https://de.wikipedia.org/w/api.php?action=feedcontributions&feedformat=atom&user=Libro0Wikipedia - Benutzerbeiträge [de]2026-02-27T10:02:02ZBenutzerbeiträgeMediaWiki 1.46.0-wmf.17https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Libro0&diff=232756231Benutzer Diskussion:Libro02023-04-13T04:53:44Z<p>Libro0: /* Durchkopplung */ Antwort</p>
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<div>== [[Durchkopplung]] ==<br />
... ist das Stichwort zur richtigen Schreibweise. Also [[National Challenge Cup]], aber National-Challenge-Cup-Sieger. Grüße, --[[Benutzer:Rolf acker|rolf_acker]] <small>([[Benutzer Diskussion:Rolf acker#top|Diskussion]] &middot; [[Spezial:Beiträge/Rolf acker|Beiträge]])</small> 06:42, 13. Apr. 2023 (CEST)<br />
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:Es tut mir leid. Ich glaube, ich habe ein großes Chaos angerichtet. [[Benutzer:Libro0|Libro0]] ([[Benutzer Diskussion:Libro0|Diskussion]]) 06:53, 13. Apr. 2023 (CEST)</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Peter_Strasser_(Fu%C3%9Fballfunktion%C3%A4r)&diff=232755939Peter Strasser (Fußballfunktionär)2023-04-13T04:30:20Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
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<div>'''Peter Strasser''' (* [[15. Oktober]] [[1906]] in [[Deutschland]]; † [[13. September]] [[1987]] in [[Pittsburgh]], [[Pennsylvania]]) war ein [[Deutschamerikaner|deutschamerikanischer]] [[Juwelier]] und [[Fußball]]funktionär.<ref>[https://news.google.com/newspapers?nid=2519&dat=19870914&id=r2hfAAAAIBAJ&sjid=s2ENAAAAIBAJ&pg=1096,2489558&hl=de Peter Strasser] (englisch), in Observer-Reporter - 14. Sept. 1987 bei https://news.google.com, abgerufen am 4. Juli 2016</ref><br />
<br />
== Leben und Karriere ==<br />
Peter Strasser wurde am 15. Oktober 1906 in [[Deutschland]] geboren und wanderte noch in jungen Jahren als 19-Jähriger in die Vereinigten Staaten aus, wo er sich in bzw. um Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania niederließ und in [[Bridgeville (Pennsylvania)|Bridgeville]] ein Juweliergeschäft betrieb.<ref>[https://www.newspapers.com/newspage/89562629/ Pittsburgh Post-Gazette from Pittsburgh, Pennsylvania · Page 32 · 14. September 1987] (englisch), abgerufen am 4. Juli 2016</ref><ref>{{Webarchiv|url=http://www.bridgevillehistory.org/bridgeville17.html |wayback=20160821181527 |text=Bridgeville Remembered – The Greatest Generation |archiv-bot=2022-12-27 09:21:21 InternetArchiveBot }} (englisch), abgerufen am 4. Juli 2016</ref> Neben seiner Tätigkeit als Juwelier war er auch als Zauberer aktiv, wobei er vor allem vor Kindern in den [[South Hills (Pennsylvania)|South Hills]], den südlichen Vororten von Pittsburgh, auftrat. Er gehörte unter anderem auch der ''Pittsburgh Magicians Club Lodge 52'' an. In den späteren 1930er oder frühen 1940er Jahren kaufte er die Rechte am lokalen Fußballteam [[Morgan Strasser|Morgan FC]] aus [[Morgan (Pennsylvania)|Morgan]], Pennsylvania, und benannte das Team in ''Morgan Strasser'' um. Die Mannschaft galt daraufhin vor allem in den 1940ern aber auch noch in der ersten Hälfte der 1950er Jahre als eines der erfolgreichsten Fußballteams der Region. Zu den größten Erfolgen in dieser Zeit zählen unter anderem die dreimalige Finalteilnahme am [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]], wovon das Team 1949 auch ein Finale gewann, oder die viermalige Teilnahme am Finale des [[National Amateur Cup]], wovon zwei Finali gewonnen wurden. Zeitlebens galt Peter Strasser als großer Förderer des Sports in Pennsylvania. Strassers nächster [[Coup (Begriff)|Coup]] war die Übernahme des professionellen Fußballteams [[Pittsburgh Indians|Pittsburgh Stasser]], das er fortan als Präsident anführte.<br />
<br />
Nachdem mehrere US-amerikanische Fußballmannschaften aus dem Mittleren Westen eine professionelle und regionale Fußballliga außerhalb der Ostküste etablierten, nahm die Mannschaft fortan in dieser [[North American Soccer Football League]], kurz ''NASFL'', teil. In der [[North American Soccer Football League 1946|ersten Saison]], die auf lediglich acht Meisterschaftsspiele pro Mannschaft beschränkt war, rangierte Pittsburgh Stasser vor den [[Chicago Vikings]] lediglich auf dem vierten und damit vorletzten Tabellenplatz. Nach der Umbenennung der Mannschaft in Pittsburgh Indians zum [[North American Soccer Football League 1947|Spieljahr 1947]] kamen auch die Erfolge des von Strasser geführten Teams. Nachdem die Liga um eine Mannschaft erweitert wurde und sich die Anzahl der Meisterschaftsspiele pro Mannschaft auf zehn Partien erhöhte, rangierten die ''Indians'' zum Saisonende mit fünf Siegen, einem Remis und vier Niederlagen auf dem ersten Tabellenplatz und wurden in dieser letzten Saison der Liga Meister. Da sich die Liga noch während des laufenden Spielbetriebs auflöste, war die Mannschaft nur [[de jure/de facto|de facto]] Meister. Zu den signifikantesten Pittsburgh-Spielern zu dieser Zeit gehörten unter anderem [[Paul Danilo]], ein später [[National Soccer Hall of Fame|Hall-of-Famer]], oder [[Nicholas DiOrio]], der ebenfalls in die National Soccer Hall of Fame gewählt wurde. In Summe gewannen Strassers Fußballmannschaften sechs Fußballmeisterschaften des Bundesstaates Pennsylvania, zwei National Amateur Cups und einen [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]]. Nach der Auflösung der ''NASFL'' trat die Mannschaft wieder als ''Morgan Strasser'' im lokalen Ligabetrieb an, wo sie in späteren Jahren noch diverse Meistertitel feierte.<ref>{{Webarchiv|url=http://homepages.sover.net/~spectrum/pittsburgh.html |wayback=20130713134733 |text=History of Soccer in Pittsburgh |archiv-bot=2022-12-27 09:21:21 InternetArchiveBot }} (englisch), abgerufen am 4. Juli 2016</ref><br />
<br />
Des Weiteren war der Bridgeville-Einwohner Präsident der ''NASFL'' und wurde im Laufe seines Lebens mehrfach ausgezeichnet. So unter anderem im Jahre 1960 mit einem ''American Legion Distinguished Service Award'' der [[Amerikanische Legion|Amerikanischen Legion]] oder dem ''Man of the Year Award'' der ''Greater Bridgeville Area Chamber of Commerce'' im Jahre 1968. Des Weiteren war er 15 Jahre lang Vorsitzender des ''[[United Way of America|United Fund]]'', wo er für die Gegend um Bridgeville zuständig war, und führte die ''Surplus Food Organization'' und das ''Special Gifts Committee'' der ''Bridgeville Public Library'' an. Außerdem war der Besitzer der in Bridgeville ansässigen ''Strasser Jewelry Co.'' Gründungsmitglied und Vizepräsident der ''Bridgeville Savings and Loan'', sowie Vizepräsident der ''Greater Bridgeville Area Chamber of Commerce''. Zudem war er früherer Präsident des ''Bridgeville Hungary Club'' und ebenso früherer Präsident der [[Jewelers of America|American Jewelers Association]]. Zu den weiteren Organisationen denen er angehörte, zählen die ''Western Pennsylvania Jewelers Association'', der [[Deutsch-amerikanischer Nationalkongress|deutsch-amerikanische Nationalkongress]], die ''Antique Clock Association of America'', der [[Teutonia Männerchor]] in der denkmalgeschützten [[Teutonia Männerchor Hall]] in Pittsburgh, sowie die ''St. Agatha Church'' in Bridgeville.<br />
<br />
Des Weiteren war er Gründungsmitglied und Präsident des [[Kiwanis]]-Klubs in Bridgeville. 1970 wurde er als Förderer des Fußballsports in Pennsylvania in die ''Western Pennsylvania Sports Hall of Fame'' gewählt; vier Jahre später folgte die Aufnahme in die ''Independent Athletic Alumni Association of Pennsylvania''. Am 13. September 1987 verstarb Peter Strasser 80-jährig nach langer Krankheit im St. Clair Memorial Hospital in Pittsburgh. Er hinterließ seine Ehefrau Eva Nader Strasser, seine Tochter Nancy Hertzell aus [[Upper St. Clair]], Pennsylvania, seinen Sohn Robert Strasser aus [[Canfield (Ohio)|Canfield]], [[Ohio]], sechs Enkelkinder, sowie seinen Bruder Louis Fischbacher aus [[East Pittsburgh]], Pennsylvania. Nach Verabschiedungen im ''Fryer Funeral Home'', heute ''Beinhauer-Fryer Funeral & Cremation Service'', in Bridgeville und einer Messe in der ''St. Agatha Church'' wurde er am ''Queen of Heaven Cemetery'' in [[Peters Township (Washington County, Pennsylvania)|Peters Township]] begraben.<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{SORTIERUNG:Strasser, Peter}}<br />
[[Kategorie:Fußballfunktionär (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Person (Pittsburgh)]]<br />
[[Kategorie:Juwelier]]<br />
[[Kategorie:Kiwanis]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1906]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1987]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
[[Kategorie:Deutscher]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Strasser, Peter<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Juwelier und Fußballfunktionär<br />
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1906<br />
|GEBURTSORT=[[Deutschland]]<br />
|STERBEDATUM=13. September 1987<br />
|STERBEORT=[[Pittsburgh]], [[Pennsylvania]], Vereinigte Staaten<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Daniel_Zampini&diff=232755915Daniel Zampini2023-04-13T04:28:21Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>'''Daniel D. Zampini''' (* [[1901]] in [[Pittsburgh]], [[Pennsylvania]]; † [[1971]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Fußball]]spieler und -funktionär. Im Jahre 1963 wurde er in der Kategorie „Funktionär“ in die [[National Soccer Hall of Fame]] aufgenommen.<ref> {{Webarchiv|text=Daniel Zampini auf der offiziellen Webpräsenz des US-amerikanischen Fußballverbandes |url=http://www.ussoccer.com/about/hall-of-fame/hall-of-famers/builder-bio |wayback=20161123080209 }} (englisch), abgerufen am 3. Juli 2016</ref><br />
<br />
== Leben und Karriere ==<br />
Daniel Zampini wurde im Jahre 1901 in der Großstadt Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania geboren. Seine Karriere als Fußballspieler begann er als 16-Jähriger in der Juniorenmannschaft des [[Morgan Strasser|Morgan FC]] aus [[Morgan (Pennsylvania)|Morgan]], Pennsylvania. In weiterer Folge stieg er in die Herrenmannschaft mit Spielbetrieb in der lokalen Fußballmeisterschaft auf, gewann mit dieser diverse Meistertitel und erreichte die Halbfinale des [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]], sowie des [[National Amateur Cup]]. Im Jahre 1930 wurde er zum Präsidenten der [[Keystone League]] gewählt und wurde Mitglied des ''West Penn Soccer Council''. Ab 1942 agierte Zampini als Präsident der ''West Penn Soccer Football Association'' und war in diesem Amt bis einschließlich 1952 tätig.<ref>[http://www.ussoccerhistory.org/national-soccer-hall-of-fame-biographies/national-soccer-hall-of-fame-builders-biographies/daniel-zampini/ Daniel Zampini auf ussoccerhistory.org] (englisch), abgerufen am 3. Juli 2016</ref> Später war er innerhalb der [[United States Soccer Federation]] stellvertretender Vorsitzender des ''National Amateur Cup Committee'', deren Vorsitzender er in späteren Jahren auch wurde. Über das Jahr und den Ort des Ablebens Zampinis ist nur wenig bekannt. Laut der Online-Datenbank ''[[Find a Grave]]'' soll Zampini im Jahre 1971 verstorben und am ''Saint Agatha Cemetery'' in [[Bridgeville (Pennsylvania)|Bridgeville]], Pennsylvania, begraben worden sein.<br />
<br />
Daniel Zampini ist der Schwiegervater des Fußballspielers und -trainers [[Paul Danilo]] (1919–2013), der im Jahre 1997 in der „Spieler“-Kategorie ebenfalls in die [[National Soccer Hall of Fame]] aufgenommen wurde.<ref>[http://www.post-gazette.com/news/obituaries/2013/09/06/Obituary-Paul-Doots-Danilo-Member-of-soccer-hall-of-fame-devoted-decades-to-the-game/stories/201309060111 Obituary: Paul 'Doots' Danilo / Member of soccer hall of fame devoted decades to the game] (englisch), abgerufen am 3. Juli 2016</ref><ref>[http://www.legacy.com/obituaries/postgazette/obituary.aspx?pid=166790690 Paul D. „Doots“ Danilo auf legacy.com] (englisch), abgerufen am 3. Juli 2016</ref><ref>[http://www.ussoccer.com/stories/2014/03/17/12/41/paul-doots-danilo-passes-away-at-94 Hall Of Famer Paul „Doots“ Danilo Passes Away] (englisch), abgerufen am 3. Juli 2016</ref><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* {{Literatur | Autor=Dave Blevins | Titel=The Sports Hall of Fame Encyclopedia. Baseball, Basketball, Football, Hockey, Soccer, 2 Volumes | Auflage=1. | Verlag=The Scarecrow Inc. ([[Rowman & Littlefield]]) | Ort=[[Lanham (Maryland)|Lanham]], [[Maryland]] | Datum=2012 | ISBN=978-0-8108-6130-5 | Seiten=1095}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{SORTIERUNG:Zampini, Daniel}}<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Fußballfunktionär (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Person (Pittsburgh)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1901]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1971]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Zampini, Daniel<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Zampini, Daniel D. (vollständiger Name)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fußballspieler und -funktionär<br />
|GEBURTSDATUM=1901<br />
|GEBURTSORT=[[Pittsburgh]], [[Pennsylvania]], Vereinigte Staaten<br />
|STERBEDATUM=1971<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=SC_Hakoah_Wien&diff=232755899SC Hakoah Wien2023-04-13T04:27:20Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>Der '''SC Hakoah Wien''' ({{heS|הַכֹּחַ וִינָה&lrm;|ha-Koach Winah|de=die Kraft Wien}}) ist ein [[Judentum|jüdischer]] Sportverein in [[Wien]], der ursprünglich zur „Pflege des Fussballspieles, der Leicht- und Schwer-Athletik, des Winter- und Wasser-Sportes“ gegründet wurde.<ref name=":0">{{Literatur |Autor=Susanne Helene Betz |Titel=Von der Platzeröffnung bis zum Platzverlust. Die Geschichte der Hakoah Wien und ihrer Sportanlage in der Krieau |Hrsg=Susanne Helene Betz, Monika Löscher, Pia Schölnberger |Sammelwerk=„... mehr als ein Sportverein“. 100 Jahre Hakoah Wien 1909 – 2009 |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Studienverlag |Ort=Innsbruck |Datum=2009 |ISBN=9783706546836 |Seiten=151}}</ref> Beheimatet ist der 1909 gegründete SC Hakoah Wien in der Wiener [[Krieau]]. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] 1938 zerschlugen die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] den Verein, dessen Mitglieder sie verfolgten. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde der Verein reaktiviert. Er besteht heute aus den Sektionen [[Basketball]], [[Karate]], [[Schwimmen]], Touristik und Skiclub, [[Tennis]], [[Tischtennis]], [[Boxen]], [[Judo]], [[Ringen]] und [[Wandern]]. In der Geschichte des Vereins gab es auch Sektionen für [[Fechten]], [[Hockey]], [[Leichtathletik]], [[Eishockey]], [[Handball]], [[Schach]] und [[Wasserball]].<ref>[https://www.hakoah.at/geschichte ''Die Geschichte der Wiener HAKOAH''], bei HAKOAH.at</ref><br />
<br />
Der SC Hakoah Wien zählte zur Zeit der [[Erste Republik (Österreich)|Ersten Republik]] zu den stärksten Fußballvereinen Österreichs. So konnte Hakoah 1923 als erster kontinentaleuropäischer Verein mit dem [[FA Cup|FA-Cup-Finalisten]] [[West Ham United]] einen englischen Fußballverein auswärts schlagen und wurde unter Kapitän [[Max Scheuer|Maxl Scheuer]] –&nbsp;er wurde später von den Nationalsozialisten ermordet&nbsp;– 1925 erster [[Österreichischer Meister (Fußball)|österreichischer Meister]] im Profifußball. Aber auch die Schwimmsektion sowie die Ringer hatten beachtliche Erfolge. Sie holten jeweils zwei Medaillen bei Europameisterschaften und den Olympischen Spielen.<br />
<br />
== Überblick und aktueller Amateursport ==<br />
[[Datei:SC HAKOAH Vienna.svg|Vereinsemblem|mini]]<br />
Die Wiener Hakoah ist durch ihre Erfolge in der [[Zwischenkriegszeit]] bis zu ihrer Zerschlagung bekannt geworden. In dieser Zeit versuchten Mäzene und Sponsoren, den Fußballklub auch für außersportliche Ziele dienstbar zu machen: Als öffentliches Demonstrationsmittel jüdischen Selbstbewusstseins<ref>Horak/Maderthaner 1997, S. 1987.</ref> konnte sich der Verein auf eine enthusiastische Anhängerschaft stützen. Die ursprüngliche [[Zionismus|zionistische]] Ausrichtung des Vereins wurde bei der Neugründung 1945 aufgegeben. Zurzeit ist der Klub im Mannschaftssport im Basketball in der 1. Klasse Wien (Herren) vertreten und bietet die Individualsportarten Karate, Schwimmen, Tennis und Tischtennis an.<br />
<br />
Nachdem im [[Abkommen zur Regelung von Fragen der Entschädigung und Restitution für Opfer des Nationalsozialismus|„Washingtoner Abkommen“]]<ref>{{Internetquelle |autor=Allgemeiner Entschädigungsfonds für Opfer des Nationalsozialismus |url=https://www.entschaedigungsfonds.org/washingtoner-abkommen |titel=Washingtoner Abkommen 2001 |werk= |hrsg= |datum= |abruf=6. Juli 2020 |sprache=de en}}</ref> 2001 die teilweise Rückgabe und Renovierung des ehemaligen Geländes des jüdischen Sportvereins in der Krieau festgelegt wurde, wurde 2005 ein Teil des ursprünglichen Platzes im Wiener Prater restituiert. Am 11. Dezember 2006 fand die Grundsteinlegung für das neue Hakoah-Sportzentrum statt, die [[Richtfest|Rohbaugleichenfeier]] erfolgte am 16. Mai 2007. Am 11. März 2008 wurde das Karl-Haber-Sportzentrum auf einem Drittel des einstigen Areals eröffnet, 70 Jahre nach der Beschlagnahmung durch die Nationalsozialisten. 500 Ehrengäste, darunter der Bürgermeister Wiens und der österreichische Bundeskanzler, waren anwesend. Der Namensgeber des Stadions, der Spitzensportler [[Karl Haber (Sportler)|Karl Haber]], versuchte nach dem Zweiten Weltkrieg erfolglos, die beschlagnahmten Immobilien der Hakoah zurückzubekommen. Dessen Sohn Paul Haber ist nun Präsident der Hakoah Wien und kommentierte die Eröffnung mit den Worten „Vor 70 Jahren wurde der Verein von der SA zerschlagen. Aber das Dritte Reich ist untergegangen – und die Hakoah lebt!“<ref>Marta S. Halpert: ''{{Webarchiv | url=http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.1073.html | wayback=20100902174305 | text=...und die Hakoah lebt!}}.'' In: ''[[Jüdische Zeitung (Berlin)|Jüdische Zeitung]].'' April 2008.</ref><br />
<br />
== Geschichte der Hakoah-Fußballer ==<br />
=== 1909–1911: Gründung und Anfangsjahre ===<br />
Der SC Hakoah Wien wurde von jüdischen Studenten ins Leben gerufen mit der Zielsetzung, einen Sportklub zu gründen, „der der jüdischen Jugend die Möglichkeit bieten sollte, körperliche Uebungen zu treiben und als bewusste Juden in den sportlichen Kampf mit anderen Vereinen zu treten.“<ref>Hakoah 1920, S. 3.</ref> Als Anstoß zur Gründung der Hakoah wird das Gastspiel des jüdischen Vereins ''[[VAC Budapest|Vívó és Atlétikai Club]]'' aus Budapest am 23. Mai 1909 in Wien gesehen, der gegen die zweite Mannschaft des [[Vienna Cricket and Football-Club]]s antrat. [[Lipott Weiß]], der damalige Leiter der „Vívó“, ermunterte die jüdischen Studenten zur Bildung eines eigenen Vereins und wurde auch Gründungsmitglied. Unter der Führung David Weinbergers wurde schließlich am 16. September 1909 in den Räumen der „Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler“ in der Hörlgasse am [[Alsergrund|Wiener Alsergrund]] die konstituierende Generalversammlung abgehalten. Als erster Präsident wurde der Rechtsanwalt und Schriftsteller [[Fritz Löhner-Beda|Fritz Löhner]] gewählt. Der neue Verein bestritt sein erstes Spiel gegen die „Vívó“ und trat nach einigen weiteren Freundschaftsspielen in der Winterpause der Saison 1909/10 dem [[Österreichischer Fußball-Bund|Österreichischen Fußball-Verband]] bei. Das erste Verbandsspiel bestritten die Blauweißen, wie die Mannschaft bald nach ihrer Dressfarbe genannt wurde, gegen die [[SC Columbia XXI Wien|Floridsdorfer Columbia]]; es endete 0:10.<br />
<br />
Zu einer kleinen Lokalrivalität entwickelte sich bald das Duell mit dem ''Sportklub 1908'', der ebenfalls fast zur Gänze aus jüdischen Spielern bestand und seine Spiele gleichermaßen im [[Wiener Donauregulierung|Wiener Inundationsgebiet]] austrug. Er war zwar der Hakoah meist überlegen, dennoch schloss sich ein Großteil seiner Spieler 1910 den Blauweißen an, was für den Verein eine erhebliche Verbesserung der Spielstärke bedeutete.<ref name="ha5">Hakoah 1920, S. 5.</ref> Nach dem Beitritt zum ÖFV nahm der Verein in der Saison 1910/11 erstmals an einer Meisterschaftsrunde teil. Als Liganeuling begann er in der niedrigsten Spielklasse, der II. C-Klasse, die damals die vierte Spielstufe im österreichischen Fußball darstellte. In ihrem ersten Spieljahr nahm die Hakoah zwar noch keine bedeutende Rolle in der II. C-Klasse ein; da sich aber mehrere Vereine höherer Spielstufen auflösten oder ihren Spielbetrieb einstellten, wurde den Blauweißen am Saisonende der Aufstieg in die II. B-Klasse gewährt.<ref name="ha5" /> Ab dieser Saison trennte sich die Geschichte der Fußballer vom Gesamtverein. Hatten sie bislang die einzige Sektion gebildet, beschloss der Klub, mit den Schwimmern und den Leichtathleten weitere Sektionen einzuführen und ließ bald zahlreiche weitere folgen. Die Fußballer wurden allerdings als eigenständiger Verein weitergeführt, der eine enge Bindung zu den anderen Sportarten unterhielt.<br />
<br />
=== 1911–1918: Aufstiege und Erster Weltkrieg ===<br />
Nachdem der Verein aus der vierten Klasse aufgestiegen war, belegte die Hakoah in der neuen Spielstufe [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1911/12|1911/12]] den dritten Platz, hinter dem [[FC Sturm 07]] und dem [[Rennweger SV]]. Zu Saisonbeginn hatte der Verein seinen ersten eigenen Fußballplatz, den Birner-Platz in [[Floridsdorf]] bezogen. Der Aufstieg in die II. A-Klasse sollte bereits [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1912/13|1913]] gelingen. Die Hakoah kämpfte lange Zeit nur mit dem [[SK Admira Wien]] um den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse, musste sich letztlich aufgrund des schlechteren Torverhältnisses geschlagen geben. Da nicht alle Vereine zu den letzten Spielen antraten und diese somit 3:0 strafverifiziert wurden, war das Endbild allerdings verzogen, sodass der ÖFV nach Nachfrage auch der Hakoah den Aufstieg gewährte. In der zweiten Spielstufe angelangt entwickelte sich neben der Admira der [[SC Wacker Wien]] zum schärfsten Konkurrenten der Hakoahner. Nach einer für den Verein sehr guten Hinrunde in der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1913/14|Saison 1913/14]] stand die Hakoah-Mannschaft am Wackerplatz in der Edelsinnsstraße den [[Meidling]]ern im entscheidenden Spiel um den Herbstmeistertitel gegenüber. Die Blauweißen siegten überraschend in dem „denkwürdigen Spiel“<ref>Hakoah 1920, S. 10.</ref> mit 2:0, wobei insbesondere Tormann [[Wilhelm Halpern|Willy Halpern]] glänzte, der zwei Elfmeter von [[Franz Twaroch]] parierte. Dieser war zum damaligen Zeitpunkt Stürmer der [[Österreichische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] gewesen.<br />
<br />
Die Hakoah hatten somit als Herbstmeister gute Chancen, den Sprung in die höchste österreichische Liga zu schaffen. Nach einer schwächeren Rückrunde rutschte der Klub allerdings noch auf Platz Drei zum Saisonende ab. Der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] im Sommer 1914 zwang die Hakoahner vorerst, den Spielbetrieb einzustellen und sich von der Meisterschaft zurückzuziehen. Zahlreiche Spieler der Kampfmannschaft wurden als Soldaten einberufen, so dass auch zeitweise Angehörige der Schwimm- oder Leichtathletiksektion in der Mannschaft bei Freundschaftsspielen zum Einsatz kamen. 1916 entschloss sich die Vereinsleitung unter Arthur Baar, dennoch wieder in den Meisterschaftsbetrieb einzusteigen. Die Hakoah belegte in der zweiten Spielstufe sogar [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1916/17|1917]] auf Anhieb den zweiten Platz hinter dem [[SC Donaustadt]]. Am 15. Juli 1917 durfte Tormann Willy Halpern sogar als erster Hakoahner ein Länderspiel für Österreich gegen Ungarn bestreiten.<br />
<br />
=== 1918–1920: Die Hakoah wird erstklassig ===<br />
Nachdem sich die Blauweißen mit einem siebenten und einem vierten Platze zweimal im Mittelfeld der Tabelle platziert hatten, wollte der Verein in der ersten [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1919/20|Friedensmeisterschaft 1919/20]] den Aufstieg in die erste Klasse schaffen. Unter dem prominenten Trainer [[Gustav Huber|Gustl Huber]] entwickelte sich bald ein Duell mit der [[SC Germania Schwechat|Schwechater Germania]] um den Aufstiegsplatz. Das entscheidende Aufeinandertreffen der beiden Teams in die Hinrunde brachte trotz eisiger Kälte am 14. Dezember 1919 mit 15.000 Fans einen neuen Zuschauerrekord in der zweiten Liga.<ref>Reichspost, 15. Dezember 1919, S. 4.</ref> Hakoah siegte mit Toren von [[Isidor Gansl]] und [[Max Grünfeld]] 2:1 über die Niederösterreicher und war somit ungeschlagen Herbstmeister. Auch in der Rückrunde konnte die Hakoah gegen Schwechat 2:1 siegreich bleiben und sonst nur ein einziges Mal vom Ottakringer SC besiegt werden. Der jüdische Sportklub war erstklassig geworden. Im neuen [[ÖFB-Cup|Cup-Wettbewerb]] erreichte der Verein das Halbfinale, wo er sich erst am 16. Juni 1920 dem Erstligaklub [[FK Austria Wien|Amateure]] 1:3 geschlagen geben musste.<br />
<br />
Zur Feier dieses Triumphes gab der Verein auch bald unter dem Titel ''Die Hakoah – Ihr Weg von der vierten in die erste Klass'' ein eigenes kleines Buch heraus, welches die bisherige Geschichte des Aufstiegs und die Spieler des Fußballvereins beschreibt. Die Haltung gegenüber dem Verein, dem anfangs nicht nur von nichtjüdischen, sondern auch von vielen jüdischen Wienern wenig Sympathie entgegengebracht worden war, hatte sich im Lauf der Jahre stark gewandelt. In dem 1923 herausgegebenen Buch ist zu lesen: „Auch die Gegner mußten die Aufopferung, die tadellose Haltung und vor allem das ehrliche Streben der jüdischen Sportleute anerkennen und allenthalben setzte es sogar Beweise der Sympathie für die Hakoahner ab. Zu den meisten Vereinen entwickelte sich sogar ein freundschaftliches Verhältnis und auch im Verband hatte sich der jüdische Klub über keine Schwierigkeiten mehr zu beklagen.“<ref name="ha5" /> Der österreichische Autor [[Friedrich Torberg]] beschrieb in seinem Essay „Warum ich stolz darauf bin“ eine bekannte Episode eines Hakoah-Spiels der damaligen Epoche:<br />
<br />
{{Zitat|Die Hakoah hatte auf dem Platz des Brigittenauer A.C. zum Frühjahrs-Meisterschaftsspiel gegen die Hausherren anzutreten, die in der Tabelle an vorletzter Stelle lagen, nur einen Punkt vor Vorwärts 06. Wenn die Brigittenauer gegen Hakoah verloren, hatte Vorwärts 06 noch eine Chance, sich vor dem Abstieg in die dritte Klasse zu retten. Infolgedessen erschien der gesamte Vorwärts-Anhang in der Brigittenau, um für Hakoah zu „drucken“. […] Besonders ein an der Barriere lehnender Vorwärts-Anhänger schrie sich die Kehle heiser. Nun pflegt man in solchen Situationen den angefeuerten Spieler beim Namen zu rufen – aber den kannte der Anfeuerer nicht. Und die übliche Bezeichnung, die er für Juden allgemein parat hatte – nämlich ‚Saujud‘, – schien ihm in diesem Augenblick doch nicht recht am Platze. ‚Hoppauf!‘ brüllte er also, und nochmals ‚Hoppauf!‘ – und dann kam ihm eine Erleuchtung. Sein nächster Zuruf lautete: ‚Hoppauf. Herr Jud!‘|Friedrich Torberg, Warum ich darauf stolz bin}}<br />
<br />
=== 1920–1924: Vizemeister und der Sieg über West Ham ===<br />
[[Datei:Hakoah-Sportclub.png|250px|mini|Über 30.000 Zuschauer folgten dem Aufruf und sahen am 7. Mai 1922 das erste Meisterschaftsspieldes SC Hakoah im Krieauer Stadion; die Gäste trugen dank [[Hans Kanhäuser]] den Sieg davon.]]<br />
Das Debüt in der ersten Spielklasse für die Hakoah endete mit einem 1:3 gegen den [[SpC Rudolfshügel]]. Dank Stürmer Isidor Gansl, der bereits beim [[Wiener AF|WAF]] in der ersten Liga Erfahrung gesammelt hatte, konnte die Hakoah schon bald ihre ersten Siege feiern: Die [[SK Admira Wien|Admira]], der [[Wiener Sport-Club|Sport-Club]], [[1. Simmeringer SC|Simmering]] – in diesem Spiel schoss Gansl einen [[Hattrick]] – und der WAF wurden geschlagen sowie ein Unentschieden gegen Wacker geholt. Damit war der Liganeuling Hakoah neuer Tabellenführer der österreichischen Meisterschaft. Zum Gipfeltreffen mit dem Serienmeister der vergangenen Jahre, [[SK Rapid Wien|Rapid]], kam es am 14. November 1920 vor 25.000 Zuschauern am überfüllten [[Floridsdorfer AC|FAC]]-Platz, was zu einem völligen Zusammenbruch des öffentlichen Verkehrs führte.<ref>Horak/Maderthaner, S. 25.</ref> Die Hakoah ging dank „Isi“ Gansl in Führung, [[Josef Uridil|Pepi Uridil]] schoss letztlich aber noch das 1:1 für Rapid. Die Blauweißen behaupteten ihre Tabellenführung, nach einer schwächeren Rückrunde beendete der Verein seine erste österreichische Meisterschaft auf Rang vier. Der Abwärtstrend nach dem guten Start in die Erste Klasse blieb jedoch nicht bestehen, in der folgenden [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1921/22|Saison 1921/22]] kämpfte die Hakoah mit dem Wiener Sport-Club aus [[Dornbach (Wien)|Dornbach]] bis zum letzten Spieltag um die österreichische Meisterschaft. Die Blauweißen waren auf eine Niederlage der Dornbacher angewiesen, diesen gelang allerdings ein 1:1-Unentschieden gegen den WAF, so dass die Hakoah sich mit dem Vizemeistertitel begnügen musste. Besonders hervorgehoben in der Hakoah-Chronik wurde der Auswärtssieg in dieser Saison über Titelverteidiger Rapid mit 3:1 auf der Pfarrwiese vor 25.000 Zuschauern.<ref>Baar 1959, S. 64.</ref> Die Rapidler belegten schließlich den dritten Meisterschaftsrang. In die Rückrunde bezogen die Hakoahner ihr neues eigenes Stadion in der [[Krieau]], welches rund 25.000 Zuschauer fasste und der Mannschaft bald den Spitznamen „Krieauer“ verlieh.<br />
<br />
Das Duell gegen den Sport-Club erfuhr in der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1922/23|Saison 1922/23]] eine Neuauflage. Zwar belegten die Blauweißen in der Meisterschaft dieses Mal nur den siebenten Rang, im österreichischen Cup erreichte der Verein allerdings das Halbfinale, wo es zum Aufeinandertreffen mit den Dornbachern kam. Das erste Spiel endete 2:2 nach Verlängerung, so dass ein Entscheidungsspiel ausgeschrieben wurde, welches der Sport-Club 2:0 für sich entschied. Zu einem Höhepunkt in der Vereinsgeschichte entwickelten sich die beiden Duelle mit dem englischen [[FA Cup|FA-Cup-Finalisten]] und Zweitliga-Vizemeister 1923 [[West Ham United]]. Die englischen Fußballvereine genossen auf Grund ihrer Herkunft aus dem „Mutterland des Fußballs“ eine weitgehende Vormachtstellung in Europa. Das erste Duell lockte am 19. Mai 1923 über 40.000 Zuschauer auf die [[Stadion Hohe Warte|Wiener Hohe Warte]], es endete mit einem überraschenden 1:1. Zur Berühmtheit gelangte jedoch das Rückspiel im [[Upton Park (Stadion)|Upton Park]] am 4. September 1923. Die Hakoah gewann vollkommen überraschend mit 5:0, was eine bis dato einmalige Niederlage eines englischen Fußballklubs gegen ein „europäisches Gastteam“ bedeutete. Sándor Nemes, der in Österreich den Namen [[Alexander Neufeld]] angenommen hatte, gelangen drei Treffer für die Hakoah. Der Artikel des Illustrieren Sportblatts würdigte dieses Spiel als größten Erfolg, den jemals irgendein anderer Wiener oder auch kontinentaler Verein errungen hatte. Der Bericht schloss mit den Worten:<br />
{{Zitat|Heute aber verdient die Hakoah für ihr glänzendes Spiel, für ihren triumphalen Erfolg, der den Wiener Fußballsport mit einem einzigen Schlag in allen Herren Länder berühmt gemacht hat, vorbehaltslosen Dank und Anerkennung.|ref=<ref>Illustriertes Sportblatt, 15. September 1923, S. 10.</ref>}}<br />
<br />
=== 1924–1927: Erster österreichischer Meister im Profifußball und Amerika-Tournee ===<br />
[[Datei:Hakoah Vienna 1925.jpg|mini|Hakoah Wien 1925 Österreichischer Meister]]In der österreichischen [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1923/24|Meisterschaft 1923/24]] erreichten die Krieauer den sechsten Rang, international stachen besonders die Duelle mit dem damaligen europäischen Spitzenverein [[Slavia Prag]] hervor. In Prag konnte der Verein die Slavia 2:1 schlagen, das Rückspiel auf der [[Hohe Warte (Wien)|Hohen Warte]] ging allerdings mit 2:4 an den tschechoslowakischen Klub. In der folgenden Saison gab es weitreichende Änderungen in der österreichischen Meisterschaft, denn in den beiden höchsten Spielklassen wurde verbindlich der [[Profifußball|Professionalismus]] eingeführt. Die Hakoah nahm bald mit Rapid und den Amateuren eine führende Position in der Tabelle ein und konnte sich vor Meisterschaftsende einen kleinen Punktevorsprung herausarbeiten. Das vorentscheidende Spiel um die österreichische Meisterschaft fand für die Hakoah am 6. Juni 1925 gegen den Wiener Sport-Club vor 25.000 Zuschauern auf der [[Simmeringer Haide|Simmeringer Had]] statt. [[Jacob Wegner]] per Freistoß und [[Moses Häusler]] brachten die Blauweißen zweimal in Front, doch [[Otto Höss]] gelang es in der 75. Minute zum 2:2 auszugleichen. Bei dieser Aktion wurde der Hakoahner Tormann [[Alexander Fabian]] schwer an der Schulter verletzt, sodass er seine Position nicht mehr erfüllen konnte. Fabian entschloss sich daher bei den letzten Angriffen seiner Mannschaft mit nach vorne zu gehen und gab auch knapp vor Spielende einen schwachen Schuss ab, der von einem Sport-Clubverteidiger ins Tor abgefälscht wurde. Der Tormann der Hakoah hatte damit seinen Verein zum österreichischen Meistertitel 1925 geschossen. Neben Fabian im Tor zählten zur Meistermannschaft weiters in der Verteidigung Kapitän [[Max Scheuer|Maxl Scheuer]], [[Josef Grünfeld (Fußballspieler)|Josef Grünfeld]] und [[Maximilian Gold]], in der Halvesreihe standen [[Richard Fried]], [[Béla Guttmann]] und [[Egon Pollak (Fußballspieler)|Egon Pollak]] sowie im Sturm [[Alexander Neufeld]], [[Ernö Schwarz]], Moses Häusler, [[József Eisenhoffer]], [[Norbert Katz]] und [[Max Grünwald]]. [[Friedrich Torberg]] beschrieb die letzten Minuten des meisterschaftsentscheidenden Spiels wie folgt:<br />
<br />
{{Zitat|Und dann geschah das Unwahrscheinliche. Der Tormann Fabian, den verletzten Arm in einer Binde, kam aufs Feld zurück, nahm den verlassenen Stürmer-Posten ein, bekam plötzlich den Ball vor die Füße&nbsp;– und schoss fünf Minuten vor Schluss das dritte Goal, das siegbringende, das meisterschaftsentscheidende dritte Goal. Es war die tollste Sensation, die sich denken ließ. Das Publikum raste&nbsp;– der eine Teil aus Begeisterung, der andere aus Wut. Der Amateur-Anhänger vor uns war aufgesprungen, aschfahl, mit aufgerissenem Mund&nbsp;– dann, aus einem besinnungslosen Wutreflex, haute er dem neben ihm jubelnden Hakoah-Anhänger eine fürchterliche Ohrfeige herunter. Der Getroffene sank vom Sitz –&nbsp;zwei meiner Freunde stürzten auf den Übeltäter los, um ihn an Ort und Stelle ‚zu Krenfleisch zu verarbeiten‘&nbsp;–, aber da ertönte von unten her die flehende Stimme des Getroffenen: ‚Ich bitt Sie, lassen Sie ihn! Er is mein Cousin.‘|Friedrich Torberg, Warum ich darauf stolz bin}}<br />
<br />
Der Cup des Jahres 1925 wurde erst nach Abschluss der Meisterschaftssaison ausgetragen. Die Hakoah traf im Achtelfinale auf Rapid und konnte am Rapid-Platz mit 5:0 in Führung gehen. Mit Hilfe des Schiedsrichters kamen die Grün-Weißen zwar noch auf 4:5 heran, verloren aber doch. Im Viertelfinale kam es zum Aufeinandertreffen mit den Amateuren, denen mit 6:1 allerdings deutlich die Revanche für die Meisterschaft glückte. In der Liga glückte dem Titelverteidiger nur ein siebenter Rang. In einem internationalen Spiel gegen Slavia Prag konnte der Klub mit einem 6:5-Sieg für Aufsehen sorgen, nachdem er zur Pause noch 1:5 zurückgelegen war. Die folgende [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1925/26|Saison 1925/26]] stand ganz im Zeichen der großen Amerika-Tournee der Hakoah. So musste der gesamte Spielplan der Meisterschaft angepasst werden, da die Blauweißen bereits zwei Monate früher als alle anderen Vereine ihre Spiele absolviert hatten. Insgesamt zwei Reisen unternahm der Verein in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], wo er mit großer Begeisterung empfangen wurde. Zuschauerzahlen bei Freundschaftsspielen von bis zu 46.000 Besuchern sollten bis 1977 als Rekord bestehen bleiben und erst von [[Pelé]]s Mannschaft [[New York Cosmos]] gebrochen werden.<ref>[http://www.rsssf.com/usadave/am-soc-overview.html American Soccer History bei rsssf.com]</ref> Der große Erfolg beim Publikum führte allerdings auch dazu, dass mehrere finanzkräftige Investoren des amerikanischen Profifußballs ein Auge auf die Spieler des österreichischen Meisters von 1925 warfen. Insbesondere machten die New Yorker Teams den Spielern finanziell sehr lukrative Angebote, sodass viele den Verein um eine Freigabe ersuchten und diese auch erhielten. Zu den [[New York Giants (Fußball)|New York Giants]] wechselten Schwarz, Häusler, Grünfeld, Pollak und Guttmann, den [[Brooklyn Wanderers]] schlossen sich Neufeld, Eisenhoffer, [[Heinrich Schönfeld (Fußballspieler)|Heinrich Schönfeld]] und [[Leopold Drucker]] an. Ihnen folgten 1927 bei einer zweiten Amerika-Tournee Fabian, Wortmann, Gold und Nikolsburger nach. Später trat ein Großteil dieser Spieler gemeinsam für die [[New York Hakoah|Hakoah All-Stars]] auf, die 1929 auch den [[US Open Cup|National Challenge Cup]] gewinnen konnten.<br />
<br />
=== 1928–1938: Zwischen Erster und Zweiter Liga ===<br />
Den Verlust des Gros der Kampfmannschaft der Hakoah binnen so kurzer Zeit vertrug der Verein nur schlecht. Die Hakoah geriet nur zwei Jahre nach ihrem Meistertitel in den Abstiegskampf, auf eigenem Platze mussten sich die Krieauer Rapid in der Meisterschaft sogar 1:9 geschlagen geben. Einziger größerer Erfolg war das Erreichen das Cup-Viertelfinales mit einem 3:1-Sieg über die Austria. Das entscheidende Spiel um den Verbleib in der I. Liga fand am 10. Juni 1928 gegen den WAC statt. Die Hakoah führte zur Pause noch 1:0, verlor allerdings mit 1:4 und stieg damit erstmals in ihrer Vereinsgeschichte ab. Der Abstieg löste eine größere Krise sowie Meinungsverschiedenheiten bei den Funktionären über die Zukunft der Mannschaft aus.<ref>Baar 1959, S. 80.</ref> In der II. Liga spielte der Absteiger Hakoah seine Gegner jedoch an die Wand. Mit einem Torverhältnis von 104:13 konnten alle 24 Partien gewonnen werden – eine bis heute einmalige Leistung in einer österreichischen Profi-Fußballliga. Die siegverwöhnte Hakoah startete allerdings mit fünf Niederlagen in Serie in die neue [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1929/30|I.-Liga-Meisterschaft 1929/30]] und lief so vergebens bis zum Saisonende einem Nichtabstiegsplatz hinterher. In der folgenden Zweitligameisterschaft belegte der Verein den zweiten Platz hinter dem [[Brigittenauer AC]], was die Blauweißen ebenso zum erneuten Aufstieg in die I. Liga berechtigte. Trotz eines sportlich gesehen erneut katastrophalen Einstiegs in die [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1931/32|Erstligameisterschaft 1931/32]] mit nur einem Sieg in der Hinrunde gelang es der Hakoah letztlich, in der höchsten österreichischen Spielklasse zu verbleiben.<br />
<br />
