Sie schrieben: "Bei Wikipedia ist das anders. Wer einen Tippfehler findet, kann ihn umgehend selbst beseitigen" - so dacht ich mir das auch (weil inhaltlich kann ich mangels Gscheitsheit oder Wissens nix beitragen, aber Beistrichfehler o.dgl. durchaus) - aber wenn es fuer jede Tippfehlerausbesserung rund 20min Aufwand braucht ueberleg ichs mir halt auch. Freundlichen Gruss, besten Dank fuer Ihr Engagement --[[Benutzer:Gerlindewurst73|Gerlindewurst73]] ([[Benutzer Diskussion:Gerlindewurst73|Diskussion]]) 01:16, 22. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
:::Hallo [[Benutzer:Gerlindewurst73|Gerlindewurst73]], ohne zu wissen um welchen Artikel bzw. welche zugehörige Disku es geht, kann ich dazu nix sagen. Grundsätzlich ist bei Admins die „Hemmschwelle“, eine Disku zu sperren, größer als die, einen Artikel zu sperren. Aber manchmal geht es leider nicht anders. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:29, 22. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Mit dem Bus zur WikiCon ==<br />
<br />
<div style="border:5px solid#191970; padding:10px; background-color:#E0E0E0; align:center; font-weight:bold;"><br />
<br />
{{absatz}}<br />
[[File:Kantonsschule am Burggraben Altbau.JPG|150px|rechts]]<br />
[[File:WikiCon-Logo-typo.svg|150px|links]]<br />
<br />
<center><big><big>Mit dem Bus zur [[Wikipedia:WikiCon 2018|WikiCon]] nach [[St. Gallen]]</big></big></center><br /><br />
Hallo,<br />
<br />
es kam die Überlegung auf, gemeinsam mit einem Bus zur WikiCon in die Schweiz zu reisen. Wir würden am Donnerstag spätabends starten, mit zwei bis drei Stopps z.B. Herne/Dortmund/Essen/Köln (je nach Nachfrage), so dass wir am Freitagvormittag in der Schweiz wären. Nach Rücksprache dürfte ein früher Check-In ins Hotel, direkt nach Ankunft, inkl. Frühstück kein Problem sein. Vorteil: wir könnten im Bus vermutlich durchaus schlafen, wären früh genug in der Schweiz, es müsste kein extra Arbeitstag per Urlaub frei genommen werden und wir könnten entspannt reisen. Per Bahn müssten wir mehrfach umsteigen, was mit Gepäck nicht sooooo schön ist, und wir könnten am Sonntag direkt nach dem Mittag die Heimreise antreten, so dass wir noch zu einer guten Zeit zurück wären.<br />
<br />
Anträge auf Reisekostenübernahme durch WMDE sind hier genauso möglich wie bei einer Anreise per Bahn, Hundeschlitten, Luftschiff oder wie auch immer ihr in die Schweiz gelangt :-) Da durch den Feiertag vor dem Wochenende die Nachfrage nach Charterbussen schon jetzt recht hoch ist, bräuchte es für Planung und ggf. Buchung des Busses eine zeitnahe Zusage. Falls euch noch andere Wikipedianer einfallen, für die diese Option interessant wäre, gebt ihnen die Info bitte weiter. Wenn Interesse besteht, bitten wir [https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Ruhrgebiet#Interesse_an_Busfahrt_in_die_Schweiz hier in der Liste] um Rückmeldung bis Ende Mai. <br />
<br />
<center>Beste Grüße, [[Benutzer:Alraunenstern|Alraunenstern۞]] und [[Benutzer:Itti|Itti]]</center><br />
<br />
</div><br />
{{absatz}}<br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:Itti@dewiki durch Verwendung der Liste unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzerin_Diskussion:Itti/Bus&oldid=177547595 --><br />
<br />
== Diskussion [[Urheberrecht (Europäische Union)]] ==<br />
<br />
Hallo Schniggendiller, ich wundere mich gerade, dass zu so einem umkämpften Thema keine Beiträge auf der Disk stehen. magst Du mich informieren, was für schlimme Beiträge dort zu finden waren? Gruß --[[Benutzer:Orik|Orik]] ([[Benutzer Diskussion:Orik|Diskussion]]) 06:06, 7. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
:Guten Morgen Orik, wirklich schlimme Dinge standen da nicht. Es war praktisch wortgleich zu dem, was Lilli Iliev (WMDE) zum Beispiel auch [[Spezial:Diff/180175061|hier]] schrieb und auf ein paar anderen Seiten. Dies wurde – imho überzogen – [[WP:Vandalismusmeldung/Archiv/2018/08/20#Benutzer:Lilli Iliev (WMDE) (erl.)|in dieser VM]] und auch auf [[BD:Lilli Iliev (WMDE)#Aufrufe]] thematisiert.<br />
:Auf anderen Seiten wurde dies einfach revertiert, da aber [[Diskussion:Urheberrecht (Europäische Union)]] keine weiteren Beiträge enthielt, entschied ich mich für’s Löschen.<br />
:Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 09:46, 7. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
== Bearbeitungen von Benutzer Tschiraug ==<br />
<br />
Hallo Schniggendiller, könntest du mich mal kurz darüber aufklären, was das am Dienstag für eine Geschichte mit den Bearbeitungen von Tschiraug war, den du anschließend unbeschränkt gesperrt hast? Ich habe einige der von ihm bearbeiteten Seiten auf der Beo und habe mich zwar nicht unbedingt über die Änderungen gefreut, aber auch keinen Vandalismus darin gesehen, ebenso wenig wie die verschiedenen Leute, die einige seiner Bearbeitungen gesichtet haben. Wurde er vorher auf die Abstimmungsbedürftigkeit seiner Änderungen hingewiesen und hat sich uneinsichtig gezeigt? Oder was war da los? [[Benutzer:ComQuat|ComQuat]] ([[Benutzer Diskussion:ComQuat|Diskussion]]) 11:05, 7. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
:Hallo ComQuat, der Benutzer wurde von [[Benutzer:PaterMcFly]] für einen Tag gesperrt, er hat allerdings die Disku unbeschränkt gesperrt (mit dem Kommentar „unbeschränkt gesperrter Benutzer“), und auch die Vorlage auf die Seite gesetzt, die üblicherweise nur bei unbeschränkt gesperrten Benutzern gesetzt wird. Ich hatte das bei der routinemäßigen Durchsicht der Logs gesehen und die Schlussfolgerung gezogen, daß sich PaterMcFly bei der Sperrdauer einfach nur vertan hat, und deswegen dann die Tagessperre auf unbeschränkt verlängert. Zum eigentlichen Sperrgrund kann PaterMcFly sicher mehr sagen (Sperrgrund war ja „Sperrumgehung, keine Besserung erkennbar“). Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 11:58, 7. Sep. 2018 (CEST)<br />
:: Hallo zusammen<br />
:: Grund für meine Sperre war [https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2018/09/04#Benutzer:Tschiraug_(erl.) diese VM]. Aufgrund der vielen Mini-Edits mit Transkriptions- und anderen komischen Namensänderungen war ich sicher, dass es sich hier um eine Socke dieses (oder vielleicht eines ähnlichen) Störbenutzers ging. Natürlich war eine unbeschränkte Sperre vorgesehen, da habe ich mich verklickt. --[[Benutzer:PaterMcFly|PaterMcFly]] <small>[[Benutzer_Diskussion:PaterMcFly|Diskussion]]</small> <sup><small>[[Spezial:Beiträge/PaterMcFly|Beiträge]]</small></sup> 12:45, 7. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
:::Verstehe, danke euch beiden für die Info. [[Benutzer:ComQuat|ComQuat]] ([[Benutzer Diskussion:ComQuat|Diskussion]]) 00:26, 8. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
== Könntest du bitte … ==<br />
<br />
… mal erforschen, was es mit der fehlenden Systemnachricht [[Spezial:Helferlein|hier]] im Abschnitt „Administratoren und Interna“ auf sich hat. Gemeint ist diese Seite [[MediaWiki:Gadget-uploadtools]], die da ein <mark>{{int:gadget-uploadtools}}</mark> erzeugt, das sieht für mich nicht normal aus, fehlt dort etwas? [[Spezial:Helferlein/export/uploadtools]], gibt es, das scheint damit zu tun zu haben, ebenso wie die [[MediaWiki:Gadget-uploadtools.js]]. Wenn das abgeschafft wurde, könntest du das dann aus der Seite mit den Helferlein herauslöschen? Und vielleicht auch dann gleich hier [[MediaWiki:Gadgets-definition#Administratoren-und-Interna]]. --Liebe Grüße,&nbsp;[[Benutzerin:Lómelinde|Lómelinde]]&nbsp;[[Benutzerin Diskussion:Lómelinde#top|Diskussion]] 18:49, 7. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
:Hallo Lómelinde, ich hab’s mir angesehen, kann dir da aber leider nicht helfen. Das Bläuen des Rotlinks auf Spezial:Helferlein würde wohl das „⧼gadget-uploadtools⧽“ verschwinden lassen, ich wüsste aber nicht, wie ich das Gadget beschreiben sollte. Es ist ein „hidden gadget“, das einzige hierzuwiki. Wenn ich’s richtig verstehe, ist es ein Gadget das ein anderes unterstützt (?). In jedem Fall habe ich von Uploads keine Ahnung; habe in meiner Wikikarriere nur zweimal einen temporären Screenshot hochgeladen ;-) Ich kann auch nicht beurteilen, ob der Eintrag auf [[MediaWiki:Gadgets-definition]] überhaupt noch gebraucht wird. Schnark und Umherirrender waren bei diesem Gadget involviert, zumindest letzerer ist leider kaum noch aktiv. Ich kopiere das mal in die Technikwerkstatt, da sitzen kompetentere Kollegen. Liebe Grüße --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 21:26, 7. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
== Wikiläum ==<br />
<br />
{{Wikiläum|Silber|Schniggendiller| [[Benutzer:WolfgangRieger|Wolfgang Rieger]] [[Benutzer Diskussion:WolfgangRieger|(Diskussion)]] 13:15, 13. Sep. 2018 (CEST)}}<br />
Hallo Schniggendiller! Am 13. September 2008, also vor genau 10 Jahren, hast Du hier zum ersten Mal editiert und daher gratuliere ich Dir heute zum zehnjährigen Wikiläum. <br />
Seitdem hast Du über 44.000 Edits gemacht und 40 Artikel erstellt, wofür Dir heute einmal gedankt sei. Danke auch für Deine Arbeit als Admin seit 2013.<br />
Ich hoffe, dass Du weiter dabei bist und dabei bleibst und dass die Arbeit hier Dir weiterhin Spaß macht. <br />
Beste Grüße + frohes Schaffen -- [[Benutzer:WolfgangRieger|Wolfgang Rieger]] [[Benutzer Diskussion:WolfgangRieger|(Diskussion)]] 13:15, 13. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
:Vielen Dank, und ja, es macht immer noch Spaß :-) Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 20:23, 14. Sep. 2018 (CEST)<br />
::Oha, oha, oha, herzliche Glückwünsche auch von mir. 10 Jahre nun auch schon bei dir. Eine lange Zeit, ich hoffe, du hast auch weiter möglichst viel Freude. Beste Grüße --[[Benutzer:Itti|Itti]] 21:45, 14. Sep. 2018 (CEST)<br />
:::Uiiii, auch von mir einen Glückwunsch zu dieser runden Zahl. Da fallen die nächsten 10 doch kaum noch ins Gewicht. In diesem Sinne, freut mich dich zu kennen und zu sehen das Du hier immer noch dabei bist. Es grüßt --[[Benutzer:Werner von Basil|WvB]] 22:42, 14. Sep. 2018 (CEST)<br />
::::Härzlichen Glückwunsch vom --[[Benutzer:Graphikus|Graphikus]] ([[Benutzer Diskussion:Graphikus|Diskussion]]) 01:04, 15. Sep. 2018 (CEST)<br />
:::::dto. --[[Benutzer:1971markus|1971markus]] ([[Benutzer Diskussion:1971markus|<span style="text-shadow:grey 0.2em 0.2em 0.2em;"><small><sup>&#x21d2; Laberkasten ...</sup></small></span>]]) 03:45, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
::::::Auch euch vielen Dank :-) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 12:42, 15. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
::::::: Brav und fleißig. Bist ein Lieber. LG --[[Benutzer:PerfektesChaos|PerfektesChaos]] 13:02, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
:::::::: *blush* LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 13:05, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
== ContentModel noch einmal ==<br />
<br />
Hallo Schniggendiller, danke für die Bearbeitung von [[Wikipedia:Administratoren/Anfragen/Archiv/2018/September#ContentModel von Portal:Rudern/styles.css zu sanitized-css ändern]]. Leider klappt das irgendwie noch immer nicht, ich kann die Seite nicht bearbeiten und bekomme die Fehlermeldung: „Du kannst diese Version nicht bearbeiten, da das Inhaltsmodell <code>sanitized-css</code> vom aktuellen Inhaltsmodell der Seite <code>wikitext</code> abweicht.“<br />
<br />
Ich möchte hier auf kurzem Dienstwege nochmal nachfragen, was wir da machen können. Vielleicht kann [[User:PerfektesChaos]] auch Tipps geben, da er mich in der Sache berät und gewöhnlich immer einen hilfreichen Rat geben kann :-)<br />
<br />
Dankeschön und viele Grüße, [[Benutzer:MisterSynergy|MisterSynergy]] ([[Benutzer Diskussion:MisterSynergy|Diskussion]]) 09:36, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
:Guten Morgen, das ist alles sehr merkwürdig:<br />
:Ich habe [[Spezial:ChangeContentModel]] aufgerufen (iirc über den ändern-Link der Seiteninfos) und dort auf „Bereinigtes CSS“ umgestellt. Es kam die Fehlermeldung „Deine Bearbeitung wurde ignoriert, da keine Änderung an dem Text vorgenommen wurde.“ Lt. Logbuch ''habe'' ich aber erfolgreich umgestellt. Jetzt sagst du mir „funzt net“. Kann ich bestätigen, mit meiner Testsocke kann ich die Seite aktuell auch nicht bearbeiten. Wenn ich im Logbuch auf „Zurücksetzen“ klicke und wieder auf Wikitext ändere, kommt wieder die Fehlermeldung. Lt. Logbuch habe ich aber von Wikitext nach bereinigtes CSS umgestellt. Das hat aber der Logbuch-Auszug auf der Spezialseite nicht angezeigt. Erst als ich ein weiteres Mal umgestellt habe, diesmal auf Klartext, tauchte dies im Logbuch-Auszug auf, inkl. der Änderung auf Klartext. Dann habe ich neuerlich auf Bereinigtes CSS umgestellt, diesmal erfolgreich, da ich auch mit meiner unbeknopften Techniksocke editieren könnte. Etwas buggy, die ganze Chose … (Gedankenstütze: Bei erfolgreicher Umstellung wird das Formular gelöscht und durch „Der Inhaltstyp von XYZ wurde geändert.“ ersetzt, bei erfolgloser Umstellung bleibt das Formular stehen und ein Auszug aus dem Log wird angezeigt, der evtl. nicht vollständig ist.)<br />
:Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 10:31, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
:PS: Und wie ich gerade sehe, tauchen auch nur 2 der 4 Änderungen in der Versionsgeschichte auf …<br />
<br />
::Ich habe gerade einen Testedit gemacht, das hat auch geklappt. Auch sonst scheint die Seite ihren Zweck korrekt zu erfüllen. Dass das alles etwas unbekanntes Terrain ist, hatte [[User:PerfektesChaos]] auf seiner Disk schon angedeutet. Irgendwie hat wohl bisher kaum jemand TemplateStyles eingesetzt, weshalb wir nur wenige dieser .css-Seiten haben und das wohl noch nicht so robust getestet ist. Hier hats jedenfalls jetzt geklappt, damit erachte ich das erstmal als erledigt. Viele Grüße, [[Benutzer:MisterSynergy|MisterSynergy]] ([[Benutzer Diskussion:MisterSynergy|Diskussion]]) 10:45, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
* Dieses Internet ist für uns noch Neuland; wir müssen erst noch lernen, wie das alles geht.<br />
* Die Verschiebung hatte hier das Genick gebrochen. Irgendwie hatte sich das Dings in der Versionsgeschichte da was gemerkt.<br />
* Von [{{fullurl:Wikipedia:Technische_W%C3%BCnsche/Wunschvorlage/styles.css|action=history}} etwa dieser hier] wusste ich längst, dass das grundsätzlich außerhalb des Vorlagen-NR geht, und ist auch global so dokumentiert.<br />
* Notfallplan, wenn mal wieder was hakt:<br />
*# Separaten Tab mit Quelltext öffnen.<br />
*# Seite löschen.<br />
*# Seite unter gleichem Namen neu anlegen.<br />
*# Inhaltsmodell einstellen.<br />
*# Bearbeiten und geretteten Inhalt reinkopieren.<br />
* Dieses Sanitized CSS ist ein spezieller Modus. Wenn das vorher Sanitized gewesen war, wird beim Abspeichern analysiert, ob nichts Verbotenes drinstünde.<br />
** Wenn was Böses drinstand, müsste auf normales CSS zurückgesetzt werden, und es bedarf eines Admins, um wieder Sanitized einzuschalten.<br />
** Wenn im Vorlagen-NR eine Seite neu angelegt wird und auf <code>.css</code> endet, dann wird als Vorgabe Sanitized gesetzt.<br />
** Ich mag da aber nicht allzuviel rumexperimentieren; in einem Jahr ist die Software eh schon wieder dreimal geändert.<br />
Schönen Sonntag --[[Benutzer:PerfektesChaos|PerfektesChaos]] 13:09, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
: Der „Notfallplan“ wäre, wenn überhaupt nichts mehr geht; allerdings wäre dann die VG futsch.<br />
: Was offensichtlich gehen müsste, wie hier durch Rumprobieren rausgefunden, wäre der sanftere Weg:<br />
:* Model auf normales CSS zurücksetzen.<br />
:* Sicherheitshalber einen Leerzeichen-Edit, damit es definitiv eine Version mit normalem CSS gibt und die Verwaltungskette unterbrochen wird.<br />
:* Diese dann wieder auf Sanitized setzen.<br />
: Sanitized ist ein Sicherheitsmodus; nur wenn so eingestuft, werden TemplateStyles-Einbindungen wirksam. Deshalb diese etwas beharrlichen Automatismen.<br />
: Werde ich gelegentlich dokumentieren müssen. Erstmal lernen.<br />
: LG --[[Benutzer:PerfektesChaos|PerfektesChaos]] 13:29, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
== "Lesetipp: Dieter Nuhr" ==<br />
<br />
Made my Day! -- ... ne schöne Jrooß, [[User:Die42|'''42''']] <small>([[BD:Die42|Antwort]]/[[Spezial:Beiträge/Die42|Don't Panic!]])</small> 12:26, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
: :-))) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 12:30, 16. Sep. 2018 (CEST) <!-- Kontext: Gelöschte Contribs 92.216.120.75 & Sperrkommentar --><br />
<br />
== Momentan ungewohnt ==<br />
<br />
aber wie ein gutes Paar Schuhe. Ungewohnt aber man fühlt sich wohl. :o) -- Bussi auf Nussi! --[[Benutzer:Martin1978|Martin1978]] - [[BD:Martin1978|☎]] 13:37, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
: :-) Das Grundsätzliche ändert sich halt nicht. Kann gar nicht sagen, wie sehr mich deine Rückkehr freut :-))) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 13:43, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
:: Wir nicht so zwingend Menschenfreunde müssen doch zummahalde! Boah, was ich Dich gern hab! -- Bussi auf Nussi! --[[Benutzer:Martin1978|Martin1978]] - [[BD:Martin1978|☎]] 13:50, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
:::Leia zu Han Solo: Ich liebe dich!<br />
:::Han Solo zu Leia: Ich weiß.<br />
::: *rofl* LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 13:53, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
:::: Agree -- Bussi auf Nussi! --[[Benutzer:Martin1978|Martin1978]] - [[BD:Martin1978|☎]] 13:55, 16. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
== [[Diskussion:Kapelle Hingen (Karken)]] ==<br />
<br />
Moin moin. Ich wuerd den Beitrag ja loeschen, aber dann ist die Diskseite so leer. Schickst du sie in den Orkus oder lassen wirs einfach stehen? LG -- [[Benutzer:Iwesb|Iwesb]] ([[Benutzer Diskussion:Iwesb|Diskussion]]) 09:54, 21. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
:Ich dachte, ich google mal, ob es diese Stellung wirklich gibt, wollte das aber nicht auf der Arbeit tun {{s|teufel}}<br />
:Spaß beiseite, wollte ich löschen, wurde aber abgelenkt.<br />
:LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 09:58, 21. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
== Mail ==<br />
<br />
Hast eine. Bitte dringend. <span style="text-shadow:#0000FF 1px 1px 2px;">[[User:Luke081515|Luke]][[BD:Luke081515|081515]]</span> 02:30, 29. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
:Antwort ist raus (so umgesetzt). VG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 02:39, 29. Sep. 2018 (CEST)<br />
<br />
== [[Wikipedia:Ruhrgebiet#72. Treffen (Jahresabschlusstreffen) am 24. November 2018 in Herne|Einladung zum 72. Treffen des WP-Stammtischs Ruhrgebiet]] ==<br />
<br />
<div style="border:5px solid #00CD00; padding:10px; font-weight:bold;"><br />
[[File:Herne-LWL-Museum für Archäologie (2).jpg|mini|LWL-Museum für Archäologie]]<br />
Am Samstag, 24. November, werden wir das [[LWL-Museum für Archäologie]] besichtigen.<br />
<br />
Wir treffen uns ab 15:30 Uhr am Eingang des [https://www.lwl-landesmuseum-herne.de/das-museum Museums] in Herne. Unsere Führung zu archäologischen Funden der Region, wie Werkzeugen, Schmuckstücken oder Bestattungsgegenständen mit dem Schwerpunkt „Die Geschichte ist weiblich – Archäologie aus ungewohnter Perspektive“ startet um 16:00 Uhr. Gegen 18:00 Uhr werden wir in die nahe gelegenen Gaststätte [https://www.zille-herne.de/ Zille] wechseln, wo ein Raum für uns zur Verfügung steht.<br><br />