Mit Leo Drucker und bald auch [[Friedrich Donnenfeld]] stellte der Klub zudem wieder zwei Nationalspieler. So konnten sich die Krieauer 1933 bereits mit dem achten Rang auf einen Mittelfeldplatz verbessern. Im Cup scheiterte man erst im Viertelfinale gegen den BAC nach Verlängerung. Unter Béla Guttmann, der aus Amerika als Trainer zur Hakoah zurückgekehrt war, schaffte der Verein 1934 zum bereits dritten Mal in Folge den Klassenerhalt mit einem zehnten von zwölf Plätzen. Auch [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1934/35|1935]] landete die Hakoah auf dem zehnten Platz. Im österreichischen Cup erreichte sie zum ersten Mal seit 1923 das Halbfinale, wo sie sich dem späteren Sieger Austria geschlagen geben musste. Mit neuem Trainer [[Arthur Kolisch]] kämpfte der Verein mit dem WAC lange Zeit um den vorletzten Platz und konnte schließlich mit einem 2:2 am 24. Mai 1936 zum letzten Mal den Klassenerhalt in der ersten Liga fixieren. Dieses Spiel sollte allerdings noch ein Nachspiel haben, denn wie sich herausstellte bestach der ehemalige Hakoahner-Obmann Ludwig Alt den Wackertormann mit einer stattlichen Summe von 1.000 Schilling, damit dieser haltbare Bälle passieren ließ.<ref>Schidrowitz 1951, S. 215 sowie F. Blaha: „40 Jahre Wacker“, S. 53.</ref> Nach diesem fragwürdigen Klassenerhalt folgte 1937 ein klarer Abstieg, denn die Hakoah gewann in der Folgesaison nur sechs Punkte.<br />
<br />
=== 1938–1950: Nationalsozialismus und gescheiterter Versuch einer Reaktivierung ===<br />
[[Datei:Hakoah Maccabi AmidarRamat Gan FC.svg|mini|Logo von Hakoah Tel-Aviv]]<br />
Die Hinrunde in der Saison 1937/38 der österreichischen Meisterschaft beendete die Hakoah als Tabellenführer der zweiten Spielstufe und hatte so gute Chancen auf den direkten Wiederaufstieg. Auch in die Rückrunde startete der Verein mit zwei Siegen und einem Unentschieden gut und gewann ebenfalls sein Cup-Spiel. Am 7. März 1938 remisierte der Verein 2:2 gegen den [[SV Straßenbahn Wien]] und verteidigte so die Tabellenführung vor dem Floridsdorfer Klub [[SC Austro Fiat Wien]]. Anschließend begann das Training für das Cup-Spiel gegen den WAC am 15. März 1938. Inzwischen marschierte die deutsche Wehrmacht in Österreich ein. Bereits einen Tag nach der [[Anschluss Österreichs|Annexion Österreichs]] am 12. März 1938 wurde der Verein zerschlagen, die Hakoah aus allen Ergebnislisten gestrichen und ihre Spiele für ungültig erklärt. Der Fußballplatz der Hakoah wurde pachtweise der [[Sturmabteilung|SA]]-Standarte 90 übergeben.<ref>{{Literatur |Autor=Christoph Schwaiger |Titel=„Sportklub Hakoah – Ikone jüdischen Selbstbewusstseins“. Von der Gründung bis zur Gegenwart |Verlag=[[Universität Wien]] |Ort=Wien |Datum=2008 |Seiten=55}}</ref> Die Mitglieder der Hakoah wurden verfolgt: Viele von ihnen flohen ins Ausland, die meisten nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. Allein von den Fußballspielern der Hakoah wurden jedoch [[Oskar Grasgrün]], [[Ernst Horowitz]], [[Josef Kolisch]], die Brüder Erwin und [[Oskar Pollak (Fußballspieler)|Oskar Pollak]], Nationalspieler und Kapitän der Meistermannschaft von 1925 [[Max Scheuer]] und [[Ali Schönfeld]] von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] gefangen genommen und ermordet, viele weitere in [[Konzentrationslager]] deportiert, in denen die Fußballspieler [[Fritz Weinberger]] und [[Julius Zwickler]] ihren Tod fanden. Zudem kamen zahlreiche Sportler anderer Sektionen und insbesondere ein Großteil der Funktionäre gewaltsam durch die Nationalsozialisten ums Leben.<ref>Baar 1959, S.&nbsp;159f.</ref> Diejenigen Spieler, denen die Flucht nach Palästina gelungen war, spielten dort als [[Hakoah Tel-Aviv]] (הכח תל אביב) weiterhin Fußball. Spielausrüstung erhielt der neue Verein von der [[FK Austria Wien|Wiener Austria]] übersandt, so dass man deren Trikotfarbe violett als neue Vereinsfarben übernahm. Der Verein fusionierte in den sechziger Jahren zu [[Hakoah Amidar Ramat Gan]] und spielt in der Saison 2018/19 in der dritthöchsten israelischen Spielklasse. 1965 und 1973 wurde er israelischer Meister, 1969 und 1971 Cupsieger.<ref>[http://www.hakoach.co.il/ www.hakoach.co.il]</ref><br />
<br />
Am 13. April 1945 wurde Wien von der Roten Armee erobert. Von den einst 200.000 Wiener Juden hatten nur 6.000 überlebt. Dennoch traten bereits am 10. Juni 1945 überlebende Hakoah-Mitglieder in einer Generalversammlung zusammen, in der unter Kurt Platzek die Reaktivierung der Fußballsektion beschlossen wurde. Der ebenfalls reaktivierte ÖFB sprach den Fußballern einen Startplatz in der 2. Klasse zu, in der sie 1938 ihr letztes Spiel bestritten hatten. Dem neuen Verein griffen insbesondere die Erstligaklubs [[SC Wacker Wien]], [[Wiener AC|WAC]] und [[FC Wien]] unter die Arme, indem sie mehrere Spieler dem Verein bedingungslos freigaben. Unter ihnen war auch der später berühmt gewordene Trainer [[Karl Schlechta (Fußballspieler)|Karl Schlechta]]. So spielte der Verein in der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1945/46|Saison 1945/46]] lange Zeit um die Rückkehr in die höchste österreichische Liga mit, beendete die 2. Klasse als Zweiter drei Punkte hinter [[SC Hochstädt]]. Die Hakoah konnte aber ihre guten Spieler nicht halten; im [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1946/47|Folgejahr 1947]] wurde der Klub nur noch 10. und stieg 1948 schließlich mit nur einem Sieg in 26 Spielen in die Drittklassigkeit ab. Um sich zumindest in dieser Spielstufe festzusetzen, entschloss sich die sportliche Leitung des Klubs, auch nichtjüdische Spieler in die Mannschaft aufzunehmen, was große Differenzen innerhalb des Vereins hervorrief.<ref>Baar 1959, S. 212.</ref> Nach einem erneuten Abstieg kam 1950 mit der Auflösung das endgültige Ende des einstigen österreichischen Meisters.<br />
<br />
2006 befasste sich der US-amerikanische Autor Franklin Foer in seinem Werk ''Wie man mit Fußball die Welt erklärt'' ausführlich mit dem SC Hakoah Wien der Zwischenkriegszeit.<ref>''How Soccer Explains the World: An Unlikely Theory of Globalization''; deutsch: Heyne, München 2006, ISBN 3-453-12064-7.</ref><br />
<br />
== Stadion und Plätze ==<br />
Die Wiener Hakoah trug ihre ersten Spiele auf einer uneingefriedeten Wiese im [[Wiener Donauregulierung|Wiener Inundationsgebiet]] aus. So musste vor dem Spielbeginn das Spielfeld mit Kalk und Bürsten markiert werden, die Torstangen waren in einem kleinen Fischergasthaus deponiert, dessen Vorratskammer gleichermaßen als Umkleidekabine herhalten mussten.<ref name="ba52f">Baar 1959, S. 52f.</ref> Mit dem Aufstieg in die II. B-Klasse wurde auch ein neuer Platz in Anspruch genommen. Die Hakoah trat als Untermieter des [[Vienna Cricket and Football-Club]]s auf, der den Blauweißen seinen Trainingsplatz wie Kabinen und Waschräume zur Verfügung stellte.<ref name="ba52f" /> Ihren ersten eigenen Sportplatz bezogen die Hakoahner 1911. Nachdem der [[Floridsdorf]]er ''Birner-Platz'' vom jüdischen Verein ''SC Liverpool Wien'' auf Grund ausständiger Mieten geräumt werden musste, zog der Fußballklub als neuer Mieter ein. Es folgte ein wesentlicher Umbau, bei dem der alte Platz neu hergerichtet wurde. So wurden unter anderem auch ein Wasch- und Duschhäuschen sowie eine Platzmeisterhütte gebaut. Mit den Erfolgen in der zweiten Spielklasse wurde der Platz allerdings bald zu klein für die hohen Zuschauerzahlen der Hakoah, sodass der Verein seine Spiele meist bei der [[First Vienna FC 1894|Vienna]] auf der [[Hohe Warte (Wien)|Hohen Warte]] oder beim [[Floridsdorfer AC|FAC]] in Floridsdorf austragen ließ. In Floridsdorf wollte die Hakoah auch ihr eigenes Stadion bauen, was vom dortigen SPÖ-Bezirksvorsteher aber verhindert wurde.<br />
<br />
Mit Hilfe des Gemeinderates Leopold Plaschkes konnte schließlich ein Grundstück in der Wiener [[Krieau]] für den Stadionbau in Besitz genommen werden. Plaschkes verhalf dem Verein sogar zu einer [[Wiener Straßenbahn|Straßenbahnlinie]], die den Sportplatz an das Stadtzentrum anschloss. Der Krieauer Sportplatz, wie er benannt wurde, konnte schließlich im Frühjahr 1922 eröffnet werden. Er besaß 5.000 Sitzplätze und weitere 20.000 Stehplätze. 1938 wurde das Stadion beschlagnahmt, der SA-Standarte 90 übergeben und in weiterer Folge vollkommen zerstört.<ref>{{Literatur |Autor=Susanne Helene Betz |Titel=Von der Platzeröffnung bis zum Platzverlust. Die Geschichte der Hakoah Wien und ihrer Sportanlage in der Krieau |Hrsg=Susanne Helene Betz, Monika Löscher, Pia Schölnberger |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Studienverlag |Ort=Innsbruck |Datum=2009 |ISBN= |Seiten=150-184}}</ref> Nach Kriegsende wurde der Hakoah wieder der Cricketer-Platz zugewiesen, wo der Verein seine letzten Spiele austrug.<br />
<br />
== Bekannte Spieler ==<br />
=== Nationalspieler ===<br />
{| border="0" cellpadding="3"<br />
|- style="vertical-align:top"<br />
|<br />
'''Österreich'''<br />
* [[Friedrich Donnenfeld]]<br />
* [[Leopold Drucker]]<br />
* [[Otto Fischer (Fußballspieler)|Otto Fischer]]<br />
* [[Richard Fried]]<br />
* [[Maximilian Gold]]<br />
* [[Max Grünwald]]<br />
* [[Wilhelm Halpern]]<br />
|<br />
* [[Moses Häusler]]<br />
* [[Norbert Katz]]<br />
* [[Alexander Neufeld]]<br />
* [[Egon Pollak (Fußballspieler)|Egon Pollak]]<br />
* [[Max Scheuer]]<br />
* [[Siegfried Wortmann]]<br />
|<br />
'''Ungarn'''<br />
* [[Béla Guttmann]]<br />
* [[József Eisenhoffer]]<br />
* [[Sándor Nemes]]<br />
* [[Rezső Nikolsburger]]<br />
* [[Dezső Grósz]]<br />
* [[Ernö Schwarz]]<br />
|<br />
'''Rumänien'''<br />
* [[Isidor Gansl]]<br />
<br />
'''Frankreich'''<br />
* [[Edmund Weiskopf|Edmond Weiskopf]]<br />
|}<br />
<br />
=== Weitere bekannte Spieler ===<br />
{| border="0" cellpadding="3"<br />
|- style="vertical-align:top"<br />
|<br />
* [[Alexander Fabian]] (Ungarn)<br />
|<br />
* [[Josef Grünfeld (Fußballspieler)|Josef Grünfeld]] (Deutsches Reich)<br />
|<br />
* [[Karl Schlechta (Fußballspieler)|Karl Schlechta]] (Österreich)<br />
|}<br />
<br />
== Titel und Erfolge ==<br />
=== [[Österreichischer Meister (Fußball)|Österreichische Meisterschaft]] ===<br />
* 1 × Österreichischer Meister: 1925.<br />
* 1 × Österreichischer Vizemeister: 1922.<br />
* 2 × Österreichischer Zweitligameister: 1920, 1929 (nur Siege)<br />
<br />
=== [[ÖFB-Cup|Österreichischer Cup]] ===<br />
* 3 × Österreichisches Cup-Halbfinale: 1920, 1923, 1935.<br />
* 7 × Österreichisches Cup-Viertelfinale: 1920, 1923, 1925, 1928, 1930, 1933, 1935.<br />
<br />
== Weitere Sektionen ==<br />
=== Schwimmsektion ===<br />
Neben den Fußballern machte sich insbesondere die Schwimmsektion der Hakaoh einen Namen. Sie wurde allerdings, im Gegensatz zu ersteren, besonders stark mit antisemitischen Anfeindungen und systematischen Benachteiligungen bedacht. Insbesondere mit dem deutschnationalen Verein EWASK, dem 1888 behördlich genehmigten Ersten Wiener Amateur-Schwimmclub,<ref>[[Ernst Bruckmüller]], Hannes Strohmeyer (Hrsg.): ''Turnen und Sport in der Geschichte Österreichs''. ÖBV – Pädagogischer Verlag, Wien 1998, ISBN 3-215-12884-5, S. 71.</ref> kam es zu zahllosen Auseinandersetzungen. Gegründet wurde die Abteilung im Winter 1910/11 und anfangs von Siegmund Deutsch betreut. Als erstes Schwimmbecken diente das [[Beatrixbad]] ([[Liste der Straßennamen von Wien/Landstraße#L|Linke Bahngasse]] 9, [[Landstraße (Wien)|Landstraße]]). 1912 trat erstmals die [[Wasserball]]mannschaft zusammen. 1914 wurde das erste eigene Schwimmmeeting im Hietzinger Strandbad durchgeführt. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zum Aufschwung der Sektion, bedingt auch durch die Eröffnung des eigenen Sommerbades in der Kuchelau. Ein bekanntes Mannschaftsmitglied war in dieser Zeit der [[Journalist]] und [[Schriftsteller]] [[Friedrich Torberg]]. Walter Arnold war es schließlich, der 1924 im [[Kunst- und Turmspringen|Kunstspringen]] als erster Hakoahner österreichischer Meister werden konnte.<br />
<br />
Die Wasserballer wurden 1926 erstmals [[Österreichische Wasserball-Bundesliga (Männer)|österreichischer Meister]], ein Titel, der 1927 und 1928 erfolgreich verteidigt werden konnte. Berühmtester Spieler war Kapitän [[Georg Flesch]], der als Stürmer auch 33 Länderspiele für die österreichische Nationalmannschaft absolvierte und dabei unter anderem den dritten Platz bei der Europameisterschaft 1931 in Paris erreichte. Die bekanntesten [[Schwimmsport|Schwimmer]] der Hakoah waren [[Hedy Bienenfeld]] und [[Fritzi Löwy]]. Bienenfeld war lange Zeit die stärkste Brustschwimmerin Österreichs, gewann zahlreiche Meistertitel und konnte bei der [[Schwimmeuropameisterschaften|Europameisterschaft]] 1927 eine Bronzemedaille gewinnen. Löwy konnte im Freistil 25 Meisterschaften gewinnen und holte 1927 in Bologna ebenfalls Bronze. In ihre Fußstapfen trat [[Judith Deutsch]], die mit 15 Jahren bereits österreichische Meisterin im Freistil über 400 Meter und 1935 zur [[Sportler des Jahres (Österreich)|Österreichischen Sportlerin des Jahres]] gewählt wurde. Nachdem sie sich jedoch weigerte, an den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen 1936]] in Deutschland teilzunehmen, wurde sie vom Verband für zwei Jahre gesperrt.<br />
<br />
=== Ringer ===<br />
Auch die Ringersektion verdankt ihre Gründung Siegmund Deutsch. Sie wurde 1912 ins Leben gerufen. Die ersten Trainings wurden im Turnsaal der Talmud Thorah Schule abgehalten. Berühmtester Sportler der Abteilung war [[Nikolaus Hirschl]]. Er nahm auch an den [[Olympische Sommerspiele 1932/Ringen|Olympischen Spielen 1932]] in Los Angeles teil, wo er jeweils im Schwergewicht die Bronzemedaille im griechisch-römischen Stil sowie im Freistil für Österreich gewann. Die Ringer der Hakoah waren überdies auch als Schutztruppe anderer Sektionen, insbesondere der Schwimmer, und des jüdischen Viertels gegenüber antisemitischen Angriffen von Bedeutung. Baar schreibt: „Da kannten die Ringer kein Pardon, und oft wurden antisemitische Angreifer mit blutigen Schädeln heimgeschickt.“<ref>Baar, 1959, S. 166.</ref><br />
<br />
=== Tischtennis ===<br />
Schon bald nach der Gründung im Jahre 1909 entstand auch eine [[Tischtennis]]sektion. Als Spiellokal diente die Tischtennishalle [[Paul Flußmann]]s in der Taborstraße. Filip Bruckner (geb. 1881 in Obritz; gest. 1942) war der erste Sektionsleiter. Viele Aktive gehörten zur österreichischen Spitzenklasse, etwa Ferry Weiss, Karl Fischer, [[Richard Bergmann (Tischtennisspieler)|Richard Bergmann]], Otto Pfefferbaum, Adolf Pompan, Egon Altmann (geb. 1916) bei den Herren sowie [[Anastasia Flußmann]], Erie Reiss, Zita Lemos bei den Damen. Ab 1935 fanden die Aktivitäten im Cafe Atlashof am Franz-Josefs-Kai statt, J.Jäger wurde neuer Sektionsleiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Tischtennissektion neu gegründet. Isaak Blumenfeld führte die Sektion, in seinem Cafe Neubau wurde gespielt. Walter Filip (1950–2022) war langjähriger Sektionsleiter der Tischtennis-Sektion.<ref>S.C.HAKOAH Tischtennis, Broschüre zum 110-jährigen Jubiläum 2019</ref><br />
<br />
=== Judo ===<br />
2014 wurde [[Peter Seisenbacher]] als Trainer verpflichtet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/1220459257460/seisenbachers-ehrgeiz-das-glueck-der-hakoah |titel=Seisenbachers Ehrgeiz, das Glück der Hakoah |sprache=de-AT |abruf=2022-11-12}}</ref> Ihm folgte [[Stephan Hegyi]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.judo-vienna.at/archive/489 |titel=Menschen im Judo – Judo-Landesverband Wien |abruf=2022-11-12}}</ref> Aktuell ist dieser der erfolgreichste Judoka der Sektion.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.hakoah.at/judo |titel=Hakoah |sprache=de |abruf=2022-11-03}}</ref> Zu seinen größten Erfolgen zählen 2 Bronzemedaillen bei Europameisterschaften (2018, 2019).<ref>{{Internetquelle |url=https://www.judoinside.com/judoka/87496/Stephan_Hegyi/judo-career |titel=JudoInside - Stephan Hegyi Judoka |abruf=2022-11-03}}</ref><br />
<br />
==== Erfolge ====<br />
<br />
* 2009: Julia Pfeifer (+78 kg) Staatsmeisterin<ref>{{Internetquelle |url=https://www.sportaustria.at/fileadmin/Inhalte/Dokumente/Archiv/Staatsmeister/Staatsmeister_2009.pdf |titel=Österreichische Staatsmeister 2009 |werk=Sport Austria |hrsg=Sport Austria |datum=2010-01-14 |sprache=de |abruf=2023-02-11}}</ref><br />
<br />
== Film ==<br />
Die Geschichte von sieben ehemaligen Hakoah-Meisterschwimmerinnen, die Wien nach dem Anschluss Österreichs verlassen mussten, schildert der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm ''Watermarks'' des israelisch-amerikanischen Regisseurs Yaron Zilberman (2004). Unter anderem gewann der Film beim [[Palm Springs International Film Festival]] 2005 den ''Audience Award''.<br />
<br />
== Theater ==<br />
Von der österreichisch-israelischen Autorin [[Yael Ronen]] (geb. 1976 in [[Jerusalem]]), deren Großvater Wolf Fröhlich in der Leichtathletik-Abteilung des Vereins aktiv war, stammt das Theaterstück ''Hakoah Wien''.<ref>[https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/hakoah-heisst-kraft/ ''Hakoah heißt Kraft''], ''Jüdische Allgemeine'' vom 27. Januar 2014, abgerufen am 16. September 2019</ref> Es wurde 2012 mit großem Erfolg am [[Schauspielhaus Graz]] uraufgeführt.<ref>{{Internetquelle| url=http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3142000/genial-ins-rechte-eck-genagelt.story| titel=''„Hakoah Wien“: Genial ins rechte Eck genagelt.''| hrsg=[[Kleine Zeitung]]| datum=2012-10-14| abruf=2020-06-05| archiv-url=http://web.archive.org/web/20140923165358/http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3142000/genial-ins-rechte-eck-genagelt.story| archiv-datum=2014-09-23| abruf-verborgen=1}}</ref><ref>{{Webarchiv | url=http://www.schauspielhaus-graz.com/schauspielhaus/stuecke/stuecke_genau.php?id=15906 | wayback=20150203201211 | text=Pressestimmen zu Stück und Aufführung auf der Website des Schauspielhauses Graz}}</ref><br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Hakoah: ''Die Hakoah – Ihr Weg von der vierten in die erste Klasse,'' Gloriette-Verlag, Wien 1923.<br />
* Wilhelm Schmieger: ''Der Fußball in Österreich.'' Burgverlag, Wien 1925.<br />
* [[Leo Schidrowitz]]: ''Geschichte des Fußballsportes in Österreich'', Verlag Rudolf Traunau, Wien 1951.<br />
* Arthur Baar: ''50 Jahre Hakoah 1909–1959.'' Ramat-Gan 1959.<br />
* Karl Langisch: ''Geschichte des Fußballsports in Österreich.'' Wilhelm Limpert-Verlag, Wien 1964.<br />
* Karl Kastler: ''Fußballsport in Österreich, Von den Anfängen bis in die Gegenwart.'' Trauner, Linz 1972.<br />
* Arthur Baar: ''Fußballgeschichten. Ernstes und Heiteres.'' Wien 1974.<br />
* John Bunzl: ''Hoppauf Hakoah. Jüdischer Sport in Österreich. Von den Anfängen bis in die Gegenwart''. Junius, Wien 1987, ISBN 3-900370-10-9.<br />
* Simon Schwaiger: ''Sportklub Hakoah Wien – Ikone jüdischen Selbstbewußtseins''. [[Diplomarbeit]]. Universität Wien, Wien 2008. ([http://othes.univie.ac.at/601/ Online-Version])<br />
* Susanne Helene Betz, Monika Löschner, Pia Schölnberger (Hrsg.): ''„… mehr als ein Sportverein“. 100 Jahre Hakoah Wien 1909–2009''. Studien-Verlag, Innsbruck/ Wien 2009, ISBN 978-3-7065-4683-6.<br />
* [[Yael Ronen]]: ''Hakoah Wien''. Theaterstück. 2012.<br />
* [[John Bunzl]]: ''Hakoah Wien.'' In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): ''Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur'' (EJGK). Band 2: ''Co–Ha.'' Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02502-9, S. 505–507.<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat}}<br />
* [http://www.hakoah.at/ www.hakoah.at] – Homepage vom SC Hakoah Wien<br />
* [http://www.hakoach.co.il/ www.hakoach.co.il] – Homepage vom Hacoah-Maccabi Ramat-Gan in Tel Aviv<br />
* [http://www.kino.com/watermarks/ Watermarks] – Homepage des Dokumentarfilms über Hakoah<br />
* [http://derstandard.at/?ressort=Hakoah Sport-Ressort Hakoah] auf [[derStandard.at]]<br />
* [http://www.jewishsports.net/BioPages/Hakoah-Vienna.htm Der SC Hakoah Wien] in der [[International Jewish Sports Hall of Fame]] (englisch)<br />
<br />
{{Lesenswert|28. Juli 2007|34887688}}<br />
<br />
[[Kategorie:SC Hakoah Wien| ]]<br />
[[Kategorie:Judentum in Wien]]<br />
[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein aus Wien|Hakoah]]<br />
[[Kategorie:Jüdische Kultur]]<br />
[[Kategorie:Jüdischer Sportverein]]<br />
[[Kategorie:Gegründet 1909]]<br />
[[Kategorie:Hockeyverein (Österreich)|Wiener, SC Hakoah]]<br />
[[Kategorie:Österreichischer Ringerverein|Wien, Hakoah]]<br />
[[Kategorie:Schachverein (Österreich)]]<br />
[[Kategorie:Mitglied der International Jewish Sports Hall of Fame|Wien]]<br />
[[Kategorie:Ehemaliger Wasserballverein (Österreich)|Wien, Hakoah]]</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Brooklyn_Celtic&diff=232755881Brooklyn Celtic2023-04-13T04:26:11Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Lückenhaft|Geschichte, Spieler, deutsche Tabelle, Quellen}}<br />
<br />
'''Brooklyn Celtic''' war der Name zweier US-amerikanischer Fußball-Teams. Das erste war ein Amateur-Team, das die New York Amateur Association Football League 1912 bis 1917 beherrschte. Das zweite wurde als '''Brooklyn F.C'''. gegründet und war ein Mitglied der professionellen [[American Soccer League]] in den 1930er Jahren und Anfang der 1940er Jahre. Es wurde 1936 in '''Brooklyn St. Mary’s Celtic''' umbenannt.<br />
<br />
== Brooklyn Celtic I ==<br />
<br />
=== Erfolge ===<br />
[[Datei:Brooklyn celtic 1914.jpg|mini|BC-Spieler (1914)]]<br />
<br />
*'''[[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]]'''<br />
Zweiter: 1914; 1915<br />
*'''[[American Cup]]'''<br />
Zweiter: 1915<br />
*'''[[American Amateur Football Association Cup]]'''<br />
Sieger: 1912<br />
*'''Division I'''<br />
Sieger: 1913; 1914; 1915; 1916; 1917<br />
*'''Division II'''<br />
Sieger: 1910<br />
*'''[[Sultana Cup]]'''<br />
Sieger: 1917<br />
*'''[[Southern New York State Cup]]'''<br />
Sieger: 1914; 1917<br />
<br />
== Brooklyn Celtic II ==<br />
=== Year-by-year ===<br />
{| class="wikitable"<br />
!Year<br />
!Division<br />
!League<br />
!Reg. Season<br />
!Playoffs<br />
!National Cup<br />
|-<br />
|1933/34<br />
|''N/A''<br />
|ASL<br />
|5th<br />
|''No playoff''<br />
|First round<br />
|-<br />
|1934/35<br />
|''N/A''<br />
|ASL<br />
|7th<br />
|''No playoff''<br />
|Second round<br />
|-<br />
|1935/36<br />
|''N/A''<br />
|ASL<br />
|6th<br />
|''No playoff''<br />
|Semifinals<br />
|-<br />
|1936/37<br />
|''N/A''<br />
|ASL<br />
|bgcolor="#B3B7FF"|1st, National<br />
|Semifinals<br />
|Second round<br />
|-<br />
|1937/38<br />
|''N/A''<br />
|ASL<br />
|2nd, National<br />
|Final<br />
|Second place<br />
|-<br />
|1938/39<br />
|''N/A''<br />
|ASL<br />
|2nd, National<br />
|1st Round<br />
|bgcolor="#FFCBCB"|Champion<br />
|-<br />
|1939/40<br />
|''N/A''<br />
|ASL<br />
|8th<br />
|''No playoff''<br />
|?<br />
|-<br />
|1940/41<br />
|''N/A''<br />
|ASL<br />
|8th<br />
|''No playoff''<br />
|?<br />
|-<br />
|1941/42<br />
|''N/A''<br />
|ASL<br />
|7th<br />
|''No playoff''<br />
|?<br />
|}<br />
<br />
[[Kategorie:Ehemaliges US-amerikanisches Fußball-Franchise]]<br />
[[Kategorie:Sportverein (New York City)]]<br />
[[Kategorie:Brooklyn|Celtic]]<br />
[[Kategorie:Gegründet 1910]]<br />
[[Kategorie:Aufgelöst 1943]]<br />
[[Kategorie:Historische Organisation (New York City)]]</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gino_Pariani&diff=232755860Gino Pariani2023-04-13T04:24:20Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname = Gino Pariani<br />
| bildname = <br />
| langname =<br />
| geburtstag = [[21. Februar]] [[1928]]<br />
| geburtsort = [[St. Louis]], [[Missouri]]<br />
| geburtsland = [[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]]<br />
| sterbedatum = [[9. Mai]] [[2007]] <br />
| sterbeort = [[St. Louis]], [[Missouri]]<br />
| sterbeland = [[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]]<br />
| größe =<br />
| position = [[Mittelfeldspieler]]<br />
| jugendvereine_tabelle =<br />
| vereine_tabelle =<br />
{{Team-Station||Schumackers}}<br />
{{Team-Station||Rafferty’s SC}}<br />
{{Team-Station||[[St. Louis Simpkins-Ford]]}}<br />
{{Team-Station||Calcaterra}}<br />
{{Team-Station||Wildcats AC}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle =<br />
{{Team-Station|1948–1950|[[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Vereinigte Staaten]]|5 (1)}}<br />
| trainer_tabelle =<br />
}}<br />
<br />
'''Gino Pariani''' (* [[21. Februar]] [[1928]] in [[St. Louis]], [[Missouri]]; † [[9. Mai]] [[2007]] ebenda) war ein US-amerikanischer Fußballnationalspieler.<br />
<br />
== Karriere ==<br />
Gino Pariani fing im Alter von dreizehn Jahren an Fußball zu spielen. Zwei Jahre später spielte er bereits in einer Amateurliga. Er bestritt in seiner Karriere fünf Länderspiele und schoss dabei ein Tor. Er nahm mit dem [[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|US-amerikanischen Nationalteam]] an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1950|Weltmeisterschaft 1950]] in Brasilien teil, bei dem die USA 1:0 gegen England gewannen. Sein einziges Tor schoss er dort im Spiel gegen Spanien (17. Minute), wobei den USA ein Achtungserfolg gelang, als man bis zur 80. Minute geführt hatte und erst dann mit 1:3 verlor. Außerdem nahm er an den [[Olympische Sommerspiele 1948/Fußball|Olympischen Spielen 1948]] in London teil. Mit [[St. Louis Simpkins-Ford]] gewann er 1948 und 1950 den [[US Open Cup|National Challenge Cup]]. Im Jahr 1963 beendete er seine Karriere. Im Jahr 1976 wurde er in die [[National Soccer Hall of Fame]] aufgenommen. Er starb am 9. Mai 2007 an Krebs.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.soccerhall.org/famers/gino_pariani.htm Eintrag in der National Soccer Hall of Fame]<br />
<br />
{{DEFAULTSORT:Pariani, Giro}}<br />
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1948]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1928]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 2007]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Pariani, Gino<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fußballspieler<br />
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1928<br />
|GEBURTSORT=[[St. Louis]], [[Missouri]]<br />
|STERBEDATUM=9. Mai 2007<br />
|STERBEORT=[[St. Louis]], [[Missouri]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=B%C3%A9la_Guttmann&diff=232755850Béla Guttmann2023-04-13T04:23:31Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname = <br />
| bildname = Béla Guttmann (1925).jpg<br />
| bildunterschrift = Guttmann 1925 im Trikot von Hakoah Wien<br />
| langname = <br />
| geburtstag = [[27. Jänner]] [[1899]]<br />
| geburtsort = [[Budapest]]<br />
| geburtsland = [[Österreich-Ungarn]]<br />
| sterbedatum = [[28. August]] [[1981]]<br />
| sterbeort = [[Wien]]<br />
| sterbeland = [[Österreich]]<br />
| größe = <br />
| position = [[Abwehrspieler|Abwehr]]/[[Mittelfeldspieler|Mittelfeld]]<br />
| jugendvereine_tabelle = <br />
{{Team-Station|1917–1919|[[Törekvés SE]]}}<br />
| vereine_tabelle = <br />
{{Team-Station|1919–1921|[[MTK Budapest FC]]|}}<br />
{{Team-Station|1922–1926|[[SC Hakoah Wien]]|96 (8)}}<br />
{{Team-Station|1926|[[Brooklyn Wanderers]]|}}<br />
{{Team-Station|1926–1929|[[New York Giants (Fußball)|New York Giants]]|83 (2)}}<br />
{{Team-Station|1929–1930|[[New York Hakoah]]|21 (0)}}<br />
{{Team-Station|1930|[[New York Soccer Club]]|22 (0)}}<br />
{{Team-Station|1931–1932|[[Hakoah All-Stars]]|50 (0)}}<br />
{{Team-Station|1932–1933|SC Hakoah Wien|4 (0)}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle = <br />
{{Team-Station|1921–1924|[[Ungarische Fußballnationalmannschaft|Ungarn]]|4 (1)}}<br />
| trainer_tabelle = <br />
{{Team-Station|1933–1935|[[SC Hakoah Wien]]}}<br />
{{Team-Station|1935–1937|[[Sportclub Enschede]]}}<br />
{{Team-Station|1937–1938|SC Hakoah Wien}}<br />
{{Team-Station|1938–1939|[[Újpest Budapest]]}}<br />
{{Team-Station|1945|[[Vasas Budapest]]}}<br />
{{Team-Station|1946|[[Maccabi Bukarest|Ciocanul Bukarest]]}}<br />
{{Team-Station|1947|Újpest Budapest}}<br />
{{Team-Station|1947–1948|[[Honvéd Budapest|Kispesti AC]]}}<br />
{{Team-Station|1949–1950|[[Calcio Padova]]}}<br />
{{Team-Station|1950–1951|[[US Triestina]]}}<br />
{{Team-Station|1953|[[Quilmes AC]]}}<br />
{{Team-Station|1953|[[APOEL Nikosia]]}}<br />
{{Team-Station|1953–1955|[[AC Mailand]]}}<br />
{{Team-Station|1955–1956|[[Vicenza Calcio|Lanerossi Vicenza]]}}<br />
{{Team-Station|1956–1957|[[Honvéd Budapest]]}}<br />
{{Team-Station|1957–1958|[[FC São Paulo]]}}<br />
{{Team-Station|1958–1959|[[FC Porto]]}}<br />
{{Team-Station|1959–1962|[[Benfica Lissabon]]}}<br />
{{Team-Station|1962|[[Club Atlético Peñarol]]}}<br />
{{Team-Station|1964|[[Österreichische Fußballnationalmannschaft|Österreich]]}}<br />
{{Team-Station|1965–1966|Benfica Lissabon}}<br />
{{Team-Station|1966–1967|[[Servette FC Genève]]}}<br />
{{Team-Station|1967|[[Panathinaikos Athen (Fußball)|Panathinaikos Athen]]}}<br />
{{Team-Station|1973|[[FK Austria Wien]]}}<br />
{{Team-Station|1973|FC Porto}}<br />
}}<br />
'''Béla Guttmann''' (* [[27. Jänner]] [[1899]] in [[Budapest]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[28. August]] [[1981]] in [[Wien]]) war ein [[Ungarn|ungarischer]] [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]], der 1956 auch die [[österreich]]ische Staatsbürgerschaft erhielt<ref>{{Internetquelle |url=https://www.wien.gv.at/actaproweb2/benutzung/archive.xhtml?id=Ser+++++00001125ma8Invent#Ser_____00001125ma8Invent |titel=WAIS – Wiener Archivinformationssystem – Tektonik |sprache=de |abruf=2018-05-09}}</ref><ref>{{Literatur |Autor=STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. |Titel=Österreichs Meistertrainer: Das sind Adi Hütters Vorgänger |Sammelwerk=derStandard.at |Online=https://derstandard.at/2000078868132/Oesterreichs-Meistertrainer-Das-sind-Adi-Huetters-Vorgaenger |Abruf=2018-05-09}}</ref>. Sein größter Erfolg waren die zwei Triumphe im [[UEFA Champions League|Europapokal der Landesmeister]] mit [[Benfica Lissabon]] 1961 und 1962. Er gilt als Entdecker des portugiesischen Fußballstars [[Eusébio]]. Bekannt ist er vor allem auch als Namensgeber des [[Guttmann-Fluch]]s, mit dem er 1962 als Trainer seinen damaligen Verein Benfica Lissabon [[Fluch|verflucht]] haben soll.<br />
<br />
== Spielerkarriere ==<br />
Seine Spielerkarriere begann Guttmann 17-jährig in der ersten ungarischen Liga bei [[Törekvés SE]], bevor er 1919 zum [[MTK Budapest FC|MTK Budapest]] wechselte, mit dem er 1920 und 1921 die [[Borsodi Liga|ungarische Meisterschaft]] gewann. Bereits bevor in Ungarn 1925 offiziell der Profifußball eingeführt wurde, kassierten viele Spieler verdeckt hohe Gagen. Béla Guttmann wechselte Anfang 1922 zu [[Hakoah Wien]]. Der Autor Ludwig Tegelbeckers wies nach, dass der Wechsel Guttmanns nach [[Österreich]] vor dem Hintergrund eines Schwarzgeld-Skandals in Ungarn stattfand, in dessen Verlauf die illegale Bezahlung etlicher Spieler aufflog und bestraft wurde.<br />
<br />
Mit der rein jüdischen Mannschaft von Hakoah Wien holte Guttmann in der Saison 1924/25 die [[Österreichischer Meister (Fußball)|österreichische Meisterschaft]], es war die erste Profisaison im österreichischen Fußball. Guttmann stand auch in der Hakoah-Elf, die am 3. September 1923 den englischen Cup-Finalisten [[West Ham United]] auf dessen eigenem Platz mit 5:0 bezwang und damit als erste kontinentale Mannschaft überhaupt ein Spiel in England gewinnen konnte.<br />
<br />
Mit der Wiener Hakoah, die in den 1920er Jahren Tourneen in der ganzen Welt unternahm, bereiste Guttmann 1926 die USA und ging nach Abschluss der Reise in der nordamerikanischen [[American Soccer League|Soccer-League]] bei den [[New York Giants (Fußball)|New York Giants]] unter Vertrag. In seinen sechs New Yorker Jahren spielte Guttmann an fünf Stationen für insgesamt vier Teams (New York Giants, [[New York Hakoah|New York Hakoah FC]], [[Hakoah All Stars Brooklyn]], [[New York Soccer Club]]). Gleichzeitig avancierte er zum Geschäftsmann: Er organisierte Varieté-Auftritte europäischer Fußballspieler (an denen er auch persönlich mitwirkte) und war –&nbsp;bis zum [[Schwarzer Freitag|Börsencrash 1929]]&nbsp;– Teilhaber einer der größten New Yorker Bars.<br />
<br />
Im Herbst 1932 verließ Béla Guttmann die USA und kehrte nach Österreich zurück. Für Hakoah Wien lief er bis zum Ende der Saison 1932/33 noch einmal als Spieler auf, bevor – bei ebendiesem Club – im Juli 1933 die vier Jahrzehnte lange Trainerkarriere Guttmanns begann.<br />
<br />
== Trainerkarriere ==<br />
Als Trainer arbeitete Béla Guttmann an 24 Stationen für 18 Vereinsmannschaften und eine Nationalmannschaft (Österreich) in 13 Ländern Europas, Nord- und Südamerikas.<br />
<br />
Der erste große Erfolg in der Trainerlaufbahn des Ungarn war der Gewinn des [[Mitropapokal (Fußball)|Mitropacups]], des historischen Vorläufers der heutigen [[UEFA Champions League|Champions League]], mit [[Újpest Budapest]] im Spätsommer 1939, unmittelbar vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Während des Kriegs hielt er sich in Budapest versteckt.<br />
<br />
Nach dem Krieg trainierte Guttmann zunächst [[Vasas Budapest]] (1945), [[Dinamo Bukarest|Ciocanul Bukarest]] (1946), erneut Újpest (1946/47) und dann [[Budapest Honvéd FC|Kispest Budapest]] (1947/48). Danach verließ Guttmann Ungarn erneut. 1949 ging er nach Italien und trainierte in der [[Serie A]] 1949/50 [[Calcio Padova|Padova Calcio]] und 1950/51 die [[US Triestina]]; bei beiden Vereinen wurde er vorzeitig entlassen. 1952 war Guttmann laut inoffiziellen Quellen im Trainerstab der [[Ungarische Fußballnationalmannschaft|ungarischen Nationalmannschaft]] tätig, die bei den [[Olympische Sommerspiele 1952|Olympischen Spielen in Helsinki]] Gold gewann.<br />
<br />
Ab Jänner 1953 war Guttmann für sechs Spieltage Trainer des argentinischen Zweitligateams [[Quilmes AC]]. Danach scheiterte ein mögliches Engagement bei [[CA Boca Juniors]] an seinen Gehaltsforderungen. Zudem war für den Gesundheitszustand seiner Frau das Mittelmeerklima geeigneter, wie verkündet wurde. Noch im gleichen Jahr coachte er auf Vermittlung seines Landsmanns [[József Künsztler]] – zwischen 1936 und 1949 achtmaliger Meister mit dem Verein – für drei Monate auf Zypern [[APOEL Nikosia]].<br />
<br />
[[Datei:Guttmann 1953.JPG|mini|hochkant|links|Béla Guttmann (1953)]]<br />
Ab November 1953 war Béla Guttmann Trainer des [[AC Mailand]]. Im Frühjahr 1955 wurde er nach dem 19. Spieltag entlassen, da sich die Mannschaft, nach hervorragendem Saisonstart mit nur einem Punktverlust in den ersten zehn Spielen, in einem unkontrollierten Sinkflug befand. Öffentliches Remmidemmi, wie ein Vorfall, bei dem seine Frau in einem Restaurant die Frau des ungarischen Trainerkollegen [[Lajos Czeizler]], damals Trainer bei [[Sampdoria Genua|Sampdoria]], mit einer Flasche bewarf, war nicht hilfreich. Am Schluss reichte es, dass sich Guttmann nach einer erneuten Niederlage der Pressekonferenz verweigerte. Milan war zu diesem Zeitpunkt noch an der Tabellenspitze, die unter seinem Nachfolger [[Ettore Puricelli]] nicht nur verteidigt, sondern auch wieder ausgebaut werden konnte. Als letzte Station in der Serie A folgte 1955/56 ein Engagement beim Aufsteiger [[Vicenza Calcio|Lanerossi Vicenza]].<br />
<br />
Seine Zeit in Vicenza war durchwachsen und vornehmlich von Guttmanns juristischen Problemen überlagert. In seiner anfänglichen Zeit in Italien führte er aus Wien kommend seinen Landsmann [[Deszo Solti]] in Mailand ein, der in den kommenden Jahrzehnten, unter anderem mit [[Italo Allodi]], eine führende Figur zumindest der italienischen Spielverschieberszene werden sollte. Die Probleme hier waren aber näherliegend: Mit dem [[Buick]] des Trainers passierte ein Unfall mit Todesfolge und Fahrerflucht in Mailand. 1960 wurde Guttmann in Abwesenheit wegen [[Totschlag]]es zu einem Jahr Haft verurteilt.<ref>[[Brian Glanville]]: ''Champions of Europe: The History, Romance and Intrigue of the European Cup'', 1991.</ref><ref>[http://www.archiviolastampa.it/ Archiv von La Stampa], [[La Stampa]], Turin</ref><br />
<br />
Im Spätherbst 1956 schloss sich Guttmann der Exil-Mannschaft von [[Honvéd Budapest]] an. Das Team um [[Ferenc Puskás]], angeführt vom späteren [[Real Madrid|Real-Madrid]]- und Schalke-Manager [[Emil Östreicher]], das bis dahin den Kern der legendären „goldenen“ [[Ungarische Fußballnationalmannschaft|ungarischen Fußball-Nationalmannschaft]] gebildet hatte, war nach dem [[Ungarn-Aufstand]] im Oktober 1956 nicht mehr von einer Auslandsreise zurückgekehrt. Es ging auf eine Südamerikatournee, die Guttmann als Trainer betreute. Puskás und Guttmann waren alte Bekannte aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Kispest (nicht lange nach Guttmanns Weggang von Kispest 1948 wurde das Team zur Mannschaft der ungarischen Armee und deshalb in „[[Ungarische Streitkräfte|Honvéd]]“ umbenannt&nbsp;– [[Zentraler Sportklub der Armee]]). Die Tournee führte Honvéd und Guttmann nach [[Brasilien]]. Während das Team aber im Februar 1957 via Caracas nach Europa zurückreiste und sich dort auflöste, zog es Guttmann nach [[São Paulo]], wo er sich mit seinem Bruder traf und den [[FC São Paulo]] trainierte, den er nach anfänglichen Schwierigkeiten zur [[Staatsmeisterschaft von São Paulo|Staatsmeisterschaft]] führte, nachdem Altstar und Pelé-Idol [[Zizinho]] von [[Bangu AC]] (RJ) verpflichtet werden konnte. Der SPFC hätte ihn gerne behalten, aber Guttmann schützte wieder einmal vor, seine Frau vertrüge das Wetter nicht.<br />
<br />
=== Triumphe in Lissabon ===<br />
1958 kehrte Guttmann nach Europa zurück und ging beim [[FC Porto]] unter Vertrag. Er holte mit dem Team nach einem „Herzschlagfinale“ auf Anhieb den portugiesischen Titel, um direkt im Anschluss zum – diesmal – unterlegenen Konkurrenten [[Benfica Lissabon]] zu wechseln.<br />
<br />
Mit Benfica holte Guttmann 1960 und 1961 den [[Primeira Liga|portugiesischen Titel]]. Vor allem aber trumpfte er mit seinem Team im [[UEFA Champions League|Europapokal der Landesmeister]] auf, der Königsklasse des europäischen Vereinsfußballs, die seit ihrer Einführung im Jahr 1955 von [[Real Madrid]] dominiert worden war. Erst Benfica mit Béla Guttmann als Trainer durchbrach die Dominanz der Spanier. [[Europapokal der Landesmeister 1960/61|1961]] bezwang die Elf den [[FC Barcelona]] in Bern mit 3:2. Im Jahr darauf kam es zum direkten Showdown mit Real Madrid in Amsterdam. Das [[Europapokal der Landesmeister 1961/62|Finale von 1962]] gilt bis heute als eines der besten in der Geschichte des europäischen Fußballs. Real Madrid wurde von Guttmanns Benfica förmlich überrollt, nach anfänglicher Führung der Madrilenen, 2:0 bzw. 3:2, drehte das furios spielende Benfica in der zweiten Hälfte das Spiel und gewann 5:3. Matchwinner war der erst 20-jährige [[Eusébio]], der mit seinen Treffern zum 4:3 und 5:3 innerhalb von drei Minuten das Spiel entschied.<br />
<br />
Guttmann verließ Benfica Lissabon 1962 auf dem Höhepunkt seines Ruhms im Zorn, noch vor dem am 1. Juli stattfindenden [[Taça de Portugal|Pokalfinale]], weil man ihm eine geforderte Gehaltserhöhung nicht genehmigt hatte. Er soll daraufhin unter Ausstoßung des [[Guttmann-Fluch|Fluches]] „In den nächsten 100 Jahren wird Benfica nie wieder einen Europacup gewinnen“ gekündigt haben.<ref>[https://www.goal.com/br/not%C3%ADcias/nem-em-100-anos-o-benfica-ser%C3%A1-campe%C3%A3o-europeu-novamente-a/bltaef7b37833ea7803 ''Nem em 100 anos o Benfica será campeão europeu novamente' – A incrível maldição de Bela Guttmann''] auf goal.com vom 14. Mai 2014.</ref><br />