Alles weitere findet ihr auf der Seite des Stammtisches.<br><br />
<br />
Glückauf! [[Benutzer:Alraunenstern|Alraunenstern۞]]<br />
<br />
<small>Du erhältst diese Einladung, weil du auf [[Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste|dieser]] Liste stehst. Möchtest du diese Nachricht künftig nicht mehr erhalten, trage dich dort bitte aus.</small><br />
<br />
</div><br />
<br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:Alraunenstern@dewiki durch Verwendung der Liste unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste&oldid=181812253 --><br />
<br />
== Das habe ich nur aus Versehen geschrieben. ==<br />
<br />
Echt, da ist eine [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/1._November_2018&diff=prev&oldid=182373883&diffmode=source faustdicke Lüge] von mir enthalten... :D MfG --[[Benutzer:Informationswiedergutmachung|Informationswiedergutmachung]] ([[Benutzer Diskussion:Informationswiedergutmachung|Diskussion]]) 22:45, 1. Nov. 2018 (CET)<br />
<br />
:Als ob du irgendwas „aus Versehen“ machst … LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 22:48, 1. Nov. 2018 (CET)<br />
<br />
:: Ich bin aus Versehen heute aufgestanden, trotz Feiertags... :-P --[[Benutzer:Informationswiedergutmachung|Informationswiedergutmachung]] ([[Benutzer Diskussion:Informationswiedergutmachung|Diskussion]]) 22:54, 1. Nov. 2018 (CET)<br />
<br />
:::Auch das war nicht aus Versehen. Du musstest zur Tanke, weil kein Bier mehr im Kühlschrank war. Schon vergessen? LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 22:56, 1. Nov. 2018 (CET)<br />
<br />
:::Bier ist etwas, das hier bei mir nie ausgeht. Pfui. Falsch geraten. Nein, ich bin irgendwie wach geworden... :D --[[Benutzer:Informationswiedergutmachung|Informationswiedergutmachung]] ([[Benutzer Diskussion:Informationswiedergutmachung|Diskussion]]) 22:58, 1. Nov. 2018 (CET)<br />
<br />
Dir eine schöne ruhige Zeit zum Ende des Jahres, mit möglichst viel Freude wünscht --[[Benutzer:Itti|Itti]] 23:13, 24. Dez. 2018 (CET)<br />
<br />
== Georgij Pusenkov ==<br />
<br />
Lieber Schniggendiller, eine Frage, warum hast du die Weiterleitung gelöscht? Ich hatte die angelegt, weil es leider mehrere Schreibweisen seines Namens gibt und ich dachte, wenn jemand den Künstler sucht mit einer anderen Schreibweise wäre es gut, es gäbe die Weiterleitung. War das falsch gedacht? LG, --[[Benutzerin:Gyanda|Gyanda]] ([[Benutzerin Diskussion:Gyanda|Diskussion]]) 12:00, 28. Dez. 2018 (CET)<br />
<br />
:Hallo Gyanda, ich habe nur die Weiterleitung [[Georgij, Puzenkov]] gelöscht. Mit einem Komma schien mir das keine sinnvolle Weiterleitung zu sein ;-) Maasikaru hatte die Weiterleitung vorher auf eine kommafreie Version verschoben, siehe [[Spezial:Diff/183844407/184108192|hier]] Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:27, 28. Dez. 2018 (CET)<br />
::Unfassbar, dass ich das so dämlich gemacht habe - mit dem Komma - muss kurzzeitig weggetreten gewesen sein :-). Danke vielmals, auch bei Maasikaru, dass ihr so aufmerksam wart! LG, --[[Benutzerin:Gyanda|Gyanda]] ([[Benutzerin Diskussion:Gyanda|Diskussion]]) 00:16, 29. Dez. 2018 (CET)<br />
<br />
:::Kein Problem :-) Einen guten Rutsch wünscht --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 01:51, 29. Dez. 2018 (CET)<br />
<br />
== Langzeit-Langweiler ==<br />
<br />
Das bissja auch du... :D A guds Nois. Spät, aber es kommt. LG --[[Benutzer:Informationswiedergutmachung|Informationswiedergutmachung]] ([[Benutzer Diskussion:Informationswiedergutmachung|Diskussion]]) 20:57, 8. Jan. 2019 (CET)<br />
<br />
:Dir auch, danke :-) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:02, 9. Jan. 2019 (CET)<br />
<br />
== [[Wikipedia:Ruhrgebiet#73. Treffen am 23. Februar 2019 in der DASA in Dortmund|Einladung zum 73. Treffen des WP-Stammtischs Ruhrgebiet]] ==<br />
<br />
<div style="border:5px solid #00CD00; padding:10px; font-weight:bold;"><br />
[[File:DASA 11.jpg|mini|Betreten der Baustelle erwünscht]]<br />
<big>Am Samstag, 23. Februar, werden wir die [[DASA – Arbeitswelt Ausstellung]] besichtigen.</big><br />
<br />
Wir treffen uns ab 13:30 Uhr am Eingang der [https://www.dasa-dortmund.de/startseite/ DASA] in Dortmund. Unsere Führung durch das Museum und zur Sonderausstellung „Stop and Go – Eine Ausstellung über Mobilität“ startet um 14:00 Uhr.<br><br />
Abends treffen wir uns im unweit gelegenen [http://restaurant-sudpfanne-dortmund.de/ Restaurant Sudpfanne].<br><br />
Alles weitere, auch die Hinweise zur Führung und Kosten, findet ihr auf der Seite des Stammtisches.<br><br />
<br />
Glückauf! [[Benutzer:Dat doris|Dat doris]]<br />
<br />
<small>Du erhältst diese Einladung, weil du auf [[Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste|dieser]] Liste stehst. Möchtest du diese Nachricht künftig nicht mehr erhalten, trage dich dort bitte aus.</small><br />
<br />
</div><br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:Itti@dewiki durch Verwendung der Liste unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste&oldid=184701072 --><br />
<br />
== Eine Bitte! ==<br />
<br />
Guten Tag, <br />
sie haben meine Benutzer-Seite gelöscht. Kann ich gut verstehen, könnten Sie mir jedoch bitte den Text zukommen lassen?<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<br />
<br />
wertibaldi <small>(''nicht [[Hilfe:Signatur|signierter]] Beitrag von'' [[Benutzer:Wertibaldi|Wertibaldi]] ([[Benutzer Diskussion:Wertibaldi|Diskussion]]&nbsp;&#124;&nbsp;[[Spezial:Beiträge/Wertibaldi|Beiträge]])<nowiki/> 23:45, 20. Jan. 2019 (CET))</small><br />
:Klar, kein Problem. Ich habe die Seite temporär wiederhergestellt. Bitte Bescheid geben, wenn ddie Daten gesichert wurden, ansonsten lösche ich in spätestens 24 Stunden wieder. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 00:03, 21. Jan. 2019 (CET)<br />
<br />
== Könntest du bitte ... ==<br />
<br />
... mal schnell einen Blick auf die VM schmeißen. Insbesonderes auf Ba8Hi7Gf9. Der Betreibt einen Massiven EW. --[[Benutzer:Natsu Dragoneel|Natsu Dragoneel]] ([[Benutzer Diskussion:Natsu Dragoneel|Diskussion]]) 02:21, 27. Jan. 2019 (CET)<br />
<br />
:Ich kam, sah, und sperrte ;-) (Tatsächlich bin 2 Minuten vorher anderweitig auf ihn aufmerksam geworden.) Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 02:24, 27. Jan. 2019 (CET)<br />
:: Ich danke dir. --[[Benutzer:Natsu Dragoneel|Natsu Dragoneel]] ([[Benutzer Diskussion:Natsu Dragoneel|Diskussion]]) 02:25, 27. Jan. 2019 (CET)<br />
<br />
== Dann darf ich wohl gratulieren,... ==<br />
[[Datei:Knickerbocker a la Monsieur.jpg|mini]]<br />
... Herr Steward! Ein Glückliches Händchen mit den erweiterten erweiterten Rechten wünscht -- [[Benutzer:Hgzh|hgzh]] 19:06, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
:Verteilst du als Steward jetzt auch Getränke? Glückwunsch zur Wahl! Viele Grüße, <span style="text-shadow:#0000FF 1px 1px 2px;">[[User:Luke081515|Luke]][[BD:Luke081515|081515]]</span> 19:41, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
::Na dann auf ein lecker Cocktail Herr Steward. Könntest du nun regelmäßig auf meiner Disk abstellen. Schließlich habe ich dich gewählt {{s|:P}} Herzliche Glückwünsche und eine gute Hand wünsche ich dir. Viele Grüße --[[Benutzer:Itti|Itti]] 19:44, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
:::Auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zur Wahl. --[[Benutzer:Gereon K.|Gereon K.]] ([[Benutzer Diskussion:Gereon K.|Diskussion]]) 19:59, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
::::Vielen Dank euch allen :-) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 20:00, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
:::::Von mir auch herzliche Glückwünsche zur erfolgreichen Wahl! Viel Spaß in deiner neuen Funktion wünscht dir --[[Benutzer:Snookerado|Snookerado]] ([[Benutzer Diskussion:Snookerado|Diskussion]]) 20:28, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
::::::Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Wahl des erweiterten Amtes, viel Erfolg und Spaß damit. ---- [[Benutzer:Funkruf|Funkruf]] [[Image:Octicons-radio-tower.svg|10px|link=Spezial:Weiterleitung/page/2657658|Benutzer Diskussion:Funkruf]] <sup>[[Wikipedia:WikiProjekt Vandalismusbekämpfung|WP:CVU]]</sup> 20:54, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
::::::: Super gemacht. Ich gratuliere dir ganz herzlich und hoffe du hast nicht nur "Arbeit" bei deiner neuen Aufgabe, sondern auch Freude. Liebe Grüße, [[User:BlackSophie|<span style="color:black;font-family:Comic Sans MS">Sophie</span>]] [[User talk:BlackSophie|<span style="color:grey;font-family:Comic Sans MS"><small>(disk)</small></span>]] 22:49, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
::::::::Da bin ich sehr zuversichtlich :-) Ich danke euch! LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 22:53, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
:Auch von mir die herzlichsten Glückwünsche. Die Vandalen weltweit erzittern. ;-) --[[Benutzer:Count Count|Count Count]] ([[Benutzer Diskussion:Count Count|Diskussion]]) 23:05, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
::Dankeschön :-) Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:14, 28. Feb. 2019 (CET) PS: Selbst wenn: Sie würden es nie zugeben ;-)<br />
::Auch von mir einen Herzlichen Glückwunsch, immer eine gute Hand und wo nötig auch geduld.--[[Benutzer:Lutheraner|Lutheraner]] ([[Benutzer Diskussion:Lutheraner|Diskussion]]) 23:45, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
:::Vielen Dank! Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:49, 28. Feb. 2019 (CET)<br />
: Noch ein Oberbürokrat, der Rechte auch wieder entziehen darf. Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Saftschubserwahl. &nbsp;[[BD:xqt|<small>@</small>]][[Benutzer:xqt|xqt]] 10:18, 1. Mär. 2019 (CET)<br />
::Auch von mir herzlichsten Glückwunsch. {{s|blumen}} --[[Benutzer:Alnilam|Alnilam]] ([[Benutzer Diskussion:Alnilam|Diskussion]]) <small>''[[Benutzer:Alnilam/Danke|Heute schon gelobt?]]''</small> 10:48, 1. Mär. 2019 (CET)<br />
:::Den schon recht zahlreichen Gratulationen schließe ich mich natürlich gerne an. Deine Kandidatur muss irgendwie an mir vorbeigegangen sein ... Beste Grüße --[[Benutzer:Werner von Basil|WvB]] 10:53, 1. Mär. 2019 (CET)<br />
::::Dito. Auch von mir herzliche Glückwünsche. Lieben Gruß, --[[Benutzer:Kurator71|Kurator71]]&nbsp;([[BD:Kurator71|D]]) 16:26, 1. Mär. 2019 (CET)<br />
:::::Dankeschön :-) Liebe Grüße in die Runde --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 17:12, 1. Mär. 2019 (CET)<br />
Hab das jetzt erst gesehen, sorry. Also von mir auch ganz herzliche Glückwünsche. Wie ich gesehen habe, verlässt du uns RCler trotz erweiterter Rechte und Aufgaben nicht. Prima und weiter so! Gruß — [[Benutzer:Regi51|Regi51]]&nbsp;<small>([[Benutzer Diskussion:Regi51|Disk.]])</small> 23:23, 2. Mär. 2019 (CET)<br />
:Vielen Dank! Nein, ich will natürlich auch weiterhin ein Auge und ein Ohr an der deWP haben, auch wenn man sich als Steward problemlos den ganzen Tag mit Steward-Kram beschäftigen könnte. LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:26, 2. Mär. 2019 (CET)<br />
::Das hat ja heute auch gut geklappt - [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Vandalismusmeldung&diff=prev&oldid=186183971]. Glückwünsche auch von mir! Gruß --[[Benutzer:Gustav von Aschenbach|Gustav]] ([[Benutzer Diskussion:Gustav von Aschenbach|Diskussion]]) 23:29, 2. Mär. 2019 (CET)<br />
:::Ja, schnell einen Steward bei der Hand zu haben, kann schon nützlich sein *g* Danke dir :-) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:33, 2. Mär. 2019 (CET)<br />
::::Sehe da gerade ein S hinter Deinem Namen und dachte mir ich komme mal schnell vorbei zum Gratulieren:-) --[[Benutzer:Septembermorgen|Septembermorgen]] ([[Benutzer Diskussion:Septembermorgen|Diskussion]]) 17:24, 3. Mär. 2019 (CET)<br />
:::::Vielen Dank :-)) Gruß vom A/S an den A/B --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 17:26, 3. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
==Anfrage beim Schiedsgericht==<br />
Hallo Schniggendiller!<br />
<br />
In der Anfrage [[Wikipedia:Schiedsgericht/Anfragen/Unverhältnismäßigkeit der zeitlich unbegrenzten Sperre des Nutzers Diwata|Unverhältnismäßigkeit der zeitlich unbegrenzten Sperre des Nutzers Diwata]] wirst du als einer der Beteiligten genannt. Um die Anfrage angemessen beurteilen, ihre Annahme oder Ablehnung entscheiden und einen fairen Schiedsspruch fällen zu können, wird eine sachliche Stellungnahme von Dir auf der verlinkten Anfrageseite gewünscht. Bitte vermerke dort auch, wenn Du Dich nicht äußern möchtest. Sollte das Schiedsgericht eine Entscheidung treffen, ist diese jedenfalls für Dich verbindlich, Deine Teilnahme an der Konfliktdarstellung daher zu empfehlen.<br />
<br />
Falls du direkten Kontakt mit den Schiedsrichtern aufnehmen möchtest, findest du eine E-Mail-Adresse unter [[Wikipedia:Schiedsgericht]]. Dieser Weg sollte aber nur in begründeten Ausnahmefällen beschritten werden.<br />
<br />
-- [[Benutzer:Diwata|Diwata]] ([[Benutzer Diskussion:Diwata|Diskussion]]) 11:17, 6. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
PS: Der Unterzeichner dieser Mitteilung muss kein Mitglied des Schiedsgerichts sein; es kann sich auch um den Antragsteller oder einen anderen Beteiligten handeln. <br/><br />
PPS: Diese Mitteilung wurde über eine Vorlage erstellt und nimmt daher keinen Bezug auf den konkreten Fall. Antworte bitte nicht hier, sondern auf der genannten Fallseite, informell auch auf der zugehörigen Diskussionsseite.<br />
<br />
:Für die Akten: Meine Stellungnahme befindet sich [[WP:Schiedsgericht/Anfragen/Unverhältnismäßigkeit der zeitlich unbegrenzten Sperre des Nutzers Diwata#Schniggendiller (Problemschilderungen)|hier]]. --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 16:55, 16. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
== Mach so weiter ==<br />
<br />
Deine WW-Seite füllt sich ja bereits. :-) [[Spezial:Beiträge/2001:16B8:31D6:A600:19C8:8006:9235:B6B0|2001:16B8:31D6:A600:19C8:8006:9235:B6B0]] 19:29, 8. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
:Ist mir nicht entgangen. --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 19:31, 8. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
Mensch, jetzt hatte ich erwaret, dass du mich sperrst und aggressiv wirst. Da habe ich dich wohl unterschätzt.<br />
Solltest du meine Beiträge für sanktionswürdig halten: du weißt ja, wie man sperrt... [[Spezial:Beiträge/2001:16B8:31D6:A600:19C8:8006:9235:B6B0|2001:16B8:31D6:A600:19C8:8006:9235:B6B0]] 19:36, 8. Mär. 2019 (CET)<br />
:Normalerweise werde ich aggressiv ''oder'' ich sperre, aber nie beides (Männer sind ja bekanntlich nicht multitaskingfähig). Seit 17:24 bin ich aber aggressiv, da habe ich meine Tastatur angebrüllt. --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 19:39, 8. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
== TMPlist ==<br />
<br />
nein, danke. <!-- Bitte keinesfalls wiederherstellen und danke fürs schnelle löschen, das war ein Speicherfehler meinerseits. Habe im falschen Fenster auf Speichern gedrückt. :-/ Ich habe alle auch im Offlineeditor und bin noch lange nicht fertig. Ich bereite gerade die Antwort auf die Frage von K. E. vor. --> Gruß, --[[Benutzer:LexICon|LexICon]] ([[Benutzer Diskussion:LexICon|Diskussion]])<br />
<br />
== SPP Bwag ==<br />
Hi Schniggendiller, [[Benutzer:Bwag|Bwag]] hat auf seiner Disku eine SPP beantragt, bitte leite die entsprechenden Schritte ein. Gruß --[[Benutzer:Pittimann|Pittimann]] <small>[[Benutzer Diskussion:Pittimann|Glückauf]]</small> 12:00, 15. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
Hi, vorab mein Kommentar zu diesem Vorgang: [https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:KarlV#Pinocchio_-_Ein_Quiz_(Modul_01_-_Teil_1) hier lang]--[[Benutzer:KarlV|<span style="color:black">'''KarlV'''</span>]] 12:53, 15. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
:Danke für die Info, ich äußere mich dann auf WP:SP. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 16:58, 16. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
== Vielleicht sollte man [[Gehen]] ... ==<br />
<br />
und den [[Arnold Schwarzenegger|Terminator]] erneut für längere Zeit halbieren. Ich wünsche Dir einen guten Tag ohne Wikipedia! Gruß --[[Benutzer:Gustav von Aschenbach|Gustav]] ([[Benutzer Diskussion:Gustav von Aschenbach|Diskussion]]) 23:53, 20. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
:Stimmt, habe mal 12 und 6 m halbiert, danke für den Hinweis. Schade übrigens, daß du nun doch nicht nach Frankfurt kommst :-( LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:58, 20. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
== Bitte ==<br />
<br />
Hast du gerade mal kurz Zeit [https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Fragen_zur_Wikipedia#Soforthilfe_f%C3%BCr_den_Teaser_des_morgigen_Artikel_des_Tages_gesucht hierfür?] - MfG, [[File:Antifa.svg|18px]] [[Benutzer:Kopilot]] 21:01, 23. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
:Knapp verpasst, scheint aber mittlerweile erledigt zu sein. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 22:48, 23. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
== [[Wikipedia:Ruhrgebiet#74. Treffen und Wikipedia Schreibwerkstatt am 6. April 2019 auf Zeche Zollern]] ==<br />
<br />
<div style="border:5px solid #00CD00; padding:10px; font-weight:bold;"><br />
[[File:Dortmund - Zeche Zollern - Maschinenhalle-6303.jpg|mini|Alles nur geklaut?]]<br />
<big>Am Samstag, 6. April, organisiert das [[LWL-Industriemuseum]] im Rahmen seiner Sonderausstellung [https://www.lwl.org/industriemuseum/ausstellungen/allesnurgeklaut/ Alles nur geklaut? Die sonderbaren Wege des Wissens] eine Schreibwerkstatt mit Wikipedianern auf [[Zeche Zollern]].</big><br />
<br />
Die Teilnehmer der Schreibwerkstatt treffen sich ab 10:30 Uhr am Eingang des Museums. Bei Interesse kann für Interessenten eine Führung durch die Ausstellung arrangiert werden. Der Termin hierfür wäre zur üblichen Stammtischzeit, am Nachmittag.<br />
<br />
Abends treffen wir uns im unweit gelegenen [https://hopfenundsalz.de/ Restaurant Hopfen und Salz].<br><br />
Alles weitere, auch die Hinweise zur Führung und Kosten, findet ihr auf der Seite des Stammtisches.<br />
<br />
Glückauf! [[Benutzer:Wuselig|Wuselig]]<br />
<br />
<small>Du erhältst diese Einladung, weil du auf [[Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste|dieser]] Liste stehst. Möchtest du diese Nachricht künftig nicht mehr erhalten, trage dich dort bitte aus.</small><br />
<br />
</div><br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:Itti@dewiki durch Verwendung der Liste unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste&oldid=185982896 --><br />
<br />
[[File:Baltic white chocolate truffle.jpg|mini]]<br />
Heute und auch sonst. Gruß --[[Benutzer:Itti|Itti]] 08:00, 24. Mär. 2019 (CET)<br />
:Dankeschön :-) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 17:48, 24. Mär. 2019 (CET)<br />
<br clear=both><br />
<br />
== ...andere bebildern sie... ==<br />
Hallo Schniggendiller, vieleicht hast du dazu eine Meinung: <br />
Wie in der Versionsgeschichte von [[Kreolen]] gesehen werden kann, versuchte ich den Artikel um ein Bild zu bereichern. <br />
Zum Text<br />
:Der Begriff ''Criollo'' bezeichnet im spanischsprechenden Lateinamerika:<br />