<br />
Was nach 1962 folgte, war im Grunde nur noch sein schrittweiser Abstieg. Denn nie wieder, an keiner der noch folgenden Stationen, konnte der Trainer nur annähernd noch einmal an das vorher Erreichte anknüpfen.<br />
<br />
Nach seiner raschen Abreise aus Lissabon übernahm er kurz darauf [[Peñarol Montevideo]] als Nachfolger von [[Roberto Scarone]], der mit diesem Verein drei<ref>Marcos Silvera Antúnez: Club Atlético Peñarol – 120, “Directores Técnicos”, Ediciones El Galeón, Montevideo 2011, S. 192f – ISBN 978-9974-553-79-8</ref> Meisterschaften in Serie, zweimal die damals noch ''Copa Campeones de América'' genannte [[Copa Libertadores]] und einmal den [[Weltpokal (Vereinsfußball)|Weltpokal]], bei dem er im Vorjahr noch Benfica im Finale mit 5:0 überrollte, gewonnen hatte. Scarone schloss sich dem Stab der [[Uruguayische Fußballnationalmannschaft|uruguayischen Nationalmannschaft]] für die 1962 in Chile stattfindende Weltmeisterschaft an. Am 8. Juli saß Guttman bereits beim Halbfinalspiel um den Südamerikapokal gegen den Stadtrivalen [[Nacional Montevideo|Nacional]] auf der Bank, über den Peñarol schließlich nach drei Spielen das Finale gegen den aufstrebenden [[FC Santos]] um [[Pelé]] erreichte. Dort scheiterte Guttman mit Peñarol nach Ergebnissen von 1:2 und 3:2 im notwendig gewordenen Entscheidungsspiel in Buenos Aires klar mit 0:3. Für Guttmann war das auch das Ende seines Traumes, letztendlich doch noch den Weltpokal in Endspielen gegen seinen Vorverein Benfica zu gewinnen. Die Rache fiel aus.<br />
<br />
Zu jenem Zeitpunkt schwelte bereits die Unzufriedenheit mit Guttmann, der sich mit einem Kauderwelsch aus Portugiesisch und Italienisch verständlich machte und dem es schwer fiel, die Namen der Spieler im Gedächtnis zu behalten. Fehler in der Aufstellung wurden ihm vorgeworfen, als er beispielsweise den Flügelstürmer [[Julio Abbadie]] in die Defensive abordnete, und auch die offensivere [[Taktik (Fußball)|Taktik]], die er den Schwarz-Gelben verordnete und die einen Abschied von der vornehmlich auf Konter ausgelegten typisch uruguayischen Spielweise bedeutete, wurde kritisiert. Dies kulminierte schließlich im Oktober in der Trennung, und es war [[Peregrino Anselmo|Juan Pelegrín Anselmo]] vorbehalten, Peñarol zur fünften Meisterschaft hintereinander zu führen.<ref>Gustavo Martín: '' {{Webarchiv |text=Guía Campeonato – Campeones |url=http://www.observa.com.uy/deporte/campeones.aspx |wayback=20110903091908}}'', Observa, Uruguay, 14. August 2010</ref> [[Luciano Álvarez]] berichtet, dass offenbar gesundheitliche Gründe den Rückzug Guttmans im Anschluss an den am 14. Oktober 1962 mit 4:1 gewonnenen Clásico gegen [[Nacional Montevideo|Nacional]] bedingten. Zudem sei Guttmann zur Spielzeit 1963 zu den ''Aurinegros'' zurückgekehrt.<ref>[[Luciano Álvarez]]: ''Historia de Peñarol'', 3. Auflage 2010, 424ff</ref><br />
<br />
[[Datei:Béla Guttmann 1966.jpg|mini|hochkant|Béla Guttmann (November 1966)]]<br />
Im März 1964 heuerte Guttmann als [[ÖFB-Teamchef|Teamkapitän]], als Teamchef, der [[Österreichische Fußballnationalmannschaft|österreichischen Nationalmannschaft]] an, und dies sogar mit einer&nbsp;– im Rahmen des Möglichen&nbsp;– sehr guten Bilanz (3/2/1). Nach dem österreichischen Autor Michael John führten letztlich öffentlich geäußerte antisemitische Ressentiments dazu, dass Guttmann sein Amt bereits im Oktober enttäuscht wieder aufgab.<br />
<br />
Ab 1965 sank der Stern des Trainers Béla Guttmann dann endgültig. Sein zweites Engagement bei Benfica Lissabon in der Saison 1965/66 endete Ende März 1966 mit dem demütigenden Rauswurf Guttmanns an der Stätte seiner größten Triumphe.<ref>{{AZ|Benfica kündigt Guttmann, Cabrita neuer Trainer|1966|4|1|12}}</ref> Die anschließende Trainerstation in der Schweiz bei [[Servette FC Genève|Servette Genf]] (1966/67) nahm denselben Verlauf: Entlassung wegen Misserfolgs im Frühjahr 1967. Sein folgendes Engagement in Griechenland bei [[Panathinaikos Athen (Fußball)|Panathinaikos Athen]] beendete Guttmann 1967 nach wenigen Spielen selbst.<br />
<br />
1973 erschien Béla Guttmann ein letztes Mal auf der Fußballbühne: Als technischer Direktor bei [[FK Austria Wien]] sowie danach nochmals als Trainer des FC Porto, wo er als Tabellenvierter der portugiesischen Liga im Sommer 1974 75-jährig endgültig seine Karriere beendete.<br />
<br />
Am 28. August 1981 starb Béla Guttmann in Wien und wurde auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]], begraben.<ref>[[Aloys Behler]]: [http://www.zeit.de/2006/24/SM-F-Guttmann_xml ''A Fußballer woa dös''], Artikel der [[Die Zeit|Zeit]] vom 7. Juni 2006</ref> (Tor 4, neuer jüdischer Friedhof, Gruppe 7A, Reihe 9, Grabstelle Nr. 8)<br />
<br />
== Erfolge ==<br />
'''Als Spieler (1916–1933)'''<br />
* [[Ungarische Fußballnationalmannschaft|Ungarischer Nationalspieler]] (3/1), [[Olympische Sommerspiele 1924/Fußball|Olympiateilnehmer 1924]]<br />
* [[Nemzeti Bajnokság|Ungarischer Meister]]: [[Nemzeti Bajnokság 1919/20|1919/20]], [[Nemzeti Bajnokság 1920/21|1920/21]]<br />
* [[Österreichischer Meister (Fußball)|Österreichischer Meister]]: [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1924/25|1924/25]]<br />
* Sieger des [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]] 1929<br />
<br />
'''Als Trainer (1933–1974)'''<br />
* [[UEFA Champions League|Europapokalsieger der Landesmeister]]: [[Europapokal der Landesmeister 1960/61|1960/61]], [[Europapokal der Landesmeister 1961/62|1961/62]] mit Benfica Lissabon<br />
* [[Mitropapokal (Fußball)|Mitropacupsieger]]: [[Mitropapokal 1939|1939]] mit Újpest Budapest<br />
* [[Nemzeti Bajnokság|Ungarischer Meister]]: [[Nemzeti Bajnokság 1938/39|1938/39]], [[Nemzeti Bajnokság 1946/47|1946/47]] mit Újpest<br />
* [[Ungarischer Fußballpokal|Ungarischer Pokalsieger]]: 1946/47 mit Újpesti TE<br />
* [[Staatsmeisterschaft von São Paulo]]: 1957 mit dem FC São Paulo<br />
* [[Primeira Liga|Portugiesischer Meister]]: [[Primeira Divisão 1958/59|1958/59]] mit FC Porto; [[Primeira Divisão 1959/60|1959/60]], [[Primeira Divisão 1960/61|1960/61]] mit Benfica Lissabon<br />
* [[Copa Libertadores]]: Finalist [[Copa Campeones de América 1962|1962]] mit Peñarol Montevideo<br />
<br />
== Verweise ==<br />
=== Literatur ===<br />
* Detlev Claussen: ''Béla Guttmann. Weltgeschichte des Fußballs in einer Person'', Berenberg Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-937834-11-7.<br />
* Ludwig Tegelbeckers: ''Béla Guttmann. Weltenwanderer ohne Kompromiss''. In: Dietrich Schulze-Marmeling, ''Davidstern und Lederball'', S. 347–368, Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2003, ISBN 3-89533-407-3.<br />
* Rogan Taylor, Klara Jamrich: ''Puskas on Puskas. The Life and the Times of a Footballing Legend.'' Robson Books, London 1997, ISBN 1-86105-083-6.<br />
* Michael John, Dietrich Schulze-Marmeling: ''„Hauts die Juden“. Antisemitismus im europäischen Fußball''. In: Dietmar Beiersdorfer: ''Fußball und Rassismus.'' Verlag Die Werkstatt, Göttingen 1993, ISBN 3-923478-73-9, S. 133–160.<br />
* [[Jenő Csaknády]]: ''Die Béla Guttmann Story. Hinter den Kulissen des Weltfußballs.'' Bintz-Dohany, Offenbach 1964.<br />
* David Bolchover: ''The greatest comeback : from genocide to football glory – the story of Béla Guttmann''. London: Biteback, 2017<br />
<br />
== ÖFB-Länderspiele unter Teamchef Béla Guttmann, gemeinsam mit Josef Walter ==<br />
<br />
'''Legende'''<br />
* H = Heimspiel<br />
* A = Auswärtsspiel<br />
* <span style="background-color:#CCFFCC">grüne Hintergrundfarbe = Sieg Österreichs</span><br />
* <span style="background-color:#FFFFCC">gelbe Hintergrundfarbe = Unentschieden</span><br />
* <span style="background-color:#FFCCCC">rote Hintergrundfarbe = Niederlage</span><br />
<br />
{| class="wikitable" width="5%"<br />
|- style="background-color:#ABCDEF"<br />
! style="width:15%;" | Spiele<br />
! style="width:15%;" | Siege<br />
! style="width:15%;" | Remis<br />
! style="width:15%;" | Niederlagen<br />
! style="width:25%;" | Tore<br />
! style="width:15%;" | TD<br />
|-<br />
| 5 || 3 || 1 || 1 || 6:5 || +1<br />
|}<br />
{| class="wikitable" width="98%"<br />
|- style="background-color:#ABCDEF"<br />
! style="width:2%;" | Nr.<br />
! style="width:5%;" | Datum<br />
! style="width:4%;" | Ergebnis<br />
! style="width:15%;" | Gegner<br />
! style="width:2%;" |<br />
! style="width:12%;" | Austragungsort<br />
! style="width:16%;" | Anlass<br />
! style="width:44%;" | Bemerkung<br />
|-<br />
|- bgcolor="#FFFFCC"<br />
| 323 || 12.04.1964 || 1:1 || {{NLD|Niederländische Fußballnationalmannschaft}} || A || [[Amsterdam]] ([[Niederlande|NED]]) || || <br />
|- bgcolor="#CCFFCC"<br />
| 324 || 03.05.1964 || 1:0 || {{HUN-1957|Ungarische Fußballnationalmannschaft}} || H || [[Wien]] || ||<br />
|- bgcolor="#FFCCCC"<br />
| 325 || 14.05.1964 || 0:2 || {{URY|Uruguayische Fußballnationalmannschaft}} || H || [[Wien]] || ||<br />
|- bgcolor="#CCFFCC"<br />
| 326 || 27.09.1964 || 3:2 || {{YUG|Jugoslawische Fußballnationalmannschaft}} || H || [[Wien]] || ||<br />
|- bgcolor="#CCFFCC"<br />
| 327 || 11.10.1964 || 1:0 || {{SUN-1955|Sowjetische Fußballnationalmannschaft}} || H || [[Wien]] || ||<br />
|}<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat}}<br />
* [http://www.s-port.de/david/guttmann.html Béla Guttmann – Weltenwanderer ohne Kompromiss]<br />
* Jörg Beuthner: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/bela-guttmann-fussball-100.html ''28.08.1981 - Todestag von Béla Guttmann''] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 28. August 2016. (Podcast)<br />
* [http://www.jewishsports.net/BioPages/BelaGuttmann.htm Bela Guttmann] in der [[International Jewish Sports Hall of Fame]] (englisch)<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{NaviBlock<br />
|Navigationsleiste Siegertrainer der UEFA Champions League<br />
|Navigationsleiste Teamchefs der österreichischen Fußballnationalmannschaft<br />
}}<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=118699563|LCCN=n/2007/36035|VIAF=18016738}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Guttmann, Bela}}<br />
[[Kategorie:Österreichischer Meister (Fußball)]]<br />
[[Kategorie:Mitglied der International Jewish Sports Hall of Fame]]<br />
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1924]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (MTK Budapest FC)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (SC Hakoah Wien)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (New York Hakoah)]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Österreich)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Rumänien)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Niederlande)]]<br />
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[[Kategorie:Fußballtrainer (Vasas Budapest)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (FC São Paulo)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (FC Porto)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Benfica Lissabon)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Panathinaikos Athen)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (FK Austria Wien)]]<br />
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[[Kategorie:Fußballtrainer (Club Atlético Peñarol)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (US Triestina)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Honvéd Budapest)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (APOEL Nikosia)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Quilmes AC)]]<br />
[[Kategorie:Person (Transleithanien)]]<br />
[[Kategorie:Ungar]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1899]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1981]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Guttmann, Béla<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer Fußballspieler und -trainer<br />
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1899<br />
|GEBURTSORT=[[Budapest]]<br />
|STERBEDATUM=28. August 1981<br />
|STERBEORT=[[Wien]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Andover_(Massachusetts)&diff=232755829Andover (Massachusetts)2023-04-13T04:21:28Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Ort in den Vereinigten Staaten<br />
| Name = Andover<br />
| Stadtspitzname = <br />
| Bundesstaat = Massachusetts<br />
| County = Essex County<br />
| Bild1 = Andover Town Hall.JPG<br />
| Bildgröße1 = <br />
| Bildbeschreibung1 = Andover Town Hall (Rathaus)<br />
| Siegel = <br />
| Flagge = <br />
| Karte = [[Datei:Andover ma highlight.png|250px]]<br />
| Beschriftung Karte = Andovers Lage<br />
| Beschriftung Positionskarte = <br />
| Breitengrad = 42/39/30/N<br />
| Längengrad = 71/08/15/W<br />
| Gründung = 1642 (inc. 1646)<br />
| Zeitzone = UTC-5<br />
| Einwohner =<!-- wikidata --><br />
| Stand =<!-- wikidata --><br />
| Metropolregion = <br />
| Stand Metropolregion = <br />
| Fläche = 83.2<br />
| Landfläche = 80.3<br />
| Höhe = 55<br />
| Gliederung = <br />
| Postleitzahl = 01810<br />
| Vorwahl = 351, 978<br />
| Website = www.andoverma.gov<br />
| Typ = Town<br />
| Fips = 25-01465<br />
| Gnis = 0619444<br />
| Bürgermeister = Reginald Stapczynski<br />
| Bild2 = <br />
| Bildgröße2 = <br />
| Bildbeschreibung2 = <br />
}}<br />
<br />
'''Andover''' ist eine [[Town (Vereinigte Staaten)|Town]] im [[Essex County (Massachusetts)|Essex County]] in [[Massachusetts]], [[Vereinigte Staaten]]. Im Jahr 2020 hatte die 1646 inkorporierte Stadt 36.569 Einwohner. In Andover befindet sich die [[Phillips Academy]], die eine Reihe namhafter Persönlichkeiten absolviert haben, darunter die späteren [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-Präsidenten]] [[John F. Kennedy]], [[George H. W. Bush]] und [[George W. Bush]].<br />
<br />
== Geographie ==<br />
Nach den Angaben des [[United States Census Bureau]]s hat die Town eine Fläche von 83,2&nbsp;[[km²]], wovon 80,3&nbsp;km² auf Land und 2,9&nbsp;km² (= 3,49 %) auf Gewässer entfallen. Ein Teil Andovers umfasst den [[Census-designated place]] [[Andover (CDP)|Andover]]. Wesentliche Wasserflächen bilden der [[Shawsheen River]] und [[Haggetts Pond]] im Westen von Andover. Haggetts Pond ist der Wasserspeicher der Stadt, der aufgrund wachsenden Wasserbedarfs seit Ende der 1990er Jahre durch Zuleitungen aus dem [[Merrimack River]] ergänzt wurde.<br />
<br />
Andover grenzt an die folgenden benachbarten Citys und Towns: [[Lawrence (Massachusetts)|Lawrence]], [[North Andover (Massachusetts)|North Andover]], [[North Reading]], [[Wilmington (Massachusetts)|Wilmington]], [[Tewksbury]], [[Dracut]] und [[Methuen (Massachusetts)|Methuen]]. Methuen und Dracut liegen auf dem gegenüberliegenden Ufer des Merrimack Rivers und sind nicht direkt von Andover aus erreichbar, sondern nur über die [[Interstate 93]].<br />
<br />
== Geschichte ==<br />
=== Gründung und Inkorporierung ===<br />
Im Jahr 1634 legte der Great and General Court of Massachusetts ein Landgebiet im heutigen Essex County zur Nutzung als Plantage fest. Zu diesem Gebiet gehörten Teile der heutigen Städte Andover, North Andover und South Lawrence. Um die Besiedlung zu fördern, wurde den frühen Kolonisten eine dreijährige Pause von der Besteuerung gewährt. Die erste ständige Siedlung in dem Gebiet wurde 1641 von [[John Woodbridge]] und einer Gruppe von Siedlern aus [[Newbury (Massachusetts)|Newbury]] und [[Ipswich (Massachusetts)|Ipswich]] begründet.<br />
<br />
Kurz nach deren Ankunft erwarben die Siedler ein Stück Land vom Häuptling der dort ansässigen [[Pennacook]] zum Preis von „sechs Pfund in Geld und einem Mantel“ und unter der Bedingung, dass Roger, ein ortsansässiger Angehöriger der Pennacook weiterhin seinen Mais pflanzen und [[Alosa pseudoharengus]] aus einer dortigen Quelle fangen durfte. Rogers Brook, ein kleines Fließgewässer, das den östlichen Teil der Stadt durchschneidet, ist nach ihm benannt. Im Mai 1646 wurde die Siedlung als Town statuiert und erhielt den Namen Andover, höchstwahrscheinlich nach [[Andover (Hampshire)|Andover]] in Hampshire, England, in der Nähe der Heimat ihrer ersten Bewohner. Die erste Versammlung der Einwohner wurde 1656 im Haus des Siedlers John Osgood abgehalten.<br />
<br />
Der alte Friedhof im heutigen North Andover befindet sich im Zentrum der damaligen Siedlung. Das Gebiet des heutigen Andovers war damals nicht inkorporiert, aber die Bewohner dort waren es leid, in den Norden des heutigen North Andover zum Gottesdienst zu laufen und beschlossen, im Zentrum des heutigen Andovers ihre eigene Kirche zu bauen. Die frühen Siedler hatten sich zwar um das alte Zentrum im heutigen North Andover gesammelt, um sich besser vor den [[Nordamerikanische Indianer|Indianern]] zu schützen, diese waren aber ziemlich friedlich – bis 1675 [[King Philip’s War]] ausbrach. [[Metacomet|King Philip]] war ein Indianer, der in einem Großteil von [[Neuengland]] eine Revolte gegen die weißen Siedler organisierte.<br />
<br />
=== Hexenprozesse ===<br />
<br />
Zur Zeit der [[Hexenprozesse von Salem]] 1692 bat Joseph Ballard, ein Einwohner Andovers, mehrere Mädchen im benachbarten [[Salem (Massachusetts)|Salem]] um Unterstützung für seine Frau. Nach dem Treffen mit Elizabeth Ballard behaupteten diese Mädchen, dass mehrere Bewohner Andovers sie verhext hätten, darunter Ann Foster, deren Tochter Mary Lacey Sr. und Enkelin Mary Lacey Jr. Im Verlauf des Gerichtsverfahrens wurden mehr als vierzig Einwohner der Stadt angeklagt, zumeist Frauen und deren Kinder, einen Pakt mit dem [[Teufel]] eingegangen zu sein. Drei Bewohner Andovers, Martha Carrier, Mary Parker und Samuel Wardwell wurden verurteilt und hingerichtet. Fünf weitere bekannten sich bei Anklageerhebung schuldig oder wurden während des Verfahrens schuldig gesprochen, 1692 Ann Foster, Mary Lacey Sr., und Abigail Faulkner Sr. (die Tochter von Francis Dane) und 1693 die Ehefrau Wardwells, Sarah sowie die Enkelin von Rev. Dane, Elizabeth Johnson Jr. Den nicht hingerichteten wurde von Gouverneur [[William Phips]] Gnadenfristen gewährt, die Verurteilungen verblieben aber bestehen. Erst aufgrund von Eingaben, die 1703 durch Abigail Faulkner Sr. und Sarah Wardwell eingebracht wurden, annullierte der damalige Gouverneur der Massachusetts-Kolonie [[Joseph Dudley]] 1713 die Parlamentsverurteilung der Namen der Verurteilten zurück.<br />
<br />
=== Teilung der Town ===<br />
Um 1705 begann sich die Einwohnerschaft Andovers nach Süden hin auszudehnen und deswegen kam der Gedanke auf, am südlichen Ende der Stadt ein neues Versammlungshaus zu errichten. Diese Absicht stieß bei den Bewohnern im Norden Andovers auf Gegenwehr. Der Disput wurde 1709 beigelegt, als der Great and General Court Andover in zwei [[Parish]]s teilte, einen nördlichen und einen südlichen.<ref>{{cite book|url=http://books.google.com/books?id=xf7UNTRnW4gC&pg=PA119&lpg=PA119&dq=%22robert+russell%22+scotland+andover&source=web&ots=gt_aPRzH_m&sig=3k_GwKcWtNG54MniSzWg9u6ugFo&hl=en#PPA512,M1|title=Historical Sketches of Andover|author=Sarah Loring Bailey|year=1880|language=Englisch}}</ref> Politisch gesehen blieb Andover jedoch eine Einheit.<br />
<br />
Für viele Jahre war Andover die geographisch größte Town innerhalb des Commonwealth of Massachusetts. 1826 wurde ein dritter Gemeindebezirk gegründet und an der Reservation Road entstand die West Parish Church. 1854 wurde die Teilung der Town in zwei politisch selbstständige Einheiten beschlossen. Die Grenzen verliefen entlang der vormaligen Gemeindebezirke, wobei der Name Andover von den bevölkerungsreicheren und wohlhabenderen Parishs im Westen und Süden übernommen wurde und der nördliche Parish den Namen North Andover erhielt.<br />
<br />
=== Andover während des Unabhängigkeitskrieges ===<br />
Die Aufzeichnungen zeigen, dass am Morgen des 19. Aprils 1775 ungefähr 350 Männer aus Andover nach [[Lexington (Massachusetts)|Lexington]] aufbrachen. Sie kamen zwar nicht rechtzeitig an, um an der [[Schlacht von Lexington und Concord]] an diesem Tag teilzunehmen, beteiligten sich aber an der Schlacht von Bunker Hill zwei Monate später und kämpften während des Unabhängigkeitskrieges in den verschiedenen Gefechten gegen die britischen Truppen.<br />
<br />
Einige Mitglieder der Abgesandten der Massachusetts Constitutional Convention kamen aus Andover, darunter [[Samuel Osgood]], Zebadiah Abbot und John Farnum sowie Samuel Phillips, Jr. – der spätere Gründer der [[Phillips Academy]]. Dieser wurde von [[John Adams]] dazu bestimmt, die Verfassung des Bundesstaates mitauszuarbeiten.<br />
<br />
=== Eisenbahnunglück am 6. Januar 1853 ===<br />
Der Mittagsexpress der [[Boston and Maine Railroad]] von Boston nach Lawrence fuhr mit einer Geschwindigkeit von etwa 65 Kilometern pro Stunde, als eine Achse brach. Der einzige Passagierwagen entgleiste und stürzte den Bahndamm hinunter. Die Lokomotive und der Gepäckwagen entgleisten nicht. Unter den Insassen des Zuges waren der neugewählte, noch nicht vereidigte [[Präsident der Vereinigten Staaten]] [[Franklin Pierce]] mit seiner Frau Jane und dem 1841 geborenen Sohn Benjamin. Der Sohn des President-Elect wurde bei dem Eisenbahnunfall getötet. Das Ehepaar Pierce hatte schon vorher zwei seiner Kinder verloren und der Verlust von Benjamin belastete das Ehepaar sehr. Während der Zeit im [[Weißes Haus|Weißen Haus]] sprach Jane Pierce kaum noch und verbrachte einen Großteil ihrer Zeit damit, den toten Kindern Briefe zu schreiben, bis sie 1863 trauergegrämt verstarb.<ref>{{cite web<br />
|title = Jane Means Appleton Pierce<br />
|publisher = History Central.com<br />
|date =<br />
|url = http://www.historycentral.com/Bio/ladies/pierce.html<br />
|accessdate = 2009-03-10}}</ref><br />
<br />
=== Amerikanischer Bürgerkrieg ===<br />
[[Datei:memorial hall library.jpg|mini|hochkant=1.5|Die Memorial Hall Library wurde 1873 erbaut und gedenkt der 53 Soldaten aus Andover, die während des Sezessionskrieges getötet wurden. Sie wurde durch private Spenden finanziert.]]<br />
Die [[Abolitionismus|Abolitionisten]] hatten in Andover schon längere Zeit vor dem [[Sezessionskrieg]] Unterstützer. William Jenkins – ein Freund von [[William Lloyd Garrison]] – und einige andere stellten Unterschlüpfe für die [[Unterground Railway]] bereit und halfen entlaufenen Sklaven. Die Autorin von ''[[Onkel Toms Hütte]]'', [[Harriet Beecher Stowe]], lebte lange Jahre in Andover. Ihr Wohnhaus gehört heute der [[Phillips Academy]], auf deren Friedhof sie beerdigt wurde. Als die Armee der abtrünnigen [[Konföderierte Staaten von Amerika|Südstaaten]] 1861 [[Fort Sumter]] bombardierte, bildete sich in Andover eine Einheit aus 79 Freiwilligen. Bis zum Ende des Krieges 1865 hatten rund 600 Männer aus Andover in der Unionsarmee gedient, 53 ließen dabei ihr Leben.<br />
<br />
=== Shawsheen Village ===<br />
Die [[American Woolen Company]] gab 1919 Pläne bekannt, eine Million US-Dollar in den Bau einer Spinnerei in Frye Village zu investieren und in „Shawsheen“ umzubenennen. Das Dorf wurde als Modell einer Industriesiedlung völlig neugebaut und der Hauptsitz des Unternehmens wurde hierher verlegt. Die Spinnerei begann 1922 mit der Produktion und innerhalb von zwei Jahren umfasste die Ansiedlung mehr als zweihundert Häuser, mehrere Gemeinschaftsgebäude, Tennisplätze, eine Schwimmbad, eine Leichtathletikanlage und einen Golfplatz. Die Häuser gehörten dem Unternehmen, das sie an die Angestellten vermietete. Die leitenden Angestellten wohnten in Backsteinbauten, die Arbeiter in niedrigeren Positionen wurden in aus Holz gebauten Häusern untergebracht. Diese industrielle Vision war kurzlebig. Die Spinnmühlen wurden ein Opfer der sich wandelnden Technologien, als Kunstfasern populärer wurden als die Wolle. Die American Woolen Company schloss ihren Betrieb 1953. Heute sind in den Gebäuden verschiedene Gewerbe, Wohnungen und Büros untergebracht. Das Dorf hinterließ trotzdem landesweit seine Visitenkarte, als die örtliche [[Fußball]]mannschaft, die [[Shawsheen Indians]], 1925 den [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]] gewinnen konnten.<br />
<br />
== Demographie ==<br />
Zum Zeitpunkt des [[United States Census 2000]] bewohnten Andover 31.247 Personen. Die [[Bevölkerungsdichte]] betrug 389,1 Personen pro km². Es gab 11.590 Wohneinheiten, durchschnittlich 144,3 pro km². Die Bevölkerung Andovers bestand zu 91,60 % aus [[Race (United States Census)|Weißen]], 0,75 % [[Race (United States Census)|Schwarzen]] oder [[Race (United States Census)|African American]], 0,06 % [[Race (United States Census)|Native American]], 5,73 % [[Race (United States Census)|Asian]], 0,04 % [[Race (United States Census)|Pacific Islander]], 0,84 % gaben an, [[Race (United States Census)|anderen Rassen]] anzugehören und 0,99 % nannten zwei oder mehr Rassen. 1,81 % der Bevölkerung erklärten, [[Ethnie (United States Census)|Hispanos oder Latinos]] jeglicher Rasse zu sein.<br />
<br />
Die Bewohner Andovers verteilten sich auf 11.305 Haushalte, von denen in 40,3 % Kinder unter 18 Jahren lebten. 65,6 % der Haushalte stellten Verheiratete, 7,5 % hatten einen weiblichen Haushaltsvorstand ohne Ehemann und 24,9 % bildeten keine Familien. 21,6 % der Haushalte bestanden aus Einzelpersonen und in 9,2 % aller Haushalte lebte jemand im Alter von 65 Jahren oder mehr alleine. Die durchschnittliche Haushaltsgröße betrug 2,74 und die durchschnittliche Familiengröße 3,24 Personen.<br />
<br />
Die Bevölkerung verteilte sich auf 28,8 % Minderjährige, 4,7 % 18–24-Jährige, 27,5 % 25–44-Jährige, 26,8 % 45–64-Jährige und 12,3 % im Alter von 65 Jahren oder mehr. Das Durchschnittsalter betrug 40 Jahre. Auf jeweils 100 Frauen entfielen 92,9 Männer. Bei den über 18-Jährigen entfielen auf 100 Frauen 87,9 Männer.<br />
<br />
Das mittlere Haushaltseinkommen in Andover betrug 87.683 [[US-Dollar]] und das mittlere Familieneinkommen erreichte die Höhe von 104.820 US-Dollar. Das Durchschnittseinkommen der Männer betrug 78.291 US-Dollar, gegenüber 44.292 US-Dollar bei den Frauen. Das [[Pro-Kopf-Einkommen]] belief sich auf 41.133 US-Dollar. 2,5 % der Bevölkerung und 3,9 % der Familien hatten ein Einkommen unterhalb der [[Armutsgrenze]], davon waren 3,7 % der Minderjährigen und 6,8 % der Altersgruppe 65 Jahre und mehr betroffen.<br />
<br />
== Bildungseinrichtungen ==<br />
[[Datei:SamPhilAugust2005.JPG|mini|Samuel Phillips Hall, das Hauptgebäude der [[Phillips Academy]]]]<br />
=== Public Schools ===<br />
Das System der öffentlichen Schulen in Andover wird gebildet durch:<br />
* Elementary School (bis Klasse 5): Shawsheen, Bancroft, West Elementary, South, Sanborn, High Plain<br />
* Middle School (Klassen 6–8): Doherty, West Middle, Wood Hill<br />
* High School (Klassen 9–12): Andover High School<br />
<br />
=== Privatschulen ===<br />
* Saint Augustine's, bis Klasse 8<br />
* The Pike School, bis Klasse 9<br />
* [[Phillips Academy]], Klassen 9–12<br />
* Montessori School<br />
* Greater Lawrence Technical School, Klassen 9–12<br />
<br />
=== Höhere Bildung ===<br />
* [[Massachusetts School of Law]]<br />
<br />
== Verkehr ==<br />
Andover ist aufgrund seiner Nähe zu verschiedenen Hauptstraßen in Massachusetts – darunter sind die Interstates [[Interstate 93|I-93]], [[Interstate 95 (Massachusetts)|I-95]] und [[Interstate 495 (Massachusetts)|I-495]] – ein wichtiger Standort für Gewerbe und Industrie. In Andover ist eine Haltestelle der Haverhill–Boston Commuter Rail Line, die in [[Woburn (Massachusetts)|Woburn]] oder [[Haverhill (Massachusetts)|Haverhill]] durch die Umsteigemöglichkeit in die Züge von [[Amtrak]] die Verbindung nach [[Portsmouth (New Hampshire)|Portsmouth]] und [[Portland (Maine)|Portland]] herstellt. Der öffentliche Personennahverkehr durch Omnibusse wird durch die [[Merrimack Valley Regional Transit Authority]] organisiert.<br />
<br />
== Sehenswürdigkeiten ==<br />
<!-- kommt hier mal hin: → ''Siehe Hauptartikel.'' [[Liste der Registered Historic Places im Essex County, Massachusetts]] --><br />
Zu Sehenswürdigkeiten und wichtigen Einrichtungen in Andover gehören:<br />
* die [[Phillips Academy]], eine weiterführende Schule, die 1778 gegründet wurde und von zahlreichen nennenswerten Personen absolviert wurde.<br />
* ein Fertigungsbetrieb von [[Raytheon]], dem Hersteller der [[MIM-104 Patriot]]<br />
* das 1673 erbaute [[Chandler-Bigsby-Abbot House]], das älteste Gebäude in Andover<br />
<br />
== Söhne und Töchter der Stadt ==<br />
* [[Abiel Abbot]] (1770–1828), Geistlicher und Schriftsteller<ref name="Marquis">{{cite book | title = Who Was Who in America, Historical Volume, | publisher = Marquis Who's Who | location = Chicago | date = 1963}}</ref><br />
* [[Benjamin Abbot]] (1762–1849), Hochschullehrer an der [[Phillips Exeter Academy]]<ref name="Marquis" /><br />
* [[Amos Abbott]] (1786–1868), Kongressabgeordneter für Massachusetts<ref name="Marquis" /><br />
* [[John Adams (Schulleiter)|John Adams]], Hochschullehrer an der Phillips Exeter Academy von 1810 bis 1832<ref name="Marquis" /><br />
* [[Harriette Newell Woods Baker]] (1815–1893), Autorin von mehr als 200 Kurzgeschichten<ref name="Marquis" /><br />
* [[Anne Bradstreet]] (um 1612–1672), Dichterin<br />
* [[Sumner Carruth]] (1834–1892), Offizier im Sezessionskrieg<br />
* [[Michael Casey]], Dichter<br />
* [[Michael Chiklis]] (* 1963), Schauspieler<br />
* [[Barry Finegold]], Abgeordneter im Massachusetts House of Representatives<br />
* [[Abiel Foster]] (1735–1806), Geistlicher und Kongressabgeordneter für [[New Hampshire]]<ref name="Marquis" /><br />
* [[Herbert Baldwin Foster]] (1874–1906), Klassischer Philologe<br />
* [[Joseph Frye]] (1712–1794), Brigadegeneral in der [[Kontinentalarmee|Continental Army]]<ref name="Marquis" /><br />
* [[Kara Hayward]] (* 1998), Schauspielerin<br />
* [[Jon B. Higgins]] (1936–1984), Musikwissenschaftler und -pädagoge und Sänger [[Karnatische Musik|Karnatischer Musik]]<br />
* [[Howard Koh]], Hochschullehrer und Massachusetts Commissioner of Public Health<br />
* [[Priscilla Lane]] (1915–1995), Schauspielerin<br />
* [[Jay Leno]] (* 1950), Talkmaster<br />
* [[Jim Loscutoff]] (1930–2015), ehemaliger Spieler der [[Boston Celtics]]<br />
* [[Arno Rafael Minkkinen]], Photograph und Schriftsteller<br />
* [[Paul Monette]] (1945–1995), Schriftsteller<br />
* [[Mary McGarry Morris]], Schriftstellerin<br />
* [[Sharon Petzold]] (* 1971), Freestyle-Skierin<br />
* [[Samuel Phillips Newman]], Hochschullehrer am [[Bowdoin College]]<ref name="Marquis" /><br />
* [[Samuel Osgood]] (1748–1813), [[United States Postmaster General]] unter Präsident [[George Washington]]<ref name="Marquis" /><br />
* [[Randall Peffer]], Autor<br />
* [[Salem Poor]] (1758–1802), ein freigelassener Sklave, der in der [[Schlacht von Bunker Hill]] kämpfte und später mit einer Briefmarke geehrt wurde<br />
* [[Jenny Powers]], Schauspielerin am Broadway<br />
* [[Blanchard Ryan]] (* 1967), Schauspielerin<br />
* [[Elizabeth Stuart Phelps]], Schriftstellerin<br />
* [[Samuel Francis Smith]], author of the national hymn ''America'', written while he was a student at [[Andover Theological Seminary]]<ref name="Marquis" /><br />
* [[Harriet Beecher Stowe]] (1811–1896), Schriftstellerin<ref name="Marquis" /><br />
* [[George L. Street, III]], Rezipient der [[Medal of Honor]] für Taten im Zweiten Weltkrieg<br />
* [[Robert Urich]] (1946–2002), Schauspieler<br />
<br />
== Namensvarianten ==<br />
Die Stadt besitzt einige Bezeichnungsvarianten:<br />
* ''Cochicawick''<ref>Davis, Charlotte Pease, (compiler). Directory of Massachusetts Place Names. 1st Edition. n.p.: Massachusetts Daughters of the American Revolution, 1987. p8</ref><br />
* ''Cochickawick''<ref name="autogenerated1">Galvin, William Francis. Historical Data Relating to Counties, Cities, and Towns in Massachusetts. Boston, Massachusetts: The New England Historic Genealogical Society, 1997. p13</ref><br />
* ''Cochituit''<ref name="autogenerated1" /><br />
* ''Quichickichick''<ref name="autogenerated1" /><br />
* ''Town of Cochicawick''<ref>Davis, Charlotte Pease, (compiler). Directory of Massachusetts Place Names. 1st Edition. n.p.: Massachusetts Daughters of the American Revolution, 1987. p6</ref><br />
<br />
== Siehe auch ==<br />
* [[Liste der Einträge im National Register of Historic Places in Andover (Massachusetts)|Liste der Einträge im National Register of Historic Places in Andover]]<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* Bailey, Sarah Loring. [http://www.usigs.org/library/books/ma/Andover1880/index.html Historical Sketches of the Town of Andover.]Published 1894.<br />
* Farnum, John, Moses Abbott. [http://www.salemdeeds.com/atlases_pages.asp?ImageName=ANDOVER.jpg&atlastype=Atlases&atlastown=ESSEX+COUNTY&atlas=ESSEX+COUNTY+1795&atlas_desc=ESSEX+COUNTY+1795&pageprefix= 1795 Map of Andover.]<br />
* Dorman, Moses. [http://www.salemdeeds.com/atlases_pages.asp?ImageName=ANDOVER.jpg&atlastype=Atlases&atlastown=ESSEX+COUNTY&atlas=ESSEX+COUNTY+1830&atlas_desc=ESSEX+COUNTY+1830&pageprefix= 1830 Map of Andover.]<br />
* Beers, D.G. 1872 Atlas of Essex County [http://www.salemdeeds.com/atlases_pages.asp?ImageName=PLATE_0051.jpg&atlastype=Atlases&atlastown=ESSEX+COUNTY&atlas=ESSEX+COUNTY+1872&atlas_desc=ESSEX+COUNTY+1872&pageprefix= 1872 Map of Andover. Plate 51.][http://www.salemdeeds.com/atlases_pages.asp?ImageName=PLATE_0053.jpg&atlastype=Atlases&atlastown=ESSEX+COUNTY&atlas=ESSEX+COUNTY+1872&atlas_desc=ESSEX+COUNTY+1872&pageprefix= Andover Center. Plate 53.][http://www.salemdeeds.com/atlases_pages.asp?ImageName=PLATE_0053.jpg&atlastype=Atlases&atlastown=ESSEX+COUNTY&atlas=ESSEX+COUNTY+1872&atlas_desc=ESSEX+COUNTY+1872&pageprefix= North Andover and Sutton Mills. Plate 53.][http://www.salemdeeds.com/atlases_pages.asp?ImageName=PLATE_0048.jpg&atlastype=Atlases&atlastown=ESSEX+COUNTY&atlas=ESSEX+COUNTY+1872&atlas_desc=ESSEX+COUNTY+1872&pageprefix= Lawrence South Side. Plate 48.]<br />
* Walker, George H. 1884 Atlas of Essex County, Massachusetts [http://www.salemdeeds.com/atlases_pages.asp?ImageName=PAGE_0110_0111.jpg&atlastype=Atlases&atlastown=ESSEX+COUNTY&atlas=ESSEX+COUNTY+1884&atlas_desc=ESSEX+COUNTY+1884&pageprefix=1884 Map of Andover. Plate 110-111.][http://www.salemdeeds.com/atlases_pages.asp?ImageName=PAGE_0112.jpg&atlastype=Atlases&atlastown=ESSEX+COUNTY&atlas=ESSEX+COUNTY+1884&atlas_desc=ESSEX+COUNTY+1884&pageprefix= Frye Village and Ballardville, Andover. Plate 112.][http://www.salemdeeds.com/atlases_pages.asp?ImageName=PAGE_0107.jpg&atlastype=Atlases&atlastown=ESSEX+COUNTY&atlas=ESSEX+COUNTY+1884&atlas_desc=ESSEX+COUNTY+1884&pageprefix= Dove Residence Andover. Plate 107.][http://www.salemdeeds.com/atlases_pages.asp?ImageName=PAGE_0113.jpg&atlastype=Atlases&atlastown=ESSEX+COUNTY&atlas=ESSEX+COUNTY+1884&atlas_desc=ESSEX+COUNTY+1884&pageprefix= Phillips Academy. Plate 113.]<br />
* [http://andoverma.gov/about/history.php History of the Town from andoverma.gov]<br />
* {{Webarchiv |url=http://www.mass.gov/portal/site/massgovportal/menuitem.e1ed4a776e6931c14db4a11030468a0c/?pageID=mg2localgovccpage&L=1&L0=home&L1=Resident&sid=massgov2&selectCity=Andover |text=A collection of resources from mass.gov |wayback=20050930062854}}<br />
* [http://www.mass.info/andover.ma/about.htm Andover.Mass.info]<br />
* {{Webarchiv |url=http://www.southchurch.com/time_line.htm |text=Andover and South Church Timeline |wayback=20100519150242}}<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|Andover, Massachusetts}}<br />
* [http://andoverma.gov/about/history.php History of Andover] (englisch)<br />
* [http://www.mhl.org/ Memorial Hall Library] (englisch)<br />
* [http://www.andover.edu/Museums/Addison/Pages/default.aspx Addison Gallery of American Art] (englisch)<br />
* [http://www.andover.edu/ Phillips Academy Andover] (englisch)<br />
* [http://www.andoverhistorical.org/ Andover Historical Society] (englisch).<br />
* [http://books.google.com/books?id=n7sTAAAAYAAJ Andover, Massachusetts: Proceedings at the Celebration of the Two Hundred and Fiftieth Anniversary of the Incorporation of the Town], May 20, 1896 (englisch)<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=g|GND=4342596-3|LCCN=n/79/29234|VIAF=123791293}}<br />
<br />
[[Kategorie:Andover (Massachusetts)| ]]<br />
[[Kategorie:Gemeindegründung 1642]]</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=L%C3%A1szl%C3%B3_Sternberg&diff=232755803László Sternberg2023-04-13T04:19:26Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname =<br />
| bildname =<br />
| bildunterschrift =<br />
| langname =<br />
| geburtstag = [[28. Mai]] [[1905]]<br />
| geburtsort =<br />
| geburtsland =<br />
| sterbedatum = [[4. Juli]] [[1982]]<br />
| sterbeort =<br />
| sterbeland =<br />
| größe =<br />
| position =<br />
| jugendvereine_tabelle =<br />
{{Team-Station||[[VAC Budapest]]}}<br />
{{Team-Station||[[Budapesti Gyárépítők SE|Zuglói VII. Kerületi AC]]}}<br />
{{Team-Station||[[Ékszerész SC]]}}<br />
| vereine_tabelle = <!-- Hier sind für Spiele und Tore ausschließlich Ligaspiele zu berücksichtigen --><br />
{{Team-Station|1925–1926|[[US Novese|Unione Sportiva Novese]]}}<br />
{{Team-Station|1926–1927|[[SG Andrea Doria]]}}<br />
{{Team-Station|1927–1928|[[Újpest FC]]}}<br />
{{Team-Station|1928 |[[New York Giants (Fußball)|New York Giants]]}}<br />
{{Team-Station|1928–1932|[[New York Hakoah]]}}<br />
{{Team-Station|1932 |[[New York Americans (Fußball)|New York Americans]]}}<br />
{{Team-Station|1932–1936|[[Újpest FC]]}}<br />
{{Team-Station|1936–1937|[[Red Star Paris]]}}<br />
{{Team-Station|1938–1943|New York Americans}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle =<br />
{{Team-Station|1928–1936|[[Ungarische Fußballnationalmannschaft|Ungarn]]|19}}<br />
| trainer_tabelle =<br />
{{Team-Station|1937–1938|[[Újpest FC]]}}<br />
}}<br />
'''László Sternberg''' (* [[28. Mai]] [[1905]]; † [[4. Juli]] [[1982]]) war ein [[Ungarn|ungarischer]] [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]].<br />
<br />
== Karriere ==<br />
Zu Beginn seiner Karriere spielte László Sternberg beim [[VAC Budapest]], beim [[Budapesti Gyárépítők SE|Zuglói VII. Kerületi AC]] und beim [[Ékszerész SC]]. Nachdem letzterer 1925 wegen einer Bestechungsaffäre gesperrt wurde, verließ er den Verein und wechselte wie viele Ungarn Mitte der 1920er Jahre nach [[Italien]]. Dort erhielt der Verteidiger einen Vertrag beim Zweitligisten [[US Novese|Unione Sportiva Novese]], der drei Jahre zuvor noch [[Liste der italienischen Fußballmeister|italienischer Meister]] gewesen war (allerdings in einem Jahr, in dem es zwei Meisterschaften konkurrierender Verbände gab). Der Verein zog sich während des Spieljahres aus der Meisterschaft zurück und der Ungar wechselte 1926 in die höchste Spielklasse zu [[SG Andrea Doria]], wo er zum Stammspieler wurde. <br />
<br />