:* die im Lande geborenen Nachfahren von spanischen (oder anderen europäischen) Eltern, im Gegensatz zu den Mestizen oder Mischlingen,<br />
:* in weiterem Sinne jeden, der in Lateinamerika geboren wurde und die jeweils landestypischen Charaktermerkmale trägt.<br />
fehlte IMHO eine Illustration; zufällig hatte ich ein [[:File:BCA belleza 2019.jpg|Bild]] das mir sehr geeignet erschien - eine Kreolin mit deutlichen "landestypischen Merkmalen". <br />
Ich kenne nicht die ''genaue Abstammungsgeschichte'' dieses Mädchens, aber offensichtlich ist sie "in Amerika unter europäischem oder afrikanischem Einfluss entstanden", und somit ganz sicher nicht unpassend für diesen Artikel? <br />
Leider war da ein [[Benutzer:Wassermaus|Benutzer]] anderer Meinung. Diese Meinungsvielfalt der Wikipedia ist an sich sehr positiv, doch sind undiskutierte Reverts frustrierend. <br />
Ehe ich eine solche Diskussion vom Zaun breche, hätte ich sehr gerne eine massgebliche Meinung eingeholt: nützt dieses Bild dem Artikel − oder schadet es? Darf ich dich darum bitten? Mfg --''[[Benutzer Diskussion:Sarang| sarang]]''<span style="color:#800">&#x2665;</span>[[Benutzer:Sarang|사랑]] 11:35, 24. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
:Hallo Sarang!<br />
:Inwiefern wäre denn meine Meinung eine „massgebliche“? So wirklich vom Fach bin ich ja nicht. Ich habe weder besondere Kenntnisse von Lateinamerika<sup><small>1</small></sup> noch von Ethnologie. Wer da fachlich richtig liegt, weiß ich nicht. Insofern meine Meinung als „Fußgänger“: Das Bild zeigt mehrere Personen, das Mädchen im Vordergrund im Profil. Wenn ich eine Person mit landestypischem Aussehen (was wäre das in Kuba? Roberto Blanco? Fidel Castro? Die sehen doch recht unterschiedlich aus ;-) ) zeigen möchte, würde ich ein Foto bevorzugen, das nur eine Person zeigt oder mehrere Personen nebeneinander anstatt eine Person im Vordergrund plus welche im Hintergrund. Und ich würde ein Porträtfoto bevorzugen; ein Gesicht ist doch eher „typisch“ für was auch immer als Arme, Beine, Rumpf. Sowas wie [[:Datei:Masai Woman.jpg|das hier]] aus der Einleitung von [[Massai]].<br />
:Und natürlich gilt die Faustregel: Mitteiander reden. Du hast das Bild reingesetzt, Wassermaus hat es mit Begründung wieder rausgenommen. Das kann man dann gut auf einer eurer Benutzerdiskus besprechen, oder (besser) auf der Artikeldisku :-) Und wie ich gerade sehe, steht da schon seit 2009 ein Abschnitt bzgl. [[Diskussion:Kreolen#Landestypische Charaktermerkmale der in Lateinamerika Geborenen|landestypischer Merkmale]].<br />
:Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 18:12, 24. Mär. 2019 (CET)<br />
:<sup><small>1</small></sup> Ich war nur einmal in Amerika, genauer gesagt in Mexiko-Stadt und hatte den Eindruck, daß es „''den'' Mexikaner“ nicht gibt. Viel heterogener als in Deutschland. Sehr interessant …<br />
<br />
::Hallo Sarang, ich war es, der das Bild rausgenommen hat. Zugegeben, meine Begründung in der Kommentarzeile war etwas kurz, aber - wie gesagt - laut Bildbeschreibung sind es ein "Unknown Caribbean young girls." mit dem deutschen Zusatz "Am 28. Januar, dem Geburtstag von José Martí, wird auf den Strassen gefeiert." - also offenbar in Kuba aufgenommen, im ehemaligen Spanisch-Südamerika. Und dort wiederum heißt bzw. hieß "Criollo" nicht "kaffeebraun" (so wie das Mädchen aussieht) sondern "hellhäutig" (früher hätte man "reinrassig" gesagt). Aber selbst wenn das Bild aus Jamaica käme, wäre die Frage, woran man erkennen kann, dass dieses Mädchen (und die im Hintergrund) die "landestypischen Charaktermerkmale" trägt. -- [[Benutzer:Wassermaus|Wassermaus]] ([[Benutzer Diskussion:Wassermaus|Diskussion]]) 20:33, 24. Mär. 2019 (CET)<br />
:::Hallo alle miteinander, danke für die vielen Stellungnahmen. Ich habe jetzt die ganz neutrale Ansicht, die ich wollte ehe ich einen vielleicht unhaltbaren Standpunkt vertrete. Erst jetzt habe ich in die [[Diskussion:Kreolen|Disku]] reingesehen und festgestellt, dass dieser Begriff ''sehr unterschiedlich'' interpretiert werden kann - je nach der Ausgangslage. Eine ganz offensichtliche Mischung aus (euro-)spanischen und afrikanischen Anlagen mag auf eine der möglichen Interpretationen passen, ist aber für diesen diffizilen Artikel wohl zu heikel; und höchstens als Gegenbeispiel ("sowas ist ''hier'' mit Criollo nicht gemeint") brauchbar. <br />
:::Ja, ich habe mich in Kuba umsehen können, und mir ist auch deutlich aufgefallen dass es dort eine unermessliche Vielzahl von Ethnien zu sehen gibt, sowie alle Schattierungen von weiss über Milchkaffee bis schwarz. So schön (oder wünschenswert) es wäre, auch diesem Artikel einige aussagefähige Bilder zu gönnen, um das Textuelle und die unterschiedlichen Bedeutungen des Begriffs zu verdeutlichen, ist das wohl viel schwieriger als ich zuvor dachte. --''[[Benutzer Diskussion:Sarang| sarang]]''<span style="color:#800">&#x2665;</span>[[Benutzer:Sarang|사랑]] 16:45, 25. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
== Sperre 77.247.85.102 ==<br />
<br />
''Bitte gib die folgenden Daten in jeder Anfrage an:<br />
<br />
Sperrender Administrator: Schniggendiller<br />
<br />
Sperrgrund: Nutzung eines offenen Proxys: Schreibrecht gemäß offizieller Richtlinie entzogen: VPN-Dienst, genutzt von einem Dauerstörer<br />
<br />
Beginn der Sperre: 20. Mär. 2019, 02:13:50<br />
<br />
Ende der Sperre: 20. Mär. 2020, 02:13:50<br />
<br />
IP-Adresse: 77.247.85.102<br />
<br />
Sperre betrifft: 77.247.85.102<br />
<br />
(https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/77.247.85.102)<br />
<br />
Block-ID: #2333465''<br />
<br />
Hallo Schniggendiller - ich glaube Du bist einem Irrtum erlegen - die von Dir gesperrte IP-Adresse ist kein offener Proxy sondern die IP der DB-Lounge in Stuttgart (und weiteren aus der DB-Range (aber nicht allen), wie ich gerade im zweiten Zug feststellen musste). Ich konnte daher gerade nicht editieren und musste auf Mobilfunk ausweichen. Bitte wieder freigeben, da sonst noch viele aber User behindert werden <span style="color:black;font-family:Trebuchet">[[Benutzer:Majo statt Senf| -- - Majo <s>Senf</s>]] - <sup>[[Benutzer Diskussion:Majo statt Senf|Mitteilungen an mich]]</sup> </span> 13:48, 25. Mär. 2019 (CET)<br />
<br />
:<small>da war doch noch was …</small><br />
<br />
:Moin, es ist ein VPN-Service, also kaum besser als ein OP. Und leider kommt hierüber sehr viel Dummfug rein, insbesondere Benutzernamenstrollereien. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 09:31, 2. Apr. 2019 (CEST)<br />
::Das sind IP-Adressen der Deutschen Bahn, die in Zügen und Lounges genutzt werden. Bitte endlich freigeben - ich musste schon wieder auf Mobilfunk umsteigen, weil Du so großflächig gesperrt hast - sonst muss ich es woanders thematisieren <span style="color:black;font-family:Trebuchet">[[Benutzer:Majo statt Senf| -- - Majo <s>Senf</s>]] - <sup>[[Benutzer Diskussion:Majo statt Senf|Mitteilungen an mich]]</sup> </span> 14:13, 5. Apr. 2019 (CEST)<br />
:::Modifiziert. --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:53, 5. Apr. 2019 (CEST)<br />
::::Merci <span style="color:black;font-family:Trebuchet">[[Benutzer:Majo statt Senf| -- - Majo <s>Senf</s>]] - <sup>[[Benutzer Diskussion:Majo statt Senf|Mitteilungen an mich]]</sup> </span> 08:10, 6. Apr. 2019 (CEST)<br />
<br />
== AdminCon: Programm ==<br />
<br />
Hallo Schniggendiller. Das Programm zur AdminCon 2019 steht jetzt: [[Wikipedia:AdminConvention 2019/Themen#Programm]]. Vielleicht magst du dir ja überlegen, ob du bei einem Beitrag die Moderation übernehmen willst. Wenn ja, dann trag dich doch einfach im Programmschema direkt ein. Danke und bis zum übernächsten Wochenende in Frankfurt. LG --[[Benutzer:Holder|Holder]] ([[Benutzer Diskussion:Holder|Diskussion]]) 09:38, 1. Apr. 2019 (CEST)<br />
<br />
== ? ==<br />
<br />
Hallo Schniggendiller; war [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hyundai_HB20&diff=188091326&oldid=188091289 das] dein Ernst, oder hast du nur die vorhergehenden drei Versionen übersehen? Gruß, --[[Benutzer:LexICon|LexICon]] ([[Benutzer Diskussion:LexICon|Diskussion]]) 02:31, 1. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
:Moin, das war wohl ein Resultat der späten Stunde {{s|pein}} Danke fürs Aufpassen. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 11:03, 1. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
== [[Wikipedia:Ruhrgebiet#75. Treffen, diesmal ganz Im Rausch der Schönheit am 18. Mai 2019, in Dortmund]] ==<br />
<div style="border:5px solid #00CD00; padding:10px; font-weight:bold;"><br />
[[Datei:Dortmund Museum KuKG.jpg|mini|Museum für Kunst und Kulturgeschichte]]<br />
<big>Am 18. Mai treffen wir uns um 13:30 Uhr im [[Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund]] zu einer [[Wikipedia:Wikipedianische KulTour|Wikipedianischen KulTour]].<br> Im Zusammenhang mit der Sonderausstellung<br />
[https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/mkk/ausstellungen_1/vk_detail_ausstellungen_mkk.jsp?eid=499167&tid=499445 Im Rausch der Schönheit] werden wir unsere erste gemeinsame Veranstaltung durchführen.</big><br><br />
Neben einer (Kuratoren-)Führung durch die Sonderausstellung „Im Reich der Schönheit“ werden wir das Museum und seine Mitarbeiter kennenlernen (und sie uns). Es besteht die Möglichkeit, sich über die gegenseitigen Anforderungen und Erwartungen auszutauschen, die wir als Wikipedianer an Museen haben und welche Erwartungen das Museen an eine Zusammenarbeit mit Wikipedia hat und wie wir diese erfüllen können.<br><br />
Abends treffen wir uns in einem Restaurant in der Innenstadt (die Lokalität wird noch bekanntgegeben. Alles fußläufig vom Museum und vom Hauptbahnhof).<br><br />
Alles weitere findet ihr auf der Seite des Stammtisches.<br />
<br />
Glückauf! [[Benutzer:Wuselig|Wuselig]]<br />
<br />
<small>Du erhältst diese Einladung, weil du auf [[Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste|dieser]] Liste stehst. Möchtest du diese Nachricht künftig nicht mehr erhalten, trage dich dort bitte aus.</small><br />
<div style="clear:right;"></div><br />
</div><br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:Itti@dewiki durch Verwendung der Liste unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste&oldid=186933714 --><br />
<br />
== Klärst du mich bitte auf? ==<br />
<br />
Hallo. Ich hab [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Hauptseite/Schon_gewusst/Donnerstag&diff=prev&oldid=188374888&diffmode=source deine Änderung mitbekommen] und auch [[Wikipedia:Fragen_zur_Wikipedia#Wikilink_eines_Wortteils_→_Verlinkung_des_gesamten_Worts|den Thread]]. Aber ich verstehe nur Bahnhof (bei Jumbos Erklärung geht's schon los). Sorry, eigentlich wäre mir sowas egal. Aber wenn sowas noch mal auf der HS ist, möchte ich Bescheid wissen (und wenn möglich selbst korrigieren).<br />
<br />
Kannst du mir das bitte ganz einfach erklären? Wie sehe ich sowas beim nächsten Mal? Wie kann ich es selbst beheben? Ich hab mir den Unterschied in ''verbessert'' angschaut, dort bin ich aber auch nicht schlauer geworden. Liebe Grüße aus dem Bamberger Raum, [[Benutzerin:Sophie Elisabeth|<span style="color:black;font-family:Comic Sans MS">Sophie</span>]] [[Benutzerin Diskussion:Sophie Elisabeth|<small><span style="color:grey;font-family:Comic Sans MS">''talk''</span></small>]] 01:01, 9. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
: {{ping|Sophie Elisabeth}} Linksenfice: [[H:SPUK]]. LG --[[Benutzer:PerfektesChaos|PerfektesChaos]] 12:32, 9. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
::<small>''SPUK'' als Shortcut, herrlich :-))</small><br />
::Hallo Sophie, der Link von PerfektesChaos erklärt möglicherweise schon alles, insofern ist mein Geschwafel vielleicht redundant ;-) :<br />
::Es gibt Texte bzw. Alphabete, die von links nach rechts geschrieben werden, und es gibt Texte die von rechts nach links geschrieben werden. Wenn man jetzt einen Text hat, in dem es üblicherweise nach rechts geht, mittendrin aber ein hebräisches (arabisches etc.) Wort steht (in hebräischem/arabischem/sonstwas Alphabet), muss man irgendwie anzeigen, dass dieses eine Wort in der Schreibrichtung abweicht. Wichtig ist das z.&nbsp;B. für Screenreader, wie sie Blinde benutzen. Die Zeichen, die dies signalisieren, sind für uns Menschen ''erstmal'' nicht sichtbar. Man kann sie auch im normalen Quelltext nicht sehen, es sei denn man verwendet ein Tool, das damit klarkommt. Beispiele für solche Tools: [[Hilfe:Asiatische Schriften#Werkzeuge]] (ich selbst verwende wikEd).<br />
::Wenn du keins dieser Tools verwendest/verwenden willst, bleibt dir nur die Möglichkeit, sehr, sehr genau hinzusehen (toller Tipp, gelle ;-) ). Man kann [[Spezial:PermaLink/188325916|hier]] durchaus sehen, dass das „n“ nicht verlinkt ist. Üblich sind solche Verlinkungen nicht unbedingt, also könnte hiet etwas faul sein. Wenn du dann in den Quelltext guckst und alles so aussieht, wie es aussehen sollte, ist das Problem offensichtlich unsichtbar. Ich korrigiere sowas dann üblicherweise, indem ich den Text etwas links und etwas rechts vom „Bruch“ markiere und dann überschreibe. Das beseitigt den Spuk. Im Bearbeitungskommentar schreibe ich dann <code>–LRM</code> (left-to-right-mark) bzw. <code>–RTL</code> (right-to-left).<br />
::Und wie dieses unsichtbare Zeichen genau dahin gekommen ist, weiß man nicht. Sowas kann durch copy-paste entstehen, aber unter welchen Bedingungen genau …<br />
::Liebe Grüße an euch beide --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 22:08, 9. Mai 2019 (CEST)<br />
::: Hallo in die Runde.<br />
::: @PerfektesChaos: Danke für den Link.<br />
::: @Schnigge: Deine Erklärung war auf jeden Fall noch mal hilfreich. Ich hab erst kurz durch den o.g. Link gelesen (nachmittags aufm Tablet) und dabei die Stirn gerunzelt (also nur die Hälfte verstanden), war dann also sehr dankbar, dass du's noch mal genauer erklärt hast. Vielen Dank! Ich brauch das in solchen Fällen echt OMA-gerecht. Ich werde mir dann wohl auch mal ein Werkzeug zulegen. Vielen Dank noch mal für eure Geduld. Ganz liebe Grüße, [[Benutzerin:Sophie Elisabeth|<span style="color:black;font-family:Comic Sans MS">Sophie</span>]] [[Benutzerin Diskussion:Sophie Elisabeth|<small><span style="color:grey;font-family:Comic Sans MS">''talk''</span></small>]] 00:04, 10. Mai 2019 (CEST)<br />
::::Gerne :-) LG ins schöne Bamberg --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 00:17, 10. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
== Rückgabe der Knöpfe ==<br />
Ich möchte gerne die Admin-Knöpfe zurückgeben, meine AWW-Seite hat sich gefüllt und ich möchte nicht zur Wiederwahl antreten. MfG --[[Benutzer:Regiomontanus|Regiomontanus]] <small>([[Benutzer Diskussion:Regiomontanus|Fragen und Antworten]])</small> 10:11, 14. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
:Hallo Regiomontanus, ich werde dich wunschgemäß deadministrieren, aber erst morgen Mittag. Wir Stewards warten in solchen Fällen immer ~ 24 Stunden, sicherheitshalber. Falls Du es dir also noch anders überlegst, lass es mich wissen. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 12:48, 14. Mai 2019 (CEST)<br />
::Danke für das Angebot, ich möchte es annehmen und noch länger Bedenkzeit in Anspruch nehmen. Ich möchte abwarten, bis sich die Lage etwas beruhigt. MfG --[[Benutzer:Regiomontanus|Regiomontanus]] <small>([[Benutzer Diskussion:Regiomontanus|Fragen und Antworten]])</small> 23:31, 14. Mai 2019 (CEST)<br />
:::Alles klar, kein Problem. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:40, 14. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
== nebenbei ==<br />
<br />
und nur der Ordnung halber, die letzte Stimme kam um 23:50:54 Uhr, [[Benutzer:-jkb-|-jkb-]] 23:59, 23. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
:Hallo, aus dem Stand heraus könnte ich gar nicht sagen, ob die AK um 23:'''50''':59 endet, oder um 23:'''49''':59. Aber auswerten tun das eh Bürokraten ;-) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 00:42, 24. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
::Nope, wenn die Sekunden eingeblendet werden, ergibt sich die korrkte Zeitspanne. Alles gut, auch wenn ich diese super knappen Abstimmungen nicht gut finde --[[Benutzer:Itti|Itti]] 00:45, 24. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
:: //BK// Ja... Ich schrieb es hier da ich sah, dass du die Seite abgeaschlossen hast. Dies wurde auch schon zigmal diskutiert, klar. Sicher ist, dass alles was nach 23:50:00 kommt schon ide Minute 23:51 ist. Allerdings findet man im Quelltext einen Software-Zeitstempel <code><nowiki> {{LOCALTIMESTAMP}} > 20190523235048 | {{{!}} {{Bausteindesign4}} </nowiki></code> den ich als 23:50:48 interpretiere und der ausschlaggebend sein sollte, d.h. die Stimme kam ganze 6 lächerliche Sekunden zu spät, aber spät :-) - einige werden es jedoch irgendwann ausgrsben. {{ping|Itti}} zK [[Benutzer:-jkb-|-jkb-]] 00:52, 24. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
:::Lt. Seiteninformation wurde die Seite um: 23:51:36 angelegt. Damit ist die Stimme gültig, auch wenn ich es ungut finde so auf Zeit zu spielen. Ich hätte auch keine Probleme gehabt, sie zu streichen, jedoch nicht in diesem Fall. Gute Nacht. --[[Benutzer:Itti|Itti]] 00:56, 24. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
Ach so, Schniggi, könntest du den Umlaut in das Skript zaubern, ich bekomme das nicht hin. Herzlichen Dank. Viele Grüße --[[Benutzer:Itti|Itti]] 00:57, 24. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
:Ersetz’ mal das ö durch <code>%C3%B6</code>. Ich selbst darf nicht. Und ja ich weiß, das erinnert mich jetzt daran, daß ich doch noch als [[WP:BOA|BOA]] kandidieren wollte … (damit die Leute sagen können „Boahh, Schniggi!“) Jetzt aber wirklich: N8 --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 01:04, 24. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
== Vandalismusmeldung zu [[Wikipedia:Vandalismusmeldung#Benutzer: Johannesthomsen|Johannesthomsen]] ==<br />
<br />
Lieber Schniggendiller,<br />
<br />
danke [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Vandalismusmeldung&diff=prev&oldid=188886521 hierfür]; das wollte ich gerade melden. Nicht mal so sehr wegen [[:WP:KPA]], sondern wegen Verstoß gegen [[:WP:ANON]]. Allerdings halte ich die Löschung noch nicht für ausreichend, da der drittletzte und zweitletzte Satz des Posts auch noch zuviel über die Identität verrät. Außerdem dürfte der vorletzte Satz PA sein. Herzliche Grüße von --[[Benutzer:Sprachraum|Sprachraum]] ([[Benutzer Diskussion:Sprachraum|Diskussion]]) 00:32, 24. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
:Stimmt, so im Kontext gelesen … Habe jetzt noch mehr gelöscht. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 00:44, 24. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
== Du ==<br />
hättest auch mal ein Auge zudrücken können und dem [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Pittimann&type=revision&diff=188969186&oldid=188901477&diffmode=source Spezi die Knöppe schenken können]. {{S|hammer}} Gruß --[[Benutzer:Pittimann|Pittimann]] <small>[[Benutzer Diskussion:Pittimann|Glückauf]]</small> 11:48, 27. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
:Sowas mache ich nur an mormonischen Feiertagen die auf einen Dienstag fallen, und auch nur in Schaltjahren (außer [[Säkularjahr]]en) ;-) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 18:57, 27. Mai 2019 (CEST)<br />
<br />
== Ohne Worte ==<br />
<br />
Weil dieser Vandalismus schon ein paar Tage her ist und du auf der Disk. ebenjenes schon mal entfernt hattest, melde ich dir [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzerin_Diskussion%3ASchmetterlingsfittich&type=revision&diff=189088955&oldid=188769527 das] mal hier. Danke und Grüße, --[[Benutzer:Snookerado|Snookerado]] ([[Benutzer Diskussion:Snookerado|Diskussion]]) 22:40, 4. Jun. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Ist dann wohl ein Fall von ''kWzeM'' und deshalb gerade von mir verabschiedet worden. Danke für den Hinweis. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 22:52, 6. Jun. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Nina Stähli ==<br />
Lieber Schniggendiller, könntest Du Dir bitte die Löschdiskussion seit 16. Mai von Nina Stähli anschauen. Ich habe den Artikel überarbeitet und Belege und Einzelnachweise eingefügt. Herzlichen Dank. [[Benutzer:Mimizane]] 10:42, 6. Jun. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Hallo Mimizane, ich beschäftige mich selten mit Löschdiskussionen, und als entscheidender Admin erst recht nicht. Tut mir leid :-/ Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:11, 6. Jun. 2019 (CEST)<br />
<br />
Danke für Deine Info Schniggendiller. Wie finde ich heraus, wer entscheidender Admin für die Löschdiskussion ist? Läuft nun schon seit dem 16. Mai.<br />
[[Benutzer:Mimizane]] 10:57, 11. Jun. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Hallo Mimizane, es gibt hierbei keine Zuständigkeit, also kein „Löschdiskussionen vom 16. Mai bearbeitet alle Admin ABC und die vom 17. Mai bearbeitet alle Admin XYZ“. Nicht alle Admins beteiligen sich an Löschdiskussionen bzw. entscheiden diese. Und die, die es tun, entscheiden selbst, welche Löschdiskussion sie entscheiden wollen. Normalerweise wird eine Entscheidung nicht vor Ablauf von sieben Tagen gefällt, es kann aber eben auch deutlich länger dauern, siehe [[Wikipedia:Löschkandidaten#Diskussionen, die abgearbeitet werden können]]. So ist das halt bei einem Freiwilligenprojekt ;-) Da hilft nur, abwarten und Tee trinken. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:49, 11. Jun. 2019 (CEST)<br />
<br />
Hi Schniggendiller, danke und dann übe ich mich mal im Tee Trinken, schade ist nur, dass Blowing-up-bullfrogs-with-a-straw den Prozess angestossen hat und Du Ihn als Vandale gesperrt hast. Das Gute im Schlechten ist, dass der Artikel nun um einiges besser geworden ist. [[Benutzer:Mimizane]] 10:36, 12. Jun. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Habe ausgelagert ==<br />
<br />
Moin Schniggendiller, habe die Sammlung zu Liuthar auf eine eigene Unterseite ausgelagert, es wurde doch etwas lang. Gerne kannst du die Nummerierung ändern. Beste Grüße --[[Benutzer:Itti|Itti]] 22:54, 9. Jun. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Alles klar, danke dir. LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:03, 9. Jun. 2019 (CEST)<br />
<br />
== thx ==<br />
<br />
{{Benutzer:Partynia/Vorlage:Danke}}<br />
<br />
:Na gerne doch :-) Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 00:08, 6. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
== .js ==<br />
<br />
Hallo Schniggendiller, PDD macht ja nur monobook.js. Bei meiner Frage ging es um Vector.js. Ich benutze Vector, damit ich sehe, wie es Neulinge sehen. PDD macht aber nur monobook, daher ich den vector.js von Itti kopiert. Ich weiß nicht, woher sie ihn hat. Grüße −[[Benutzer:Sargoth|Sargoth]] 12:41, 6. Jul. 2019 (CEST)<br />
:Moin Sargoth, für mich sah es sehr nach PDD’s monobook.js aus, beide Wörter kommen ja auch mehrfach in deiner vector.js vor. VG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 14:49, 6. Jul. 2019 (CEST)<br />
:: Die scheint Skinunabhängig zu sein... Grüße −[[Benutzer:Sargoth|Sargoth]] 20:36, 6. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Spambot ==<br />
<br />
Habe gerade gesehen das du aktiv bist kannst du bitte [[metawiki:Steward_requests/Global#Global_lock_MuoiK447108059_and_other_Spambots|diese Meldung]] abarbeiten und die [https://bar.wikipedia.org/wiki/Spezial:Letzte_%C3%84nderungen?hidebots=1&hidecategorization=1&hideWikibase=1&limit=500&days=7&urlversion=2 Socken] im barwiki auch noch erledigen (sind gerade sehr aktiv).--<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 19:47, 6. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Stay tuned. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 19:50, 6. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
:So, alle Konten global gewecht. CU folgt, Löschungen erfolgt/folgen, soweit mir erlaubt (barWP z.&nbsp;B. nicht). Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 19:59, 6. Jul. 2019 (CEST)<br />
:Kannst du bitte das Spam-Blacklist-Lokbuch im nawiki und smwiki durchgehen und global sperren. Da sind jedemenge IP adressen von Proxys drin.<br />
[https://na.wikipedia.org/w/index.php?title=Special:Log&offset=&limit=500&type=spamblacklist&user=&page=&wpdate=&tagfilter= na]<br />
[https://sm.wikipedia.org/w/index.php?title=Special:Log&offset=&limit=500&type=spamblacklist&user=&page=&wpdate=&tagfilter= sm]<br />
--<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 21:32, 19. Jul. 2019 (CEST)<br />
::Okay, ich kümmere mich drum (vermutlich aber nicht in einem Rutsch). Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 21:36, 19. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
==Disruptive user==<br />
Hello Schniggendiller. I am contacting you from en.wiki. You recently globally blocked {{user|178.165.128.0/22}} for disruption. Could you tell me why? It seems they have just reappeared on en.wiki with an actual username ({{user|Karina Cynthia}}), having previously edited from numerous IP addresses – another range includes:<br />
*{{user|91.141.2.60}}<br />
*{{user|91.141.0.73}}<br />
*{{user|91.141.0.183}}<br />
The reason they came to my attention is that they have spent the last six months or so repeatedly added unnecessary commas to a range of Israel-related articles (not enough to warrant a block, but enough to be a mild annoyance). Thanks, [[Benutzer:Number 57|Number 57]] ([[Benutzer Diskussion:Number 57|Diskussion]]) 23:52, 7. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Hello Number 57, 178.165.128.0/22 is a range used by a prolific LTA, based in deWP, but frequently vandalising in other Wikis as well, hence the global block. Karina Cynthia seems to be just somebody who (also) uses this range, but apart from that I’m sure Karina Cynthia is not a sock of the LTA. Regards --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 00:07, 8. Jul. 2019 (CEST)<br />
::''Welcher'' LTA nutzt die Range? Aus [[Spezial:Beiträge/178.165.128.0/22|den Beiträgen]] werde ich nicht so recht schlau. --[[Spezial:Beiträge/77.1.232.133|77.1.232.133]] 13:45, 9. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
== vandalisn on Hungarian Wiktionary ==<br />
<br />
Hello!<br />
Please lock this page to prevent further vandalism.<br />
https://hu.wiktionary.org/w/index.php?title=izraelita&action=history<br />
[[Benutzer:1981|1981]] ([[Benutzer Diskussion:1981|Diskussion]]) 20:22, 9. Jul. 2019 (CEST)<br />
:{{done}} --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 21:06, 9. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Bitte global aussperren ==<br />
<br />
ihn hier: {{Benutzer|Hab im Swimmingpool geschízzén}} --[[Spezial:Beiträge/134.100.17.164|134.100.17.164]] 14:20, 15. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
== [[Spezial:Diff/190525708|Das]] ==<br />
<br />
wird Avoided sicher wieder ausschlachten. --[[Spezial:Beiträge/77.1.170.234|77.1.170.234]] 10:36, 19. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
:♪♫♪ ''[[Que Sera, Sera]]'' ♪♫♪ --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 17:57, 19. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Du hast noch Mehl ==<br />
<br />
Möchtest du noch einen Kuchen backen? ;) Viele Grüße, <span style="text-shadow:#0000FF 1px 1px 2px;">[[User:Luke081515|Luke]][[BD:Luke081515|081515]]</span> 15:36, 22. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Habe gebacken. (Für Kuchen braucht man aber nicht nur Mehl, auch [https://www.youtube.com/watch?v=JriQQkxWI9o andere Zutaten] ;-) VG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:31, 22. Jul. 2019 (CEST)<br />
::Ich war mal so frei noch eine Zutat hinzuzufügen ;). Viele Grüße, <span style="text-shadow:#0000FF 1px 1px 2px;">[[User:Luke081515|Luke]][[BD:Luke081515|081515]]</span> 14:58, 23. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
== IP Sperre ==<br />
<br />
Hi Schniggi, magst du kurz auf [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Administratoren/Anfragen&oldid=190800416#Bitte_die_IP_176.74.57.181_entsperren_f%C3%BCr_eine_Workshop_in_der_Stadtbibliothek_W%C3%BCrzburg diese Version der AA] schauen und die IP, die du vorhin gesperrt hast wieder entsperren? Danke!!!--[[Benutzerin:Kritzolina|Kritzolina]] ([[Benutzerin Diskussion:Kritzolina|Diskussion]]) 10:30, 28. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Moin [[Benutzerin:Kritzolina|Kritzolina]], ich stehe auf dem Schlauch. Die IP 176.74.57.181 ist aktuell ungesperrt, sie war auch noch nie von mir gesperrt. LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 10:38, 28. Jul. 2019 (CEST)<br />
::Oooops, du hast recht, da hat sich eine von uns verguckt wohl, sorry! --[[Benutzerin:Kritzolina|Kritzolina]] ([[Benutzerin Diskussion:Kritzolina|Diskussion]]) 11:15, 28. Jul. 2019 (CEST) ... heute haben wir die [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/77.247.85.71 IP 77.247.85.71], seltsam, ich dachte es wäre eine statische, die wurde zusetzt von dir gesperrt ... könntest du für heute entsperren und ca 18:00 Uhr wieder dichtmachen? Das wäre ganz wundervoll! --[[Benutzerin:Kritzolina|Kritzolina]] ([[Benutzerin Diskussion:Kritzolina|Diskussion]]) 11:18, 28. Jul. 2019 (CEST)<br />
:::Getan. Viel Spaß bei eurem Workshop :-) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 11:21, 28. Jul. 2019 (CEST)<br />
::::Ganz herzlichen Dank! --[[Benutzerin:Kritzolina|Kritzolina]] ([[Benutzerin Diskussion:Kritzolina|Diskussion]]) 11:53, 28. Jul. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Cross-Wiki-Spam ==<br />
<br />
Moin Schniggendiller, die Hinweise aus diesem [[Wikipedia:Checkuser/Anfragen/Bieniek-Umfeld: Hamm-Ging, Hansi-Klump, Balint-Gabor, usw.|CU]] zeigen deutlichen Cross-Wiki-Spam auf. Da sollten mal die Stewards schauen. Viele Grüße --[[Benutzer:Itti|Itti]] 07:22, 5. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Servus, muss ich mir mal in Ruhe anschauen … LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 12:28, 5. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
== 14 August ==<br />
<br />
Du hast wahrscheinlich noch nichts in deinem Leben verloren, das freut mich für dich.<br />
Ich hoffe du wirst das "ganz ernsthaft" vielleicht irgendwann verstehen :)<br />
Lg [[Benutzer:Yeedleyeet|Yeedleyeet]] ([[Benutzer Diskussion:Yeedleyeet|Diskussion]]) 01:47, 15. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Aha.<br />
:''Ich'' hoffe, daß ''du'' verstehst, daß wir hier eine Enzyklopädie schreiben. Ich weiß nicht, wer [[Spezial:Diff/191348024|Spikey Boo]] ist, aber ist er für Wikipedia relevant? Ich denke nicht … Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 01:51, 15. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Kannst du bitte den Kindergarten im MS wiki mal Global aussperren ==<br />
<br />
https://ms.wikipedia.org/w/index.php?title=Senarai_peserta_Produce_101_Malaysia&action=history —<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 21:02, 17. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Für eine globale Sperre sehe ich keinen Grund, denn die editieren ja nur in msWiki (oder habe ich etwas übersehen?). Und lokale Sperren kann ich da auch nicht verhängen, denn es gibt dort genügend Admins, und die sind auch aktiv :-/ Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 01:44, 18. Aug. 2019 (CEST)<br />
:PS: Bin gerade nur eingeschränkt verfügbar ([[Wikimania]]).<br />
::Das Accounts die nur für Vandalismus genutzt werden. Accounts die Schweren Vandalismus über eine Lange Zeit machen werden oft global Gesperrt siehe z.B. enwikiquote die Accounts des Trolls sind alle Global gesperrt–<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 10:40, 18. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
:::Ja, von den Accounts kommt offenbar nur Vandalismus. Sind aber frisch angemeldete Einzwecksocken, die ''nur'' in msWP aktiv sind. Ich habe da leider keine Handhabe :-(( Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 12:12, 18. Aug. 2019 (CEST)<br />
:OK von den anderen Stewards greifen manche bei sowas auch ein aber egal.<br />
PS: wenn du Zeit hast könntest [[:ang:Syndrig:Contributions/IvanIvanov32|den Benutzer]] global sperren siehe [https://ang.wikipedia.org/wiki/Syndrig:Log?type=&user=&page=Nedim+Jahic&wpdate=&tagfilter=&subtype=] –<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 20:03, 19. Aug. 2019 (CEST)<br />
:''Den'' hätte ich dann tatsächlich gesperrt, aber mein Steward-Kollege علاء war schneller. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:34, 19. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Ick globe ==<br />
<br />
ooch wennste heute die Tagesweltmeisterschaft im Schnellsperren gewinnen tust: den Seewolf holste in der Statistik des Sperrgottes so schnell nich ein.<br />
<br />
Aber interessant, mal Avoided in seiner gesamten Kreativitätsaccountsanlegungsspannbreitengeschichte nachverfolgen zu dürfen {{s|pfeif}} --[[Benutzer:Schnabeltassentier|Schnabeltassentier]] ([[Benutzer Diskussion:Schnabeltassentier|Diskussion]]) 19:35, 23. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Naja, ich habe „geschummelt“: Erst alle Tabs vorbereitet, dann nacheinander gespeichert :-) VG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 19:41, 23. Aug. 2019 (CEST)<br />
:PS: Und Seewolf ist allenfalls einholbar, wenn es mal wieder nötig ist, daß jemand per Script einige Hunderttausend OPs sperrt.<br />
<br />
==Talk page==<br />
Hi, Could you semi-protect my talk page due to ongoing vandalism? Tkanks. -- [[Benutzer:Tegel|Tegel]] ([[Benutzer Diskussion:Tegel|Diskussion]]) 09:34, 24. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Hi Tegel, sure. It’s semi now for 6 months. Regards --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 09:40, 24. Aug. 2019 (CEST)<br />
:PS: Protected your user page and several others affected by him, too.<br />
<br />
==Unblocking possibly==<br />
<br />
Hello, I noticed you blocked me from editing on my wikipedia, because of long term abuse. Not sure what I did for that, because I do not edit much. The only thing I edit is my NCAA football 14 stats on my sandbox, and now I can not edit any of that information while my season is going. Now I am currently in a delay. Is there a way to un disable me? Thank You. -- [[User:WillAndersULM|WillAndersULM]] ([[User Discussion:Will AndersULM|Discussion]]) 20:03, 25. Aug. 2019 (CST) {{unsigniert|WillAndersULM|03:03, 26. Aug. 2019 (CEST)|ALT=ohne (gültigen) Zeitstempel}}<br />
<br />
:Hi [[User:WillAndersULM|WillAndersULM]], probably you were catched by a range block, but not as the intended target. I’ve modified some blocks, please try again. If it still doesn’t work, please privide me (via Mail) the blocking details (IP adress or IP range). Regards --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 03:13, 26. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
<br />
<br />
I received a message from you, saying that I'm blocked for long-term abuse.<br />
<br />
Could you please tell me just ''what'' it was, because I don't think that I've done anything wrong here.<br />
<br />
This is the first time that this has happened and I'd like to know just what in the world is going on here.<br />
<br />
Thank you very much.[[Benutzer:Malcolmlucascollins|Malcolmlucascollins]] ([[Benutzer Diskussion:Malcolmlucascollins|Diskussion]]) 03:20, 26. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Hi [[Benutzer:Malcolmlucascollins|Malcolmlucascollins]], your were not the intended target of the block. There was just an long-term bore that had to be stopped. You shared IPs from the same area with him. I fixed something, and now you should be able to edit again. Sorry for the trouble caused :-/ Regards --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 03:25, 26. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
== de.Wikiquote Spambots ==<br />
<br />
Im de.Wikiquote sind diesen Monat etliche Spambots aktiv gewesen, kannst du die bitte noch global Sperren. https://de.wikiquote.org/wiki/Spezial:Logbuch/block –<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 19:36, 29. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Ich kümmere mich drum. Muss aber erstmal noch zwei, drei andere Baustellen abarbeiten. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 19:39, 29. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
:{{S|working}} Arbeite mittlerweile dran. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 19:07, 31. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Oversight ==<br />
<br />
Info ich habe dir einen Link zu einen Beitrag im Chinesischen Wiktionary per Mail geschickt der per Oversight gelöscht werden muss. Es gibt keine lokalen Oversighter in diesem Projekt. Bei den anderen Beiträgen der IP ist meine Löschung ausreichend.–<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 18:33, 31. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Getan: Danke fürs Aufpassen. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 19:07, 31. Aug. 2019 (CEST)<br />
<br />
Danke. Ich habe dir wieder eine Oversightanfrage per Mail geschickt–<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 16:06, 8. Sep. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Alles erledigt, danke. --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 19:14, 8. Sep. 2019 (CEST)<br />
: + Neue Mail mit 2 Versionen in no.wikiquote.org --<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 14:30, 22. Sep. 2019 (CEST)<br />
<br />
::Erledigt. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 14:40, 22. Sep. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Eine Million Euro für „Beweis“ der Bielefeld-Verschwörung ausgelobt ==<br />
<br />
[https://www.welt.de/vermischtes/article198906901/Eine-Million-Euro-fuer-Beweis-der-Bielefeld-Verschwoerung-ausgelobt.html Echt jetzt?] Gibs zu: Bielefeld, wo du vorgibst zu wohnen, ist ein Fake. Bestätige mir das, und wir teilen uns die Million. 999.999 Euro für mich, ein Euro für dich. Deal? :D --[[Benutzer:Informationswiedergutmachung|Informationswiedergutmachung]] ([[Benutzer Diskussion:Informationswiedergutmachung|Diskussion]]) 23:17, 2. Sep. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Mann, bist Du materialistisch! LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 23:19, 2. Sep. 2019 (CEST)<br />
<br />
::Nur zu 99,9999%. Na gut, 10 Euro für dich. Ich lasse ja durchaus mit mir handeln... :D --[[Benutzer:Informationswiedergutmachung|Informationswiedergutmachung]] ([[Benutzer Diskussion:Informationswiedergutmachung|Diskussion]]) 23:20, 2. Sep. 2019 (CEST)<br />
<br />
== Community Insights Survey ==<br />
<br />
<div class="plainlinks mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><br />
<br />
'''Teile deine Erfahrungen in dieser Umfrage'''<br />
<br />
Hallo {{PAGENAME}},<br />
<br />