Ab 1927 durften in der italienischen Fußballmeisterschaft nur mehr Spieler italienischer Abstammung eingesetzt werden, was Sternberg dazu zwang, Italien zu verlassen. Er kehrte nach Ungarn zurück und schloss sich dem [[Újpest FC]] an. Mit den Budapestern belegte er den dritten Platz in der Meisterschaft und wurde im März 1928 erstmals in die [[Ungarische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] einberufen, wo er bei der 3:4-Niederlage gegen [[Italienische Fußballnationalmannschaft|Italien]] im Rahmen des [[Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften 1927 bis 1930|Europapokals der Nationalmannschaften 1927–1930]] debütierte.<br />
<br />
Nach Ablauf dieser Saison nahm er ein Angebot aus den Vereinigten Staaten an und wechselte in die [[American Soccer League]] zu den [[New York Giants (Fußball)|New York Giants]], wo auch seine Landsleute [[Béla Guttmann]] und [[Ernö Schwarz]] unter Vertrag standen. Nach gerade einmal einem Monat und sieben Einsätzen kam es zum Ausbruch des [[Soccer War]], der zu einer Spaltung der Liga führte. Sternberg unterschrieb bei der neu gegründeten [[New York Hakoah]], welche in der [[Eastern Soccer League]] spielte und wo neben den ausgewanderten Spielern des [[SC Hakoah Wien]] auch ungarische Nationalspieler wie [[Lajos Fischer]] und [[Dezső Grósz]] tätig waren. Die Hakoah gewann den [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]] gegen ''St. Louis Madison Kennels'', wobei Sternberg in beiden Finalspielen zum Einsatz kam. 1929 kam es zur Wiedervereinigung der beiden Ligen und Sternberg blieb bei dem jetzt mit der Brooklyn Hakoah fusionierten Verein bis 1932 und spielte danach noch kurzzeitig für die [[New York Americans (Fußball)|New York Americans]], das Team von Ernö Schwarz.<br />
<br />
Nachdem die Liga in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war, kehrte Sternberg nach Ungarn zurück und spielte wieder bei Újpest. Mit den Budapestern holte er in vier Saisonen zweimal den [[Borsodi Liga|ungarischen Meistertitel]] und spielte auch wieder in der Nationalmannschaft. Bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1934|Weltmeisterschaft 1934]] war er Kapitän der Ungarn, die im Viertelfinale an Österreich scheiterten. Sein letztes Spiel in der Nationalmannschaft bestritt er im Mai 1936 gegen Italien.<br />
<br />
1936 wechselte Sternberg nach Frankreich, wo er bei [[Red Star Paris]] spielte.<ref>Eine Quelle nennt auch den [[FC Sète]] als eine seiner Stationen in Frankreich, dies konnte jedoch nicht verifiziert werden.</ref> In der [[Nemzeti Bajnokság 1937/38|Saison 1937/38]] war er als Trainer bei Újpest tätig. Anschließend kehrte er in die USA zurück, wo er noch bis 1943 für die New York Americans auflief.<ref>Möglicherweise war Sternberg auch noch erheblich länger als Spieler im US-Fußball aktiv. Eine Zeitungsmeldung aus dem Jahr 1948 nennt einen ''Laszlo Sternberg'' in der Aufstellung der ''New York Hungarians'' gegen den gastierenden [[Ferencvárosi Torna Club]].</ref> Danach betätigte er sich als Schiedsrichter in New York.<br />
<br />
== Erfolge ==<br />
* 2 × [[Nemzeti Bajnokság|Ungarischer Meister]]: [[Nemzeti Bajnokság 1932/33|1932/33]], [[Nemzeti Bajnokság 1934/35|1934/35]]<br />
* 1 × [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup-Sieger]]; 1929<br />
* 19 Spiele für die [[ungarische Fußballnationalmannschaft]]<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{Transfermarkt|238891|Zusatz=1}}<br />
* {{Transfermarkt|96984|Typ=Trainer|Zusatz=1}}<br />
* {{Weltfussball|laszlo-sternberg}}<br />
<br />
== Anmerkungen ==<br />
<references /><br />
<br />
{{SORTIERUNG:Sternberg, Laszlo}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (SG Andrea Doria)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (New York Hakoah)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Red Star Paris)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Újpest Budapest)]]<br />
[[Kategorie:Ungar]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Újpest Budapest)]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1905]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1982]]<br />
[[Kategorie:Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Ungarn)]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Sternberg, László<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer Fußballspieler und -trainer<br />
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1905<br />
|GEBURTSORT=<br />
|STERBEDATUM=4. Juli 1982<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alketas_Panagoulias&diff=232755791Alketas Panagoulias2023-04-13T04:18:14Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname =<br />
| bildname = Alketas Panagoulias (1986).jpg<br />
| langname =<br />
| geburtstag = [[30. Mai]] [[1934]]<br />
| geburtsort = [[Thessaloniki]]<br />
| sterbedatum = [[18. Juni]] [[2012]]<br />
| sterbeort = [[Vienna (Virginia)|Vienna]], [[Virginia]]<br />
| sterbeland = [[Vereinigte Staaten]]<br />
| geburtsland = [[Griechenland]]<br />
| größe =<br />
| position = [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]]<br />
| jugendvereine_tabelle =<br />
{{Team-Station|1949–1951|[[Aris Thessaloniki (Fußball)|Aris Thessaloniki]]}}<br />
| vereine_tabelle =<br />
{{Team-Station|1951–1962|[[Aris Thessaloniki (Fußball)|Aris Thessaloniki]]}}<br />
{{Team-Station|1962–1965|Greek American Atlas SC}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle =<br />
| trainer_tabelle =<br />
{{Team-Station|1967–1971|Greek American Atlas SC}}<br />
{{Team-Station|1972–1973|[[Griechische Fußballnationalmannschaft|Griechenland]] (Co-Trainer)}}<br />
{{Team-Station|1973–1981|[[Griechische Fußballnationalmannschaft|Griechenland]]}}<br />
{{Team-Station|1981–1983|[[Olympiakos Piräus (Fußball)|Olympiakos Piräus]]}}<br />
{{Team-Station|1983|Team America}}<br />
{{Team-Station|1983–1985|[[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|USA]]}}<br />
{{Team-Station|1985–1987|Olympiakos Piräus}}<br />
{{Team-Station|1987–1990|[[Aris Thessaloniki (Fußball)|Aris Thessaloniki]]}}<br />
{{Team-Station|1992–1994|[[Griechische Fußballnationalmannschaft|Griechenland]]}}<br />
{{Team-Station|1997|[[Iraklis Thessaloniki]]}}<br />
{{Team-Station|1998–1999|Aris Thessaloniki}}<br />
}}<br />
'''Alketas Panagoulias''' ({{elS|Αλκέτας Παναγούλιας}}, * [[30. Mai]] [[1934]] in [[Thessaloniki]]; † [[18. Juni]] [[2012]] in [[Vienna (Virginia)|Vienna]], [[Virginia]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) war ein [[Griechenland|griechischer]] [[Fußball]]spieler, [[Fußballtrainer|-trainer]] und [[Politiker]].<br />
<br />
== Karriere ==<br />
Nach seinem Studium ging er in den frühen 1960er Jahren in die USA. Dort trainierte er anfangs den Greek American Atlas Soccer Club, einem US-amerikanischen Fußballverein für griechische Einwanderer. Mit Atlas gewann er in den Jahren 1967, 1968 und 1969 drei National Challenge Cup-Titel.<br />
<br />
In den frühen 1970er Jahren kam Panagoulias wieder zurück in sein Heimatland. 1972 wurde er Co-Trainer des [[Nordirland|Nordiren]] [[Billy Bingham]] bei der griechischen Nationalelf. Ein Jahr später übernahm er das Zepter in Griechenland. In seine Zeit fällt die Qualifikation für die [[Fußball-Europameisterschaft 1980]] in [[Italien]], wo Griechenland als Gruppenletzter ausschied.<ref>{{cite news|title=Griechenlands Ex-Nationaltrainer Panagoulias tot |language= deutsch|publisher=Welt Online|accessdate=19. Juni 2012|url= https://www.welt.de/newsticker/sport-news/article106629868/Griechenlands-Ex-Nationaltrainer-Panagoulias-tot.html }}</ref> Nach der EM übernahm er 1981 den griechischen Großklub [[Olympiakos Piräus (Fußball)|Olympiakos Piräus]]. Er blieb zwei Jahre und konnte zwei griechische Meistertitel holen.<br />
<br />
Von 1983 bis 1985 war er Trainer der Fußballnationalmannschaft in seiner zweiten Heimat USA. 1984 nahm er an den [[Olympische Sommerspiele 1984|Olympischen Sommerspielen 1984]] in [[Los Angeles]] als Trainer der US-Olympiamannschaft teil. Dort schied er mit den USA als Gruppenletzter in der Vorrunde aus.<br />
<br />
1985 kehrte er wieder nach Griechenland zurück. Er übernahm für zwei Saisonen abermals Olympiakos Piräus und konnte sich 1987 wieder über einen Meistertitel freuen. Von 1987 bis 1990 trainierte er den Verein, bei dem er bereits als Spieler aktiv gewesen war, [[Aris Thessaloniki (Fußball)|Aris Thessaloniki]]. Zwei Jahre nach Vertragsende bei Aris übernahm er abermals die griechische Nationalmannschaft und führte diese zu ihrer ersten Endrundenteilnahme an einer Weltmeisterschaft, bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1994]] in den USA.<ref>{{cite news|title=Griechen trauern um Panagoulias |language= deutsch|publisher=Sport1.de|accessdate=19. Juni 2012|url= http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_em/newspage_575551.html }}</ref> Das Team verlor alle drei Spiele und konnte nicht einmal ein Tor erzielen. Die letzten beiden Trainerstationen waren von 1996 bis 1998 [[Iraklis Thessaloniki]] und 1998–1999 Aris Thessaloniki. Danach zog er sich aus dem Fußball zurück und wurde Politiker.<br />
<br />
Er wurde Mitglied im Stadtrat von Thessaloniki und kandidierte für das [[Griechisches Parlament|Griechische Parlament]] und für das [[Europäisches Parlament|Europäische Parlament]] als Vertreter Griechenlands. Des Weiteren war er FIFA-Instructor und hatte einige Ämter im US-amerikanischen Fußball inne. Er war Vater zweier Kinder, Sohn und Tochter. <br />
<br />
== Tod ==<br />
Nach kurzer Krankheit starb er am 18. Juni 2012 in seinem Wohnsitz in [[Vienna (Virginia)|Vienna, Virginia]].<ref>{{cite news|title= «Εφυγε» ο Αλκέτας Παναγούλιας|language= griechisch|publisher= Ethnos.gr|accessdate= 19. Juni 2012|url= http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=22768&subid=2&pubid=63671863|archiveurl= https://web.archive.org/web/20120620180253/http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=22768&subid=2&pubid=63671863|archivedate= 2012-06-20}}</ref> Die griechische Nationalmannschaft, die am 22. Juni 2012 im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft gegen Deutschland spielte, spielte Panagoulias zu Ehren mit Trauerflor.<ref>[https://www.kicker.de/570734/artikel Griechenland trauert um Alketas Panagoulias]</ref><br />
<br />
== Erfolge ==<br />
* [[Griechischer Meister (Fußball)|Griechischer Meister]]: 1982, 1983, 1987<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{NaviBlock<br />
|Navigationsleiste Trainer der griechischen Fußballnationalmannschaft<br />
|Navigationsleiste Trainer der US-amerikanischen Fußballnationalmannschaft<br />
}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Panagoulias, Alketas}}<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Aris Thessaloniki)]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Griechenland)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Olympiakos Piräus)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Aris Thessaloniki)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Iraklis Thessaloniki)]]<br />
[[Kategorie:Grieche]]<br />
[[Kategorie:Griechischer Meister (Fußball)]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1934]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 2012]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Panagoulias, Alketas<br />
|ALTERNATIVNAMEN=<br />
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Fußballspieler und -trainer<br />
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1934<br />
|GEBURTSORT=[[Thessaloniki]], [[Griechenland]]<br />
|STERBEDATUM=18. Juni 2012<br />
|STERBEORT=[[Vienna (Virginia)|Vienna]], [[Virginia]], [[Vereinigte Staaten]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Archie_Stark&diff=232755783Archie Stark2023-04-13T04:17:16Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>'''Archibald McPherson Stark''' (* [[21. Dezember]] [[1897]] in [[Glasgow]]; † [[27. Mai]] [[1985]] in [[Kearny (New Jersey)|Kearny, New Jersey]]) war ein US-amerikanischer [[Fußballspieler]].<br />
<br />
Als er 13 Jahre alt war, zog Stark mit seiner Familie von Schottland nach [[West Hudson]] in [[New Jersey]] und begann in der dortigen Jugendmannschaft Fußball zu spielen, zu der Zeit noch als Verteidiger. Ein Jahr später, als er 14 war, ging er zu den ''Scottish-Americans'', für die er vier Jahre lang spielte, bevor er 1916 zu [[Babcock and Wilcox]] wechselte, für die er allerdings nur ein Jahr spielte.<br />
<br />
1917 wurde Stark dann in die [[United States Army]] eingezogen und diente in [[Frankreich]].<br />
Nachdem er 1919 aus dem Krieg zurückkehrte, ging er zum ''Paterson F.C.'', mit dem er das Finale des [[National Challenge Cup]] erreichen konnte, dort aber gegen den [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]] mit 0:2 verlor. Nach dieser Niederlage ging Stark mit dem Bethlehem Steel FC auf eine Tour durch Dänemark und Schweden. Anschließend wechselte er zum NAFBL-Team ''Erie A.A.'', für das er bis 1921 spielte. Als dann die [[American Soccer League]] gegründet wurde und sich die NAFBL auflöste, ging er zum [[New York Field Club]], für den er drei Jahre lang spielte und in der Zeit 45 Tore in 69 Meisterschaftsspielen erzielte.<br />
<br />
Nachdem er 1924 zum [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]] wechselte, folgte seine erfolgreichste Zeit. Gleich in seiner ersten Saison gelangen ihm dort in 44 Meisterschaftsspielen 67 Treffer. Insgesamt konnte er in seiner Zeit bei Bethlehem Steel FC den [[US Open Cup|National Challenge Cup]] 1926, die Meisterschaft 1926/27 sowie den Ligacup 1928 gewinnen und erzielte in dieser Zeit in 207 Bewerbsspielen 218 Tore. 1930 wurde das Team von Bethlehem Steel aufgelöst, und Stark wechselte zu den ''Newark Americans''. <br />
<br />
Nachdem die ASL 1933 wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten aufgelöst wurde und eine [[Semi-Professionalität|semi-professionelle]] Nachfolgeliga unter demselben Namen gegründet wurde, spielte Stark noch für die ''Kearny Irish-Americans'', mit denen er 1934 noch einmal den Titel holte und erfolgreichster Torschütze der Saison wurde.<br />
<br />
Stark bestritt zwei Länderspiele für die [[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten]], in denen er 4 Tore erzielte. Die Nominierung für die Weltmeisterschaftsauswahl der USA 1930 sagte er aus geschäftlichen Gründen ab.<br />
<br />
1950 wurde Stark in die Soccer Hall of Fame aufgenommen. Er hält mit seinen 67 Toren in der Saison 1924/25 bis heute den Rekord für die meisten geschossenen Erstligatore in einer Saison und ist der erfolgreichste Torschütze in der Geschichte der ASL.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.soccerhall.org/famers/archie_stark.htm Eintrag in Hall of Fame]<br />
<br />
{{DEFAULTSORT:Stark, Archie}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1897]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1985]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Stark, Archie<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Stark, Archibald McPherson<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fußballspieler<br />
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1897<br />
|GEBURTSORT=[[Glasgow]], Schottland<br />
|STERBEDATUM=27. Mai 1985<br />
|STERBEORT=[[Kearny (New Jersey)|Kearny]], New Jersey, USA<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Miami_Americans&diff=232755774Miami Americans2023-04-13T04:16:23Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballklub<br />
| image = <br />
| kurzname = Miami Americans<br />
| langname = Miami Americans<br />
| ort = [[Miami]], [[Florida]]<br />
| gegründet = 1976 (1980 aufgelöst)<br />
| vereinsfarben = gelb-blau<br />
| stadion = Wall Stadium (1976),<br>Rutgers Stadium<br />
| plätze = N.a.<br />
| präsident = <br />
| vorstand = <br />
| trainer = <br />
| homepage = <br />
| liga = [[American Soccer League|ASL]]<br />
| saison = Saison 1980<br />
| rang = 3. Platz<br />
|pattern_la1=<br />
|pattern_b1=<br />
|pattern_ra1=<br />
|pattern_sh1=<br />
|pattern_so1=<br />
|leftarm1=<br />
|body1=<br />
|rightarm1=<br />
|shorts1=<br />
|socks1=<br />
|pattern_la2=<br />
|pattern_b2=<br />
|pattern_ra2=<br />
|pattern_sh2=<br />
|pattern_so2=<br />
|leftarm2=<br />
|body2=<br />
|rightarm2=<br />
|shorts2=<br />
|socks2=<br />
}}<br />
'''Miami Americans''' war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Fußball]]verein aus [[Miami]], [[Florida]].<br />
<br />
== Geschichte ==<br />
1976 wurde der Verein als ''New Jersey Americans'' gegründet und konnte bereits 1977 den ersten Erfolg feiern, als sie Meister in der [[American Soccer League]] wurden. 1979 verkaufte der Eigentümer Joseph Raymond den Verein an eine in London ansässige Firma. Die neuen Eigentümer verlegten den Standort des Vereins nach Miami und gaben dem Verein den Namen ''Miami Americans''. Außerdem wurde [[Ron Newman]] als neuer Trainer verpflichtet.<ref>{{Webarchiv|url=http://homepages.sover.net/~spectrum/year/1980.html#ASL |wayback=20151105121122 |text=Saison 1980 |archiv-bot=2019-09-22 11:38:24 InternetArchiveBot }} bei sover.net</ref> Am 20. Juni verließ Newman den Verein und wechselte zu den [[San Diego Sockers (1978)|San Diego Sockers]]. Fünf Tage später wurde der Verein an Stan Noah und Archie Oliver verkauft.<ref>[https://news.google.com/newspapers?id=yMEPAAAAIBAJ&sjid=C40DAAAAIBAJ&pg=5063,4038805&dq=soccer+miami-americans&hl=en Americans Sold] im Zeitungsarchiv von google.com</ref> Nach der Saison 1980 wurde der Verein aufgelöst.<br />
<br />
== Tabellenplatzierungen ==<br />
=== Als New Jersey Americans ===<br />
{| class="wikitable"<br />
!Jahr<br />
!Division<br />
!Liga<br />
!Reg. Saison<br />
!Playoffs<br />
!National Cup<br />
|-<br />
|1976<br />
|2<br />
|ASL<br />
|6. Platz (Ost)<br />
|''Nicht qualifiziert''<br />
|''Nicht angetreten''<br />
|-<br />
|1977<br />
|2<br />
|ASL<br />
|bgcolor="#B3B7FF"|1. Platz (Ost)<br />
|bgcolor="#FFEBAD"|Meister<br />
|''Nicht angetreten''<br />
|-<br />
|1978<br />
|2<br />
|ASL<br />
|2. Platz (Ost)<br />
|Im Halbfinale ausgeschieden<br />
|''Nicht angetreten''<br />
|-<br />
|1979<br />
|2<br />
|ASL<br />
|4. Platz (Ost)<br />
|''Nicht qualifiziert''<br />
|''Nicht angetreten''<br />
|}<br />
<br />
=== Als Miami Americans ===<br />
{| class="wikitable"<br />
!Jahr<br />
!Division<br />
!Liga<br />
!Reg. Saison<br />
!Playoffs<br />
!National Cup<br />
|-<br />
|1980<br />
|2<br />
|ASL<br />
|3. Platz<br />
|''Nicht qualifiziert''<br />
|''Nicht angetreten''<br />
|}<br />
<br />
== Trainer ==<br />
* [[Manny Schellscheidt]] (1977)<br />
* Eddie Firmani (1979)<br />
* {{ENG|#}} [[Ron Newman]] (1980); 9 Spiele (2 Siege, 3 Unentschieden, 4 Niederlagen)<br />
* {{ENG|#}} [[Brian Tiler]] (1980); 19 Spiele (8 Siege, 0 Unentschieden, 11 Niederlagen)<br />
<br />
== Bekannte Spieler ==<br />
{| class="wikitable"<br />
!Name<br />
!Spielzeit<br />
!Einsätze<br />
!Tore<br />
|-<br />
|{{USA|#}} [[Juan Cano]]<br />
|(1977–19??)<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
|{{USA|#}} {{CRI|#}} [[Ringo Cantillo]]<br />
|(1977)<br />
|22<br />
|7<br />
|-<br />
|{{POR|#}} [[Eusébio]]<br />
|(1979–1980)<br />
|9<br />
|2<br />
|-<br />
|{{USA|#}} [[Woody Hartmann]]<br />
|(1976)<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
|{{USA|#}} [[Kevin Kiernan]]<br />
|(1976)<br />
|21<br />
|6<br />
|-<br />
|{{POR|#}} [[Jose Neto]]<br />
|(1977–1978)<br />
|39<br />
|34<br />
|-<br />
|{{USA|#}} {{POR|#}} [[Telmo Pires (Fußballspieler)|Telmo Pires]]<br />
|(1977)<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
|{{USA|#}} [[Steve Reid (Fußballspieler)|Steve Reid]]<br />
|(1978)<br />
|21<br />
|8<br />
|-<br />
|{{USA|#}} [[John Roeslein]]<br />
|(1976–1977)<br />
|20<br />
|7<br />
|-<br />
|{{POR|#}} [[António Simões]]<br />
|(1978)<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
|{{POL|#}} [[Jerry Sularz]]<br />
|(1977–1978)<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
|{{SLV|#}} [[Carlos Velasquez]]<br />
|(1977–1978)<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
|{{HTI|#}} [[Emmanuel Sanon]]<br />
|(1980)<br />
|12<br />
|6<br />
|-<br />
|}<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [https://funwhileitlasted.net/tag/miami-americans/ Miami Americans] bei FunWhileItLasted.net<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
[[Kategorie:Ehemaliges US-amerikanisches Fußball-Franchise]]<br />
[[Kategorie:Sportverein (Miami)|Americans]]<br />
[[Kategorie:Gegründet 1976]]<br />
[[Kategorie:Aufgelöst 1980]]</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bethlehem_Steel_FC_(1907%E2%80%931930)&diff=232755738Bethlehem Steel FC (1907–1930)2023-04-13T04:13:43Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>[[Datei:Bethlehemsteel fc logo.svg|rechts|mini|Logo des Bethlehem Steel FC (etwa 1911)]]<br />
'''Bethlehem Steel F.C.''' aus [[Bethlehem (Pennsylvania)|Bethlehem]], [[Pennsylvania]]<br />
war eine der erfolgreichsten [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] [[Fußball]]mannschaften in den [[1910er]] und [[1920er]] Jahren. <br />
<br />
Vor allem wegen der finanzkräftigen Unterstützung der ortsansässigen [[Bethlehem Steel|Bethlehem Steel Corporation]] konnten britische Spieler verpflichtet werden, die maßgeblich zum Erfolg des Klubs beitrugen.<br />
<br />
Zunächst trug die Mannschaft ihre Heimspiele im ''East End Field'', später an der ''Elizabeth Avenue'' in Bethlehem aus.<br />
<br />
Seine erste Ligasaison spielte Bethlehem 1911/12 in der ''Allied American Foot Ball Association (AAFBA)''. In den zwei folgenden Jahren holte sich die Mannschaft dort jeweils den Titel. 1914/15 spielte Bethlehem Steel in der ''American League of Association Football Clubs (ALAFC)'' und gewann auch dort.<br />
<br />
Auch in Pokalwettbewerben war die Mannschaft höchst erfolgreich. Sie siegte 1915, 1916, 1918, 1919 und noch einmal 1926 im [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]]. Mit fünf Titeln ist Bethlehem bis heute US-amerikanischer Rekordpokalsieger. Zudem gewann sie den ''American Cup'', und zwar 1914, von 1916 bis 1919 sowie 1924.<br />
<br />
Zwischen 1919 und 1921 wurde Bethlehem Steel jeweils Meister der ''National Association Foot Ball League (NAFBL)''. Als zur Saison 1921/22 die professionelle [[American Soccer League]] (ASL) eingeführt wurde, löste die Führung den Verein auf und gründete den ''Philadelphia Field Club'', in dem die meisten der ehemaligen Bethlehem Steel-Spieler angestellt waren. Wenig überraschend gewann der ''Philadelphia Field Club'' die Meisterschaft, aber die Mannschaft zog wegen finanzieller Schwierigkeiten und mangelnder Fanunterstützung zurück nach Bethlehem. 1926/27 gelang dem Bethlehem Steel F.C. in der ASL ein weiterer Titelgewinn. 1928 wurde der Verein Mitglied der [[Eastern Soccer League]] (ESL), in der er auf Anhieb zwei Titel holte. Ende 1929 fusionierten die ESL und die ASL zur ''Atlantic Coast League''. Der Bethlehem Steel F.C. wurde jedoch schon nach der Hinrunde der Saison 1930 aufgelöst.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|Bethlehem Steel F.C.|Bethlehem Steel FC}}<br />
* [http://bethlehemsteelsoccer.org/ bethlehemsteelsoccer.org]<br />
<br />
[[Kategorie:Ehemaliges US-amerikanisches Fußball-Franchise|Bethlehem]]<br />
[[Kategorie:Sportverein (Pennsylvania)]]<br />
[[Kategorie:Organisation (Bethlehem, Pennsylvania)]]<br />
[[Kategorie:Sport (Bethlehem, Pennsylvania)]]</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bill_Looby&diff=232755731Bill Looby2023-04-13T04:12:53Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>'''Bill Looby''' (eigentlich ''William Edward Looby''; * [[20. November]] [[1931]] in [[St. Louis]]; † [[9. Dezember]] [[1998]] in St. Louis<ref>{{Findagrave|1=17176876|2=William Edward Looby|Abruf=2022-05-12}}</ref>) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Fußball]]-[[Stürmer (Fußball)|Stürmer]]. In den 1950er Jahren gehörte er zu den besten Angreifern des [[Fußball in den Vereinigten Staaten|US-Fußballs]], als Schlüsselspieler seines Heimatverein [[St. Louis Kutis|St. Louis Raiders/Kutis]] gewann er 1956–1961 sechs [[US Amateur Cup]]s in Folge, sowie 1957 den [[US Open Cup|National Challenge Cup]], für die [[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|USA]] kam er zu acht A-Länderspielen, nahm an den [[Olympische Sommerspiele 1956|Olympischen Spielen 1956]] Teil und gewann bei den [[Panamerikanische Spiele 1959|panamerikanischen Spielen 1959]] die Bronzemedaille.<ref name="nshof" /><br />
<br />
Looby war ein beidfüßiger, kopfballstarker halbrechter Stürmer, der aber auch aus der Distanz torgefährlich war.<ref name="USS" /><br />
<br />
Looby spielte 1949/1950 für verschiedene Clubs aus St. Louis bevor er 1950 zu den damaligen St. Raiders, den späteren St. Louis Kutis wechselte, mit denen er sehr erfolgreich werden sollte.<ref name="nshof" /><br />
<br />
In der Nationalmannschaft bildete Looby in den 1950er Jahren mit [[Al Zerhusen]] und [[Ed Murphy]] ein herausragendes Angriffstrio, obwohl sie nur ein einziges A-Länderspiel vollständig zusammen bestritten – die USA bestritten in den 50er Jahren fast immer weniger als zwei A-Länderspiel im Jahr, dominierten sie, das US-Team in zahlreichen Freundschaftsspielen gegen Vereinsmannschaften und regionale Auswahlen, sowie bei den nicht als A-Länderspielen anerkannten Qualifikationen bzw. Endrundenspielen der [[Olympische Sommerspiele 1956|Olympiaden 1956]] und [[Olympische Sommerspiele 1960|1960]], sowie der [[Panamerikanische Spiele|Panamerikanischen Spiele]] 1959 – alleine beim letzten Turnier schossen sie in sechs Spielen zusammen 24 Tore.<ref name="triple" /> Sein Debüt als Nationalspieler hatte er in der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1954/Qualifikation|Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1954]],<ref name="nshof" /> wo er in allen drei Spielen zum Einsatz kam und vier von sieben Toren für die Vereinigten Staaten erzielte.<ref name="rsssf" /> Bis zu seinem letzten A-Länderspiel 1959 gegen [[Englische Fußballnationalmannschaft|England]] kam er zu insgesamt acht Länderspielen und erzielte dabei acht Tore.<ref name="nshof" /><br />
<br />
2001 wurde er in die [[National Soccer Hall of Fame]]<ref name="USS" /> und 1984 in die [[St. Louis Soccer Hall of Fame]]<ref name="slhof" /> aufgenommen.<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references><br />
<ref name="slhof">{{Internetquelle |url=http://www.eteamz.com/stlsoccerhalloffame/news/index.cfm?cat=466590 |titel=St. Louis Soccer HOF: Hall of Fame Members (A-M) |zugriff=2009-12-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180613185759/http://www.eteamz.com/stlsoccerhalloffame/news/index.cfm?cat=466590 |archiv-datum=2018-06-13 |offline=ja |archiv-bot=2023-03-21 11:37:46 InternetArchiveBot }}</ref><br />
<ref name="nshof"><br />
{{Internetquelle |url=http://www.soccerhall.com/famers/bill_looby.htm |titel=William Looby |hrsg=National Soccer Hall of Fame |zugriff=2009-12-31}}<br />
</ref><br />
<ref name="USS"><br />
{{Internetquelle |url=http://www.ussoccer.com/News/Articles/2001/06/Bill-Looby-And-Bob-Hermann-Elected-By-Veterans-Committee-To-National-Soccer-Hall-Of-Fame.aspx |titel=''Bill Looby and Bob Hermann Elected by Veteran's Committee to National Soccer Hall of Fame'' |werk=ussoccer.com |datum=2001-06-11 |abruf=2022-05-12 |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120425051427/http://www.ussoccer.com/News/Articles/2001/06/Bill-Looby-And-Bob-Hermann-Elected-By-Veterans-Committee-To-National-Soccer-Hall-Of-Fame.aspx |archiv-datum=2012-04-25 }}<br />
</ref><br />
<ref name="triple">{{Internetquelle |autor=Roger Allaway |url=http://homepages.sover.net/~spectrum/sword.html |titel=Looby-Murphy-Zerhusen: A Different Triple-Edged Sword |werk=The USA Soccer History Archives |datum=2003-03-18 |zugriff=2009-12-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20091124124346/http://homepages.sover.net/~spectrum/sword.html |archiv-datum=2009-11-24 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-11 14:00:52 InternetArchiveBot }}</ref><br />
<ref name="rsssf"><br />
{{Internetquelle |autor=Barrie Courtney |url=http://rsssf.com/tables/54q-det.html |titel=World Cup 1954 - Qualifying |hrsg=Barrie Courtney |datum=2009-06-17 |zugriff=2009-12-31}}<br />
</ref><br />
</references><br />
<br />
{{SORTIERUNG:Looby, Bill}}<br />
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1956]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Teilnehmer an den Panamerikanischen Spielen (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1931]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1998]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Looby, Bill<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Looby, William Edward (wirklicher Name)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fußballspieler<br />
|GEBURTSDATUM=20. November 1931<br />
|GEBURTSORT=[[St. Louis]]<br />
|STERBEDATUM=9. Dezember 1998<br />
|STERBEORT=[[St. Louis]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ern%C3%B6_Schwarz&diff=232755721Ernö Schwarz2023-04-13T04:12:06Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname = Ernö Schwarz<br />
| bildname = <br />
| bildunterschrift = <br />
| langname = <br />
| geburtstag = [[27. Oktober]] [[1904]]<br />
| geburtsort = [[Budapest]]<br />
| geburtsland = [[Österreich-Ungarn]]<br />
| sterbedatum = [[19. Juli]] [[1974]]<br />
| sterbeort = [[New York City|New York]]<br />
| sterbeland = [[Vereinigte Staaten]]<br />
| größe = <br />
| position = [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]]<br />
| jugendvereine_tabelle = <br />
| vereine_tabelle = <!-- Hier sind für Spiele und Tore ausschließlich Ligaspiele zu berücksichtigen --><br />
{{Team-Station|{{0|0000}}–1922|[[Ferencvárosi Torna Club]]}}<br />
{{Team-Station|1922–1923|[[Makkabi Brünn]]}}<br />
{{Team-Station|1923–1926|[[Hakoah Wien|SC Hakoah Wien]]|49 (20)}}<br />
{{Team-Station|1926–1928|[[New York Giants (Fußball)|New York Giants]]|71 (18)}}<br />
{{Team-Station|1927 |[[Hakoah Wien|SC Hakoah Wien]]|leihe=ja|3 {{0}}(?)}}<br />
{{Team-Station|1928 |[[Glasgow Rangers]]|0 {{0}}(0)}}<br />
{{Team-Station|1928–1931|[[New York Hakoah]]}}<br />
{{Team-Station|1931–1945|[[New York Americans (Fußball)|New York Americans]]}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle = <br />
{{Team-Station|1922|[[Ungarische Fußballnationalmannschaft|Ungarn]]}}<br />
{{Team-Station|1935|[[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Vereinigte Staaten]]|1 (0)}}<br />
| trainer_tabelle = <br />
{{Team-Station|1953–1955|[[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Vereinigte Staaten]]}}<br />
}}<br />
'''Ernö Schwarz''', ungarisch '''Ernő Schwarcz''', (* [[27. Oktober]] [[1904]] in [[Budapest]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[19. Juli]] [[1974]] in [[New York City|New York]], [[Vereinigte Staaten]]) war ein [[Ungarn|ungarisch]]-[[Vereinigte Staaten |US-amerikanischer]] [[Fußball]]spieler und späterer [[Fußballtrainer]] und -manager.<br />
<br />
Seine größten Erfolge als Spieler waren ein österreichischer und ein US-amerikanischer Meistertitel, international spielte Schwarz in den Nationalmannschaften Ungarns und der Vereinigten Staaten. Nach seiner aktiven Karriere betreute er unter anderem die Nationalmannschaft der USA und war als Manager amerikanischer Klubs und Ligen tätig.<br />
<br />
== Karriere ==<br />
=== Spielerkarriere in Europa ===<br />
Ernö Schwarz begann seine Karriere in Ungarn als Stürmer beim [[Ferencvárosi Torna Club]], mit dem er 1922 den ungarischen Pokal gewann. Im selben Jahr wurde er auch erstmals in die [[Ungarische Fußballnationalmannschaft|ungarische Nationalmannschaft]] einberufen. Sein Debüt gab er im Juli 1922 gegen [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]], nur wenige Tage später gelangen ihm zwei Tore beim 5:1-Sieg gegen [[Finnische Fußballnationalmannschaft|Finnland]] in Helsinki. Da Schwarz jedoch im Anschluss daran ins Ausland wechselte, bleiben dies seine beiden einzigen Spiele im ungarischen Nationalteam.<br />
<br />
Schwarz nahm ein Engagement in der [[Tschechoslowakei]] beim jüdischen Verein [[Makkabi Brünn]] an, welcher zu dieser Zeit seine Mannschaft fast ausschließlich aus Ungarn rekrutierte und daher als Legionärsmannschaft auch entsprechend umstritten war. Hier spielte er unter anderem mit den ungarischen Internationalen [[Ferenc Hirzer]], [[Gábor Obitz]] und [[Gyula Feldmann]] zusammen. Im November 1923 gab der Makkabi erstmals ein Gastspiel in Österreich, bei dem überzeugenden 4:1-Sieg gegen den [[SK Rapid Wien]] war Schwarz mit zwei Toren der beste Mann am Platz und erregte so die Aufmerksamkeit des jüdischen Vereins [[Hakoah Wien|SC Hakoah Wien]]. Kurz darauf erfolgte der Wechsel nach Wien und noch im Dezember 1923 bestritt Schwarz sein erstes Meisterschaftsspiel für die Hakoah. Da zu diesem Zeitpunkt das Berufsspielertum in Österreich noch nicht zugelassen war, erhielt er offiziell eine Anstellung im Unternehmen des Vizepräsidenten der Hakoah.<br />
<br />
Schwarz hatte einen äußerst erfolgreichen Einstand und erzielte in seiner ersten Halbsaison neun Tore in zwölf Spielen. Mit Beginn der [[österreichische Fußballmeisterschaft 1924/25|Saison 1924/25]] wurde der Professionalismus in Österreich eingeführt und die Hakoah wurde erster Profimeister. In der Folgesaison reichte es jedoch nur mehr für den siebten Platz. Im Frühjahr 1926 unternahm die Hakoah eine Amerika-Tournee, die ein großer Publikumserfolg wurde und dazu führte, dass eine Reihe von Hakoah-Spielern – darunter auch Schwarz – Verträge von US-Vereinen angeboten erhielten. Schwarz kehrte mit der Mannschaft nach Wien zurück und spielte die Meisterschaft zu Ende, informierte dann jedoch den Verein von seinem beabsichtigten Wechsel und reiste nach New York ab, um künftig für die [[New York Giants (Fußball)|New York Giants]] zu spielen. Für die Hakoah bestritt Schwarz insgesamt 49 Meisterschaftsspiele und erzielte dabei 20 Treffer.<br />
<br />
=== Spielerkarriere in den USA ===<br />
Zu den Giants wechselten auch seine ehemaligen Vereinskollegen [[Béla Guttmann]], [[Moses Häusler]], [[Max Grünwald]] und [[Egon Pollak (Fußballspieler)|Egon Pollak]]. Als im Folgejahr die Hakoah ihre zweite Amerikatournee bestritt, erhielt Schwarz gemeinsam mit den übrigen zu den Giants abgewanderten Spielern die Erlaubnis, während dieser Tournee wieder für die Hakoah zu spielen. Danach kehrte Schwarz nach Wien zurück und unterschrieb wieder bei der Hakoah, wo er einige Vorbereitungsspiele und die ersten drei Meisterschaftsspiele der Saison [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1927/28|1927/28]] bestritt, ehe er sich doch wieder für die Giants entschied. Schwarz spielte insgesamt zwei Saisonen für die Giants in der ASL und erzielte dabei 18 Tore in 71 Ligaspielen. Nach einer Amerikatournee der [[Glasgow Rangers]] im Jahr 1928 boten diese Schwarz einen Vertrag an, den er auch unterzeichnete, jedoch erhielt er keine Arbeitserlaubnis für Großbritannien und blieb somit in New York. Im Rahmen des [[Soccer War]] spalteten sich im selben Jahr einige Vereine von der ASL ab und gründeten die Konkurrenzliga ESL. Um die Popularität der neuen Liga zu erhöhen, wurde die [[New York Hakoah]] (auch Hakoah All-Stars genannt) begründet, wobei Ernö Schwarz wesentlich an dieser Gründung beteiligt war. In diesem Verein fanden die bislang bei verschiedenen US-Vereinen tätig gewesenen ehemaligen Spieler der Wiener Hakaoh wieder zusammen.<br />
<br />
1929 gewann Schwarz mit der New York Hakoah den [[US Open Cup|National Challenge Cup]], wo er im Finalrückspiel gegen ''St. Louis Madison Kennels'' einen Treffer erzielte, und blieb auch nach der Fusion von ESL und ASL bis 1931 beim Verein. Danach war Ernö Schwarz treibende Kraft bei der Gründung eines neuen ASL-Vereins, der [[New York Americans (Fußball)|New York Americans]], wo er in weiterer Folge als Spielertrainer tätig war und auch Managementaufgaben übernahm. Im Jahr 1933 erreichten die Americans das Pokalfinale, das gegen ''St. Louis Stix, Baer & Fuller'' verloren ging.<br />
<br />
Im selben Jahr wurde die ASL Opfer der wirtschaftlichen Rezession und unter Führung von Schwarz wurde eine neue Liga, die wiederum ASL hieß, ins Leben gerufen, die allerdings auf einem weit niedrigeren professionellen Niveau tätig war, als ihre Vorgängerin.<br />
<br />
Im Jahr 1935 vertrat Schwarz zum einzigen Mal seine neue Heimat in einem Länderspiel, in New York verloren die US-Amerikaner gegen [[Schottische Fußballnationalmannschaft|Schottland]] mit 1:5.<br />
<br />
In der Saison 1935/36 gelang es den Americans unter der Führung von Schwarz den Ligatitel zu erobern, im Jahr 1937 wurde der [[US Open Cup|National Challenge Cup]] gegen die ''St. Louis Shamrocks'' gewonnen. In den Finalspielen war Schwarz nicht mehr als Spieler beteiligt, da er im Februar 1937 einen Beinbruch erlitt, der seine aktive Karriere im Wesentlichen beendete. Fallweise stellte sich Schwarz allerdings noch bis 1945 als Spieler auf.<br />
<br />
=== Karriere als Trainer und Manager in den USA ===<br />
Ernö Schwarz übernahm nun das Management der Americans und wurde in weiterer Folge auch Business Manager der gesamten Liga. Nachdem er bereits als Trainer des [[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Nationalteams]] für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1950|Weltmeisterschaft 1950]] im Gespräch gewesen war und 1952 Vorsitzender des Spielkomitees der Nationalmannschaft wurde, übernahm er 1953 die Funktion des Trainers der Nationalmannschaft. Bis 1955 bestritt das US-Team unter seiner Führung sechs Spiele, wovon zwei gewonnen (beide gegen [[Haitianische Fußballnationalmannschaft|Haiti]]) und vier verloren wurden sowie die Qualifikation für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1954|Weltmeisterschaft 1954]] verabsäumt wurde.<br />
<br />
Trotz aller Bemühungen konnte Schwarz jedoch den langsamen Niedergang der ASL nicht verhindern. Die Spiele wurden vor allem von Zusehern der ethnischen Minderheiten besucht, die ihre jeweiligen Vereine wie Newark Portuguese, Brooklyn Italians oder Ukrainian Nationals unterstützten. Schwarz organisierte die Spiele, verkaufte Tickets und betrieb in der Halbzeitpause auch den Hotdog-Stand. George Brown, ein Spieler in der ASL in den 50er Jahren, erinnerte sich 2004 an Ernö Schwarz mit folgenden Worten:<br />
<br />
:„Er tat alles, um das Spiel vor dem Untergang zu bewahren. Wir sprechen von einem Kerl in einer kleinen Wellblechhütte, der Pommes Frites für die Halbzeit zubereitete und die ganze Show alleine am Laufen hielt. Ernö war einer der großen Charaktere, über die man in den Geschichtsbüchern über diese Zeit lesen kann. Er war ein ''Hustler'' – was wir heute einen Geschäftsmann nennen würden. Er ließ sich ständig neue Promotionen und kleine Werbegags einfallen, um die alten ethnischen Fans zu den Spielen zu bekommen – Lotterien, Verlosungen, ich bin mir nicht einmal sicher, dass alles legal war. Wenn irgendjemand in diesen Tagen einen Weg gefunden hätte, um mit Fußball Geld zu machen, dann wäre es Ernö gewesen. Aber ich habe niemals ein Zeichen gesehen, dass er Gefahr lief, reich zu werden. Im Grunde genommen betrieb er die Liga vom Kofferraum seines Autos aus. Er hielt die Sache am Laufen, bis die Räder abfielen.“<ref>Übersetzt aus „Soccerhead: An Accidental Journey Into the Heart of the American Game“ von Jim Haner, 2006, ISBN 978-0865477339</ref><br />