Die Wikimedia-Stiftung möchte dich zu deiner Erfahrung mit {{SITENAME}} und Wikimedia befragen. Diese Umfrage soll zeigen, wie gut die Stiftung deine Arbeit im Wiki unterstützt, und wie wir dies künftig verändern oder verbessern können. Was du uns mitteilst, wird die laufende und künftige Arbeit der Wikimedia-Stiftung direkt beeinflussen.<br />
<br />
Bitte nimm dir 15 - 25 Minuten, um '''[https://wikimedia.qualtrics.com/jfe/form/SV_0pSrrkJAKVRXPpj?Target=CI2019List(dewiki,act5) die Fragen zu beantworten]'''. Es gibt sie in mehreren Sprachen.<br />
<br />
Diese Umfrage wird bei einem Dienstleister gehostet und unterliegt [https://foundation.wikimedia.org/wiki/Community_Insights_2019_Survey_Privacy_Statement dieser Datenschutzerklärung] (in englischer Sprache).<br />
<br />
Weitere Informationen zu diesem Projekt sind [[m:Community Insights/Frequent questions|hier zu finden]]. [mailto:surveys@wikimedia.org Sende uns eine E-Mail,] wenn du Fragen hast, oder wenn du keine Anfragen zu dieser Umfrage mehr bekommen willst.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
</div> [[User:RMaung (WMF)|RMaung (WMF)]] 17:15, 6. Sep. 2019 (CEST)<br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:RMaung (WMF)@metawiki durch Verwendung der Liste unter https://meta.wikimedia.org/w/index.php?title=CI2019List(dewiki,act5)&oldid=19352729 --><br />
<br />
== Einladung zur WikiCon 2019 in Wuppertal ==<br />
<br />
<div style="border:5px solid #00CD00; padding:10px; text-align:center; font-weight:bold;"><br />
[[Datei:Wuppicon2 blue.svg|80px|left]][[Datei:Schwebebahn G15.jpg|120px|right]]<big><br />
Liebe Wikipedianer in Wuppertal und in der Region,</big><br /><br /> … die meisten werden es schon mitbekommen haben. Die nächste WikiCon ist in Wuppertal geplant. Siehe [[WP:WikiCon 2019]]!<br /> Die Anmeldung geht noch <u>bis zum 16. September 2019</u><br /><br /> Danach ist » '''[[Wikipedia:WikiCon 2019/Anmeldung|die Anmeldung]]''' « zwar weiterhin möglich, aber dann gibt es keine Förderung (Anfahrt + Unterkunft) mehr durch [[Wikimedia Deutschland|WMDE]].<br /> Weiter hilft es uns – als Organisationsteam – eine frühe Meldung der Teilnehmerzahl bei der Planung der Speisen und Getränke. {{Smiley|Daumenhoch}}<br /><br /> Entschuldige, wenn diese Nachricht für dich vielleicht schon als störend empfunden wurde. --[[Benutzer:Atamari|Atamari]] ([[Benutzer Diskussion:Atamari|Diskussion]]) 16:30, 12. September 2019 (CET) {{Absatz}}<br />
<small>Möchtest du diese Nachricht nicht mehr erhalten, trage dich bitte aus der [[Wikipedia:Wuppertal/Einladungsliste|Einladungsliste des Wuppertal-Stammtisches]] aus.</small></div><br />
--[[Benutzer:MediaWiki message delivery|MediaWiki message delivery]] ([[Benutzer Diskussion:MediaWiki message delivery|Diskussion]]) 16:29, 12. Sep. 2019 (CEST)<br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:Atamari@dewiki durch Verwendung der Liste unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Wuppertal/Einladungsliste&oldid=181487021 --><br />
<br />
== [[Wikipedia:Ruhrgebiet#Wikipedia:Ruhrgebiet/Wikipedia vor Ort 2019]] ==<br />
<br />
<div style="border:5px solid #00CD00; padding:10px; font-weight:bold;"><br />
[[Datei:Dortmund Museum KuKG.jpg|mini|Museum für Kunst und Kulturgeschichte]]<br />
<big>Am 10. November findet zum zweiten Mal ein bundesweiter [[Wikipedia:Aktionstag Wikipedia 2019|Aktionstag]] statt.</big><br />
<br />
Nachdem sich daran im letzten Jahr vornehmlich die bestehenden Community-Standorte beteiligt haben und einen sehr regen Zulauf hatten, wollen wir uns diesmal breiter aufstellen. Der Wikipedia-Stammtisch [[Wikipedia:Ruhrgebiet|Ruhrgebiet]] ist einer der ältesten solcher Stammtische in der deutschsprachigen Gemeinschaft und zusammen mit dem [[Wikipedia:Sauerland|Sauerlandstammtisch]] ein Pionier darin, das Konzept Kulturarbeit mit unseren gemütlichen Zusammentreffen zu verbinden. Wir haben schon GLAM-Arbeit gemacht, bevor das Akronym gefunden wurde.<br />
<br />
Wir sind eine sehr lebendige und aktive Gemeinschaft und als solche haben wir auch das Potential, das Konzept „Wikipedia“ und seine Geschwisterprojekte den bloßen Nutzern zu erklären und näher zu bringen und dabei vielleicht auch neue Autoren, Fotografen, Datensammler für unser Projekt zu gewinnen.<br />
<br />
Die Seite [[Wikipedia:Ruhrgebiet/Wikipedia vor Ort 2019|Ruhrgebiet/Wikipedia vor Ort 2019]] dient der Außendarstellung des Aktionstages. Ihr seid eingeladen, das Programm um Eure eigenen Ideen und Vorträge zu ergänzen.<br />
Als Partner haben wir das [[Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund]] gefunden, das uns einen Raum im Erdgeschoss zur Verügung stellt.<br />
<br />
Eure Teilnahmebereitschaft, die Dauer Eurer Anwesenheit, Eure Stärken und Schwerpunkte tragt Ihr bitte [[Wikipedia:Ruhrgebiet#Ich bin dabei|hier]] ein.<br />
<br />
Eine Lokalität für einen gemeinsamen anschließenden Stammtisch werde ich noch rechtzeitig bekanntgeben. Es ist ein Sonntag, wir werden den ganzen Tag viel geredet haben. Es wird wohl eher ein Ort sein, wo wir uns stärken wollen und herunterfahren können.<br />
<br />
Glückauf! [[Benutzer:Wuselig|Wuselig]]<br />
<small>Du erhältst diese Einladung, weil du auf [[Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste|dieser]] Liste stehst. Möchtest du diese Nachricht künftig nicht mehr erhalten, trage dich dort bitte aus.</small><br />
<div style="clear:right;"></div><br />
</div><br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:Itti@dewiki durch Verwendung der Liste unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste&oldid=191342858 --><br />
<br />
== Reminder: Community Insights Survey ==<br />
<br />
<div class="plainlinks mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><br />
<br />
'''Teile deine Erfahrungen in dieser Umfrage'''<br />
<br />
Hallo {{PAGENAME}},<br />
<br />
Vor einigen Wochen hatten wir dich zu der Umfrage „Einblicke in die Gemeinschaft“ eingeladen. Das ist die jährliche Umfrage der Wikimedia-Stiftung in unseren weltweiten Gemeinschaften. Wir möchten erfahren, wie gut wir deine Arbeit im Wiki unterstützen. Wir haben 10% unserer Teilnahmevorgabe erreicht. Wenn du noch nicht teilgenommen hast, kannst du uns helfen, das Ziel zu erreichen! '''Deine Stimme ist für uns wichtig.'''<br />
<br />
Bitte nimm dir 15 - 25 Minuten, um '''[https://wikimedia.qualtrics.com/jfe/form/SV_0pSrrkJAKVRXPpj?Target=CI2019List(dewiki,act5) die Fragen zu beantworten]'''. Es gibt sie in mehreren Sprachen.<br />
<br />
Diese Umfrage wird bei einem Dienstleister gehostet und unterliegt [https://foundation.wikimedia.org/wiki/Community_Insights_2019_Survey_Privacy_Statement dieser Datenschutzerklärung] (in englischer Sprache).<br />
<br />
Weitere Informationen zu diesem Projekt sind [[m:Community Insights/Frequent questions|hier zu finden]]. [mailto:surveys@wikimedia.org Sende uns eine E-Mail,] wenn du Fragen hast, oder wenn du keine Anfragen zu dieser Umfrage mehr bekommen willst.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
</div> [[User:RMaung (WMF)|RMaung (WMF)]] 17:30, 20. Sep. 2019 (CEST)<br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:RMaung (WMF)@metawiki durch Verwendung der Liste unter https://meta.wikimedia.org/w/index.php?title=CI2019List(dewiki,act5)&oldid=19396106 --><br />
<br />
== [[m:SRG]] ==<br />
<br />
[https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Vandalismusmeldung&type=revision&diff=192504772&oldid=192504376&diffmode=source War mit natürlich klar] allerdings ist eine Sperre auszuführen am Mobile deutlich einfacher als einen Eintrag auf der globalen Funktionsseite unterzubringen, und ich bin erst jetzt wieder online und der Fall ist ja inzwischen erledigt. LG &nbsp;[[BD:xqt|<small>@</small>]][[Benutzer:xqt|xqt]] 10:49, 23. Sep. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Kein Problem :-) Ich weise bei Stammkunden von der dunklen Seite der Macht gelegentlich darauf hin, daß sie cross-Wiki arbeiten, weil es sicher der eine oder andere nicht weiß. Das Wikiversum ist halt größer als unsere kleine, schnuckelige Webseite hier … Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 13:11, 23. Sep. 2019 (CEST) PS: Am Wischofon Wikipedia bearbeiten finde ich gruselig, egal ob editieren oder administrieren.<br />
<br />
== Reminder: Community Insights Survey ==<br />
<br />
<div class="plainlinks mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><br />
<br />
'''Teile deine Erfahrungen in dieser Umfrage'''<br />
<br />
Hallo {{PAGENAME}},<br />
<br />
Vor einigen Wochen hatten wir dich zu der Umfrage „Einblicke in die Gemeinschaft“ eingeladen. Das ist die jährliche Umfrage der Wikimedia-Stiftung in unseren weltweiten Gemeinschaften. Wir möchten erfahren, wie gut wir deine Arbeit im Wiki unterstützen. Wir haben 30% unserer Teilnahmevorgabe erreicht. Wenn du noch nicht teilgenommen hast, kannst du uns helfen, das Ziel zu erreichen! Deine Stimme ist für uns wichtig.<br />
<br />
Bitte nimm dir 15 - 25 Minuten, um '''[https://wikimedia.qualtrics.com/jfe/form/SV_0pSrrkJAKVRXPpj?Target=CI2019List(dewiki,act5) die Fragen zu beantworten]'''. Es gibt sie in mehreren Sprachen.<br />
<br />
Diese Umfrage wird bei einem Dienstleister gehostet und unterliegt [https://foundation.wikimedia.org/wiki/Community_Insights_2019_Survey_Privacy_Statement dieser Datenschutzerklärung] (in englischer Sprache).<br />
<br />
Weitere Informationen zu diesem Projekt sind [[m:Community Insights/Frequent questions|hier zu finden]]. [mailto:surveys@wikimedia.org Sende uns eine E-Mail,] wenn du Fragen hast, oder wenn du keine Anfragen zu dieser Umfrage mehr bekommen willst.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
</div> [[User:RMaung (WMF)|RMaung (WMF)]] 22:30, 3. Okt. 2019 (CEST)<br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:RMaung (WMF)@metawiki durch Verwendung der Liste unter https://meta.wikimedia.org/w/index.php?title=CI2019List(dewiki,act5)&oldid=19432373 --><br />
<br />
== Privatfehde ==<br />
<br />
Die [[Benutzer:Kackbratze, die sich einen runterholen soll|Kackbratze, die sich einen runterholen soll]], hat eine globale Benutzerseite angelegt ([[:meta:User:Kackbratze, die sich einen runterholen soll|diese]]) und sich per SUL in diverse andere Wikis geschlichen, wo somit prominent auf [[Spezial:Diff/184828715|diesen Diff]] verwiesen wird. Gilt das schon als globaler Missbrauch? Zumindest handelt es sich um eine im größeren Stil ausgetragene Privatfehde. --[[Spezial:Beiträge/77.0.8.38|77.0.8.38]] 11:47, 10. Okt. 2019 (CEST)<br />
:Es ist wohl eher kein Zufall, dass der Account genau drei Monate nach dem letzten Edit des mutmaßlichen Hauptaccounts angelegt wurde. --[[Benutzer:Icodense99|Icodense]] 12:24, 10. Okt. 2019 (CEST)<br />
<br />
:Ich ''hätte'' und DerHexer ''hat'' es als globalen Mißbrauch angesehen. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 22:35, 15. Okt. 2019 (CEST)<br />
<br />
== [https://de.wikinews.org/wiki/MediaWiki:Gadgets-definition Wikinews Gadget-definition] ==<br />
<br />
Kannst du die Gadget-definiton in wikinews korrigieren, die haben keinen Oberflächenadministrator. (<br />
<pre>== Benutzer-Gadgets ==<br />
* Pfeil-hoch[ResourceLoader|dependencies=mediawiki.util]|Pfeil-hoch.js<br />
* Extra-Editbuttons[ResourceLoader]|Extra-Editbuttons.js<br />
* contribsrange[ResourceLoader|dependencies=mediawiki.util]|contribsrange.js<br />
* PermaPageLink[ResourceLoader|dependencies=mediawiki.util]|PermaPageLink.js<br />
* HotCat[ResourceLoader]|HotCat.js<br />
<br />
== Admin-Gadgets ==<br />
<br />
* EnhancedUndelete[ResourceLoader]|EnhancedUndelete.js<br />
</pre>)--<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|𝐖𝐢𝐤𝐢𝐁𝐚𝐲𝐞𝐫]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 13:55, 12. Nov. 2019 (CET)<br />
<br />
:Getan. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 00:14, 13. Nov. 2019 (CET)<br />
<br />
== Kannst du bitte ==<br />
<br />
diese [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion:Benutzersperrung/Archiv/Antrag_auf_temporäre_Sperrung_von_Hans_Bug&action=info#Lint-Fehler Linterfehler] auch gleich mal fixen, wenn du das durch deinen Edit nun schon in diese Liste [[Spezial:LintErrors/multiple-unclosed-formatting-tags]] gespült hast. Ich würde es ja selbst tun, aber die Seite ist ja nicht für jeden zugänglich. --Liebe Grüße,&nbsp;[[Benutzerin:Lómelinde|Lómelinde]]&nbsp;[[Benutzerin Diskussion:Lómelinde#top|Diskussion]] 12:26, 18. Nov. 2019 (CET)<br />
:[[Spezial:Diff/194087511/194170782|Getan]]. Für die drei noch vorhandenen habe ich keinen Ersatz parat. Liebe Grüße --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 22:03, 18. Nov. 2019 (CET)<br />
:: Dankeschön<br />
1<br />
<syntaxhighlight lang="html"><br />
[[Benutzer_Diskussion:Skriptor|<font size="+1">✉</font>]]<br />
</syntaxhighlight><br />
<syntaxhighlight lang="html"><br />
[[Benutzer_Diskussion:Skriptor|<span style="font-size:1.3em">✉</span>]]<br />
</syntaxhighlight><br />
2/3<br />
<syntaxhighlight lang="html"><br />
[[Benutzer:Intheusa|<font color=#002BB8>intheUSA</font>]] [[Benutzer Diskussion:Intheusa|<sup><font color=#004040>Talk</font></sup>]]<br />
</syntaxhighlight><br />
<syntaxhighlight lang="html"><br />
[[Benutzer:Intheusa|<span style="color:#002BB8">intheUSA</span>]] [[Benutzer Diskussion:Intheusa|<sup style="color:#004040">Talk</sup>]]<br />
</syntaxhighlight><br />
:: So ginge es zu ersetzen. --Liebe Grüße,&nbsp;[[Benutzerin:Lómelinde|Lómelinde]]&nbsp;[[Benutzerin Diskussion:Lómelinde#top|Diskussion]] 06:50, 19. Nov. 2019 (CET)<br />
:::Ah ja, danke. Dann ist die Seite jetzt endgültig <s>geläutert</s><sup>gelintert</sup> :-) LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 00:38, 20. Nov. 2019 (CET)<br />
<br />
== Mechthild Curtius ==<br />
<br />
Vielen Dank für die schnelle Reaktion zum Schutz der personenbezogenen Daten! Gruß [[Benutzer:Fritzober|Fritzober]] ([[Benutzer Diskussion:Fritzober|Diskussion]]) 18:30, 1. Dez. 2019 (CET)<br />
<br />
Gerne, dafür sind wir Admins da :-) Ich habe übrigens [[WP:OS|Oversight]] angefordert und mittlerweile wurde es auch entsprechend geoversighted. Ergo können auch Admins das nicht mehr sehen. Falls du mal wieder sowas siehst: [[WP:Oversight/Kontakt]]. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 18:34, 1. Dez. 2019 (CET)<br />
<br />
== markblocked.js ==<br />
<br />
Moin, was ist mit dem Script los? Auf einigen Seiten so zB WP:VM werden eindeutig gesperrte Konten nicht durchgestrichen (auf einigen Seiten aber ja, ich sehe da im Moment kein System... deine letzte Änderung im Script ist von irgendwann 2016) - Gruß [[Benutzer:-jkb-|-jkb-]] 21:32, 1. Dez. 2019 (CET)<br />
<br />
:Hmm, ich kann das zwar bestätigen, mir aber im Moment auch nicht erklären :-/ LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 21:48, 1. Dez. 2019 (CET)<br />
:: Ehm, auf VM läuft es im Moment... [[Benutzer:-jkb-|-jkb-]] 22:02, 1. Dez. 2019 (CET)<br />
<br />
== Trotzdem ==<br />
<br />
Gruß. Einfach so. --[[Benutzer:Jack User|Jack User]] ([[Benutzer Diskussion:Jack User|Diskussion]]) 21:19, 2. Dez. 2019 (CET)<br />
<br />
== Anmeldung für die AdminCon 2020 ist eröffnet ==<br />
<br />
<div id="helpblinkmessage" style="border:2px solid #FFCC66; background-color:#FFFFE1; color:black; padding:1ex; text-decoration:none; text-align:center; font-size:110%;"> <br />
<div style="float:left;">[[Datei:Hörder Burg Admincon 2020.jpg|130px]]</div><br />
<div style="float:right;">[[Datei:Zhatva-ptica-feniks-N.Goncharova (1911).jpg|90px]]</div><br />
<big><big>[[Wikipedia:AdminConvention 2020|'''AdminCon 2020''']], die [[Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein|'''Phönix]]-Con'''</big></big><br />
<br />
Hallo ''{{STAMMSEITE}}!''<br />
<br />
Die [[Wikipedia:AdminConvention 2020/Teilnehmende#Verbindliche Anmeldung|Anmeldung]] für die AdminCon 2020 ist online und die verbindliche Anmeldung ist nun möglich. Die AdminCon wird vom 21. bis 23. Februar 2020 in [[Dortmund]] stattfinden.<br />
<br />
Bis zur AdminCon 2020! <br />
<br />
Beste Grüße, [[Benutzerin:Alraunenstern|Alraunenstern۞]], [[Benutzerin:Felistoria|Felistoria]], [[Benutzer:Finanzer|Finanzer]], [[Benutzerin:Itti|Itti]]<br />
</div><br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:Itti@dewiki durch Verwendung der Liste unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion:AdminConvention_2020/Teilnehmende&oldid=194801779 --><br />
<br />
== Huhu ==<br />
<br />
Ich sehe gerade, dass du noch wach bist - kannst du mal auf VM vorbeischauen und die Notbremse ziehen? Vielen Dank und liebe Grüße --[[Benutzer:Alnilam|Alnilam]] ([[Benutzer Diskussion:Alnilam|Diskussion]]) <small>''[[Benutzer:Alnilam/Danke|Heute schon gelobt?]]''</small> 04:17, 29. Dez. 2019 (CET)<br />
<br />
:Aber gern doch :-) Liebe Grüße --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 04:19, 29. Dez. 2019 (CET)<br />
<br />
== Rangesperre ==<br />
<br />
Darf ich fragen, was [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A02:810D:B40:815:91EE:C4D3:D350:53FF diese Rangesperre] für Auswirkungen hat? Edits scheint sie nicht zu beeinflussen. Ich frage, weil eine im Musikbereich sehr fleißige dynamische IP (siehe den Link) oft aus dieser Range editiert. --[[Benutzer:Ali1610|Ali1610]] ([[Benutzer Diskussion:Ali1610|Diskussion]]) 12:58, 2. Jan. 2020 (CET)<br />
:Die verhindert, das aus dieser Range von IPs neue Benutzerkonto angelegt werden, angemeldete dürfen das weiterhin. Die Fähigkeit Edits zu machen beeinflusst das nicht. Viele Grüße, <span style="text-shadow:#0000FF 1px 1px 2px;">[[User:Luke081515|Luke]][[BD:Luke081515|081515]]</span> 15:44, 2. Jan. 2020 (CET)<br />
::Exakt so isses. Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 20:30, 2. Jan. 2020 (CET)<br />
<br />
== [[Wikipedia:Ruhrgebiet#77. Treffen am 25. Januar 2020 in Herne]] ==<br />
<br />
<div style="border:5px solid #00CD00; padding:10px; font-weight:bold;"><br />
[[Datei:WMA Herne.jpg|mini|LWL-Museum für Archäologie]]<br />
<big>Stammtisch am 25. Januar 2020 in Herne</big><br />
<br />
Mit Besuch im LWL-Museum für Archäologie. Die Sonderausstellung Pest - Krankheit und Mythos beleuchtet von der Steinzeit über den Schwarzen Tod im Mittelalter bis zum Ausbruch 2019 auf Madagaskar die Auswirkungen auf Religion, Gesellschaft und Wirtschaft. <br />
<br />
Treffpunkt ist am Samstag um 14:30 der Eingangsbereich vor dem Museum, die Führung startet um 15:00 Uhr. Danach ist Zeit sich selbsttätig im Museum umzusehen, bevor wir zur nahe gelegenen Gaststätte Zille wechseln, die vom Museum fußläufig erreichbar ist. Ab ca. 17:30 ist für uns reserviert.<br />
<br />
Weitere Informationen und die Anmeldung finden sich auf der Seite unseres [[Wikipedia:Ruhrgebiet#77. Treffen am 25. Januar 2020 in Herne|Stammtisches]].<br />
<br />
Glückauf! [[Benutzerin:Alraunenstern|Alraunenstern۞]]<br />
<br />
<small>Du erhältst diese Einladung, weil du auf [[Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste|dieser]] Liste stehst. Möchtest du diese Nachricht künftig nicht mehr erhalten, trage dich dort bitte aus.</small><br />
<div style="clear:right;"></div><br />
</div><br />
<!-- Nachricht versandt von Benutzer:Itti@dewiki durch Verwendung der Liste unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Ruhrgebiet/Einladungsliste&oldid=195530395 --><br />
<br />
== Sachma ==<br />
<br />
ich hab gesehen das du mich auf PB noch gar nicht bestätigt hast, wie kann das denn sein? :O Viele Grüße, <span style="text-shadow:#0000FF 1px 1px 2px;">[[User:Luke081515|Luke]][[BD:Luke081515|081515]]</span> 22:44, 5. Jan. 2020 (CET)<br />
:Ich habe einige noch nicht bestätigt. Ich mache Aufzeichnungen bei WikiCons etc. und bestätige danach. Aber irgendwie … habe ich bei mehreren Veranstaltungen halt die Nachbearbeitung noch nicht gemacht :-/ Kommt aber noch ([[FIFO]]). LG --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 11:28, 10. Jan. 2020 (CET)<br />
<br />
== Die Sperrung der Pauline-IPs... ==<br />
<br />
...ist gut, aber leider nur die halbe Arbeit. In beiden Edit steckt eine Telefonnummer; ich bitte um VL. Gruß, --[[Benutzer:Bambis Kater|Bambis Kater]] ([[Benutzer Diskussion:Bambis Kater|Diskussion]]) 20:38, 23. Jan. 2020 (CET)<br />
:Ich stehe auf’m Schlauch. Welche „Pauline-IPs“? Tendenziell wäre bei einer erwartbaren VL auch eine Mail an mich sinnvoller bzw. direkt an [[WP:OS/K]] (sofern es um deWP geht). Gruß --[[Benutzer:Schniggendiller|Schniggendiller]] [[BD:Schniggendiller|<small> Diskussion </small>]] 22:10, 25. Jan. 2020 (CET)</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:WikiBayer&diff=196253193Benutzer Diskussion:WikiBayer2020-01-28T02:04:42Z<p>~riley: Änderungen von SchniggendiIIer ist ein liberaler Mensch (Diskussion) auf die letzte Version von Masumrezarock100 zurückgesetzt</p>
<hr />
<div><div style="background-color:#00BFFF; border-radius:20px; text-align: center"><h1>Herzlich Willkommen auf meiner Diskussionsseite </h1></div><br />
__INHALTSVERZEICHNIS__<br />
Bitte immer auf allen Diskussionsseiten höflich bleiben!<br><br />
[[Benutzer Diskussion:WikiBayer/Archiv|Archiv dieser Diskussionseite]] (Beiträge vor Dezember 2018 wurden nicht Archiviert)<br />
<br />
== [[:Liste von Internet-Suchmaschinen]] ==<br />
Mein Motto zuerst Suchen dann Fragen--<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] 👤💬[[Benutzer Diskussion:WikiBayer|Diskussion]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:black;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd><br />
<br />
== Vandalismus ==<br />
[[wikt:uncool|Hier]] kannst du nachschlagen was Vandalismus ist. --<kbd>[[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] [[Benutzer Diskussion:WikiBayer|👤💬]] <sub><small>[[:bar:Hoamseitn|<span style="color:#001a00;">Kenst du scho de boarische Wikipedia?</span>]]</small></sub></kbd> 19:07, 4. Apr. 2019 (CEST)<br />
<br />
== lass mal langsam ==<br />
<br />
wir sind mitten in der session einen artikel über dock18 zu schreiben, 15 jahre netzkultur zürich... und du löschst schon bevor wir angefangen haben. lass mal. [[Benutzer:Dusjagr|Dusjagr]] ([[Benutzer Diskussion:Dusjagr|Diskussion]]) 22:00, 10. Jan. 2020 (CET)<br />
<br />
@[[Benutzer:Dusjagr|Dusjagr]] Artikel müssen die [[WP:RK]] erfüllen. <small>(''nicht [[Hilfe:Signatur|signierter]] Beitrag von'' [[Benutzer:WikiBayer|WikiBayer]] ([[Benutzer Diskussion:WikiBayer|Diskussion]]&nbsp;&#124;&nbsp;[[Spezial:Beiträge/WikiBayer|Beiträge]]) 22:06, 10. Jan. 2020 (CET))</small></div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hallenbad&diff=195986266Hallenbad2020-01-19T20:04:56Z<p>~riley: </p>
<hr />
<div>{{Begriffsklärungshinweis}}<br />
[[Datei:Hallenbad Huetteldorf 02.JPG|mini|Hallenbad [[Hütteldorf]]]]<br />
[[Datei:Herschelbad Halle 2.jpg|mini|Denkmalgeschütztes [[Herschelbad]] in [[Mannheim]]]]<br />
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-61979-0001, Rostock, Schwimmhalle "Neptun".jpg|mini|Schwimmhalle „Neptun“ in [[Rostock]] ([[1959]])]]<br />
Ein '''Hallenbad''' oder '''Schwimmhalle''' ist ein in geschlossenen Räumen angelegtes [[Schwimmbad]].<br />
<br />
Hallenbäder werden unterteilt in öffentliche und private Schwimmhallen. Hotel-Schwimmhallen und Therapiebäder sind Sonderformen der öffentlichen Schwimmhalle. Für die Benutzung öffentlicher Anlagen wird normalerweise eine Gebühr erhoben, wobei diese bei den meisten kommunalen Bädern nicht kostendeckend ist.<br />
<br />
== Ausstattung ==<br />
Öffentliche Hallenbäder bestehen im Allgemeinen aus folgenden Raumgruppen:<br />
* Schwimmhalle mit einem oder mehreren [[Schwimmbecken]] (z.&nbsp;B. Schwimmerbecken und Nichtschwimmerbecken, gelegentlich auch ein Sprungbecken) und den Beckenumgängen<br />
* Technik (vor allem die [[Badewasseraufbereitung|Wasseraufbereitung]]) und technische Nebenräume<br />
* Nebenräume für den Badegast (etwa Foyer, Umkleideräume, Toiletten, Duschen, oftmals auch [[Gastronomie|gastronomische Einrichtungen]])<br />
* Nebenräume für das Personal (etwa Personalumkleideräume)<br />
<br />
[[Datei:Schwimmbad Idar-Oberstein.jpg|mini|Grundsaniertes Hallenbad [[Idar-Oberstein]] mit Edelstein in Fassade]]<br />
Einige Hallenbäder sind auch als Erlebnis- oder [[Wellness]]anlagen mit [[Sauna]], [[Dampfbad]], [[Solarium|Solarien]], Wasserrutschen, künstlichen Tropenlandschaften, [[Sprungturm]], Tauchbecken, Fitnessbereichen und [[Wellenbad|Wellenbecken]] eingerichtet.<br />
<br />
== Energieversorgung ==<br />
Aus gesundheitlichen und Komfortgründen werden Wasser und Raumluft in Hallenbädern auf Temperaturen zwischen 25 und 38&nbsp;°C beheizt. In Kombination mit den Hallengebäuden führt dies zu einem hohen Bedarf an Heizwärme, für weitere Systeme (Wasseraufbereitung, Saunabeheizung, Wellenmaschinen, Pumpen für Wasserrutschen oder Sprudelanlagen) wird entsprechend elektrische Leistung benötigt. Die meisten Hallenbäder in Mitteleuropa decken ihren Energiebedarf mit in [[Kraft-Wärme-Kopplung]] betriebenen [[Blockheizkraftwerk]]en.<br />
<br />
== Gebäudehülle und Bauphysik in Schwimmhallen ==<br />
[[Datei:Müllersches Volksbad Munich at Dusk, July 2018.jpg|mini|[[Müllersches Volksbad]], [[München]], eröffnet 1901]]<br />
Die Gebäudehülle eines Hallenbades besteht im Wesentlichen aus Wänden, Fenstern und Dach oder einer Decke zu einem Obergeschoss.<br />
<br />
Aufgrund der erhöhten Temperatur und Luftfeuchte sowie möglicher korrosiver Bestandteile in der Luft ist der [[Bauphysik|bauphysikalischen]] Sicherheit besonders Rechnung zu tragen. Alle Bauteile müssen so gestaltet sein, dass schädliche Feuchte- bzw. Schimmelpilzbildung vermieden wird.<br />
<br />
Hallenbäder bzw. Schwimmhallen werden üblicherweise mit gleichbleibend konstantem Klima betrieben, z.&nbsp;B. 30 °C Raumtemperatur und 60 % relativer Luftfeuchte. Aus diesem Grund ist die Diffusionsrichtung nahezu ganzjährig von innen nach außen gerichtet. Feuchteregulierende Innenputze, die z.&nbsp;B. im Wohnbad zu Stoßzeiten Feuchte aufnehmen und später wieder in den Raum abgeben, sind beim gleichbleibenden Dauerklima unwirksam, da die Feuchte nicht wieder abgegeben werden kann. Deshalb macht hier eine absolute [[Dampfbremse|Dampfsperre]] z.&nbsp;B. Aluminiumfolie auf der Innenseite der umschließenden Bauteile Sinn. Die Dampfsperre hat den weiteren Vorteil, dass sie die Baukonstruktion auch vor Chlorideintrag schützt.<br />
<br />
Besonders wichtig ist auch ein ausreichender Wärmeschutz, um [[Schimmelpilz#Schimmel in Gebäuden|Schimmelpilzbildung]] zu vermeiden. Dafür muss sichergestellt sein, dass die Oberflächentemperatur auch im hintersten Eck immer über 25,1 °C liegt.<br />
<br />
== Sicherheit ==<br />
Aus Sicherheitsgründen werden vor allem die Becken von [[Schwimmmeister|Aufsichtspersonen]] überwacht. Insbesondere wird auf drohendes Ertrinken von Personen geachtet. Die Bodenverfliesung bietet durch strukturierte Oberfläche auch nassen Füßen eine gewisse Haftung. Regeln wie „kein Laufen“ und „kein Hineinspringen ins Becken“ sollen Unfallverletzung durch Stürzen, Zusammenprallen, Anprallen und Aufeinanderspringen vermeiden helfen. Startsockel an einem Ende jeder Schwimmbahn erlauben bei etwa 10–12° Neigung zur Bahn hin, mit rauer oder strukturierter Oberfläche und typisch 55 cm Breite und 75 cm Länge jeweils einer Person den Startsprung in die Bahn.<br />
<br />
Der Materialwahl für sicherheitsrelevante Bauteile (Deckenabhängungen) sollte bereits bei der Planung eine erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden ([[Spannungsrisskorrosion]]).<ref>M. Faller, P. Richner: ''Sicherheitsrelevante Bauteile in Hallenbädern'', Schweiz. Ing.-Arch. 2000 (16), S. 364–370 ([http://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=sbz-003:2000:118::281 online (3,7 MB)])</ref><br />
<br />
== Jugendstil-Hallenbäder ==<br />
[[Datei:Müllersche Volksbad Panorama Halle B.jpg|mini|Große Halle, [[Müllersches Volksbad]], [[München]]]]<br />
[[Datei:GellertUszoda2.JPG|mini|[[Hotel Gellért#Gellértbad|Gellértbad]], [[Budapest]]]]<br />
[[Datei:Johannisbad Zwickau, Schwimmhalle.jpg|mini|Johannisbad Zwickau]]<br />
[[Datei:KleineSchwimmhalle.JPG|mini|Kleines Bad der [[Elisabethhalle]], [[Aachen]]]]<br />
[[Datei:Hannover Fassade Goseriedebad.jpg|mini|[[Goseriedebad]] in Hannover]]<br />
Nur wenige Hallenbäder haben beide Weltkriege überstanden und dem Rostfraß widerstanden. Die wenigsten sind noch in Betrieb. Die übrig gebliebenen Gebäude sind Zeugnis dafür, dass Jugendstil die ganze Lebensführung umfasste. [[Gesundheit]] als Anliegen in der Zeit wirtschaftlicher Prosperität war nicht selbstverständlich, sondern oft nur Sache weniger engagierter Bürger oder Sache von [[Mäzen]]en. Damals waren diese [[Schwimmbad|Schwimmbäder]] eher [[Badewanne]]n-Ersatz als Freizeittempel.<br />
<br />
Es sind noch in Nutzung:<br />
<br />
* [[Elisabethhalle]] in [[Aachen]]<br />
* [[Jugendstilbad (Darmstadt)|Jugendstilbad]] in [[Darmstadt]] seit 1986 als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz und 2008 renoviert wiedereröffnet.<br />
* [[Merkel’sches Schwimmbad]] in [[Esslingen am Neckar]]<br />
* [[Stadtbad (Halle)|Stadtbad]] [[Halle (Saale)]] (1913–1915) nach Plänen von Stadtbaurat [[Wilhelm Jost (Architekt)|Wilhelm Jost]] errichtet<br />
* [[Herschel-Bad]] in [[Mannheim]]<br />
* [[Müllersches Volksbad|Müller'sche Volksbad]] in [[München]]<br />
* [[Volksbad St. Gallen]]<br />
* Schwimm- und Thermalbad ''Bains Municipaux'' (1905–1908) von [[Fritz Beblo]] in [[Straßburg]]<br />
* [[Centralbadet]] in [[Stockholm]] von 1904<br />
* [[Wien]]: Das [[Jörgerbad]] im XVII. Bezirk (Hernals) zeigt Jugendstil, 1914 als Wannen-, Dampf- und Hallenschwimmbad unter dem Namen „Kaiser Franz Joseph-Bad“ eröffnet. Das [[Zentralbad (Wien)|Zentralbad im I. Bezirk]] ist in seiner Architektur allerdings nicht dem Jugendstil, sondern noch der Formensprache des Späthistorismus verpflichtet (für Männer ist es zugänglich). Es gab dort eine Reihe gekachelter Bäder im [[Mauren|maurischen]] Stil. Dagegen weist sein Pendant in Stockholm tatsächlich Jugendstilarchitektur auf.<br />
* Die Kuranlagen des [[Hotel Gellért]] in [[Budapest]] mit seiner [[Thermalquelle]] repräsentieren den [[Sezessionsstil]]. Ein fast komplett erhaltenes Palast-Hotel.<br />
* [[Altes Stadtbad (Augsburg)|Altes Stadtbad]] in [[Augsburg]]<br />
* Stadtbad [[Viersen]] – Jugendstilbad mit einer Schwimmhalle (15 m langes Becken). Die ehemaligen Wannenbäder und Duschen wurden 2006 zu einer Saunalandschaft umgebaut die seitdem das Angebot des Bades bereichern.<br />
* Johannisbad in [[Zwickau]]<ref>Der Zwickauer: [http://www.derzwickauer.de/johanbad.html Sehenswürdigkeiten in Zwickau – Das Johannisbad] (abgerufen am 19. März 2008)</ref><ref>[http://www.derzwickauer.de/johanbad.html AKTUELLES AUS ZWICKAU Sehenswürdigkeiten Johannisbad Jugendstil Hallenbad Wellness<!-- Automatisch generierter titel -->]</ref><br />
* Paris:<br />
** 13. Arrondissement: Piscine de la Butte aux Cailles, 1922 von Louis Bonnier: ornamentale Backsteinfassade<br />
** 18. Arrondissement: Piscine des Amiraux, 1927–1930 von [[Henri Sauvage]], unter Ensemble-Denkmalschutz, renoviert 2005; dieses Schwimmbad dient gerne als Filmkulisse, z.&nbsp;B. für den Film ''[[Die fabelhafte Welt der Amélie]]'' (Originaltitel: ''Le fabuleux destin d’Amélie Poulain'')<br />
<br />
Ungenutzt, umgenutzt oder abgerissen sind:<br />
<br />
* [[Ernst-Alexandrinen-Volksbad]] in [[Coburg]]<br />
* [[Güntzbad]] in [[Dresden]]<br />
* Städtisches Hallenbad in ([[Duisburg]]-) Ruhrort, heute [[Museum der Deutschen Binnenschifffahrt]]<br />
* [[Bismarckbad]] in [[Hamburg-Altona|Altona]], 1911<br />
<br />
:: entstanden auf Betreiben des Ottenser Großindustriellen [[Hermann Bauermeister]] als „bestes Hallenbad Norddeutschlands“; gegen erhebliche Widerstände 2007 abgerissen<br />
<br />
* [[Goseriedebad]] in [[Hannover]]<br />
<br />
:: errichtet nach dem Beschluss der städtischen Gremien vom 29. Oktober 1902 zum Bau einer Badeanstalt mit drei Schwimmbädern, vierzig Wannenbädern, einem Dampf- und Luftbad und einem Hundebad; heute teilweise von der [[Kestnergesellschaft]] als Ausstellungsgebäude<ref>{{Webarchiv|url=http://www.kestner.org/de/kestnergesellschaft/das_haus/ausstellungsraeume.html |wayback=20141105211037 |text=Webseite der Kestnergesellschaft Hannover, zum Gebäude |archiv-bot=2019-04-15 15:44:19 InternetArchiveBot }}</ref>, teilweise vom Hörfunksender [[Radio ffn]] genutzt<br />
<br />
* [[Altes Hallenbad (Heidelberg)|Städtisches Reinigungs- und Schwimmbad]] in [[Heidelberg-Bergheim]], 1906 (Bauherr: Alois Veth; 1981 stillgelegt)<ref>[http://www.alteshallenbad.de/ueber-uns/historie/ ''Historie – Altes Hallenbad Heidelberg''] In: ''alteshallenbad.de'', abgerufen am 17. September 2018.</ref><br />
* Städtisches Hallenbad in Hermannstadt (heute: [[Sibiu]], Rumänien) (gestaltet nach dem Vorbild des Müller’schen Volksbades in München)<br />
* Volksbad in [[Jena]]<ref>[http://www.jena.de/sixcms/detail.php?id=71710&&_nav_id1=71005&_lang=de&_img_id=71709 Geschichte des Bades mit Fotografien]{{Toter Link|url=http://www.jena.de/sixcms/detail.php?id=71710&&_nav_id1=71005&_lang=de&_img_id=71709 |date=2019-04 |archivebot=2019-04-15 15:44:19 InternetArchiveBot }}</ref> Wiedereröffnung 2007 und Nutzung als Veranstaltungsort<br />
* Volks- und Stadtbad in [[Meiningen]], 1906<br />
<br />
:: erbaut durch [[Karl Behlert]] für die ''Meininger Bade- und Dampfwaschanstalt AG''; bis 2001 als Schwimmhalle genutzt; nach restaurierendem Umbau seit 2008 als Sporthalle genutzt<ref>{{Webarchiv|url=http://www.dlwsports.com/home/News/Stadtbad-Meiningen/0_436.html |wayback=20160304091254 |text=DLW Sports – Stadtbad Meiningen |archiv-bot=2019-04-15 15:44:19 InternetArchiveBot }}</ref><br />
<br />
* Badehaus in [[Nordhausen]]<br />
* Volksbad in [[Nürnberg]], Rothenburger Straße (zur Zeit ungenutzt)<br />
<br />
== Quellen ==<br />
<references /><br />
<br />
== Literatur ==<br />
<br />
* Dietrich Fabian (Bearb.): ''Bäder''. Handbuch für Bäderbau und Badewesen, München 1960.<br />
* Dietrich Fabian (Bearb.): ''Hallenbäder und Hallenfreibäder für Allgemeinheit, Schule und Sport'' (entwurf und planung 29), München 1975.<br />
* Iris Meder: ''Badefreuden''. Eine Reise zu den außergewöhnlichsten Bädern in Mitteleuropa. Wien 2011, ISBN 978-3-99300-051-6.<br />
<br />
== Siehe auch ==<br />
* [[Freibad]]<br />
* [[Volksbad]]<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|Indoor swimming pools|Hallenbad}}<br />
{{Wiktionary}}<br />
* [http://www.baederportal.com/ Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V.]<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=s|GND=4023030-2}}<br />
<br />
[[Kategorie:Bauform (Halle)]]<br />
[[Kategorie:Badeanlagentyp]]<br />
[[Kategorie:Schwimmsport]]</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Launer_London&diff=196751221Launer London2019-12-25T21:43:53Z<p>~riley: Adding short description: "British manufacturer of luxury handbags and small leather goods" (Shortdesc helper)</p>
<hr />
<div>{{short description|British manufacturer of luxury handbags and small leather goods}}<br />
{{Infobox company<br />
| name = Launer London<br />
| logo = Launer London logo.png<br />
| type = <br />
| industry = Luxury goods<br />
| fate = <br />
| predecessor = <!-- or: | predecessors = --><br />
| successor = <!-- or: | successors = --><br />
| founded = 1940<br />
| founder = [[Sam Launer]]<br />
| defunct = <!-- {{End date|YYYY|MM|DD}} --><br />
| hq_location_city = Warlingham, Croydon<br />
| hq_location_country = United Kingdom<br />
| area_served = <!-- or: | areas_served = --><br />
| key_people = <br />
| products = Handbags<br />
| owner = <!-- or: | owners = --><br />
| num_employees = <br />
| num_employees_year = <!-- Year of num_employees data (if known) --><br />
| parent = <br />
| website = {{URL|https://launer.com}}<br />
}}<br />
[[File:Queen Elizabeth II 2015 HO1.jpg|thumb|Queen Elizabeth II with a Launer bag in 2015]]<br />
'''Launer London''' is a British manufacturer of luxury handbags and other small leather goods founded in 1940 by Sam Launer who emigrated to London from Czechoslovakia during the [[Second World War]]. The company first sold a handbag to a member of the British royal family in 1950 and subsequently was awarded a royal warrant to Queen Elizabeth II.<br />
<br />
==History==<br />
In 1940, [[Sam Launer]] founded Launer London, and began making handbags in a small rented workshop in London's Soho district.<ref name="Drapers"/> He had left Czechoslovakia after it was occupied by Germany early in the Second World War.<ref name="Drapers"/> Launer died in 1955, and it remained a family business until [[Gerald Bodmer]] purchased the company in 1981.<ref name="Drapers"/><br />
<br />
In 2011, Launer started producing bags in colours other than their traditional black, brown and navy.<ref name="Drapers"/><br />
<br />
Subsequently, turnover has risen 167% since the 2011 figure of £1.5 million.<ref name="Drapers"/> In March 2019, Launer reported a 23% increase in turnover to £4 million.<ref name="Drapers">{{cite news |last1=Fish |first1=Isabella |title=Exclusive: Rise in revenue at Launer London |url=https://www.drapersonline.com/news/latest-news/rise-in-revenue-at-launer-london/7034958.article |accessdate=22 December 2019 |work=Drapers |date=19 March 2019}}</ref><br />
<br />
==Royal warrant==<br />
[[Queen Elizabeth The Queen Mother]] first purchased a Launer bag in the 1950s, and later gave one to her daughter, [[Elizabeth II|Queen Elizabeth II]].<ref name="Town & Country"/><br />
<br />
In 1968, Launer London were given a [[Royal Warrant of Appointment (United Kingdom)|Royal Warrant]] by The Queen, and have supplied her with bags since then.<ref name="Town & Country"/><ref name=BBCNews2016>{{Cite web|url=https://www.bbc.com/news/av/uk-england-birmingham-36097677/a-handbag-fit-for-the-queen-and-made-in-the-black-country|title=How to make a handbag fit for the Queen|last=|first=|date=21 April 2016|website=[[BBC News]]|language=en-GB|url-status=live|archive-url=|archive-date=|access-date=25 December 2019}}</ref><ref name="BBC News">{{cite news |title=Royal Family Christmas pudding photos: Five things to spot |url=https://www.bbc.co.uk/news/uk-50879901 |accessdate=22 December 2019 |work=BBC News |date=22 December 2019}}</ref> She owns over 200 of their bags, and her three favourites appear to be a black leather Royale, a black patent Traviata, and a third custom-made bag.<ref name="Town & Country">{{cite news |last1=Foussianes |first1=Chloe |title=Queen Elizabeth Has Carried the Same Three Launer Bags for Years, Because Like Her They Improve with Age |url=https://www.townandcountrymag.com/style/fashion-trends/a25833775/queen-elizabeth-favorite-handbag-launer-traviata-royale/ |accessdate=22 December 2019 |work=Town & Country magazine |date=9 January 2019}}</ref> She has also kept all of her mother's Launer bags.<ref name="Town & Country"/> The Traviata is Launer's bestselling design, partly due to the influence of The Queen.<ref name="Town & Country"/> The Traviata is handmade in [[Walsall]], in the West Midlands and retails for about £1,800.<ref name="BBC News"/><ref name="Hardman2018">{{cite book|author=Robert Hardman|title=Queen of the World|url=https://books.google.com/books?id=5y9LDwAAQBAJ&pg=PT69|year=2018|publisher=Random House|isbn=978-1-4735-4964-7|page=69}}</ref><br />