<br />
Neben seiner Managerfunktion in der ASL ließ Schwarz auch sonst nichts unversucht, um den Fußballsport in den USA zu popularisieren. Er organisierte Tourneen von europäischen Spitzenvereinen wie [[Manchester United]] oder [[FC Liverpool]], veranstaltete Hallenturniere im [[Madison Square Garden]] und war ab 1960 Vizepräsident und General Manager der [[International Soccer League]], eines alljährlichen Einladungsturniers für internationale Klubmannschaften.<br />
<br />
Schwarz erlebte noch die ersten Saisonen der neu gegründeten [[North American Soccer League]], die seiner ASL bald den Rang ablief. Nach seinem Tod hielt sich die ASL noch weitere zehn Jahre, ehe sie 1983 den Betrieb einstellte.<br />
<br />
Für seine Verdienste um den amerikanischen Fußball wurde Ernö Schwarz in die [[National Soccer Hall of Fame|US National Soccer Hall of Fame]] gewählt.<br />
<br />
== Erfolge ==<br />
* 1 × Österreichischer Meister: 1925<br />
* 1 × Meister der American Soccer League: 1936<br />
* 1 × Ungarischer Pokalsieger: 1922<br />
* 2 × [[US Open Cup|National Challenge Cup-Sieger]]: 1929, 1937<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references responsive /><br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.ussoccer.com/About/History/Hall-of-Fame/Hall-of-Famers/Builder-Bio.aspx#Schwarz Ernö Schwarz bei soccerhall.org]<br />
<br />
{{Navigationsleiste Trainer der US-amerikanischen Fußballnationalmannschaft}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Schwarz, Erno}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Ferencváros Budapest)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Makkabi Brünn)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Tschechoslowakei)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (SC Hakoah Wien)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Glasgow Rangers)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (New York Hakoah)]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Ungarischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]<br />
[[Kategorie:Ungar]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1904]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1974]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Schwarz, Ernö<br />
|ALTERNATIVNAMEN= Schwarcz, Erno<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ungarisch-US-amerikanischer Fußballspieler, -trainer und -manager<br />
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1904<br />
|GEBURTSORT=[[Budapest]]<br />
|STERBEDATUM=19. Juli 1974<br />
|STERBEORT=[[New York City|New York]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=J%C3%B3zsef_Eisenhoffer&diff=232755691József Eisenhoffer2023-04-13T04:09:07Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname = <br />
| bildname = Jozsef_Eisenhoffer.jpg<br />
| bildunterschrift = József Eisenhoffer<br />
| langname = <br />
| geburtstag = [[8. November]] [[1900]]<br />
| geburtsort = [[Budapest]]<br />
| geburtsland = [[Österreich-Ungarn]]<br />
| sterbedatum = [[13. Februar]] [[1945]]<br />
| sterbeort = <br />
| sterbeland = <br />
| größe = <br />
| position = <br />
| jugendvereine_tabelle = <br />
| vereine_tabelle = <!-- Hier sind für Spiele und Tore ausschließlich Ligaspiele zu berücksichtigen --><br />
{{Team-Station|{{0|0000}}–1920|[[Budapest Honvéd FC|Kispesti AC]]}}<br />
{{Team-Station|1920–1923|[[Ferencvárosi Torna Club]]}}<br />
{{Team-Station|1923–1924|[[Makkabi Brno]]}}<br />
{{Team-Station|1924 |[[Ferencvárosi Torna Club]]}}<br />
{{Team-Station|1924–1926|[[Hakoah Wien|SC Hakoah Wien]]}}<br />
{{Team-Station|1926–1928|[[Brooklyn Wanderers]]}}<br />
{{Team-Station|1928–1929|[[New York Hakoah]]}}<br />
{{Team-Station|1929 |[[Brooklyn Hakoah]]}}<br />
{{Team-Station|1929–1931|[[Brooklyn Wanderers]]}}<br />
{{Team-Station|1931–1932|SC Hakoah Wien}}<br />
{{Team-Station|1932–1936|[[Olympique Marseille]]|58 (19)}}<br />
{{Team-Station|1939–1941|[[Olympique Marseille]]|8 {{0}}(2)}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle = <br />
{{Team-Station|1920–1924|[[Ungarische Fußballnationalmannschaft|Ungarn]]|8 {{0}}(7)}}<br />
| trainer_tabelle = <br />
{{Team-Station|1935–1938|[[Olympique Marseille]]}}<br />
{{Team-Station|1938–1939|[[RC Lens]]}}<br />
{{Team-Station|1939–mind. 1941|[[Olympique Marseille]]}}<br />
}}<br />
'''József Eisenhoffer''', [[Ungarische Sprache|ungarisch]] auch '''József Aczél''', (* [[8. November]] [[1900]] in [[Budapest]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[13. Februar]] [[1945]]) war ein [[Ungarn|ungarischer]] [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]].<br />
<br />
== Karriere ==<br />
József Eisenhoffer spielte in der [[Borsodi Liga|ersten ungarischen Liga]] für den [[Budapest Honvéd FC|Kispesti AC]] und ab 1920 für den [[Ferencvárosi Torna Club]]. Rund um den Jahreswechsel 1923/24 war er kurzzeitig bei [[Makkabi Brno]], wechselte jedoch nach wenigen Wochen wieder zurück zu Ferencváros. Er war von 1920 bis 1924 Spieler der [[ungarische Fußballnationalmannschaft|ungarischen Nationalmannschaft]]. In nur acht Spielen erzielte er dabei sieben Tore. Eisenhoffer stand auch im ungarischen Olympiateam bei den [[Olympische Sommerspiele 1924/Fußball|Sommerspielen 1924]] und erzielte dabei ein Tor. Mit seinem Wechsel nach Österreich, zum jüdischen Klub [[Hakoah Wien|SC Hakoah Wien]], endete allerdings sein Engagement für den ungarischen Verband im Sommer 1924.<br />
<br />
Eisenhoffer war kein gebürtiger Jude, sodass nach seiner Verpflichtung in den Wiener Zeitungen das Gerücht aufkam, er wäre nur zum Judentum übergetreten, um bei der Hakoah spielen zu können. Tatsächlich war er jedoch bereits in Ungarn konvertiert, um seine aus jüdisch orthodoxer Familie stammende Braut heiraten zu können. Seine Gattin war auch die Ursache dafür, dass er zur Hakoah wechselte. Eigentlich war er sich bereits mit dem [[Hamburger SV]] einig und machte auf dem Weg nach Hamburg Station in Wien, wo er von seiner Frau überredet wurde, für einen Verein zu spielen, der näher bei Budapest liegt. Eisenhoffer bot daraufhin seine Dienste der Hakoah an und wurde auch verpflichtet.<br />
<br />
Mit der Hakoah wurde József Eisenhoffer 1925 auf Anhieb [[Österreichischer Meister (Fußball)|Meister]], in der Folgesaison reichte es jedoch nur mehr zum siebten Platz. Während dieser Zeit erfolgten auch zwei Einsätze in der Wiener Stadtauswahl, wobei Eisenhoffer ein Tor gegen Preßburg erzielte. Im Frühjahr 1926 unternahm die Hakoah eine Amerika-Tournee, die ein großer Publikumserfolg wurde und dazu führte, dass eine Reihe von Hakoah-Spielern – darunter auch Eisenhoffer – Verträge von US-Vereinen angeboten erhielten. Eisenhoffer kehrte mit der Mannschaft nach Wien zurück und spielte die Meisterschaft zu Ende, informierte dann jedoch den Verein von seinem beabsichtigten Wechsel und reiste nach New York ab, um künftig für die [[Brooklyn Wanderers]] zu spielen.<br />
<br />
Zu den Wanderers wechselten auch seine ehemaligen Vereinskollegen [[Leopold Drucker]], [[Alexander Neufeld]] und [[Heinrich Schönfeld (Fußballspieler)|Heinrich Schönfeld]] sowie der ehemalige [[FK Austria Wien|Amateure]]-Spieler [[Kálmán Konrád]]. Eisenhoffer spielte zwei Saisonen für die Wanderers in der ASL, ehe 1928 im Rahmen des [[Soccer War]] zwei konkurrierende Ligen entstanden. Er wechselte zur neu gegründeten [[New York Hakoah]] (auch Hakoah All-Stars genannt) in die ESL, wo die bislang bei verschiedenen US-Vereinen tätig gewesenen ehemaligen Spieler der Wiener Hakaoh wieder zusammenfanden. In seiner einzigen Saison mit New York Hakoah gewann er 1929 den [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]] und trat auch als Finaltorschütze in Erscheinung. Nach dieser Saison wechselte er zurück in die ASL zur [[Brooklyn Hakoah]], jedoch kam es bald darauf zur Wiedervereinigung der beiden Ligen und zur Fusion der beiden Hakoah-Teams. Es brachen Zwistigkeiten darüber aus, ob er nun bei den Brooklyn Wanderers oder doch bei der fusionierten Hakoah einen rechtsgültigen Vertrag unterzeichnet hätte. Eisenhoffer kehrte zu den Wanderers zurück und spielte dort noch zwei weitere Saisonen. Insgesamt bestritt er 161 Ligaspiele in der ASL für die Wanderers und die Hakoah und erzielte dabei 51 Tore.<br />
<br />
Nach seiner Zeit in den USA kehrte József Eisenhoffer 1931 zur Wiener Hakoah zurück, für die er bis zum Jahresende 1932 noch einmal in der Meisterschaft auflief. In insgesamt dreieinhalb Saisonen bestritt er 67 Meisterschaftsspiele für die Hakoah und verzeichnete dabei 29 Treffer.<br />
<br />
Anschließend wechselte er in die [[Ligue 1|französische Profiliga]] zu [[Olympique Marseille]], für die er sein erstes Punktspiel am ersten Weihnachtstag 1932 bestritt. Bis einschließlich der Saison 1935/36 brachte er es dort auf 58 Partien in der ''Division&nbsp;1'', in denen er 19 Treffer erzielte. Ein [[Französischer Fußballmeister|Meistertitel]] blieb ihm dabei verwehrt, aber dafür gewann er 1935 durch ein 3:0 im Finale über [[Stade Rennes|Stade Rennais UC]] den [[Französischer Fußballpokal|Landespokal]], nachdem er mit Olympique ein Jahr zuvor im Endspiel noch mit 1:2 am [[FC Sète 34|FC Sète]] gescheitert war. Schon ab 1935 arbeitete Eisenhoffer in [[Marseille]] auch als [[Fußballtrainer|Trainer]]&nbsp;– und das sehr erfolgreich: 1937 gewann sein Team die Landesmeisterschaft, 1938 erneut den Pokal. Im November 1938 wechselte er als Trainer zum [[RC Lens]], kehrte jedoch am Ende dieser Saison wieder nach Marseille zurück. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] hat er gelegentlich auch noch als Spieler ausgeholfen und sich zwischen 1939 und 1941 in acht Liga- sowie sieben Pokalbegegnungen selbst aufgestellt; in den Punktspielen schoss er noch zwei, im Pokal sogar fünf Tore&nbsp;– und als fast 40-jähriger stand er sogar nochmals im Finale der ''Coupe de France'' (1940 1:2 gegen [[RC Paris|Racing Paris]]). 1941 führte er seine Mannen zu dem allerdings bloß inoffiziellen Meistertitel in der Südgruppe der ''Division&nbsp;1''. In den Jahren bei OM traf er mit [[Friedrich Donnenfeld]] und [[Edmund Weiskopf]] auch zwei ehemalige Hakoahner Mitspieler wieder.<br />
<br />
József Eisenhoffer starb während des Zweiten Weltkriegs Anfang 1945 bei einer Bombardierung Budapests an einer Blutvergiftung, verursacht durch eine nicht behandelte Granatsplitterwunde.<br />
<br />
== Erfolge ==<br />
* 1 × [[Österreichischer Meister (Fußball)|Österreichischer Meister]]: [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1924/25|1925]]<br />
* 1 × [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup-Sieger]]: 1929<br />
* 1 × [[Französischer Fußballmeister|Französischer Meister]]: [[Division 1 1936/37|1936/37]] (als Trainer)<br />
* 2 × [[Französischer Fußballpokal|Coupe de France]]: [[Coupe de France 1934/35|1934/35]] (als Spieler), [[Coupe de France 1937/38|1937/38]] (als Trainer); zudem Finalist [[Coupe de France 1933/34|1933/34]] (als Spieler), [[Coupe de France 1939/40|1939/40]] (als Spieler und Trainer)<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat}}<br />
* {{EUFootball|5341}}<br />
* {{Transfermarkt|432877|Zusatz=1}}<br />
* {{Transfermarkt|64157|Zusatz=1|Typ=Trainer}}<br />
* {{Weltfussball|jozsef-eisenhoffer}}<br />
* [https://www.magyarfutball.hu/en/szemelyek/adatlap/224/eisenhoffer_jozsef Eisenhoffer József (Budapest 1900.11.08 - Budapest 1945.02.14)], MagyarFutball<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Eisenhoffer, Jozsef}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Honvéd Budapest)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Ferencváros Budapest)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Makkabi Brünn)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Tschechoslowakei)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (SC Hakoah Wien)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (New York Hakoah)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Olympique Marseille)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Olympique Marseille)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (RC Lens)]]<br />
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Ungarn)]]<br />
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1924]]<br />
[[Kategorie:Ungar]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1900]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1945]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Eisenhoffer, József<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Aczél, József<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer Fußballspieler und -trainer<br />
|GEBURTSDATUM=8. November 1900<br />
|GEBURTSORT=[[Budapest]]<br />
|STERBEDATUM=13. Februar 1945<br />
|STERBEORT=[[Budapest]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Brooklyn_Italians&diff=232755679Brooklyn Italians2023-04-13T04:07:56Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballklub<br />
| image = <br />
| kurzname = Brooklyn Italians<br />
| langname =<br />
| ort = [[New York City]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]<br />
| gegründet = [[1949]]<br />
| aufgelöst = <br />
| vereinsfarben = <br />
| stadion = John Dewey High School<br />
| plätze = ~1000<br />
| eigentümer = <br />
| präsident = John Saia<br />
| vorstand = <br />
| chefbezeichnung = <br />
| chefname = <br />
| trainer = Lucio Russo<br />
| homepage = [https://www.brooklynitalians.org/ www.brooklynitalians.org]<br />
| liga = [[National Premier Soccer League|NPSL]]<br />
| saison = 2014<br />
| rang = 2. Platz, North Atlantic Conference<br/>Play-offs: Regional Halbfinale<br />
| pattern_la1 = <br />
| pattern_b1 = <br />
| pattern_ra1 = <br />
| pattern_sh1 = <br />
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| body1 = <br />
| rightarm1 = <br />
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| pattern_so2 = <br />
| leftarm2 = <br />
| body2 = <br />
| rightarm2 = <br />
| shorts2 = <br />
| socks2 = <br />
}}<br />
<br />
Die '''Brooklyn Italians''' sind eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Fußballmannschaft aus [[Brooklyn]], [[New York City]], [[New York (Bundesstaat)|New York]].<br />
<br />
Die Italians wurden 1949 gegründet und spielen seit 2010 in der [[National Premier Soccer League]] (NPSL), der vierthöchsten Liga des Landes. Sie sind einer der erfolgreichsten halb-professionellen Fußballklubs in den USA.<br />
<br />
== Geschichte ==<br />
1949 gründete der [[italien]]ische Einwanderer John DeVivo die Brooklyn Italians, welche in den frühen 1950er Jahren in der Metropolitan Soccer League spielten. Zur Saison 1956/57 wechselte die Mannschaft in die American Soccer League und wurden am Ende der ersten Saison Siebter.<br />
<br />
1961 wurde der Name in Inter-Brooklyn Italians geändert, 1962 in Inter SC und 1963 in Boca Juniors. 1964 spielte das Team seine letzte Saison in der ASL.<br />
<br />
Die nächsten zwanzig Jahre verbrachten die Brooklyn Italians unter verschiedenen Namen in verschiedenen Amateurligen. 1979 konnte unter dem Namen Brooklyn Dodgers der [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]] gewonnen werden. 1991 benannte man sich wieder in Brooklyn Italians um und konnte auch in diesem Jahr den National Challenge Cup für sich entscheiden. Bereits 1981 und 1990 erreichte man das Finale des Pokals.<br />
<br />
Durch den Sieg im Pokal nahm die Mannschaft 1991 an der ersten Ausgabe des [[CONCACAF Cup Winners’ Cup]]s teil. Dort unterlag man allerdings der mexikanischen Mannschaft [[Leones Negros de la UdeG|Universidad de Guadalajara]] in zwei Spielen. Auch im [[CONCACAF Champions League|CONCACAF Champions’ Cup]] 1991 konnte man sich nicht durchsetzen. Die erste Runde gegen die Dandy Town Hornets aus [[Bermuda]] gewannen die Italians. Allerdings unterlag man in der zweiten Runde dem [[Puebla FC]], dem späteren Sieger des Turniers.<br />
<br />
2010 schloss man sich der National Premier Soccer League an.<br />
<br />
== Stadion ==<br />
* John Dewey High School, New York City (2010 )<br />
<br />
Seit 2010 werden die Heimspiele auf dem Gelände der John Dewey High School in [[Gravesend (Brooklyn)|Gravesend, Brooklyn]] ausgetragen.<br />
<br />
== Erfolge ==<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]]: Sieger 1979, 1991<br />
* [[National Premier Soccer League]] – Atlantic Division (reguläre Spielzeit): Sieger 2011, 2013<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [https://www.brooklynitalians.org/ Offizielle Webpräsenz der Brooklyn Italians] (englisch)<br />
<br />
[[Kategorie:US-amerikanisches Fußball-Franchise]]<br />
[[Kategorie:Sportverein (New York City)]]<br />
[[Kategorie:Gegründet 1949]]</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Andy_Mate&diff=232755659Andy Mate2023-04-13T04:05:33Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname = Andy Mate<br />
| bildname =<br />
| bildunterschrift =<br />
| langname = {{HUN|#}} András Máté<br />{{USA|#}} Andrew Mate<br />{{DEU|#}} Andreas Maté<br />
| geburtstag = [[19. März]] [[1940]]<br />
| geburtsort = [[Budapest]]<br />
| geburtsland = [[Ungarn]]<br />
| sterbedatum = [[13. Mai]] [[2012]]<br />
| sterbeort =<br />
| sterbeland = [[Ungarn]]<br />
| größe =<br />
| position = [[Mittelfeldspieler|Mittelfeld]]<br />
| jugendvereine_tabelle =<br />
| vereine_tabelle =<br />
{{Team-Station|{{0|0000}}–1956|[[Újpest Budapest]]}}<br />
{{Team-Station|1956–1963|[[New York Hungaria]]}}<br />
{{Team-Station|1963 |[[Deportivo Cali]]}}<br />
{{Team-Station|1964 |New York Hungaria}}<br />
{{Team-Station|1964–1965|[[Hamburger SV]]|6 {{0}}(2)}}<br />
{{Team-Station|1966 |New York Hungaria}}<br />
{{Team-Station|1967 |[[New York Generals]]|2 {{0}}(0)}}<br />
{{Team-Station|1967 |[[Philadelphia Spartans]]}}<br />
{{Team-Station|1968–1970|New York Hungaria}}<br />
{{Team-Station|1971 |[[New York Cosmos]]|22 (16)}}<br />
{{Team-Station|1975 |[[New Jersey Americans (Fußball)|New Jersey Americans]]|(1)}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle =<br />
{{Team-Station|1964|[[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Vereinigte Staaten]]|1 {{0}}(0)}}<br />
| trainer_tabelle =<br />
}}<br />
<br />
'''Andrew „Andy“ Mate''', in [[Deutschland]] als '''Andreas Máté''' bekannt (* [[19. März]] [[1940]] in [[Budapest]], [[Ungarn]] als '''András Máte'''; † [[13. Mai]] [[2012]] in Ungarn<ref> {{Webarchiv|text=''Former U.S. international Mate passes away'' |url=http://www.concacaf.com/page/AssociationNewsDetail/0,,12813~2815729,00.html |wayback=20120620100643}} (englisch)</ref>), war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Fußball]]spieler ungarischer Herkunft.<br />
<br />
Im Zuge des [[Ungarischer Volksaufstand|Ungarischen Volksaufstandes]] 1956 floh Mate, Spieler bei [[Újpest Budapest]], aus seinem Heimatland in die Vereinigten Staaten, wo er sich [[New York Hungaria]] anschloss. 1962 gewann Mate mit den Hungarians die [[Cosmopolitan Soccer League|German American Soccer League]] sowie den [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]], in dessen Finale er zwei der drei Tore erzielt hatte;<ref>{{cite web | url = https://thecup.us/the-open-cup-final-1914-present/ | title = The US Open Cup Final: 1914-2010 | accessdate = 2012-04-02 | work = thecup.us | language = Englisch}}</ref> im September 1962 gehörte der [[Mittelfeldspieler]] einer [[All-Star]]-Mannschaft an, die im Nahen Osten insgesamt achtzehn Spiele gegen Vereins&#8209; und Nationalmannschaften bestritt.<ref>{{cite web | url = http://homepages.sover.net/~spectrum/year/1962.html | title = The Year in American Soccer - 1962 | accessdate = 2012-04-02 | work = sover.net | language = Englisch | archiveurl = https://web.archive.org/web/20120807012733/http://homepages.sover.net/~spectrum/year/1962.html | archivedate = 2012-08-07 | offline = yes | archivebot = 2022-10-03 08:08:53 InternetArchiveBot }}</ref> In der Ersten Runde des [[CONCACAF Champions’ Cup 1963]] erzielte Mate gegen den mexikanischen Verein [[Oro de Jalisco]] in zwei Spielen alle fünf Tore für New York Hungaria.<ref>{{cite web | url = http://www.rsssf.com/tablesc/cacups63.html | title = Central American Club Competitions 1963 | accessdate = 2012-04-02 | work = rsssf.com | language = Englisch}}</ref> 1963 wechselte er zum kolumbianischen Verein [[Deportivo Cali]], kehrte jedoch nach kurzer Zeit nach New York zurück.<br />
<br />
Am 27. Mai 1964 bestritt Mate sein einziges Länderspiel für die [[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Nationalmannschaft der Vereinigten Staaten]]: Das Spiel gegen [[Englische Fußballnationalmannschaft|England]] verlor die Mannschaft mit 0:10.<ref>{{cite web | url = http://www.rsssf.com/tablesu/usa-intres-det69.html | title = USA - Details of International Matches 1885-1969 | accessdate = 2012-04-02 | work = rsssf.com | language = Englisch}}</ref><br />
<br />
Seit Sommer 1964 war Mate beim [[Hamburger SV]] als erster Ungar der [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]] und erster ausländischer Spieler der Hanseaten aktiv;<ref>{{cite web | url = https://www.mopo.de/hsv/aus-48-nationen--der-hsv-und-seine-auslaender,5067038,8523710.html | title = Aus 48 Nationen! Der HSV und seine Ausländer | accessdate = 2012-04-02 | work = mopo.de | language = Deutsch}}</ref> am 12. September 1964 kam er gegen [[Borussia Neunkirchen]] zu seinem ersten Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse, eine Woche später erzielte er gegen den [[MSV Duisburg|Meidericher SV]] seinen ersten Treffer. Knapp sieben Monate später, am 10. April 1965, kam er im Auswärtsspiel bei [[Borussia Dortmund]] zu seinem sechsten und letzten Einsatz in der Bundesliga (insgesamt zwei Treffer);<ref>{{cite web | url = https://www.fussballdaten.de/spieler/mateandreas/1966/ | title = Spieler bei Hamburger SV: Andreas Maté | accessdate = 2012-04-02 | work = fussballdaten.de | language = Deutsch}}</ref> im September 1965 wurde Mates Vertrag aufgelöst.<ref>{{cite web | url = http://www.hsvfan-oberpfalz.de/hsv_spieler/hsv-spiel-ma.html | title = Alle Bundesligaspieler des HSV seit 1963: Ma - Mc | accessdate = 2012-04-02 | work = hsvfan-oberpfalz.de | language = Deutsch | archiveurl = https://web.archive.org/web/20131005052549/http://www.hsvfan-oberpfalz.de/hsv_spieler/hsv-spiel-ma.html | archivedate = 2013-10-05 | offline = yes}}</ref><br />
<br />
Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten schloss sich Mate erneut den Hungarians an, ehe er 1967 zu den [[New York Generals]] in die [[North American Soccer League|National Professional Soccer League]] wechselte, wo er zwei Spiele bestritt; noch im selben Jahr heuerte er beim Ligakonkurrenten [[Philadelphia Spartans]] an. Zwischen 1968 und 1970 wurde der Immigrant zum vierten Mal bei den Hungarians angelangt, in der German American Soccer League eingesetzt. 1971 wurde er vom neu gegründeten North-American-Soccer-League-Verein [[New York Cosmos]] verpflichtet, wo er 16 Treffer in 22 Spielen erzielte. 1975 ist er als einfacher Torschütze der [[New Jersey Americans (Fußball)|New Jersey Americans]] in der [[American Soccer League]] belegt.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{cite web<br />
| url = http://www.nasljerseys.com/Players/M/Mate.Andrew.htm<br />
| title = North American Soccer League Players: Andrew Mate<br />
| accessdate = 2012-04-02<br />
| work = nasljerseys.com<br />
| language = Englisch<br />
}}<br />
* {{cite web<br />
| url = http://naslsoccer.blogspot.de/2010/08/andrew-mate.html<br />
| title = NORTH AMERICAN SOCCER LEAGUE: Andrew Mate<br />
| accessdate = 2012-04-02<br />
| work = naslsoccer.blogspot.de<br />
| language = Französisch<br />
}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{SORTIERUNG:Mate, Andy}}<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Újpest Budapest)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (New York Hungaria)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Deportivo Cali)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Hamburger SV)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (New York Cosmos)]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1940]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 2012]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Mate, Andy<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Mate, Andras (ungarisch); Mate, Andrew (englisch); Maté, Andreas (deutsch)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ungarisch-US-amerikanischer Fußballspieler<br />
|GEBURTSDATUM=19. März 1940<br />
|GEBURTSORT=[[Budapest]], [[Ungarn]]<br />
|STERBEDATUM=13. Mai 2012<br />
|STERBEORT=[[Ungarn]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bertram_Patenaude&diff=232755649Bertram Patenaude2023-04-13T04:04:04Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname = Bertram Patenaude<br />
| bildname = <br />
| langname = Bertram Patenaude<br />
| geburtstag = [[4. November]] [[1909]]<br />
| geburtsort = [[Fall River (Massachusetts)|Fall River]]<br />
| geburtsland = [[USA]]<br />
| sterbedatum = [[4. November]] [[1974]]<br />
| sterbeort = [[Fall River (Massachusetts)|Fall River]]<br />
| sterbeland = [[USA]]<br />
| position = [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]]<br />
| jugendvereine_tabelle = <br />
| vereine_tabelle = <br />
{{Team-Station|1928 |[[Philadelphia Field Club]]|8 {{0}}(6)}}<br />
{{Team-Station|1928 |[[Pawtucket Rangers|J&P Coats]]|1 {{0}}(0)}}<br />
{{Team-Station|1928–1930|[[Fall River FC]]|62 (57)}}<br />
{{Team-Station|1930 |[[Newark Americans]]|5 {{0}}(7)}}<br />
{{Team-Station|1930 |[[Fall River FC]]|18 (15)}}<br />
{{Team-Station|1931 |[[New York Yankees (Fußball)|New York Yankees]]|15 {{0}}(9)}}<br />
{{Team-Station|1931 |[[New York Giants (Fußball)|New York Giants]]|16 (25)}}<br />
{{Team-Station|1933–1934|[[Philadelphia German-Americans]]|{{0}}}}<br />
{{Team-Station|1934–1935|[[Stix, Baer and Fuller FC|St. Louis Central Breweries]]}}<br />
{{Team-Station|1935–1936|[[Stix, Baer and Fuller FC|St. Louis Shamrocks]]}}<br />
{{Team-Station|1936–1939 ?|[[Philadelphia Nationals|Philadelphia Passon]]}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle = <br />
{{Team-Station|1930|[[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Vereinigte Staaten]]|4 {{0}}(6)}}<br />
| trainer_tabelle = <br />
}}<br />
'''Bertram „Bert“ Patenaude''' (* [[4. November]] [[1909]] in [[Fall River (Massachusetts)|Fall River]], [[Massachusetts]]; † [[4. November]] [[1974]] ebenda) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Fußball]]spieler, der als Erster drei Tore in einem Spiel der WM-Endrunde schoss. Seine Eltern waren Franko-Kanadier.<br />
<br />
== Karriere ==<br />
=== Verein ===<br />
Patenaude spielte in der professionellen [[American Soccer League]]. Obwohl seine Geburtsstadt Fall River eines der Zentren des Ostküstenfußballs war, begann er seine Karriere 1928 beim [[Philadelphia Field Club]]<ref name="attacking">{{Webarchiv|url=http://www.attackingsoccer.com/2010/03/u-s-a-top-ten-past-soccer-heroes/ |wayback=20101203060639 |text=U.S.A: Top Ten Past Soccer Heroes |archiv-bot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }} auf attickingsoccer.com (englisch)</ref>, er wechselte aber noch in derselben Saison nach einem kurzen Zwischenstopp bei [[Pawtucket Rangers|J&P Coats]]<ref name="attacking" /> für zwei Jahre zu den [[Fall River FC]]<ref name="attacking" />, anschließend kurz zu den [[Newark Americans]]<ref name="attacking" /> und wieder zu den 'Marksmen' zurück.<ref name="attacking" /> Mit dem Fall River gewann der Stürmer 1930 den [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]]. Im Final-Hinspiel, als Patenaude noch fehlte, gewann sein Team mit 7:2 gegen die [[Cleveland Bruell Insurance]]. Erst im Rückspiel, beim 2:1-Erfolg, war der Stürmer mit von der Partie. Ein Treffer gelang ihm jedoch nicht.<ref name="rsssf">[http://www.rsssf.com/tablesu/usacuphist.html#det USA - List of US Open Cup Finals] auf rsssf.com</ref> Im Folgejahr erreichte die Mannschaft erneut das Endspiel. Wieder siegte der Klub im Hinspiel deutlich, wobei Patenaude beim 6:2-Sieg gegen die [[Chicago Bricklayers]] fünf Treffer erzielte. Das Rückspiel-1:1 verlor nach dem deutlichen Sieg in der ersten Begegnung an Bedeutung, nachdem auch das dritte entscheidende Spiel mit 2:0 siegreich abgeschlossen wurde. Auch hier konnte Patenaude nochmals treffen.<ref name="rsssf" /> Im Laufe der Saison 1931 benannte sich der Klub nach einer Fusion und Umzug um in die [[New York Yankees (Fußball)|New York Yankees]] um.<ref name="rsssf" /> Bald spielte der Offensivakteur für die [[New York Giants (Fußball)|New York Giants]].<ref name="attacking" /> Nach Neugründung der ASL als [[Semi-Professionalität|semi-professionelle]] Liga spielte er noch für die [[Philadelphia German-Americans]], die [[Philadelphia Nationals|Philadelphia Passon]] und ab 1935 für die [[Stix, Baer and Fuller FC|St. Louis Central Breweries]]<ref name="attacking" />, mit denen er im selben Jahr zum dritten Mal in seiner Laufbahn das Endspiel des National Challenge Cup erreichte. Nach 5:2 und 1:3 sicherte man sich knapp den Titel. Patenaude war in beiden Partien aktiv.<ref name="rsssf" /> Zum Folgejahr nannte sich der Klub in und die [[Stix, Baer and Fuller FC|St. Louis Shamrocks]] um. Erneut erreichte der Verein das Endspiel um den National Cup, scheiterte aber an den Philadelphia German-Americans. Beim 2:2-Hinspiel war Patenaude noch über die volle Spielzeit auf dem Platz, im Rückspiel war er nur noch Zuschauer und konnte bei der 0:3-Niederlage nur zugucken.<ref name="rsssf" /> In der ersten (professionellen) ASL kam er insgesamt auf 124 Meisterschaftsspiele und 118 Tore. 1936 wechselte er schließlich nochmals und schloss sich den [[Philadelphia Nationals|Philadelphia Passon]] an.<ref name="attacking" /> in der Saison 1938/39 erzielte er für diese 24 Treffer in der National-Division und war damit bester Angreifer der Liga.<ref name="sover" /> Die Mannschaft erreichte das Halbfinale um die Nationalmeisterschaft, scheiterte dort aber an Philadelphia German-American.<ref name="sover">sover.net: {{Webarchiv |url=http://homepages.sover.net/~spectrum/year/1939.html |text=''The Year in American Soccer - 1939'' |wayback=20151102021454 }} (englisch)</ref> Kurz darauf spielte Patenaude erst in einer Ostküstenauswahl gegen die [[Schottische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft Schottlands]] und später mit einem Amerikanischen All-Star-Team gegen das gleiche Team.<ref name="sover" /><br />
<br />
Patenaude wurde 1971 in die [[National Soccer Hall of Fame]] aufgenommen.<ref>{{Internetquelle |abruf=2022-04-04 |offline=ja |url=http://www.bigapplesoccer.com/teams/usa2.php?article_id=2304 |werk=bigapplesoccer.com |titel=The complete List - Every Soccer Hall of Fame member |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304101219/http://www.bigapplesoccer.com/teams/usa2.php?article_id=2304 |archiv-datum=2016-03-04 |archiv-bot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }}</ref><br />
<br />
=== Nationalmannschaft ===<br />
Patenaude, der insgesamt nur vier [[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Länderspiele für die USA]] bestritten hat, gilt als der erste Fußballer, der während eines WM-Turniers einen [[Hattrick#Fußball|Hattrick]] erzielt hat. 1930 nominierte ihn Nationaltrainer [[Robert Millar]] in das [[Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Vereinigte Staaten|Aufgebot]] der Vereinigten Staaten für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1930|WM in Uruguay]]. Sein WM-Debüt gab Patenaude am 13. Juli 1930 gegen [[Belgische Fußballnationalmannschaft|Belgien]]. 21 Minuten vor Schluss gelang im dabei sein WM-Premierentor, womit er den Schlusspunkt beim 3:0-Auftakterfolg setzte.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.fifa.com/worldcup/matches/round=201/match=1090/index.html |wayback=20160119231049 |text=Spielbericht: USA - Belgien 3:0 (2:0) |archiv-bot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }} auf fifa.com</ref> Drei Tage später, am 17. Juli 1930 im WM-Spiel gegen [[Paraguayische Fußballnationalmannschaft|Paraguay]] erzielte er dann den ersten Hattrick in der WM-Geschichte. Das erste Tor schoss er in der 10. Minute dieser Begegnung. Beim zweiten Tor, fünf Minuten später, streiten sich die Gelehrten. Die Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation beschreibt es als Eigentor von [[Aurelio González (Fußballspieler)|Aurelio González]], laut jahrzehntelang aufrechterhaltener Position der FIFA war es ein reguläres Tor der USA durch [[Tom Florie]], die US-Fußball-Föderation und nunmehr auch offiziell die FIFA schreiben dieses Tor allerdings Patenaude zu. Dem folgte dann später noch ein 3:0 in der 50. Minute.<ref>deutschesfachbuch.de: {{Webarchiv | url=http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3897842459&part=1&word=&PHPSESSID=sp | archive-is=20120728 | text=''Fussballweltmeisterschaft 1930 Uruguay'' }}</ref><ref>{{Webarchiv|url=http://www.fifa.com/worldcup/matches/round=201/match=1097/index.html |wayback=20150924224611 |text=Spielbericht: USA - Paraguay 3:0 (2:0) |archiv-bot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }} auf fifa.com</ref> Zwei Tage später im gleichen Turnier erzielte der Argentinier [[Guillermo Stábile]] dann ebenfalls einen Hattrick.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.w-akten.de/fussball.phtml |wayback=20111122021003 |text=Ein paar wichtige historische Infos |archiv-bot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }} auf w-akten.de</ref> Durch die beiden Erfolge qualifizierte sich die Mannschaft für das Halbfinale des Turniers, scheiterte dort aber deutlich nach 1:6 gegen [[Argentinische Fußballnationalmannschaft|Argentinien]].<ref>[http://www.fifa.com/worldcup/matches/round=201/match=1088/index.html Spielbericht: Argentinien - USA 6:1 (1:0)]{{Toter Link|url=http://www.fifa.com/worldcup/matches/round=201/match=1088/index.html |date=2022-10 |archivebot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }} auf fifa.com</ref> Patenaude kam in jedem Spiel der WM zum Einsatz.<ref>{{Webarchiv|url=http://soccerballworld.com/1930%20Soccer%20Ball.htm |wayback=20150207010720 |text=The 1930 World Cup United States Soccer Team |archiv-bot=2023-03-19 23:19:25 InternetArchiveBot }} auf soccerballworld.com (englisch)</ref><br />
<br />
Auch wenn Patenaude nur zu vier Länderspieleinsätzen kam, so erzielte er doch sechs Tore in diesen Spielen.<br />
<br />
== Erfolge ==<br />
=== Verein ===<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]] mit Fall River: 1930, 1931<br />
* National Challenge Cup mit St. Louis Central Breweries: 1935<br />
* Gewinner der ASL mit Fall River: 1928/28, 1929, 1930<br />
* Gewinner der ASL mit New York Giants: 1931<br />
<br />
=== Individuell ===<br />
* Aufnahme in die [[National Soccer Hall of Fame]]: 1971<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://national.soccerhall.org/famers/bert_patenude.htm Patenaude in der Soccer Hall of Fame der USA]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references responsive /><br />
<br />
{{SORTIERUNG:Patenaude, Bertram}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1909]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1974]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Patenaude, Bertram<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Patenaude, Bert (Spitzname)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fußballspieler<br />
|GEBURTSDATUM=4. November 1909<br />
|GEBURTSORT=[[Fall River (Massachusetts)|Fall River]], [[Massachusetts]]<br />
|STERBEDATUM=4. November 1974<br />
|STERBEORT=[[Fall River (Massachusetts)|Fall River]], [[Massachusetts]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Leopold_Drucker&diff=232755610Leopold Drucker2023-04-13T04:00:47Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>'''Leopold Drucker''' (* [[22. Februar]] [[1903]] in [[Budapest]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[25. Februar]] [[1988]] in [[New York City|New York]], [[Vereinigte Staaten]]) war ein [[österreich]]ischer [[Fußball]]-Nationalspieler und späterer [[Fußballtrainer]].<br />
<br />
== Karriere ==<br />
Leopold Drucker begann seine Karriere in der Jugendmannschaft des damals noch zweitklassigen [[Hakoah Wien|SC Hakoah Wien]]. Seinen ersten Einsatz in der Kampfmannschaft der eben in die höchste Spielklasse aufgestiegenen Hakoah hatte er im Dezember 1920, wobei ihm beim Einstand sofort ein Tor gelang. In weiterer Folge wurde er jedoch nur sehr sporadisch in der ersten Mannschaft eingesetzt und spielte meist in der Reserve. Da nach der Verpflichtung des ungarischen Internationalen [[Béla Guttmann]] auch die Zukunftsaussichten auf einen Stammplatz als Mittelläufer sehr schlecht aussahen, entschied sich Drucker für einen Vereinswechsel und spielte ab 1923 beim in die zweite Klasse abgestiegenen [[Floridsdorfer AC]]. Der angestrebte sofortige Wiederaufstieg wurde jedoch knapp verpasst, erst in der Folgesaison konnten sich die Floridsdorfer die Erstklassigkeit wieder sichern. Drucker war sofort zum Stammspieler geworden und war auch in der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1925/26|Erstligasaison 1925/26]] meist in der Startelf. Während dieser Spielzeit wurde Drucker auch zweimal in die Wiener Stadtauswahl einberufen und kam im September 1925 gegen Krakau und im März 1926 gegen Preßburg zum Einsatz.<br />
<br />
Leopold Druckers ehemaliger Verein Hakoah bereitete im Frühjahr 1926 ihre erste Amerikareise vor und wollte angesichts des dichten Programms und der hohen propagandistischen Wirkung der Tournee einen möglichst starken und ausgeglichenen Kader nach Amerika senden. Da sich die ursprüngliche Absicht, [[Kálmán Konrád]] von den [[FK Austria Wien|Amateuren]] leihweise zu verpflichten, nicht verwirklichen ließ, holte man Drucker vom FAC zurück. Dieser bestritt vor der Abreise noch ein Meisterschaftsspiel für die [[Krieau]]er, ehe er mit der Mannschaft nach Amerika abreiste. Die Tournee wurde ein großer Publikumserfolg und führte dazu, dass eine Reihe von Hakoah-Spielern – darunter auch Drucker – Verträge von US-Vereinen angeboten erhielten. Drucker nahm das Angebot der [[Brooklyn Wanderers]] an und übersiedelte nach New York.<br />
<br />
Zu den Wanderers wechselten auch seine ehemaligen Vereinskollegen [[József Eisenhoffer]], [[Alexander Neufeld]] und [[Heinrich Schönfeld (Fußballspieler)|Heinrich Schönfeld]] sowie Kálmán Konrád. Drucker spielte zwei Saisonen für die Wanderers in der ASL, ehe sich 1928 im Rahmen des [[Soccer War]] einige Vereine abspalteten und die Konkurrenzliga ESL gründeten. Drucker wechselte zur neu gegründeten [[New York Hakoah]] (nach einer Fusionierung auch [[Hakoah All-Stars]] genannt), wo die bislang bei verschiedenen US-Vereinen tätig gewesenen ehemaligen Spieler der Wiener Hakoah wieder zusammenfanden. 1929 gewann er mit der New York Hakoah den [[US Open Cup|National Challenge Cup]], wo er im Finalhinspiel gegen [[St. Louis Madison Kennels]] als Mittelläufer zum Einsatz kam, und blieb auch nach der Fusion von ESL und ASL beim Verein. Insgesamt bestritt Drucker 136 Spiele in der ASL.<br />
<br />
1931 kehrte Leopold Drucker zu seinem Stammverein Hakoah zurück und war insbesondere im Frühjahr wesentlich daran beteiligt, dass der Klub den Klassenerhalt schaffte. Im Juli 1932 wurde er erstmals in die [[österreichische Fußballnationalmannschaft|österreichische Nationalmannschaft]] einberufen und er spielte beim 4:3-Sieg gegen [[Schwedische Fußballnationalmannschaft|Schweden]] in [[Stockholm]]. Obwohl die Zeitungen von einer sehr guten Leistung Druckers berichteten, blieb dies sein einziger Nationalmannschaftseinsatz, nicht zuletzt auf Grund der starken Konkurrenz, die zu dieser Zeit herrschte. Leopold Drucker war somit der einzige Hakoah-Spieler, der während der [[Wunderteam]]-Ära zu einem Einsatz in der Nationalmannschaft kam.<br />
<br />
1933 verließ Drucker die Hakoah zum dritten Mal und wechselte – nach einer kurzen Rückkehr zum FAC – gemeinsam mit dem bisherigen Hakoah-Trainer und ehemaligen österreichischen Nationalspieler [[Vinzenz Dittrich]] in die [[Ligue 1|französische Profiliga]] zu [[Olympique Marseille]]. Bei Marseille spielte er auch wieder mit seinem ehemaligen Teamkollegen Jószef Eisenhoffer zusammen (dies war bereits die fünfte gemeinsame Karrierestation der beiden). In der Saison 1933/34 bestritt Drucker 16 Ligaspiele für Marseille und erreichte das Finale im [[Französischer Fußballpokal|Landespokal]], das mit 1:2 gegen den [[FC Sète 34|FC Sète]] verloren ging.<br />
<br />
Nach Ende dieser Saison wechselte er nach Malta, das er bereits von einer Tournee mit dem FAC kannte. In den nächsten Jahren war Drucker als Spieler bzw. Trainer bei [[Floriana FC]], [[St. George's FC]] und [[FC Melita]] tätig. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde er nach Palästina deportiert, wo er als Spieler und Trainer in Jerusalem tätig war. Nach Kriegsende übersiedelte er nach New York, dort lief er noch 1947 als Mittelläufer für den ''Athletic Club Hakoah'' auf.<br />
<br />
== Erfolge ==<br />
* 1 × Österreichischer Zweitligameister: 1925<br />
* 1 × [[US Open Cup|National Challenge Cup-Sieger]]: 1929<br />
* 1 × [[Französischer Fußballpokal|Französischer Pokalfinalist]]: 1934<br />
* 1 × Maltesischer Pokalsieger: 1939 (als Trainer von Melita)<br />
* 1 × Maltesischer Meister der zweiten Liga: 1938 (als Trainer von Melita)<br />
* 3 × Maltesischer Amateur-Pokalsieger: 1937, 1938 und 1940 (als Trainer von Melita)<br />
<br />
<br />{{Navigationsleiste Mitglieder des Wunderteams}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Drucker, Leopold}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Österreich)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (SC Hakoah Wien)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Floridsdorfer AC)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (New York Hakoah)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Olympique Marseille)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Floriana)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (FC St. George’s)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Österreich)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Malta)]]<br />
[[Kategorie:Österreicher]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1903]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1988]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Drucker, Leopold<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Drucker, Leo<br />
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Fußballspieler und -trainer<br />
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1903<br />
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]<br />
|STERBEDATUM=25. Februar 1988<br />
|STERBEORT=[[New York City]], [[New York (Bundesstaat)|New York]], [[Vereinigte Staaten]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wilhelm_Huberts&diff=232755596Wilhelm Huberts2023-04-13T03:59:24Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname = Willi Huberts<br />
| langname = Wilhelm Huberts<br />
| geburtstag = [[22. Februar]] [[1938]]<br />
| geburtsort = [[Voitsberg]]<br />
| geburtsland = [[Österreich]]<br />
| sterbedatum = [[4. März]] [[2022]]<br />
| größe = 179 cm<br />
| sterbeort =<br />
| sterbeland =<br />
| position = [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]]<br />
| jugendvereine_tabelle =<br />
{{Team-Station|1954–1955|ASK Voitsberg}}<br />
| vereine_tabelle =<br />
{{Team-Station|1955–1960|[[Grazer AK]]|}}<br />
{{Team-Station|1960–1962|[[New York Hungaria]]|}}<br />
{{Team-Station|1962–1963|[[AS Roma]]|0 {{0}}(0)}}<br />
{{Team-Station|1963–1970|[[Eintracht Frankfurt]]|227 (75)}}<br />
{{Team-Station|1970–1971|[[Austria Wien]]|}}<br />
{{Team-Station|1971–1975|[[Grazer AK]]|}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle =<br />
{{Team-Station|1959–1960|[[Österreichische Fußballnationalmannschaft|Österreich]]|4 {{0}}(1)}}<br />
| trainer_tabelle =<br />
{{Team-Station|1976–1978|[[LASK|Linzer ASK]]}}<br />
{{Team-Station||[[Kapfenberger SV]]}}<br />
{{Team-Station||[[Donawitzer SV Alpine]]}}<br />
}}<br />
'''Wilhelm Huberts''' (auch ''Willi'' bzw. ''Willy''; * [[22. Februar]] [[1938]] in [[Voitsberg]]; † [[4. März]] [[2022]]) war ein [[österreich]]ischer [[Fußball]]spieler und [[Österreichische Fußballnationalmannschaft|Nationalspieler]]. Er war der erste österreichische Spieler in der deutschen [[Fußball-Bundesliga]].<br />
<br />
== Karriere ==<br />
Huberts begann seine Laufbahn in seiner weststeirischen Heimat beim [[ASK Voitsberg]]. Von dort holte ihn der [[Grazer AK|GAK]] 1955 in das Stadion an der Körösistraße. Durch seine herausragenden technischen Fähigkeiten und Torjägerqualitäten wurde er bald vom Grazer Publikum bewundert und verehrt.<br />
<br />
Als der GAK 1959 in [[New York City|New York]] eine Reihe von Freundschaftsspielen (darunter auch zwei gegen [[Real Madrid]]) austrug, überzeugte der [[Mittelfeldspieler]] dermaßen, dass er im Folgejahr vom [[New York Hungaria]] verpflichtet wurde. Mit diesem Klub gewann er 1962 den [[U.S. Open Cup|National Challenge Cup]] (heute ''Lamar Hunt U.S. Open Cup'').<br />
<br />
In den Jahren 1959 bis 1960 bestritt er vier Länderspiele für die österreichische Nationalmannschaft, wobei er im Debüt gegen die belgische Nationalelf den zweiten Treffer zum 2:0-Auswärtssieg erzielte. Mit dem Wechsel nach New York setzte der aufstrebende Profi seiner Laufbahn als Nationalspieler des [[ÖFB]] jedoch ein jähes Ende, da die damaligen Verkehrsmöglichkeiten keine Einberufungen mehr ermöglichten. Auch nach seinem späteren Wechsel zu [[Eintracht Frankfurt]] konnte er seine Laufbahn als Nationalspieler nicht mehr fortsetzen, da zu jener Zeit die [[Legionär (Sport)|Legionäre]] von den Vereinen nur für große Turniere freigestellt wurden.<br />
<br />
Im Jahr 1962 kehrte er nach Europa zurück und spielte in der [[Serie A 1962/63#Abschlusstabelle|Saison 1962/63]] für die [[AS Rom]]. Danach wechselte er zu [[Eintracht Frankfurt]], einem Gründungsmitglied der damals neugeschaffenen Bundesliga. Mit Huberts stellte die Eintracht in der Erstsaison einen von nur [[Fußball-Bundesliga#Ausländer in der Bundesliga|vier Legionären im deutschen Profifußball]] und dabei den einzigen Österreicher. In den 1960er Jahren war Huberts eine zentrale Figur in der Frankfurter Mannschaft. Er trug meist das Trikot mit der Rückennummer 10 und bestritt insgesamt 247 Pflichtspiele, in denen er 80 Tore erzielte. Aufgrund seiner technischen Fertigkeiten konnte Huberts auf nahezu allen Feldspielerpositionen eingesetzt werden. In Frankfurt spielte er zunächst vornehmlich offensiv orientiert, später, unter dem Trainer [[Erich Ribbeck]], wurde er als [[Libero]] entdeckt und eingesetzt.<br />
<br />
Neben seiner Verpflichtung bei Eintracht Frankfurt betrieb er in der Frankfurter Schillerstraße ein Sportgeschäft.<ref>{{Internetquelle |url=https://klub.eintracht.de/news/detail/?id=record-139755-de |titel=Eintracht Frankfurt trauert um Willi Huberts |werk=Eintracht.de |datum=2022-03-06 |abruf=2022-03-07}}</ref><br />
<br />
Zur [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1970/71#Abschlusstabelle|Saison 1970/71]] kehrte er nach Österreich zurück, zunächst für ein Jahr zum [[FK Austria Wien]], schließlich spielte er aber 1971–1975 noch einmal vier Jahre bei seinem Stammverein GAK. Als Trainer war er anschließend noch beim Kapfenberger SV, dem DSV Alpine Donawitz und dem [[LASK|Linzer Athletik-Sport-Klub]] (LASK) tätig.<br />
<br />
Huberts starb am 4. März 2022.<ref>{{Internetquelle |url=https://trauer.kleinezeitung.at/traueranzeige/willi-huberts |titel=Traueranzeigen von Willi Huberts |werk=Trauer.[[Kleinezeitung.at]] |datum=2022-03-09 |abruf=2022-03-09 |sprache=de}}</ref><br />
Er wurde am [[Zentralfriedhof Graz]] beerdigt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.stfv.at/stfv/Verband/Trauerfaelle/Wilhelm-Willi-Huberts-verstorben |titel=Wilhelm „Willi“ Huberts verstorben |werk=STFV.Fussballoesterreich.at |datum=2022-03-04 |abruf=2023-04-09}}</ref><br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{Fussballdaten|hubertswilhelm|Linktext=Willi Huberts}}<br />
* {{Weltfussball|willi-huberts|Linktext=Willi Huberts}}<br />
* {{Kicker|11267}}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=125305861X|VIAF=5967164721403902340006}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Huberts, Wilhelm}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Österreich)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (ASK Voitsberg)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Grazer AK)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Eintracht Frankfurt)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (AS Rom)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (FK Austria Wien)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (New York Hungaria)]]<br />
[[Kategorie:International Football Cup]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Kapfenberger SV)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (LASK)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (DSV Leoben)]]<br />
[[Kategorie:Österreicher]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1938]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 2022]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Huberts, Wilhelm<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Huberts, Willi; Huberts, Willy<br />
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Fußballspieler<br />
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1938<br />
|GEBURTSORT=[[Voitsberg]], Österreich<br />
|STERBEDATUM=4. März 2022<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Moses_H%C3%A4usler&diff=232755584Moses Häusler2023-04-13T03:58:31Z<p>Libro0: Dies ist der korrekte Name des Turniers zu dieser Zeit.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname = Moses Häusler<br />
| bildname = <br />
| bildunterschrift = <br />
| langname = <br />
| geburtstag = [[20. Juli]] [[1901]]<br />
| geburtsort = [[Wien]]<br />
| geburtsland = [[Österreich-Ungarn]]<br />
| sterbedatum = [[24. Dezember]] [[1952]]<br />
| sterbeort = [[Wien]]<br />
| sterbeland = [[Österreich]]<br />
| größe = <br />
| position = <br />
| jugendvereine_tabelle = <br />
{{Team-Station||Armania}}<br />
{{Team-Station||Romania}}<br />
| vereine_tabelle = <!-- Hier sind für Spiele und Tore ausschließlich Ligaspiele zu berücksichtigen --><br />
{{Team-Station|1918–1926|[[SC Hakoah Wien]]}}<br />
{{Team-Station|1926–1928|[[New York Giants (Fußball)|New York Giants]]}}<br />
{{Team-Station|1928–1931|[[New York Hakoah]]}}<br />
{{Team-Station|1931–1933|[[New York Americans (Fußball)|New York Americans]]}}<br />
{{Team-Station|1933–1934|[[SC Hakoah Wien]]}}<br />
{{Team-Station|1936 |[[SC Hakoah Wien]]}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle = <br />
{{Team-Station|1923–1925|[[Österreichische Fußballnationalmannschaft|Österreich]]|7 (2)}}<br />
| trainer_tabelle = <br />
{{Team-Station|1934–1936|[[Garbarnia Krakau]]}}<br />
}}<br />
'''Moses „Moritz, Moschkatz“ Häusler''' (* [[20. Juli]] [[1901]] in [[Wien]]; † [[24. Dezember]] [[1952]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Fußball]]-Nationalspieler.<br />
<br />
== Karriere ==<br />
Seine ersten Fußballerfahrungen machte der Stürmer in den Jugendmannschaften unterklassiger Wiener Vereine wie ''Armania'' und ''Romania''. 1918 wechselte er zum damals zweitklassigen [[SC Hakoah Wien]]. Dort konnte er sich von der Reservemannschaft hocharbeiten und gehörte in der Saison 1919/20, als die Hakoah den Aufstieg in die höchste Spielklasse schaffte, bereits zur Stammformation. Häusler war für seinen scharfen Schuss und seinen Trickreichtum gefürchtet und ergänzte sich auf der rechten Angriffsseite gut mit [[Alexander Neufeld]].<br />
<br />
Die Mannschaft konnte sich in der ersten Klasse auf Anhieb etablieren und nach einem vierten Platz in der Debütsaison folgte im zweiten Jahr ein Kampf um die Meisterschaft, der erst am letzten Spieltag gegen den [[Wiener Sportclub]] verloren ging. Nachdem in der Saison 1924/25 der Profifußball in Österreich eingeführt wurde, gelang es der Hakoah schließlich den Meistertitel zu holen. Häusler war der einzige Spieler, der in sämtlichen Meisterschaftsspielen auf dem Platz stand und war gemeinsam mit [[Max Grünwald]] auch der erfolgreichste Torschütze seiner Mannschaft.<br />
<br />
Seine Leistungen im Verein führten im August 1923 zur ersten Einberufung in die [[österreichische Fußballnationalmannschaft]], wo er beim 2:1-Sieg gegen [[finnische Fußballnationalmannschaft|Finnland]] debütierte. Schon in seinem zweiten Länderspiel gegen [[rumänische Fußballnationalmannschaft|Rumänien]] gelang ihm das erste Tor im Nationaldress. Insgesamt bestritt Häusler sieben Spiele für Österreich und erzielte dabei zwei Tore. Damit ist er auch der Rekordnationalspieler der Hakoah. Sein letztes Spiel machte er im November 1925 gegen die [[schweizer Fußballnationalmannschaft|Schweiz]].<br />
<br />
Im Frühjahr 1926 unternahm die Hakoah eine Amerika-Tournee, die ein großer Publikumserfolg wurde und dazu führte, dass eine Reihe von Hakoah-Spielern – darunter auch Häusler – Verträge von US-Vereinen angeboten erhielten. Er kehrte mit der Mannschaft nach Wien zurück und spielte die Meisterschaft zu Ende, informierte dann jedoch den Verein von seinem beabsichtigten Wechsel und reiste nach New York ab, um künftig für die [[New York Giants (Fußball)|New York Giants]] in der ASL zu spielen. <br />
<br />
Zu den Giants wechselten auch seine ehemaligen Vereinskollegen Max Grünwald, [[Béla Guttmann]], [[Ernö Schwarz]] und [[Egon Pollak (Fußballspieler)|Egon Pollak]]. Häusler spielte zwei Saisonen bei den Giants, als jedoch zu Beginn der dritten Saison der [[Soccer War]] ausbrach und die Liga sich spaltete, wechselte er zur neu gegründeten [[New York Hakoah]] in die ESL. In diesem Verein fanden die bislang bei verschiedenen US-Vereinen tätig gewesenen ehemaligen Spieler der Wiener Hakaoh wieder zusammen. 1929 gewann Häusler mit der New York Hakoah den [[US Open Cup|National Challenge Cup]], wo er im Finalrückspiel gegen ''St. Louis Madison Kennels'' einen Treffer erzielte, und blieb auch nach der Fusion von ESL und ASL beim Verein. Danach wechselte er zu den von Ernö Schwarz gegründeten [[New York Americans (Fußball)|New York Americans]], mit welchen er 1933 nochmals das Finale um den National Challenge Cup erreichte.<br />
<br />
Nachdem Häusler zwischen den US-Saisonen fallweise auch wieder bei der Wiener Hakoah gespielt hatte, kehrte er 1933 zurück und spielte eine letzte Saison in Wien. Danach war er als Trainer in Polen bei [[Garbarnia Krakau]] tätig. Als jedoch nach seiner Rückkehr nach Wien die Hakoah im Oktober 1936 unter erheblichen Spielerausfällen litt, schnürte er noch ein letztes Mal seine Fußballschuhe und erreichte mit der Mannschaft ein 3:1 gegen den [[FK Austria Wien]].<br />
<br />
Seine weitere Trainertätigkeit führte ihn ins Baltikum und nach Luxemburg. Anfang der 1950er Jahre kehrte er nach Wien zurück und betrieb bis zu seinem Tod ein Kaffeehaus.<br />
<br />
== Erfolge ==<br />
* 1 × [[Österreichischer Meister (Fußball)|Österreichischer Meister]]: 1925<br />
* 1 × Österreichischer Zweitligameister: 1920<br />
* 1 × [[US Open Cup|National Challenge Cup-Sieger]]: 1929<br />
* 1 × [[US Open Cup|National Challenge Cup-Finalist]]: 1933<br />
* 2 × [[ÖFB-Cup|Österreichischer Cup-Semifinalist]]: 1920, 1923<br />
* 7 Länderspiele und 2 Tore für die [[österreichische Fußballnationalmannschaft]]<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Hausler, Moses}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Österreich)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (SC Hakoah Wien)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (New York Hakoah)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Österreich)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (Polen)]]<br />
[[Kategorie:Österreicher]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1901]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1952]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME= Häusler, Moses<br />
|ALTERNATIVNAMEN= Häusler, Moritz<br />
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Fußballspieler <br />
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1901<br />
|GEBURTSORT=[[Wien]]<br />
|STERBEDATUM=24. Dezember 1952<br />
|STERBEORT=[[Wien]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_1930/Vereinigte_Staaten&diff=232706726Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Vereinigte Staaten2023-04-12T01:43:46Z<p>Libro0: Dies ist ein sehr häufiger Fehler. Es wird zum offiziellen Namen geklebt.</p>
<hr />
<div>Dieser Artikel behandelt die '''[[US-amerikanische Fußballnationalmannschaft|US-amerikanische Nationalmannschaft]]''' bei der '''[[Fußball-Weltmeisterschaft 1930]]'''.<br />
<br />
== Qualifikation ==<br />
Bei dieser ersten Weltmeisterschaft gab es noch keine Qualifikation, da nur eine geringe Zahl von Nationalmannschaften – in Zeiten der [[Weltwirtschaftskrise]] und vor Einführung eines regelmäßigen transatlantischen Flugverkehrs – die teure und lange Reise nach [[Südamerika]] auf sich zu nehmen bereit war.<br />
<br />
== Aufgebot ==<br />
{|<br />
|- style="vertical-align:top"<br />
| style=padding-right:10px |<br />
{| class="wikitable sortable" style="text-align:center;"<br />
|- style="background:#EFEFEF"<br />
! Name !! Damaliger Verein !! Geburtsdatum !! width="40px" | Sp. || width="40px" |Tore || Platzverw.<!--Karten gab es noch nicht--><br />
|-<br />
! colspan="6" style="background:#EFEFEF"| Torhüter<br />
|- style="background:#FFECCE"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Douglas, Jimmy" | [[Jimmy Douglas]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[New York Nationals]] || {{DatumZelle|1898-06-30}} || 3 || 0 || 0<br />
|-<br />
! colspan="6" style="background:#EFEFEF"| Verteidiger<br />
|- style="background:#E7FAEC"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Gallagher" | [[Jimmy Gallagher]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[New York Nationals]] || {{DatumZelle|1905-06-08}} || 3 || 0 || 0<br />
|- style="background:#E7FAEC"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Gentle, James" | [[James Gentle]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[Philadelphia Cricket Club]] || {{DatumZelle|1904-07-21}} || 0 || 0 || 0<br />
|- style="background:#E7FAEC"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Moorhouse, George" | [[George Moorhouse]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[New York Giants (Fußball)|New York Giants]] || {{DatumZelle|1902-10-20}} || 3 || 0 || 0<br />
|- style="background:#E7FAEC"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Tracey, Raphael" | [[Raphael Tracey]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[St. Louis Ben Millers]] || {{DatumZelle|1904-02-06}} || 3 || 0 || 0<br />
|- style="background:#E7FAEC"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Vaughn, Frank" | [[Frank Vaughn]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[St. Louis Ben Millers]] || {{DatumZelle|1902-02-18}} || 0 || 0 || 0<br />
|- style="background:#E7FAEC"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Wood, Alexander" | [[Alexander Wood (Fußballspieler)|Alexander Wood]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[Detroit Holley Carburators]] || {{DatumZelle|1907-06-12}} || 3 || 0 || 0<br />
|-<br />
! colspan="6" style="background:#EFEFEF"| Läufer<br />
|- style="background:#DFEDFD"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Auld, Andrew" | [[Andrew Auld]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[Providence Gold Bugs]] || {{DatumZelle|1900-01-26}} || 3 || 0 || 0<br />
|- style="background:#DFEDFD"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Brown" | [[Jim Brown (Fußballspieler, 1908)|Jim Brown]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[New York Giants (Fußball)|New York Giants]] || {{DatumZelle|1908-12-31}} || 3 || 1 || 0<br />
|- style="background:#DFEDFD"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Gonsalves, Billy" | [[Billy Gonsalves]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[Fall River FC]] || {{DatumZelle|1908-08-10}} || 3 || 0 || 0<br />
|- style="background:#DFEDFD"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Oliver, Arnie" | [[Arnie Oliver]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[Providence FC]] || {{DatumZelle|1907-05-22}} || 0 || 0 || 0<br />
|- style="background:#DFEDFD"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Slone, Philip" | [[Philip Slone]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[New York Giants (Fußball)|New York Giants]] || {{DatumZelle|1907-01-20}} || 0 || 0 || 0<br />
|-<br />
! colspan="6" style="background:#EFEFEF"| Stürmer<br />
|- style="background:#FFD2D6"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Bookie, Mike" | [[Mike Bookie]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[Cleveland Bruells]] || {{DatumZelle|1904-09-12}} || 0 || 0 || 0<br />
|- style="background:#FFD2D6"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Florie, Tom" | [[Tom Florie]] {{Kapitän}} || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[New Bedford Whalers]] || {{DatumZelle|1897-09-06}} || 3 || 1 || 0<br />
|- style="background:#FFD2D6"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="McGhee, Bart" | [[Bart McGhee]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[New York Nationals]] || {{DatumZelle|1899-04-30}} || 3 || 1 || 0<br />
|- style="background:#FFD2D6"<br />
| style="text-align:left" data-sort-value="Patenaude, Bertram" | [[Bertram Patenaude]] || style="text-align:left" | {{USA 48 Stars|#}} [[Fall River FC]] || {{DatumZelle|1909-11-04}} || 3 || 4 || 0<br />
|-<br />
! colspan="6" style="background:#EFEFEF"| Trainer<br />
|- style="background:#D3D3D3"<br />
| style="text-align:left" | [[Robert Millar (Fußballspieler)|Robert Millar]] || || {{DatumZelle|1890-05-12}} || || ||<br />
|}<br />
|[[Datei:U.S. men's national soccer team at the 1930 FIFA World Cup.png|mini|Die US-amerikanische Mannschaft]]<br />
|}<br />
(Anmerkung: Die Rückennummern wurden im internationalen Fußball erst 1939 eingeführt.)<br />
<br />
== Spiele ==<br />
=== Vorrunde ===<br />
{{Fußballtabelle/Kopf|nosort=1|Team=Land|Überschrift=Gruppe 4|float=right}}<br />
{{Fußballtabelle/Zeile|Farbe=E7FAEC |Siegpunkte=2 |Rang=1 |S=2 |ET=6 |Verein='''{{USA 48 Stars|Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Vereinigte Staaten|USA}}''' }}<br />
{{Fußballtabelle/Zeile|Siegpunkte=2 |Rang=2 |S=1 |N=1 |ET=1 |GT=3 |Verein={{PRY-1842|Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Paraguay}} }}<br />
{{Fußballtabelle/Zeile|Siegpunkte=2 |Rang=3 |N=2 |GT=4 |Verein={{BEL|Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Belgien}} }}<br />
{{Fußballtabelle/Ende}}<br />
{{Fußballspiel kurz/Kopf|2=}}<br />
{{Fußballspiel kurz/Zeile|So., 13. Juli 1930 um 15:00 Uhr im [[Estadio Gran Parque Central]]<br />
|'''Vereinigte Staaten'''|Belgien|[[Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Vorrunde#Vereinigte Staaten – Belgien 3:0 (2:0)|3:0 (2:0)]]}}<br />
{{Fußballspiel kurz/Zeile|Do., 17. Juli 1930 um 14:45 Uhr im [[Estadio Gran Parque Central]]<br />
|'''Vereinigte Staaten'''|Paraguay|[[Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Vorrunde#Vereinigte Staaten – Paraguay 3:0 (2:0)|3:0 (2:0)]]}}<br />
|}<br />
{{Absatz}}<br />
Die USA traten in Gruppe 4 mit Belgien und Paraguay an. Nach dem überraschend hohen 3:0-Auftaktsieg gegen Belgien gewannen die Vereinigten Staaten auch gegen Paraguay, das stärker eingeschätzt wurde, erneut mit 3:0, wobei Patenaude den ersten Dreierpack der WM-Geschichte schoss. Mit zwei Siegen wurden die USA Sieger der Gruppe 4 und zogen ins Halbfinale ein. Dort trafen sie auf Argentinien, den Sieger der Gruppe 1.<br />
<br />
=== Halbfinale ===<br />
{{Fußballspiel kurz/Kopf|2=}}<br />
{{Fußballspiel kurz/Zeile|Sa., 26. Juli 1930 um 14:45 Uhr im [[Estadio Centenario (Montevideo)|Estadio Centenario]]<br />
|5=ARG|'''[[Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Argentinien|Argentinien]]'''|8=USA 48 Stars|Vereinigte Staaten<br />
|[[Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Finalrunde#Argentinien - Vereinigte Staaten|6:1 (1:0)]]}}<br />
|}<br />
<br />
''Besondere Vorkommnisse:'' Tracy (USA) spielt von der 10. Minute bis zur Halbzeit mit einem Beinbruch; Torhüter Douglas (USA) spielt ab der 45. Minute mit einem verdrehten Knie; Auld (USA) spielt ab Mitte der zweiten Spielhälfte nach einer Gesichtsverletzung unter [[Chloroform]]-Betäubung. Auswechslungen waren seinerzeit noch nicht erlaubt.<br />
<br />
Gegen Argentinien waren die Vereinigten Staaten hoffnungslos unterlegen. Erst in der 89. Minute gelang Jim Brown der [[Ehrentreffer]] zum 1:6. So zog Argentinien ins Finale ein und die USA mussten sich mit ihrem bis heute besten Ergebnis aus dem Turnier verabschieden.<br />
<br />
=== Spiel um Platz 3 ===<br />
Ein Platzierungsspiel zwischen den beiden Verlierern der Halbfinalbegegnungen gab es 1930 noch nicht; dies wurde erst [[Fußball-Weltmeisterschaft 1934|1934]] eingeführt. Somit können sich die US-Fußballer gemeinsam mit [[Jugoslawische Fußballnationalmannschaft|Jugoslawien]] als WM-Dritte betrachten.<br />
Mit seinen insgesamt vier Treffern wurde Bert Patenaude drittbester Torschütze dieses Turniers hinter dem Argentinier Stábile (8) und dem [[Uruguayische Fußballnationalmannschaft|Uruguayer]] [[José Pedro Cea|Cea]] (5).<br />
<br />
== Literatur ==<br />
* [[Dietrich Schulze-Marmeling]]/Hubert Dahlkamp, ''Die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften'' Die Werkstatt Göttingen 2001, ISBN 3-89533-336-0.<br />
* Folke Havekost/Volker Stahl, ''Fußballweltmeisterschaft 1930 Uruguay'' AGON Kassel 2002, ISBN 3-89784-245-9.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|United States at the World Cup 1930|Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Vereinigte Staaten}}<br />
<br />
{{NaviBlock<br />
|Navigationsleiste US-amerikanische Nationalmannschaft bei Fußball-Weltmeisterschaften<br />
|Navigationsleiste Endrundenteilnehmer der Fußball-Weltmeisterschaft 1930<br />
}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Fussball-Weltmeisterschaft 1930 Vereinigte Staaten}}<br />
[[Kategorie:US-amerikanische Fußballnationalmannschaft bei Weltmeisterschaften|#1930]]<br />
[[Kategorie:Fußball-Weltmeisterschaft 1930|Vereinigte Staaten]]</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Robert_Millar_(Fu%C3%9Fballspieler)&diff=232706720Robert Millar (Fußballspieler)2023-04-12T01:41:41Z<p>Libro0: Dies ist ein sehr häufiger Fehler. Es wird zum offiziellen Namen geklebt.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname = Robert Millar<br />
| bildname =<br />
| bildunterschrift =<br />
| langname =<br />
| geburtstag = [[12. Mai]] [[1890]]<br />
| geburtsort = [[Paisley]]<br />
| geburtsland = [[Schottland]]<br />
| sterbedatum = [[22. Februar]] [[1967]]<br />
| sterbeort = [[Staten Island]]<br />
| sterbeland = [[Vereinigte Staaten|USA]]<br />
| größe =<br />
| position = [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]]<br />
| jugendvereine_tabelle =<br />
| vereine_tabelle =<br />
{{Team-Station|1909–1911|[[FC St. Mirren]]}}<br />
{{Team-Station|1912–1913|[[Disston A.A.]]}}<br />
{{Team-Station|1913–1914|[[Brooklyn Field Club]]}}<br />
{{Team-Station|1914–1916|[[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]]}}<br />
{{Team-Station|1916–1918|[[Babcock and Wilcox (soccer)|Babcock and Wilcox]]}}<br />
{{Team-Station|1916 |[[Philadelphia Hibernian]]|leihe=ja}}<br />
{{Team-Station|1916 |Allentown|leihe=ja}}<br />
{{Team-Station|1918–1919|Bethlehem Steel FC}}<br />
{{Team-Station|1919–1920|[[Brooklyn Robins Dry Dock|Robins Dry Dock]]}}<br />
{{Team-Station|1920 |[[Pawtucket Rangers|J&P Coats]]}}<br />
{{Team-Station|1920–1921|[[Erie A.A.|Erie]]}}<br />
{{Team-Station|1921 |[[Tebo Yacht Basin F.C.|Tebo Yacht Basin]]|leihe=ja}}<br />
{{Team-Station|1921–1922|[[Pawtucket Rangers|J&P Coats]]|21 (10)}}<br />
{{Team-Station|1922–1923|[[Fall River FC]]|6 {{0}}(3)}}<br />
{{Team-Station|1923 |[[New York Field Club]]|5 {{0}}(0)}}<br />
{{Team-Station|1923–1925|[[New York Giants (Fußball)|New York Giants]]|42 (11)}}<br />
{{Team-Station|1925–1927|[[Indiana Flooring]]|57 (29)}}<br />
{{Team-Station|1927–1928|[[New York Nationals (ASL)|New York Nationals]]|22 {{0}}(2)|leihe=ja}}<br />
{{Team-Station|1928–1929|[[New York Giants (Fußball)|New York Giants]]}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle =<br />
{{Team-Station|1925|[[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|USA]]|2 {{0}}(0)}}<br />
| trainer_tabelle =<br />
{{Team-Station|1925–1927|[[Indiana Flooring]]}}<br />
{{Team-Station|1927–1928|→ [[New York Nationals (ASL)|New York Nationals]]}}<br />
{{Team-Station|1929 |[[Newark Skeeters]]}}<br />
{{Team-Station|1928–1930|[[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|USA]]}}<br />
}}<br />
'''Robert „Bob“ Millar''' (die FIFA führt ihn auf ihrer offiziellen Internetseite unter der Schreibweise '''Bob Miller''') (* [[12. Mai]] [[1890]] in [[Paisley]], [[Schottland]]; † [[22. Februar]] [[1967]] in [[Staten Island]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) war ein US-amerikanischer [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]] [[Schottland|schottischer]] Abstammung.<br />
<br />
== Vereinskarriere ==<br />
Millar war auf Vereinsebene von 1909 bis 1929 für zahlreiche Mannschaften aktiv. Begonnen hatte er seine Karriere noch in seinem Geburtsland Schottland bei [[FC St. Mirren]], das er 1911 in Richtung seiner neuen Heimat verließ. <br />
<br />
== Nationalmannschaft ==<br />
Der [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]] gehörte auch der [[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten]] an. Für diese absolvierte er 1925 zwei Länderspiele, in denen jeweils Kanada der Gegner war.<ref>[http://www.rsssf.com/tablesu/usa-intres-det69.html Daten auf rsssf.com]</ref><br />
<br />
== Trainer ==<br />
Nach seiner aktiven Karriere war er als Trainer tätig und betreute unter anderem die US-Nationalmannschaft bei der ersten [[Fußball-Weltmeisterschaft 1930]].<ref>{{Webarchiv | url=http://de.fifa.com/worldcup/archive/edition=1/teams/team=43921.html | wayback=20071018090739 | text=Kader der USA bei der WM 1930 auf fifa.com}}</ref><br />
<br />
Millar wurde 1950 in die [[National Soccer Hall of Fame]] aufgenommen.<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://www.nationalsoccerhall.org/famers/robert_millar.htm Biographie auf nationalsoccerhall.org]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{Navigationsleiste Trainer der US-amerikanischen Fußballnationalmannschaft}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Millar, Robert}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (FC St. Mirren)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1890]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1967]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
[[Kategorie:Person (Paisley)]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Millar, Robert<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Millar, Bob (Spitzname); Miller, Bob<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fußballspieler und -trainer<br />
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1890<br />
|GEBURTSORT=[[Paisley]], [[Schottland]]<br />
|STERBEDATUM=22. Februar 1967<br />
|STERBEORT=[[Staten Island]], USA<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Billy_Gonsalves&diff=232706718Billy Gonsalves2023-04-12T01:40:47Z<p>Libro0: Dies ist ein sehr häufiger Fehler. Es wird zum offiziellen Namen geklebt.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname =<br />
| bildname =<br />
| bildunterschrift =<br />
| langname = Adelino William Gonsalves<br />
| geburtstag = [[10. August]] [[1908]]<br />
| geburtsort = [[Portsmouth (Rhode Island)|Portsmouth]]<br />
| geburtsland = [[Vereinigte Staaten|USA]]<br />
| sterbedatum = [[17. Juli]] [[1977]]<br />
| sterbeort = [[Kearny (New Jersey)|Kearny]]<br />
| sterbeland = [[Vereinigte Staaten|Usa]]<br />
| größe = 188 cm<br />
| position = [[Stürmer (Fußball)|Sturm]]<br />
| jugendvereine_tabelle = <br />
| vereine_tabelle = <br />
{{Team-Station|1926–1927|[[Lusitania Recreation Club]]|}}<br />
{{Team-Station|1927–1929|[[Boston Soccer Club]]|}}<br />
{{Team-Station|1929–1930|[[Fall River FC]]|25 (19)}}<br />
{{Team-Station|1930–1931|[[New York Giants (Fußball)|New York Giants]]|17 (10)}}<br />
{{Team-Station|1931–1932|[[New Bedford Whalers]]|24 (10)}}<br />
{{Team-Station|1932–1933|[[Fall River FC]]|12 {{0}}(7)}}<br />
{{Team-Station|1933–1934|[[Stix, Baer and Fuller FC|Stix, Baer and Fuller St. Louis]]|18 {{0}}(6)}}<br />
{{Team-Station|1934–1935|[[Stix, Baer and Fuller FC|St. Louis Central Breweries]]|20 {{0}}(7)}}<br />
{{Team-Station|1935–1937|[[St. Louis Shamrocks]]|}}<br />
{{Team-Station|1937–1938|[[Beltmar Drug St. Louis]]|}}<br />
{{Team-Station|1937–1938|[[South Side Radio]]|}}<br />
{{Team-Station|1938–1940|[[Chicago Manhattan Beer]]|}}<br />
{{Team-Station|1940–1941|[[Healy FC]]|19 (16)}}<br />
{{Team-Station|1941–1942|[[Kearny Scots]]|}}<br />
{{Team-Station|1942–1948|[[Brooklyn Hispano]]|}}<br />
{{Team-Station|1948–1952|[[Newark FC]]|}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle = <br />
{{Team-Station|1930–1934|[[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|USA]]|6 {{0}}(1)}}<br />
| trainer_tabelle = <br />
}}<br />
<br />
'''Adelino William „Billy“ Gonsalves''' (* [[10. August]] [[1908]] in [[Portsmouth (Rhode Island)]]; † [[17. Juli]] [[1977]] in [[Kearny (New Jersey)]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Fußballspieler]].<br />
<br />
== Karriere ==<br />
=== Vereine ===<br />
Gonsalves spielte von 1926 bis 1952 für zahlreiche US-amerikanische Vereine in unterschiedlichen Ligen. Mit drei von ihnen wurde er jeweils US-amerikanischer Meister in der [[American Soccer League]] und mit sechs von ihnen gewann er insgesamt siebenmal den [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|US-amerikanischen Pokal]].<br />
<br />
=== Nationalmannschaft ===<br />
Gonsalves gehörte der [[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Nationalmannschaft der Vereinigten Staaten]] an, für die er sechs [[Länderspiel]]e bestritt, vier im Jahr 1930 und zwei im Jahr 1934. Bei seinem Debüt als Nationalspieler erzielte er am 17. August 1930 in [[Rio de Janeiro]] bei der 3:4-Niederlage im Testspiel gegen die [[Brasilianische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft Brasiliens]] ein Tor. Ferner gehörte er zum [[Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Vereinigte Staaten|Aufgebot]] für die erste [[Fußball-Weltmeisterschaft 1930|Weltmeisterschaft 1930]] in [[Uruguay]] und zum [[Fußball-Weltmeisterschaft 1934/Vereinigte Staaten|Aufgebot]] für die zweite [[Fußball-Weltmeisterschaft 1934|WM 1934]] in [[Italien]]. In beiden Turnieren kam er als [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]] insgesamt zu vier Einsätzen. Sein letztes Länderspiel bestritt er am 27. Mai 1934 in [[Rom]] bei der 1:7-Niederlage im [[Fußball-Weltmeisterschaft 1934/Endrunde#Italien – USA 7:1 (3:0)|WM-Achtelfinale]] gegen die [[Italienische Fußballnationalmannschaft|italienische Nationalmannschaft]].<br />
<br />
Gonsalves wurde in die [[National Soccer Hall of Fame]] aufgenommen.<br />
<br />
== Erfolge ==<br />
* US-amerikanischer Meister<br />
** 1928 <small>(mit dem Boston Soccer Club)</small><br />
** 1930 <small>(mit den Fall River FC)</small><br />
** 1932 <small>(mit den New Bedford Whalers)</small><br />
* US-amerikanischer Pokalsieger<br />
** [[Lamar Hunt U.S. Open Cup#Pokalsieger|1930]] <small>(mit den Fall River FC)</small><br />
** [[Lamar Hunt U.S. Open Cup#Pokalsieger|1931]] <small>(mit den New York Giants)</small><br />
** [[Lamar Hunt U.S. Open Cup#Pokalsieger|1932]] <small>(mit den New Bedford Whalers)</small><br />
** [[Lamar Hunt U.S. Open Cup#Pokalsieger|1934]] <small>(mit den Stix, Baer and Fuller St. Louis)</small><br />
** [[Lamar Hunt U.S. Open Cup#Pokalsieger|1935]] <small>(mit den St. Louis Central Breweries)</small><br />
** [[Lamar Hunt U.S. Open Cup#Pokalsieger|1943, 1944]] <small>(mit Brooklyn Hispano)</small><br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* {{Weltfussball|bill-gonsalves}}<br />
* {{NFTPlayer|62499}}<br />
* {{FIFA.com|50076}}<br />
<br />
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n94058678|VIAF=55843768|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-02-13}}<br />
<br />
{{SORTIERUNG:Gonsalves, Billy}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1908]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1977]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Gonsalves, Billy<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Gonsalves, Adelino William (vollständiger Name)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fußballspieler<br />
|GEBURTSDATUM=10. August 1908<br />
|GEBURTSORT=[[Portsmouth (Rhode Island)|Portsmouth]]<br />
|STERBEDATUM=17. Juli 1977<br />
|STERBEORT=[[Kearny (New Jersey)|Kearny]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tewfik_Abdullah&diff=232706716Tewfik Abdullah2023-04-12T01:39:53Z<p>Libro0: Dies ist ein sehr häufiger Fehler. Es wird zum offiziellen Namen geklebt.</p>
<hr />
<div>'''Tewfik Abdullah''' (auch '''Tawfik Abdallah''' und Variationen, {{arS|توفيق عبد الله|d=Tawfīq ʿAbd Allāh}}; * [[23. Juni]] [[1896]] in [[Kairo]], [[Ägypten]]; † [[1950]]) war ein [[Ägypten|ägyptischer]] [[Fußballspieler]], der den Großteil seiner Karriere in [[England]] und den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten]] verbrachte. Mit der ägyptischen Nationalmannschaft nahm er 1920 an den Olympischen Spielen in Antwerpen teil.<br />