<br />
==References==<br />
{{Reflist}}<br />
<br />
==External links==<br />
*{{commons category inline|Launer London}}<br />
<br />
[[Category:British Royal Warrant holders]]<br />
[[Category:Clothing brands of the United Kingdom]]<br />
[[Category:Clothing retailers of the United Kingdom]]<br />
[[Category:Clothing companies established in 1940]]<br />
[[Category:Leather manufacturers]]<br />
[[Category:Luxury brands]]<br />
[[Category:Manufacturing companies of the United Kingdom]]<br />
[[Category:1940 establishments in England]]<br />
[[Category:British brands]]<br />
[[Category:High fashion brands]]<br />
[[Category:Companies based in Surrey]]</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Adelheid_Maria_Eichner&diff=200171330Adelheid Maria Eichner2019-12-16T21:12:57Z<p>~riley: Correcting categories to reflect non-diffusing categories</p>
<hr />
<div>'''Adelheid Maria Eichner''' (1762–1787) was a German [[composer]], singer and pianist who was noted during her brief lifetime for her fine three-[[octave]] singing voice and vocal technique. She was the only child of bassoonist and composer [[Ernst Eichner]] and his wife, Maria Magdalena Ritter. Critics claim her compositions to be more effective instrumentally than vocally. As a composer, Adelheid Eichner had difficulty combining words and music effectively.<ref name=":0">{{cite book |url=https://books.google.com/books?id=IvoQQU1QL_QC&pg=PA157 |title=The Norton/Grove dictionary of women composers|format=Digitized online by GoogleBooks|first=Julie Anne|last=Sadie|first2=Rhian|last2=Samuel|year=1994|accessdate=22 October 2010}}</ref><br />
<br />
==Early years==<br />
Adelheid Eichner grew up in Zweibrücken. Her father, Ernst Eichner, was employed in the Hofkapelle of Duke Christian IV of Zweibrücken-Birkenfeld from autumn 1762 to November 1772. She was taught singing in Mannheim by an elderly Italian castrato of a good school while it is thought her father taught her the piano. At the end of 1773 she and her mother joined her father in Potsdam. He had travelled to Paris and London to give concerts and had begun his employment in the Hofkapelle of the Prince of Prussia in August 1773.<ref name=":1">{{Cite web|url = http://www.oxfordmusiconline.com/subscriber/article/grove/music/08638?q=Adelheid+Maria+Eichner&search=quick&pos=1&_start=1#firsthit|title = Eichner, Adelheid Maria|last = Reissinger|first = Marianne|date =|website = Oxford Music Online|publisher =|access-date = 2016-03-12}}</ref><br />
<br />
== Career ==<br />
From 1773, Adelheid was employed in the Hofkapelle, with her father, as the only German woman singer. She appeared in public concerts in Berlin as the prince’s ‘Cammer Sängerin’ from 1777 and from 1781, at the Berlin Royal Opera. She became a permanent member of the opera from 1782 and sang leading roles in ''opera seria'' performances.<br />
<br />
Adelheid Eichner first came to prominence as a composer in 1780, when her ''12 Lieder mit Melodien fürs Clavier'' was published in Potsdam. This collection is her only surviving work, and includes one of the earliest [[Goethe]] songs, a setting of ''Jägers Nachtlied''. Although highly expressive, the songs are conceived in instrumental terms, with little regard for the natural melody of their texts. Further individual songs were printed in musical almanachs until 1792. Eichner set poems by G.A. Bürger and J.D. Overbeck, as well as those of the Dutch General von Stamford, who from about 1775 until 1786 was tutor at the Prince of Prussia’s court and according to Zelter, was engaged to her.<ref name=":1" /><br />
<br />
==Works==<br />
Selected works include:<br />
* ''2 Lieder mit Melodien fürs Clavier'' (1780)<ref name=":2" /><br />
* Ich hatt' ein kleines Lammchen nur (1783)<ref name=":2" /><br />
* Mach mir vom Volk (1781–82)<ref name=":2">{{Cite book|title = Say Can You Deny Me: A Guide to Surviving Music by Women from the 16th through the 18th Centuries|last = Garvey Jackson|first = Barbara|publisher = UNIV OF ARKANSAS PR|year = 1 Sep 1994|isbn = 9781557283030|location =|pages = 153}}</ref><br />
* ''An die Träume''<br />
* ''Lied eines Mädchens'' <ref>{{cite book |url=https://books.google.com/books?id=MF7FMQAACAAJ&dq=Adelheid+Maria+Eichner&hl=en&ei=dEzcTLK0NoOdlgeinuyBCQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=6&ved=0CDsQ6AEwBQ|title=Lieder of Maria Adelheid Eichner|publisher=Clar Nan Ed|year=1997|accessdate=11 November 2010}}</ref><br />
<br />
== Critical response ==<br />
Eichner received considerable acclaim for her vocal technique throughout her three octave range. The Freiburg ''Musikalisches Taschenbuch'' of 1784 praised her piano playing, claiming that she performed ‘with the same ease and skill [with which she sings] and particularly with regard to matters of taste in performance, her sensitive father’s spirit seems to rest on her’.<ref name=":1" /><br />
<br />
As a composer, Adelheid Eichner received criticism for her the setting of her words to music. Critics argue her compositions are more effective instrumentally than vocally.<ref name=":0" /><br />
<br />
==References==<br />
{{reflist}}<br />
<br />
{{Authority control}}<br />
<br />
{{DEFAULTSORT:Eichner, Adelheid Maria}}<br />
[[Category:1762 births]]<br />
[[Category:1787 deaths]]<br />
[[Category:18th-century classical composers]]<br />
[[Category:Classical-period composers]]<br />
[[Category:German classical composers]]<br />
[[Category:Female classical composers]]<br />
[[Category:18th-century German composers]]<br />
[[Category:People from Zweibrücken]]<br />
<br />
<br />
{{Germany-composer-stub}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Adelheid_Maria_Eichner&diff=200171329Adelheid Maria Eichner2019-12-16T10:02:10Z<p>~riley: Removing Category:German classical composers as page is in subcategory Category:German classical composers</p>
<hr />
<div>'''Adelheid Maria Eichner''' (1762–1787) was a German [[composer]], singer and pianist who was noted during her brief lifetime for her fine three-[[octave]] singing voice and vocal technique. She was the only child of bassoonist and composer [[Ernst Eichner]] and his wife, Maria Magdalena Ritter. Critics claim her compositions to be more effective instrumentally than vocally. As a composer, Adelheid Eichner had difficulty combining words and music effectively.<ref name=":0">{{cite book |url=https://books.google.com/books?id=IvoQQU1QL_QC&pg=PA157 |title=The Norton/Grove dictionary of women composers|format=Digitized online by GoogleBooks|first=Julie Anne|last=Sadie|first2=Rhian|last2=Samuel|year=1994|accessdate=22 October 2010}}</ref><br />
<br />
==Early years==<br />
Adelheid Eichner grew up in Zweibrücken. Her father, Ernst Eichner, was employed in the Hofkapelle of Duke Christian IV of Zweibrücken-Birkenfeld from autumn 1762 to November 1772. She was taught singing in Mannheim by an elderly Italian castrato of a good school while it is thought her father taught her the piano. At the end of 1773 she and her mother joined her father in Potsdam. He had travelled to Paris and London to give concerts and had begun his employment in the Hofkapelle of the Prince of Prussia in August 1773.<ref name=":1">{{Cite web|url = http://www.oxfordmusiconline.com/subscriber/article/grove/music/08638?q=Adelheid+Maria+Eichner&search=quick&pos=1&_start=1#firsthit|title = Eichner, Adelheid Maria|last = Reissinger|first = Marianne|date =|website = Oxford Music Online|publisher =|access-date = 2016-03-12}}</ref><br />
<br />
== Career ==<br />
From 1773, Adelheid was employed in the Hofkapelle, with her father, as the only German woman singer. She appeared in public concerts in Berlin as the prince’s ‘Cammer Sängerin’ from 1777 and from 1781, at the Berlin Royal Opera. She became a permanent member of the opera from 1782 and sang leading roles in ''opera seria'' performances.<br />
<br />
Adelheid Eichner first came to prominence as a composer in 1780, when her ''12 Lieder mit Melodien fürs Clavier'' was published in Potsdam. This collection is her only surviving work, and includes one of the earliest [[Goethe]] songs, a setting of ''Jägers Nachtlied''. Although highly expressive, the songs are conceived in instrumental terms, with little regard for the natural melody of their texts. Further individual songs were printed in musical almanachs until 1792. Eichner set poems by G.A. Bürger and J.D. Overbeck, as well as those of the Dutch General von Stamford, who from about 1775 until 1786 was tutor at the Prince of Prussia’s court and according to Zelter, was engaged to her.<ref name=":1" /><br />
<br />
==Works==<br />
Selected works include:<br />
* ''2 Lieder mit Melodien fürs Clavier'' (1780)<ref name=":2" /><br />
* Ich hatt' ein kleines Lammchen nur (1783)<ref name=":2" /><br />
* Mach mir vom Volk (1781–82)<ref name=":2">{{Cite book|title = Say Can You Deny Me: A Guide to Surviving Music by Women from the 16th through the 18th Centuries|last = Garvey Jackson|first = Barbara|publisher = UNIV OF ARKANSAS PR|year = 1 Sep 1994|isbn = 9781557283030|location =|pages = 153}}</ref><br />
* ''An die Träume''<br />
* ''Lied eines Mädchens'' <ref>{{cite book |url=https://books.google.com/books?id=MF7FMQAACAAJ&dq=Adelheid+Maria+Eichner&hl=en&ei=dEzcTLK0NoOdlgeinuyBCQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=6&ved=0CDsQ6AEwBQ|title=Lieder of Maria Adelheid Eichner|publisher=Clar Nan Ed|year=1997|accessdate=11 November 2010}}</ref><br />
<br />
== Critical response ==<br />
Eichner received considerable acclaim for her vocal technique throughout her three octave range. The Freiburg ''Musikalisches Taschenbuch'' of 1784 praised her piano playing, claiming that she performed ‘with the same ease and skill [with which she sings] and particularly with regard to matters of taste in performance, her sensitive father’s spirit seems to rest on her’.<ref name=":1" /><br />
<br />
As a composer, Adelheid Eichner received criticism for her the setting of her words to music. Critics argue her compositions are more effective instrumentally than vocally.<ref name=":0" /><br />
<br />
==References==<br />
{{reflist}}<br />
<br />
{{Authority control}}<br />
<br />
{{DEFAULTSORT:Eichner, Adelheid Maria}}<br />
[[Category:1762 births]]<br />
[[Category:1787 deaths]]<br />
[[Category:18th-century classical composers]]<br />
[[Category:Classical-period composers]]<br />
[[Category:Female classical composers]]<br />
[[Category:18th-century German composers]]<br />
[[Category:People from Zweibrücken]]<br />
<br />
{{Germany-composer-stub}}</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alexander_Wassiljewitsch_Alexejew&diff=197967315Alexander Wassiljewitsch Alexejew2019-12-15T07:45:47Z<p>~riley: /* References */ rmv {{improve categories|date=May 2019}}</p>
<hr />
<div>[[File:Alexeev, 1963.jpg|thumb|Alexander Alexeev in a rehearsal (1973).]]<br />
'''Alexander Alexeev''' ({{lang-rus|Александр Васильевич Алексеев|Aleksandr Vasil'yevich Alekseyev}}) (March 10, 1938) is a [[Russia|Russian]] conductor.<br />
<br />
Alexeev was born in Belkovo (Novgorod Oblast), [[Russia]]. From 1957 to 1966 he studied choral and symphonic conducting (with K. A. Olchova and [[Edouard Grikurov]]) at the [[Saint Petersburg Conservatory|Leningrad Conservatory]], and 1971-1972, after winning a state competition, as one of very few Russian conductors like [[Mariss Jansons]], as a student of [[Hans Swarowsky]] at the [[University of Music and Performing Arts Vienna|Vienna Music Academy]].<ref>{{Cite journal|last=Ottitsch|first=Hemma|date=17 August 1972|title=Begeisterung da, Subvention gesucht|url=|journal=Kleine Zeitung|volume=|pages=14|via=}}</ref>[[File:Swarowsky Class.png|thumb|Hans Swarowsky teaching and conducting in Ossiach (1972). Alexander Alexeev to his left.]]He held first positions as conductor at the Ulyanovsk State Symphony Orchestra, the Leningrad State Academic Maly Opera Theatre (today [[Mikhailovsky Theatre]]), as well as the Chelyabinsk State Academic Opera and Ballet Theatre, before becoming Music Director of the Ulyanovsk State Symphony Orchestra. <br />
<br />
After two years at the [[Bolshoi Theatre]] in Moscow (1982-84), Alexeev, who never joined the communist party, was declined to accept an offer to serve as Music Director of the Finnish Radio Orchestra in Helsinki, and had to stay in the [[Soviet Union]], where he worked until 1992 as Music Director of the [[Kharkiv Philharmonic Society#Academic%20Symphony%20Orchestra|Kharkov Philharmonic Orchestra]]. Alexeev recorded with different orchestras in Russia for the label [[Melodiya|Melodya]], including the [[Moscow Radio Symphony Orchestra]]<ref>{{Cite web|url=https://www.discogs.com/Arensky-Ippolitov-Ivanov-A-Russian-Concert/master/1114806|title=Melodia. A Russian Concert|access-date=11 May 2019}}</ref>, as well performed regularly with leading musicians of the [[Soviet Union]] like [[Gidon Kremer]], [[Oleg Kagan]], [[Vadim Repin]], [[Yuri Bashmet]], [[David Geringas]], [[Natalia Gutman]], [[Dmitri Alexeev]], [[Mikhail Pletnev]], [[Grigory Sokolov]], and [[Dmitri Bashkirov]]. [[File:Alexeev, Rostropovich, Serov.jpg|thumb|Mstislav Rostropovich (center), Alexander Alexeev (center right), and Eduard Serov (right) with students in Wolgograd (1973).]]<br />
<br />
Among numerous productions in Leningrad, he conducted in 1966 ''[[Katerina Ismailova|Katerina Izmailova]]'' at the Leningrad State Academic Maly Opera Theatre with [[Larisa Avdeyeva]] as Katerina Lvovna Ismailova and the composer [[Dmitri Shostakovich]] involved in the rehearsals. <br />
<br />
In 1978 Alexeev was awarded with the honorary title of [[People's Artist of Russia#Categories%20awarded|Honored Artist of the RSFSR]].<ref>{{Cite web|url=http://www.conservatory.ru/structure/subfaculties/kafedra-operno-simfonicheskogo-dirizhirovaniya|title=Profile Conducting Faculty, Saint Petersburg State Conservatory|access-date=11 May 2019}}</ref><br />
<br />
Since 1992 he joins the faculty of symphonic conducting at the [[Saint Petersburg Conservatory|Saint Petersburg State Conservatory]], and served between 2000 and 2008 as head of the conducting department.<br />
<br />
== References ==<br />
{{reflist}}<br />
<br />
{{DEFAULTSORT:Alexeev, Alexander}}<br />
[[Category:1938 births]]<br />
[[Category:Living people]]<br />
[[Category:Russian conductors (music)]]<br />
[[Category:People from Saint Petersburg]]<br />
[[Category:People from Saint Petersburg Governorate]]<br />
[[Category:20th-century conductors (music)]]<br />
[[Category:Soviet conductors (music)]]<br />
[[Category:People's Artists of the USSR]]<br />
[[Category:Petersburg Conservatory faculty]]</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sozialkonservatismus&diff=193105499Sozialkonservatismus2019-10-13T22:07:59Z<p>~riley: (GR) File renamed: File:Defense.gov News Photo 010917-D-9880W-034.jpg → File:President George W. Bush addresses the media at the Pentagon on Sept. 17, 2001.jpg Ambiguous name</p>
<hr />
<div>{{Dieser Artikel|1=beschreibt die gesellschaftlich konservative Ideologie. Zur wirtschaftspolitisch sozialen Variante des Konservatismus mit ähnlichem Namen siehe [[Sozialer Konservatismus]].}}<br />
[[Datei:President George W. Bush addresses the media at the Pentagon on Sept. 17, 2001.jpg|mini|[[George W. Bush]] ist ein typischer Vertreter des Sozialkonservatismus]]<br />
Der '''Sozialkonservatismus''' ist als eine [[politische Ideologie]] und als Teil des [[Politische Rechte (Politik)|rechten Spektrums]] eine spezielle Form des [[Konservatismus]], welche sich vor allem auf [[Gesellschaft (Soziologie)|gesellschaftliche]] Fragen bezieht. Dabei stellen Vertreter dieser Ideologie die Wahrung [[Tradition|traditioneller]] [[Wertvorstellung|Werte]] in den Mittelpunkt ihres Handelns. So stehen sie zum Beispiel dem [[Sozialer Wandel|sozialen Wandel]] generell skeptisch gegenüber und kritisieren Erfolge der [[Liberalismus|Liberalen]] seit dem 20. Jahrhundert. Das bedeutet unter anderem, dass das Recht auf [[Schwangerschaftsabbruch|Abtreibung]] häufig in Frage gestellt wird; außerdem werden vom traditionellen Lebensbild abweichende Verhältnisse wie [[Homosexualität]] abgelehnt. Häufig wird auch gefordert, dass anstatt einer Liberalisierung der Gesellschaft und [[Politik]] die [[Religion]] wieder verstärkt Einzug in das alltägliche Leben der Menschen halten soll.<ref>{{Internetquelle |autor=n-tv Nachrichten |url=https://www.n-tv.de/politik/Was-Trump-und-AfD-Waehler-verbindet-article19228116.html |titel=Was Trump- und AfD-Wähler verbindet |zugriff=2018-12-10 |sprache=de}}</ref><br />
<br />
== Verwechslung mit sozialem Konservatismus ==<br />
Das [[Bestimmungswort]] "Sozial" bezieht sich im Falle des hier beschriebenen Sozialkonservatismus auf die gesellschaftlichen Verhältnisse (vgl. [[Soziologie]]) anstatt auf eine [[Sozialpolitik|soziale Politik]] im Sinne von einer Annäherung an die [[Wirtschaftspolitik]] [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischer]] oder gar [[Sozialismus|sozialistischer]] Ideologie. Anstatt dessen erörtert der Sozialkonservatismus ausschließlich den gesellschaftlichen Teil einer Ideologie, während in der Wirtschaftspolitik Spielraum von [[Wirtschaftsliberalismus|wirtschaftsliberalen]] bis hin zu auf [[soziale Gerechtigkeit]] abzielende Positionen besteht. Somit kann eine sozialkonservative Partei durchaus einen [[Sozialer Konservatismus|sozialen Konservatismus]] in gesellschaftlichen Fragen ergänzen, ein wirtschaftsliberaler Konservatismus kann jedoch ebenfalls um eine sozialkonservative Ausrichtung ergänzt werden. Da der Sozialkonservatismus im konservativen Spektrum verortet ist, sind die Vertreter der Ideologie allerdings in der Regel [[Marktwirtschaft|marktwirtschaftlich]] ausgerichtet.<ref>{{Literatur |Autor=James Harold Farney |Titel=Social Conservatives and Party Politics in Canada and the United States |Verlag=University of Toronto Press |Datum=2012 |ISBN=9781442612600 |Online=https://books.google.co.uk/books?id=odcZbJnUN3cC&pg=PA13 |Abruf=2018-12-10}}</ref><br />
<br />
== Abgrenzung zu anderen politischen Ideologien ==<br />
Wie im vorangegangenen Abschnitt beschrieben können nur die gesellschaftlichen Positionen und nicht die wirtschaftspolitischen Positionen der Ideologien verglichen werden. Innerhalb des konservativen Spektrums stehen dem Sozialkonservatismus insbesondere der [[Liberalkonservatismus]] gegenüber. Vertreter des Sozialkonservatismus kritisieren an eher liberalkonservativen Parteien allerdings, dass sie die wahren traditionellen Werte nicht wirklich vertreten können, da liberalkonservative Parteien Homosexualität oder [[Einwanderung]] weniger skeptisch sehen als sozialkonservative. Da der Sozialkonservatismus nur gesellschaftliche Fragen klärt, müssen die gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Positionen einer Partei gesondert geklärt werden: Eine sozialdemokratische Partei kann so zum Beispiel eine soziale Wirtschaftspolitik mit starken [[Sozialleistung|Sozialleistungen]] vertreten und gleichzeitig liberalen Werten wie die Akzeptanz von Homosexualität und Abtreibung skeptisch gegenüberstehen und somit zusätzlich sozialkonservativ sein. Allgemein steht der Sozialkonservatismus am rechten Rand des konservativen Bereichs.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.philosophybasics.com/branch_conservatism.html |titel=Conservatism - By Branch / Doctrine - The Basics of Philosophy |zugriff=2018-12-10}}</ref><br />