<br />
== Karriere ==<br />
Abdullah spielte als Stürmer beim ''Cairo International Sports Club'', auch ''Nady El Qāhirah El Mokhtalat'' auf Arabisch, der seit 1952 als [[Zamalek SC]] firmiert. Er war Mitglied der [[ägyptische Fußballnationalmannschaft|ägyptischen Nationalmannschaft]], die an den [[Olympische Sommerspiele 1920/Fußball|Olympischen Sommerspielen 1920]] in Antwerpen teilnahm. Dort kam er bei beiden Spielen der Ägypter zum Einsatz. Nachdem es in der ersten Runde ein knappes 1:2 gegen [[italienische Fußballnationalmannschaft|Italien]] gab, wurde in der Trostrunde [[jugoslawische Fußballnationalmannschaft|Jugoslawien]] mit 4:2 geschlagen und damit der achte Platz erreicht.<br />
<br />
Der schottischen Spieler [[Tommy Barbour]] von [[Derby County]] begegnete Abdullah während er im Ersten Weltkrieg mit der [[Yeomanry|Derbyshire Yeomanry]] in Kairo stationiert war. Dort spielte er als Halbrechts einer ägyptischen Auswahlmannschaft gegen eine britische Militärauswahl. Barbour empfahl Abdullah seinem Verein, und nachdem er Mitte September 1920 ein Probespiel bei der Reservemannschaft absolvierte und dabei die Zuseher „immens verzückte“ wurde er eine Woche darauf verpflichtet. Abdullah wurde somit der zweite Ägypter im professionellen englischen Fußball nach [[Hussein Hegazi]], der bei [[Dulwich Hamlet]] in der [[Isthmian League]], einer Amateurliga, spielte und 1911 auch eine Partie für den Zweitligisten [[Fulham FC]] in London absolvierte, und ebenso an den Olympischen Spielen von 1920 teilgenommen hatte. Abdullah, dessen Vorname Tewfik bald zum Spitznamen ''Toothpick'' („Zahnstocher“) verballhornt wurde, debütierte bei einem 3:1-Heimsieg am 9.&nbsp;Oktober gegen [[Manchester City]] und markierte dabei in der ersten Halbzeit den Führungstreffer für seine Mannschaft. Dies blieb für Abdullah der einzige Treffer und Sieg in insgesamt zwölf Erstligaspielen für die ''Rams''. Am Ende stieg Derby County als Vorletzter ab. In der [[Football League Second Division|Second Division]], in der Derby County Zwölfter wurde, kam Abdullah, der als sehr ballfertig, wenngleich etwas langsam beschrieben wurde, nur mehr dreimal zum Einsatz.<ref>''Egyptian Inside Right – Signs for Derby County'', [[Daily Mail]] (London), 22. September 1920, S. 9.</ref><ref>''[https://web.archive.org/web/20070927201756/http://www.therams.co.uk/details.asp?back=true&key=2941%7C0%7C2B86965843859%7CR%7C696%7C101222872004296439931&parentkey=2941%7C0%7C2B86965843859%7Cp%7C696%7C0 Abdallah, Tewfik]'', (Statistik bei Derby County), The Rams, 2007 (via Internet Archive Wayback Machine)</ref><br />
<br />
Zur Saison 1922/23 schloss er sich dem schottischen Zweitligisten [[Cowdenbeath FC]] in einer Kleinstadt etwa 30{{0}}Kilometer nordnordwestlich von [[Edinburgh]] an, der am Ende Elfter war. Dieser Transfer geschah auf Empfehlung seines Mannschaftskameraden Willie Paterson, dessen Vater Alex Paterson weiland Trainer bei den Schotten war. Abdullah zog sich dort alsbald einen Armbruch zu, spielte dort aber ansonsten gut und regelmäßig. In einer Nachbetrachtung bezeichnete ihn Alex Paterson als einen der „klügsten Fußballer“ die er jemals antraf.<ref>''From Central League to First Division'', Evening Telegraph (Dundee, Scotland), 21. August 1930, S. 9</ref> Am Saisonende hieß es zunächst, er würde trotz eines Angebots zum Verbleib nach Amerika gehen.<ref>''Abdullah for America'', Hull Daily Mail, 26. Mai 1923, S. 3.</ref> Schließlich wechselte er aber zum 30{{0}}Kilometer westlich von [[Cardiff]] beheimateten [[Bridgend Town AFC]] nach Wales, der in der Western Division der [[Southern Football League]] 13. werden sollte.<ref>''Sporting Items'', Nottingham Evening Post, 16. August 1923, S. 6</ref> Er spielte dort bis Ende Februar oder Anfang März 1924.<br />
<br />
Anfang März 1924 kehrte er nach England und lief dort bis Anfang Mai für [[Hartlepool United|Hartlepools United]] in der [[Football League Third Division North|Third Division North]] auf. Dort gelang ihm schon beim 4:0-Einstand gegen [[AFC Wrexham|Wrexham]] ein Tor. Nach dem Spiel wurde berichtet, dass er die Durchschlagskraft des Hartlepools-Sturms beträchtlich erhöht hätte habe und dass er seit seinem Abgang von Derby County erheblich an Gewicht und Standkraft dazugewonnen habe. Er wurde als „Glücksgriff“ angesehen, doch am Ende reichte es jedoch nur für den vorletzten Platz. Für Abdullah, der insgesamt elfmal spielte blieb es bei einem Treffer.<ref>''The Amateur League'', Derby Daily Telegraph, 15. März 1924, S. 4</ref><ref>''North and South: Abdallah Gets Going'', Derby Daily Telegraph, 22. März 1924, S. 4</ref><ref>''Sporting Tiems'' (sic), Nottingham Evening Post, 8. Mai 1924, S. 8</ref><ref>''{{Webarchiv|url=https://www.hartlepoolunited.co.uk/club/history-and-records/club-history/#1561580204614-74e55250-d3c7 |wayback=20210515195310 |text=Club History: Part 1 – 1885 to 1945: The Early Years |archiv-bot=2023-01-20 12:19:08 InternetArchiveBot }}'', [[Hartlepool United]] (per 31. Juli 2020)</ref><br />
<br />
In Folge der Erweiterung der [[American Soccer League]] zur Saison 1924/25 von acht auf zwölf Mannschaften verstärkte sich der stete Strom britischer, vor allem schottischer Fußballer nach den USA. Dort erhielten die Spieler neben einem Platz in der Mannschaft einen Job, meistens in der Fabrik des Eigentümers der Mannschaft, was einem dann bis zum dreifachen der drei oder vier Pfund die die Britischen Vereine üblicherweise pro Woche zahlten einbrachte. So setzte Abdullah seine Karriere bei den [[Providence Clamdiggers]] in [[Rhode Island]] fort. Abdullah, der bald mit dem neuen Spitznamen „Happy“ bedacht wurde, beendete die Saison dort mit 15 Treffern in 34 Spielen. 1925/26 kam er nurmehr auf sieben Tore in zehn Spielen und darauf noch einmal auf zwei Treffer in 18 Partien. In drei Jahren brachte es auf 62 Einsätze und 24 Tore für seine Mannschaft.<br />
<br />
Im späteren Verlauf der Saison 1926/27 wechselte er zu den [[Fall River FC]] in [[Massachusetts]], ein Spitzenteam seiner Zeit, für das er bis zum Saisonende noch einmal in sechs Spielen häuselte. Mit den 'Marksmen', bei denen er erneut mit Willie Paterson zusammenspielte, gewann er 1927 den ''National Challenge Cup'', Vorgänger des [[US Open Cup]]s, stand aber im Finale nicht auf dem Platz. Am 2. April 1927 stand er auch in einer Auswahl der ASL, die gegen die gut besetzte Nationalmannschaft von [[uruguayische Fußballnationalmannschaft|Uruguay]] mit 2:4 unterlag. Eine Woche darauf gelang ihm mit den 'Marksmen' ein 1:1 gegen Uruguay.<br />
<br />
Zur Saison 1927/28 wechselte er zu den neugegründeten [[Hartford Americans]]. Der Verein zog sich aber früh im Verlauf der Saison vom Spielbetrieb zurück und Abdullah trat nur elf Mal für die Mannschaft aus [[Connecticut]] an. Bis zum Ende des Jahres spielte er dann noch in acht Partien für das zu Saisonanfang vom umstrittenen Unternehmer Charles Stoneham als [[New York Nationals]] an die Ostküstenmetropole umgesiedelte Franchise [[Indiana Flooring]]. Es folgte ein kurzes Comeback zu den 'Marksmen' wo er im Februar noch 1928 noch auf zwei Spiele mit einem Tor kam.<br />
<br />
Danach kehrte er zurück nach Ägypten wo er zunächst zwei Saisonen beim [[Al Ahly SC]] und danach beim International Sport Club als Mittelstürmer am Ball war. Möglicherweise war er an einer der Meisterschaften der Vereine in jener Zeit beteiligt (Ägyptische Meisterschaft: Cairo International SC (1929, 30, 32, 34, 40); Al-Ahly (1928, 31)). Mit Al-Ahly gewann er 1929 den [[Sultan Hussein Cup]] und erzielte dabei beim 2:0-Finalsieg gegen die schottische Militärmannschaft ''Dirhams'' ein Tor. Im Mai 1930 gewann er durch ein 2:0 im Finale gegen [[Al-Ittihad Al-Sakndary|Al-Ittihad]] aus [[Alexandria]] den Pokal von Ägypten. Im Juni 1931 stand er, diesmal mit Zamalek, erneut im Finale, was aber mit 1:4 gegen Al-Ahly verloren ging.<br />
<br />
Er beendete seine Spielerkarriere ab ca. 1932 in Kanada bei [[Montréal Carsteel FC]], wo er wohl bei einem oder mehreren Gewinnen des ''Coupe du Québec'' zwischen 1932 und 1934 dabei war. Versuche als Trainer in Nordamerika tritt zu fassen schlugen fehl.<ref>[https://www.zamalek.tv/2014/item/14127-2016-04-22-14-04-55.html فى الاهلى كدبة ابريل عرض مستمر || توفيق عبد الله || وفصل جديد من فصول تزوير التاريخ], zamalek.tv, 22. April 2016 </ref><br />
<br />
In den 1930er Jahren war er Trainer beim International Sport Club in Kairo und von 1940 bis 1944 [[Ägyptische Fußballnationalmannschaft|Nationaltrainer von Ägypten]].<br />
<br />
== Statistische Übersicht ==<br />
;Vereine – Spieler<br />
* bis 1920: [[Zamalek SC|Cairo International SC]]<br />
* 1920–22: [[Derby County]]<br />
* 1922/23: [[Cowdenbeath FC]]<br />
* 1923/24: [[Bridgend Town AFC]]<br />
* 1924: [[Hartlepool United|Hartlepools United]]<br />
* 1924–27: [[Providence Clamdiggers]]<br />
* 1927: [[Fall River FC]]<br />
* 1927: [[Hartford Americans]]<br />
* 1927: [[New York Nationals]]<br />
* 1928: [[Fall River FC]]<br />
* ca. 1928–30: [[Al Ahly SC]]<br />
* 1930–32: [[Zamalek SC|Cairo International SC]]<br />
* ca. 1932–??: [[Montréal Carsteel FC]]<br />
<br />
;Trainer:<br />
* 1930er Jahre: [[Zamalek SC|Cairo International SC]]<br />
* 1940–44: [[Ägyptische Fußballnationalmannschaft|Ägyptische Nationalmannschaft]]<br />
<br />
;Erfolge<br />
* [[National Challenge Cup]]: 1927<br />
* [[Sultan Hussein Cup]]: 1929<br />
* [[Ägyptischer Fußballpokal|Ägyptischer Pokalsieger]]: 1930<br />
** Finalist: 1931<br />
* 2 Länderspiele für die [[ägyptische Fußballnationalmannschaft]]<br />
<br />
== Weblinks und Literatur ==<br />
* {{NFTPlayer|69854}}<br />
* Tarek Said, Hassanin Mubarak: ''[http://www.rsssf.com/miscellaneous/egy-coach-triv.html Egyptian National Team Coaches]'', [[Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation]], 21. August 2019<br />
* Dr. Tarek Ahmed Said: ''[http://www.angelfire.com/ak/EgyptianSports/foot.html Egyptian Football Net]'', 1996–2019<br />
* Colin Jose: ''American Soccer League 1921-1931: The Golden Years of American Soccer'', Scarecrow Press, Inc (Lanham, MD, USA), 1998 (ISBN 0-8108-3429-4)<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references /><br />
<br />
{{SORTIERUNG:Abdullah, Tewfik}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Ägypten)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (al Zamalek SC)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Derby County)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Cowdenbeath)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (Hartlepool United)]]<br />
[[Kategorie:Fußballspieler (al Ahly Kairo)]]<br />
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Ägypten)]]<br />
[[Kategorie:Fußballtrainer (al Zamalek SC)]]<br />
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Ägypten)]]<br />
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1920]]<br />
[[Kategorie:Ägypter]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1896]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1950]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Abdullah, Tewfik<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Abdallah, Tawfik; توفيق عبد الله (arabisch)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=ägyptischer Fußballspieler<br />
|GEBURTSDATUM=23. Juni 1896<br />
|GEBURTSORT=[[Kairo]]<br />
|STERBEDATUM=1950<br />
|STERBEORT=<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bertram_Patenaude&diff=232706708Bertram Patenaude2023-04-12T01:38:06Z<p>Libro0: Dies ist ein sehr häufiger Fehler. Es wird zum offiziellen Namen geklebt.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballspieler<br />
| kurzname = Bertram Patenaude<br />
| bildname = <br />
| langname = Bertram Patenaude<br />
| geburtstag = [[4. November]] [[1909]]<br />
| geburtsort = [[Fall River (Massachusetts)|Fall River]]<br />
| geburtsland = [[USA]]<br />
| sterbedatum = [[4. November]] [[1974]]<br />
| sterbeort = [[Fall River (Massachusetts)|Fall River]]<br />
| sterbeland = [[USA]]<br />
| position = [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]]<br />
| jugendvereine_tabelle = <br />
| vereine_tabelle = <br />
{{Team-Station|1928 |[[Philadelphia Field Club]]|8 {{0}}(6)}}<br />
{{Team-Station|1928 |[[Pawtucket Rangers|J&P Coats]]|1 {{0}}(0)}}<br />
{{Team-Station|1928–1930|[[Fall River FC]]|62 (57)}}<br />
{{Team-Station|1930 |[[Newark Americans]]|5 {{0}}(7)}}<br />
{{Team-Station|1930 |[[Fall River FC]]|18 (15)}}<br />
{{Team-Station|1931 |[[New York Yankees (Fußball)|New York Yankees]]|15 {{0}}(9)}}<br />
{{Team-Station|1931 |[[New York Giants (Fußball)|New York Giants]]|16 (25)}}<br />
{{Team-Station|1933–1934|[[Philadelphia German-Americans]]|{{0}}}}<br />
{{Team-Station|1934–1935|[[Stix, Baer and Fuller FC|St. Louis Central Breweries]]}}<br />
{{Team-Station|1935–1936|[[Stix, Baer and Fuller FC|St. Louis Shamrocks]]}}<br />
{{Team-Station|1936–1939 ?|[[Philadelphia Nationals|Philadelphia Passon]]}}<br />
| nationalmannschaft_tabelle = <br />
{{Team-Station|1930|[[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Vereinigte Staaten]]|4 {{0}}(6)}}<br />
| trainer_tabelle = <br />
}}<br />
'''Bertram „Bert“ Patenaude''' (* [[4. November]] [[1909]] in [[Fall River (Massachusetts)|Fall River]], [[Massachusetts]]; † [[4. November]] [[1974]] ebenda) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Fußball]]spieler, der als Erster drei Tore in einem Spiel der WM-Endrunde schoss. Seine Eltern waren Franko-Kanadier.<br />
<br />
== Karriere ==<br />
=== Verein ===<br />
Patenaude spielte in der professionellen [[American Soccer League]]. Obwohl seine Geburtsstadt Fall River eines der Zentren des Ostküstenfußballs war, begann er seine Karriere 1928 beim [[Philadelphia Field Club]]<ref name="attacking">{{Webarchiv|url=http://www.attackingsoccer.com/2010/03/u-s-a-top-ten-past-soccer-heroes/ |wayback=20101203060639 |text=U.S.A: Top Ten Past Soccer Heroes |archiv-bot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }} auf attickingsoccer.com (englisch)</ref>, er wechselte aber noch in derselben Saison nach einem kurzen Zwischenstopp bei [[Pawtucket Rangers|J&P Coats]]<ref name="attacking" /> für zwei Jahre zu den [[Fall River FC]]<ref name="attacking" />, anschließend kurz zu den [[Newark Americans]]<ref name="attacking" /> und wieder zu den 'Marksmen' zurück.<ref name="attacking" /> Mit dem Fall River gewann der Stürmer 1930 den [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|National Challenge Cup]]. Im Final-Hinspiel, als Patenaude noch fehlte, gewann sein Team mit 7:2 gegen die [[Cleveland Bruell Insurance]]. Erst im Rückspiel, beim 2:1-Erfolg, war der Stürmer mit von der Partie. Ein Treffer gelang ihm jedoch nicht.<ref name="rsssf">[http://www.rsssf.com/tablesu/usacuphist.html#det USA - List of US Open Cup Finals] auf rsssf.com</ref> Im Folgejahr erreichte die Mannschaft erneut das Endspiel. Wieder siegte der Klub im Hinspiel deutlich, wobei Patenaude beim 6:2-Sieg gegen die [[Chicago Bricklayers]] fünf Treffer erzielte. Das Rückspiel-1:1 verlor nach dem deutlichen Sieg in der ersten Begegnung an Bedeutung, nachdem auch das dritte entscheidende Spiel mit 2:0 siegreich abgeschlossen wurde. Auch hier konnte Patenaude nochmals treffen.<ref name="rsssf" /> Im Laufe der Saison 1931 benannte sich der Klub nach einer Fusion und Umzug um in die [[New York Yankees (Fußball)|New York Yankees]] um.<ref name="rsssf" /> Bald spielte der Offensivakteur für die [[New York Giants (Fußball)|New York Giants]].<ref name="attacking" /> Nach Neugründung der ASL als [[Semi-Professionalität|semi-professionelle]] Liga spielte er noch für die [[Philadelphia German-Americans]], die [[Philadelphia Nationals|Philadelphia Passon]] und ab 1935 für die [[Stix, Baer and Fuller FC|St. Louis Central Breweries]]<ref name="attacking" />, mit denen er im selben Jahr zum dritten Mal in seiner Laufbahn das Endspiel des US Open Cup erreichte. Nach 5:2 und 1:3 sicherte man sich knapp den Titel. Patenaude war in beiden Partien aktiv.<ref name="rsssf" /> Zum Folgejahr nannte sich der Klub in und die [[Stix, Baer and Fuller FC|St. Louis Shamrocks]] um. Erneut erreichte der Verein das Endspiel um den Open Cup, scheiterte aber an den Philadelphia German-Americans. Beim 2:2-Hinspiel war Patenaude noch über die volle Spielzeit auf dem Platz, im Rückspiel war er nur noch Zuschauer und konnte bei der 0:3-Niederlage nur zugucken.<ref name="rsssf" /> In der ersten (professionellen) ASL kam er insgesamt auf 124 Meisterschaftsspiele und 118 Tore. 1936 wechselte er schließlich nochmals und schloss sich den [[Philadelphia Nationals|Philadelphia Passon]] an.<ref name="attacking" /> in der Saison 1938/39 erzielte er für diese 24 Treffer in der National-Division und war damit bester Angreifer der Liga.<ref name="sover" /> Die Mannschaft erreichte das Halbfinale um die Nationalmeisterschaft, scheiterte dort aber an Philadelphia German-American.<ref name="sover">sover.net: {{Webarchiv |url=http://homepages.sover.net/~spectrum/year/1939.html |text=''The Year in American Soccer - 1939'' |wayback=20151102021454 }} (englisch)</ref> Kurz darauf spielte Patenaude erst in einer Ostküstenauswahl gegen die [[Schottische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft Schottlands]] und später mit einem Amerikanischen All-Star-Team gegen das gleiche Team.<ref name="sover" /><br />
<br />
Patenaude wurde 1971 in die [[National Soccer Hall of Fame]] aufgenommen.<ref>{{Internetquelle |abruf=2022-04-04 |offline=ja |url=http://www.bigapplesoccer.com/teams/usa2.php?article_id=2304 |werk=bigapplesoccer.com |titel=The complete List - Every Soccer Hall of Fame member |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304101219/http://www.bigapplesoccer.com/teams/usa2.php?article_id=2304 |archiv-datum=2016-03-04 |archiv-bot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }}</ref><br />
<br />
=== Nationalmannschaft ===<br />
Patenaude, der insgesamt nur vier [[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten|Länderspiele für die USA]] bestritten hat, gilt als der erste Fußballer, der während eines WM-Turniers einen [[Hattrick#Fußball|Hattrick]] erzielt hat. 1930 nominierte ihn Nationaltrainer [[Robert Millar]] in das [[Fußball-Weltmeisterschaft 1930/Vereinigte Staaten|Aufgebot]] der Vereinigten Staaten für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1930|WM in Uruguay]]. Sein WM-Debüt gab Patenaude am 13. Juli 1930 gegen [[Belgische Fußballnationalmannschaft|Belgien]]. 21 Minuten vor Schluss gelang im dabei sein WM-Premierentor, womit er den Schlusspunkt beim 3:0-Auftakterfolg setzte.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.fifa.com/worldcup/matches/round=201/match=1090/index.html |wayback=20160119231049 |text=Spielbericht: USA - Belgien 3:0 (2:0) |archiv-bot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }} auf fifa.com</ref> Drei Tage später, am 17. Juli 1930 im WM-Spiel gegen [[Paraguayische Fußballnationalmannschaft|Paraguay]] erzielte er dann den ersten Hattrick in der WM-Geschichte. Das erste Tor schoss er in der 10. Minute dieser Begegnung. Beim zweiten Tor, fünf Minuten später, streiten sich die Gelehrten. Die Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation beschreibt es als Eigentor von [[Aurelio González (Fußballspieler)|Aurelio González]], laut jahrzehntelang aufrechterhaltener Position der FIFA war es ein reguläres Tor der USA durch [[Tom Florie]], die US-Fußball-Föderation und nunmehr auch offiziell die FIFA schreiben dieses Tor allerdings Patenaude zu. Dem folgte dann später noch ein 3:0 in der 50. Minute.<ref>deutschesfachbuch.de: {{Webarchiv | url=http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3897842459&part=1&word=&PHPSESSID=sp | archive-is=20120728 | text=''Fussballweltmeisterschaft 1930 Uruguay'' }}</ref><ref>{{Webarchiv|url=http://www.fifa.com/worldcup/matches/round=201/match=1097/index.html |wayback=20150924224611 |text=Spielbericht: USA - Paraguay 3:0 (2:0) |archiv-bot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }} auf fifa.com</ref> Zwei Tage später im gleichen Turnier erzielte der Argentinier [[Guillermo Stábile]] dann ebenfalls einen Hattrick.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.w-akten.de/fussball.phtml |wayback=20111122021003 |text=Ein paar wichtige historische Infos |archiv-bot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }} auf w-akten.de</ref> Durch die beiden Erfolge qualifizierte sich die Mannschaft für das Halbfinale des Turniers, scheiterte dort aber deutlich nach 1:6 gegen [[Argentinische Fußballnationalmannschaft|Argentinien]].<ref>[http://www.fifa.com/worldcup/matches/round=201/match=1088/index.html Spielbericht: Argentinien - USA 6:1 (1:0)]{{Toter Link|url=http://www.fifa.com/worldcup/matches/round=201/match=1088/index.html |date=2022-10 |archivebot=2022-10-10 18:12:56 InternetArchiveBot }} auf fifa.com</ref> Patenaude kam in jedem Spiel der WM zum Einsatz.<ref>{{Webarchiv|url=http://soccerballworld.com/1930%20Soccer%20Ball.htm |wayback=20150207010720 |text=The 1930 World Cup United States Soccer Team |archiv-bot=2023-03-19 23:19:25 InternetArchiveBot }} auf soccerballworld.com (englisch)</ref><br />
<br />
Auch wenn Patenaude nur zu vier Länderspieleinsätzen kam, so erzielte er doch sechs Tore in diesen Spielen.<br />
<br />
== Erfolge ==<br />
=== Verein ===<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup|US Open Cup]] mit Fall River: 1930, 1931<br />
* US Open Cup mit St. Louis Central Breweries: 1935<br />
* Gewinner der ASL mit Fall River: 1928/28, 1929, 1930<br />
* Gewinner der ASL mit New York Giants: 1931<br />
<br />
=== Individuell ===<br />
* Aufnahme in die [[National Soccer Hall of Fame]]: 1971<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
* [http://national.soccerhall.org/famers/bert_patenude.htm Patenaude in der Soccer Hall of Fame der USA]<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<references responsive /><br />
<br />
{{SORTIERUNG:Patenaude, Bertram}}<br />
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Vereinigte Staaten)]]<br />
[[Kategorie:US-Amerikaner]]<br />
[[Kategorie:Geboren 1909]]<br />
[[Kategorie:Gestorben 1974]]<br />
[[Kategorie:Mann]]<br />
<br />
{{Personendaten<br />
|NAME=Patenaude, Bertram<br />
|ALTERNATIVNAMEN=Patenaude, Bert (Spitzname)<br />
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fußballspieler<br />
|GEBURTSDATUM=4. November 1909<br />
|GEBURTSORT=[[Fall River (Massachusetts)|Fall River]], [[Massachusetts]]<br />
|STERBEDATUM=4. November 1974<br />
|STERBEORT=[[Fall River (Massachusetts)|Fall River]], [[Massachusetts]]<br />
}}</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=American_Soccer_League&diff=232706695American Soccer League2023-04-12T01:36:19Z<p>Libro0: Dies ist ein sehr häufiger Fehler. Es wird zum offiziellen Namen geklebt.</p>
<hr />
<div>'''American Soccer League''' war der Name von vier verschiedenen Fußball-Profi-Ligen der USA.<br />
<br />
== ASL 1 ==<br />
=== Geschichte ===<br />
Die ASL 1 war die erste nennenswerte Fußball-Profiliga der USA. Sie spielte vor allem im Nordosten der USA, vorwiegend im Bereich von New York, New Jersey und Philadelphia. Die Liga wurde 1921 von einer Reihe von Vertretern der National Association Football League sowie der Southern New England Football League gegründet. Den Anstoß zu dieser Entscheidung lieferte die immer größer werdende Gewissheit der Teams über das Missmanagement der NAFBL, sowie das Bestreben der United States Football Association, eine einheitliche erste Fußballliga in den USA zu gründen.<br />
<br />
Ab 1924 zog die Kombination aus hoher Bezahlung und einem hohen Spielniveau der Liga vermehrt talentierte Spieler aus Europa, vor allem aus Schottland und England, an. Dies führte in Europa jedoch verstärkt zu Unmut, bis hin zu angedrohten Konsequenzen der FIFA. Sogar ein Ausschluss der USFA aus der FIFA stand damals zur Debatte. Der Disput wurde jedoch auf der 16. jährlichen Versammlung der FIFA am 4. Juni 1927 beigelegt, als sich die USFA mit den anderen Mitgliedsverbänden hinsichtlich der Transferpolitik auf einen Kompromiss einigten.<br />
<br />
Die ASL überwarf sich später mit der NAFA, als die Teameigentümer kritisierten, die Verpflichtung für ASL-Teams, an der National Challenge Cup teilzunehmen, würde für sie eine schwere finanzielle Belastung darstellen. Das Problem lag darin, dass die National Challenge während der Saison der ASL ausgetragen wurde. Dies bedeutete für die teilnehmenden ASL-Teams lange Bus- bzw. Zugreisen mit anschließender sofortiger Rückkehr in den Nordosten, um sofort die nächsten Ligaspiele zu bestreiten. Die ASL [[boykott]]ierte daraufhin den National Challenge Cup von 1924. In der nächsten Saison stieg man allerdings wieder in den National Challenge Cup ein, nachdem die USFA den an sie abzuführenden Anteil der Einnahmen aus den Cup-Spielen von 33,3 % auf 15 % gesenkt hatte. Vorbehalte der ASL gegenüber dem Dachverband blieben jedoch und so eskalierte die Situation 1928 erneut, als die ASL den National Challenge Cup erneut boykottierte.<br />
<br />
Als jedoch drei Clubs, allen voran der [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]], die Liga versöhnten, indem sie trotz des offiziellen Boykotts am Cup teilnahmen, wurden diese von der Liga suspendiert. Als Reaktion darauf erklärten USFA und FIFA die ASL zur "outlaw league". Dadurch wurde der sogenannte "Soccer War" ausgelöst. Die Eigentümer der ASL Teams kümmerten sich jedoch nicht um diese Entscheidung der FIFA, sondern verließen sich auch weiterhin darauf, dass das Niveau und Image der Liga trotz fehlender Anerkennung der FIFA ausreichen würden, um Spieler für ihre Vereine anwerben zu können. Dies schien auch aufzugehen, bis die USFA sich an der Finanzierung einer neuen Liga, der Eastern Professional Soccer League (ESL), als rivalisierende Liga zur ASL beteiligte. Die drei aus der ASL ausgeschlossenen Teams bildeten zusammen mit fünf Teams aus der Southern New York Soccer Association (SNYSA) die ESL. Dies wiederum führte jedoch dazu, dass die SNYSA unter Führung von Nat Agar, dem Eigentümer der [[Brooklyn Wanderers]], aus der USFA austrat und sich mit der ASL solidarisierte. Der Widerstand gegen die Allianz aus ASL und SNYSA, die Etablierung einer konkurrierenden Liga sowie die schlechte Wirtschaftslage des Jahres 1929 brachten die ASL in finanzielle Schwierigkeiten. Infolgedessen brach die Liga zusammen und schwenkte wieder auf den Kurs von FIFA und USFA ein. Im Herbst 1929/30 schließlich fusionierten ESL und ASL zur Atlantic Coast League, die in der Saison von Frühling bis Herbst 1930 ihren Spielbetrieb aufnahm. Nach der Sommerpause wurde die Liga schließlich in American Soccer League umbenannt, sodass sie die Saison unter anderem Namen beendete, als sie ihn begonnen hatte.<br />
<br />
Der "Soccer War" hatte die ASL jedoch dauerhaft geschwächt, sodass sie in der Saison 1930 am Ende der Vorrunde endgültig kollabierte. FIFA und USAF hatten also ihren "Krieg" gewonnen und sich als der ASL übergeordnet etabliert. Gerade diese Herrschaft einer europäischen Organisation über eine amerikanische Sportliga führte jedoch bei vielen Fans dazu, dass man sich vom Fußball abwandte. Man sah Fußball fortan als einen von Ausländern kontrollierten Sport an. Dies führte dazu, dass Fußball in den nächsten Jahrzehnten in Amerika nur noch eine untergeordnete Rolle spielte.<br />
<br />
=== Liste aller teilnehmender Teams ===<br />
* [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]] (1921/22–1927/28, 1930, als Philadelphia Field Club in 1921/22)<br />
* Boston Wonder Workers (1924/25–1930)<br />
* Boston Bears (1931–1932)<br />
* Bridgeport Hungaria (1930, für die letzten 5 Spiele als Newark)<br />
* Brooklyn Wanderers (1922/23–1931)<br />
* Brooklyn Hakoah (1929, Fusion mit New York Hakoah zu Hakoah All–19Stars)<br />
* [[Brooklyn Wanderers]] (1932–1933)<br />
* Fall River F.C. (1921–1930) fusioniert mit New York Soccer Club zu New York Yankees<br />
* Providence F.C. (1924/25–1931, als Providence Clamdiggers 1924/25–1927/28; als Providence Gold Bugs 1928/29–1930; als Fall River Football Club 1931; integrierten während des Frühlings-Saison 1931 die New Bedford Whalers; wurden vor der Herbst-Saison 1931 in die New York Yankees integriert)<br />
* Fall River F.C. II (1932)<br />
* Fleisher Yarn (1924/25)<br />
* Hakoah All-Stars (1929/30–191932), Fusion aus New York Hakoah and Brooklyn Hakoah<br />
* Harrison Field Club (1921/22–1922/23, als Harrison Soccer Club in 1921/22)<br />
* Hartford Americans (1927/28)<br />
* Holyoke Falcos (1921/22)<br />
* Jersey City Celtics (1921/22)<br />
* Jersey City (1928/29)<br />
* Newark Skeeters (1923/24–1928/29, Teilnahme während der Saison zurückgezogen)<br />
* Newark Americans (1930–1932)<br />
* New Bedford Whalers II<br />
* New Bedford Whalers III, Fusion aus New York Yankees und Fall River F.C. I<br />
* New York Field Club (1921/22–1923/24)<br />
* New York Giants II, ursprünglich angetreten als Paterson Silk Sox, später änderten sie ihren Namen in New York Soccer Club<br />
* New York Giants III, zuvor als Indiana Flooring und New York Nationals<br />
* New York Americans (1931–1933)<br />
* New York Field Club (1932)<br />
* New York Yankees, Fusion aus Fall River FC und New York Soccer Club<br />
* New York Brookhattan (1933)<br />
* Pawtucket Rangers (1921/22–1932/33, as J&P Coats in 1921/22–1928/29)<br />
* Philadelphia Celtic (1922/23–1927/28, 1922/23–1926/27 als Philadelphia Field Club)<br />
* Philadelphia Field Club (1928/29)<br />
* Philadelphia Field Club (1929, zuvor Bridgeport Bears)<br />
* Queens Bohemians (1932–1933)<br />
* Shawsheen Indians (1925/26)<br />
* Springfield Babes (1926/27)<br />
* Todd Shipyards (1921/22)<br />
<br />
=== Meister ===<br />
{| class="wikitable"<br />
!Jahr<br />
!Sieger (Anzahl Titel)<br />
!Vizemeister<br />
!Top Scorer<br />
|-<br />
|1921–22<br />
|[[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Philadelphia F.C.]] (1)<ref name="a">In 1921, Bethlehem Steel's owners moved the team to Philadelphia for the inaugural American Soccer League season. It competed under the name Philadelphia Field Club. In 1922, the team was back in Bethlehem</ref><br />
|New York Field Club<br />
|Harold Brittan<br />
|-<br />
|1922–23<br />
|J&P Coats (1)<br />
|[[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]]<br />
|Daniel McNiven<br />
|-<br />
|1923–24<br />
|Fall River FC (1)<br />
|[[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]]<br />
|[[Archie Stark]]<br />
|-<br />
|1924–25<br />
|Fall River FC (2)<br />
|[[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]]<br />
|[[Archie Stark]]<br />
|-<br />
|1925–26<br />
|Fall River FC (3)<br />
|New Bedford Whalers#New Bedford Whalers II|New Bedford Whalers<br />
|Andy Stevens<br />
|-<br />
|1926–27<br />
|[[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]] (4)<ref name="a"/><br />
|Boston Wonder Workers<br />
|Davey Brown<br />
|-<br />
|1927–28<br />
|Boston Soccer Club (1)<br />
|New Bedford Whalers#New Bedford Whalers II|New Bedford Whalers<br />
|Andy Stevens<br />
|-<br />
|1928–29<br />
|Fall River FC (4)<br />
|Brooklyn Wanderers<br />
|Werner Nilsen<br />János Nehadoma<br />
|-<br />
|Herbst 1929<br />
|Fall River FC (5)<br />
|Providence FC<br />
|Bill Paterson (soccer)|Bill Paterson<br />
|-<br />
|Frühjahr 1930<br />
|Fall River FC (6)<br />
|New Bedford Whalers#New Bedford Whalers II|New Bedford Whalers<br />
|John Nelson (soccer)|John Nelson<br />
|-<br />
|Herbst 1930<br />
|Fall River FC (7)<br />
|New Bedford Whalers#New Bedford Whalers II|New Bedford Whalers<br />
|Jerry Best<br />
|-<br />
|Frühjahr 1931<br />
|New York Giants (soccer)#New York Giants III|New York Giants (1)<br />
|Brooklyn Wanderers<br />
|Bob McIntyre (soccer)|Bob McIntyre<br />
|-<br />
|Herbst 1931<br />
|New Bedford Whalers#New Bedford Whalers III|New Bedford Whalers (1)<br />
|New York Giants (soccer)#New York Giants III|New York Giants<br />
|[[Bert Patenaude]]<br />
|-<br />
|Frühjahr 1932<br />
|New Bedford Whalers#New Bedford Whalers III|New Bedford Whalers (2)<br />
|Hakoah All-Stars<br />
|<br />
|-<br />
|Herbst 1932<br />
|Fall River F.C.#Fall River F.C. II|Fall River F.C (1)<br />
|Brooklyn Wanderers<br />
|<br />
|}<br />
<br />
== ASL 2 ==<br />
<br />
=== Geschichte ===<br />
Im Herbst 1933 wurde eine zweite American Soccer League eingeführt. Diese zweite Liga bestand bis 1983. Wie auch die ursprüngliche ASL wurde diese Liga größtenteils im Nordosten der USA gespielt. Um sich mit der North American Soccer League messen zu können, wurde die ASL 1976 auf ganz Amerika ausgedehnt. Sie expandierte zur Westküste, indem sie Teams aus Los Angeles, Oakland, Sacramento, Salt Lake City und Tacoma aufnahm. [[Bob Cousy]] wurde als Commissioner engagiert und die Liga glich ihr Punktesystem an die NASL an. Die ASL vergab ursprünglich 5 Punkte für einen Sieg, 2 für ein Unentschieden und einen weiteren Punkt für jedes Tor (max. 3 zusätzliche Punkte pro Spiel). Die NASL vergab 6 Punkte für einen Sieg, 3 für ein Unentschieden und max. 3 zusätzliche Punkte für die erzielten Tore. In der ASL war außerdem die Anzahl der einsatzberechtigten Ausländer pro Spiel begrenzt. Man versprach sich dadurch eine höhere Popularität bei den Fans.<br />
<br />
Die Liga und vor allem die Teams der ASL konnten sich finanziell jedoch nie mit der NASL messen. Ein ASL-Team konnte also äußerst selten bei Angeboten für Top-Spieler mit einem NASL-Team mithalten. Hingegen kam es häufig vor, dass den Top-ASL-Spielern von einem NASL-Verein wesentlich mehr Geld geboten wurde, was zu einer Abwanderung der Top-Stars in die NASL führte. Ihren Höhepunkt erlebte die ASL in der Saison 1976, im Spiel der L.A. Skyhawks gegen N.Y. Apollo. LA gewann vor mehr als 9.000 Zuschauern 2:1. Ab 1979 gingen jedoch die Zuschauerzahlen zurück, die Teams verloren dadurch mehr und mehr an Geld. Die Liga bestand schließlich bis 1983. Nachdem die ASL II ihren Spielbetrieb einstellte, gründeten einige der ehemaligen Teams die United Soccer League, die in den Saisons 1984 und 1985 bestand.<br />
<br />
=== Meister ===<br />
{| class="wikitable"<br />
!Jahr<br />
!Sieger (Anzahl Titel)<br />
!Vizemeister<br />
!Top Scorer<br />
|-<br />
|1933–1934<br />
|Kearny Celtic|Kearny Irish (1)<br />
|New York Americans<br />
|[[Archie Stark]]<br />Razzo Carroll<br />
|-<br />
|1934–1935<br />
|Philadelphia German-Americans (1)<ref name="b">The Philadelphia German-Americans were renamed the Philadelphia Americans in 1941. In 1953, it was renamed Uhrik Truckers, but remained the same team through these name changes.</ref><br />
|New York Americans (Fußball)|New York Americans<br />
|Millard Lang<br />
|-<br />
|1935–1936<br />
|New York Americans (Fußball)|New York Americans (1)<br />
|Baltimore Canton<br />
|[[Alex Rae]]<br />
|-<br />
|1936–1937<br />
|Kearny Scots (1)<br />
|Brooklyn Hispano<br />
|Charlie Ernst<br />
|-<br />
|1937–1938<br />
|Kearny Scots (2)<br />
|Brooklyn St. Mary's Celtic<br />
|Fabri Salcedo<br />
|-<br />
|1938–1939<br />
|Kearny Scots (3)<br />
|Philadelphia German-Americans<br />
|[[Bert Patenaude]]<br />
|-<br />
|1939–1940<br />
|Kearny Scots (4)<br />
|Baltimore S.C.<br />
|Charlie Ernst<br />
|-<br />
|1940–1941<br />
|Kearny Scots (5)<br />
|Philadelphia German-Americans<br />
|Fabri Salcedo<br />
|-<br />
|1941–1942<br />
|Philadelphia Americans (2)<ref name="b"/><br />
|Brookhattan<br />
|John Nanoski<br />
|-<br />
|1942–1943<br />
|Brooklyn Hispano (1)<br />
|Brookhattan<br />
|Bill Sheppell<br />
|-<br />
|1943–1944<br />
|Philadelphia Americans (3)<ref name="b"/><br />
|Brooklyn Wanderers<br />
|Tommy Marshall<br />
|-<br />
|1944–1945<br />
|Brookhattan (1)<br />
|Philadelphia Americans<br />
|John Nanoski<br />
|-<br />
|1945–1946<br />
|Baltimore Americans (1)<br />
|Brooklyn Hispano<br />
|Fabri Salcedo<br />
|-<br />
|1946–1947<br />
|Philadelphia Americans (4)<ref name="b"/><br />
|Brooklyn Wanderers<br />
|Bill Fisher<br />
|-<br />
|1947–1948<br />
|Philadelphia Americans (5)<ref name="b"/><br />
|Kearny Scots<br />
|Nicholas Kropfelder<br />
|-<br />
|1948–1949<br />
|Philadelphia Nationals (1)<br />
|New York Americans<br />
|Piro Villanon<br />
|-<br />
|1949–1950<br />
|Philadelphia Nationals (2)<br />
|Kearny Celtic<br />
|[[Joe Gaetjens]]<br />
|-<br />
|1950–1951<br />
|Philadelphia Nationals (3)<br />
|Kearny Celtic<br />
|Nicholas Kropfelder<br />
|-<br />
|1951–1952<br />
|Philadelphia Americans (6)<ref name="b"/><br />
|Kearny Scots<br />
|Dick Roberts<br />
|-<br />
|1952–1953<br />
|Philadelphia Nationals (4)<br />
|Newark Portuguese<br />
|Pito Vilanon<br />
|-<br />
|1953–1954<br />
|New York Americans (Fußball)|New York Americans (2)<br />
|Brookhattan<br />
|Jack Calder<br />
|-<br />
|1954–1955<br />
|Uhrik Truckers (7)<ref name="b"/><br />
|Brooklyn Hispano<br />
|Jack Ferris<br />
|-<br />
|1955–1956<br />
|Uhrik Truckers (8)<ref name="b"/><br />
|Elizabeth Falcons<br />
|Gene Grabowski<br />
|-<br />
|1956–1957<br />
|New York Hakoah-Americans (1)<br />
|Uhrik Truckers<br />
|George Brown (Fußballspieler)|George Brown<br />
|-<br />
|1957–1958<br />
|New York Hakoah-Americans (2)<br />
|Ukrainian Nationals<br />
|Lloyd Monsen<br />
|-<br />
|1958–1959<br />
|New York Hakoah-Americans (3)<br />
|Ukrainian Nationals<br />
|Pasquale Pepe<br />
|-<br />
|1959–1960<br />
|Colombo (Fußball)|Colombo (1)<br />
|[[New York Hakoah]]<br />
|Mike Noha<br />
|-<br />
|1960–1961<br />
|Philadelphia Ukrainians|Ukrainian Nationals (1)<br />
|Falcons S.C.<br />
|Herman Niss<br />
|-<br />
|1961–1962<br />
|Philadelphia Ukrainians|Ukrainian Nationals (2)<br />
|Inter-Brooklyn Italians<br />
|Peter Millar<br />
|-<br />
|1962–1963<br />
|Philadelphia Ukrainians|Ukrainian Nationals (3)<br />
|Inter S.C.<br />
|Ismael Ferreyra<br />
|-<br />
|1963–1964<br />
|Philadelphia Ukrainians|Ukrainian Nationals (4)<br />
|Boston Metros<br />
|Walter Chyzowych<br />
|-<br />
|1964–1965<br />
|Hartford S.C (1)<br />
|Newark Portuguese<br />
|Herculanio Riguerdo<br />
|-<br />
|1965–1966<br />
|Roma S.C. (1)<br />
|Newark Ukrainian Sitch<br />
|Walter Chyzowych<br />
|-<br />
|1966–1967<br />
|Baltimore Flyers|Baltimore St. Gerards (1)<br />
|Newark Ukrainian Sitch<br />
|Jorge Benitez<br />
|-<br />
|1967–1968<br />
|Philadelphia Ukrainians|Ukrainian Nationals (5)<br />
|New York Inter<br />
|Ivan Paleto<br />
|-<br />
|1968<br />
| Washington Darts<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
|1969<br />
| Washington Darts<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
|1970<br />
|Philadelphia Ukrainians<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1971<br />
| New York Greeks<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
|1972<br />
| Cincinnati Comets<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1973<br />
| New York Apollo<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1974<br />
| Rhode Island Oceaneers<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1975<br />
| Boston/Worcester Astros & New York Apollo (Co-Champions)<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1976<br />
| Los Angeles Skyhawks<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1977<br />
| New Jersey Americans (Fußball)<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1978<br />
| New York Apollo<br />
|<br />
|<br />
|- <br />
| 1979<br />
| Sacramento Gold<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1980<br />
| Pennsylvania Stoners<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1981<br />
| Carolina Lightnin'<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1982 <br />
| Detroit Express<br />
|<br />
|<br />
|-<br />
| 1983<br />
| [[Jacksonville Tea Men]]<br />
|<br />
|<br />
<br />
|}<br />
<br />
== ASL 3 ==<br />
=== Historie ===<br />
Die nächste Liga, die sich American Soccer League nannte, spielte nur zwei Saisons nämlich 1988 und 1989. Diese Liga bestand aus zehn Teams, die alle an der Atlantikküste beheimatet waren. In der zweiten Saison trug der Champion der ASL 3, Fort Lauderdale Strikers ein "national championship game" gegen den Sieger der Western Soccer Alliance, San Diego Nomads, aus. Im Jahre 1990 fusionierten ASL und WSA. Daraus ging die American Professional Soccer League hervor.<br />
<br />
=== Meister ===<br />
{| class="wikitable" style="text-align: center;"<br />
|-<br />
!Jahr<br />
!Sieger (Anzahl Titel)<br />
!Vizemeister<br />
!Top Scorer<br />
|-<br />
|[[1988]]<br />
|[[Washington Diplomats]] (1)<br />
|[[Fort Lauderdale Strikers (1988–1994)|Fort Lauderdale Strikers]]<br />
|[[Jorge Acosta]]<br />
|-<br />
|[[1989]]<br />
|[[Fort Lauderdale Strikers (1988–1994)|Fort Lauderdale Strikers]] (1)<br />
|[[Boston Bolts]]<br />
|[[Ricardo Alonso]]<br />[[Mirko Castillo]]<br />
|}<br />
<br />
1990 Maryland Bays (Won USL Championship)<br />
<br />
== ASL 4 ==<br />
<br />
=== Historie ===<br />
<br />
Die vierte Liga die den Namen ASL trug, startete ihren Spielbetrieb im August 2014. Sie wird in der nordöstlichen Region der USA als Profiliga ausgetragen. Dies unterscheidet sie beispielsweise von der NFSL oder der PDF<br />
<br />
Die Liga findet unter dem Dach der American Professional Soccer (SPS) statt. Das Ziel war es, eine drittklassige Liga auf Profi-Niveau zu schaffen.<br />
<br />
=== Teams ===<br />
<br />
{| class="wikitable" style="text-align:left"<br />
|-<br />
! Team<br />
! Stadt<br />
! Stadion<br />
! Gründungsjahr<br />
|-<br />
| AFC Lancaster Lions<br />
|Ephrata, Pennsylvania<br />
|Ephrata High School (Pennsylvania)|Ephrata High School<br />
|2015<br />
|-<br />
|Atlanta Futuro FC<br />
|Snellville, Georgia<br />
|Shiloh High School<br />
|2015<br />
|-<br />
|Long Island Express FC<br />
|Uniondale, New York<br />
|Mitchell Athletic Complex<br />
|2016<br />
|-<br />
|Mass United FC<br />
|Lynn, Massachusetts<br />
|Manning Field<br />
|2009<br />
|-<br />
|-<br />
|Philadelphia Atoms SC<br />
|Glenside, Pennsylvania<br />
|Arcadia University|Jean Lenox West Field<br />
|2017<br />
|-<br />
|Philadelphia Fury<br />
|Glassboro, New Jersey<br />
|Rowan University|Richard Wackar Stadium<br />
|2012<br />
|-<br />
|SGFC Eagles Maryland|Maryland SGFC Eagles<br />
|Silver Spring, Maryland<br />
|Paint Branch HS Athletic Stadium<br />
|2017<br />
|-<br />
|Virginia FC<br />
|Leesburg, Virginia<br />
|Evergreen Sport Complex<br />
|2017<br />
|}<br />
<br />
== Einzelnachweise ==<br />
<br />
<references/><br />
<br />
[[Kategorie:Fußballwettbewerb in den Vereinigten Staaten]]</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lamar_Hunt_U.S._Open_Cup&diff=232706678Lamar Hunt U.S. Open Cup2023-04-12T01:32:34Z<p>Libro0: Dies ist ein sehr häufiger Fehler. Es wird zum offiziellen Namen geklebt.</p>
<hr />
<div>{{Infobox Fußballwettbewerb<br />
| Logo = <br />
| Name = U.S. Open Cup<br />
| Langname = Lamar Hunt U.S. Open Cup<br />
| Abkürzung = <br />
| Verband = [[United States Soccer Federation]]<br />
| Gründung = 1914<br />
| Erstaustragung = 1914<br />
| Hierarchie = <br />
| Mannschaften = 91<br />
| Spielmodus = <br />
| Titelträger = [[Orlando City]]<br />
| Rekordsieger = [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel]]<br/>[[Maccabi Los Angeles]]<br/>(je 5 Titel)<br />
| Rekordspieler = <br />
| Rekordtorschütze = <br />
| Website = <br />
| Voraussetzung = <br />
| Qualifikation = [[CONCACAF Champions League]]<br />
| Karte = <br />
| Übergeordneter Wettbewerb = <br />
| Untergeordneter Wettbewerb = <br />
}}<br />
Der ''' Lamar Hunt U.S. Open Cup ''' ist ein US-amerikanischer Fußball-[[Pokalwettbewerb]], der allen von der [[United States Soccer Federation]] anerkannten Teams offensteht. Das Spektrum reicht von Amateurclubs bis zu den Profiteams der [[Major League Soccer]].<br />
<br />
Seit 1914 existiert der U.S. Open Cup, ursprünglich unter dem Namen '''National Challenge Cup'''. 1999 schließlich erfolgte die Umbenennung in [[Lamar Hunt]] U.S. Open Cup, um einen der wichtigsten Förderer des US-Fußballs zu ehren. Den Pokalsiegern winkt der ''Dewar Cup'', gestiftet 1914 von [[Thomas Robert Dewar]] zur Förderung des Fußballsports in Amerika.<br />
<br />
Seit 1996 dominieren die Profiteams der Major League Soccer das Turnier, nur 1999 konnten die [[Rochester Raging Rhinos]] (A-League, jetzt [[USL First Division]]) einen Überraschungserfolg gegen die [[Colorado Rapids]] aus der MLS für sich verbuchen.<br />
<br />
Seit der Saison 2008 qualifiziert sich der Sieger des Pokals für die [[CONCACAF Champions League]].<br />
<br />
== Aktuelles Wettbewerbsformat ==<br />
Das Turnier wird im KO-System in einem Spiel ausgetragen. Die Teilnehmer des Pokals steigen, je nach Wertigkeit der jeweiligen Liga, in unterschiedlichen Phasen des Turniers ein.<br />
<br />
'''1. Runde'''<br />
<br />
Die erste Runde bestreiten die Mannschaften aus den nachstehenden Ligen, nachdem diese ihre Teilnehmer nach eigenen Qualifikationsregeln bestimmt haben:<br />
<br />
* [[United States Adult Soccer Association|USASA]] (8 Mannschaften)<br />
* [[National Premier Soccer League|NPSL]] (14 Mannschaften)<br />
* [[USL League Two]] (10 Mannschaften)<br />
* [[USL League One]] (6 Mannschaften)<br />
<br />
'''2. Runde'''<br />
* Sieger der ersten Runde<br />
* [[USL Championship]] (25 Mannschaften)<br />
<br />
'''3. Runde'''<br />
* Sieger der zweiten Runde<br />
<br />
'''4. Runde'''<br />
* Sieger der dritten Runde<br />
* [[Major League Soccer]] (25 Mannschaften)<br />
<br />
== Pokalsieger ==<br />
* 1914 [[Brooklyn Field Club]], [[New York City|New York]]<br />
* 1915 [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]], [[Bethlehem (Pennsylvania)]]<br />
* 1916 [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]], [[Bethlehem (Pennsylvania)]]<br />
* 1917 [[Fall River Rovers]], [[Fall River (Massachusetts)]]<br />
* 1918 [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]], [[Bethlehem (Pennsylvania)]]<br />
* 1919 [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]], [[Bethlehem (Pennsylvania)]]<br />
* 1920 [[Ben Miller FC]], [[St. Louis]]<br />
* 1921 [[Robbins Dry Dock FC]], [[New York City|New York]]<br />
* 1922 Scullin Steel FC, [[St. Louis]]<br />
* 1923 Paterson FC, [[Paterson (New Jersey)]]<br />
* 1924 [[Fall River FC]], [[Fall River (Massachusetts)]]<br />
* 1925 Shawsheen FC, [[Andover (Massachusetts)]]<br />
* 1926 [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]], [[Bethlehem (Pennsylvania)]]<br />
* 1927 [[Fall River FC]], [[Fall River (Massachusetts)]]<br />
* 1928 [[New York Nationals (ASL)|New York Nationals]], [[New York City|New York]]<br />
* 1929 [[New York Hakoah]], [[New York City|New York]]<br />
* 1930 [[Fall River FC]], [[Fall River (Massachusetts)]]<br />
* 1931 [[Fall River FC]], [[Fall River (Massachusetts)]]<br />
* 1932 [[New Bedford Whalers]], [[New Bedford (Massachusetts)]]<br />
* 1933 [[Stix, Baer and Fuller FC]], [[St. Louis]]<br />
* 1934 [[Stix, Baer and Fuller FC]], [[St. Louis]]<br />
* 1935 [[Stix, Baer and Fuller FC|Central Breweries FC]], [[St. Louis]]<br />
* 1936 [[Philadelphia German-Americans]], [[Philadelphia]]<br />
* 1937 [[New York Americans (Fußball)|New York Americans]], [[New York City|New York]]<br />
* 1938 Chicago Sparta A.B.A., [[Chicago]]<br />
* 1939 [[Brooklyn Celtic|St. Mary’s Celtic SC]], [[New York City|New York]]<br />
* 1940 co-champions: Baltimore SC, [[Baltimore]] & Chicago Sparta A.B.A., [[Chicago]]<br />
* 1941 Pawtucket FC, Pawtucket (Rhode Island)<br />
* 1942 Gallatin SC, Gallatin, PA<br />
* 1943 [[Brooklyn Hispano]], [[New York City|New York]]<br />
* 1944 [[Brooklyn Hispano]], [[New York City|New York]]<br />
* 1945 Brookhattan FC, [[New York City|New York]]<br />
* 1946 Chicago Viking FC, [[Chicago]]<br />
* 1947 Ponta Delgada SC, [[Fall River (Massachusetts)]]<br />
* 1948 [[St. Louis Simpkins-Ford]], [[St. Louis]]<br />
* 1949 Morgan SC, [[Morgan (Pennsylvania)]]<br />
* 1950 [[St. Louis Simpkins-Ford]], [[St. Louis]]<br />
* 1951 German Hungarian SC, [[New York City|New York]]<br />
* 1952 Harmarville SC, [[Harmarville (Pennsylvania)]]<br />
* 1953 Falcons SC, [[Chicago]]<br />
* 1954 [[New York Americans (Fußball)|New York Americans]], [[New York City|New York]]<br />
* 1955 Eintracht Sport Club, [[New York City|New York]]<br />
* 1956 Harmarville SC, [[Harmarville (Pennsylvania)]]<br />
* 1957 Kutis SC, [[St. Louis]]<br />
* 1958 Los Angeles Kickers, [[Los Angeles]]<br />
* 1959 McIlvaine Canvasbacks, [[Los Angeles]]<br />
* 1960 [[Ukrainian Nationals]], [[Philadelphia]]<br />
* 1961 [[Ukrainian Nationals]], [[Philadelphia]]<br />
* 1962 [[New York Hungaria]], [[New York City|New York]]<br />
* 1963 [[Ukrainian Nationals]], [[Philadelphia]]<br />
* 1964 Los Angeles Kickers, [[Los Angeles]]<br />
* 1965 [[New York Ukrainians]], [[New York City|New York]]<br />
* 1966 [[Ukrainian Nationals]], [[Philadelphia]]<br />
* 1967 [[Greek American AA]], [[New York City|New York]]<br />
* 1968 [[Greek American AA]], [[New York City|New York]]<br />
* 1969 [[Greek American AA]], [[New York City|New York]]<br />
* 1970 Elizabeth SC, [[Union (New Jersey)]]<br />
* 1971 Hota SC, [[New York City|New York]]<br />
* 1972 Elizabeth SC, [[Union (New Jersey)]]<br />
* 1973 Maccabee SC, [[Los Angeles]]<br />
* 1974 [[Greek American AA]], [[New York City|New York]]<br />
* 1975 Maccabee SC, [[Los Angeles]]<br />
* 1976 San Francisco A.C., [[San Francisco]]<br />
* 1977 [[Maccabee SC]], [[Los Angeles]]<br />
* 1978 [[Maccabee SC]], [[Los Angeles]]<br />
* 1979 [[Brooklyn Dodgers SC]], [[New York City|New York]]<br />
* 1980 [[New York Pancyprian Freedoms]], [[New York City|New York]]<br />
* 1981 [[Maccabee SC]], [[Los Angeles]]<br />
* 1982 [[New York Pancyprian Freedoms]], [[New York City|New York]]<br />
* 1983 [[New York Pancyprian Freedoms]], [[New York City|New York]]<br />
* 1984 A.O. Krete, [[New York City|New York]]<br />
* 1985 Greek-American AC, [[San Francisco]]<br />
* 1986 Kutis SC, [[St. Louis]]<br />
* 1987 Club España, [[Washington, D.C.]]<br />
* 1988 Busch SC, [[St. Louis]]<br />
* 1989 H.R.C. Kickers, [[Saint Petersburg]]<br />
* 1990 A.A.C. Eagles, [[Chicago]]<br />
* 1991 [[Brooklyn Italians]], [[New York City|New York]]<br />
* 1992 San Jose Oaks, [[San José (Kalifornien)]]<br />
* 1993 C.D. Mexico, [[San Francisco]]<br />
* 1994 Greek-American A.C., [[San Francisco]]<br />
* 1995 [[Richmond Kickers]] ([[USL First Division|A-League]])<br />
* 1996 [[D.C. United]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 1997 [[FC Dallas|Dallas Burn]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 1998 [[Chicago Fire (MLS)|Chicago Fire]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 1999 [[Rochester Rhinos|Rochester Raging Rhinos]] ([[USL First Division|A-League]])<br />
* 2000 [[Chicago Fire (MLS)|Chicago Fire]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 2001 [[Los Angeles Galaxy]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 2002 [[Columbus Crew]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 2003 [[Chicago Fire (MLS)|Chicago Fire]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 2004 [[Sporting Kansas City|Kansas City Wizards]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 2005 [[Los Angeles Galaxy]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 2006 [[Chicago Fire (MLS)|Chicago Fire]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 2007 [[New England Revolution]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 2008 [[D.C. United]] ([[Major League Soccer|MLS]])<br />
* 2009 [[Seattle Sounders]] (MLS)<br />
* 2010 [[Seattle Sounders]] (MLS)<br />
* 2011 [[Seattle Sounders]] (MLS)<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup 2012|2012]] [[Sporting Kansas City]] (MLS)<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup 2013|2013]] [[D.C. United]] (MLS)<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup 2014|2014]] [[Seattle Sounders]] (MLS)<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup 2015|2015]] [[Sporting Kansas City]] (MLS)<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup 2016|2016]] [[FC Dallas]] (MLS)<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup 2017|2017]] [[Sporting Kansas City]] (MLS)<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup 2018|2018]] [[Houston Dynamo]] (MLS)<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup 2019|2019]] [[Atlanta United]] (MLS)<br />
* [[Lamar Hunt U.S. Open Cup 2022|2022]] [[Orlando City]] (MLS)<br />
<br />
== Meiste Pokalsiege ==<br />
* 5 – [[Bethlehem Steel FC (1907–1930)|Bethlehem Steel FC]], [[Maccabi Los Angeles]]<br />
* 4 – [[Chicago Fire (MLS)|Chicago Fire]], [[Greek American AA]], [[Ukrainian Nationals]], [[Fall River FC]], [[Seattle Sounders]], [[Sporting Kansas City]] bzw. Kansas City Wizards<br />
* 3 – [[D.C. United]], [[New York Pancyprian Freedoms]]<br />
* 2 – [[Brooklyn Hispano]], [[Chicago Sparta A.B.A.]], [[Elizabeth SC]], Greek-American A.C. of San Francisco, CA, [[Harmarville SC]], [[Kutis SC]], [[Los Angeles Galaxy]], [[Los Angeles Kickers]], [[St. Louis Simpkins-Ford]], [[Stix, Baer and Fuller FC]], [[FC Dallas]]<br />
* 1 – [[Orlando City]]<br />
<br />
== Weblinks ==<br />
{{Commonscat|U.S. Open Cup|Lamar Hunt U.S. Open Cup}}<br />
* http://usopencup.com/<br />
* [http://www.rsssf.com/tablesu/usacuphist.html List of Open Cup finals at RSSSF]<br />
<br />
[[Kategorie:Lamar Hunt U.S. Open Cup| ]]</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Allenamensindimmersofortvergeben/Canon_EF_50mm_lens&diff=190243855Benutzer:Allenamensindimmersofortvergeben/Canon EF 50mm lens2008-11-30T23:19:20Z<p>Libro0: </p>
<hr />
<div>The '''EF 50mm lenses''' are a group of [[normal lens|normal]] [[prime lens|prime]] [[photographic lens|lenses]] made by [[Canon Inc.]] that share the same focal length.<br />
<br />
These lenses have an [[Canon EF lens mount|EF]] type mount, that fits the Canon [[Canon EOS|EOS]] line of cameras.<br />
<br />
When used on a [[Digital photography|digital]] [[Canon EOS|EOS]] body with a [[field of view]] compensation factor of 1.6x, such as the [[Canon EOS 400D]], it provides a narrower field of view, equivalent to an 80mm lens mounted on a [[35 mm film|35mm]] frame body. With a 1.3x body such as the [[Canon EOS-1D Mark III]] It provides a less narrow field of view, equivalent to an 65mm lens mounted on a 35mm frame body.<br />
<br />
Six EF 50mm lenses have been developed and sold. Two of are [[Canon L lens|L series lenses]] and three have [[Ultrasonic motor]]s.<br />
<br />
Since the {{f/}}1.2L, {{f/}}1.4 and {{f/}}1.8 lenses can provide very similar wide-aperture shots but have very different price tags, they have naturally been the subject of many in depth comparisons.<br />
<br />
* {{f/}}1.0L USM<ref name="canonmuseum1">{{cite web<br />
|url=http://www.canon.com/camera-museum/camera/lens/ef/data/standard/ef_50_10l_usm.html<br />
|title=EF 50mm f/1.0L USM<br />
|work=Canon Camera Museum<br />
|author=[[Canon Inc.]]<br />
|accessdate=2007-08-06<br />
}}</ref> (discontinued, replaced by {{f/}}1.2L)<br />
* {{f/}}1.2L USM<ref name="canonmuseum2">{{cite web<br />
|url=http://www.canon.com/camera-museum/camera/lens/ef/data/standard/ef_50_f1.2l_usm.html<br />
|title=EF 50mm f/1.2L USM<br />
|work=Canon Camera Museum<br />
|author=[[Canon Inc.]]<br />
|accessdate=2007-08-06<br />
}}</ref><br />
* {{f/}}1.4 USM<ref name="canonmuseum3">{{cite web<br />
|url=http://www.canon.com/camera-museum/camera/lens/ef/data/standard/ef_50_14_usm.html<br />
|title=EF 50mm f/1.4 USM<br />
|work=Canon Camera Museum<br />
|author=[[Canon Inc.]]<br />
|accessdate=2007-08-06<br />
}}</ref><br />
* {{f/}}1.8<ref name="canonmuseum4">{{cite web<br />
|url=http://www.canon.com/camera-museum/camera/lens/ef/data/standard/ef_50_18.html<br />
|title=EF 50mm f/1.8<br />
|work=Canon Camera Museum<br />
|author=[[Canon Inc.]]<br />
|accessdate=2007-08-06<br />
}}</ref> (discontinued, replaced by {{f/}}1.8 II)<br />
* {{f/}}1.8 II<ref name="canonmuseum5">{{cite web<br />
|url=http://www.canon.com/camera-museum/camera/lens/ef/data/standard/ef_50_18ii.html<br />
|title=EF 50mm f/1.8 II<br />
|work=Canon Camera Museum<br />
|author=[[Canon Inc.]]<br />
|accessdate=2007-08-06<br />
}}</ref><br />
* {{f/}}2.5 Compact Macro<ref name="canonmuseum6">{{cite web<br />
|url=http://www.canon.com/camera-museum/camera/lens/ef/data/standard/ef_50_25.html<br />
|title=EF 50mm f/2.5 Compact Macro<br />
|work=Canon Camera Museum<br />
|author=[[Canon Inc.]]<br />
|accessdate=2007-08-06<br />
}}</ref><br />
<br />
==EF 50mm {{f/}}1.0L USM==<br />
The '''EF 50mm {{f/}}1.0L [[Ultrasonic motor|USM]]''' is a professional L series autofocus lens, that is now discontinued. Thus, it sells for as much as double the original retail value.{{fact|date=October 2008}} It was the only {{f/}}1.0 lens that Canon made for the EF mount, and thus is very much a niche lens.{{fact|date=October 2008}} This lens is constructed with a metal body and mount, and with plastic extremities. Features of this lens are a wide rubber focus ring that is [[Damping|damped]], a distance window with [[Infrared photography|infrared]] index, and the ability to set the focus range from 0.6m to infinity, or 1m to infinity. An 8-blade, maximum [[aperture]] of {{f/}}1.0 gives this lens the ability to create extremely shallow [[depth of field]] effects, and to be used in very-low-light situations. The optical construction of this lens contains 11 lens elements, including two ground and polished [[Aspheric lens|aspherical lens]] elements. This lens uses a floating front extension [[Focus (optics)|focusing]] system, powered by a ring-type USM motor. The front of the lens does not rotate, but does extend when focusing.<br />
<br />
==EF 50mm {{f/}}1.2L USM==<br />
The '''EF 50mm {{f/}}1.2L [[Ultrasonic motor|USM]]''' is a professional L series lens, it was designed to replace the '''EF 50mm {{f/}}1.0L USM'''. It is the shorter of the only two {{f/}}1.2 lenses Canon makes, the other being the '''[[Canon EF 85mm lens|EF 85mm {{f/}}/1.2L USM]].''' It is constructed with a metal body and mount, and plastic extremities. This lens features a wide rubber focusing ring that is damped, a distance window with infrared index, and is weather-sealed. A circular, 8-blade, maximum aperture of {{f/}}1.2 gives this lens the ability to create very shallow depth of field effects. The optical construction of this lens contains 8 lens elements, including one ground and polished aspherical lens element. This lens uses a floating front extension focusing system, powered by a ring-type USM motor. The front of the lens does not rotate, but does extend when focusing.<br />
<br />
==EF 50mm {{f/}}1.4 USM==<br />
The '''EF 50mm {{f/}}1.4 USM''' is a consumer-level lens. It is constructed with a plastic body and a metal mount. This lens features a distance window with infrared index. An 8-blade, maximum aperture of {{f/}}1.4 gives this lens the ability to create shallow depth of field effects. The optical construction of this lens contains 7 lens elements, without any special lens elements. This lens uses a front extension focusing system, powered by a micro [[Ultrasonic motor|USM]] motor. Even though this lens uses a micro USM motor, it still has FTM (full-time manual focus) available. Auto focus speed of this lens is fast, but not as quick as most ring-USM-based lenses. The front of the lens does not rotate, but does extend when focusing.<br />
<br />
==EF 50mm {{f/}}1.8==<br />
The '''EF 50mm {{f/}}1.8''' is an economy level lens (discontinued in 1990), which has been replaced by the '''EF 50mm {{f/}}1.8 II'''. It is constructed with a plastic body and a metal mount, and features a distance window with infrared index. A 5 blade maximum aperture of {{f/}}1.8 gives this lens the ability to create depth of field effects.<br />
<br />
The optical construction of this lens contains 6 lens elements, with no special elements. This lens uses a front extension focusing system, powered by an AFD motor, Front of the lens does not rotate when focusing, making it compatible with circular polarisers.<br />
<br />
Auto focus speed, despite the AFD motor, is moderately fast although audible.<br />
<br />
==EF 50mm {{f/}}1.8 II==<br />
The '''EF 50mm {{f/}}1.8 II''' replaced the '''EF 50mm {{f/}}1.8''' in 1991. Because of its low price but relatively high optical quality, this lens has excellent value. It is constructed with a plastic body and mount and has a very simple design with no features.<br />
<br />
Changes compared to the mk I model are the plastic mount, the absence of a distance window, a micro motor instead of an arc-form drive and a rotating lens front. Optically, this lens is almost identical to the first version.<br />
<br />
The focus ring on this lens is even smaller than the one on the mk I model and placed on the front of the outer barrel. Also unlike the earlier model, it isn't decoupled in AF-mode, so accidentally turning it can cause damage to the autofocus mechanism.{{Fact|date=October 2008}}<br />
<br />
==EF 50mm {{f/}}2.5 Compact Macro==<br />
[[Image:Canon EF 50mm Compact Macro extended.jpg|thumb|upright|Photo showing the magnification markings on the lens barrel.]]<br />
The '''EF 50mm {{f/}}2.5 Compact Macro''' is a consumer-level [[Macro photography|macro]] lens. It is constructed with a plastic body and metal mount. This lens features a distance window with infrared index, and magnification markings on the extending lens barrel. A 6-blade, maximum aperture of {{f/}}2.5 means this lens is not suited for depth of field effects, except at short focus distances. The optical construction of this lens contains 9 lens elements, without any special lens elements. This lens uses a front extension focusing system, powered by a micro motor. Auto focus speed of this lens is moderate, and does make sound. The front of the lens does not rotate when focusing, but it does extend considerably.<br />
<br />
The '''EF 50mm {{f/}}2.5 Compact Macro''' can produce maximum magnification of 1:2, not the 1:1 of other Canon macro lenses. The optional '''Life-Size Converter EF'''<ref name="canonusa1">{{cite web|url=http://www.usa.canon.com/consumer/controller?act=ModelInfoAct&fcategoryid=155&modelid=8121|title=Life-Size Converter EF|work=Canon USA|author=[[Canon Inc.]]|accessdate=2007-10-15}}</ref> will allow this lens to produce a maximum magnification of 1:1. Attaching the converter costs the lens aperture size to {{f/}}3.5, as well as a reduced focus range. This converter is propriety to the '''EF 50mm {{f/}}2.5 Compact Macro''', and cannot be used with any other EF lens.<br />
<br />
{{-}}<br />
<br />
==Specifications of the EF 50mm lenses==<br />
{| class="wikitable"<br />
|- bgcolor="#CCCCCC"<br />
! Attribute !! {{f/}}1.0L USM !! {{f/}}1.2L USM !! {{f/}}1.4 USM !! {{f/}}1.8 !! {{f/}}1.8 II || {{f/}}2.5 Compact Macro<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Image<br />
|align="center" colspan="1"|[[Image:No image available.svg|150 px]]<br />
|align="center" colspan="1"|[[Image:Canon5D-50mm12 mg 0892.jpg|150 px]]<br />
|align="center" colspan="1"|[[Image:Canon EF50mm F1.4 USM.jpg|150 px]]<br />
|align="center" colspan="1"|[[Image:Canon EF 50mm f18.jpg|150 px]]<br />
|align="center" colspan="1"|[[Image:Canon EF 50mm 18 II.JPG|150 px]]<br />
|align="center" colspan="1"|[[Image:Canon EF 50mm Compact Macro.jpg|150 px]]<br />
|-<br />
|bgcolor="#CCCCFF" align="center" colspan="7"|'''Key features'''<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| [[Full-frame digital SLR|Full-frame compatible]]<br />
|align="center" colspan="6"| [[Image:Yes check.svg|15px|Yes]]&nbsp;Yes<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| [[Canon EF lens mount#Image stabilizer|Image stabilizer]]<br />
|align="center" colspan="6"| [[Image:X mark.svg|15px|No]]&nbsp;No<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| [[Canon EF lens mount#Ultrasonic motor drive|Ultrasonic Motor]]<br />
|align="center" colspan="3"| [[Image:Yes check.svg|15px|Yes]]&nbsp;Yes<br />
|align="center" colspan="3"| [[Image:X mark.svg|15px|No]]&nbsp;No<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| [[Canon EF lens mount#L-series lenses|L-series]]<br />
|align="center" colspan="2"| [[Image:Yes check.svg|15px|Yes]]&nbsp;Yes<br />
|align="center" colspan="4"| [[Image:X mark.svg|15px|No]]&nbsp;No<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| [[Canon EF lens mount#Diffractive optics|Diffractive Optics]]<br />
|align="center" colspan="6"| [[Image:X mark.svg|15px|No]]&nbsp;No<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| [[Macro photography|Macro]]<br />
|align="center" colspan="5"| [[Image:X mark.svg|15px|No]]&nbsp;No<br />
|align="center"| [[Image:Yes check.svg|15px|Yes]]&nbsp;Yes (1:2)<br />
|-<br />
|bgcolor="#CCCCFF" align="center" colspan="7"|'''Technical data'''<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| [[Aperture]] (max-min)<br />
|align="center"| {{f/}}1.0-{{f/}}16<br />
|align="center"| {{f/}}1.2-{{f/}}16<br />
|align="center"| {{f/}}1.4-{{f/}}22<br />
|align="center"| {{f/}}1.8-{{f/}}22<br />
|align="center"| {{f/}}1.8-{{f/}}22<br />
|align="center"| {{f/}}2.5-{{f/}}32<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Construction<br />
|align="center"| 9 groups / 11 elements<br />
|align="center"| 6 groups / 8 elements<br />
|align="center"| 6 groups / 7 elements<br />
|align="center" colspan="2"| 5 groups / 6 elements<br />
|align="center"| 8 groups / 9 elements<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| # of [[Diaphragm (optics)|diaphragm]] blades<br />
|align="center" colspan="3"| 8<br />
|align="center" colspan="2"| 5<br />
|align="center"| 6<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Closest focusing distance<br />
|align="center"| 2ft / 0.6m<br />
|align="center" colspan="4"| 1.5ft / 0.45m<br />
|align="center"| 0.7ft / 0.2m<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Max. magnification<br />
|align="center" colspan="5"| 0.15x (1:6.6)<br />
|align="center"| 0.50x (1:2)<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Horizontal [[Angle of view|viewing angle]]<br />
|align="center" colspan="6"| 40°<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Diagonal [[Angle of view|viewing angle]]<br />
|align="center" colspan="6"| 46°<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Vertical [[Angle of view|viewing angle]]<br />
|align="center" colspan="6"| 27°<br />
|-<br />
|bgcolor="#CCCCFF" align="center" colspan="7"|'''Physical data'''<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Weight<br />
|align="center"| 2.2lb / 985g<br />
|align="center"| 1.2lb / 545g<br />
|align="center"| 0.6lb / 290g<br />
|align="center"| 0.4lb / 190g<br />
|align="center"| 0.3lb / 130g<br />
|align="center"| 0.6lb / 280g<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Maximum diameter<br />
|align="center"| 3.6in / 91.5mm<br />
|align="center"| 3.6in / 85.4mm<br />
|align="center"| 2.9in / 73.8mm<br />
|align="center"| 2.6in / 67.4mm<br />
|align="center"| 2.6in / 68.2mm<br />
|align="center"| 2.7in / 67.6mm<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Length<br />
|align="center"| 3.2in / 81.5mm<br />
|align="center"| 2.6in / 65.5mm<br />
|align="center"| 2.0in / 50.5mm<br />
|align="center"| 1.7in / 42.5mm<br />
|align="center"| 1.6in / 41mm<br />
|align="center"| 2.5in / 63mm<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| [[Filter (photography)|Filter]] diameter<br />
|align="center" colspan="2"| 72mm<br />
|align="center"| 58mm<br />
|align="center" colspan="3"| 52mm<br />
|-<br />
|bgcolor="#CCCCFF" align="center" colspan="7"|'''Accessories'''<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Lens hood<br />
|align="center"| ES-79II<br />
|align="center"| ES-78<br />
|align="center"| ES-71II<br />
|align="center"| ES-65<br />
|align="center"| ES-62AD<br />
|align="center"| n/a<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Case<br />
|align="center"| LP1216<br />
|align="center"| LP1214<br />
|align="center" colspan="3"| LP1014<br />
|align="center"| LP814<br />
|-<br />
|bgcolor="#CCCCFF" align="center" colspan="7"|'''Retail information'''<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Release date<br />
|align="center"| September 1989<br />
|align="center"| August 2006<br />
|align="center"| June 1993<br />
|align="center"| March 1987<br />
|align="center"| December 1990<br />
|align="center"| December 1987<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Currently in production?<br />
|align="center"| [[Image:X mark.svg|15px|No]]&nbsp;No<br />
|align="center" colspan="2"| [[Image:Yes check.svg|15px|Yes]]&nbsp;Yes<br />
|align="center"| [[Image:X mark.svg|15px|No]]&nbsp;No<br />
|align="center" colspan="2"| [[Image:Yes check.svg|15px|Yes]]&nbsp;Yes<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| [[Suggested retail price|MSRP]] [[United States dollar|$]]<br />
|align="center"|$4210<br />
|align="center"|$1599<br />
|align="center"|$520<br />
|align="center"|<br />
|align="center"|$130<br />
|align="center"|<br />
|-<br />
!bgcolor="#CCCCFF" align="center"| Street Price [[United States dollar|$]]<br />
|align="center"|$2500<br />
|align="center"|$1599<br />
|align="center"|$315<br />
|align="center"|<br />
|align="center"|$80<br />
|align="center"|$230<br />
|}<br />
<br />
==Reviews==<br />
===50mm {{f/}}1.0L USM===<br />
* [http://photo.net/equipment/canon/50-1.0 photo.net]<br />
* [http://www.photodo.com/product_43.html photodo]<br />
<br />
===50mm {{f/}}1.2L USM===<br />
* [http://www.photodo.com/product_1149.html photodo]<br />
* [http://www.photozone.de/Reviews/Canon%20EOS%20Lens%20Tests/45-canon-eos-aps-c/158-canon-ef-50mm-f12-usm-l-test-report--review photozone.de]<br />
* [http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/1000/cat/10 SLRgear.com]<br />
* [http://www.the-digital-picture.com/Reviews/Canon-EF-50mm-f-1.2-L-USM-Lens-Review.aspx The-Digital-Picture]<br />
<br />
===50mm {{f/}}1.4 USM===<br />
* [http://www.photodo.com/product_44.html photodo] ([http://www.photodo.com/product_44_p4.html MTF])<br />
* [http://www.photozone.de/Reviews/Canon%20EOS%20Lens%20Tests/45-canon-eos-aps-c/159-canon-ef-50mm-f14-usm-test-report--review photozone.de]<br />
* [http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/140/cat/10 SLRgear.com]<br />
* [http://www.the-digital-picture.com/Reviews/Canon-EF-50mm-f-1.4-USM-Lens-Review.aspx The-Digital-Picture]<br />
* [http://photo.net/equipment/canon/50-1.4 photo.net]<br />
<br />
===50mm {{f/}}1.8 II===<br />
* [http://www.aperculture.com/journal/2008/10/26/canon-ef-55mm-f18-mk-ii-lens-review.html Aper(cul)ture]<br />
* [http://www.photodo.com/product_46.html photodo] ([http://www.photodo.com/product_46_p4.html MTF])<br />
* [http://www.photozone.de/Reviews/Canon%20EOS%20Lens%20Tests/45-canon-eos-aps-c/160-canon-ef-50mm-f18-ii-test-report--review photozone.de]<br />
* [http://www.slrgear.com/reviews/showproduct.php/product/150/cat/10 SLRgear.com]<br />
* [http://www.the-digital-picture.com/Reviews/Canon-EF-50mm-f-1.8-II-Lens-Review.aspx The-Digital-Picture] (includes comparison of 50mm lenses)<br />
* [http://photo.net/equipment/canon/50-1.8 photo.net]<br />
<br />
===50mm {{f/}}2.5 Compact Macro===<br />
* [http://www.ef-lens.com/2008/05/22/canon-50mm-f25-ef-compact-macro-lens/ EF-Lens Review for Canon 50mm {{f/}}2.5 Compact Macro Lens]<br />
<br />
===Life-Size Converter for 50mm {{f/}}2.5 Compact Macro===<br />
* [http://www.ef-lens.com/2008/02/21/canon-life-size-converter-for-50mm-f25-ef-macro-lens/ EF-Lens Review for Canon Life-Size Converter]<br />
<br />
===Comparisons===<br />
* [http://photo.net/equipment/canon/ef50/ Comparison of 50mm {{f/}}1.4 and 50mm {{f/}}1.8 at photo.net]<br />
<br />
==References==<br />
<references/><br />
<br />
{{Canon EF lenses}}<br />
<br />
{{DEFAULTSORT:50mm lens}}<br />
[[Category:Canon EF lenses]]<br />
<br />
[[ja:Canon EF 50mm レンズ]]<br />
[[ru:Canon EF 50 мм]]<br />
[[sk:Canon EF 50mm]]<br />
[[uk:Canon EF 50mm]]</div>Libro0https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Magic_Carpet_2&diff=193739761Magic Carpet 22008-11-13T22:04:54Z<p>Libro0: </p>
<hr />
<div>{{Infobox VG<br />
|title = Magic Carpet 2: The Netherworlds<br />
|image = [[Image:Magiccarpet2cover.jpg]]<br />
|developer = [[Bullfrog Productions]]<br />
|publisher = [[Electronic Arts]]<br />
|designer = [[Peter Molyneux]]<br />
|engine =<br />
|released = [[1995 in video gaming|1995]]<br />
|genre = [[First-person shooter]]<br />
|modes = [[Single player]], [[Multiplayer]]<br />
|ratings = [[ELSPA]]: 11+<br>[[ESRB]]: K-A<br>[[USK]]: 12<br />
|platforms = [[DOS]]<br />
|media = 1 [[CD-ROM]]<br />
|requirements =<br />
|input = [[Joystick]], [[Computer keyboard|Keyboard]], [[Computer mouse|Mouse]]<br />
}}<br />
'''''Magic Carpet 2: The Netherworlds''''' is a [[1995 in video gaming|1995]] [[computer game]], the sequel to the ''[[Magic Carpet (video game)|Magic Carpet]]''. It was developed by [[Bullfrog Productions|Bullfrog]] and published by [[Electronic Arts]] (EA).<br />
<br />
==Story==<br />
The apprentice's master, who died after unleashing his deadly spell, was being spied upon by the Netherworld's ruler, ''Vissiluth'', who is now intent on conquering the world of the living. It's once again up to this apprentice to stop him, by battling this demon.<br />
<br />
The NPC wizards are now considered to be Vissiluth's lackeys.<br />
<br />
==New Features==<br />
''Magic Carpet 2'' fixed many of the [[game design|design]] complaints present in the first ''Magic Carpet''. The basic concept of the game remains the same as ''Magic Carpet'', with the player being able to build a castle, collect mana, destroy creatures for their mana and battle rival sorcerers.<br />
<br />
It featured the addition of night-time levels, and underground levels, which not only helped alleviate the repetitiveness of the preceding game, but also accompanied the storyline progression, which was mapped out before each level. Also unlike its predecessor, the game proceeded by completing various missions such as reaching checkpoints and destroying specific buildings/monsters, rather than just simple accumulation of mana.<br />
<br />
The implementation of mid-level saves received mostly a positive response, although some hard-core fans of the first ''Magic Carpet'' questioned the need for such a feature, as the difficulty of ''Magic Carpet 2''<nowiki>'</nowiki>s levels was generally lower.<br />
<br />
===Spells===<br />
Magic Carpet 2 added 15 new spells. Most notable was that each spell had three "levels" and the player could upgrade them either by using them frequently or picking up experience scrolls. For instance, instead of having separate fireball and rapid fireball spells, the latter was just an upgrade of the former. The third level fireball, known as the firestorm, is extremely powerful against single targets. The same applies as well to lightning bolts and lightning storm. Having spell levels allowed the game designers to tone down extremely powerful spells from the original, such as crater, volcano, earthquake, and meteor.<br />
<br />
However, quite a few of the new spells were criticized for playing little or no practical use. The whirlwind was entertaining but had little tactical value. Spells that were buggy or never worked properly included the ability to "morph" into a monster to avoid being under attack, and the spell to command creatures to attack wizards. <br />
<br />
Like the original, Magic Carpet 2 had "mana vampires", which removed key accumulated spells from the player in order to balance out the level. However, MC2's mana vampire handicap was never as severe as its predecessor, as in many levels the player retained a large majority of spells, which partially explained the reason why MC2 was significantly less difficult.<br />
<br />
===Monsters===<br />
Magic Carpet 2 added 20 new monsters. This significantly increased variety as they brought special abilities. For instance, some could stun the player (Spider and [[Manticore]]) or drain mana and steal spells ([[Zombie]]). The Leviathan could lurk below the surface of the sea to ambush the player, while the Moon Dwellers often stayed at high altitudes just out of reach of the player. <br />
<br />
The most difficult to kill was the seven-headed [[lernaean hydra|Hydra]]; the player had to reduce all of its heads to zero hitpoints within a short time before it regenerated them. As this was a long and tedious task, rather than relying upon skill or tactics, some players criticized the addition for such a monster.<br />
<br />
Several monsters were retained from the original, abeit with new graphics, such as worms, dragons, bees, and skeletons. The [[wyvern]] remained the most deadly monster.<br />
<br />
==Potential Expansion==<br />
It had twenty five levels plus five secret levels for a total of thirty, compared with ''Magic Carpet''<nowiki>'</nowiki>s fifty and the additional twenty-five from ''Magic Carpet Plus''. Since the main executable file for ''Magic Carpet 2'' was named <tt>netherw.exe</tt> instead of the expected <tt>carpet2.exe</tt> (following the precedent set by ''Magic Carpet''<nowiki>'</nowiki>s <tt>carpet.exe</tt>), it led many to speculate that ''Netherworlds'' was but one of a series of standalone ''Magic Carpet 2'' expansions. <br />
<br />
''Magic Carpet 2'' was rushed to completion by EA in order to make the holiday season and the release shipped with many [[software bug|bugs]] including a fatal bug that often caused the game to crash. This fallout prompted Bullfrog designer [[Peter Molyneux]] to part ways with EA.<br />
<br />
==External links==<br />
*{{moby game|id=/magic-carpet-2-the-netherworlds|name=''Magic Carpet 2: The Netherworlds''}}<br />
*[http://ogrian.sourceforge.net/ ''Ogrian Carpet''] a game inspired by ''Magic Carpet''<br />
<br />
{{shooter-videogame-stub}}<br />
{{Bullfrog Productions}}<br />
<br />
[[Category:1995 video games]]<br />
[[Category:Bullfrog Productions games]]<br />
[[Category:DOS games]]<br />
[[Category:First-person shooters]]<br />
[[Category:Video game sequels]]<br />
<br />
[[fr:Magic Carpet 2]]<br />
[[it:Magic Carpet 2]]</div>Libro0