<br />
== Vertreter des Sozialkonservatismus ==<br />
<br />
* [[Republikanische Partei]] ([[USA]]; zum Beispiel [[Ronald Reagan]], [[George W. Bush]] oder [[Jeb Bush]]; Kritik an Abtreibungen, [[Gleichgeschlechtliche Ehe|gleichgeschlechtlichen Ehen]] und Befürwortung der [[Todesstrafe]]; Ursprung des Sozialkonservatismus)<br />
* [[Partidul Social Democrat]] ([[Rumänien]]; Ergänzung sozialdemokratischer Positionen um Kritik an Einwanderung sowie [[Nationalismus|nationalistische]] Tendenzen; wirtschaftspolitisch links, gesellschaftlich rechts)<br />
* [[Alternative für Deutschland]] ([[Deutschland]]; ablehnende Haltung gegenüber gleichgeschlechtlichen Ehen und Kritik an Einwanderung; wirtschaftspolitisch rechts, gesellschaftlich rechts)<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
[[Kategorie:Konservatismus]]</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=B%C3%BCchsenmeister&diff=193078991Büchsenmeister2019-10-13T03:29:31Z<p>~riley: (GR) File renamed: File:CodexVindobana 1411.jpg → File:Codex Vindobonensis 3069 38v.jpg Criterion 4 (harmonizing names of file set) · correct name is Codex Vindobonensis 3069, add page number as well</p>
<hr />
<div>[[Datei:Codex Vindobonensis 3069 38v.jpg|mini|Historische Abbildung zweier Büchsenmeister beim Schießen und Kugelgießen um 1411]]<br />
Der '''Büchsenmeister''' (auch: ''Büchsenschütz'') war im [[Spätmittelalter]], ab Mitte des [[14. Jahrhundert]]s, die [[Beruf]]sbezeichnung für [[Handwerker]], die gewerbsmäßig [[Feuerwaffe]]n herstellten und bedienten.<br />
<br />
== Geschichte ==<br />
Zu den Aufgaben der Büchsenmeister, deren Tätigkeit mit „Büchsenwerk“<ref>Volker Schmidtchen: ''Büchsenwerk.'' In: [[Burghart Wachinger]] u. a. (Hrsg.): ''[[Verfasserlexikon|Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon]].'' 2., völlig neu bearbeitete Auflage, Band 1 (''‘A solis ortus cardine’ - Colmarer Dominikanerchronist''). De Gruyter, Berlin/New York 1978, ISBN 3-11-007264-5, Sp. 1110 f. (zur Handschrift ''Dise nach geschribnen stück und künst ist nuwe Buchsen werck ist sy genant'')</ref> bezeichnet wurde, gehörte unter anderem die Herstellung aller Arten von Feuerwaffen, wie [[Handrohr|Handbüchsen]], [[Kanone]]n, [[Mörser (Geschütz)|Mörser]] und [[Bombarde (Geschütz)|Bombarde]]n. Sie beherrschten das Richten und Laden, die Instandhaltung und Reparatur der Stücke. Daneben stellten sie häufig auch [[Geschoss]]e, [[Schwarzpulver]] und [[Schutzwaffe]]n her. Büchsenmeister waren meist direkt dem [[Stadtrat]] oder dem [[Landesherr]]en unterstellt und waren in der Regel für den Betrieb des örtlichen [[Zeughaus]]es verantwortlich. Büchsenmeister waren nicht nur aufgrund ihres technischen [[Fachmann (Berufsbezeichnung)|Fachwissens]] von Landesherrn und Städten umworben, sie gehörten auch zu den örtlichen [[Geheimnisträger]]n, die genaue [[Taktik (Militär)|taktische]] Kenntnisse über Schutz und Bewaffnung ihrer Auftraggeber hatten. Um Büchsenmeister in ihren Diensten zu halten, wurden ihnen häufig relativ hohe Vergütungen und Anstellungen auf Lebenszeit geboten. Dies schloss aber nicht aus, dass Büchsenmeister mit Genehmigung ihres Dienstherren auch für andere Auftraggeber arbeiteten.<ref name="Leng">{{Literatur | Autor = [[Rainer Leng]] | Titel = getruwelich dienen mit Buchsenwerk. Ein neuer Beruf im späten Mittelalter: Die Büchsenmeister | Herausgeber = Dieter Rödel, Joachim Schneider | Sammelwerk = Strukturen der Gesellschaft im Mittelalter. Interdisziplinäre Mediävistik in Würzburg | Verlag = Reichert | Ort = Wiesbaden | Jahr = 1996 | ISBN = 3-88226-883-2 | Seiten = 302-321 }}</ref> Sie nahmen als Artilleristen an Kriegszügen teil. Zahlreiche Büchsenmeister arbeiteten als reisende Handwerker oder [[Söldner]] für wechselnde Auftraggeber. Frühe Büchsenmeister rekrutieren sich höchstwahrscheinlich aus technisch verwandten Berufen wie [[Schmied]]en, [[Glockengießer]]n und [[Schlosserei|Schlossern]].<br />
<br />
In der 2. Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s erfolgte, aufgrund der fortschreitenden technischen Entwicklung, eine weitere Spezialisierung auf dem Gebiet der Feuerwaffen. Für einzelne Tätigkeiten der Büchsenmeister, wie der Geschützguss oder die Pulverherstellung, bildeten sich eigene Berufsgruppen wie [[Stückgießer]], [[Büchsenmacher]], Büchsenschäfter und [[Pyrotechniker|Pulvermacher]] heraus, welche sich dann teilweise auch [[Zunft|zünftig]] organisierten. Büchsenmacher wurden im 16. Jahrhundert zunächst als untergeordnete Berufsgruppe in die Zunft der Schmiede, Schlosser und Schleifer, zu der im 17. Jahrhundert auch die Uhrmacher hinzukamen, eingegliedert.<ref>Hans-Peter Trenschel: ''Die Würzburger Zunft der Schlosser, Büchsen-, Uhr- und Windenmacher.'' In: Ulrich Wagner (Hrsg.): ''Geschichte der Stadt Würzburg.'' 4 Bände; Band 2: ''Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814.'' Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 448–453.</ref> Die Spezialisierung entwickelte sich zunächst in den großen landesherrlichen Heeren, während sie im überschaubareren städtischen Bereich langsamer und mit einer zeitlichen Verzögerung erfolgte.<ref name="Leng" /><br />
<br />
== Überlieferung ==<br />
Zu den gegenwärtig bekanntesten Büchsenmeistern zählen [[Konrad Kyeser]] (1366–1405), [[Johannes Formschneider]] (vor 1420-nach 1470), [[Martin Merz]] (1425–1501) oder Franz Helm (16. Jahrhundert), deren handschriftliche Aufzeichnungen in zahlreichen Abschriften bis heute vorliegen. Ihre ''[[Bellifortis]]'', ''Kriegs-'' und ''Büchsenmeisterbücher'' bezeichneten Werke gehörten zu den frühesten Beispielen technischer [[Fachbuch|Fachbücher]] in deutscher Sprache. Weitverbreitet war das ''Feuerwerkbuch'' von 1420,<ref>Volker Schmidtchen: ''‘Feuerwerkbuch von 1420’.'' In: Burghart Wachinger u. a. (Hrsg.): ''[[Verfasserlexikon|Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon]].'' 2., völlig neu bearbeitete Auflage, Band 2 (''Comitis, Gerhard - Gerstenberg, Wigand''). De Gruyter, Berlin/ New York 1980, ISBN 3-11-007264-5, Sp. 728–731.</ref> dessen Inhalte in weiteren Werken, etwa unter Titeln wie „Büchsenmaisterey“, gekürzt, modifiziert oder ergänzt wiederzufinden sind.<ref>Volker Schmidtchen: ''Schongau, Konrad.'' In: ''[[Verfasserlexikon]].'' 2. Aufl., Band 8, Sp. 824 f. (zu Konrad Schongau, dem Verfasser einer der frühesten Bearbeitungen des ‚Feuerwerkbuches von 1420‘)</ref><ref>Volker Schmidtchen: ''‘Feuerwerker- und Büchsenmeisterbuch’.'' In: ''[[Verfasserlexikon]].'' 2. Aufl., Band 2, Sp. 731–733.</ref><ref>Volker Schmidtchen: ''‘Feuerwerkkunst’.'' In: ''[[Verfasserlexikon]].'' 2. Aufl., Band 2, Sp. 733.</ref> Daneben beinhalten zahlreiche [[Handlungsbuch|Rechnungsbücher]] der [[Kämmerei]]en detaillierte Aufzeichnungen über Ausgaben für Büchsenmeister und ihre Arbeiten. Der bairische Büchsenmeister Johann Praunberger<ref>[[Gundolf Keil]]: ''Praunperger, Johann(es).'' In: ''[[Verfasserlexikon]].'' 2. Aufl., Band 7, Sp. 809 f.</ref> war als Feuerwerker im 15. Jahrhundert vor allem auf die Zubereitung von Schwarzpulver spezialisiert und verfasste einen Text zur Herstellung von Salpeter.<br />
<gallery><br />
Datei:WP Konrad Kyeser.jpg|[[Konrad Kyeser]] (1366–1405)<br />
Datei:Epitaphfigur_Martin_Merz_Amberg.jpg|[[Martin Merz]] (1425–1501)<br />
Datei:Conrad Haas.jpg|[[Conrad Haas]] (1509–1576)<br />
</gallery><br />
<br />
== Trivia ==<br />
Die Berufsbezeichnung des Büchsenmeisters wurde (wie die des [[Armbruster (Handwerk)|Armbruster]]s) ebenfalls als [[Familienname]] übernommen.<ref name="Leng" /><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* {{Literatur | Autor = [[Rainer Leng]] | Titel = getruwelich dienen mit Buchsenwerk. Ein neuer Beruf im späten Mittelalter: Die Büchsenmeister | Herausgeber = Dieter Rödel, Joachim Schneider | Sammelwerk = Strukturen der Gesellschaft im Mittelalter: Interdisziplinäre Mediävistik in Würzburg | Verlag = Reichert | Ort = Wiesbaden | Jahr = 1996 | ISBN = 3-88226-883-2 | Seiten = 302-321 }}<br />
* [[Volker Schmidtchen]]: ''‚Pixen, Kriegsrüstung, Sturmzeug und Feuerwerch‘ (‚Kriegs- und Pixenwerch‘).'' In: ''[[Verfasserlexikon]].'' Band VII, Sp. 711 f.<br />
* {{Literatur | Autor = Volker Schmidtchen | Titel = Bombarden, Befestigungen, Büchsenmeister: Von den ersten Mauerbrechern des Spätmittelalters zur Belagerungsartillerie der Renaissance | Verlag = Droste | Ort = Düsseldorf | Jahr = 1977 | ISBN = 3-7700-0471-X }}<br />
* Wilhelm Hassenstein: ''Das Feuerwerksbuch von 1420. 600 Jahre deutsche Pulverwaffen und Büchsenmeisterei.'' Neudruck des Erstdrucks aus dem Jahr 1529 (erschienen im gleichen Jahr bei Egenolph in Straßburg unter dem Titel ''Büchsenmeysterei'') mit Übertragung ins Hochdeutsche und Erläuterungen, München 1941.<br />
* Eugène Heer, Ellen Ducommun (Hrsg.): ''[[Der neue Støckel|Der neue Støckel. Internationales Lexikon der Büchsenmacher, Feuerwaffenfabrikanten und Armbrustmacher von 1400–1900]].'' 3 Bände, Journal-Verlag Schwend, Schwäbisch Hall 1978–1982.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|Master gunsmiths}}<br />
* {{Webarchiv | url=http://www.intermundus.de/site2.0/wehrundwaffen/buechsenmeisterei.htm | wayback=20050122055326 | text=Von der Büchsenmeisterei}} - www.intermundus.de - Verein für lebendige Geschichte (aufgerufen am 10. Januar 2013)<br />
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0008/bsb00082353/images Meyer, Friedrich: Büchsenmeister- und Feuerwerksbuch - BSB Cgm 8143]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{DEFAULTSORT:Buchsenmeister}}<br />
[[Kategorie:Beruf (Waffentechnik)]]<br />
[[Kategorie:Historischer Beruf]]</div>~rileyhttps://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Handrohr&diff=193078988Handrohr2019-10-13T03:29:26Z<p>~riley: (GR) File renamed: File:CodexVindobana 1411.jpg → File:Codex Vindobonensis 3069 38v.jpg Criterion 4 (harmonizing names of file set) · correct name is Codex Vindobonensis 3069, add page number as well</p>
<hr />
<div>Das '''Handrohr''' (auch '''Hand-''', '''Stangen-''' oder '''Donnerbüchse'''; kurze Version '''Faustrohr''', '''Faustbüchse'''; Spezialversionen '''Feuer-''' oder '''Kugellanze''', '''Orgelbüchse''', '''Standrohr''') war die erste [[Handfeuerwaffe]], d. h. ein Waffe, die von einem Mann allein transportiert und abgefeuert werden konnte. Die Entwicklung der Handrohre begann etwa gleichzeitig mit den ersten [[Geschütz|Feuergeschützen]] der [[Artillerie]]: [[Bombarde (Geschütz)|Bombarde]], [[Mörser (Geschütz)|Mörser]], [[Feldschlange]], [[Kanone]].<br />
[[Datei:HandBombardWesternEurope1390-1400.jpg|mini|hochkant=1.8|Westeuropäisches Handrohr um 1390–1400, Musée de l'Armée in Paris]]<br />
<br />
== Geschichte ==<br />
<br />
[[Datei:Lgehumble 1400.jpg|mini|Stangenbüchse oder Standrohr, abgefeuert von einer hölzernen Stützgabel. ''[[Bellifortis]]''-Handschrift von [[Konrad Kyeser]], um 1400]]<br />
[[Datei:Tannenbergbüchse.jpg|mini|Tannenbergbüchse: älteste deutsche Handfeuerwaffe, gefunden im Brunnen der 1399 zerstörten Burg [[Tannenberg (Seeheim-Jugenheim)|Tannenberg]]]]<br />
[[Datei:Codex Vindobonensis 3069 38v.jpg|mini|Ältester bekannter Abzugsmechanismus (''Codex Vindobonensis 3069'' (frühes 15. Jh.), Österreichische Nationalbibliothek, Wien)]]<br />
[[Datei:Stangenbüchsen bei Burgebelagerung 1475.jpg|mini|Einsatz von Handrohren bei der Belagerung einer befestigten Stadt, 1475]]<br />
<br />
Über den Ort und die Zeit der Erfindung von Handrohren gibt es keine gesicherten Informationen. Es existieren einige schriftliche Hinweise und wenige, größtenteils aber nicht sicher datierte Originale. Als derzeit älteste Handfeuerwaffe kann ein bronzenes Rohr aus der chinesischen Provinz [[Heilongjiang]] angesprochen werden, da jenes Objekt anhand beigefundener Bronzegerätschaften in die 1280er-Jahre datiert werden konnte<ref>{{Literatur |Autor=Needham, Joseph |Titel=Science and Civilisation in China: Military Technology: The Gunpowder Epic |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=5 |Nummer=7 |Auflage= |Verlag=Cambridge University Press |Ort= |Datum=1987 |ISBN= |Seiten=290-293.}}</ref>, so dass eine chinesische Herkunft der Handfeuerwaffen hochwahrscheinlich ist. Schriftliche Hinweise über Handrohre sind von [[Italien]] aus über [[Deutschland]] nach [[Flandern]] überliefert. Das älteste sicher [[Datierung|datierbare]] europäische Handrohr wurde in der Burg [[Tannenberg (Seeheim-Jugenheim)|Tannenberg]] gefunden und stammt aus dem Jahre 1399 (siehe Foto).<ref>{{Literatur |Autor=Ain Mäesalu |Titel=Weapons in Otepää castle in 1396 |Sammelwerk=Castella Maris Baltici |Nummer=V |Datum=2003 |ISBN=978-87-88509-25-0 |Seiten=91-98 |Sprache=en}}</ref><br />
<br />
In [[Europa]] blieb das Handrohr bis etwa 1520 in Gebrauch, bevor die [[Arkebuse]] seinen Platz einnahm. Im [[Ferner Osten|Fernen Osten]] (insbesondere in [[China]]) wurden Handrohre bis ins 19. Jahrhundert hinein verwendet. <br />
<br />
== Aufbau und Handhabung ==<br />
<br />
Handrohre wurden zunächst aus [[Bronze]] gegossen. Erst mit der Entwicklung von besserem [[Stahl]] wurden auch Handrohre aus Eisen geschaffen. Als [[Munition]] wurden von Beginn an Bleikugeln verschossen – im Unterschied zu den großen Geschützen, bei denen anfangs auch Brandpfeile und Steinkugeln in Gebrauch waren.<br />
<br />
Die Rohrlänge variierte zwischen etwa 190 und 600&nbsp;mm. Das [[Kaliber]] reichte von circa 12 bis 36&nbsp;mm, wobei sich bis Anfang des 15. Jahrhunderts das Kaliber 35&nbsp;mm durchsetzte. Das Gewicht eines Handrohrs lag zwischen 1,5 und 15&nbsp;kg bei [[Belagerung]]smodellen. Viele Handrohre wiesen einen zweigeteilten Lauf auf, im vorderen Teil den ''Flug'' zur Aufnahme des Geschosses und dahinter mit einem kleineren Kaliber die ''Kammer'' zur Aufnahme der Pulverladung.<br />
<br />
Zur leichteren Handhabung wurden die Handrohre an Holzstangen von ungefähr 600 bis 2000&nbsp;mm Länge befestigt. Größere und schwerere Handrohre wurden mit Hilfe einer Stützvorrichtung (hölzerne Gewehrgabel, Burgmauer) abgefeuert. Beim Richten der Waffe musste mitunter ein zweiter Mann assistieren. Leichte Handrohre wurden unter dem Arm eingelegt (wie eine [[Lanze]]) oder von der Schulter gezündet (wie eine moderne [[Panzerfaust]]). Wegen des großen Rückstoßes war das Anlegen an der Schulter unüblich.<br />
<br />
Das Gros der Handrohre waren [[Vorderlader]], obwohl auch mit [[Hinterlader]]modellen experimentiert wurde. Bei allen Varianten zündete der Schütze die Pulverladung mit einer (beidseitig) brennenden Lunte. Diese führte er, bei frühen Modellen direkt per Hand, seit Mitte des 15. Jahrhunderts mittels [[Luntenschloss]] an das offene [[Zündloch]].<br />
<br />
== Reichweiten, Verwendung im Kampf ==<br />
<br />
Trotz einer maximalen Reichweite von circa 300&nbsp;m blieben Handrohre nur auf kurze Distanzen effektiv, da das Zielen schwierig ist. Bis zu einer Entfernung von 100&nbsp;m vermochte das Geschoss eines Handrohrs eine [[Ritter]][[rüstung]] zu durchschlagen.<br />
<br />
Eine Person konnte auch noch auf 100&nbsp;m tödlich getroffen werden. Nachteilig waren die umständliche Handhabung, die daraus resultierende niedrige Schussfrequenz und die Anfälligkeit des Pulvers gegen Wind und Nässe. Darum lag der Nutzen des Handrohrs weniger in offener Feldschlacht als vielmehr bei Belagerungen und beim Legen von Hinterhalten.<br />
<br />
== Taktische Nachteile, strategische Vorteile ==<br />
<br />
Obwohl die Handrohre den Langbögen und Armbrüsten in Handhabung, Zielgenauigkeit und Schussfrequenz (Handrohr: 1 Schuss/Minute; Armbrust: 2 Schüsse/Minute; Langbogen: 12 Schüsse/Minute) [[Taktik (Militär)|taktisch]] unterlegen blieben, eroberten sie dennoch ihren Platz in den Waffenarsenalen der mittelalterlichen [[Kriegsführung]]. Gründe dafür waren die niedrigen Produktionskosten (20 × billiger als eine Armbrust), die einfache (innerhalb eines halben Tages mögliche) Herstellung und die dadurch erleichterte Massenproduktion. Zudem verlangte die Verwendung nur wenige Tage Schützenausbildung: Bei Bedarf waren große Schützenkontingente in kürzester Zeit rekrutierbar, die zudem einen geringeren [[Sold]] bezogen als die in langen Jahren ausgebildeten [[Langbogen]]schützen.<br />
<br />
== Spezialversionen und Weiterentwicklungen ==<br />
<br />
Mit der mehrläufigen ''Orgelbüchse'' (4 bis 10 Rohre) und der ''Kugel-'' oder ''Feuerlanze'', die mit einem Schuss mehrere hintereinander angesetzte Ladungen freisetzte (etwa zum Inbrandsetzen von Gebäuden), wurde bereits im 15. Jahrhundert experimentiert.<br />
<br />
Der Übergang zu kleineren Kalibern ging einher mit der Verbesserung der [[Schwarzpulver]]qualität und optimierten [[Gießen (Metall)|Gießverfahren]]: Das Volumen der [[Treibladung]] konnte verringert, das Gewicht der dickwandigen Handrohre herabgesetzt werden. Eine handwerkliche Weiterentwicklung war die bereits im 15. Jahrhundert aufkommende [[Hakenbüchse]], aus der wiederum die [[Arkebuse]] und die [[Muskete]] hervorgingen.<br />
<br />
Berittene Schützen verwendeten seit Mitte des 15. Jahrhunderts das „kurze Handrohr“. Abgefeuert wurde die etwa 250&nbsp;mm lange [[Faustfeuerwaffe]] von einer am Sattel befestigten, abklappbaren Stützgabel. Das ''Faustrohr'' (''Faustbüchse'', ''Fäustling''; im 16./17. Jahrhundert auch ''Puffer'') behielt seinen Namen auch noch lange, nachdem es schon längst mit einem [[Radschloss]] versehen war. Damit war der Übergang zur modernen [[Pistole]] vollzogen.<br />
<br />
== Problemstellung bei der Quellenlektüre ==<br />
<br />
In älteren Quellen finden sich für unterschiedliche Handrohrtypen häufig identische Bezeichnungen, eine standardisierte Klassifizierung begann erst ab dem 16. Jahrhundert. Eine eindeutige Identifikation beschriebener Feuerwaffen ist darum heute oft nicht mehr möglich.<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* {{Literatur |Autor=P. Sixl |Hrsg=Verein für Historische Waffenkunde |Titel=Entwickelung und Gebrauch der Handfeuerwaffen |Sammelwerk=Zeitschrift für historische Waffenkunde |Nummer=1 |Verlag=Burdach |Ort=Dresden |Datum=1897}}<br />
* {{Literatur |Autor=P. Sixl |Hrsg=Verein für Historische Waffenkunde |Titel=Entwickelung und Gebrauch der Handfeuerwaffen |Sammelwerk=Zeitschrift für historische Waffenkunde |Nummer=2 |Verlag=Burdach |Ort=Dresden |Datum=1898}}<br />
* {{Literatur |Autor=Sean McLachlan |Titel=Medieval Handgonnes. The first black powder infantry weapons |Verlag=Osprey Publishing |Ort=Oxford |Datum=2010 |ISBN=978-1-84908-155-9 |Sprache=en}}<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
<br />
{{Commonscat|Hand cannon (handgonne)|Handrohr}}<br />
* {{Internetquelle |url=http://homepages.ihug.com.au/~dispater/handgonnes.htm |titel=Handgonnes and Matchlocks: The History of Firearms to 1500 |zugriff=2011-01-02 |sprache=en}}<br />
* {{Internetquelle |url=http://www.musketeer.ch/blackpowder/history.html |titel=Ulrich Bretscher's Black Powder Page |zugriff=2011-01-02 |sprache=en}}<br />
* {{Internetquelle |url=http://collections.royalarmouries.org/object/rac-object-62215.html |titel=The Danzig handgun (1350-1430) | kommentar=Die sogenannte Danzigbüchse (1350-1430) | hrsg=[[Royal Armouries]] Leeds | zugriff=2017-07-01 | sprache=en}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
[[Kategorie:Handfeuerwaffe]]<br />
[[Kategorie:Waffe (Mittelalter)]]</div>~riley